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EP 0 625 464 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.08.1997 Patentblatt 1997/35 |
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Anmeldetag: 01.02.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65B 13/30 |
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Verschlusseinrichtung
End securing device for bands
Dispositif d'amarrage des extrémités de liage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE ES FR IT LI NL |
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Priorität: |
26.04.1993 DE 4313641
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.1994 Patentblatt 1994/47 |
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Patentinhaber: Fried. Krupp AG Hoesch-Krupp |
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45022 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- Bartzick, Gerd
D-58285 Gevelsberg (DE)
- Bühne, Gerd
D-58332 Schwelm (DE)
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 595 242 US-A- 3 804 001
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GB-A- 2 144 092 US-A- 4 020 756
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verschlußeinrichtung an einer Verpackungsmaschine für
Stahlbandumreifungen mit oberhalb des für die Verschlußbildung vorgesehenen Kanalabschnittes
liegendem Oberteil, das Obermesser an Stanzstempeln, einen Klemmstempel und ein Abschneidmesser
enthält, und unterhalb des Kanalabschnittes liegendem Unterteil in Form einer Grundplatte,
an der auf die Obermesser der Stanzstempel ausgerichtete Untermesser befestigt sind,
und das Gehäuse des Oberteils fest mit der Grundplatte verbunden ist und um eine parallel
zur Längsrichtung des Umreifungskanals verlaufende Achse schwenkbar ist, die gleichzeitig
die Antriebswelle für den Antrieb der die Obermesser enthaltenden Stempel ist. Eine
gattungsgemäße Vorrichtung ist durch den Stand der Technik nach der US-A-3 804 001
bekannt geworden.
[0002] Bei bekannten Verpackungsmachinen muß nach der Fertigstellung des Verschlusses mindestens
die zwischen dem Verschluß und dem Packstück liegende Grundplatte seitlich herausgezogen
werden, um danach das umreifte Packstück weiter transportieren zu können. Durch das
Herausziehen und wieder Zurückschieben nur der Grundplatte entstehen Ungenauigkeiten
im Schnittspalt durch Abnutzung der Führungen oder auch wenn sich Schmutz an den Anschlägen
absetzt. Diese Ungenauigkeiten führen dazu, daß sich der Schneidspalt zwischen dem
Obermesser und dem Untermesser vergrößert, wodurch die Messer sehr schnell abgenutzt
werden. Dieser Nachteil wurde bei einer bekannten Konstruktion dadurch beseitigt,
daß die Obermesser und die Untermesser an einem Gehäuseteil angebaut sind, daß vom
Kanalabschnitt wegschwenkbar eingebaut ist, so daß auch während des Schwenkvorganges
die relative Lage von Obermesser und zugehörigen Untermesser zueinander erhalten bleibt.
[0003] Ein Nachteil der an einem gemeinsamen schwenkbaren Gehäuse angebauten Ober- und Untermesser
besteht in der komplizierteren Bauart der Antriebe für die Obermesser und die Klemm-
und Abschneideinrichtungen, die während der Schwenkbewegung geteilt bzw. getrennt
werden müssen.
[0004] Es ist die Aufgabe der Erfindung die Antriebe für an einem gemeinsamen schwenkbaren
Gehäuse angebaute Ober- und Untermesser zu vereinfachen, wobei der Vorteil bezüglich
des Schneidspaltes zwischen Ober- und Untermesser erhalten bleiben soll.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Schwenkachse die Antriebswelle für den
Antrieb der Schwenkeinrichtung der Verschlußeinrichtung bildet. Die hin- und hergehenden
Bewegungen der Obermesser, Klemm- und Abschneideinrichtungen werden durch an der Antriebswelle
sitzende Nocken, Kurbeln oder Exzenter erzeugt. Es ist besonders einfach die Anbringung
von Exzentern auf der Antriebswelle herzustellen, an die Kurbelschwingen angebaut
sind.
[0006] Durch eine versetzte Anbringung der Exzenter bezüglich der Drehrichtung wird die
notwendige zeitliche Reihenfolge der anzutreibenden Teile erreicht. Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 8 beschrieben. Ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird mit Hilfe der Fig. 1 bis 4 näher erläutert.
[0007] Es zeigen:
- Fig. 1
- die Verschlußeinrichtung mit Antriebswelle,
- Fig. 2
- das Gehäuse mit feststehenden und schwenkbaren Teil mit Exzenter, Kurbelschwinge,
Obermesser und Untermesser im geschlossenen Zustand,
- Fig. 3
- wie Fig. 2, jedoch im ausgeschwenkten Zustand und
- Fig. 4
- den Antrieb für die Schwenkbewegung des Gehäuses.
[0008] Auf die Antriebswelle 1 sind die Exzenterscheiben 2,3 und 4 aufgesetzt, die über
Kurbelschwingen die Obermesser 5,6 und 7 antreiben. Unterhalb der Obermesser befindet
sich die Grundplatte 8. Die Grundplatte 8 ist fest mit dem schwenkbaren Teil 9 des
Gehäuses verbunden. Der nicht schwenkbare Teil 10 des Gehäuses befindet in der Fig.
2 auf der rechten Seite. Im geschlossenen Zustand stützt sich die Grundplatte 8 mit
der Nase 11 an einer Verlängerung 12 des nicht schwenkbaren Teils 10 des Gehäuses
ab. In der Fig. 3 ist der schwenkbare Teil 9 des Gehäuses ausgeschwenkt. Die Grundplatte
8 wird dadurch aus dem Spalt zwischen dem Packstück 13 und dem fertigen Verschluß
herausgeschwenkt, so daß das umreifte Packstück 13 weiter transportiert werden kann
und ein neues noch zu umreifendes Packstück in die Umreifungsposition gebracht werden
kann.
[0009] Bei einer Umdrehung der Antriebswelle schneidet zuerst das Obermesser 5 einen Verschluß
in das Packband 14 ein. Außerdem übt dieses Obermesser 5 eine Doppelfunktion aus.
Mit einer nach dem Einschneiden des Verschlusses auf das gestraffte Packband drückenden
Klemmkante die am Obermesser 5 sitzt wird die Bandspannung fixiert. Anschließend wird
der von der Spannvorrichtung zum Verschlußteil laufende Teil des Packbandes entspannt
und durch das Obermesser 6 durchgeschnitten, so daß danach keine Verbindung mehr mit
dem Band der Vorratsrolle 15 besteht. Bei einem weiteren Absenken des Obermessers
6 wird durch dieses der zweite Verschluß eingestanzt. Das Obermesser 6 übt somit die
doppelten Funktionen, Abschneiden und Verschlußeinstanzen aus. Anschließend wird das
Obermesser 6 angehoben und kurz danach das Obermesser 5, so daß auch dessen Klemmwirkung
aufgehoben wird. Jetzt ziehen sich die Verschlußelemente von beiden Verschlüssen durch
die federnde Wirkung des Packstückes 13 fest ineinander. Sollte die federnde Wirkung
des Packstückes 13 einmal entfallen, so könnte sich der Verschluß wieder lösen. Um
das zu verhindern, schneidet jetzt das Obermesser 7 noch ein Verschlußelement mit
Öffnungssicherung in die überlappten Enden des Packbandes ein.
[0010] Nachdem dies geschehen ist und das Obermesser 7 genauso wie die Obermesser 6 und
5 wieder ihre obere Stellung erreicht haben, wird bei dem weiteren Verdrehen der Antriebswelle
1 der schwenkbare Teil des Gehäuses 9 entsprechend der Fig. 4 ausgeschwenkt. Dieses
Ausschwenken geschieht dadurch, daß auf der Antriebswelle 1 ein Zahnrad 16 befestigt
ist, das das Zahnrad 17 antreibt, an dem der Nocken 18 befestigt ist, der gegen die
an dem schwenkbaren Teil des Gehäuses befestigten Rolle 19 anstößt, wodurch der schwenkbare
Teil ausschwenkt und das Band auf das Packstück freigibt. Jetzt wird das umreifte
Packstück 13 weitertransportiert. Bei der weiteren Drehung der Antriebswelle 1 verläßt
der Nocken 18 die Rolle 19 und es wird durch die Feder 20 das ausgeschwenkte Teil
9 wieder eingeschwenkt. Die Antriebswelle 1 hat sich vom Beginn der Bewegung des Obermessers
5 bis zum Ende des Einschwenkens genau um eine Umdrehung weiter gedreht. Die Verschlußreinrichtung
ist jetzt für eine weitere Umreifung bereit.
[0011] Die zur Verschlußbildung notwendige eine Umdrehung der Antriebswelle 1 erfolgt nicht
kontinuierlich. Es gibt auch kurze zeitliche Pausen. Eine Pause ist notwendig, damit
für das neue zu umreifende Packstück 13 ein neues Packband 14 in den Umreifungskanal,
dessen Verlauf durch die Linie 21 angedeutet ist, eingeführt werden kann. Der Start
der Antriebswelle 1 erfolgt nach dem Signal eines nicht eingezeichneten Schalters,
der die Ankunft des Bandanfanges in der Umreifungsposition meldet, nachdem der Umreifungskanal
vom Packband 14 vollständig gefüllt worden ist.
[0012] Die Antriebswelle dreht sich nach dieser Meldung geringfügig, z.B. um 30° und wird
dann angehalten. Bei dieser geringfügigen Drehung wird die Klemmeinrichtung 22 durch
die auf der Antriebswelle befindliche Kurvenscheibe 23 geschlossen.
[0013] Das so eingeführte und am Bandanfang durch die Klemmeinrichtung 22 eingeklemmte Packband
14 wird in bekannter Weise durch den Rücklauf der Zuführeinrichtung und durch die
Spanneinrichtung an das Packstück 13 angelegt und gespannt. Es wird das weitere Drehen
der Antriebswelle erst gestartet, wenn der Spannvorgang abgeschlossen ist. Dieser
Start erfolgt z.B. durch einen nicht eingezeichneten bekannten Schalter an der Spanneinrichtung,
der in Abhängigkeit von der im Packband erreichten Spannung den Motor der Spanneinrichtung
abschaltet und den Motor für die Antriebswelle 1 gleichzeitig einschaltet. Die Antriebswelle
1 dreht jetzt bis zum nächsten Halt ca. 50° weiter, wodurch die erste Einstanzung
eines Verschlusses durch das Obermesser 5 erfolgt. Am Obermesser 5 ist eine Klemme
angebaut, die das Packband 14 schon kurz vor dem Stanzen festklemmt und festgeklemmt
hält. Der Spannmotor wird anschließend geringfügig rückwärts laufen gelassen. Es wird
dadurch von jeglicher Zugspannung das zwischen der Klemme am Obermesser 5 und der
Vorratsrolle 15 liegende Packband 14 entspannt. Die nachfolgenden Einstanzungen und
das Abschneiden des Packbandes 14 werden jetzt an einem von jeglichen Zugspannungen
befreiten Teil des Packbandes ausgeführt.
[0014] Beim weiteren Drehen der Antriebswelle wird durch eine am Obermesser 6 befindliche
Schneide das Packband 14 von der Vorratsrolle 15 getrennt und es wird die zweite Einstanzung
des Verschlusses durch das Obermesser 6 bewirkt und anschließend lüfteten die Obermesser
5 und 6, so daß sich die unterhalb der Obermesser 5 und 6 liegenden Verschlüsse durch
die federnde Kraft des um das Packstück 13 liegenen Pckbandes 14 ineinanderziehen.
Beim weiteren Drehen wir ddie Einstanzung mit dem Obermesser 7 ausgeführt. Diese Einstanzung
besitzt einen besonderen bekannten Sicherungskonus, so daß sich der Verschluß nicht
durch Rückschieben öffnen läßt. Beim weiteren Drehen, bei etwa 270° der Drehung von
der Nullstellung aus gerechnet, wird erst die Klemmeinrichtung 22 durch die Kurvenscheibe
gelüftet und bei etwa 310° wird das Gehäuse aufgeschwenkt und es erfolgt ein Halt
der Antriebswelle 1. Das umreifte Packstück 13 wird weiter transportiert.
[0015] Es erfolgt jetzt ein weiteres Drehen der Antriebswelle 1 bis 360° vom Anfang gerechnet
und ein erneuter Halt, so daß alle Vorgänge für das erste Packstück von neuem beginnen
können.
[0016] Das lange Halten der Klemmwirkung ist nicht über einen Exzenterantrieb möglich. Die
Klemmkraft wird von einer auf der Antriebswelle 1 befestigten Kurvenscheibe 23 abgeleitet.
Diese Kurvenscheibe 23 drückt direkt auf die Klemmeinrichtung 22 und hält diese während
der ersten annähernd 240° der Umdrehung der Antriebswelle in der Klemmstellung. Das
Zurücknehmen der Klemmeinrichtung 22 erfolgt durch eine nicht eingezeichnete Feder.
[0017] Die angegebenen Umdrehungswinkel, bei denen die Antriebswelle 1 angehalten wird sind
nicht auf die angegebenen Winkel beschränkt und können von diesen erheblich abweichen.
Es ist nur wesentlich, daß bei einer Umdrehung alle notwendigen Funktionen ausgeführt
worden sind und mit der nächsten Umdrehung ein neues Packstück umreift werden kann.
1. Verschlußeinrichtung einer Verpackungsmaschine für Stahlbandumreifungen mit oberhalb
des für die Verschlußbildung vorgesehenen Kanalabschnittes liegendem Oberteil, das
Obermesser (5,6,7) an Stanzstempeln, einen Klemmstempel (22) und ein Abschneidmesser
enthält, und unterhalb des Kanalabschnittes liegendem Unterteil in Form einer Grundplatte
(8), an der auf die Obermesser (5,6,7) der Stanzstempel ausgerichtete Untermesser
befestigt sind, und das Gehäuse des Oberteils fest mit der Grundplatte (8) verbunden
ist und um eine parallel zur Längsrichtung des Umreifungskanals verlaufende Achse
(1) schwenkbar ist, die gleichzeitig die Antriebswelle (1) für den Antrieb der die
Obermesser enthaltenden Stempel ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (1) die Antriebswelle (1) für den Antrieb der Schwenkeinrichtung
der Verschlußeinrichtung bildet.
2. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der als Schwenkachse
dienenden Antriebswelle (1) über Nocken, Kurbelwellen und Pleuel oder Exzenter (2,3,4)
mit Kurbelschwingen geradlinige hin- und hergehende Bewegungen für den Antrieb der
Stanz-, Abschneid- und Klemmwerkzeuge abgeleitet werden.
3. Verschlußeinrichtung nach den Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanz-
(5,6,7), Abschneid- und Klemmwerkzeuge während des Arbeitshubes und während der in
die Nullstellung zurückführenden Bewegung mit den Exzentern (2,3,4) und den Kurbelschwingen
formschlüssig verbunden sind.
4. Verschlußeinrichtung nach den Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter
(2,3,4) auf der Antriebswelle (1) um bestimmte Drehwinkel versetzt angeordnet sind
und bei einer Umdrehung der Antriebswelle (1) alle Obermesser (5,6,7) und die an einem
Obermesser befestigte Klemme und das Abschneidmesser einen Arbeitshub und einen Rückhub
in die Nullstellung ausführen.
5. Verschlußeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Antriebswelle (1) ein Zahnrad (16) befestigt ist, daß in ein zweites gleich großes
oder annähernd gleich großes Zahnrad (17) eingreift, das unterhalb der Antriebswelle
(1) liegt und das zweite Zahnrad (17) mit einer mit einem Nocken (18) versehenen Scheibe
verbunden ist und der Nocken (18) gegen den ausschwenkbaren Teil (9) des Gehäuses
in der ausgeschwenkten Stellung entgegen der Kraft einer Feder (20) drückt und diesen
öffnet und offen hält.
6. Verschlußeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
ausschwenkbare Teil der Grundplatte (8) die zu den drei Obermessern (5,6,7) gehörenden
Untermesser enthält und annähernd die Größe der unterhalb der drei Obermesser liegenden
Fläche hat.
7. Verschlußeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Klemmeinrichtung, die an der Seite der verschlußbildenden Teile liegt von der das
Packband vom Packstück zu diesen Teilen verläuft, zeitlich früher in Klemmstellung
geht als das erste verschlußbildende Teil einschneidet und sofort nach dem Klemmen
aber noch vor dem Einschneiden die Spanneinrichtung durch geringfügigen Rückwärtslauf
das Packband entspannt.
8. Verschlußeinrichtung nach den Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Klemmeinrichtung, die an der Seite der verschlußbildeneden Teile liegt von der das
Packband vom Packstück zu diesen Teilen verläuft, zeitlich früher in Klemmstellung
geht als das in der Bearbeitungsreihenfolge zweite verschlußbildende Teil einschneidet
und sofort nach dem Klemmen aber noch vor dem Einschneiden die Spanneinrichtung durch
geringfügigen Rückwärtslauf das Packband entspannt.
1. Closure device for a packaging machine for steel band hoops, having an upper part
lying above the channel portion provided for the formation of the closure, which upper
part contains upper cutters (5, 6, 7) on stamping punches, a clamping punch (22) and
a cut-off knife, and having a lower part lying under the channel portion and in the
form of a base plate (8) on which lower cutters, which are aligned with the upper
cutters (5, 6, 7) of the stamping punches, are fixed and the housing of the upper
part is firmly connected to the base plate (8) and is pivotable about an axis (1)
extending parallel to the longitudinal direction of the hoop channel, which axis is
at the same time the drive shaft (1) for the drive of the punches containing the upper
cutters, characterised in that the pivot axis (1) forms the drive shaft (1) for the
drive of the pivot device of the closure device.
2. Closure device according to claim 1, characterised in that linear reciprocating movements
for driving the stamping, cut-off and clamping tools are derived from the drive shaft
(1), serving as a pivot axis, by means of cams, crankshafts and connecting rods or
eccentric discs (2, 3, 4) with rocker linkage.
3. Closure device according to claims 1 and 2, characterised in that the stamping (5,
6, 7), cut-off and clamping tools are connected to the eccentric discs (2, 3, 4) and
to the rocker linkage in a form fit manner during the working stroke and during the
return movement into the neutral position.
4. Closure device according to claims 1 to 3, characterised in that the eccentric discs
(2, 3, 4) are disposed off-set by a particular rotational angle on the drive shaft
(1), and during a rotation of the drive shaft (1) all upper cutters (5, 6, 7) and
the clamp, which is fixed to an upper cutter, and the cut-off knife carry out a working
stroke and a return stroke into the neutral position.
5. Closure device according to claims 1 to 4, characterised in that a toothed wheel (16)
is fixed on the drive shaft (1), and engages with a second toothed wheel (17) of the
same size or almost the same size, which lies under the drive shaft (1), and the second
toothed wheel (17) is connected to a disc provided with a cam (18) and the cam (18)
presses against the pivotable part (9) of the housing in the pivoted-out position
against the force of a spring (20), opens it and holds it open.
6. Closure device according to claims 1 to 5, characterised in that the pivotable part
of the base plate (8) contains the lower cutters associated with the three upper cutters
(5, 6, 7) and is of approximately the same size as the surface lying below the three
upper cutters.
7. Closure device according to claims 1 to 6, characterised in that a clamping device,
which lies at the side of the closure-forming parts, from which the packing band extends
from the packed item to these parts, goes into the clamping position earlier than
the first closure-forming part cuts in and, immediately after the clamping but still
prior to the cutting in the tensioning device relaxes the packing band by means of
slight reverse operation.
8. Closure device according to claims 1 to 6, characterised in that a clamping device
which lies at the side of the closure-forming parts, from which the packing band extends
from the packed item to these parts, goes into the clamping position earlier than
the second closure-forming part in the sequence of operations cuts in and, immediately
after clamping but still prior to the cutting in the tensioning device relaxes the
packing band by means of a slight reverse operation.
1. Dispositif de sertissage pour cerclages en feuillard d'acier sur une machine d'emballage,
comportant une partie supérieure située au-dessus du tronçon de canal prévu pour la
formation du sertissage, cette partie supérieure contenant des couteaux supérieurs
(5, 6, 7) sur des poinçons d'estampage, un poinçon de serrage (22) et un couteau de
coupe, et une partie inférieure située en dessous du tronçon du canal, sous la forme
d'une plaque de base (8) à laquelle sont fixés des couteaux inférieurs orientés vers
les couteaux supérieurs (5, 6, 7) des poinçons d'estampage, et le boîtier de la partie
supérieure est relié solidairement à la plaque de base (8) et peut être pivoté autour
d'un axe (1) s'étendant parallèlement à la direction longitudinale du canal de cerclage,
qui est en même temps l'arbre d'entraînement (1) pour la commande du poinçon contenant
les couteaux supérieurs, caractérisé en ce que l'axe de pivotement (1) constitue l'arbre
d'entraînement (1) pour la commande du dispositif de pivotement du dispositif de sertissage.
2. Dispositif de sertissage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les déplacements
rectilignes en va-et-vient pour la commande des outils d'estampage, de découpe et
de serrage sont produits à partir de l'arbre d'entraînement (1) servant d'axe de pivotement,
par l'intermédiaire de cames, de vilebrequins et de bielles ou d'excentriques (2,
3, 4) comportant des mécanismes à manivelles et bielles de manivelle.
3. Dispositif de sertissage selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les
outils d'estampage (5, 6, 7), de découpe et de serrage sont reliés par assemblage
géométrique aux excentriques (2, 3, 4) et aux mécanismes à manivelles et bielles de
manivelle pendant la course de travail et pendant le déplacement de retour dans la
position inactive.
4. Dispositif de sertissage selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les
excentriques (2, 3, 4) sont disposés sur l'arbre d'entraînement (1) en positions décalées
d'un angle de rotation déterminé et en ce que, lors d'une rotation de l'arbre d'entraînement
(1), tous les couteaux supérieurs (5, 6, 7) et la pince fixée à un couteau supérieur
et le couteau de coupe exécutent une course de travail et une course de retour vers
la position inactive.
5. Dispositif de sertissage selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que, sur
l'arbre d'entraînement (1), est fixée une roue dentée (16) qui coopère avec une deuxième
roue dentée (17) de même taille ou d'approximativement la même taille, qui est située
en dessous de l'arbre d'entraînement (1), et la seconde roue dentée (17) est reliée
à un disque doté d'une came (18), et la came (18) exerce sur la partie pivotante (9)
du boîtier une pression en direction de la position pivotée, en opposition à la force
d'un ressort (20), et ouvre et maintient ouverte cette partie.
6. Dispositif de sertissage selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la
partie pivotante de la plaque de base (8) contient les couteaux inférieurs correspondant
aux trois couteaux supérieurs (5, 6, 7), et a sensiblement la taille de la surface
située en dessous des trois couteaux supérieurs.
7. Dispositif de sertissage selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un dispositif
de serrage qui est situé du côté des parties de formation du sertissage, par lequel
le feuillard d'emballage provenant de l'objet à emballer passe de l'objet à emballer
auxdites parties, se déplace en position de serrage avant que la première partie de
formation du le sertissage effectue sa découpe, et le dispositif de tension détend
le feuillard d'emballage par un léger déplacement vers l'arrière immédiatement après
la tension mais encore avant la découpe.
8. Dispositif de sertissage selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un dispositif
de serrage qui est situé du côté des parties de formation du sertissage par lequel
le feuillard d'emballage passe de l'objet à emballer auxdites parties, se place en
position de serrage avant que la seconde partie de formation du sertissage, dans la
séquence du travail, produise sa découpe, et le dispositif de tension détend le feuillard
d'emballage par un léger déplacement vers l'arrière, immédiatement après la tension
mais encore avant la découpe.

