| (19) |
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(11) |
EP 0 626 499 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.12.1997 Patentblatt 1997/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.05.1994 |
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Kastenfenster
Double window unit
Double fenêtre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI NL |
| (30) |
Priorität: |
27.05.1993 DE 9307989 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.11.1994 Patentblatt 1994/48 |
| (73) |
Patentinhaber: KBE VERTRIEBSGESELLSCHAFT FÜR KUNSTSTOFFPRODUKTE GmbH |
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D-66763 Dillingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Becks, Heinz
D-47608 Geldern (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller-Gerbes, Margot, Dipl.-Ing. |
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Friedrich-Breuer-Strasse 112 53225 Bonn 53225 Bonn (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 317 425 DE-A- 2 822 702 DE-U- 9 011 696 GB-A- 1 082 338 US-A- 4 327 796
|
AT-B- 368 596 DE-C- 3 943 123 FR-A- 1 354 192 NL-A- 9 300 408 US-A- 4 538 662
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung befaßt sich mit einem Kastenfenster mit einem inneren Blendrahmen mit
einem inneren Flügelrahmen mit eingesetzter Verglasung und einer in eine Nut des inneren
Flügelrahmens einrastbaren Glashalteleiste und einem äußeren Blendrahmen mit einem
äußeren Flügelrahmen mit eingesetzter Verglasung und einer in eine Nut des äußeren
Flügelrahmens einrastbaren Glashalteleiste, wobei zwischen dem äußeren und dem inneren
Blendrahmen ein Zwischenprofil eingefügt ist, das den Abstand zwischen dem äußeren
und inneren Flügelrahmen festlegt, wodurch ein Zwischenraum gebildet ist, in dem ein
temporärer Sonnen- bzw. Wärmeschutz aus mindestens einer auf- und abwickelbaren Rollobahn
oder Jalousette angeordnet ist und am inneren Flügelrahmen an der dem anderen Flügelrahmen
zugewandten Seite im Bereich der seitlichen Holme und des unteren Querholms des Flügelrahmens
ein Winkelprofil, das den zwischen den beiden Flügelrahmen gebildeten Zwischenraum
überdeckt, befestigt ist, wobei das Winkelprofil auch die seitliche Führung für die
Rollobahn bzw. Jalousette bildet.
[0002] Kastenfenster der gattungsgemäßen Art sind beispielsweise aus der DE 39 43 123 C1
bekannt. Dieses Kastenfenster weist einen inneren Blendrahmen und einen als Drehkippflügel
ausgebildeten Flügelpahmen mit eingesetzter Verglasung und einen äußeren Blendrahmen
mit einem äußeren als Wendeflügel ausgebildeten äußeren Flügelrahmen mit eingesetzter
Verglasung auf. Infolge dieser unterschiedlichen Bewegbarkeit sind die beiden Flügelrahmen
getrennt voneinander öffen- und schließbar und im Zwischenraum zwischen den beiden
Flügelrahmen ist ein Sonnen-bzw. Wärmeschutz aus einer Jalousette angeordnet. Diese
bekannte Kastenfenster besitzt einen sehr aufwendigen Aufbau und ist hinsichtlich
Wärmeisolationseigenschaften und Einbruchssicherheit verbesserungswürdig.
[0003] Aus der DE 24 58 654 A1 ist ein Kastenfenster bekannt, bei dem ebenfalls der äußere
Flügelrahmen und der innere Flügelrahmen getrennt voneinander, d.h. jeder für sich
mittels eines Bedienungsgriffes zu öffnen und zu schließen sind. Zwischen den beiden
Flügelrahmen kann eine Sonnenschutzjalousie angeordnet sein, die an dem die Blendrahmen
verbindenden äußeren Zwischenprofil geführt ist. Das Kastenfenster gemäß der DE 24
58 654 A1 ist nur bei hochgezogener Sonnenschutzjalousie zu öffnen.
[0004] Aus dem DE GM 90 11 696 ist ein weiteres Kastenfenster bekannt, bei dem zwischen
den Fensterflügeln ein Rollosystem mit mindestens einer Vorhangbahn angeordnet ist
und bei dem die beiden Fensterflügelrahmen miteinander verbunden und mittels eines
gemeinsamen Bedienungsgriffes bedienbar sind. Als nachteilig erweist sich bei diesem
Kastenfenster, daß eine gemeinsame Glasleiste für die Verglasungen für beide Flügelrahmen
vorgesehen ist und die Verglasung auch nur im ausgebauten Zustand der Flügelrahmen
erfolgen kann.
[0005] Aus der GB-A-1082338 ist ein als Schiebe- oder Flügelfenster ausgebildetes Fenster
bekannt, welches einen äußeren Flügelrahmen und einen inneren Flügelrahmen mit jeweils
eingesetzter Verglasung aufweist, wobei diese beiden Flügelrahmen einen gemeinsamen
Blendrahmen aufweisen. Auch bei diesem Fenster ist im Zwischenraum zwischen den beiden
Flügelrahmen ein Sonnenschutz in Gestalt einer Rollobahn oder einer Jalousette vorgesehen.
Dieses Fenster weist jedoch nur sehr geringe Wärmeisolationsfähigkeit und Einbruchssicherheit
auf.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Kastenfenster bezüglich der
Montagefreundlichkeit, der Funktionssicherheit und Einbruchssicherheit zu verbessern.
Des weiteren soll es möglich sein, Kastenfenster mit getrennt zu öffnenden Fensterflügeln
und mit Verbundflügeln auszubilden.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Kastenfenster durch Ausgestaltung gemäß
den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den kennzeichnenden Merkmalen der
Unteransprüche entnehmbar.
[0009] Erfindungsgemäß kann ein Kastenfenster mit getrennt öffenbaren Fensterflügeln und
mit gemeinsam zu öffnenden Fensterflügeln als sogenanntes Verbundfenster hergestellt
werden. Durch Einsatz von Isoliergläsern zur Verglasung der Fensterflügelrahmen ist
ein hoher Schallschutz und Wärmeisolierung einschließlich hoher Einbruchssicherheit
realisierbar. Problemlos kann die Schallschutzklasse 6 mit Einsatz von Isoliergläsern
erreicht werden. Der Einbruch wird erschwert, da Hebelwerkzeuge von außen nicht am
inneren Flügelrahmen angesetzt werden können, da dieser durch den äußeren Flügelrahmen
abgedeckt wird, da der äußere Flügelrahmen eine kleinere Fensteröffnung als der innere
Flügelrahmen aufweist.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, daß sowohl das Kastenfenster als auch das Kasten-Verbundfenster
mit Hohlprofilen aus thermoplastischen Kunststoffen hergestellt werden können, die
auch für normale Fenster mit Blendrahmen und Flügelrahmen einsetzbar sind. Durch entsprechende
Beschläge können die Fenster sowohl zum Lüften gedreht als auch gekippt werden, und
zwar einzeln oder auch im Verbund.
[0011] Zwischen den Flügelrahmen können Rollobahnen oder Jalousetten eingesetzt werden,
die als temporärer Wärme- oder Sonnenschutz dienen. Hierbei werden die zwischen den
Flügeln eingesetzten Rollobahnen oder Jalousetten mit den Flügelrahmen mitbewegt,
so daß diese witterungsgeschützten Ausführungen sich auch bei gedrehten oder gekippten
Flügeln betätigen lassen und auch die Flügelrahmen wiederum betätigt werden können,
während die Rollobahn oder Jalousette ausgefahren ist.
[0012] Durch Ausbildung des inneren Flügelrahmens mit einer größeren Fensteröffnung als
der äußere Flügelrahmen ist es möglich, den äußeren Flügelrahmen durch den Flügelrahmen
hindurch zu verglasen. Dies bedeutet, daß zum Ersetzen einer Glasscheibe die Flügelrahmen
nicht ausgebaut werden müssen. Die Glashalteleisten sowohl des inneren als auch des
äußeren Flügelrahmens sind raumseitig angeordnet.
[0013] Der innere Flügelrahmen und der äußere Flügelrahmen sind in ihrem Abstand durch das
zwischen den inneren und äußeren Blendrahmen eingefügte Zwischenprofil festgelegt.
Ein an einem der Flügelrahmen im Bereich des Zwischenraumes angebrachtes Winkelprofil
hat die Aufgabe, den Flügelzwischenraum im Bereich der Seitenholme und des unteren
Querholms zu schließen, wodurch der Abstand zwischen den beiden Flügelrahmen gewährleistet
wird und diese sicher an den Dichtungsebenen zu den Blendrahmen anliegen.
[0014] Der äußere Flügelrahmen, auch ohne inneren Flügelüberschlag, ermöglicht eine Beschlagaufnahme
zur Betätigung als Dreh- oder Kippfenster. Die Drehpunkte können hierbei auch innerhalb
des Beschlagfalzes liegen, somit ist auch eine getrennte Bedienung beider Flügelrahmen
gewährleistet.
[0015] Auch bei Ausbildung als Verbundfenster ist ein zusätzliches Verschlußgetriebe im
äußeren Flügelrahmen einsetzbar. Dieses kann über einen Fenstergriff am inneren Flügelrahmen
mit einer entsprechenden Kopplung betätigt werden.
[0016] Bevorzugt ist die Rollobahn doppellagig ausgebildet. Diese Doppellagen-Rollobahn
ist so konstruiert, daß beide Bahnen durch ein Rohr in der unteren Schlaufe auf den
gleichen Abstand beim Abwickeln von der Rollowelle gehalten werden. Je nach Wärmefluß
legt sich eine Rollobahn an den äußeren oder inneren Flügelrahmen an und wirkt damit
einem Wärmetransport entgegen.
[0017] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung nachfolgend näher erläutert.
Es zeigen
- Fig. 1
- schematische Ansicht eines Kastenfensters
- Fig. 2,3,4
- die Schnitte AA, BB und CC nach Fig. 1 für ein Kastenfenster mit einer doppellagigen
Rollobahn als Ausführungsbeispiel
- Fig. 5
- den Schnitt AA gemäß Fig. 1 durch ein Kastenfenster mit einer eingebauten Jalousette
als Ausführungsbeispiel
[0018] Das Kastenfenster nach Figur 1 besteht aus einem inneren Blendrahmen 1, einem äußeren
Blendrahmen 2, einem inneren Flügelrahmen 3, der am inneren Blendrahmen angeschlagen
ist und einem äußeren Flügelrahmen 4, der am äußeren Blendrahmen 2 angeschlagen ist.
Jeder Flügelrahmen ist mit einer Isolierverglasung 30, 31 ausgestattet. Die Blendrahmen
und die Flügelrahmen werden beispielsweise aus mehrkammerigen Hohlprofilen aus thermoplastischem
Kunststoff hergestellt und gegebenenfalls durch Einstecken von Verstärkungsprofilen
22, 21, wie aus den Figuren 2 bis 5 ersichtlich, verstärkt. Derartige Hohlprofile
für die Herstellung von Blendrahmen und Flügelrahmen für Fenster und Türen gehörem
dem Stand der Technik an. Auf das Kastenfenster ist auf die Blendrahmen eine mechanische
Lüftungseinrichtung 70 mit der Möglichkeit der Wärmerückgewinnung und Belüftung aufgesetzt,
die mit dem Zwischenraum zwischen den Flügelrahmen kommuniziert.
[0019] In den Fig. 2 bis 4 ist ein Ausführungsbeispiel eines Kastenfensters mit Verbund-Fensterflügelrahmen
dargestellt, bei dem die beiden Flügelrahmen gemeinsam geöffnet und geschlossen werden.
[0020] Wie aus den Querschnitten gemäß Fig. 2 bis 4 für das Kastenfenster ersichtlich, sind
die Blendrahmen 1, 2 über das Zwischenprofil 6 fest miteinander verbunden. Mit der
Größe des Zwischenprofiles 6 kann der Abstand zwischen den Blendrahmen 1, 2 variiert
werden. Die Flügelrahmen 3,4 sind voneinander mittels des Winkelprofiles 9 beabstandet,
das den Zwischenraum 11 zwischen den beiden Flügelrahmen definiert. Dieser Zwischenraum
11 wird letztlich durch die Gestalt und Größe der Blendrahmen 1, 2, des Zwischenprofiles
6 sowie der Flügelrahmen 3, 4 definiert. Das Winkelprofil 9 ist an dem äußeren Flügelrahmen
im Bereich der seitlichen Holme, siehe Fig. 4, und am unteren Querholm 40a, siehe
Fig. 3, angeordnet und befestigt. Der innere Flügelrahmen 3 ist über das Band 7 und
den Verschluß 8 mit dem Winkelprofil 9 und damit mit dem äußeren Flügelrahmen 4 verbunden.
Auf diese Weise ist das Kastenfenster als Verbundfenster hergestellt. Der aus dem
Winkelprofil 9, dem Band 7 und den Verschlüssen 8 gebildete Abstandhalter zwischen
dem äußeren Flügelrahmen 4 und dem inneren Flügelrahmen 3 ermöglicht das gemeinsame
Drehen der Flügel zum Öffnen und Verriegeln derselben. Das Winkelprofil 9 gewährleistet
den Abstand zwischen den beiden Flügelrahmen umlaufend, wodurch diese sicher an den
Dichtungsflächen zu den Blendrahmen anliegen. Diese Dichtungsflächen 20a, 20b, 20c,
20d, 20e sind in der Fig. 3 angedeutet, sie werden entweder durch die Anschläge der
Rahmen aneinander oder durch entsprechend eingesetzte Dichtungsprofile, siehe 20b,
20d, 20e, gebildet. Beispielsweise kann am äußeren Flügelrahmen eine Mitteldichtung
20b vorgesehen sein und zusätzlich noch eine äußere Dichtung 20a zwischen äußerem
Blendrahmen und äußerem Flügelrahmen am äußeren Anschlag eingezogen sein. Der innere
Flügelrahmen hat ebenfalls eine Mitteldichtung 20d sowie eine innere Überschlagdichtung
20c sowie zusätzlich eine äußere Dichtung 20e. Damit sind fünf Dichtungsflächen zwischen
Blendrahmen und Flügelrahmen möglich.
[0021] Es ist möglich, wie in der Fig. 4 angedeutet, Beschläge 12, 13 zur Bedienung als
Verbundfenster am inneren Flügelrahmen 3 anzubringen, die einen guten Einbruchsschutz
bieten, da sie nicht ausgehebelt werden können, da der äußere Flügelrahmen sie komplett
abdeckt. Es ist damit auch möglich, beide Flügelrahmen 3, 4 mit einem Bedienungshebel
in Dreh-Kipp- und Verschlußstellung zu bringen.
[0022] Es ist aber auch möglich, eine getrennte Bedienung und Bewegung beider Flügelrahmen
bei dem in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Kastenfenster vorzusehen. In diesem Fall
ist der Beschlag zur Betätigung des äußeren Flügels als Dreh- und Kippfenster in der
Beschlagnut 15 des äußeren Flügelrahmens 4 anzubringen und entsprechend ein Beschlag
in der Beschlagnut 15 des inneren Flügelrahmens 3 zur Betätigung des inneren Flügelrahmens.
Die Drehpunkte können hierbei auch innerhalb des Beschlagfalzes liegen. Damit ist
auch eine getrennte Bedienung der beiden Flügelrahmen 3, 4 gewährleistet, falls man
nicht die Ausbildung als Verbundfenster wünscht. Das nur am äußeren Flügelrahmen befestigte
Winkelprofil 9 ermöglicht die getrennte Bewegung der Flügelrahmen, gewährleistet in
geschlossenem Zustand den Abstand 11 als Zwischenraum für ein Rollo oder eine Jalousette.
Auch beim Kasten-Verbundfenster ist ein zusätzliches Verschlußgetriebe im äußeren
Flügelrahmen möglich. Dieses kann über den Fenstergriff des inneren Flügelrahmens
mit einer entsprechenden Kopplung, d.h. Umlenkeinrichtung, betätigt werden. Damit
ist das neuerungemäße Kastenfenster sowohl als Verbundfenster als auch mit nicht miteinander
verbundenen Flügelrahmen herstellbar.
[0023] Die Fensterbautiefe ist variabel, sie wird durch das Zwischenprofil des Blendrahmens
vorgegeben und kann auf jedes gewünschte Maß unter Beibehaltung der gleichen oder
auch anderer Profilgestaltungen für die Blendrahmen und Flügelrahmen festgelegt werden.
[0024] In dem zwischen den inneren und äußeren Flügelrahmen geschaffenen Zwischenraum wird
ein temporärer Sonnen- und/oder Wärmeschutz in Form von Jalousetten oder Rollos untergebracht,
die einlagig oder mehrlagig sein können. Durch Drehen und Kippen der Fenster wird
die Funktion der Jalousetten bzw. Rollos nicht beeinträchtigt.
[0025] Um eine Verglasung auch im eingebauten Zustand der Flügelrahmen zu ermöglichen, ist
der innere Flügelrahmen größer als der äußere Flügelrahmen ausgebildet und die Glasleisten
32, 33 der Rauminnenseite zugeordnet.
[0026] Der Antriebskasten 16 mit Rollowelle 50 ist zwischen dem inneren Flügelrahmen 3 und
dem äußeren Flügelrahmen 4 im Bereich der oberen Querholme 3a, 40 der Flügelrahmen
in dem Zwischenraum 11 angeordnet. Hierbei ist der Antriebskasten 16 am oberen Querholm
40 des äußeren Flügelrahmens 4 befestigt. Um einen Antriebskasten mit größerer Breite
bzw. eine Rollowelle 50 mit größerer Breite als der Breite des Zwischenraumes zwischen
dem inneren und äußeren Flügelrahmen entspricht, einzusetzen, ist vorgesehen, den
Querholm 40 des äußeren Flügelrahmens 4 durch Abschneiden eines Teiles des Profiles
bzw. der Wände an der dem inneren Flügelrahmen 3 zugewandten Seite zu verkleinern,
um auf diese Weise zusätzlichen Aufnahmeraum für den Antriebskasten zu schaffen. Wie
aus dem Vergleich der Fig. 3 und 2 ersichtlich, ist am äußeren Flügelrahmen 4 im Bereich
des oberen Querholms 40 die Vergrößerung des Zwischenraumes 11 durch Abschneiden der
die Vorkammern 41, 42 des Flügelrahmens bildenden Wandbereiche 41b, 41a, 42a, 42b
erfolgt.
[0027] Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist es bei Einsatz entsprechend gestalteter Hohlprofile
für den Flügelrahmen möglich, Antriebskästen 1b in den äußeren Flügelrahmen einzulassen,
so daß der Abstand der Flügelrahmen 3, 4 voneinander geringer sein kann als der Durchmesser
der Rollowelle 50 bzw. des Antriebskastens.
[0028] Gemäß der Ausbildung nach Fig. 2 ist der Antriebskasten 16 mit seinem den äußeren
Flügelrahmen 4 im Bereich des oberen Querholms 40 übergreifenden Ende 16b im Bereich
der Beschlagnut 15 an dem Flügelrahmen 4 befestigt.
[0029] Auf der Rollowelle ist eine Doppellagen-Rollobahn aufgewickelt, deren beiden Lagen
5a, 5b im abgewickelten Zustand, in dem sie zwischen den beiden Flügelrahmen geführt
sind, auseinandergespreizt sind. Diese Spreizung erfolgt mittels eines Rohres 18,
das in der unteren von den Lagen 5a, 5b gebildeten Schlaufe 5c, die das Ende der Rollobahn
bildet, liegt und die beiden Lagen 5a, 5b im Abstand voneinander hält. Unmittelbar
nach der Abwickelstelle der beiden Lagen der Rollobahn von der Rollowelle 50 ist ein
Führungssteg 17 horizontal in dem Zwischenraum zwischen den beiden Flügelrahmen im
Bereich des Rollokastens 16 befestigt, der eine dem Durchmesser des Rohres 18 entsprechende
Breite aufweist. Die beiden Lagen 5a, b der Rollobahn sind auseinandergespreizt an
beiden Seiten über den Führungssteg 17 geführt. Auf diese Weise werden die beiden
Lagen 5a,5b der Rollobahn beim Auf- und Abwickeln von der Rollobahn und Einführen
in den Zwischenraum 11 zwischen den beiden Flügelrahmen stets im gleichen Abstand
voneinander gehalten. Je nach Wärmefluß legt sich die eine oder andere Lage der Rollobahn
an den inneren oder äußeren Flügelrahmen an, wodurch der Wärmeschutz optimiert wird.
[0030] Die Glashalteleisten 32, 33 sind in entsprechende Nuten 43 bzw. 36 des äußeren bzw.
inneren Flügelrahmens einrastbar.
[0031] Das erfindungsgemäße Kastenfenster ermöglicht eine optimale Wärme- und Schalldämmung,
Schlagregensicherheit und Fugendichtigkeit und kann gleichzeitig als Solarelement
dienen, wobei das zwischen den Flügelrahmen eingebaute Doppellagen-Rollo für einen
Wärme- und Sonnenschutz sorgt.
[0032] Das Kastenfenster kann als Kastenfenster oder auch als Kasten-Verbundfenster ausgebildet
werden, wobei bei Ausbildung als Kasten-Verbundfenster der innere und der äußere Flügelrahmen
mittels Bändern 7 und Verschluß 8, wie in der Fig. 4 dargestellt, miteinander gekoppelt
sind. Bei Ausbildung nur als Kastenfenster, wobei innerer und äußerer Flügelrahmen
getrennt voneinander bewegbar sind, wird der Abstand zwischen innerem und äußerem
Flügelrahmen durch das Winkelprofil 9 definiert, das bevorzugt am äußeren Flügelrahmen
4 im Bereich der Seitenholme und am unteren Querholm 40a befestigt ist.
[0033] In der Fig. 5 ist ein Querschnitt durch ein Kastenfenster, aufgebaut analog zu dem
in Fig. 2 dargestellten Kastenfenster gezeigt, bei dem lediglich an Stelle des Antriebskastens
16 mit einer doppellagigen Rollobahn nunmehr ein Antriebskasten 16 mit einer Jalousette
51, die in Pfeilrichtung hochziehbar bzw. absenkbar ist, dargestellt. Da der Antriebskasten
16 für die Jalousette kleiner als der Antriebskasten 16 für eine Doppellagen-Rollobahn,
siehe Fig. 2, ist, kann der Antriebskasten 16 problemlos in dem Zwischenraum 11 zwischen
dem inneren Flügelrahmen 3 und dem äußeren Flügelrahmen 4 untergebracht werden. In
dem gezeigten Beispiel ist der Antriebskasten 16 für die Jalousette an dem inneren
Flügelrahmen 3 im Bereich des oberen Querholms 3a an der dem äußeren Flügelrahmen
zugewandten Seite befestigt. Somit kann der Antriebskasten 16 mit der Jalousette beim
Öffnen oder Schließen des inneren Flügelrahmens 3 mit diesem zusammen bewegt werden.
Die Betätigung der Jalousette 51 zum Absenken oder Hochziehen kann mittels eines Kurbelgetriebes
52 erfolgen, das lediglich angedeutet ist und das von der Rauminnenseite durch den
oberen Querholm 3a des Flügelrahmens hindurch zu dem Antriebskasten 16 der Jalousette
führt. Das Kastenfenster gemäß Fig. 5 ist bevorzugt ebenfalls als Verbundfenster ausgebildet,
d.h. innerer Flügelrahmen und äußerer Flügelrahmen sind über Beschlagteile 7,8, wie
in der Fig. 4 dargestellt, miteinander verbunden und werden gemeinsam geöffnet oder
geschlossen. Die in dem Zwischenraum zwischen den beiden Flügelrahmen 3, 4 angebrachte
Jalousette wird hierbei jeweils mitbewegt.
1. Kastenfenster mit einem inneren Blendrahmen mit einem inneren Flügelrahmen mit eingesetzter
Verglasung und einer in eine Nut des inneren Flügelrahmens einrastbaren Glashalteleiste
und einem äußeren Blendrahmen mit einem äußeren Flügelrahmen mit eingesetzter Verglasung
und einer in eine Nut des äußeren Flügelrahmens einrastbaren Glashalteleiste, wobei
zwischen dem äußeren und dem inneren Blendrahmen ein Zwischenprofil eingefügt ist,
das den Abstand zwischen dem äußeren und inneren Flügelrahmen festlegt, wodurch ein
Zwischenraum gebildet ist, in dem ein temporärer Sonnen- bzw. Wärmeschutz aus mindestens
einer auf- und abwickelbaren Rollobahn oder Jalousette angeordnet ist und am inneren
Flügelrahmen an der dem anderen Flügelrahmen zugewandten Seite im Bereich der seitlichen
Holme und des unteren Querholms des Flügelrahmens ein Winkelprofil, das den zwischen
den beiden Flügelrahmen gebildeten Zwischenraum überdeckt, befestigt ist, wobei das
Winkelprofil auch die seitliche Führung für die Rollobahn bzw. Jalousette bildet,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Antriebskasten (16) für eine Rollobahn oder Jalousette im Zwischenraum (11)
zwischen dem äußeren und inneren Flügelrahmen (4, 3) angeordnet und einseitig am oberen
Querholm (40) des äußeren Flügelrahmens (4) oder am oberen Querholm (3a) des inneren
Flügelrahmens (3) befestigt ist und das Winkelprofil (9) am äußeren oder inneren Flügelrahmen
befestigt ist und der innere Flügelrahmen mit einer größeren Fensteröffnung als der
äußere Flügelrahmen ausgebildet ist, um den äußeren Flügelrahmen (4) durch den inneren
Flügelrahmen (3) hindurch zu verglasen, wobei der äußere und der innere Flügelrahmen
(4, 3) eine gleiche Glasfalzausbildung (14) zur Aufnahme der Verglasung (31, 30) und
von raumseitig angeordneten Glashalteleisten (33, 32) sowie einander gleich ausgebildete
Beschlagnuten (15) aufweisen und aus den gleichen Profilen, die für die Herstellung
des äußeren und inneren Blendrahmens (2, 1) und des äußeren und inneren Flügelrahmens
(4, 3) gewählt sind, sowohl ein Fenster mit getrennt zu öffnenden und zu schließenden
inneren und äußeren Flügelrahmen (3,4) als auch ein Fenster mit untereinander verbundenen
inneren und äußeren Flügelrahmen (3,4) zum gemeinsamen Öffnen und Schließen herstellbar
ist.
2. Kastenfenster nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Einsetzen des Antriebskastens (16) für eine Rollobahn der Zwischenraum (11)
zwischen den beiden Flügelrahmen (3,4) durch Ausschneiden des oberen Querholms (40)
des äußeren Flügelrahmens (4) an der dem inneren Flügelrahmen (3) zugewandten Seite
vergrößert ist.
3. Kastenfenster nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß als Rollobahn eine doppellagige Rollobahn mit zwei Lagen (5a, 5b) vorgesehen
ist, wobei in der unteren das auf- und abwickelbare Ende der Rollobahn bildenden Schlaufe
(5c) ein mit der Auf- und Abwicklung der doppellagigen Rollobahn heb- und senkbares
Rohr (18) eingelegt ist und nahe der Abwickelstelle der Rollobahn von einer im Antriebskasten
(16) untergebrachten Rollowelle (50) ein Führungssteg (17) zum Auseinanderspreizen
der beiden Lagen (5a, 5b) der Rollobahn zwischen den beiden Lagen (5a, 5b) angeordnet
ist.
4. Kastenfenster nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß in die Beschlagnut (15) des äußeren Flügelrahmens (4) Drehkippbeschläge einbaubar
sind, die über eine Umlenkeinrichtung mittels des am inneren Flügelrahmen angebrachten
Bedienungsgriffes zur gemeinsamen Bewegung von äußerem und innerem Flügelrahmen (4,
3) bedienbar sind.
5. Kastenfenster nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß in die Beschlagnut (15) sowohl des inneren als auch des äußeren Flügelrahmens
(3, 4) je ein Drehkippbeschlag eingebaut ist, wobei die Drehpunkte der Drehkippbeschläge
innerhalb des Beschlagfalzes der Beschlagnut (15) liegen, so daß der äußere und der
innere Flügelrahmen (4, 3) je für sich bewegbar ist.
6. Kastenfenster nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verbund zwischen dem äußeren Flügelrahmen (4) und dem inneren Flügelrahmen
(3) mittels an dem Winkelprofil (9) und dem inneren Flügelrahmen (3) befestigter Beschläge
(7,8) herstellbar ist.
7. Kastenfenster nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Flügelrahmen (3, 4) und den beiden Blendrahmen (1, 2) fünf
Dichtungsflächen (20a, 20b, 20c, 20d, 20e) zum Anordnen eines Dichtungsprofiles vorgesehen
sind.
8. Kastenfenster nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß auf den oberen Querholmen der äußeren und inneren Blendrahmen (2, 1) eine mechanische
Lüftungseinrichtung (70) angebracht ist.
1. Countersash window having an internal outer frame with an internal casement frame
with inserted glazing and a glass-holding strip which can be snapped into a channel
of the internal casement frame, and having an external outer frame with an external
casement frame with inserted glazing and a glass-holding strip which can be snapped
into a channel of the external casement frame, with an intermediate section being
inserted between the external and the internal outer frames, the intermediate section
establishing the distance between the external and internal casement frames, with
an intermediate space being formed as a result in which there are arranged temporary
means for protection against sun and heat, the means comprising at least one roller
blind or Venetian blind which can be wound up and down, and an angle section is fastened
to the internal casement frame at the side facing the other casement frame in the
region of the lateral frame members and the lower transverse frame member of the casement
frame, the angle section covering the intermediate space formed between the two casement
frames, with the angle section also forming the lateral guide part for the roller
blind or Venetian blind, characterized in that a drive gearbox (16) for a roller blind
or Venetian blind is arranged in the intermediate space (11) between the external
and internal casement frames (4, 3) and is fastened on one side to the upper transverse
frame member (40) of the external casement frame (4) or to the upper transverse frame
member (3a) of the internal casement frame (3) and the angle section (9) is fastened
to the external or internal casement frame and the internal casement frame is constructed
to have a larger window opening than the external casement frame in order to glaze
the external casement frame (4) through the internal casement frame (3), with the
external and internal casement frames (4, 3) having a like glass groove construction
(14) to accommodate the glazing (31, 30) and glass-holding strips (33, 32) arranged
on the room side, and having fitting channels (15) which are constructed the same
as each other, and there can be manufactured from the same sections which are selected
for the manufacture of the external and internal outer frame (2, 1) and the external
and internal casement frame (4, 3) both a window with internal and external casement
frames (3, 4) to be opened and closed separately and a window with interconnected
internal and external casement frames (3, 4) for simultaneous opening and closing.
2. Countersash window according to claim 1,
characterized in that, to insert the drive gearbox (16) for a roller blind, the intermediate
space (11) between the two casement frames (3, 4) is enlarged by cutting out the upper
transverse frame member (40) of the external casement frame (4) at the side facing
the internal casement frame (3).
3. Countersash window according to claim 1 or 2, characterized in that a double-layered
roller blind with two layers (5a, 5b) is provided as roller blind, with a tube (18)
being placed in the lower loop (5c) to form the end of the roller blind which can
be wound up and down, the tube being capable of being raised and lowered when the
double-layered roller blind is wound up and down, and with a guide bar (17) being
arranged between the two layers (5a, 5b) near the point where the roller blind unwinds
from a roller shaft (50) accommodated in the drive gearbox (16), in order to spread
apart the two layers (5a, 5b) of the roller blind.
4. Countersash window according to one of claims 1 to 3, characterized in that pivotal
rotation fittings can be fitted into the fitting channel (15) of the external casement
frame (4), the pivotal rotation fittings being operable by way of a deflection device
by means of the control handle fitted to the internal casement frame for the simultaneous
movement of the external and internal casement frames (4, 3).
5. Countersash window according to one of claims 1 to 4, characterized in that a respective
pivotal rotational fitting is fitted into the fitting channel (15) of both the internal
and the external casement frames (3, 4), with the pivot positions of the pivotal rotation
fittings lying within the fitting groove of the fitting channel (15) so that the external
and the internal casement frame (4, 3) can each be moved independently.
6. Countersash window according to one of claims 1 to 5, characterized in that the connection
between the external casement frame (4) and the internal casement frame (3) can be
produced by means of fittings (7, 8) fastened to the angle section (9) and the internal
casement frame (3).
7. Countersash window according to one of claims 1 to 6, characterized in that five sealing
surfaces (20a, 20b, 20c, 20d, 20e) are provided between the two casement frames (3,
4) and the two outer frames (1, 2) for the arrangement of a sealing section.
8. Countersash window according to one of claims 1 to 7, characterized in that a mechanical
ventilation device (70) is fitted to the upper transverse frame members of the external
and internal outer frames (2, 1).
1. Fenêtre à caisson comportant un dormant intérieur avec un battant intérieur avec vitrage
et une nervure de maintien du vitrage se verrouillant dans une rainure du battant
intérieur et un dormant extérieur avec un battant extérieur avec vitrage et une nervure
de maintien du vitrage se verrouillant dans une rainure du battant extérieur, un profilé
intermédiaire étant inséré entre le dormant extérieur et le dormant intérieur, lequel
détermine l'écartement entre le battant extérieur et le battant intérieur, ce qui
définit un espace intermédiaire, dans lequel est disposée une protection temporaire
contre le soleil ou la chaleur constituée d'au moins un store ou d'une jalousie enroulable
et déroulable, ainsi qu'une cornière qui est fixée au battant intérieur, du côté faisant
face à l'autre battant, à proximité des montants latéraux et de la traverse inférieure
du battant, et qui recouvre l'espace intermédiaire formé entre les deux battants,
la cornière constituant également le guide latéral pour le store ou la jalousie, caractérisée
en ce qu'un caisson de mécanisme de commande (16) pour un store ou une jalousie est
disposé dans l'espace intermédiaire (11) entre le battant extérieur (4) et le battant
intérieur (3) et est fixé d'un seul côté à la traverse supérieure (40) du battant
extérieur (4) ou à la traverse supérieure (3a) du battant intérieur (3) et en ce que
la cornière (9) est fixée au battant extérieur ou au battant intérieur et en ce que
le battant intérieur possède une plus grande ouverture de baie que le battant extérieur,
afin de pouvoir poser la vitre du battant extérieur (4) à travers le battant intérieur
(3), le battant extérieur (4) et le battant intérieur (3) présentant une feuillure
(14) de construction similaire destinée à recevoir le vitrage (31, 30) et des nervures
de maintien du vitrage (33, 32) disposées du côté du local, ainsi que des rainures
de ferrures (15) de construction similaire et en ce qu'on peut fabriquer à partir
des mêmes profilés que ceux sélectionnés pour fabriquer les dormants extérieur et
intérieur (2, 1) et les battants extérieur et intérieur (4, 3) aussi bien une fenêtre
avec battants intérieur et extérieur (3, 4) s'ouvrant séparément qu'une fenêtre avec
battants intérieur et extérieur (3, 4) reliés entre eux pour s'ouvrir de manière conjointe.
2. Fenêtre à caisson suivant la revendication 1, caractérisée en ce que, pour insérer
le caisson du mécanisme de commande (16) pour un store, l'espace intermédiaire (11)
entre les deux battants (3, 4) est agrandi par découpe de la traverse supérieure (40)
du battant extérieur (4) du côté faisant face au battant intérieur (3).
3. Fenêtre à caisson suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que, comme store,
on prévoit un store comportant deux couches (5a, 5b), un tuyau (18) pouvant monter
et descendre en fonction de l'enroulement et du déroulement du store à deux couches
étant disposé dans la boucle inférieure (5c) formant l'extrémité enroulable et déroulable
du store et un profilé de guidage (17) étant disposé entre les deux couches (5a, 5b)
du store près de l'endroit où le store se déroule d'un mandrin de store (50) situé
dans le caisson (16), afin de séparer l'une de l'autre les deux couches (5a, 5b).
4. Fenêtre à caisson suivant les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que, dans la
rainure de ferrure (15) du battant extérieur (4), on peut monter des ferrures oscillo-battantes
qui, via un dispositif de renvoi, peuvent être actionnées à l'aide de la poignée de
commande montée sur le battant intérieur pour l'actionnement simultané des battants
extérieur et intérieur (4, 3).
5. Fenêtre à caisson suivant les revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'une ferrure
oscillo-battante est montée tant dans la rainure de ferrure (15) du battant intérieur
(3) que dans celle du battant extérieur (4), les centres de rotation des ferrures
oscillo-battantes étant situés à l'intérieur de la feuillure de la rainure de ferrure
(15), de sorte que les battants extérieur et intérieur (4, 3) sont mobiles chacun
pour soi.
6. Fenêtre à caisson suivant les revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'on peut
réaliser la liaison entre le battant extérieur (4) et le battant intérieur (3) à l'aide
de ferrures (7, 8) fixées à la cornière (9) et au battant intérieur (3).
7. Fenêtre à caisson suivant les revendications 1 à 6, caractérisée en ce que, entre
les deux battants (3, 4) et les deux dormants (1, 2), cinq surfaces d'étanchéité (20a,
20b, 20c, 20d, 20e) sont prévues pour le placement d'un profil d'étanchéité.
8. Fenêtre à caisson suivant les revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'un dispositf
mécanique de ventilation (70) est disposé sur la traverse supérieure des dormants
extérieur et intérieur (2, 1).