| (19) |
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(11) |
EP 0 623 065 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.04.1997 Patentblatt 1997/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.11.1992 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B25B 1/24 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9202/687 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9314/907 (05.08.1993 Gazette 1993/19) |
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| (54) |
FORMSPANNBACKEN UND VERFAHREN ZUM EINSPANNEN VON WERKSTÜCKEN
PROFILED CLAMPING JAW AND PROCESS FOR CLAMPING WORKPIECES
MACHOIRE PROFILEE DE SERRAGE ET PROCEDE DE SERRAGE DE PIECES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
25.01.1992 DE 4202032
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.11.1994 Patentblatt 1994/45 |
| (73) |
Patentinhaber: Götz GmbH |
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71636 Ludwigsburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PÜTTMER, Hermann
D-7141 Kirchberg (DE)
- ABRAHAM, Peter
D-7129 Ilsfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wolf, Eckhard, Dr.-Ing. |
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Patentanwälte Wolf & Lutz
Hauptmannsreute 93 70193 Stuttgart 70193 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 315 925 FR-A- 2 325 466 US-A- 2 399 824 US-A- 3 211 445 US-A- 4 752 063
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FR-A- 911 430 GB-A- 639 696 US-A- 2 754 708 US-A- 3 868 102
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- WERKSTATT UND BETRIEB Bd. 105, Nr. 4, April 1972, M]NCHEN DE Seiten 301 - 303 P.KOSTYRKA
'EINSATZ GESCHLITZTER KLEMMHÜLSEN'
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Formspannbacken zum Einspannen von Werkstücken der im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung.
[0002] Spannbacken sind Bestandteile von Spannvorrichtungen, wie sie beispielsweise in Schraubstöcken,
Werkzeugmaschinen oder Bearbeitungszentren zum Festhalten von Werkstücken benötigt
werden. Zum Spannen von Profilstäben insbesondere für den Fenster-, Türen- oder Fassadenbau
werden bisher Formspannbacken verwendet, die in ihrer Oberflächenkontur der Kontur
des einzuspannenden Werkstücks angepaßt sind. Für jeden Werkstücktypus wird also ein
spezieller Formspannbacken hergestellt, der im Falle eines Wechsels des zu bearbeitenden
Werkstücks in der betreffenden Spannvorrichtung ausgetauscht werden muß. Die bekannten
Formspannbacken sind daher wegen der hohen Umrüstzeiten nur in der Serienfertigung
bei mittleren und größeren Losgrößen von mindestens 200 Stück, nicht jedoch in der
Einzel- oder Kleinserienfertigung wirtschaftlich einsetzbar. Dies gilt besonders für
den Einsatz bei großen Reihenbohr- und Fräsmaschinen, in denen eine Vielzahl Spannvorrichtungen
mit Formspannbacken zum Einsatz kommen.
[0003] Um diesen Nachteil zu vermeiden, sind Formspannbacken bekannt (US-A-3 211 445), die
einen Grundkörper und eine am Grundkörper angeordnete, durch Verschieben des Grundkörpers
gegen ein Werkstück bis zum Erreichen einer Spannstellung verformbare und dabei selbsttätig
an die Kontur der Werkstückoberfläche anpaßbare Spannfläche aufweisen. Die Spannfläche
ist dabei aus einer Vielzahl von relativ zum Grundkörper unabhängig voneinander verschiebbaren
und an diesem in der Spannstellung arretierbaren Druckstücken zusammengesetzt. Jedes
Druckstück ist mit einem Spannstößel in einer Schubführung des Grundkörpers geführt,
wobei die Spannstößel je einen in einen Stößelzylinder des Grundkörpers eingreifenden
Stößelkolben tragen und die Stößelzylinder über einen gemeinsamen Hydraulikverteiler
in Spannrichtung mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagbar sind. Beim bekannten Formspannbacken
wird als nachteilig empfunden, daß die Druckstücke in ihrer Spannstellung nicht arretiert
werden können.
[0004] Aus der US-A-2 399 824 und der US-A 3 868 102 ist es bei Formspannbacken zwar an
sich bekannt, die Druckstücke bei Erreichen der Sperrstellung mittels handbetätigbarer
Absperrventile zu arretieren. Im praktischen Betrieb kommt es aber immer wieder vor,
daß einzelne Druckstücke durch das eingespannte Werkstück bei arretierten Absperrventilen
mit einer erhöhten Anpreßkraft beaufschlagt werden. Dabei kann es zu einer lokalen
punktweisen oder linienförmigen Drucküberhöhung des Werkstücks kommen, die zu einer
Verschlechterung der Einspannung oder zu einer unerwünschten Verformung des Werkstücks
führen kann.
[0005] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Formspannbacken der
eingangs angegebenen Art dahingehend zu verbessern, daß in einfacher Weise eine Anpassung
an unterschiedliche Werkstückkonturen möglich ist.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe werden die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale vorgeschlagen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
[0007] Der erfindungsgemäßen Lösung liegt der Gedanke zugrunde, daß zwischen den einzelnen
Stößelzylindern und dem Hydraulikverteiler jeweils ein Absperrventil angeordnet ist
und daß die Absperrventile mit dem gleichen Druck aus einem gemeinsamen Hydraulikverteiler
beaufschlagt werden Um dies zu erreichen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen,
daß die Absperrventile je einen zweiseitig mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagbaren,
in einem Steuerzylinder angeordneten Steuerkolben tragen und daß die Steuerkolben
an ihren einander gegenüberliegen Kolbenflächen über zwei getrennte Hydraulikverteiler
jeweils gemeinsam mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagbar sind.
[0008] Die Stößelkolben können auf ihrer dem Hydraulikverteiler gegenüberliegenden Kolbenfläche
mit Atmosphärendruck aus der Umgebungsluft beaufschlagt werden.
[0009] Die eine, vorzugsweise absperrventilseitige Kolbenfläche der Steuerkolben und die
Stößelkolben werden zweckmäßig mit Hydraulikflüssigkeit aus dem gleichen Hydraulikverteiler
beaufschlagt.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die einander zugeordneten
Stößelzylinder und die Steuerzylinder koaxial zueinander ausgerichtet, so daß die
Absperrventile über ihre Steuerkolben axial zu den Stößelzylindern betätigt werden.
[0011] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung sieht vor, daß die Hydrozylinder in einem gemeinsamen
Zylinderblock angeordnet sind, während die Absperrventile in einer gemeinsamen, mit
dem Zylinderblock verbundenen, vorzugsweise mit diesem verschraubten Ventilplatte
angeordnet sind. Die Steuerzylinder können ihrerseits in einer gemeinsamen, mit der
Ventilplatte verbundenen, vorzugsweise verschraubten, auf der der Ventilplatte gegenüberliegenden
Seite durch eine Grundplatte verschlossenen Zylinderplatte angeordnet sein. Auf diese
Weise ist es mit einfachen baulichen Mitteln möglich, den Hydraulikverteiler durch
einen zwischen Ventilplatte und Zylinderplatte angeordneten freien Zwischenraum auszubilden,
während zwischen Ventilplatte und Grundplatte zusätzlich ein zweiter, mit dem Steuerzylinder
kommunizierender Hydraulikverteiler als freier Zwischenraum angeordnet werden kann.
Auf der der Grundplatte gegenüberliegenden Seite kann eine den Zylinderblock verschließende,
die Schubführung bildende Durchbrüche für den Durchgriff der Spannstößel aufweisende
Deckplatte vorgesehen werden, wobei zwischen Deckplatte und Zylinderblock ein mit
den Stößelzylindern verbundener, vorzugsweise mit der Atmosphäre kommunizierender
freier Zwischenraum ausgespart werden kann.
[0012] Die erfindungsgemäßen Formspannbacken werden mit besonderem Vorteil in Spannvorrichtungen
eingesetzt, die einen an einem Maschinengestell in Spannrichtung auf einen vorzugsweise
über eine Zentralsteuerung nach Maßgabe der Größe eines einzuspannenden Werkstücks
einstellbaren Blockanschlag verfahrbaren Blockschlitten und einen auf dem Blockschlitten
in Spannrichtung verfahrbaren, den Formspannbacken tragenden Form- und Spannschlitten
aufweisen. Grundsätzlich ist die Verwendung des erfindungsgemäßen Formspannbacken
auch an einem herkömmlichen Schraubstock möglich. Dazu muß lediglich der Grundkörper
des Formspannbackens am Spannbacken des Schraubstocks befestigt werden.
[0013] Das Einspannen von Werkstücken erfolgt mit dem erfindungsgemäßen Formspannbacken
dadurch, daß zunächst der Grundkörper gegen das Werkstück verschoben und dabei die
Spannfläche unter selbsttätiger Anpassung an die Kontur der Werkstückoberfläche verformt
wird, und daß die Spannfläche nach Erreichen einer Spannstellung relativ zum Grundkörper
unverformbar gestellt und unter Einspannen des Werkstücks mit einer vorgegebenen Haltekraft
gegen dessen Oberfläche gedrückt wird. Damit wird erreicht, daß Werkstücke mit weitgehend
beliebigen, auch komplizierten Oberflächenkonturen unter automatischem Toleranzausgleich
mit großflächiger Anlage bei vollautomatischer Handhabung kraft- und formschlüssig
erfaßt werden können.
[0014] Im folgenden wird die Erfindung anhand des in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf einen Formspannbacken mit hydraulisch betätigbaren Spannstößeln;
- Fig. 2
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Formspannbackens nach Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Ausschnitt aus Fig. 2 in vergrößerter Darstellung.
[0015] Der in der Zeichnung dargestellte Formspannbacken 10 besteht im wesentlichen aus
einem Grundkörper 12 und einer Spannfläche 14, die aus einer Vielzahl von unabhängig
voneinander relativ zum Grundkörper 12 verschiebbaren Druckstücken 16 aus elastomerem
Material zusammengesetzt ist. Die Druckstücke 16 sind am einen Ende je eines Spannstößels
18 angeordnet, der in einer Schubführung 20 des Grundkörpers 12 in Hubrichtung verschiebbar
gelagert ist.
[0016] Die Spannstößel 18 werden mit ihren Druckstücken 16 hydraulisch in ihre in Fig. 2
gezeigte Ausgangslage verschoben und mit einem hydraulisch betätigbaren Absperrventil
70 in ihrer Spannstellung arretiert. Zu diesem Zweck greifen die Stößel 18 mit einem
an ihrem rückwärtigen Ende angeordneten Stößelkolben 72 in einen Stößelzylinder 74
innerhalb des Grundkörpers 12 ein, der bodenseitig über einen Hydraulikverteiler 76
und die durch den konischen Sitz 78 des Absperrventils 70 begrenzte Ventilöffnung
80 mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagbar ist. An ihrem stangenseitigen Ende kommunizieren
die Stößelzylinder 74 über einen Verteilerraum 82 und die Öffnung 84' vorzugsweise
mit der Umgebungsluft. Die Ventilnadel 84 des Absperrventils 70 wird über einen in
einem Steuerzylinder 86 geführten, zweiseitig mit Hydraulikflüssigkeit aus den Verteilerkammern
76 und 88 beaufschlagbaren Steuerkolben 90 betätigt.
[0017] Wie insbesondere aus Fig. 3 zu ersehen ist, ist der Grundkörper 12 aus mehreren,
block- oder scheibenförmigen Bauteilen zusammengesetzt, die durch mehrere, über den
Umfang verteilt angeordnete Spannschrauben 50 miteinander verbunden sind. Die Spannzylinder
74 befinden sich dabei in einem gemeinsamen Zylinderblock 92, der stangenseitig durch
eine die Schubführungen 20 für die Stößel 18 enthaltende Deckplatte 94 und eine den
Anschluß 84' und den Verteilerraum 82 enthaltende Zwischenplatte 96 verschlossen ist.
An der bodenseitigen Breitseitenfläche des Zylinderblocks 92 befindet sich eine Ventilplatte
98 mit den Ventilsitzen 78, den Ventilöffnungen 80 und einem zum Verteilerraum 76
führenden Hydraulikanschluß 100. Auf der dem Zylinderblock gegenüberliegenden Seite
der Ventilplatte 98 befindet sich eine Zylinderplatte 102 mit den Steuerzylindern
86 zur Aufnahme der Steuerkolben 90, die zusätzlich mit stirnseitigen Ausnehmungen
zur Bildung der Hydraulikverteiler 76,88 sowie einem zum Hydraulikverteiler 88 führenden
Anschluß 104 versehen und außenseitig durch eine Grundplatte 106 verschlossen ist.
[0018] Die Funktion des hydraulischen Formspannbackens ist wie folgt: Zum Ausfahren der
Spannstößel 18 in ihre in Fig. 2 gezeigte Ausgangslage wird der Verteilerraum 76 über
den Anschluß 100 mit Drucköl beaufschlagt, während der Verteilerraum 88 mit dem Tank
verbunden wird. Dadurch bewegen sich die Steuerkolben 90 mit den Ventilnadeln 84 von
ihrer in Fig. 3 gezeigten Sperrstellung in die Durchlaßstellung gemäß Fig. 2. In dieser
Stellung gelangt Drucköl aus dem Verteilerraum 76 in die Stößelzylinder 74 und treibt
die Stößel 18 in ihre in Fig. 2 gezeigte Ausgangsstellung. Bei einem Spannvorgang
wird der Formspannbacken 10 mit seinen Druckstücken 16 gegen eine einzuspannende Oberfläche
bewegt, wobei der Verteilerraum 76 bei geöffneten Ventilen 70 zum Tank oder gegen
einen elastischen Druckspeicher so geöffnet ist, daß Hydraulikflüssigkeit aus den
Spannzylindern 74 verdrängt werden kann. Nach Erreichen der Spannstellung wird der
Verteilerraum 88 über den Anschluß 104 mit Drucköl beaufschlagt und dadurch die Ventile
70 in ihre Sperrstellung gebracht. Um Leckströme aus den Spannzylindern zu vermeiden,
kann auch im Verteilerraum 76 noch ein gewisser Hydraulikdruck aufrechterhalten werden.
1. Formspannbacken für eine Spannvorrichtung mit einem Grundkörper (12) und einer am
Grundkörper angeordneten, durch Verschieben des Grundkörpers (12) gegen ein Werkstück
(54) bis zum Erreichen einer Spannstellung verformbaren und dabei selbsttätig an die
Kontur der Werkstückoberfläche anpaßbaren Spannfläche (14), die aus einer Vielzahl
von relativ zum Grundkörper (12) unabhängig voneinander verschiebbaren und an diesem
in der Spannstellung arretierbaren Druckstücken (16) zusammengesetzt ist, wobei jedes
Druckstück (16) mit einem Spannstößel (18) in einer Schubführung (20) des Grundkörpers
(12) geführt ist, die Spannstößel (18) je einen in einen Stößelzylinder (74) des Grundkörpers
(12) eingreifenden Stößelkolben (72) tragen und die Stößelzylinder (74) über einen
gemeinsamen Hydraulikverteiler (76) in Spannrichtung mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Stößelzylindern (74) und dem Hydraulikverteiler (76)
jeweils ein Absperrventil (70) angeordnet ist, und daß die Absperrventile (70) je
einen zweiseitig mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagbaren, in einem Steuerzylinder
(86) angeordneten Steuerkolben (90) tragen und daß die Steuerkolben (90) an ihren
einander gegenüberliegenden Kolbenflächen über zwei getrennte Hydraulikverteiler (76,88)
jeweils gemeinsam mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagbar sind.
2. Formspannbacken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößelkolben (72) an ihrer dem Hydraulikverteiler (76) gegenüberliegenden
Kolbenfläche mit Atmosphärendruck vorzugsweise aus der Umgebungsluft beaufschlagt
sind.
3. Formspannbacken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößelkolben (72) und die einen, vorzugsweise absperrventilseitigen Kolbenflächen
der Steuerkolben (90) mit Hydraulikflüssigkeit aus dem gleichen Hydraulikverteiler
(76) beaufschlagbar sind.
4. Formspannbacken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugeordneten Stößelzylinder (74) und Steuerzylinder (86) achsparallel,
vorzugsweise koaxial zueinander ausgerichtet sind.
5. Formspannbacken nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydrozylinder (74) in einem gemeinsamen Zylinderblock (92) angeordnet sind.
6. Formspannbacken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrventile (70) in einer gemeinsamen, mit dem Zylinderblock (92) verbundenen,
vorzugsweise verschraubten Ventilplatte (98) angeordnet sind.
7. Formspannbacken nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerzylinder (74) in einer gemeinsamen, mit der Ventilplatte (98) verbundenen,
vorzugsweise verschraubten, auf der der Ventilplatte gegenüberliegenden Seite durch
eine Grundplatte (106) verschlossenen Zylinderplatte (102) angeordnet sind.
8. Formspannbacken nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Ventilplatte (98) und Zylinderplatte (102) ein den Hydraulikverteiler
(76) bildender freier Zwischenraum angeordnet ist.
9. Formspannbacken nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch einen zwischen Ventilplatte (102) und Grundplatte (106) angeordneten, einen zweiten,
mit den Steuerzylindern (86) kommunizierenden Hydraulikverteiler (88) bildenden freien
Zwischenraum.
10. Formspannbacken nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine den Zylinderblock druckstückseitig verschließende, Durchbrüche (20) für den
Durchgriff der Spannstößel (18) aufweisende Deckplatte (94,96).
11. Formspannbacken nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Deckplatte (94,96) und dem Zylinderblock (92) ein stangenseitig
mit den Stößelzylindern (74) verbundener, vorzugsweise mit der Atmosphäre kommunizierender
Zwischenraum (82) angeordnet ist.
1. A profiled clamping jaw for a clamping device comprising a base body (12) and a clamping
surface (14) arranged on the base body, shapable by moving the base body (12) toward
a workpiece (54) until a clamping position is reached, and thereby automatically adaptable
to the contour of a workpiece surface, which clamping surface is composed of a plurality
of thrust pieces, which are movable independently from one another relative to the
base body and can be locked in a clamping position on said base body, with each thrust
piece (16) being guided with a clamping ram (18) in a sliding guide (20) of the base
body (12), the clamping rams (18) each carrying a ram piston (72) engaging a ram cylinder
(74) of the base body (12), and the ram cylinders (74) being loadable through a common
hydraulic distributor (76) in clamping direction with hydraulic fluid, characterized
in that between the individual ram cylinders (74) and the hydraulic distributor (76)
there is arranged each one check valve (70), and that the check valves (70) each carry
one control piston (90) loadable on two sides with hydraulic fluid and arranged in
a control cylinder (86), and that the control pistons (90) can be loaded together
with hydraulic fluid on their piston surfaces, which are opposite to one another,
through two separate hydraulic distributors (76, 88).
2. The profiled clamping jaw according to Claim 1, characterized in that the ram pistons
(72) are loaded with atmospheric pressure preferably from the surrounding air at their
piston surface opposite the hydraulic distributor (76).
3. The profiled clamping jaw according to Claim 1 or 2, characterized in that the ram
pistons (72) and the piston surfaces of the control pistons (90), which piston surfaces
are preferably on the side of the check valve, can be loaded with hydraulic fluid
from the same hydraulic distributor (76).
4. The profiled clamping jaw according to one of the Claims 1 to 3, characterized in
that the ram cylinders (74) and control cylinders (86), which are associated with
one another, are aligned axially parallel, preferably coaxially with one another.
5. The profiled clamping jaw according to one of the Claims 1 to 4, characterized in
that the hydrocylinders (74) are arranged in a common cylinder block (92).
6. The profiled clamping jaw according to Claim 5, characterized in that the check valves
(70) are arranged in a common valve plate (98), which is connected, preferably screwed,
to the cylinder block (92).
7. The profiled clamping jaw according to Claim 5 or 6, characterized in that the control
cylinders (74) are arranged in one common cylinder plate (102) connected, preferably
screwed, to the valve plate (98), and closed off on the side opposite the valve plate
with a base plate (106).
8. The profiled clamping jaw according to Claim 7, characterized in that between the
valve plate (98) and the cylinder plate (102) there is arranged a free space forming
the hydraulic distributor (76).
9. The profiled clamping jaw according to Claim 7 or 8, characterized by a free space
arranged between the valve plate (102) and the base plate (106) and forming a second
hydraulic distributor (88) communicating with the control cylinders (86).
10. The profiled clamping jaw according to one of the Claims 1 to 9, characterized by
a cover plate (94, 96) closing off the cylinder block on the side of the thrust piece
and having openings (20) for passage of the clamping rams (18).
11. The profiled clamping jaw according to Claim 10, characterized in that between the
cover plate (94, 96) and the cylinder block (92) there is arranged a space (82) connected
to the ram cylinders (74) on the side of the rod and preferably communicating with
the atmosphere.
1. Mâchoire de serrage profilée pour un dispositif de serrage, comprenant un corps de
base (12) et une surface de serrage (14) disposée sur le corps de base, déformable
par le déplacement du corps de base (12) contre une pièce à usiner (54) jusqu'à atteindre
une position de serrage, avec adaptation automatique au contour de la surface de la
pièce à usiner, qui est assemblée à partir d'une multiplicité de membres de pression
(16) pouvant être déplacés indépendamment les uns des autres par rapport au corps
de base (12) et arrêtés sur celui-ci dans la position de serrage, chaque membre de
pression (16) étant guidé avec un poussoir de serrage (18) dans un guidage de poussée
(20) du corps de base (12), les poussoirs de serrage (18) portant à chaque fois un
piston de poussoir (72) s'engageant dans un cylindre de poussoir (74) du corps de
base (12) et les cylindres de poussoir (74) pouvant être alimentés en fluide hydraulique
dans la direction de serrage par l'intermédiaire d'un distributeur de fluide hydraulique
(76) commun, caractérisée en ce qu'entre les différents cylindres de poussoir (74) et le distributeur de fluide
hydraulique (76) est disposée à chaque fois une soupape d'arrêt (70), que les soupapes
d'arrêt (70) portent respectivement un piston de commande (90) disposé dans un cylindre
de commande (86) et pouvant être alimenté en fluide hydraulique sur les deux côtés,
et que les pistons de commande (90) peuvent respectivement être alimentés ensemble,
sur leurs surfaces de piston opposées, par l'intermédiaire de deux distributeurs de
fluide hydraulique (76, 88) séparés.
2. Mâchoire de serrage profilée selon la revendication 1, caractérisée en ce que les
pistons de poussoir (72) sont soumis, sur leur surface de piston opposée au distributeur
de fluide hydraulique (76), à la pression atmosphérique, de préférence de l'air ambiant.
3. Mâchoire de serrage profilée selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que
les pistons de poussoir (72) et les surfaces de piston des pistons de commande (90)
situées de préférence du côté des soupapes d'arrêt, peuvent être alimentés en fluide
hydraulique à partir du même distributeur de fluide hydraulique (76).
4. Mâchoire de serrage profilée selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en
ce que les cylindres de poussoir (74) et cylindres de commande (86) associés sont
orientés parallèlement à l'axe, de préférence coaxialement.
5. Mâchoire de serrage profilée selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en
ce que les cylindres hydrauliques (74) sont disposés dans un bloc-cylindres (92) commun.
6. Mâchoire de serrage profilée selon la revendication 5, caractérisée en ce que les
soupapes d'arrêt (70) sont disposées dans une plaque à soupapes (98) commune rattachée
au bloc-cylindres (92), de préférence vissée sur celui-ci.
7. Mâchoire de serrage profilée selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que
les cylindres de commande (74) sont disposés dans une plaque à cylindres (102) commune,
rattachée à la plaque à soupapes (98), de préférence vissée sur celle-ci, et obturée
du côté opposé à la plaque à soupapes, par une plaque de base (106).
8. Mâchoire de Serrage profilée selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'entre
la plaque à soupapes (98) et la plaque à cylindres (102) est disposé un espace libre
formant le distributeur de fluide hydraulique (76).
9. Mâchoire de serrage profilée selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce qu'elle
comporte un espace libre disposé entre la plaque à soupapes (102) et la plaque de
base (106) et formant un second distributeur de fluide hydraulique (88) qui communique
avec les cylindres de commande (86).
10. Mâchoire de serrage profilée selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en
ce qu'elle comporte une plaque de recouvrement (94, 96) obturant le bloc-cylindres
du côté des membres de pression et présentant des ajours (20) pour le passage des
poussoirs de serrage (18).
11. Mâchoire de serrage profilée selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'entre
la plaque de recouvrement (94, 96) et le bloc-cylindres (92) est disposé un espace
(82) relié du côté tige aux cylindres de poussoir (74) et communiquant de préférence
avec l'atmosphère.
