| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 623 752 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
09.09.1998 Patentblatt 1998/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.03.1994 |
|
|
| (54) |
Kreiselpumpenlaufrad
Centrifugal pump impeller
Rouet de pompe centrifuge
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
08.04.1993 DE 4311746
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
09.11.1994 Patentblatt 1994/45 |
| (73) |
Patentinhaber: KSB Aktiengesellschaft |
|
67227 Frankenthal (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Brodersen, Sönke, Dr.
D-69198 Schriesheim (DE)
- Hergt, Peter
D-67061 Ludwigshafen (DE)
- Metzinger, Wolfgang
D-91257 Pegnitz (DE)
- Krieger, Paul
D-67112 Mutterstadt (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 256 901 US-A- 3 130 678
|
US-A- 1 946 273
|
|
| |
|
|
- SOVIET PATENTS ABSTRACTS Section PQ, Week 8507, 27. März 1985 Derwent Publications
Ltd., London, GB; Class Q56, AN 85-043087 & SU-A-1 101 590
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Kreiselpumpenlaufrad geschlossener Bauart mit zwischen
Deckscheiben angeordneten Schaufeln, zur Förderung feststoffhaltiger Flüssigkeiten,
und ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Kreiselpumpenlaufrades.
[0002] Bei Kreiselpumpen zur Förderung von Flüssigkeiten die mit festen Bestandteilen wie
z.B. Sand oder ähnlichen Verunreinigungen versetzt sind, tritt hydroabrasiver Verschleiß
auf. Dieser beeinträchtigt nicht nur die Lebensdauer, sondern auch die Betriebssicherheit
der Pumpe in entscheidendem Maße. Beim Einsatz derartiger Pumpen wurde beobachtet,
daß ein sehr starker lokaler Materialabtrag an den Laufrädern die Lebensdauer der
gesamten Pumpe nicht nur einschränken, sondern sogar zu einem plötzlichen Ausfall
des gesamten Aggregates führen kann. Der Abtrag ist dabei abhängig von der Pumpenbauart,
deren geometrischen Besonderheiten und den Einsatzgebieten der Pumpe. Es ist bekannt,
zur Reduzierung der Verschleißerscheinungen besonders dicke Wandstärken vorzusehen,
um mit Hilfe eines zulässigen Materialabtrages die Lebensdauer zu verlängern. Andere
Maßnahmen sehen eine Panzerung der Schaufelanfänge vor, um damit die Widerstandsfähigkeit
gegenüber den verschleißenden Teilen zu erhöhen.
[0003] Im Aufsatz von M.L. Lenhard "Gegenüberstellung von Ganzmetallpumpen zu Pumpen mit
auswechselbaren Elastomerschalen als Umwälzpumpen von Kalksteinsuspensionen in Rauchgasentschwefelungsanlagen",
veröffentlicht im Sammelband VGB-Konferenz, Kraftwerkskomponenten, 1986, sind beispielhaft
derart beanspruchte Kreiselpumpen beschrieben. In dem Aufsatz ist in Bild 4 eine Gestaltung
eines Laufradeintrittsbereiches gezeigt und gemäß Seite 159, rechte Spalte beschrieben.
Zur Schaufeleintrittskante wird konkret im 3. Absatz Bezug genommen. Danach kommt
im Hinblick auf den Verschleiß des Laufrades der Schaufeldicke, insbesondere im Einlauf,
Bedeutung zu. Durch eine Verdickung der im Laufradeintrittsbereich befindlichen Schaufelanfänge
wird, im Hinblick auf eine längere Lebensdauer eines solchen Laufrades, eine Wirkungsgradeinbuße
bewußt in Kauf genommen. Der in Bild 4 gezeigte Meridianschnitt des Laufrades sieht
einen Verlauf ohne Störstellen vor. Das als Gußkonstruktion ausgebildete und im Meridianschnitt
dargestellte Laufrad weist im Übergang zwischen Schaufeln und Laufraddeckscheiben
bekannte, gußtechnisch bedingte Übergangsradien auf.
[0004] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, für die zur Förderung von Flüssigkeiten
benutzten Kreiselpumpenlaufräder, bei denen mit einem hydroabrasiven Verschleiß zu
rechnen ist, eine die Lebensdauer der Pumpe entscheidend verlängernde Maßnahme zu
entwickeln.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß den Merkmalen des Anspruches 1. Damit wird
erreicht, daß die Lebensdauer eines derartigen Laufrades um ein Vielfaches erhöht
werden kann. Durch den in der Ebene der mittleren Schaufel fläche erfolgenden flachen
Übergang bzw. den flachen Anstieg zwischen Laufraddeckscheibe und Schaufelanfang wird
die Voraussetzung geschaffen, daß ein in diesem Bereich auftretendes und den Verschleiß
verursachendes Wirbelfeld minimiert oder am Entstehen gehindert wird. Somit wird einem
Wirbelfeld mit den darin befindlichen Feststoffteilchen die Möglichkeit genommen,
einen Materialabtrag zu erzeugen.
[0006] Die Übergänge der Schaufelanfänge von den Laufraddeckscheiben zu den Schaufeln erfolgen
als Bögen oder Geraden mit Steigungen von 0° bis maximal 30°. Aufgrund des im Bereich
der mittleren Schaufel fläche vorgesehenen flachen Anstiegs oder der flachen Überleitung
von den Laufraddeckscheiben in die Schaufelanfänge wird im Bereich der Schaufelanströmkante
eine stetige Geschwindigkeitszunahme bewirkt. Dies verhindert die Entstehung einer
Rückströmung und damit die Ausbildung eines Wirbelfeldes, welches die Deckscheiben
und die Schaufeleintrittskanten zerstören kann.
[0007] Der flache Übergang in der Ebene der mittleren Schaufelfläche von den Deckscheiben
in die Schaufelanfänge kann durch Materialauftrag und/oder Materialabtrag erfolgen.
Grundsätzlich gilt jedoch für die gesamte Anmeldung, daß die hier benutzten Begriffe
Materialauftrag sowie Materialabtrag nicht in einschränkender und gegenständlicher
Art verwendet werden, sondern sie beschreiben die Veränderungsform der Erfindung gegenüber
dem bisher Bekannten. In diesem Sinne gilt dies auch für gegossene, gespritzte oder
ähnlich erstellte Laufräder, bei denen in einem Arbeitsgang ein komplettes Laufrad
erzeugt wird. Das dann Anwendung findende Laufradmodell oder die Laufradform verfügt
bereits über die Gestaltung, die die erfindungsgemäßen Konturen gewährleistet. In
den nachstehenden Ausführungen bezieht sich die Verwendung der Begriffe Materialauftrag
bzw. Materialabtrag also auf die allgemeine konstruktive Veränderung einer bisherigen
Schaufel bzw. Kontur gegenüber dem Neuen. Durch die einem Materialabtrag vergleichbare
Maßnahme, vorwiegend im Laufraddeckscheibenbereich, wird der flache Übergang im Bereich
der mittleren Schaufelfläche auf die Schaufelanfänge ermöglicht. Durch die einem Materialauftrag
vergleichbare Maßnahme in den Ecken zwischen Laufraddeckscheibe und Schaufelanfang
kann der gleiche Effekt erzielt werden. Diese Maßnahmen sollten aber immer in Verlängerung
der mittleren Schaufelfläche über die Schaufelanfänge hinaus erfolgen. Gegenüber dem
bisherigen oder ursprünglichen Verlauf der der Schaufelanfänge bewirken die Maßnahmen
einen neuen Verlauf laufraddeckscheibenseitigen Schaufelanfänge. Gewissermaßen sind
die Schaufelanfänge im laufraddeckscheibenseitigen Randbereich deutlich nach vorne
gezogen.
[0008] Der gleiche Effekt wird auch durch die einem Materialabtrag entsprechende Maßnahme
an den Deckscheiben im Bereich der Schaufelanfänge bewirkt. Dies kann sowohl vor den
Schaufeln in den Deckscheiben stattfinden, als auch bei einer kombinierten Lösung,
d.h. Materialanhäufung und Materialabtrag, durch einen weiteren deckscheibenseitigen
Materialabtrag im Bereich der Schaufelanfänge.
[0009] Die in den Ansprüchen 2 bis 4 beschriebenen Ausgestaltungen geben die Größenordnungen
der Übergänge bzw. Materialabträge an. Als anfängliche Schaufelstärke ist diejenige
Schaufelstärke zu verstehen, die am Schaufelanfang nach dem Abrundungsradius zwischen
Schaufelsaug- und -druckseite meßbar ist. Praktische Versuche haben gezeigt, daß bei
Einschaltung dieser Werte eine Entstehung von die Deckscheiben und Schaufelanfänge
schädigenden Wirbeln verhindert werden kann.
[0010] Ein Verfahren zur Herstellung eines Kreiselpumpenlaufrades geschlossener Bauart mit
zwischen Deckscheiben angeordneten Schaufeln, zur Förderung feststoffhaltiger Flüssigkeiten,
wobei zwischen den Schaufeln und Deckscheiben Übergangsradien angeordnet sind, sieht
Anspruch 5 vor. Danach werden durch materialanhäufende (8, 9) und/oder materialabtragende
(12) Maßnahmen in Verlängerung der mittleren Schaufelflächen (11) über die Schaufelanströmkanten
(6) hinaus Übergänge zwischen den Schaufeln (3) und den Laufraddeckscheiben (4, 5)
gebildet, derart, daß von den Laufraddeckscheiben (4, 5) zu den Schaufelanfängen (6)
ein flacher Anstieg erfolgt und daß die Übergänge der vorgezogenen Schaufelanfänge
(6) von den Laufraddeckscheiben (4, 5) zu den Schaufeln (3) als Bögen oder Geraden
mit Steigungen von 0° bis maximal 30° ausgebildet sind.
[0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen die
- Fig. 1
- einen Schnitt durch ein Kreiselpumpengehäuse, die
- Fig. 2
- die Abwicklung einer im Bereich ihrer mittleren Schaufelfläche geschnittenen und mit
Materialanhäufungen versehene Schaufel, die
- Fig. 3 und 4
- Schnitte durch die Abwicklung gemäß Fig. 2, die
- Fig. 5
- eine Abwicklung einer im Bereich ihrer mittleren Schaufelfläche geschnittenen Schaufel,
wobei ein Materialabtrag im Übergang zwischen Deckscheibe und Schaufel erfolgt.
[0012] Die in Fig. 1 gezeigte Kreiselpumpe zur Förderung feststoffhaltiger Medien ist einstufiger
Bauart. Innerhalb eines Gehäuses 1 ist ein Laufrad 2 dargestellt, dessen im Meridianschnitt
abgebildeten, in die Schnittebene projezierten Schaufeln 3 zwischen der saugseitigen
Laufraddeckscheibe 4 und der druckseitigen Laufraddeckscheibe 5 angeordnet sind. Letztere
ist auch unter dem Begriff Tragscheibe bekannt. Die Schaufelanfänge 6 erstrecken sich
zwischen den beiden Deckscheiben. Der Eintrittsquerschnitt des Laufrades wird durch
die Laufradstirnfläche 2.1 begrenzt.
[0013] Die Fig. 2 zeigt eine ebene Abwicklung einer Schaufel, deren Schnitt durch die mittlere
Schaufelfläche verläuft. In Verlängerung dieser mittleren Schaufelfläche über die
Schaufelanfänge 6 hinaus - oder bei der hier zweidimensionalen Darstellung anders
ausgedrückt - über die linienförmige Schaufelanströmkante 6 hinaus, sind Materialanhäufungen
8, 9 der Schaufel 3 vorangestellt. In Strömungsrichtung gesehen erfolgt in dieser
Ebene der Übergang von den Laufraddeckscheiben 4, 5 in die als vorgezogene Schaufelanströmkante
wirkende Materialanhäufungen 8, 9 unter einem sehr flachen Winkel α.
[0014] Bei Verwendung eines bogenförmigen Überganges von der Laufraddeckscheibe in die Schaufel,
beispielsweise als Kreisbogen, ist der Radius dieses Bogens gleich oder größer als
das 2,5fache der anfänglichen Schaufelstärke D. Die anfängliche Schaufelstärke D ist
hierbei überwiegend konstant, kann jedoch im anfänglichen Bereich, der in Fig. 3 und
4 als Kreisbogen dargestellt ist, bei anderen Konturen, wie beispielsweise Ellipsen,
über einen kurzen Weg zunächst ansteigen. Maßgeblich für den in Fig. 2 dargestellten
Übergangsradius R von der Laufraddeckscheibe zum Schaufelanfang 6 ist die am Schaufelanfang
meßbare Schaufelstärke; in Fig. 3 und 4 also der Durchmesser des Halbkreises beim
Zeichen I. Dies gilt, wenn die Schaufelflächen senkrecht zu den Deckscheiben angeordnet
sind. Sind die Schaufel flächen zu den Deckscheiben unter einem Winkel geneigt angeordnet,
dann ist diejenige Schaufelstärke D maßgebend, die aus einem zur Laufraddeckscheibenoberfläche
parallel verlaufenden Schnitt resultiert. Mit gegenüber den Laufraddeckscheiben zunehmender
Schrägstellung der Schaufeln vergrößert sich auch der einen flachen Anstieg bekommende
Radius R.
[0015] Wird dagegen als andere Übergangsform eine Gerade verwendet, dann darf deren Anstieg
in ihrem Anfangspunkt höchstens 30° betragen. Stärkere Winkel würden die Zuströmung
stören und die Entstehung von materialabtragenden Wirbeln verursachen. Der Übergang
von der Geraden in den Schaufelanfang 6 erfolgt dann in flacher Form, wobei das obengenannte
Verhältnis für den Radius in Bezug auf die Anfangsschaufelstärke D auch hier gilt.
[0016] Die in der Fig. 2 aus Übersichtlichkeitsgründen nur einseitig dargestellte gestrichelte
Linie 10 - sie existiert auch im Bereich der saugseitigen Laufraddeckscheibe 4 - zeigt
den üblichen und bisher benutzten Verlauf der Schaufelanströmkante 6 mit gußtechnisch
bedingten kleinen Übergangsradien zwischen der Schaufel 3 und den Deckscheiben 4,
5.
[0017] In der Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die gemäß der Linien I-I bis IV-IV geschnittene
Schaufel 3 von Fig. 2 gezeigt. Hierbei handelt es sich um eine Schaufel, bei der im
Bereich der Schaufelkanäle ein kleiner Übergangsradius zwischen Schaufel und Deckscheibe
besteht. Die in dieser Darstellung mit den Zeichen I bis IV markierten Linien sind
in ihrer Funktion mit Höhenlinien vergleichbar. Die strichpunktierte Linie 11 entspricht
der Ebene der mittleren Schaufelfläche, die Schaufelstärke der Schaufelanfänge 6 wurde
mit D gekennzeichnet.
[0018] In Fig. 4 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei der die Schaufel 3 ohne Abrundungsradius
direkt in die Deckscheibe übergeht. Der in den Deckscheibenbereich vorgezogene Schaufelanfang
6 verfügt dann über eine konstante anfängliche Schaufelstärke D.
[0019] In Fig. 5 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der sowohl durch einen Materialabtrag
12 im Bereich der Deckscheiben 4, 5 als auch durch einen Materialauftrag 8, 9 an den
Schaufelanfängen 6 ein flacher Übergang 13 in der Ebene der mittleren Schaufelfläche
auf die Schaufelanfänge 6 stattfindet. Die hierbei gezeigten Schnittlinien I bis IV
verlaufen parallel zur Deckscheibe. Durch diesen Verlauf der Schnittlinie ergibt sich
eine, einem Höhenprofil entsprechende Schaufelkontur, wie sie in den Fig. 3 und 4
dargestellt wurde. Der an den Deckscheiben vorgenommene Materialabtrag 12 sollte mindestens
zweimal größer sein als die anfängliche Schaufelstärke D. Der Materialabtrag 12 erstreckt
sich in dieser Darstellung in den Schaufelkanal hinein. Bei entsprechender Ausbildung
des Schaufelübergangs zur Deckscheibe kann die Erweiterung auch vor den Schaufelanfängen
enden und die Schaufelkanäle unberührt lassen.
1. Kreiselpumpenlaufrad geschlossener Bauart mit zwischen Deckscheiben angeordneten Schaufeln,
zur Förderung feststoffhaltiger Flüssigkeiten, wobei zwischen den Schaufeln und Deckscheiben
Übergangsradien angeordnet sind, und die Schaufeln am Schaufelanfang ohne Verdickung
der Schaufelanströmkanten ausgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schaufeln (3) in Verlängerung der mittleren Schaufelfläche (11) über die
Schaufelanströmkanten (6) hinaus die Übergänge zwischen den Schaufeln (3) und den
Laufraddeckscheiben (4, 5) vorgezogen sind, derart, daß ein flacher Anstieg von den
Laufraddeckscheiben (4, 5) zu den Schaufelanfängen (6) erfolgt und daß die Übergänge
von den Laufraddeckscheiben (4, 5) zu den vorgezogenen Schaufelanfängen (6) als Bögen
oder Geraden mit Anfangssteigungen von 0° bis maximal 30° erfolgen.
2. Kreiselpumpenlaufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bogenförmige
Übergang in die Schaufelanfänge (6) einen Radius (R) aufweist, der gleich oder größer
als das 2,5fache der anfänglichen Schaufelstärke (D) der Schaufeln (3) ist.
3. Kreiselpumpenlaufrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der
Querschnitt zwischen den Deckscheiben (4, 5) des Laufrades (2) zu den Schaufelanfängen
(6) hin düsenförmig verengt.
4. Kreiselpumpenlaufrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe eines
Materialabtrages (12) an den Laufraddeckscheiben (4, 5) mindestens zweimal größer
als die anfängliche Schaufelstärke (D) der Schaufeln (3) ist.
5. Verfahren zur Herstellung eines Kreiselpumpenlaufrades geschlossener Bauart mit zwischen
Deckscheiben angeordneten Schaufeln, zur Förderung feststoffhaltiger Flüssigkeiten,
wobei zwischen den Schaufeln und Deckscheiben Übergangsradien angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß durch materialanhäufende (8, 9) und/oder materialabtragende (12)
Maßnahmen in Verlängerung der mittleren Schaufelflächen (11) über die Schaufelanströmkanten
(6) hinaus Übergänge zwischen den Schaufeln (3) und den Laufraddeckscheiben (4, 5)
gebildet werden, derart, daß von den Laufraddeckscheiben (4, 5) zu den Schaufelanfängen
(6) ein flacher Anstieg erfolgt und daß die Übergänge der vorgezogenen Schaufelanfänge
(6) von den Laufraddeckscheiben (4, 5) zu den Schaufeln (3) als Bögen oder Geraden
mit Steigungen von 0° bis maximal 30° ausgebildet sind.
1. Centrifugal pump impeller of enclosed type of construction, having blades arranged
between shroud plates, for the delivery of liquids containing solids, transition radii
being arranged between the blades and shroud plates, and the blades at the start of
the blade being constructed without a thickened portion of the incident-flow blade
edges, characterized in that the transitions between the blades (3) and the impeller
shroud plates (4, 5) are drawn forward on the blades (3) in extension of the mean
blade area (11) beyond the incident-flow blade edges (6) in such a way that a gentle
slope is effected from the impeller shroud plates (4, 5) to the start (6) of the blades,
and in that the transitions from the impeller shroud plates (4, 5) to the drawn-forward
start (6) of the blades are effected as curves or straight lines having initial gradients
of 0° up to a maximum of 30°.
2. Centrifugal pump impeller according to Claim 1, characterized in that the curved transition
into the start (6) of the blades has a radius (R) which is equal to or greater than
2.5 times the initial thickness (D) of the blades (3).
3. Centrifugal pump impeller according to Claim 1 or 2, characterized in that the cross-section
between the shroud plates (4, 5) of the impeller (2) and the start (6) of the blades
narrows in a nozzle shape.
4. Centrifugal pump impeller according to Claim 3, characterized in that the depth of
material removal (12) at the impeller shroud plates (4, 5) is at least twice as great
as the initial thickness (D) of the blades (3).
5. Method of producing a centrifugal pump impeller of enclosed type of construction,
having blades arranged between shroud plates, for the delivery of liquids containing
solids, transition radii being arranged between the blades and shroud plates, characterized
in that, by material-accumulating (8, 9) and/or material-removing (12) measures in
extension of the mean blade areas (11) beyond the incident-flow blade edges (6), transitions
are formed between the blades (3) and the impeller shroud plates (4, 5) in such a
way that a gentle slope is effected from the impeller shroud plates (4, 5) to the
start (6) of the blades, and in that the transitions of the drawn-forward start (6)
of the blades from the impeller shroud plates (4, 5) to the blades (3) are designed
as curves or straight lines having gradients of 0° up to a maximum of 30°.
1. Rouet de pompe centrifuge du type fermé, comprenant des aubes disposées entre des
disques de recouvrement, pour le refoulement de fluides contenant des matières solides,
des rayons de transition étant disposés entre les aubes et les disques de recouvrement,
et les aubes étant réalisées à l'entrée des aubes sans épaississement des arêtes d'attaque
des aubes, caractérisé en ce qu'au niveau des aubes (3) dans le prolongement de la
surface médiane (11) des aubes au-delà des arêtes d'attaque (6) des aubes, les transitions
entre les aubes (3) et les disques de recouvrement du rouet (4, 5) sont avancées,
de telle sorte que l'on ait une pente plane depuis les disques de recouvrement du
rouet (4, 5) jusqu'aux entrées (6) des aubes, et que les transitions depuis les disques
de recouvrement (4, 5) du rouet jusqu'aux entrées (6) avancées des aubes soient en
forme d'arcs ou de droites avec des pentes initiales de 0° jusqu'à 30° au maximum.
2. Rouet de pompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisé en ce que la transition
en forme d'arc dans les entrées (6) des aubes présente un rayon (R), qui est égal
ou supérieur à deux fois et demie l'épaisseur (D) des aubes à l'entrée des aubes (3).
3. Rouet de pompe centrifuge selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la
section transversale entre les disques de recouvrement (4, 5) du rouet (2) se rétrécit
en forme de buse vers les entrées (6) des aubes.
4. Rouet de pompe centrifuge selon la revendication 3, caractérisé en ce que la profondeur
d'un dépôt de matière (12) sur les disques de recouvrement (4 ,5) du rouet est au
moins deux fois plus grande que l'épaisseur (D) des aubes à l'entrée des aubes (3).
5. Procédé de fabrication d'un rouet de pompe centrifuge du type fermé, comprenant des
aubes disposées entre des disques de recouvrement, pour le refoulement de fluides
contenant des matières solides, des rayons de transition étant disposés entre les
aubes et les disques de recouvrement, caractérisé en ce que, par des mesures d'accumulation
de matière (8, 9) et/ou d'enlèvement de matière (12) dans le prolongement des surfaces
médianes (11) des aubes au-delà des arêtes d'attaque (6) des aubes, des transitions
sont formées entre les aubes (3) et les disques de recouvrement (4, 5) du rouet, de
telle sorte que l'on ait une pente plane depuis les disques de recouvrement du rouet
(4, 5) jusqu'aux entrées (6) des aubes, et que les transitions des entrées (6) avancées
des aubes depuis les disques de recouvrement (4, 5) du rouet jusqu'aux aubes (3) soient
en forme d'arcs ou de droites avec des pentes de 0° jusqu'à 30° au maximum.