(19)
(11) EP 0 625 229 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.04.1997  Patentblatt  1997/14

(21) Anmeldenummer: 93902234.9

(22) Anmeldetag:  20.01.1993
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6E03C 1/18, A47L 17/02
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9300/115
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9315/282 (05.08.1993 Gazette  1993/19)

(54)

EINBAUSPÜLE

BUILT-IN SINK

EVIER ENCASTRE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL PT

(30) Priorität: 30.01.1992 DE 4202517

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.11.1994  Patentblatt  1994/47

(73) Patentinhaber: Blanco GmbH & Co. KG
D-75038 Oberderdingen (DE)

(72) Erfinder:
  • GÖTTER, Hans
    D-7519 Sulzfeld (DE)
  • MÜCK, Manfred
    D-7519 Kürnbach (DE)
  • WILHELM, Thomas
    D-7519 Sulzfeld (DE)

(74) Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner 
Uhlandstrasse 14 c
70182 Stuttgart
70182 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 229 262
EP-A- 0 361 101
DE-U- 9 112 161
EP-A- 0 256 953
DE-A- 3 437 033
US-A- 3 918 377
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Einbauspüle mit mindestens einem Becken, welche erste, im Gebrauch stark beanspruchte Oberflächenbereiche, wie den Beckenboden, sowie zweite, im Gebrauch weniger stark beanspruchte Oberflächenbereiche, wie die Beckenseitenwände, aufweist und bei der die ersten Oberflächenbereiche mit einer dreidimensionalen Oberflächenstruktur versehen und die zweiten Oberflächenbereiche glatt sind.

    [0002] Einbauspülen besitzen üblicherweise mindestens ein Spülbecken, außerdem eine sogenannte Abtropffläche, welche im allgemeinen mit sich in Spülenlängsrichtung erstreckenden Längsrippen versehen ist, einen umlaufenden, erhöhten Rand, sowie gegebenenfalls zwischen Spülbecken und Abtropffläche ein kleines Becken, nämlich eine sogenannte Restemulde, und schließlich häufig mindestens einen erhöhten, ebenen Bereich zum Anbringen einer Wasserauslaufarmatur, nämlich eine sogenannte Batteriebank, die insbesondere ungefähr in der Mitte der Einbauspüle vorn und/oder hinten an den umlaufenden, erhöhten Rand angrenzt. Die verschiedenen Oberflächenbereiche einer Spüle, wie einer Einbauspüle, werden im Gebrauch unterschiedlich stark beansprucht: Durch Topfböden, Besteck und dergleichen besonders stark beansprucht werden der Boden des Spülbeckens und die Oberseiten der Rippen der Abtropffläche, stark beansprucht werden aber auch der Boden des Restebeckens, die Oberseite der Batteriebank bzw. der Batteriebänke und die Oberseite des umlaufenden, erhöhten Rands, während kaum die Gefahr besteht, daß andere Oberflächenbereiche, wie die Beckenseitenwände und die tiefer als die Oberseiten der Rippen liegenden Bereiche der Abtropffläche, bei normalem Gebrauch beschädigt werden, z. B. Kratzer erhalten.

    [0003] Aus diesem Grund wurden bei von der Firma BLANCO
    GmbH & Co. KG unter der Marke SILACRON vertriebenen, aus mit Füllstoffen versetztem Gießharz hergestellten Einbauspülen die Böden des Spül- und Restebeckens, die Oberseiten der Rippen der Abtropffläche, der Batteriebänke und des umlaufenden, erhöhten Rands mit einer Noppenstruktur versehen, während die übrigen Oberflächenbereiche der Sichtseite dieser Einbauspülen, z. B. also die Beckenseitenwände, glatt und deshalb im Neuzustand der Spülen hochglanzend sind (unter "glatt" wird dabei eine Oberfläche verstanden, deren Rauhtiefe von der Größe der verwendeten Füllstoffpartikel abhängt und bei den beschriebenen bekannten Spülen ca. 0,1 µm beträgt, wobei der sogenannte cut-off-Wert bei der Messung 0,8 mm betrug). Dank dieser Noppenstruktur fallen Kratzer z. B. im Boden des Spülbeckens kaum auf, und die hochglänzenden Oberflächenbereiche lassen die Spülen zumindest im Neuzustand auch wirklich neu aussehen. Die Noppenstruktur bringt aber beim abrasiv Reinigen dieser Spülen einen Nachteil mit sich, und Spülen, die, wie diese bekannten SILACRON-Spülen, eine ziemlich harte Oberfläche aufweisen, lassen sich wirkungsvoll eben nur abrasiv reinigen: Man reinigt dabei nämlich praktisch nur im Bereich der Noppenspitzen, so daß sich z. B. unvermeidbare Kalkablagerungen zwischen den Noppen nicht wirksam entfernen lassen, aber selbst Fettablagerungen am Beckenboden zwischen den Noppen lassen sich weit schlechter entfernen als von den glatten Beckenseitenwänden.

    [0004] Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, Spülen zu schaffen, die zumindest im Neuzustand auch optisch wie neu aussehen, bei denen das Aussehen der im Gebrauch stark beanspruchten Oberflächenbereiche über einen längeren Zeitraum nicht wesentlich beeinträchtigt wird und deren im Gebrauch stark beanspruchte Oberflächenbereiche sich wirksam und gründlich abrasiv reinigen lassen.

    [0005] Ausgehend von einer Spüle der eingangs erwähnten Art läßt sich diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch lösen, daß die Oberflächenstruktur der im Gebrauch stark beanspruchten ersten Oberflächenbereiche von zumindest ungefähr geraden und parallel zueinander verlaufenden Riefen gebildet wird, wobei die quer zur Riefenlängsrichtung gemessene Rauhtiefe größer als 0,1 µm und maximal ca. 0,4 µm ist, während zweite, im Gebrauch weniger stark beanspruchte Oberflächenbereiche glatt sind, wobei der Begriff "glatt" gegebenenfalls wieder wie oben erläutert zu verstehen ist.

    [0006] Derartige Spülen machen zumindest im Neuzustand auch optisch den Eindruck eines neuen, noch nicht gebrauchten Gegenstands, und es hat sich gezeigt, daß sich die im Gebrauch stark beanspruchten Oberflächenbereiche trotz ihrer dreidimensionalen Oberflächenstruktur leicht und wirksam abrasiv reinigen lassen, vor allem dann, wenn in Richtung der Riefen gereinigt wird. Die im Gebrauch stark beanspruchten Oberflächenbereiche mit ihrer dreidimensionalen Oberflächenstruktur sehen seidenmatt aus, und ihr Aussehen wird durch leichte Beschädigungen der Oberfläche, wie Kratzer, nicht nennenswert beeinträchtigt.

    [0007] Es wurde festgestellt, daß die erfindungsgemäßen Spülen auch nach einer abrasiven Reinigung viel besser aussehen als z. B. aus mit Füllstoffen versetztem Gießharz bestehende Spülen, welche mittels einer Gießform hergestellt wurden, deren Formhohlraumwand in ersten Wandoberflächenbereichen, die den im Gebrauch stark beanspruchten Oberflächenbereichen der Spüle entsprechen, mit einer rotierenden Polierscheibe poliert wurden, vor allem dann, wenn die Spülen eine harte Oberfläche haben und eine große Farbsättigung aufweisen; solche Spülen mit "polierten" Oberflächenbereichen sehen häufig schon im Neuzustand "wolkig" aus, vor allem aber nach einer abrasiven Reinigung. Außerdem lassen sich die erfindungsgemäßen Spülen auch leichter und wirkungsvoller reinigen als Spülen mit "polierten" Oberflächenbereichen, in denen die Riefen ungefähr Kreise bilden.

    [0008] Bei aus Gießmassen, Pressmassen und dergleichen hergestellten erfindungsgemäßen Spülen wird das zu ihrer Herstellung verwendete Werkzeug mit der gewünschten Oberflächenstruktur versehen, d. h. in den in Rede stehenden Bereichen der Formhohlraumwand geschliffen, so daß sich dann die Oberflächenstruktur der Formhohlraumwand bei der Spülenherstellung auf der Spülenoberfläche abbildet. Grundsätzlich ist die erfindungsgemäße Oberflächengestaltung aber auch auf Spülen anwendbar, welche auf andere Weise hergestellt werden, z. B. auf durch Tiefziehen aus Edelstahlblech hergestellte Spülen; im letztgenannten Fall kann man das Blech vor dem Tiefziehen in den mit der Oberflächenstruktur zu versehenden Bereichen schleifen und dann das Blech zum Tiefziehen mit einer Folie abdecken, so daß die erfindungsgemäße Oberflächenstruktur durch den Tiefziehvorgang nicht beeinträchtigt oder gar zerstört wird. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß aus Edelstahlblech hergestellte Spülen mit einer überall geschliffenen Oberfläche bekannt sind; das Blech wird zu diesem Zweck vor dem Tiefziehen vollflächig geschliffen, worauf die geschliffene Oberfläche mit einer Kunststoffolie abgedeckt und dann das Blech tiefgezogen wird. Nachteilig ist dabei aber, daß bei einer solchen Spüle die für den optischen Eindruck vor allem der neuen Spüle vorteilhaften glatten Oberflächenbereiche fehlen.

    [0009] Im Hinblick auf den Wunsch, eine erfindungsgemäße Spüle leicht reinigen zu können, empfehlen sich Ausführungsformen, bei denen die im Riefengrund in Riefenlängsrichtung gemessene Rauhtiefe ca. 0,1 µm beträgt und damit in der Größenordnung der Rauhtiefe der glatten Oberflächenbereiche liegt.

    [0010] Grundsätzlich könnte sich die Vorzugsrichtung der Riefen in jeder beliebigen Richtung der Spüle erstrecken; sowohl hinsichtlich des Aussehens, als auch hinsichtlich des Wunsches, die Spüle möglichst leicht reinigen zu können, empfehlen sich aber Ausführungsformen, bei denen sich die Riefen in Spülenlängsrichtung erstrecken; dies führt nicht nur dazu, daß sich die für die Herstellung der Spülen erforderlichen Werkzeuge einfacher herstellen lassen, sondern derartige Spülen sehen auch besser aus und lassen sich besser reinigen als Spülen, bei denen die Riefen in einer anderen Richtung verlaufen, z. B. quer zur Spülenlängsrichtung - die natürliche Reinigungsbewegung verläuft gleichfalls in Spülenlängsrichtung.

    [0011] Weitere vorteilhafte Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Ansprüchen und/oder aus der nachfolgenden Beschreibung sowie der beigefügten zeichnerischen Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemaßen Einbauspüle; in der Zeichnung zeigen:
    Figur 1
    eine Draufsicht auf diese Einbauspüle, und
    Figur 2
    einen Schnitt durch einen Bereich dieser Einbauspüle, und zwar einen Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1, wobei die erfindungsgemäße Oberflächenstruktur vergrößert dargestellt wurde, d. h. die Darstellung der Oberflächenstruktur entspricht nicht der tatsächlichen Rauhtiefe etc.


    [0012] Die in Fig. 1 dargestellte Einbauspüle besitzt ein Spülbecken 10 mit einem Spülbeckenboden 12, in dem sich eine Ablauföffnung 14 befindet, und mit Spülbeckenseitenwänden 16, in denen sich eine Überlauföffnung 18 befindet; ferner ist diese Einbauspüle mit einer Abtropffläche 20 versehen, die erhabene, sich in Spülenlängsrichtung erstreckende Längsrippen 22 besitzt. Zwischen dem Spülbecken 10 und der Abtropffläche 20 befindet sich eine Restemulde 24 in Form eines kleinen Beckens mit einem Restemuldenboden 26, Restemuldenseitenwänden 28 und einer Ablauföffnung 30 im Muldenboden 26. Vor und hinter der Restemulde 24 ist jeweils eine sogenannte Batteriebank vorgesehen, und zwar eine vordere Batteriebank 32 und eine hintere Batteriebank 34, welche sich beide über das Niveau der eigentlichen Abtropffläche 20 erheben, deren Oberseiten 32a und 34a jedoch etwas tiefer liegen als die Oberseite 36a eines um die Einbauspüle herumlaufenden, erhöhten Rands 36. Auch die insbesondere flachen Oberseiten 22a der Längsrippen 22 liegen tiefer als die Oberseite 36a des umlaufenden Rands 36.

    [0013] Bei dieser bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einbauspüle soll es sich um eine solche handeln, die aus einem mit Füllstoffen versetzten Gießharz hergestellt wurde, wobei es sich bei den Füllstoffen um körnige oder faserige Füllstoffe handeln kann.

    [0014] Der Spülbeckenboden 12, der Restemuldenboden 26, die Rippenoberseiten 22a, die Oberseiten 32a und 34a der beiden Batteriebänke 32 und 34 sowie die Oberseite 36a des umlaufenden Rands 36 sollen nun eine erfindungsgemäße Riefenstruktur aufweisen, während alle übrigen Oberflächenbereiche der Sichtseite der erfindungsgemäßen Einbauspüle glatt sein sollen, insbesondere eine Rauhtiefe haben sollen, welche in der Größenordnung von 0,1 µm liegt (wiederum gemessen bei einem cut-off-Wert von 0,8 mm). Diese Riefenstruktur soll beispielhaft anhand der Fig. 2 näher erläutert werden.

    [0015] In Fig. 2 wurden diejenigen Oberflächenbereiche mit einer Linienstruktur versehen, welche die erfindungsgemäße Riefenstruktur haben sollen. Dabei verlaufen erfindungsgemäß die Riefen 100 in Spülenlängsrichtung, am Riefengrund soll die in Riefenlängsrichtung gemessene Rauhtiefe ca. 0,1 µm betragen, während die quer zur Riefenlängsrichtung gemessene Rauhtiefe ca. 0,2 µm betragen soll. Alle übrigen Oberflächenbereiche der Sichtseite der erfindungsgemäßen Spüle sollen - in jeder beliebigen Richtung gemessen - eine Rauhtiefe von ca. 0,1 µm besitzen und damit im Sinne der vorhergehenden Definition glatt sein, was bedeutet, daß sie eine hochglänzende Oberfläche aufweisen.

    [0016] Es hat sich gezeigt, daß sich bereits mit einer Rauhtiefe von etwas mehr als 0,1 µm (quer zur Riefenlängsrichtung gemessen) die gewünschten Effekte erzielen lassen, wobei es im Hinblick auf das Aussehen und die Möglichkeit einer wirksamen Reinigung von Vorteil ist, wenn diese Rauhtiefe einen Wert von 0,4 µm nicht übersteigt. Hinsichtlich des Aussehens, der Sichtbarkeit von Kratzern und dergleichen, sowie der Möglichkeit eines wirksamen Reinigens ergeben sich optimale Verhältnisse, wenn die quer zur Riefenlängsrichtung gemessene Rauhtiefe ca. 0,2 µm beträgt.

    [0017] Die Erfindung wirkt sich besonders vorteilhaft aus bei solchen Einbauspülen, die aus eingefärbten Gieß- oder Pressmassen hergestellt werden und eine große Farbsättigung aufweisen.


    Ansprüche

    1. Einbauspüle mit mindestens einem Becken, welche erste, im Gebrauch stark beanspruchte Oberflächenbereiche, wie den Beckenboden, sowie zweite, im Gebrauch weniger stark beanspruchte Oberflächenbereiche, wie die Beckenseitenwände, aufweist und bei der die ersten Oberflächenbereiche mit einer dreidimensionalen Oberflächenstruktur versehen und die zweiten Oberflächenbereiche glatt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenstruktur der ersten Bereiche (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) von zumindest ungefähr geraden und parallel zueinander verlaufenden Riefen (100) gebildet wird, wobei die quer zur Riefenlängsrichtung gemessene Rauhtiefe größer als 0,1 µm und maximal 0,4 µm ist.
     
    2. Einbauspüle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Riefenlängsrichtung gemessene Rauhtiefe 0,2 µm beträgt.
     
    3. Einbauspüle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Riefengrund in Riefenlängsrichtung gemessene Rauhtiefehe 0,1 µm beträgt.
     
    4. Einbauspüle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der quer zur Riefenlängsrichtung gemessenen Rauhtiefe zu der im Riefengrund in Riefenlängsrichtung gemessenen Rauhtiefe zwischen 1,2 und 2 liegt.
     
    5. Einbauspüle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus insbesondere mit Füllstoff versetztem Gießharz besteht.
     
    6. Einbauspüle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Oberflächenbereiche einen oder mehrere, vorzugsweise alle der folgenden Oberflächenbereiche umfassen:

    (a) Boden (12) des Spülbeckens (10);

    (b) Boden (26) eines Restebeckens (24);

    (c) Oberseite (22a) von Rippen (22) einer Abtropffläche (20);

    (d) Oberseite (32a bzw. 34a) einer oder mehrerer Batteriebänke (32, 34);

    (e) Oberseite (36a) eines um die Einbauspüle (10) umlaufenden, erhöhten Rands (36).


     
    7. Einbauspüle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Riefen (100) in Spülenlängsrichtung erstrecken.
     
    8. Gießform zur Herstellung einer Einbauspüle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 7, welche einen der herzustellenden Einbauspüle entsprechenden Formhohlraum aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des Formhohlraums in ersten Wandflächenbereichen, die den ersten Oberflächenbereichen (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) der Einbauspüle entsprechen, derart geschliffen ist, daß diese ersten Wandflächenbereiche ungefähr gerade und parallel zueinander verlaufende sowie derart gestaltete Schleifriefen aufweisen, daß die ersten Oberflächenbereiche (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) einer mit der Gießform hergestellten Einbauspüle eine Rauhtiefe gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 besitzen.
     


    Claims

    1. Built-in sink unit with at least one basin, comprising first surface areas, such as the bottom of the basin, subject to severe wear during use, and second surface areas, such as the side walls of the basin, subject to less severe wear during use, the first surface areas being provided with a three-dimensional surface structure and the second surface areas being smooth, characterized in that the surface structure of the first areas (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) is formed by microgrooves (100) which are at least approximately straight and extend at least approximately parallel to one another, the surface roughness measured transversely to the longitudinal direction of the microgrooves being greater than 0.1 µm and at the most 0.4 µm.
     
    2. Built-in sink unit as defined in claim 1, characterized in that the surface roughness measured transversely to the longitudinal direction of the microgrooves is 0.2 µm.
     
    3. Built-in sink unit as defined in claim 1 or 2,
    characterized in that the surface roughness measured in the microgroove bottom in the longitudinal direction of the microgrooves is 0.1 µm.
     
    4. Built-in sink unit as defined in claim 1, characterized in that the ratio of the surface roughness measured transversely to the longitudinal direction of the microgrooves to the surface roughness measured in the microgroove bottom in the longitudinal direction of the microgrooves is between 1.2 and 2.
     
    5. Built-in sink unit as defined in any one or several of the preceding claims, characterized in that it consists of casting resin, in particular, incorporating filler material.
     
    6. Built-in sink unit as defined in any one or several of the preceding claims, characterized in that the first surface areas comprise one or more, preferably all of the following surface areas:

    (a) bottom (12) of the sink basin (10);

    (b) bottom (26) of a scraps basin (24);

    (c) upper side (22a) of ribs (22) of a draining surface (20);

    (d) upper side (32a or 34a) of one or several bases (32, 34) for tap fittings;

    (e) upper side (36a) of a raised rim (36) extending around the built-in sink unit (10).


     
    7. Built-in sink unit as defined in any one or several of the preceding claims, characterized in that the microgrooves (100) extend in the longitudinal direction of the sink unit.
     
    8. Mould for producing a built-in sink unit as defined in any one or several of claims 1 to 7, comprising a mould cavity corresponding to the built-in sink unit to be produced, characterized in that the wall of the mould cavity is ground in first wall surface areas corresponding to the first surface areas (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) of the built-in sink unit such that these first wall surface areas comprise ground microgrooves which are approximately straight and extend parallel to one another and are designed such that the first surface areas (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) of a built-in sink unit produced with the mould have a surface roughness as defined in any one or several of claims 1 to 4.
     


    Revendications

    1. Evier encastré comprenant au moins un bac, qui présente des premières régions de surface qui sont fortement sollicitées en utilisation, comme le fond du ou des bacs, ainsi que des deuxièmes régions de surface, moins fortement sollicitées en utilisation, comme les parois latérales du ou des bacs, et dans lequel les premières régions de surface sont munies d'une structure superficielle tridimensionnelle et les deuxièmes régions de surface sont lisses, caractérisé en ce que la structure superficielle des premières régions (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) est formée de sillons (100) au moins approximativement rectilignes et s'étendant parallèlement entre eux, la profondeur de rugosité, mesurée transversalement à la direction longitudinale des sillons étant supérieure à 0,1 µm et valant au maximum 0,4 µm.
     
    2. Evier encastré selon la revendication 1, caractérisé en ce que la profondeur de rugosité, mesurée transversalement à la direction longitudinale des sillons, est de 0,2 µm.
     
    3. Evier encastré selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la profondeur de rugosité, mesurée au fond des sillons dans la direction longitudinale des sillons, est de 0,1 µm.
     
    4. Evier encastré selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rapport entre la profondeur de rugosité mesurée transversalement à la direction longitudinale des sillons et la profondeur de rugosité mesurée au fond des sillons, dans la direction longitudinale des sillons, est d'entre 1,2 et 2.
     
    5. Evier encastré selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est composé d'une résine coulée, en particulier renforcée de charges.
     
    6. Evier encastré selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les premières régions de surface comprennent une ou plusieurs, de préférence l'ensemble, des régions de surface suivantes :

    (a) fond (12) du bac à vaisselle (10) ;

    (b) fond (26) d'une cuvette de repos (24) ;

    (c) surface (22a) de nervures (22) d'une surface d'égouttage (20) ;

    (d) surface (32a ou 34a) d'une ou plusieurs plates-bandes de robinetterie (32, 34) ;

    (e) surface (36a) d'un rebord surélevé (36) qui entoure l'évier encastré (10).


     
    7. Evier encastré selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les sillons (100) s'étendent dans la direction longitudinale de l'évier.
     
    8. Moule de coulée pour la fabrication d'un évier encastré selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, qui présente une empreinte correspondant à l'évier encastré à fabriquer, caractérisé en ce que, dans des premières régions de surfaces de paroi qui correspondent aux premières régions de surface (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) de l'évier encastré, la paroi de l'empreinte est meulée de telle manière que ces premières régions de surface de paroi présentent des sillons de meulage à peu près rectilignes, s'étendant parallèlement entre eux, et en outre conformés de manière que les premières régions de surface (12, 26, 22a, 32a, 34a, 36a) d'un évier encastré fabriqué avec ce moule de coulée possèdent une profondeur de rugosité selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4.
     




    Zeichnung