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(11) |
EP 0 625 329 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.1998 Patentblatt 1998/05 |
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Anmeldetag: 10.05.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A47L 1/08 |
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Reinigungsgerät
Cleaning device
Instrument de nettoyage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB NL |
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Priorität: |
18.05.1993 DE 9307576 U 24.06.1993 DE 9309410 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.1994 Patentblatt 1994/47 |
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Patentinhaber: METAFORM METALLVERARBEITUNGSGESELLSCHAFT mbH |
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D-55768 Hoppstädten-Weiersbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Nolte, Werner
D-55767 Nohen (DE)
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Vertreter: Lewald, Dietrich, Dipl.-Ing. |
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Lewald & Partner
Patentanwälte
Rindermarkt 6 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 897 491 GB-A- 258 485 US-A- 1 459 071 US-A- 4 910 825
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FR-A- 2 106 101 GB-A- 2 125 689 US-A- 4 312 093
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Reinigungsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
wie es zum Beispiel aus der US-A-4,312,093 bekannt ist.
[0002] Dieses Reinigungsgerät ist für eine vereinfachte und zugleich sichere Befestigung
des eine Flüssigkeit aufnehmenden Elementes an der Haltevorrichtung und für eine leichte
und schnelle Ersetzung des die Flüssigkeit aufnehmenden Elementes durch ein anderes
oder für eine Entfernung insgesamt infolge der Ausgestaltung der Haltevorrichtung
nicht geeignet. Einerseits wird das eine Flüssigkeit aufnehmende Element an der Haltevorrichtung
mittels eines Klettbandes lösbar befestigt. Jedoch ist die Befestigung des die Flüssigkeit
aufnehmenden Elementes durch ein solches Klettband beschränkt, so daß der Verlust
des die Flüssigkeit aufnehmenden Elementes aufgrund von auftretenden Reibungskräften,
d.h. zum Beispiel beim Wischen eines Gegenstandes mit einer rauhen Oberfläche, sehr
wahrscheinlich ist. Darüber hinaus ist die Befestigung des die Flüssigkeit aufnehmenden
Elementes an der Haltevorrichtung aufgrund der Anwesenheit von Nässe sehr beschränkt.
Insoweit ist eine sichere Befestigung nicht möglich. Andererseits wird das die Flüssigkeit
aufnehmende Element an der Haltevorrichtung mittels Reißverschlüssen, Schrauben, Druckknöpfen
etc. gesichert. Solche Ausbildungen rufen jedoch eine erschwerte Entfernung des die
Flüssigkeit aufnehmenden Elementes im Fall des Ersetzens von dem Element durch ein
anderes hervor. Weiterhin kann das die Flüssigkeit aufnehmende Element dieses bekannten
Reinigungsgerätes nicht umgedreht werden, um den inneren Bereich des die Flüssigkeit
aufnehmenden Elementes, d.h. den bisher nicht verwendeten Bereich, welcher dem Grundkörper
zugewandt ist, in Kontakt mit dem Gegenstand zu bringen.
[0003] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung nun die Aufgabe zugrunde,
ein Reinigungsgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zur Verfügung zu stellen,
das in seiner Ausgestaltung besonders einfach und ausgesprochen kompakt ist, das in
seiner Handhabung besonders zuverlässig und zugleich einfach ist und das eine schnelle
Befestigung eines eine Flüssigkeit aufnehmenden Elementes an einem Grundkörper und/oder
ein Ersetzen und/oder ein Umdrehen des die Flüssigkeit aufnehmenden Elementes gestattet.
[0004] Diese Aufgabe wir auf überraschend einfache Weise durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Haltevorrichtung, die im Querschnitt
etwa U-förmig ausgebildet ist und einen sich im wesentlichen hin zu dem Abstreifelement
erstreckenden, gebogenen Abschnitt aufweist, an welchem das die Flüssigkeit aufnehmende
Element aufnehmbar ist, wird ein Reinigungsgerät erhalten, das insbesondere einfach
im Aufbau und zugleich sehr kompakt ausgebildet ist. Nicht zuletzt aufgrund dessen,
ist das Reinigungsgerät gemäß der Erfindung ausgesprochen zuverlässig und einfach
in seiner Handhabung. Weiterhin ist das Reinigungsgerät nach der Erfindung geeignet,
das die Flüssigkeit aufnehmende Element an dem Grundkörper in einer sehr schnellen
und zudem genauen Weise zu befestigen. Zusätzlich kann sich das die Flüssigkeit aufnehmende
Element nicht selbsttätig von dem gebogenen Abschnitt während der Handhabung des Reinigungsgerätes
insgesamt wegen seiner besonderen Ausgestaltung und Form lösen. Auch läßt sich ein
Ersetzen und/oder Umdrehen des die Flüssigkeit aufnehmenden Elementes, welche abgenutzt
oder verschmutzt ist, auf einfache Weise erreichen.
[0006] Besonders vorteilhafte konstruktive Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen
2 bis 13 beschrieben.
[0007] Dabei kann das Reinigungsgerät so gehalten werden, daß sowohl das Abstreifelement
als auch das die Feuchtigkeit aufnehmende Element mit dem Gegenstand in Kontakt gebracht
werden. Wird der Gegenstand in dieser Stellung abgezogen, wobei das Reinigungsgerät
so gehalten wird, daß das die Feuchtigkeit aufnehmende Element in Abziehrichtung vor
dem Abstreifelement liegt, so wird die abgezogene Feuchtigkeit von dem Feuchtigkeit
aufnehmenden Element aufgenommen und kann nicht auf den Boden tropfen oder andersartige
Verschmutzungen hervorrufen.
[0008] In der einfachsten Ausführungsform wird eine Änderung der Neigung des Grundkörpers
erreicht, indem das Reinigungsgerät mit der Handhabe einfach in einem anderen Winkel
gehalten wird.
[0009] Eine Änderung der Neigung des Grundkörpers kann jedoch auch über eine Mechanik vorgenommen
werden, die den Grundkörper kippt, was den Vorteil hat, daß die Person, die das Reinigungsgerät
bedient, ihren Griff bzw. ihre Haltung nicht zu ändern braucht. Die Mechanik kann
aus einer federbelasteten Waage bestehen, die den Grundkörper trägt und mittels der
Feder jeweils in der gewünschten Endposition gehalten wird. Die Waage kann durch einen
entsprechenden Druck des Reinigungsgerätes an dem zu reinigenden Gegenstand zum Umschnappen
von einer Endposition in die andere gebracht werden. In einer alternativen Ausführungsform
kann die Waage auch durch einen Seilzug oder ein Gestänge von der Bedienperson betätigt
werden.
[0010] Ein variabler Neigungswinkel der Grundplatte kann auch dadurch erzielt werden, daß
die Grundplatte gelenkig an der Handhabe befestigt ist und mittels eines Gestänges
oder eines Seilzuges, eventuell federunterstützt, verschwenkbar ist.
[0011] Das erfindungsgemäße Reinigungsgerät kann ohne Umrüstung auch nur zum Befeuchten
oder nur zum Abstreifen von Flüssigkeit verwendet werden. Das erfindungsgemäße Reinigungsgerät
ist daher sehr universell verwendbar. Die Reinigung von Gegenständen kann mit diesem
Reinigungsgerät einfach und schnell durchgeführt werden.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das die Feuchtigkeit
aufnehmende Element auf einfache Weise vom Reinigungsgerät abnehmbar, so daß das Reinigungsgerät
als reines Abziehgerät verwendet werden kann. Bei dieser Ausführungsform kann das
die Feuchtigkeit aufnehmende Element leicht ausgewaschen oder erneuert werden. Dabei
kann das die Feuchtigkeit aufnehmende Element so beschaffen sein, daß es zwei Seiten
aufweist, wovon nur eine Seite nach außen zur Benutzung zur Verfügung steht. Ist diese
Seite verschmutzt oder verbraucht, kann das Element leicht umgedreht werden, so daß
die noch unbenutzte Seite zur Verfügung steht.
[0013] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist das Abstreifelement so beschaffen, daß
auf beiden Seiten des Abstreifelementes eine Abstreifkante zur Verfügung steht.
[0014] Das Abstreifelement kann eine einfache Gummilippe sein, es kann jedoch auch einen
V-förmigen Querschnitt aufweisen. Weist das Element einen rechteckigen Querschnitt
auf, so kann es vorteilhaft über vier scharfe Kanten verfügen, die zum Abstreifen
von Feuchtigkeit geeignet sind. Dabei sitzt das Abstreifelement in einem Halter, so
daß nur die zwei äußeren Kanten zur Verfügung stehen. Sind diese Kanten verschlissen,
kann das Abstreifelement umgedreht werden, so daß es mit den verschlissenen Kanten
im Halter sitzt und die zwei ungebrauchten Kanten zum Abziehen der Feuchtigkeit zur
Verfügung stehen. Zum leichteren Austausch des Abstreifelementes kann es möglich sein,
dieses mitsamt dem Halter auszutauschen.
[0015] Als flüssigkeitsaufnehmendes Element kann ein Schwamm eingesetzt werden; besonders
vorteilhaft ist jedoch ein Wischtuch. Das Wischtuch wird an einem Halter gehaltert.
Der vorteilhafterweise so gestaltet ist, daß er auf beiden Seiten mit dem Wischtuch
versehen ist, wobei das Wischtuch so gestaltet ist, daß es einfach auch umgekehrt
auf den Halter aufgespannt werden kann. Durch diese Gestaltung ist es möglich, bei
Verschleiß oder Verschmutzung des äußeren Teiles des Wischtuches durch Umdrehen des
Wischtuches den unverbrauchten inneren Bereich des Wischtuches zum Einsatz zubringen.
[0016] Selbstverständlich ist es auch möglich den Halter so auszuführen, daß der Halter
mitsamt dem Wischtuch umgedreht werden kann, um die unverbrauchte innenliegende Seite
des Wischtuches nach außen zu bringen.
[0017] Das Wischtuch kann mit einem festen Grundgewebe versehen sein und einen im wesentlichen
V-förmigen Querschnitt aufweisen. Dabei können die Enden des Wischtuches nach innen
gebogen sein, so daß keine Kanten vorstehen, die zu einer übermäßigen Abnutzung des
Wischtuches in diesem Bereich führen.
[0018] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Reinigungsgerät mehr teilig ausgebildet
Bei den mehrteiligen Ausführungsformen ist es vorteilhaft, wenn alle Teile des Gerätes
mit einem Befestigungselement zusammengehalten werden, wodurch die Montage des Gerätes
wesentlich vereinfacht wird.
[0019] Die Erfindung wird nach folgend anhand eines Ausführungsbeispieles naher erläutert.
[0020] Figur 1 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Reinigungsgerätes von
schräg vorne.
[0021] Figur 2 zeigt die Ausführungsform im Querschnitt.
[0022] Figur 3 zeigt schematisch die wesentlichen Teile der Ausführungsform nach den Figuren
1 und 2.
[0023] Figur 4 zeigt das die Flüssigkeit aufnehmende Element und das Abstreifelement der
Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 3.
[0024] In Figur 1 ist ein Grundkörper 1 in der Mitte aufgebrochen dargestellt. An dem Grundkörper
1 ist mittels einer Schraube 2 eine Handhabe 4 in Form eines Griffes befestigt. Der
Griff 4 ist auch zur Aufnahme eines Stieles geeignet. Am vordersten Ende des Reinigungsgerätes
ist ein Abstreifelement 6 in Form eines Gummilippe angeordnet. Auf der Unterseite
des Reinigungsgerätes ist ein auf einer Haltevorrichtung 8 als Flüssigkeit aufnehmendes
Element 9 in Form eines Wischtuches vorgesehen.
[0025] Die Anordnung der einzelnen Elemente ist sehr gut aus Figur 2 zu entnehmen. Mittels
der Schraube 2 wird die Haltevorrichtung 8 und ein Klemmteil 3 an dem Grundkörper
1 befestigt. Dabei ist das Klemmteil 3 zwischen der Haltevorrichtung 8 und dem Grundkörper
1 eingeklemmt. Das Klemmteil 3 besteht aus einem gebogenen Metallteil. Im vorderen
Bereich weisen das Klemmteil 3 und die Haltevorrichtung 8 jeweils Rücksprünge 5a,
5b auf, die zusammen eine Nut 5 bilden, in die ein hinteres verdicktes Ende des Abstreifelementes
6 eingeklemmt wird. Das Abstreifelement 6 und das Wischtuch 9 sind derart angeordnet,
daß eine Fensterscheibe 14 so abgezogen werden kann, daß die abgezogene Feuchtigkeit
gleich mit dem Wischtuch 9 aufgenommen wird.
[0026] Der Grundkörper 1, das Klemmteil 3 und die Haltevorrichtung 8 sind in Figur 3 einzeln
dargestellt. Die Haltevorrichtung 8 weist einen gebogenen Abschnitt 8a auf, auf den
das Wischtuch 9, wie aus Figur 2 zu sehen, aufgesteckt wird. Das dargestellte Klemmteil
3 ist entgegen der Kontur des Grundkörpers 1 gebogen. Wird das elastische Klemmteil
3 mittels der Schraube 2 in die Kontur des Grundkörpers 1 gezogen, so wird eine gewisse
Federspannung erzeugt, die einerseits die Nut 5 zusammendrückt und so eine sichere
Halterung des Abstreifelementes 6 gewährleistet und andererseits verhindert, daß sich
die Schraube 2 leicht losdrehen kann, da die gesamte Verschraubung unter Federdruck
steht. Die Schraube 2 weist einen Gewindeabschnitt 2b auf, der von unten durch die
Haltevorrichtung 8, das Klemmteil 3 und den Grundkörper 1 gesteckt wird. Auf das aus
dem Grundkörper 1 herausragende Stück des Gewindeabschnitts 2b wird eine leicht von
Hand drehbare Gewindemutter 2a aufgeschraubt. Es ist jedoch auch möglich ein Klemmteil
3 zu verwenden, das der Kontur des Grundkörpers 1 angepaßt ist. Weisen das Klemmteil
3 und die Haltevorrichtung 8 eine ausreichende Festigkeit auf, kann auch ohne Verspannung
der Teile das Abstreifelement 6 gut geklemmt und das Reinigungsgerät fest verschraubt
werden.
[0027] In Figur 4 ist das V-förmige Wischtuch 9 und das Abstreifelement 6 einzeln dargestellt.
Wie deutlich zu sehen, verfügt das Wischtuch 9 über nach innen gebogene Endabschnitte.
Durch diese Biegung werden, wie gut Figur 2 zu entnehmen, scharfe Kanten vermieden,
die zu einer schnellen Abnützung des Wischtuches 9 führen würden und zudem unter Umständen
den zu reinigenden Gegenstand 14 beschädigen könnten. Das verwendete Wischtuch 9 besteht
aus einem relativ festen Grundgewebe, das die eigentlichen Wischborsten trägt.
[0028] Wie gut aus Figur 2 zu sehen, wird das V-förmige Wischtuch 9 über den gebogenenen
Abschnitt 8a der Haltevorrichtung 8 aufgezogen. Zur besseren Fixierung des Wischtuches
9 an der Haltevorrichtung 8 sind bei dem dargestellten Wischtuch 9 die Enden über
eine Vernähung an den jeweiligen mittleren Bereichen des Wischtuches 9 fixiert und
sind auch die Bereiche des Wischtuches 9, welche den gebogenen Abschnitt 8a der Haltevorrichtung
8 umhüllen, an den äußeren Stirnseiten auf diese Weise verbunden, so daß gewissermaßen
eine Tasche entsteht, in der der gebogenene Abschnitt 8a der Haltevorrichtung 8 aufgenommen
wird. Im montierten Zustand drückt der gebogene Abschnitt 8a der Haltevorrichtung
8 den äußeren Schenkel 9a des V-förmigen Wischtuches 9 nach außen, wie gut aus Figur
2 zu sehen, um sicherzustellen, daß sich das Wischtuch 9 gut vom Grundkörper 1 abhebt
und einfach mit der zu wischenden Fläche 14 in Kontakt bringbar ist. Der innere Schenkel
9b des Wischtuches 9 wird durch die Haltevorrichtung 8 gut vor Verunreinigung geschützt,
so daß dieses, falls der benutzte Teil des Wischtuches 9 verschmutzt oder verschlissen
ist, einfach durch Umdrehen des Wischtuches 9, d.h. durch umgedrehtes Aufstecken des
Wischtuches 9 auf die Haltevorrichtung 8, nach außen gebracht und benutzt werden kann.
1. Reinigungsgerät mit einem Grundkörper (1), der eine Handhabe (4), eine Haltevorrichtung
(8) zur Aufnahme eines eine Flüssigkeit aufnehmenden Elementes (9) zum Befeuchten
eines zu wischenden Gegenstandes (14) und ein Klemmteil (3) zur Halterung eines Abstreifelementes
(6) zum Abziehen eines zu trocknenden Gegenstandes (14) zwischen der Haltevorrichtung
(8) und dem Klemmteil (3) umfaßt, wobei die Handhabe (4), die Haltevorrichtung (8)
und das Klemmteil (3) mittels einer Schraube (2) miteinander verspannbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (8) im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildet
ist, wobei das die Flüssigkeit aufnehmende Element (9) von einem dem Grundkörper (1)
abgewandten, im wesentlichen hin zu dem Abstreifelement (6) erstreckenden Abschnitt
(8a) aufnehmbar der Haltevorrichtung ist.
2. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (8a) der
Haltevorrichtung (8) das Element (9) auf seiner dem Grundkörper (1) zugewandten Innenseite
und seiner dem Grundkörper (1) abgewandten Außenseite aufnimmt.
3. Reinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Flüssigkeit
aufnehmende Element (9) als Schwamm oder als Wischtuch (9) ausgebildet ist.
4. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwamm oder das Wischtuch (9) einen V-förmigen Querschnitt aufweist und auf den Abschnitt
(8a) der Haltevorrichtung (8) aufsteckbar ist.
5. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwamm oder das Wischtuch (9) wahlweise mit dem einen oder mit dem anderen Schenkel
(9a, 9b) zum Grundkörper (1) hin auf die Haltevorrichtung (8) aufsteckbar ist.
6. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Enden des Wischtuches (9) nach innen gebogen sind.
7. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Enden des Wischtuches (9) mit dem jeweiligen mittleren Abschnitt des Wischtuches (9)
vernäht sind.
8. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bereiche des Wischtuches (9), welche den Abschnitt (8a) der Haltevorrichtung umhüllen,
an den äußeren Stirnseiten des Wischtuches (9) vernäht sind.
9. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Haltevorrichtung (8) am Grundkörper (1) in zwei verschiedenen Positionen befestigbar
ist.
10. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Grundkörper (1) gegenüber der Handhabe (4) verschwenkbar ist.
11. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Grundkörper (1) von einer ersten federbelasteten Position in eine zweite federbelastete
Position verschwenkbar ist.
12. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das
Abstreifelement (6) zwei Gummilippen aufweist.
13. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
Abstreifelement (6) auf seinen beiden Seiten jeweils eine Kante aufweist, die mit
dem Gegenstand (14) in Kontakt bringbar ist.
1. Cleaning tool having a basic body (1) which comprises a handle (4), a holding device
(8) for the reception of a liquid-absorbing element (9) for moistening an object to
be wiped and a clamping portion (3) for holding the stripping element (6) for stripping
an object to be dried (14) between the holding device (8) and the clamping portion
(3), the handle device (4), the holding device (8) and the clamping portion (3) being
tensioned together by means of a screw (2), characterized in that the holding device
(8) providing a cross-section of approximately U-formed shape, the liquid-receiving
element (9) being receivable by a section (8a) of the holding device pointing away
from the basic body (1) and substantially extending towards the stripping element
(6).
2. Cleaning tool according to claim 1, characterized in that the section (8a) of the
holding device (8) receives the element (9) on its inner side pointing towards the
basic body (1) and its outer side pointing away from the basic body (1).
3. Cleaning tool according to claim 1 or 2, characterized in that the element (9) receiving
the liquid is in the form of a sponge oder a wiping cloth (9).
4. Cleaning tool according to one of claims 1 to 3, characterized in that the sponge
or the wiping cloth (9) provides a V-shaped cross-section and is mountable upon the
section (8a) of the holding device (8).
5. Cleaning tool according to one of claims 1 to 4, characterized in that the sponge
oder the wiping cloth (9) is, optionally, mountable with the one or the other leg
(9a, 9b) towards the basic body (1) upon the holding device (8).
6. Cleaning tool according to one of claims 1 to 5, characterized in that the ends of
the wiping cloth (9) are bent inwardly.
7. Cleaning tool according to one of claims 1 to 6, characterized in that the ends of
the wiping cloth (9) are stitched with the respective middle segment of the wiping
cloth (9).
8. Cleaning tool according to one of claims 1 to 7, characterized in that the regions
of the wiping cloth (9) enclosing the section (8a) of the holding device are stitched
to the outer end sides of the wiping cloth (9).
9. Cleaning tool according to one of claims 1 to 8, characterized in that the holding
device (8) is attachable to the basic body (1) in two different positions.
10. Cleaning tool according to one of claims 1 to 9, characterized in that the basic body
(1) can be pivoted with regard to the handle (4).
11. Cleaning tool according to one of claims 1 to 10, characterized in that the basic
body (1) is pivotable from a first spring-urged position into a second spring-urged
position.
12. Cleaning tool according to one of claims 1 to 11, characterized in that the stripping
element (6) provides two rubber lips.
13. Cleaning tool according to one of claims 1 to 12, characterized in that the stripping
element (6) on both of its sides respectively provides an edge to be contacted with
the object (14).
1. Appareil de nettoyage comportant un corps de base (1), qui comprend une poignée (4),
un dispositif de retenue (8) servant à loger un élément (9) recevant un liquide et
servant à humidifier un objet (14) à essuyer et un organe de serrage (3) pour retenir
un élément formant racle (6) servant à nettoyer un objet (14) devant être séché, entre
le dispositif de retenue (8) et l'élément de serrage (3), la poignée (4), le dispositif
de retenue (8) et l'élément de serrage (3) pouvant être serrés entre eux à l'aide
d'une vis (2), caractérisé en ce que le dispositif de retenue (8) est agencé avec
une forme approximativement en U en coupe transversale, l'élément (9), qui reçoit
le liquide, pouvant être logé dans une partie (8a) du dispositif de retenue, qui est
tournée à l'opposé du corps de base (1) et s'étend essentiellement en direction de
l'élément formant racle (6).
2. Appareil de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie (8a)
du dispositif de retenue (8) loge l'élément (9) sur sa face intérieure, tournée vers
le corps de base (1), et sur sa face extérieure tournée à l'opposé du corps de base.
3. Appareil de nettoyage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément
(9), qui reçoit le liquide, est agencé sous la forme d'une éponge ou d'une toile d'essuyage.
4. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
l'éponge ou la toile d'essuyage (9) possède une section transversale en forme de V
et peut être appliquée sur la partie (8a) du dispositif de retenue (8).
5. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
l'éponge ou la toile d'essuyage (9) peut être appliquée sur le dispositif de retenue
(8) au choix au moyen d'un pan ou de l'autre pan (9a,9b) en direction du corps de
base (1).
6. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
les extrémités de la toile d'essuyage (9) sont repliées vers l'intérieur.
7. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
les extrémités de la toile d'essuyage (9) sont cousues sur la partie médiane respective
de la toile d'essuyage (9).
8. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
les parties de la toile d'essuyage (9), qui enveloppent la partie (8a) du dispositif
de retenue, sont cousues sur les faces frontales extérieures de la toile d'essuyage
(9).
9. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
le dispositif de retenue (8) peut être fixé sur le corps de base (1) dans deux positions
différentes.
10. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que
le corps de base (1) peut pivoter par rapport à la poignée (4).
11. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que
le corps de base (1) peut pivoter depuis une première position, dans laquelle il est
chargé par un ressort, dans une seconde position, dans laquelle il est chargé par
un ressort.
12. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que
l'élément formant racle (6) comporte deux lèvres en caoutchouc.
13. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que
l'élément formant racle (6) comporte, sur chacun de ses deux côtés, un bord qui peut
être placé en contact avec l'objet (14).

