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(11) |
EP 0 623 707 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.03.1997 Patentblatt 1997/10 |
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Anmeldetag: 04.05.1994 |
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Planiereinrichtung zum frontseitigen Anbau an den Anbaurahmen eines Antriebsfahrzeuges
Levelling apparatus for attaching to an attachment frame on the front of a selfpropelled
vehicle
Dispositif de nivellement installé au chassis de fixation à l'avant d'un véhicule
automoteur
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI SE |
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Priorität: |
06.05.1993 CH 1393/93
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.11.1994 Patentblatt 1994/45 |
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Patentinhaber: Bächler, Anton R. |
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CH-6052 Hergiswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bächler, Anton R.
CH-6052 Hergiswil (CH)
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| (74) |
Vertreter: Lauer, Joachim, Dr. |
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Hug Interlizenz AG
Nordstrasse 31 8035 Zürich 8035 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 321 271 DE-A- 3 029 221 US-A- 3 926 262
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DE-A- 2 618 909 DE-U- 8 631 593
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHER HINTERGRUND
[0001] Die Erfindung betrifft eine Planiereinrichtung zum front-Anbau an den bezüglich seiner
Höhe und bezüglich der Neigung seiner Anbauebene fest einstellbaren Anbaurahmen eines
Antriebsfahrzeuges für das Präparieren von Skiloipen, Skipisten oder Snowmobil-Trails
sowie zum Aufrauhen oder Ausbrechen von Hartschnee und Eissohlen auf Fuss-, Fahr-
oder Wanderwegen, umfassend eine um eine horizontale, quer zur Fahrtrichtung verlaufende
Achse schwenkbare Gestellkonstruktion mit einer Vorderabstützung und einer Schneidvorrichtung
zum Auftrennen und/oder Zerkleinern der Schnee- bzw. Eisdecke, wobei eine Hinterabstützung
für das Gestell vorgesehen ist und sich die Schneidvorrichtung zwischen der Vorder-
und er Hinterabstützung erstreckt.
STAND DER TECHNIK
[0002] In der DE-A-30 29 221 ist eine derartige Planiereinrichtung beschrieben, deren Gestellkonstruktion
eine nach hinten, d.h. entgegen der Fahrtrichtung geneigte Hinterabstützung mit wenigstens
einem Laufrad umfasst. Die Schneideinrichtung erstreckt sich dabei zwischen der Vorder-
und Hinterabstützung. Die Vorderabstützung ist schlittenartig ausgebildet.
[0003] Diese Planiereinrichtung kann auch bei Vereisung von Loipen oder Pisten eingesetzt
werden, um diese zu lockern und zu belüften. Ein welliger Untergrund wird eingeebnet
und es können besonders haltbare Pisten und Spuren präpariert werden. Sofern das Antriebsfahrzeug
ein Raupenfahrzeug ist, unterstützen die Raupen des Antriebsfahrzeuges die Funktion
der Planiereinrichtung, indem sie die durch die Planiervorrichtung erzeugten Schnee-
oder Eisklumpen weiter zerkleinern und tief in den Schneeuntergrund hineindrücken.
Hierdurch wird die Schneedecke stärker durchgefroren und eine mögliche Restfeuchtigkeit
im Schnee kristallisiert, wodurch die Piste bzw. Loipe haltbarer wird.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Planiereinrichtung zu schaffen, die
einen einfachen Aufbau aufweist.
[0005] Diese Aufgabe ist bei einer Planiereinrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemässen Planiereinrichtung
sind Gegenstand der Unteransprüche.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0006] Eine erfindungsgemässe Planiereinrichtung ist demnach dadurch gekennzeichnet, dass
die Gestellkonstruktion an dem Anbaurahmen um die genannte Achse schwenkbar anlenkbar
ist, dass durch die Lage des Schwenklagers sowie durch einen Anschlag die Anbauebene
sowie eine Grund-Arbeitsposition der Gestellkonstruktion am Anbaurahmen definiert
ist, dass durch den Anschlag die Schwenkbarkeit der Gestellkonstruktion relativ zum
Anbaurahmen in der Grund-Arbeitsposition begrenzt ist, dass die Gestellkonstruktion
bezüglich ihrer Schwenkstellung unter dem Gewicht des Anbaurahmens an dem genannten
Anschlag in der Grund-Arbeitsposition gehalten werden kann, und dass durch die Art
der Anlenkung der Gestellkonstruktion an dem Anbaurahmen das
[0007] Antriebsfahrzeug selbst die Hinterabstützung der Gestellkonstruktion bilden kann.
[0008] Auf eine separate Hinterabstützung kann daher verzichtet werden. Diese wird im wesentlichen
durch die Räder oder Laufketten des Antriebsfahrzeuges gebildet, mit dem die Gestellkonstruktion
über den Anbaurahmen in Verbindung steht und in bezug auf welches die Verschwenkung
der Gestellkonstruktion erfolgt.
[0009] Die Gestellkonstruktion bildet, einschliesslich der Schneideinrichtung und der Vorderabstützung
eine Einheit, die als Ganzes in bezug auf das Fahrzeug bzw. den Anbaurahmen verschwenkbar
ist. Durch mindestens einen Anschlag ist die Verschwenkbarkeit der genannten Einheit
gegenüber dem Anbaurahmen nach vorn in Fahrtrichtung jedoch begrenzt, damit sie unter
dem Gewicht des Anbaurahmens nicht einknicken kann. Der Anschlag ist so gewählt, dass
er gerade die Grund-Arbeitsposition der genannten Einheit definiert, aus der heraus
sich diese nur nach hinten, d.h. entgegen der Fahrtrichtung verschwenken kann. Mit
Vorteil sind weiter zwischen der Gestellkonstruktion und dem Anbaurahmen Torsionselemente
angebracht, die gespannt werden, wenn sich die Gestellkonstruktion aus ihrer genannten
Grund-Arbeitsposition heraus verschwenkt. Die Torsionselemente bewirken einen Art
Meisselschlageffekt, wenn die Messer oder Schürfzähne der Schneideinrichtung in einen
harten Untergrund eingreifen.
[0010] Weist der Untergrund grössere Bodenwellen auf, deren Abmessungen wesentlich grösser
als der Abstand zwischen Vorderabstützung und Schneideinrichtung ist, so gleitet die
vorzugsweise durch Schlittenelemente (im Schnee) oder mindestens ein Lauf-bzw. Tastrad
(auf Wegen, wenn auch über Asphalt gefahren werden muss) gebildete Vorderabstützung
zusammen mit der Schneideinrichtung entlang der Bodenwellen. Die Schneideinrichtung
greift dabei nicht oder nur unwesentlich in den Untergrund ein. Sind die Bodenwellen
hingegen kleiner, insbesondere kleiner als der Abstand zwischen Vorderabstützung und
Schneideinrichtung, so greifen die Messer der Schneidin diese ein und tragen sie weitgehend
ab, indem der Wellenkamm abgeschürft und die nachfolgende Mulde aufgefüllt wird.
[0011] Bei zu hartem Untergrund (Steine, Wurzelwerk etc.) oder um allgemein eine Beschädigung
der Schneideinrichtung zu vermeiden, kann eine Ausklinkvorrichtung für die Schneideinrichtung
an der Gestellkonstruktion vorgesehen sein. Während gewöhnlich bei erhöhtem Widerstand
die Gestellkonstruktion einfach gegen die Wirkung der Torsionselemente rückverschwenkt
wird, während die Schneideinrichtung über die betreffende harte Geländeeinheit geschoben
wird, kann es gelegentlich vorkommen, das die Schneideinrichtung hängenbleibt. In
einem solchen Fall wird die Schneideinrichtung ausgeklinkt, so dass es zu keiner Beschädigung
kommt. Anschliessend muss die Schneideinrichtung lediglich wieder an der Gestellkonstruktion
befestigt bzw. eingeklinkt werden.
[0012] Zur Anpassung an die Schnee- und Trassengegebenheiten kann zweckmässigerweise vorgesehen
sein, dass die Höhe der Schneideinrichtung einstellbar ist.
[0013] Durch die Achse, über die die Gestellkonstruktion am Anbaurahmen angelenkt ist und
durch den genannten Anschlag zur Begrenzung seiner Verschwenkbarkeit nach vorn wird
eine Anbauebene des Gestells am Anbaurahmen definiert, deren Neigung unter anderem
die vorgenannte Grund-Arbeitsposition sowie den Schnitt- bzw. Schürfwinkel der Schneideinrichtung
bestimmt. Vorzugsweise wird nun als Anbaurahmen ein solcher mit einem oberen und einem
unteren Lenker verwendet, wobei z.B. der obere Lenker hydraulisch bezüglich seiner
Länge einstellbar ist. Durch Einstellung der Länge dieses Lenkers lässt sich dann
die Neigung der vorgenannten Anbauebene verändern und die Schürftiefe (Arbeitstiefe)
sowie der Schnitt- bzw. Schürfwinkel einstellen.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0014] In der Zeichnung zeigen
- Fig.1
- eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemässen Schürf- und Planiereinrichtung;
- Fig. 2
- eine vergrösserte Seitenansicht der Planiereinrichtung;
- Fig. 3
- eine Draufsicht der Planiereinrichtung von Fig. 2;
- Fig. 4
- eine Fig. 2 entsprechende Seitenansicht einer Planiereinrichtung gemäss einer Weiterbildung
der Erfindung mit verbesserten Räumeigenschaften;
- Fig. 5
- eine vereinfachte Seitenansicht einer Planiereinrichtung nach der Erfindung, bei welcher
die Messerbalken durch eine Vielzahl von einzelnen Winkel- oder ähnlichen Messern
ersetzt sind; und
- Fig. 6
- die Frontalansicht der Planiereinrichtung gemäss Fig. 5.
WEG DER AUSFUEHRUNG DER ERFINDUNG
[0015] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in
der Zeichnung beschrieben.
[0016] Ein Antriebsfahrzeug 1 mit Laufketten bzw. Rädern 2 weist an seiner Vorderseite einen
mit einem Kupplungsgestänge 3 versehenen Anbaurahmen 4 auf. Das Kupplungsgestänge
3 umfasst einen oberen, als Hydraulikzylinder ausgebildeten Lenker 5 und einen unteren
Lenker 6, welcher von einem Hydraulikzylinder draulikzylinder 7 aufgehoben oder abgesenkt
wird. Der 7 ist für den Betrieb mit der Planiereinrichtung freibeweglich in Schwimmstellung
eingestellt. Am Anbaurahmen 4 angebracht ist eine Gestellkonstruktion 20, die einen
oder zwei zueinander parallele, in Fahrtrichtung geneigte Träger 22 für eine Vorderabstützung
29 und einen Formträger 23 mit zwei zueinander parallelen Schenkeln 24 umfasst. Die
Träger 22 sind zur Stabilisierung über eine Querstrebe 37 starr miteinander verbunden.
Längsstreben 38 verbinden die Träger 22 starr mit den Schenkeln 24 des Trägers 23.
Im Träger 23 ist ein Jochträger 26 gelagert, wobei ein dazu dienendes Lager in Fig.
2 mit 28 bezeichnet ist. An dem Träger 26 ist die Schneideinrichtung 40 befestigt.
Die beiden Träger 23 und 26 sind vermittels einer Ausklinkvorrichtung 60 miteinander
verbunden.
[0017] Die Vorderabstützung 29 ist entweder als Schlitten 30 oder als Laufrad 31 ausgebildet.
Im Falle des Schlittens 30 ist dieser an den Trägern 22 schwenkbar gelagert, wobei
für die Lage der Schwenkachse 32 eine oder mehrere Positionen vorgesehen sind, um
eine bestimmte Schürftiefe als Grundeinstellung der Schneideinrichtung 40 einstellen
zu können. Bei Verwendung eines Laufrades ist auch dieses vorzugsweise in verschiedenen
Positionen an den Trägern 22 montierbar. Als Laufrad kommen insbesondere Räder mit
Niederdruck-Ballonreifen in Frage.
[0018] Wie in Fig. 3 zu erkennen ist, kann die Schneideinrichtung 40 in Form eines gezahnten
Werkzeugs (Schürfbalken) ausgeführt sein. Die Schneideinrichtung 40 kann sich dabei
über etwas mehr als die Breite der Gestellkonstruktion 20 erstrecken; es können jedoch,
je nach Breite und Leistungsstärke des Antriebsfahrzeugs 1, auch mehrere (z.B. zwei
oder sogar vier) Gestellkonstruktionen 20 mit entsprechend mehreren Vorderabstützungen
29 gemeinsam mit einem einzigen, durchgehenden Querträger 8 verbunden sein, wie dies
in Fig. 3 angedeutet ist.
[0019] Um ein Auswerfen von Schürfgutes beidseitig der Schneideinrichtung 40 mit Bildung
eines störenden Randwalls zu verhindern, aber auch zur Vermeidung von Unfällen, ist
jeweils seitlich an der Schneideinrichtung 40 ein Schneeleitblech (Schneeabweiser)
42 angebracht.
[0020] Selbstverständlich können anstelle des in Fig. 3 dargestellten Schurfbalkens auch
andere Formen von Schneideinrichtungen verwendet werden. Ein Ausführungsbeispiel einer
solchen andersartigen Schneideinrichtung ist in den Figuren 5 und 6 wiedergegeben:
Die Schneideinrichtung 40 umfasst hier eine Vielzahl von einzelnen Formmessern 213
(Winkelmesser oder ähnlich geformte Messer), die schwenkbar auf einer gemeinsamen
Schwenkwelle 212 angeordnet sind. Die Formmesser 213 umfassen jeweils einen vertikalen
Messerschaft 214 und eine Messerspitze 215, die ein- oder mehrseitig ausgeformt ist.
Sie sind jeweils über Verbindungsplatten 216 mit einer Trägerkonstruktion verbunden,
die in gleicher Weise (Ausklinkvorrichtung 60) ausgeklinkt werden kann, wie dies bereits
im Zusammenhang mit Fig. 2 weiter oben erläutert worden ist.
[0021] Am Querträger 8 ist die Gestellkonstruktion 20 mitsamt Vorderabstützung 29 und Schneideinrichtung
40 schwenkbar gelagert, wobei die Position der Lagerachse in Fig. 2 mit 53 bezeichnet
ist. Weiter sind einerseits mit dem Träger 23 der Gestellkonstruktion 20 und andererseits
mit dem Anbaurahmen 3 verbundene Torsionselemente 54 vorgesehen; sie treiben den Träger
23 und damit die Gestellkonstruktion 20 gegenüber dem Querträger 8 und dem Anbaurahmen
in eine vorgegebene Schwenklage zurück. Durch einen Anschlag ist die Verschwenkbarkeit
der Gestellkonstruktion 20 gegenüber dem Anbaurahmen 3 nach vorn in einer Grund-Arbeitsposition
begrenzt. In Fig. 2 ist die Gestellkonstruktion 20 in dieser Grund-Arbeitsposition
dargestellt. Aus dieser Position heraus kann die Gestellkonstruktion 20 lediglich
unter Spannung der Torsionselemente nach hinten verschwenken, wobei die Schneideinrichtung
40 dann z.B. die in Fig. 2 strichliert angedeutete Position einnimmt.
[0022] Der genannte Anschlag zur Begrenzung der Verschwenkbarkeit der Gestellkonstruktion
20 gegenüber dem Anbaurahmen 3 wird gebildet durch prellbockartige Aufsatzelemente
90 am Träger 23 und entsprechende Gegenelemente 91 am Querträger 8. Die Aufsatzelemente
90 sind noch mit Gummipuffern 92 versehen.
[0023] Im folgenden wird nun die Funktion der erfindungsgemässen Planiereinrichtung erläutert.
Die Gestellkonstruktion 20 ist am bezüglich seiner Höhe freibeweglich eingestellten
Anbaurahmen 3 verschwenkbar gehaltert, so dass sich einerseits die Gestellkonstruktion
und der Querträger 8 mit dem Anbaurahmen 3 zusammen in bezug auf das Antriebsfahrzeug
1 in der Höhe verschwenken können (Doppelpfeil 100) und die Gestellkonstruktion 20
andererseits gegenüber dem Anbaurahmen 3 verschwenkbar ist (Doppelpfeil 101). Im Fall
eines Untergrundes 200 mit mittelgrossen Bodenwellen 202 gleitet der Schlitten 30
(bzw. rollt das Laufrad 31) entlang diesen, wobei die Schneideinrichtung 40 die Bewegung
des Reliefs im wesentlichen jedoch nicht mitmacht, sondern die wellige Schneedecke
aufgebrochen und planiert wird. Hinter der Schneideinrichtung 40 befindet sich dann
eine Lage 203 von aufgelockertem Schnee bzw. zerbrochenem Eis. Diese wird durch das
Gewicht des Antriebsfahrzeuges 1 zusammengedrückt und verdichtet, wie bei 204 gezeigt
ist.
[0024] Durch die Lage des Schwenklagers 53 und den durch die Elemente 90 und 91 sowie die
Gummipuffer 92 definierten Anschlag wird eine Anbauebene der Gestellkonstruktion an
der Stirnseite des Querträgers 8 mit dem Anbaurahmen 3 definiert. Durch Verstellen
des Hydraulikzylinders 5 lässt sich die Neigung dieser Ebene und damit die Arbeitstiefe
entsprechend der eingestellten Grundposition der vorderen Abstützung 30, 31 sowie
der Schnitt- bzw. Schürfwinkel der erfindungsgemässen Vorrichtung verändern (Doppelpfeil
102).
[0025] In Fig. 2 ist mit 33 beispielhaft ein Gummizug zwischen dem vorderen Ende des Schlittens
30 und der Querstrebe 37 bezeichnet. Der Gummizug 33 oder Aehnliches dient zur Lagebestimmung
des Schlittens 30 im ausgehobenen Zustand der Vorrichtung. In Gleiterposition richtet
sich der Schlitten z.B. als eine Art Räumschild zum Wegräumen eines Schneewalls oder
dergl. zwangsläufig auf.
[0026] Der Schlitten 30 selbst hat als Räumschild in der vertikalen Position nur eine begrenzte
Schildhöhe, so dass der sich vor dem Schlitten beim Räumen auftürmende Schnee relativ
leicht über den Schlitten hinweggleitet. Der Räumeffekt ist daher nur begrenzt. Darüber
hinaus führt die zwangsläufige Aufrichtung des Schlittens 30 bei steil aufsteigenden
Schneewällen nicht zu einer fixierten vertikalen Positionierung des Schlittens, so
dass der Schlitten bei normalwelligem Trassenprofil leicht wieder in seine gleitende
Tastposition zurückkehren kann. Um bei der Anwendung als Räumvorrichtung bessere Ergebnisse
zu erreichen, wird deshalb in einer Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, gemäss
Fig. 4 erste Mittel vorzusehen, um den Schlitten 30 um die Schwenkachse 32 in eine
vertikale Position zu verschwenken und in der verschwenkten Position festzuhalten.
Weiterhin sind zweite Mittel vorgesehen, welche zusammen mit dem verschwenkten Schlitten
30 ein Räumschild bilden.
[0027] Die ersten Mittel umfassen einen an der Gestellkonstruktion in einem Lager 209 schwenkbar
angebrachten Schwenkhebel 207, welcher mittels eines Hydraulikzylinders 208, der am
Querträger 8 bzw. Anbaurahmen 4 befestigt ist, geschwenkt werden kann. Der eine Hebelarm
des Schwenkhebels 207 steht mit dem Schlitten 30 über einen Seilzug 205 in Verbindung.
Die zweiten Mittel umfassen eine Räumklappe 206, welche an dem Schwenkhebel 207 in
der gezeigten Weise fest angebracht ist. Wenn der Kolben aus dem Hydraulikzylinder
208 herausgedrückt wird, schwenkt der Schwenkhebel 207 entgegen dem Uhrzeigersinn
um die Achse des Lagers 209. Der Schlitten 30 wird dabei über den Seilzug 205 in Richtung
des Pfeiles 211 in die aufrechte (strichlierte) Position verschwenkt. Zusammen mit
dem Schwenkhebel 207 wird die Räumklappe 206 in eine Position verschwenkt, in welcher
Schlitten 30 und Räumklappe 206 aneinander anschliessen und das Räumschild bilden.
Zur weiteren Verbesserung der Räumfunktion kann an der hinteren Kante des Schlittens
30 zusätzlich eine Schürfleiste 210 angebracht sein, die in der vertikalen Stellung
des Schlittens 30 eine scharf begrenzte Unterkante des Räumschildes bildet.
Bezeichnungsliste:
[0028]
- 1
- Antriebsfahrzeug
- 2
- Laufketten bzw. Räder des Antriebsfahrzeugs
- 3
- Kupplungsgestänge
- 4
- Anbaurahmen
- 5
- Lenker
- 6
- Hydraulikzylinder
- 7
- Hydraulikzylinder
- 8
- Querträger
- 20
- Gestellkonstruktion
- 22
- Träger der Gestellkonstruktion
- 23
- Formträger
- 24
- Schenkel des Träger 23
- 26
- Jochträger
- 28
- Lager
- 29
- Vorderabstützung
- 30
- Schlitten
- 31
- Laufrad
- 32
- Schwenkachse
- 33
- Gummizug
- 37
- Querstrebe
- 38
- Längsstreben (Verstrebung der Schürfbalken-Lagerung)
- 40
- Schneideinrichtung
- 42
- Schneeleitblech
- 53
- Position einer Lagerachse
- 54
- Feder- oder Torsionselemente
- 60
- Ausklinkvorrichtung
- 90
- Aufsatzelemente
- 91
- Gegenelemente zu 90
- 92
- Gummipuffer
- 100
- Doppelpfeil
- 101
- Doppelpfeil
- 102
- Doppelpfeil
- 200
- Untergrund
- 202
- Bodenwellen
- 203
- Lage aufgelockerten Schürfgutes
- 204
- Position
- 205
- Seilzug
- 206
- Räumklappe
- 207
- Schwenkhebel
- 208
- Hydraulikzylinder
- 209
- Lager
- 210
- Schürfleiste
- 211
- Pfeil
- 212
- Schwenkwelle
- 213
- Formmesser
- 214
- Messerschaft
- 215
- Messerspitze
- 216
- Verbindungsplatte
1. Planiereinrichtung zum frontseitigen Anbau an den bezüglich seiner Höhe freibeweglich
und bezüglich der Neigung seiner Anbauebene fest einstellbaren Anbaurahmen (4) eines
Antriebsfahrzeuges (1) für das Präparieren von Skiloipen, Skipisten oder Snowmobil-Trails
sowie zum Aufrauhen oder Ausbrechen von Hartschnee und Eissohlen auf Fuss-, Fahr-
oder Wanderwegen, umfassend eine um eine horizontale, quer zur Fahrtrichtung verlaufende
Achse schwenkbare Gestellkonstruktion (20) mit einer Vorderabstützung (29) und einer
Schneidvorrichtung (40) zum Auftrennen und/oder Zerkleinern der Schneedecke, wobei
eine Hinterabstützung (2) für die Gestellkonstruktion (20) vorgesehen ist und sich
die Schneidvorrichtung (40) zwischen der Vorder- und der Hinterabstützung erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gestellkonstruktion (20)an dem Anbaurahmen (4) um die genannte Achse (53)
schwenkbar anlenkbar ist,
dass durch die Lage dieses Schwenklagers (53) sowie durch einen Anschlag (90-92) die
Anbauebene sowie eine Grund-Arbeitsposition der Gestellkonstruktion (20) am Anbaurahmen
(4) definiert ist,
dass durch den Anschlag (90-92) die Schwenkbarkeit der Gestellkonstruktion (20) relativ
zum Anbaurahmen (4) in der Grund-Arbeitsposition begrenzt ist,
dass die Gestellkonstruktion (20) bezüglich ihrer Schwenkstellung unter dem Gewicht
des Anbaurahmens (4) an dem genannten Anschlag (90-92) in der Grund-Arbeitsposition
gehalten werden kann, und
dass durch die Art der Anlenkung der Gestellkonstruktion (20) an dem Anbaurahmen (4)
das Antriebsfahrzeug (1) selbst die Hinterabstützung der Gestellkonstruktion (20)
bilden kann.
2. Planiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gestellkonstruktion
(20) mindestens einen Träger (23,26) für die Schneideinrichtung (40) und in Fahrtrichtung
geneigte Träger (22) für die Vorderabstützung (29) umfasst, die durch Längs- und Querstreben
(37,38) miteinander verbunden sind.
3. Planiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Gestellkonstruktion (20) eine Ausklinkvorrichtung (60) für die Schneideinrichtung
(40) aufweist.
4. Planiereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneideinrichtung
(40) mittels eines im wesentlichen U-förmigen Jochträgers (26) an der Gestellkonstruktion
(20) ausklinkbar befestigt ist.
5. Planiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Höhe (Arbeitstiefe) der Schneideinrichtung (40) sowie ihr Schnitt- bzw. Schürfwinkel
einstellbar sind.
6. Planiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Gestellkonstruktion (20) über Feder- oder Torsionselemente (54) am Anbaurahmen
(4) angebracht ist, die die Gestellkonstruktion (20) im nach hinten verschwenkten
Zustand in Vorwärtsrichtung kraftbeaufschlagen.
7. Planiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Verschwenkbarkeit der Gestellkonstruktion (20) gegenüber dem Querträger (8) bzw.
Anbaurahmen (4) in einer Grund-Arbeitsposition durch mindestens einen Anschlag (90,91)
nach vorn begrenzt ist.
8. Planiereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine
Anschlag (90,91) elastisch nachgiebig ausgebildet ist.
9. Planiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorderabstützung (29) ein gelenkig an der Gestellkonstruktion angebrachter Schlitten
(30) ist.
10. Planiereinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel, beispielsweise
in Form eines Gummizuges (33), vorgesehen sind, welche den Schlitten (30) zumindest
im ausgehobenen Zustand veranlassen, nicht vornüber nach unten zu kippen.
11. Planiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorderabstützung (29) ein Laufrad (31) ist.
12. Planiereinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (30)
um eine horizontal und quer zur Fahrtrichtung verlaufende Schwenkachse (32) schwenkbar
ist, dass für einen Einsatz der Planiereinrichtung zum Räumen erste Mittel vorgesehen
sind, um den Schlitten (30) um die Schwenkachse (32) in eine vertikale Position zu
verschwenken und in der verschwenkten Position festzuhalten, und dass zweite Mittel
vorgesehen sind, welche zusammen mit dem verschwenkten Schlitten (30) ein Räumschild
bilden.
13. Planiereinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Mittel
einen an der Gestellkonstruktion schwenkbar angebrachten Schwenkhebel (207) umfassen,
welcher mittels eines Hydraulikzylinders (208) geschwenkt werden kann, und dessen
einer Hebelarm mit dem Schlitten (30) über einen Seilzug (205) in Verbindung steht,
und dass die zweiten Mittel eine Räumklappe (206) umfassen, welche an dem Schwenkhebel
(207) fest angebracht ist, und zusammen mit dem Schwenkhebel (207) beim Verschwenken
des Schlittens (30) in eine Position verschwenkt wird, in welcher Schlitten (30) und
Räumklappe (206) aneinander anschliessen und das Räumschild bilden.
1. A grading apparatus for front attachment to the attachment frame (4) of a drive vehicle
(1), capable of free movement in respect of its height and capable of being firmly
secured in respect of its inclination angle, for the preparation of ski cross-country
trails, ski pistes, or snowmobile trails, as well as for the roughing or breakup of
compacted snow and ice on footpaths, vehicular carriageways, or hiking trails, including
a bracket construction (20) capable of swivelling about a horizontal axis running
at right angles to the direction of travel, with a forward support (29) and a cutting
apparatus (40) for ripping up and/or crushing a snow layer, in which a rearward support
(2) is provided for the bracket construction (20) an that the cutting apparatus (40)
extends between the forward and rearward support,
characterized in that
the bracket construction (20) is linked to the attachment frame (4) in such a way
as to be swivelled about the said axis (53),
the attachment plane and a basic working position of the bracket construction (20)
on the attachment frame (4) is defined by the position of this swivel bearing (53)
as well as by a stop element (90-92), that the swivelling capacity of the bracket
construction (20) is limited relative to the attachment frame (4) in the basic working
position due to the stop element (90-92),
the bracket construction (20) can be retained in the basic working position, in respect
of its swivelling position, under the weight of the attachment frame (4) at the said
stop (90-92), and thanks to the type of attachment of the bracket construction (20)
to the attachment frame (4), the bracket construction (20) to the attachment frame
(4), the drive vehicle (1) can itself form the rearward support for the bracket construction
(20).
2. A grading apparatus according to Claim 1, characterized in that the bracket construction
(20) includes at least one carrier element (23, 26) for the cutting device (40), and
carrier elements (22) inclined in the direction of travel for the forward support
(29), connected to one another by longitudinal and transverse struts (37, 38).
3. A grading apparatus according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the bracket
construction (20) features a release mechanism (60) for the cutting device (40).
4. A grading apparatus according to Claim 1, characterized in that the cutting device
(40) is secured in a releasable manner to the bracket construction (20) by means of
a yoke beam (20), which is essentially U-shaped.
5. A grading apparatus according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the height
(operating depth) of the cutting device (40), as well as its cutting or digging angle,
are adjustable.
6. A grading apparatus according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the bracket
construction (20) is mounted on the attachment frame (4) by means of spring or torsion
elements (54), which exert force on the bracket construction (20) in a forwards direction
when it is in the rearward pivoted state.
7. A grading apparatus according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the pivoting
capacity of the bracket construction (20) in respect of the transverse beam (8) or
the attachment frame (4) respectively, is limited in a forwards movement, in its basic
operating position, by means of at least one stop (90, 91).
8. A grading apparatus according to Claim 7, characterized in that the minium of one
stop element (90, 91) is designed to be elastically resilient.
9. A grading apparatus according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the forward
support (29) is linked to the carriage which is fitted to the bracket construction
(30).
10. A grading apparatus according to Claim 9, characterized in that means are provided,
for example in the form of a rubber covering (33), which prevent the carriage (30),
at least when in the raised state, from tilting downwards to the front.
11. A grading apparatus according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the forwards
support (29) is a running wheel (31).
12. A grading apparatus according to Claim 9, characterized in that the carriage (30)
can be pivoted about a horizontal pivot axis (32) running transverse to the direction
of travel, that first means are provided, for the use of the grading apparatus for
clearance, to pivot the carriage (30) about the pivot axis (32) into a vertical position,
and hold it in the position into which it has been pivoted, and that second means
are provided which, together with the pivoted carriage (30), form a plough blade.
13. A grading apparatus according to Claim 12, characterized in that the first means include
a pivot lever (207) which is located on the bracket construction in such a way as
to be capable of pivoting, which can be pivoted by means of a hydraulic cylinder (208),
and one lever arm of which is connected to the carriage (30) by means of a cable (205),
and that the second means include a flap (206) which is firmly secured to the pivot
lever (207), and which, when the carriage (30) is pivoted, is also pivoted together
with the pivot lever (207) into a position in which carriage (30) and flap (206) join
together and form the plough blade.
1. Dispositif de nivellement destiné au montage sur le cadre de montage (4), librement
mobile en hauteur et dont l'inclinaison du plan de montage est fixement réglable,
d'un véhicule motorisé (1) destiné à la préparation de traces de ski de fond, de pistes
de ski ou de pistes pour motoneiges ainsi qu'à l'égratignure ou à la cassure de couches
de neige dure ou de plaques de glace situées sur des chemins piétonniers, routiers
ou de randonnée, comprenant un bâti (20) pivotant autour d'un axe horizontal et transversal
au sens de déplacement et pourvu d'un moyen d'appui avant (29) et d'un mécanisme de
découpage (40) destiné à défaire et/ou broyer la couverture neigeuse, un moyen d'appui
arrière (2) étant prévu pour le bâti (20) et le mécanisme de découpage étant disposé
entre le moyen d'appui avant et le moyen d'appui arrière,
caractérisé en ce que
le bâti (20) fixé sur le cadre de montage (4) peut s'articuler et pivoter autour de
l'axe mentionné,
le plan de montage ainsi qu'une position initiale/de travail du bâti (20) sur le cadre
de montage (4) sont définis par la position de ce palier pivotant (53) ainsi que par
une butée (90-92),
dans la position initiale/de travail, l'orientabilité du bâti (20) par rapport au
cadre de montage (4) est limitée par la butée (90-92),
dans la position initiale/de travail, le bâti (20) peut être maintenu dans sa position
de pivotement sur la butée mentionnée (90-92) sous le poids du cadre de montage (4),
et en ce que
la nature de l'articulation du bâti (20) fixé au cadre de montage (4) est telle que
le véhicule motorisé (1) lui-même peut représenter le moyen d'appui arrière du bâti
(20).
2. Dispositif de nivellement selon la revendication 1 caractérisé en ce que le bâti (20)
comprend au moins une barre de support (23, 26) pour le mécanisme de découpage (40)
et des barres de support (22) pour le moyen d'appui avant inclinées dans le sens de
déplacement, lesquelles sont reliées les uns aux autres au moyen d'entretoises longitudinales
et transversales (37, 38).
3. Dispositif de nivellement selon l'une des revendications 1 ou 2 caractérisé en ce
que le bâti (20) présente un mécanisme de déclenchement (60) pour le dispositif de
découpage (40).
4. Dispositif de nivellement selon la revendication 3 caractérisé en ce que le mécanisme
de découpage (40) est fixé de manière déclenchable au bâti (20) au moyen d'un travon
(26) en forme de U.
5. Dispositif de nivellement selon l'une des revendications 1 à 4 caractérisé en ce qu'il
est possible de régler la hauteur (profondeur de travail) du mécanisme de découpage
(40) ainsi que ses angles de coupe et de raclage.
6. Dispositif de nivellement selon l'une des revendications 1 à 5 caractérisé en ce que
le bâti (20) est attaché au cadre de montage (4) par l'intermédiaire d'éléments à
ressort ou à torsion (54) qui exercent une force vers l'avant sur le bâti (20) lorsque
celui-ci est orienté vers l'arrière.
7. Dispositif de nivellement selon l'une des revendications 1 à 6 caractérisé en ce qu'en
position initiale/de travail, l'orientabilité du bâti (20) par rapport à la barre
de support transversale (8) ou au cadre de montage (4) est limitée vers l'avant par
au moins une butée (90, 91).
8. Dispositif de nivellement selon la revendication 7 caractérisé en ce qu'au moins une
butée (90, 91) est élastiquement déformable.
9. Dispositif de nivellement selon l'une des revendications 1 à 8 caractérisé en ce que
l'appui avant (29) est un chariot (30) articulé sur le bâti.
10. Dispositif de nivellement selon la revendication 9 caractérisé en ce qu'on prévoit
des moyens, un élément de traction en caoutchouc par exemple (33), empêchant le chariot
(30) de basculer vers l'avant, tout au moins lorsque celui-ci est soulevé.
11. Dispositif de nivellement selon l'une des revendications 1 à 8 caractérisé en ce qu'en
ce que le moyen d'appui avant (29) est une roue de roulement (31).
12. Dispositif de nivellement selon la revendication 9 caractérisé en ce que le chariot
(30) peut pivoter autour d'un axe (32) horizontal et transversal au sens de déplacement,
en ce qu'en cas d'utilisation du dispositif de nivellement pour des opérations de
déblaiement, on a prévu des premiers moyens permettant de faire pivoter le chariot
(30) autour de l'axe (32) pour l'amener et le maintenir dans une position verticale
et en ce qu'on a prévu des seconds moyens, lesquels forment une lame de niveleuse
avec le chariot (30) pivoté.
13. Dispositif de nivellement selon la revendication 12 caractérisé en ce que les premiers
moyens comprennent un levier pivotant (207) monté sur le bâti, pouvant tourner à l'aide
d'un vérin hydraulique (208) et dont l'un des bras est relié au chariot (30) par l'intermédiaire
d'un tirant à câble (205) et en ce que les seconds moyens comprennent un volet de
nivellement (206) qui est fixé au levier pivotant (207) et Qui, lors du pivotement
du chariot (30), peut être tourné avec le levier pivotant (207) dans une position
où le chariot (30) et le volet de nivellement (206) se rejoignent pour former la lame
de niveleuse.