| (19) |
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(11) |
EP 0 625 229 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.04.1997 Patentblatt 1997/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.01.1993 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9300/115 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9315/282 (05.08.1993 Gazette 1993/19) |
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| (54) |
EINBAUSPÜLE
BUILT-IN SINK
EVIER ENCASTRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL PT |
| (30) |
Priorität: |
30.01.1992 DE 4202517
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.1994 Patentblatt 1994/47 |
| (73) |
Patentinhaber: Blanco GmbH & Co. KG |
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D-75038 Oberderdingen (DE) |
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Erfinder: |
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- GÖTTER, Hans
D-7519 Sulzfeld (DE)
- MÜCK, Manfred
D-7519 Kürnbach (DE)
- WILHELM, Thomas
D-7519 Sulzfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner |
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Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 229 262 EP-A- 0 361 101 DE-U- 9 112 161
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EP-A- 0 256 953 DE-A- 3 437 033 US-A- 3 918 377
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einbauspüle mit mindestens einem Becken, welche erste,
im Gebrauch stark beanspruchte Oberflächenbereiche, wie den Beckenboden, sowie zweite,
im Gebrauch weniger stark beanspruchte Oberflächenbereiche, wie die Beckenseitenwände,
aufweist und bei der die ersten Oberflächenbereiche mit einer dreidimensionalen Oberflächenstruktur
versehen und die zweiten Oberflächenbereiche glatt sind.
[0002] Einbauspülen besitzen üblicherweise mindestens ein Spülbecken, außerdem eine sogenannte
Abtropffläche, welche im allgemeinen mit sich in Spülenlängsrichtung erstreckenden
Längsrippen versehen ist, einen umlaufenden, erhöhten Rand, sowie gegebenenfalls zwischen
Spülbecken und Abtropffläche ein kleines Becken, nämlich eine sogenannte Restemulde,
und schließlich häufig mindestens einen erhöhten, ebenen Bereich zum Anbringen einer
Wasserauslaufarmatur, nämlich eine sogenannte Batteriebank, die insbesondere ungefähr
in der Mitte der Einbauspüle vorn und/oder hinten an den umlaufenden, erhöhten Rand
angrenzt. Die verschiedenen Oberflächenbereiche einer Spüle, wie einer Einbauspüle,
werden im Gebrauch unterschiedlich stark beansprucht: Durch Topfböden, Besteck und
dergleichen besonders stark beansprucht werden der Boden des Spülbeckens und die Oberseiten
der Rippen der Abtropffläche, stark beansprucht werden aber auch der Boden des Restebeckens,
die Oberseite der Batteriebank bzw. der Batteriebänke und die Oberseite des umlaufenden,
erhöhten Rands, während kaum die Gefahr besteht, daß andere Oberflächenbereiche, wie
die Beckenseitenwände und die tiefer als die Oberseiten der Rippen liegenden Bereiche
der Abtropffläche, bei normalem Gebrauch beschädigt werden, z. B. Kratzer erhalten.
[0003] Aus diesem Grund wurden bei von der Firma BLANCO
GmbH & Co. KG unter der Marke SILACRON vertriebenen, aus mit Füllstoffen versetztem
Gießharz hergestellten Einbauspülen die Böden des Spül- und Restebeckens, die Oberseiten
der Rippen der Abtropffläche, der Batteriebänke und des umlaufenden, erhöhten Rands
mit einer Noppenstruktur versehen, während die übrigen Oberflächenbereiche der Sichtseite
dieser Einbauspülen, z. B. also die Beckenseitenwände, glatt und deshalb im Neuzustand
der Spülen hochglanzend sind (unter "glatt" wird dabei eine Oberfläche verstanden,
deren Rauhtiefe von der Größe der verwendeten Füllstoffpartikel abhängt und bei den
beschriebenen bekannten Spülen ca. 0,1 µm beträgt, wobei der sogenannte cut-off-Wert
bei der Messung 0,8 mm betrug). Dank dieser Noppenstruktur fallen Kratzer z. B. im
Boden des Spülbeckens kaum auf, und die hochglänzenden Oberflächenbereiche lassen
die Spülen zumindest im Neuzustand auch wirklich neu aussehen. Die Noppenstruktur
bringt aber beim abrasiv Reinigen dieser Spülen einen Nachteil mit sich, und Spülen,
die, wie diese bekannten SILACRON-Spülen, eine ziemlich harte Oberfläche aufweisen,
lassen sich wirkungsvoll eben nur abrasiv reinigen: Man reinigt dabei nämlich praktisch
nur im Bereich der Noppenspitzen, so daß sich z. B. unvermeidbare Kalkablagerungen
zwischen den Noppen nicht wirksam entfernen lassen, aber selbst Fettablagerungen am
Beckenboden zwischen den Noppen lassen sich weit schlechter entfernen als von den
glatten Beckenseitenwänden.
[0004] Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, Spülen zu schaffen, die zumindest im Neuzustand
auch optisch wie neu aussehen, bei denen das Aussehen der im Gebrauch stark beanspruchten
Oberflächenbereiche über einen längeren Zeitraum nicht wesentlich beeinträchtigt wird
und deren im Gebrauch stark beanspruchte Oberflächenbereiche sich wirksam und gründlich
abrasiv reinigen lassen.
[0005] Ausgehend von einer Spüle der eingangs erwähnten Art läßt sich diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch lösen, daß die Oberflächenstruktur der im Gebrauch stark beanspruchten ersten
Oberflächenbereiche von zumindest ungefähr geraden und parallel zueinander verlaufenden
Riefen gebildet wird, wobei die quer zur Riefenlängsrichtung gemessene Rauhtiefe größer
als 0,1 µm und maximal ca. 0,4 µm ist, während zweite, im Gebrauch weniger stark beanspruchte
Oberflächenbereiche glatt sind, wobei der Begriff "glatt" gegebenenfalls wieder wie
oben erläutert zu verstehen ist.
[0006] Derartige Spülen machen zumindest im Neuzustand auch optisch den Eindruck eines neuen,
noch nicht gebrauchten Gegenstands, und es hat sich gezeigt, daß sich die im Gebrauch
stark beanspruchten Oberflächenbereiche trotz ihrer dreidimensionalen Oberflächenstruktur
leicht und wirksam abrasiv reinigen lassen, vor allem dann, wenn in Richtung der Riefen
gereinigt wird. Die im Gebrauch stark beanspruchten Oberflächenbereiche mit ihrer
dreidimensionalen Oberflächenstruktur sehen seidenmatt aus, und ihr Aussehen wird
durch leichte Beschädigungen der Oberfläche, wie Kratzer, nicht nennenswert beeinträchtigt.
[0007] Es wurde festgestellt, daß die erfindungsgemäßen Spülen auch nach einer abrasiven
Reinigung viel besser aussehen als z. B. aus mit Füllstoffen versetztem Gießharz bestehende
Spülen, welche mittels einer Gießform hergestellt wurden, deren Formhohlraumwand in
ersten Wandoberflächenbereichen, die den im Gebrauch stark beanspruchten Oberflächenbereichen
der Spüle entsprechen, mit einer rotierenden Polierscheibe poliert wurden, vor allem
dann, wenn die Spülen eine harte Oberfläche haben und eine große Farbsättigung aufweisen;
solche Spülen mit "polierten" Oberflächenbereichen sehen häufig schon im Neuzustand
"wolkig" aus, vor allem aber nach einer abrasiven Reinigung. Außerdem lassen sich
die erfindungsgemäßen Spülen auch leichter und wirkungsvoller reinigen als Spülen
mit "polierten" Oberflächenbereichen, in denen die Riefen ungefähr Kreise bilden.
[0008] Bei aus Gießmassen, Pressmassen und dergleichen hergestellten erfindungsgemäßen Spülen
wird das zu ihrer Herstellung verwendete Werkzeug mit der gewünschten Oberflächenstruktur
versehen, d. h. in den in Rede stehenden Bereichen der Formhohlraumwand geschliffen,
so daß sich dann die Oberflächenstruktur der Formhohlraumwand bei der Spülenherstellung
auf der Spülenoberfläche abbildet. Grundsätzlich ist die erfindungsgemäße Oberflächengestaltung
aber auch auf Spülen anwendbar, welche auf andere Weise hergestellt werden, z. B.
auf durch Tiefziehen aus Edelstahlblech hergestellte Spülen; im letztgenannten Fall
kann man das Blech vor dem Tiefziehen in den mit der Oberflächenstruktur zu versehenden
Bereichen schleifen und dann das Blech zum Tiefziehen mit einer Folie abdecken, so
daß die erfindungsgemäße Oberflächenstruktur durch den Tiefziehvorgang nicht beeinträchtigt
oder gar zerstört wird. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß aus Edelstahlblech
hergestellte Spülen mit einer überall geschliffenen Oberfläche bekannt sind; das Blech
wird zu diesem Zweck vor dem Tiefziehen vollflächig geschliffen, worauf die geschliffene
Oberfläche mit einer Kunststoffolie abgedeckt und dann das Blech tiefgezogen wird.
Nachteilig ist dabei aber, daß bei einer solchen Spüle die für den optischen Eindruck
vor allem der neuen Spüle vorteilhaften glatten Oberflächenbereiche fehlen.
[0009] Im Hinblick auf den Wunsch, eine erfindungsgemäße Spüle leicht reinigen zu können,
empfehlen sich Ausführungsformen, bei denen die im Riefengrund in Riefenlängsrichtung
gemessene Rauhtiefe ca. 0,1 µm beträgt und damit in der Größenordnung der Rauhtiefe
der glatten Oberflächenbereiche liegt.
[0010] Grundsätzlich könnte sich die Vorzugsrichtung der Riefen in jeder beliebigen Richtung
der Spüle erstrecken; sowohl hinsichtlich des Aussehens, als auch hinsichtlich des
Wunsches, die Spüle möglichst leicht reinigen zu können, empfehlen sich aber Ausführungsformen,
bei denen sich die Riefen in Spülenlängsrichtung erstrecken; dies führt nicht nur
dazu, daß sich die für die Herstellung der Spülen erforderlichen Werkzeuge einfacher
herstellen lassen, sondern derartige Spülen sehen auch besser aus und lassen sich
besser reinigen als Spülen, bei denen die Riefen in einer anderen Richtung verlaufen,
z. B. quer zur Spülenlängsrichtung - die natürliche Reinigungsbewegung verläuft gleichfalls
in Spülenlängsrichtung.
[0011] Weitere vorteilhafte Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten
Ansprüchen und/oder aus der nachfolgenden Beschreibung sowie der beigefügten zeichnerischen
Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemaßen Einbauspüle; in
der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf diese Einbauspüle, und
- Figur 2
- einen Schnitt durch einen Bereich dieser Einbauspüle, und zwar einen Schnitt nach
der Linie 2-2 in Fig. 1, wobei die erfindungsgemäße Oberflächenstruktur vergrößert
dargestellt wurde, d. h. die Darstellung der Oberflächenstruktur entspricht nicht
der tatsächlichen Rauhtiefe etc.
[0012] Die in Fig. 1 dargestellte Einbauspüle besitzt ein Spülbecken 10 mit einem Spülbeckenboden
12, in dem sich eine Ablauföffnung 14 befindet, und mit Spülbeckenseitenwänden 16,
in denen sich eine Überlauföffnung 18 befindet; ferner ist diese Einbauspüle mit einer
Abtropffläche 20 versehen, die erhabene, sich in Spülenlängsrichtung erstreckende
Längsrippen 22 besitzt. Zwischen dem Spülbecken 10 und der Abtropffläche 20 befindet
sich eine Restemulde 24 in Form eines kleinen Beckens mit einem Restemuldenboden 26,
Restemuldenseitenwänden 28 und einer Ablauföffnung 30 im Muldenboden 26. Vor und hinter
der Restemulde 24 ist jeweils eine sogenannte Batteriebank vorgesehen, und zwar eine
vordere Batteriebank 32 und eine hintere Batteriebank 34, welche sich beide über das
Niveau der eigentlichen Abtropffläche 20 erheben, deren Oberseiten 32a und 34a jedoch
etwas tiefer liegen als die Oberseite 36a eines um die Einbauspüle herumlaufenden,
erhöhten Rands 36. Auch die insbesondere flachen Oberseiten 22a der Längsrippen 22
liegen tiefer als die Oberseite 36a des umlaufenden Rands 36.
[0013] Bei dieser bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einbauspüle soll es
sich um eine solche handeln, die aus einem mit Füllstoffen versetzten Gießharz hergestellt
wurde, wobei es sich bei den Füllstoffen um körnige oder faserige Füllstoffe handeln
kann.
[0014] Der Spülbeckenboden 12, der Restemuldenboden 26, die Rippenoberseiten 22a, die Oberseiten
32a und 34a der beiden Batteriebänke 32 und 34 sowie die Oberseite 36a des umlaufenden
Rands 36 sollen nun eine erfindungsgemäße Riefenstruktur aufweisen, während alle übrigen
Oberflächenbereiche der Sichtseite der erfindungsgemäßen Einbauspüle glatt sein sollen,
insbesondere eine Rauhtiefe haben sollen, welche in der Größenordnung von 0,1 µm liegt
(wiederum gemessen bei einem cut-off-Wert von 0,8 mm). Diese Riefenstruktur soll beispielhaft
anhand der Fig. 2 näher erläutert werden.
[0015] In Fig. 2 wurden diejenigen Oberflächenbereiche mit einer Linienstruktur versehen,
welche die erfindungsgemäße Riefenstruktur haben sollen. Dabei verlaufen erfindungsgemäß
die Riefen 100 in Spülenlängsrichtung, am Riefengrund soll die in Riefenlängsrichtung
gemessene Rauhtiefe ca. 0,1 µm betragen, während die quer zur Riefenlängsrichtung
gemessene Rauhtiefe ca. 0,2 µm betragen soll. Alle übrigen Oberflächenbereiche der
Sichtseite der erfindungsgemäßen Spüle sollen - in jeder beliebigen Richtung gemessen
- eine Rauhtiefe von ca. 0,1 µm besitzen und damit im Sinne der vorhergehenden Definition
glatt sein, was bedeutet, daß sie eine hochglänzende Oberfläche aufweisen.
[0016] Es hat sich gezeigt, daß sich bereits mit einer Rauhtiefe von etwas mehr als 0,1
µm (quer zur Riefenlängsrichtung gemessen) die gewünschten Effekte erzielen lassen,
wobei es im Hinblick auf das Aussehen und die Möglichkeit einer wirksamen Reinigung
von Vorteil ist, wenn diese Rauhtiefe einen Wert von 0,4 µm nicht übersteigt. Hinsichtlich
des Aussehens, der Sichtbarkeit von Kratzern und dergleichen, sowie der Möglichkeit
eines wirksamen Reinigens ergeben sich optimale Verhältnisse, wenn die quer zur Riefenlängsrichtung
gemessene Rauhtiefe ca. 0,2 µm beträgt.
[0017] Die Erfindung wirkt sich besonders vorteilhaft aus bei solchen Einbauspülen, die
aus eingefärbten Gieß- oder Pressmassen hergestellt werden und eine große Farbsättigung
aufweisen.
1. Einbauspüle mit mindestens einem Becken, welche erste, im Gebrauch stark beanspruchte
Oberflächenbereiche, wie den Beckenboden, sowie zweite, im Gebrauch weniger stark
beanspruchte Oberflächenbereiche, wie die Beckenseitenwände, aufweist und bei der
die ersten Oberflächenbereiche mit einer dreidimensionalen Oberflächenstruktur versehen
und die zweiten Oberflächenbereiche glatt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenstruktur
der ersten Bereiche (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) von zumindest ungefähr geraden und
parallel zueinander verlaufenden Riefen (100) gebildet wird, wobei die quer zur Riefenlängsrichtung
gemessene Rauhtiefe größer als 0,1 µm und maximal 0,4 µm ist.
2. Einbauspüle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Riefenlängsrichtung
gemessene Rauhtiefe 0,2 µm beträgt.
3. Einbauspüle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Riefengrund
in Riefenlängsrichtung gemessene Rauhtiefehe 0,1 µm beträgt.
4. Einbauspüle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der quer zur
Riefenlängsrichtung gemessenen Rauhtiefe zu der im Riefengrund in Riefenlängsrichtung
gemessenen Rauhtiefe zwischen 1,2 und 2 liegt.
5. Einbauspüle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sie aus insbesondere mit Füllstoff versetztem Gießharz besteht.
6. Einbauspüle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten Oberflächenbereiche einen oder mehrere, vorzugsweise alle der folgenden
Oberflächenbereiche umfassen:
(a) Boden (12) des Spülbeckens (10);
(b) Boden (26) eines Restebeckens (24);
(c) Oberseite (22a) von Rippen (22) einer Abtropffläche (20);
(d) Oberseite (32a bzw. 34a) einer oder mehrerer Batteriebänke (32, 34);
(e) Oberseite (36a) eines um die Einbauspüle (10) umlaufenden, erhöhten Rands (36).
7. Einbauspüle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Riefen (100) in Spülenlängsrichtung erstrecken.
8. Gießform zur Herstellung einer Einbauspüle nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 - 7, welche einen der herzustellenden Einbauspüle entsprechenden Formhohlraum aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des Formhohlraums in ersten Wandflächenbereichen,
die den ersten Oberflächenbereichen (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) der Einbauspüle entsprechen,
derart geschliffen ist, daß diese ersten Wandflächenbereiche ungefähr gerade und parallel
zueinander verlaufende sowie derart gestaltete Schleifriefen aufweisen, daß die ersten
Oberflächenbereiche (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) einer mit der Gießform hergestellten
Einbauspüle eine Rauhtiefe gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 besitzen.
1. Built-in sink unit with at least one basin, comprising first surface areas, such as
the bottom of the basin, subject to severe wear during use, and second surface areas,
such as the side walls of the basin, subject to less severe wear during use, the first
surface areas being provided with a three-dimensional surface structure and the second
surface areas being smooth, characterized in that the surface structure of the first
areas (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) is formed by microgrooves (100) which are at least
approximately straight and extend at least approximately parallel to one another,
the surface roughness measured transversely to the longitudinal direction of the microgrooves
being greater than 0.1 µm and at the most 0.4 µm.
2. Built-in sink unit as defined in claim 1, characterized in that the surface roughness
measured transversely to the longitudinal direction of the microgrooves is 0.2 µm.
3. Built-in sink unit as defined in claim 1 or 2,
characterized in that the surface roughness measured in the microgroove bottom in
the longitudinal direction of the microgrooves is 0.1 µm.
4. Built-in sink unit as defined in claim 1, characterized in that the ratio of the surface
roughness measured transversely to the longitudinal direction of the microgrooves
to the surface roughness measured in the microgroove bottom in the longitudinal direction
of the microgrooves is between 1.2 and 2.
5. Built-in sink unit as defined in any one or several of the preceding claims, characterized
in that it consists of casting resin, in particular, incorporating filler material.
6. Built-in sink unit as defined in any one or several of the preceding claims, characterized
in that the first surface areas comprise one or more, preferably all of the following
surface areas:
(a) bottom (12) of the sink basin (10);
(b) bottom (26) of a scraps basin (24);
(c) upper side (22a) of ribs (22) of a draining surface (20);
(d) upper side (32a or 34a) of one or several bases (32, 34) for tap fittings;
(e) upper side (36a) of a raised rim (36) extending around the built-in sink unit
(10).
7. Built-in sink unit as defined in any one or several of the preceding claims, characterized
in that the microgrooves (100) extend in the longitudinal direction of the sink unit.
8. Mould for producing a built-in sink unit as defined in any one or several of claims
1 to 7, comprising a mould cavity corresponding to the built-in sink unit to be produced,
characterized in that the wall of the mould cavity is ground in first wall surface
areas corresponding to the first surface areas (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) of the
built-in sink unit such that these first wall surface areas comprise ground microgrooves
which are approximately straight and extend parallel to one another and are designed
such that the first surface areas (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) of a built-in sink
unit produced with the mould have a surface roughness as defined in any one or several
of claims 1 to 4.
1. Evier encastré comprenant au moins un bac, qui présente des premières régions de surface
qui sont fortement sollicitées en utilisation, comme le fond du ou des bacs, ainsi
que des deuxièmes régions de surface, moins fortement sollicitées en utilisation,
comme les parois latérales du ou des bacs, et dans lequel les premières régions de
surface sont munies d'une structure superficielle tridimensionnelle et les deuxièmes
régions de surface sont lisses, caractérisé en ce que la structure superficielle des
premières régions (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) est formée de sillons (100) au moins
approximativement rectilignes et s'étendant parallèlement entre eux, la profondeur
de rugosité, mesurée transversalement à la direction longitudinale des sillons étant
supérieure à 0,1 µm et valant au maximum 0,4 µm.
2. Evier encastré selon la revendication 1, caractérisé en ce que la profondeur de rugosité,
mesurée transversalement à la direction longitudinale des sillons, est de 0,2 µm.
3. Evier encastré selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la profondeur
de rugosité, mesurée au fond des sillons dans la direction longitudinale des sillons,
est de 0,1 µm.
4. Evier encastré selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rapport entre la
profondeur de rugosité mesurée transversalement à la direction longitudinale des sillons
et la profondeur de rugosité mesurée au fond des sillons, dans la direction longitudinale
des sillons, est d'entre 1,2 et 2.
5. Evier encastré selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'il est composé d'une résine coulée, en particulier renforcée de charges.
6. Evier encastré selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé
en ce que les premières régions de surface comprennent une ou plusieurs, de préférence
l'ensemble, des régions de surface suivantes :
(a) fond (12) du bac à vaisselle (10) ;
(b) fond (26) d'une cuvette de repos (24) ;
(c) surface (22a) de nervures (22) d'une surface d'égouttage (20) ;
(d) surface (32a ou 34a) d'une ou plusieurs plates-bandes de robinetterie (32, 34)
;
(e) surface (36a) d'un rebord surélevé (36) qui entoure l'évier encastré (10).
7. Evier encastré selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé
en ce que les sillons (100) s'étendent dans la direction longitudinale de l'évier.
8. Moule de coulée pour la fabrication d'un évier encastré selon une ou plusieurs des
revendications 1 à 7, qui présente une empreinte correspondant à l'évier encastré
à fabriquer, caractérisé en ce que, dans des premières régions de surfaces de paroi
qui correspondent aux premières régions de surface (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) de
l'évier encastré, la paroi de l'empreinte est meulée de telle manière que ces premières
régions de surface de paroi présentent des sillons de meulage à peu près rectilignes,
s'étendant parallèlement entre eux, et en outre conformés de manière que les premières
régions de surface (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) d'un évier encastré fabriqué avec
ce moule de coulée possèdent une profondeur de rugosité selon une ou plusieurs des
revendications 1 à 4.

