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EP 0 623 725 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.04.1998 Patentblatt 1998/16 |
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Anmeldetag: 02.03.1994 |
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| (54) |
Eckschrank-Scharnier
Corner-cupboard hinge
Charnière pour armoire d'angle
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT ES IT |
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Priorität: |
07.05.1993 DE 4315159
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.11.1994 Patentblatt 1994/45 |
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Patentinhaber: MEPLA-WERKE LAUTENSCHLÄGER GmbH & Co. KG |
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D-64354 Reinheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Lautenschläger, Reinhard
D-64354 Reinheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Helber, Friedrich G., Dipl.-Ing. et al |
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Zenz, Helber & Hosbach
Patentanwälte
Scheuergasse 24 64673 Zwingenberg 64673 Zwingenberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 429 134 DE-A- 3 511 493 DE-A- 3 803 830 FR-A- 2 241 680
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EP-A- 0 463 439 DE-A- 3 729 531 DE-U- 8 513 041 US-A- 4 987 640
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Scharnier für die Anlenkung des freien Teilflügels am
seinerseits mittels eines Scharniers verschwenkbar an der Korpus-Tragwand angeschlagenen
korpusangelenkten Teilflügel eines zweiteiligen Eckschrank-Türflügels, bestehend aus
zwei, jeweils den Teilflügeln zugeordneten Anschlagteilen, welche aus der im geschlossenen
Zustand des Eckschranks die Teilflügel etwa rechtwinklig zueinander haltenden Stellung
um etwa 90° in eine bei geöffnetem Eckschrank-Türflügel im wesentlichen parallel fluchtende
Lage verschwenkbar sind, wobei einer der Anschlagteile einen in einem Teilflügel festlegbaren
Scharniertopf aufweist, in welchem ein am anderen Teilflügel einstellbar befestigbarer,
mehrfach gekröpfter Scharnierarm mit seinem freien Ende verschwenkbar auf einem im
Scharniertopf vorgesehenen Lagerstift gelagert ist, und im Bereich der Lagerung des
Scharnierarms im Scharniertopf einen den freien Teilflügel in eine relativ zum korpusangelenkten
ersten Teilflügel einen Winkel von etwas über 90° einnehmende Stellung vorspannende
Zuhalte-Einrichtung vorgesehen ist, wobei der Scharnierarm aus insgesamt drei lösbar
miteinander verbundenen, in Längsrichtung aufeinanderfolgenden Armabschnitten zusammengesetzt
ist, von denen der im Scharniertopf verschwenkbar gelagerte Lager-Armabschnitt mit
dem mittleren Verbindungs-Armabschnitt in einer ersten Koordinatenrichtung verstellbar
und der mittlere Verbindungs-Armabschnitt mit dem undrehbar am anderen Teilflügel
angeschlagenen Montage-Armabschnitt in einer rechtwinklig zur ersten Koordinatenrichtung
verlaufenden Richtung verstellbar verbunden ist, und der Montage-Armabschnitt seinerseits
wiederum in einer im wesentlichen rechtwinklig zu den vorgenannten Koordinatenrichtungen
verlaufenden Koordinatenrichtungen verstellbar auf einem am zugeordneten Teilflügel
befestigten Montageelement gehaltert ist.
[0002] Solche Scharnier sind bekannt, z.B. aus der EP-A-0 463 439. Sie dienen zur schwenkbaren
Kopplung zweier Teilflügel einer Eckschranktür, wobei eine solche Eckschranktür ihrerseits
mittels bekannter Scharniere an einer Korpus-Seitenwand eines Eckschranks angeschlagen
ist.
[0003] Eckschränke, welche den Eckbereich von zwei vor rechtwinklig zueinander verlaufenden
Wänden aufgestellten Zeilen von Anbaumöbeln schließen, finden insbesondere bei für
die Küche bestimmten Anbaumöbel-Programmen Verwendung, und zwar sowohl für Unterschränke
als auch für Hängeschränke. Der den Eckschrank-Korpus verschließende Türflügel ist
dabei aufgrund der räumlichen Anforderungen in zwei Teilflügeln unterteilt, von denen
der eine Teilflügel mittels üblicher Scharniere - in der Regel Schnäpperscharniere
- an einer Tragwand des Eckschrank-Korpus angeschlagen ist, während der zweite freie
Teilflügel seinerseits derart verschwenkbar am ersten, korpusangelenkten Teilflügel
verschwenkbar angeschlagen ist, daß er in der Tür-Schließstellung rechtwinklig zum
ersten Teilflügel steht, nach Öffnen des Schranks jedoch in eine etwa parallel zum
ersten Teilflügel fluchtende Lage verschwenkt werden kann. Zur schwenkbaren Verbindung
der beiden Teilflügel wurden ursprünglich sogenannte Klavierbänder verwendet, die
allerdings den Nachteil haben, daß in ihnen kein Schnäppermechanismus und auch keine
Überziehsperre integrierbar ist, welche den freien Teilflügel in der Tür-Schließstellung
am zugeordneten Korpus-Teil angedrückt hält. Selbst wenn der korpusangelenkte Teilflügel
mit normalen Schnäpperscharnieren am Schrankkorpus angeschlagen wurde, mußte die Zuhaltung
des freien Teilflügels dann durch einen gesonderten Schnäppermechanismus, beispielsweise
einen Magnetschnäpper, gelöst werden. Da solche, von den zugehörigen Scharnieren getrennte
Schnäppermechanismen bei geöffnetem Türflügel sichtbare, am Schrankkorpus anzubringende
Bauteile aufweisen, welche das Aussehen des (geöffneten) Eckschranks beeinträchtigen
und die Zugänglichkeit verschlechtern können, wurden spezielle Eckschrank-Scharniere
(DE-OS 37 29 531) entwickelt, bei welchen die verschwenkbar miteinander verbundenen
Anschlagteile durch ein langgestrecktes Band oder leistenförmiges Verbindungselement
gekoppelt sind, welches verschwenkbar an einem und längsverschieblich am anderen Anschlagteil
gehalten ist, wobei das Verbindungselement nicht nur Teil eines Schnäppermechanismus
ist, sondern auch als Überziehsperre wirkt, welche eine Verschwenkung der Teilflügel
relativ zueinander über einen vorgegebenen Winkelbetrag hinaus verhindert.
[0004] Ein Problem der Eckschrank-Scharniere besteht auch darin, daß die Materialstärke
der durch die Eckschrank-Scharniere schwenkbar miteinander zu koppelnden Teilflügel
zwischen etwa 16 und 22 mm variiert. Da Eckschränke nur einen geringen Anteil in den
Küchenmöbel-Programmen haben, werden solche Eckschrank-Scharniere also relativ selten
benötigt, so daß Eckschrank-Scharniere infolge ihres komplexen Aufbaus und der geringen
Produktionsmenge im Vergleich zu normalen Möbelscharnieren ohnehin relativ teuer sind.
Wenn nun noch für Teilflügel unterschiedlicher Dicke Eckschrank-Scharniere unterschiedlicher
Abmessungen verwendet werden müßten, würde das zu einer weiteren Erhöhung der Kosten
führen. Eckschrank-Scharniere müssen deshalb so ausgebildet sein, daß sie für Teilflügel
des in Frage stehenden Materialstärken-Bereichs verwendbar, d.h. auf die Dicke der
Teilflügel einstellbar sind. Infolge der speziellen kinematischen Gegebenheiten bei
Eckschrank-Türflügeln genügt die bei Normal-Scharnieren zwischen dem Scharnierarm
und der Montageplatte vorgesehene Einstellmöglichkeit in der Regel nicht, um den gesamten
Bereich unterschiedlich dicker Teilflügel durch Einstellung des Scharniers zu überdecken.
Es sind daher bereits Eckschrank-Scharniere der eingangs erwähnten Art entwickelt
worden (EP-A-0 463 439), bei welchen der gekröpfte Scharnierarm zusätzlich in relativ
zueinander verstellbare Armabschnitte unterteilt ist. Die Kombination der Verstellmöglichkeiten
des Scharnierarms auf eine Montageplatte und der Armabschnitte relativ zueinander
ermöglicht es dann, das gleiche Eckschrank-Scharnier zur verschwenkbaren Koppelung
von Teil flügeln unterschiedlicher Materialstärke zu verwenden. Dabei unterscheiden
sich aufgrund ihres speziellen Einsatzzweckes solche Eckschrankscharniere in ihrem
Aufbau sowohl von Scharnieren wie dem aus dem US-Patent 4,987,640 bekannten Scharnier
zur schwenkbaren Anlenkung normaler einteiliger Türflügel an einem Schrankkorpus als
auch von Scharnieren wie dem aus der EP-A-429 134 bekannten zur einstellbaren Befestigung
einer Garderobentür an einem Tragarm.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gegenüber den bekannten Eckschrank-Scharnieren
in der Funktion weiter verbessertes Eckschrank-Scharnier anzugeben, welches preiswert
herstellbar ist.
[0006] Ausgehend von einem Scharnier der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß das Montagelement eine Auflagefläche für eine zugeordnete, am
Montage-Armabschnitt vorgesehene Befestigungsfläche aufweist, und daß in de Befestigungsfläche
eine vom Schaft einer in eine Gewindebohrung in der Auflagefläche einschraubbaren
Befestigungsschraube durchsetztes Langloch vorgesehen ist, daß in den einander zugewandten
Auflage- bzw. Befestigungsflächen jeweils rechtwinklig zum Langloch verlaufende parallele
Riefen vorgesehen sind, die durch Anziehen der Befestigungsschraube in formschlüssigen
Eingriff drängbar sind, daß am Montage-Armabschnitt und im Verbindungs-Armabschnitt
aneinander zur Anlage bringbare Befestigungsflächen vorgesehen sind, und daß in einem
der Armabschnitte ein vom Schaft einer in eine Gewinde in der Befestigungsfläche des
anderen Armabschnitts einschraubbare Befestigungsschraube durchsetztes Langloch vorgesehen
ist, und daß in den einander zugewandten Befestigungsflächen jeweils rechtwinklig
zum Langloch verlaufende parallele Riefen vorgesehen sind, die beim Anziehen der Befestigungsschraube
in formschlüssigem Eingriff drängbar sind.
[0007] Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind auch im Verbindungs-Armabschnitt und im
Lager-Armabschnitt aneinander zur Anlage bringbare Befestigungsflächen vorgesehen,
wobei in einem der Armabschnitte ein vom Schaft einer in ein Gewinde in der Befestigungsfläche
des anderen Armabschnitts einschraubbaren Befestigungsschraube durchsetztes Langloch
vorgesehen ist.
[0008] Vorteilhaft können in den einander zugewandten Befestigungsflächen des Verbindungs-Armabschnitts
und des Lager-Armabschnitts jeweils rechtwinklig zum Langloch verlaufende parallele
Riefen vorgesehen sein, die durch Anziehen der Befestigungsschraube in formschlüssigen
Eingriff drängbar sind.
[0009] Das Montageelement ist dabei zweckmäßig nach Art eines Scharniertopfs versenkt im
zugeordneten Teilflügel befestigt, da hierdurch eine insgesamt kompaktere und auch
beim geöffneten Türflügel weniger in Erscheinung tretende Ausgestaltung des Scharniers
erreicht wird.
[0010] Vorteilhaft werden das Montageelement und der den Lager-Armabschnitt verschwenkbar
lagernde Scharniertopf als identische Bauteile ausgebildet, welche sowohl Bohrungen
zur Aufnahme eines Lagerstifts im Topfinnern als auch eine Auflagefläche zur verstellbaren
Halterung eines Montage-Armabschnitts aufweisen.
[0011] Dabei ist die Ausgestaltung vorzugsweise so getroffen, daß die die Verstellrichtung
zwischen dem Lager-Armabschnitt und dem Verbindungs-Armabschnitt bestimmende und die
Verstellrichtung zwischen dem Montage-Armabschnitt und dem Montageelement bestimmende
Koordinatenrichtung jeweils rechtwinklig und die die Verstellrichtung zwischen dem
Verbindungs-Armabschnitt und dem Montage-Armabschnitt bestimmende Koordinatenrichtung
parallel zur Längsmittelachse des Lagerstifts ausgerichtet sind. Die letztgenannte
Verstellmöglichkeit zwischen dem Verbindungs-Armabschnitt und dem Montage-Armabschnitt
dient dabei nicht einer Anpassung an die Materialstärke der Teilflügel, sondern erlaubt
eine Höhenverstellung der Teilflügel relativ zueinander.
[0012] Eine Voreinstellung des Eckschrank-Scharniers auf die Materialstärke der miteinander
verschwenkbar zu koppelnden Teilflügel wird dann möglich, wenn am Lager-Armabschnitt
und am Verbindungs-Armabschnitt und/oder am Montage-Armabschnitt und am ihn halternden
Montageelement jeweils eine die relative Einstellposition der Armabschnitte bzw. Teile
zueinander abzulesen erlaubende Maßskala an einem und eine Ablesemarke am anderen
Armabschnitt bzw. Teil vorgesehen sind. Dabei kann die Maßskala mit die jeweils korrekte
Einstellung für Teilflügel bestimmter Materialstärke angebende numerische Maßzahlen
versehen sein.
[0013] Kinematisch vorteilhaft ist die Ausgestaltung der Eckschrank-Scharniere derart, daß
der das freie Ende des Scharnierarms verschwenkbar lagernde Scharniertopf im korpusangelenkten
Teilflügel vorgesehen und der Scharnierarm somit am freien Teilflügel einstellbar
befestigt ist.
[0014] Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele in Verbindung
mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht auf die durch einen zweiteiligen Türflügel geschlossene
Vorderseite eines Eckschranks mit an beiden Seiten anschließenden weiteren Schränken,
wobei der Türflügel in der Schließstellung gezeigt und zusätzlich der freie Teilflügel
in einer gegenüber dem korpusangelenkten Teilflügel separat in eine Öffnungsstellung
verschwenkten Lage und außerdem der korpusangelenkte Teilflügel in der den Eckschrank
insgesamt freigebenden Öffnungsstellung strichpunktiert veranschaulicht sind;
- Fig. 2
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung des Eckschrank-Türflügels in der ganz geöffneten,
vor die benachbart anschließenden Schränke verschwenkten Öffnungsstellung;
- Fig. 3
- einen Längsmittelschnitt durch ein in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildetes Eckschrank-Scharnier;
- Fig. 4
- einen Längsmittelschnitt durch den Scharniertopf des in Figur 3 gezeigten Eckschrank-Scharniers;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf den Scharniertopf, gesehen in Richtung des Pfeils 5 in Figur 4;
- Fig. 6
- eine Seitenansicht des Lager-Armabschnitts des in Figur 3 gezeigten Eckschrank-Scharniers;
- Fig. 7
- eine Ansicht des Lager-Armabschnitts, gesehen in Richtung des Pfeils 7 in Figur 6;
- Fig. 8
- eine Seitenansicht des Verbindungs-Armabschnitts des in Figur 3 gezeigten Eckschrank-Scharniers;
- Fig. 9
- eine Ansicht des Verbindungs-Armabschnitts, gesehen in Richtung des Pfeils 9 in Figur
8;
- Fig. 10
- einen Längsmittelschnitt durch den Montage-Armabschnitt des in Figur 3 gezeigten Eckschrank-Scharniers;
und
- Fig. 11
- eine Ansicht des Montage-Armabschnitts, gesehen in Richtung des Pfeils 11 in Figur
10.
[0015] Fig. 1 zeigt zur Verdeutlichung der Problematik schematisch eine Draufsicht auf den
vorderen Bereich eines Eckschranks, von dem lediglich die beiden senkrechten Korpus-Seitenwände
10 und 12 und der den Eckschrank verschließende zweiteilige Türflügel 14 gezeigt ist.
An die Korpus-Seitenwände 10, 12 schließt sich jeweils die Seitenwand 16 bzw. 18 des
Korpus von anschließenden Normalschränken an, welche durch Türflügel 20 bzw. 22 abschließbar
sind. Der Eckschrank-Türflügel 14 setzt sich aus zwei Teilflügeln 14a, 14b zusammen,
von denen der erste Teilflügel 14a mittels üblicher, mit einem integrierten Schnäppermechanismus
versehener Weitwinkel-Scharniere 24 an, der - in Fig. 1 unteren horizontalen, tatsächlich
aber bei Blickrichtung von vorn ins Korpusinnere linken senkrechten - Seitenwand 12
des Eckschrank-Korpus verschwenkbar angelenkt ist. Im Bereich des freien senkrechten
Randes dieses korpusangelenkten Teilflügels 14a ist der zweite oder freie Teilflügel
14b mittels der Scharniere 30 angelenkt, von denen hier nur eines gezeigt ist. Es
ist also möglich, den Türflügel 14 des Eckschranks dadurch zu öffnen, daß zunächst
der Teilflügel 14b entgegen der Zuhaltekraft der ihn in der dargestellten Endlage
verschwenkbar am Teilflügel 14a anlenkenden Scharniere 30 zu öffnen, wobei dieser
Teilflügel 14b bis in die strichpunktiert dargestellten Stellung verschwenkt werden
kann, in welcher der bisher durch diesen Teilflügel verschlossene Teil des Eckschranks
bereits zugänglich ist. Andererseits ist der Türflügel 14 nach Teilöffnung des Teilflügels
14b auch insgesamt in die in Fig. 2 veranschaulichte Stellung über die seitlich benachbarten
Schränke verschwenkbar, wobei dann auch der zunächst noch vom Teilflügel 14a verschlossene
Teil des Eckschranks zugänglich ist.
[0016] In den Figuren 3 bis 11 ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Eckschrank-Scharniers 60 gezeigt, welche das bekannte Scharnier 30 (Fig. 1 und 2)
ersetzt. Es handelt sich dabei um ein Eingelenk-Scharnier, dessen gelenkseitiges Vorderende
in einem versenkt im Teilflügel 14a eingelassenen Scharniertopf 38 geführt und auf
einem im Scharniertopf gehalterten Lagerstift 40 verschwenkbar gelagert ist. Dabei
ist der Scharniertopf 38 versenkt in einer zur Stirnkante des Teilflügels 14a durchbrechenden
Aussparung montiert und im stirnseitigen Bereich offen. In den Scharniertopf 38 ist
eine Zuhalteeinrichtung integriert, welche aus einem Druckstück 50 besteht, welches
verschieblich in einer passenden Aussparung 52 im Scharniertopf 38 geführt und durch
eine unter Vorspannung stehende Schraubenfeder 54 aus der Aussparung 52 heraus in
Anlage an eine Steuerfläche 56 gedrängt wird, die an der den Lagerstift 40 umgreifenden,
am freien Ende des Scharnierarms 34 ausgebildeten Lagerhülse 58 angeformt ist. Der
Verlauf der unter Vorspannung aneinandergedrückten Steuerfläche 56 und der zugeordneten
Druckfläche des Druckstücks 50 sind in der in Fig. 3 veranschaulichten Schließstellung
des Eckschrank-Türflügels so gewählt, daß der Teilflügel 14b gegenüber der in der
hier gezeigten, unter 90° zueinander stehenden Lage der Teilflügel noch etwas in Richtung
auf eine Vergrößerung des rechten Winkels gedrängt wird. Damit wird sichergestellt,
daß der Teilflügel 14b in seinem Randbereich in jedem Fall in Anlage an die Korpus-Seitenwand
10 gedrängt wird.
[0017] Zur verstellbaren Halterung des Scharnierarms 64 an dem Teilflügel 14b ist ein weiterer
Scharniertopf 38 vorgesehen, der als versenkt im Teilflügel 14b montierbares Montageelement
dient.
[0018] Der in den Figuren 4 und 5 gesondert gezeigte Scharniertopf 38 ist oberhalb der zur
Aufnahme des federgespannten Druckstücks 50 vorgesehenen Aussparung 52 mit einer grundsätzlich
ebenflächigen Auflagefläche 66 versehen, in welche rechtwinklig eine Gewindebohrung
68 für eine Befestigungsschraube 70 (Fig. 3) eingebracht ist. In einem oder mehreren
streifenförmigen Bereich(en) 72 treten von der Oberseite der Auflagefläche 66 parallel
zur Scharnier-Schwenkachse in gleichmäßigen Abständen im Querschnitt dreieckige Riefen-
oder Rippenvorsprünge vor.
[0019] Der Scharnierarm 64 seinerseits setzt sich aus drei jeweils relativ zueinander verstellbaren
Armabschnitten, nämlich einem verschwenkbar in dem im Teilflügel 14a gehalterten Scharniertopf
38 gelagerten Lager-Armabschnitt 64a (Fig. 6 und 7), einem Verbindungs-Armabschnitt
64b (Fig. 8 und 9) und einem auf der Auflagefläche 66 des im Teilflügel 14b gehalterten
Scharniertopfs 38 einstellbar befestigbaren Montage-Armabschnitt 64c (Fig. 10 und
11).
[0020] Der Lager-Armabschnitt 64a weist an seinem scharniertopfseitigen Ende die den Lagerstift
40 aufnehmende Lagerhülse 58 auf, an welcher wiederum die mit dem Druckstück 50 zusammenwirkende
Steuerfläche 56 ausgebildet ist. Das scharniertopfabgewandte Ende des Lager-Armabschnitts
64a ist mit einer grundsätzlich ebenflächigen Befestigungsfläche 74 versehen und wird
von einem rechtwinklig zur Scharnier-Schwenkachse verlaufenden Langloch 76 durchsetzt,
durch welches der Schaft einer Befestigungsschraube 78 (Fig. 3) hindurchführbar und
in eine Gewindebohrung 80 im Verbindungs-Armabschnitt 64b einschraubbar ist. Die Befestigungsfläche
74 ist wiederum mit zwei streifenförmigen Bereichen 82 versehen, in denen rechtwinklig
zum Langloch und somit parallel zur Scharnier-Schwenkachse verlaufende, im Querschnitt
dreieckige parallele Riefen vorgesehen sind. Über die Befestigungsfläche 74 vorstehende
seitliche Stege umgreifen den oberen zugewandten Teil des Verbindungs-Armabschnitts
64b und stellen somit ein in Richtung des Langlochs 80 verlaufende Längsführung des
Lager-Armabschnitts 64a auf dem Verbindungs-Armabschnitt 64b dar. Auf dem Verbindungs-Armabschnitt
64b ist eine zur Befestigungsfläche 74 gewandte Befestigungsfläche 86 mit parallelen
Riefen oder Rippen ausgebildet. Die Befestigungsfläche 74 und 86 können also mittels
der Befestigungsschraube 78 in formschlüssigen Eingriff der Rippen zusammengezogen
werden, wobei bei gelockerter Befestigungsschraube 78 eine Längsverschiebung des Lager-Armabschnitts
64a auf dem Verbindungs-Armabschnitt 64b im Rahmen der Länge des Langlochs 76 möglich
ist.
[0021] Der Verbindungs-Armabschnitt 64b weist eine zweite Befestigungsfläche 88 auf, welche
die Bodenfläche einer parallel zur Scharnier-Schwenkachse verlaufenden Nut 90 ist.
Durch den Verbindungsabschnitt ist ein im Befestigungsabschnitt 88 offen mündendes
Langloch 92 hindurchgeführt, durch das eine Befestigungsschraube 94 (Fig. 3) in eine
Gewindebohrung 96 in einem passend in der nutartigen Aussparung 90 geführten Stegvorsprung
98 des Montage-Armabschnitts 64c einschraubbar ist. Im Rahmen der durch die Länge
des Langlochs 92 vorgegebenen Verstellmöglichkeit ist der Verbindungs-Armabschnitt
64b also relativ zum Montage-Armabschnitt 64c parallel zur Scharnier-Schwenkachse
verstellbar, wobei die Fixierung einer getroffenen Einstellung durch Anpressen der
Befestigungsfläche 88 des Verbindungs-Armabschnitts 64b und der an der Stirnfläche
des Vorsprungs 98 ausgebildeten Befestigungsfläche 100 erfolgt. Auch hier sind wieder
komplementär in Eingriff bringbare, quer zum Langloch 92 verlaufende Riefen zur formschlüssigen
Halterung einer getroffenen Einstellung vorgesehen. Der Montage-Armabschnitt 64c weist
außerdem eine zweite, auf der Auflagefläche 66 des Scharniertopfs 38 aufsetzbare Befestigungsfläche
102 an einer vorstehenden Zunge 104 auf, die von einem im freien Ende der Zunge offen
mündenden Längsschlitz 106 durchsetzt wird. Durch den Längsschlitz 106 kann der Gewindeschaft
der Befestigungsschraube 70 hindurchgeführt und in die Gewindebohrung 68 in der Auflagefläche
66 eingeschraubt werden. Parallel zu den Riefen der streifenförmigen Bereiche 72 der
Auflagefläche 66 verlaufenden komplementären Riefen oder Rippen der Befestigungsfläche
102 kommen beim Anziehen der Befestigungsschraube 70 wiederum in formschlüssigen Eingriff
und sichern so eine getroffene Einstellung, die durch Lockern der Befestigungsschraube
und Verschiebung des Montage-Armabschnitts 64c auf der Auflagefläche 66 und anschließendes
Anziehen der Befestigungsschraube 70 veränderbar ist.
[0022] In Fig. 11 ist erkennbar, daß auf der Zunge 104 des Verbindungs-Armabschnitts 64c
beidseitig je eine Maßskala 108 eingraviert ist, welcher am Scharniertopf 38 Ablesemarken
110 zugeordnet sind. Da die Maßskala 108 jeweils so beschriftet ist, daß die zu bestimmten
Materialstärken der Teilflügel 14a, 14b gehörenden Einstellungen an der Ablesemarke
einstellbar sind, entfallen langwierige Einstellversuche bei Änderungen der Dicke
der Teilflügel.
[0023] Eine entsprechende Maßskala 112 ist außerdem am Verbindungs-Armabschnitt 64b vorgesehen,
welche mit einer Ablesemarke 114 des Lager-Armabschnitts die korrekte Einstellung
dieser beiden Armabschnitte in bezug auf die Materialstärke der Teilflügel ermöglicht.
1. Scharnier (60) für die Anlenkung des freien Teilflügels (14b) am seinerseits mittels
eines Scharniers verschwenkbar an der Korpus-Tragwand angeschlagenen korpusangelenkten
Teilflügel eines zweiteiligen Eckschrank-Türflügels (14), bestehend aus zwei, jeweils
den Teilflügeln zugeordneten Anschlagteilen, welche aus der im geschlossenen Zustand
des Eckschranks die Teilflügel (14a; 14b) etwa rechtwinklig zueinander haltenden Stellung
um etwa 90° in eine bei geöffnetem Eckschrank-Türflügel (14) im wesentlichen parallel
fluchtende Lage verschwenkbar sind, wobei einer der Anschlagteile einen in einem Teilflügel
festlegbaren Scharniertopf (38) aufweist, in welchem ein am anderen Teilflügel einstellbar
befestigbarer mehrfach gekröpfter Scharnierarm (64) mit seinem freien Ende verschwenkbar
auf einem im Scharniertopf (38) vorgesehenen Lagerstift (40) gelagert ist, und im
Bereich der Lagerung des Scharnierarms im Scharniertopf einen den freien Teilflügel
(14b) in eine relativ zum korpusangelenkten ersten Teilflügel (14a) einen Winkel von
etwas über 90° einnehmende Stellung vorspannende Zuhalte-Einrichtung vorgesehen ist,
wobei der Scharnierarm (64) aus insgesamt drei lösbar miteinander verbundenen, in
Längsrichtung aufeinanderfolgenden Armabschnitten (64a, 64b, 64c) zusammengesetzt
ist, von denen der im Scharniertopf (38) verschwenkbar gelagerte Lager-Armabschnitt
(64a) mit dem mittleren Verbindungs-Armabschnitt (64b) in einer ersten Koordinatenrichtung
verstellbar und der mittlere Verbindungs-Armabschnitt (64b) mit dem undrehbar am anderen
Teilflügel angeschlagenen Montage-Armabschnitt (64c) in einer rechtwinklig zur ersten
Koordinatenrichtung verlaufenden Richtung verstellbar verbunden ist, und der Montage-Armabschnitt
(64c) seinerseits wiederum in einer im wesentlichen rechtwinklig zu den vorgenannten
Koordinatenrichtungen verlaufenden Koordinatenrichtung verstellbar auf einem am zugeordneten
Teilflügel (14b) befestigen Montageelement gehaltert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Montageelement eine Auflagefläche (66) für eine zugeordnete, am Montage-Armabschnitt
(64c) vorgesehene Befestigungsfläche (102) aufweist, und daß in der Befestigungsfläche
(74) eine vom Schaft einer in eine Gewindebohrung (68) in der Auflagefläche (66) einschraubbaren
Befestigungsschraube (78) durchsetztes Langloch (76) vorgesehen ist.
daß in den einander zugewandten Auflage- bzw. Befestigungsflächen (66; 102) jeweils
rechtwinklig zum Langloch (76) verlaufende parallele Riefen vorgesehen sind, die durch
Anziehen der Befestigungsschraube (78) in formschlüssigen Eingriff drängbar sind.
daß am Montage-Armabschnitt (64c) und im Verbindungs-Armabschnitt (64b) aneinander
zur Anlage bringbare Befestigungsflächen (100; 88) vorgesehen sind, und daß in einem
der Armabschnitte ein vom Schaft einer in ein Gewinde (96) in der Befestigungsfläche
des anderen Armabschnitts einschraubbare Befestigungsschraube (94) durchsetztes Langloch
(92) vorgesehen ist, und
daß in den einander zugewandten Befestigungsflächen (100; 88) jeweils rechtwinklig
zum Langloch (92) verlaufende parallele Riefen vorgesehen sind, die beim Anziehen
der Befestigungsschraube (94) in formschlüssigem Eingriff drängbar sind.
2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Verbindungs-Armabschnitt
(64b) und im Lager-Armabschnitt (64a) aneinander zur Anlage bringbare Befestigungsflächen
(82; 74) vorgesehen sind, und daß in einem der Armabschnitte ein vom Schaft einer
in ein Gewinde in der Befestigungsfläche des anderen Armabschnitts einschraubbaren
Befestigungsschraube (78) durchsetztes Langloch (76) vorgesehen ist.
3. Scharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den einander zugewandten
Befestigungsflächen (82; 74) des Verbindungs-Armabschnitts (64b) und des Lager-Armabschnitts
(64a) jeweils rechtwinklig zum Langloch (76) verlaufende parallele Riefen vorgesehen
sind, die durch Anziehen der Befestigungsschraube (78) in formschlüssigem Eingriff
drängbar sind.
4. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageelement
nach Art eines Scharniertopfs versenkt im zugeordneten Teilflügel (14b) befestigt
ist.
5. Scharnier nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das den Montage-Armabschnitt
(64c) halternde versenkt im zugeordneten Teilflügel (14b)befestigte Montageelement
und der den Lager-Armabschnitt (64a) verschwenkbar lagernde Scharniertopf (38) als
identische Bauteile ausgebildet sind, welche sowohl Bohrungen zur Aufnahme eines Lagerstifts
(40) im Topfinnern als auch eine Auflagefläche (66) zur verstellbaren Halterung eines
Montage-Armabschnitts (64c) aufweisen.
6. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verstellrichtung
zwischen dem Lager-Armabschnitt (64a) und dem Verbindungs-Armabschnitt (64b) bestimmende
und die die Verstellrichtung zwischen dem Montage-Armabschnitt (64c) und dem Montageelement
bestimmende Koordinatenrichtung jeweils rechtwinklig und die die Verstellrichtung
zwischen dem Verbindungs-Armabschnitt (64b) und dem Montage-Armabschnitt (64c) bestimmende
Koordinatenrichtung parallel zur Längsmittelachse des Lagerstifts (40) ausgerichtet
sind.
7. Scharnier nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Lager-Armabschnitt (64a)
und am Verbindungs-Armabschnitt (64b) eine die relative Einstellposition der Teile
zueinander abzulesen erlaubende Maßskala (112) an einem und eine Ablesemarke (114)
am anderen Armabschnitt vorgesehen sind.
8. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Montage-Armabschnitt
(64c) und am ihn halternden Montageelement eine die relative Einstellposition der
Teile zueinander abzulesen erlaubende Maßskala (108) an einem und eine Ablesemarke
(110) am anderen Teil vorgesehen sind.
9. Scharnier nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Maßskala (112; 108)
mit die jeweils korrekte Einstellung für Teilflügel (14a; 14b) unterschiedlicher Dicke
abzulesen erlaubenden Maßzahlen beschriftet ist.
10. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der das freie
Ende des Scharnierarms (34; 64) verschwenkbar lagernde Scharniertopf (38) im korpusangelenkten
Teilflügel (14a) vorgesehen ist.
11. Scharnier nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierarm (34; 64)
am freien Teilflügel (14b) einstellbar befestigt ist.
1. A hinge (60) for articulating the free part-leaf (14b) of a two-part corner cupboard
door leaf (14) on the carcase-articulated part-leaf which is in turn pivotally hung
on the carcase support wall by means of a hinge, consisting of two door-hanging parts
respectively associated with the part-leaves, which door-hanging parts are pivotable
through about 90° out of the position in which they hold the part-leaves (14a, 14b)
approximately at right angles to one another in the closed position of the corner
cupboard, into a position of substantially parallel alignment when the corner cupboard
door leaf (14) is open, one of the door-hanging parts comprising a hinge holder (38)
which is adapted to be fixed in one of the part-leaves and in which a multi-cranked
hinge arm (64) adapted to be adjustably fixed on the other part-leaf is mounted by
its free end so as to be pivotable on a bearing pin (40) provided in the hinge holder
(38), and a closure means is provided in the zone where the hinge arm is mounted in
the hinge holder and biases the free part-leaf (14b) into a position occupying an
angle of somewhat more than 90° relative to the carcase-articulated first part-leaf
(14a), the hinge arm (64) being made up of a total of three releasably interconnected
and longitudinally consecutive portions (64a, 64b, 64c), of which the bearing arm
portion (64a) pivotally mounted in the hinge holder (38) is connected for movement
in a first co-ordinate direction to the middle connecting arm portion (64b) and the
middle connecting arm portion (64b) is connected for movement in a direction at right
angles to the first co-ordinate direction to the mounting arm portion (64c) non-rotatably
hung on the other part-leaf and the mounting arm portion (64c) is in turn mounted
for movement substantially at right angles to the said co-ordinate directions on a
mounting element fixed on the associated part-leaf (14b), characterised in that
the mounting element comprises a seating (66) for an associated fixing surface (102)
provided on the mounting arm portion (64c) and in that the fixing surface (74) is
formed with a slot (76) through which passes the shank of a fixing screw (78) screwable
into a tapped bore (68) in the seating (66),
in that the facing seating and fixing surfaces (66; 102) are respectively formed with
parallel grooves which extend at right angles to the slot (76) and which can be forced
into positive engagement by tightening of the fixing screw (78),
in that fixing surfaces (100; 88) which can be brought into abutment with one another
are provided on the mounting arm portion (64c) and in the connecting arm portion (64b),
and in that one of the arm portions is formed with a slot (92) through which passes
the shank of a fixing screw (94) screwable into a screwthread (96) in the fixing surface
of the other arm portion, and
in that the facing fixing surfaces (100; 88) are respectively formed with parallel
grooves which extend at right angles to the slot (92) and which can be forced into
positive engagement on the tightening of the fixing screw (94).
2. A hinge according to claim 1, characterised in that fixing surfaces (82; 74) which
are adapted to be brought into abutment with one another are provided in the connecting
arm portion (64b) and in the bearing arm portion (64a), and in that one of the arm
portions is formed with a slot (76) through which passes the shank of a fixing screw
(78) screwable into a screwthread in the fixing surface of the other arm portion.
3. A hinge according to claim 2, characterised in that the facing fixing surfaces (82;
74) of the connecting arm portion (64b) and of the bearing arm portion (64a) respectively
are provided with parallel grooves which extend at right angles to the slot (76) and
which are adapted to be forced into positive engagement by tightening of the fixing
screw (78).
4. A hinge according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the mounting
element in the form of a hinge holder is countersunk in the associated part-leaf (14b).
5. A hinge according to claim 4, characterised in that the mounting element which holds
the mounting arm portion (64c) and which is countersunk in the associated part-leaf
(14b), and the hinge holder (38) pivotally mounting the bearing arm portion (64a)
are constructed as identical components which have both bores to receive a bearing
pin (40) in the holder interior and also a seating (66) for adjustable mounting of
a mounting arm portion (64c).
6. A hinge according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the co-ordinate
direction determining the direction of movement between the bearing arm portion (64a)
and the connecting arm portion (64b) and the co-ordinate direction determining the
direction of movement between the mounting arm portion (64c) and the mounting element
are respectively aligned at right angles and the co-ordinate direction determining
the direction of movement between the connecting arm portion (64b) and the mounting
arm portion (64c) is aligned parallel to the longitudinal centreline of the bearing
pin (40).
7. A hinge according to claim 6, characterised in that a measuring scale (112) allowing
the relative position to which the parts have been adjusted to be read off is provided
on the bearing arm portion (64a) and on the connecting arm portion (64b) and a reference
marker (114) is provided on the other arm portion.
8. A hinge according to any one of claims 1 to 7, characterised in that a measuring scale
(108) allowing the relative position to which the parts have been adjusted to be read
off is provided on the mounting arm portion (64c) and on the mounting element which
holds it, and a reference marker (110) is provided on the other part.
9. A hinge according to claims 7 and 8, characterised in that the measuring scale (112;
108) bears measurement numerals which allow the correct adjustment for part-leaves
(14a; 14b) of different thicknesses to be read off at any time.
10. A hinge according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the hinge holder
(38) which pivotally mounts the free end of the hinge arm (34; 64) is provided in
the carcase-articulated part-leaf (14a).
11. A hinge according to claim 10, characterised in that the hinge arm (34; 64) is adjustably
fixed on the free part-leaf (14b).
1. Charnière (60) pour l'articulation du vantail partiel libre (14b) sur le vantail partiel
articulé sur le corps, et lui-même monté au moyen d'une charnière sur la paroi portante
du corps, d'un vantail de porte d'armoire d'angle en deux parties (14), constituée
de deux paumelles associées chacune à un vantail partiel qui peuvent tourner d'environ
90° de la position qui, lorsque l'armoire d'angle est fermée, tient les vantaux partiels
(14a ; 14b) à peu près à angle droit l'un de l'autre, à une position alignée sensiblement
parallèlement lorsque le vantail de porte d'armoire d'angle (14) est ouvert, une des
paumelles présentant un pot de charnière (38) qui peut être fixé dans un vantail partiel
et dans lequel un bras de charnière coudé plusieurs fois (64) pouvant être fixé de
manière réglable sur l'autre vantail partiel est monté tournant à son extrémité libre
sur un axe (40) prévu dans le pot de charnière (38), et dans la zone de montage du
bras de charnière dans le pot de charnière étant prévu un dispositif de maintien fermé
qui pousse le vantail partiel libre (14b) dans une position faisant un angle d'environ
plus de 90° relativement au premier vantail partiel (14a) articulé sur le corps, le
bras de charnière (64) étant composé de trois parties (64a, 64b, 64c) se suivant dans
la direction longitudinale et assemblées de manière démontable, dont la partie palier
(64a), montée tournante dans le pot de charnière (38), est jointe à la partie de liaison
du milieu (64b) de manière à être mobile dans une première direction de coordonnées
et la partie de liaison du milieu (64b) est jointe à la partie de montage (64c), montée
non tournante sur l'autre vantail partiel, de manière à être mobile dans une direction
perpendiculaire à la première direction de coordonnées, et la partie de montage (64c)
est elle-même montée sur un élément de montage fixé au vantail partiel associé (14b)
de manière à être mobile dans une direction de coordonnées sensiblement perpendiculaire
aux directions de coordonnées précitées,
caractérisée par le fait que
l'élément de montage présente une surface d'appui (66) pour une surface de fixation
(102) associée prévue sur la partie de bras de montage (64c), et que dans la surface
de fixation (74) est prévu un trou allongé (76) traversé par la tige d'une vis de
fixation (78) vissable dans un trou taraudé (68) fait dans la surface d'appui (66),
que dans les surfaces d'appui (66) et de fixation (102) en regard sont prévues des
rainures parallèles s'étendant perpendiculairement au trou allongé (76) qu'on peut
pousser pour les emboîter en serrant la vis de fixation (78),
que sur la partie de bras de montage (64c) et dans la partie de bras de liaison (64b)
sont prévues des surfaces de fixation (100 ; 88) pouvant être mises en appui l'une
contre l'autre, et que dans une des parties de bras est prévu un trou allongé (92)
traversé par la tige d'une vis de fixation (94) vissable dans un filetage (96) fait
dans la surface de fixation de l'autre partie de bras, et
que dans les surfaces de fixation (100 ; 88) en regard sont prévues des rainures parallèles
s'étendant perpendiculairement au trou allongé (92) qu'on peut pousser pour les emboîter
en serrant la vis de fixation (94).
2. Charnière selon la revendication 1, caractérisée par le fait que dans la partie de
bras de liaison (64b) et dans la partie de bras palier (64a) sont prévues des surfaces
de fixation (82 ; 74) pouvant être mises en appui l'une contre l'autre, et que dans
une des parties de bras est prévu un trou allongé (76) traversé par la tige d'une
vis de fixation (78) vissable dans un filetage fait dans la surface de fixation de
l'autre partie de bras.
3. Charnière selon la revendication 2, caractérisée par le fait que dans les surfaces
de fixation en regard (82 ; 74) de la partie de bras de liaison (64b) et de la partie
de bras palier (64a) sont prévues des rainures parallèles s'étendant perpendiculairement
au trou allongé (76) qu'on peut pousser pour les emboîter en serrant la vis de fixation
(78).
4. Charnière selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait que l'élément
de montage est fixé noyé dans le vantail partiel associé (14b) à la manière d'un pot
de charnière.
5. Charnière selon la revendication 4, caractérisée par le fait que l'élément de montage
supportant la partie de bras de montage (64c) et fixé noyé dans le vantail partiel
associé (14b) et le pot de charnière (38) supportant tournante la partie de bras palier
(64a) sont des éléments identiques qui présentent à la fois des trous destinés à recevoir
un axe (40) à l'intérieur du pot et une surface d'appui (66) pour le support réglable
d'une partie de bras de montage (64c).
6. Charnière selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait que la direction
de coordonnées déterminant la direction de déplacement entre la partie de bras palier
(64a) et la partie de bras de liaison (64b) et la direction de coordonnées déterminant
la direction de déplacement entre la partie de bras de montage (64c) et l'élément
de montage sont perpendiculaires à l'axe longitudinal de l'axe (40) et la direction
de coordonnées déterminant la direction de déplacement entre la partie de bras de
liaison (64b) et la partie de bras de montage (64c) est parallèle audit axe longitudinal.
7. Charnière selon la revendication 6, caractérisée par le fait que sur l'une des parties
de bras palier (64a) et de liaison (64b) est prévue une échelle (112) permettant de
lire la position relative de réglage des parties et sur l'autre est prévue une marque
de lecture (114).
8. Charnière selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée par le fait que sur l'un
de la partie de bras de montage (64c) et de l'élément de montage supportant celle-ci
est prévue une échelle (108) permettant de lire la position relative de réglage de
ceux-ci et sur l'autre est prévue une marque de lecture (110).
9. Charnière selon les revendications 7 et 8, caractérisée par le fait que sur l'échelle
(112 ; 108) sont inscrits des chiffres permettant de lire le réglage correct pour
des vantaux partiels (14a ; 14b) de différentes épaisseurs.
10. Charnière selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée par le fait que le pot
de charnière (38) supportant tournante l'extrémité libre du bras de charnière (34
; 64) est prévu dans le vantail partiel (14a) articulé sur le corps.
11. Charnière selon la revendication 10, caractérisée par le fait que le bras de charnière
(34 ; 64) est fixé de manière réglable au vantail partiel libre (14b).