| (19) |
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(11) |
EP 0 627 308 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.04.1997 Patentblatt 1997/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.02.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B41F 13/22 |
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Temperierungsvorrichtung für Rotationskörper in Druckwerken
Device for equilizing temperature of rotary component members in printing units
Dispositif pour équilibrer la température des éléments rotatifs dans des groupes imprimants
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
11.03.1993 DE 4307732
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.12.1994 Patentblatt 1994/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Baldwin-Gegenheimer GmbH |
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D-86165 Augsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Kurz, Hans-Joachim
D-86845 Grossaitingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Vetter, Ewald Otto, Dipl.-Ing. |
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Patentanwaltsbüro
Allgeier & Vetter
Postfach 10 26 05 86016 Augsburg 86016 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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- DEUTSCHER DRUCKER, Bd.28, Nr.46, 10. Dezember 1992, OSTFILDERN DE Seiten W10 - W12,
XP000334448 'Eine breite Einführung des wasserlosen Offsetdrucks erfordert innovative
Lösungen'
- Patent Abstracts of Japan, vol.6 Number 4 (M-106) [882], January 12,1982; 68 & JP-A-56-127457
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Temperierungsvorrichtung für Rotationskörper in Druckwerken
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Eine solche Temperierungsvorrichtung ist aus der japanischen Patentanmeldung Nr.
S 55-31915, Veröffentlichungs-Nr. S 56-127 457 bekannt. Die bekannte Temperierungsvorrichtung
dient zur Kühlung von Farbwerkswalzen bei Druckmaschinen für wasserlosen Offsetdruck.
Von einer Kühleinheit zugeführte Kühlluft wird aus einem Blaskasten auf eine oder
mehrere Farbwerkswalzen geblasen. Der Blaskasten ist auf seiner der Farbwerkswalze
zugeordneten Seite offen und entlang der Innenseite seines Randes mit Saugöffnungen
versehen. Über die Saugöffnungen wird ausgeblasene Kaltluft abgesaugt und über die
Kühleinheit zirkuliert.
[0003] Aus der EP-A1-0 480 230 ist ein Thermoregler für eine um einen Druckformzylinder
gelegte Druckform für wasserlosen Offsetdruck bekannt. Es ist ein Blaskasten zum Anblasen
der Druckform mit temperierter Luft vorgesehen. Innerhalb des Blaskastens befindet
sich ein Ventilator und ein Kühler zur Kühlung der vom Ventilator erzeugten Blasluft.
Der Kühler wird von einer extern vom Blaskasten angeordneten Kälteanlage mit Kühlmittel
versorgt. Ferner ist ein Regler vorgesehen, der die Kühlung des Kühlers in Abhängigkeit
von einer Temperatur regelt.
[0004] In der Zeitschrift Deutscher Drucker, Bd.28, Nr.46, 10.Dezember 1992, Seiten w10
- w12, ist eine Plattenzylinder-Temperierungsvorrichtung offenbart, welche aus mit
Kaltwasser durchströmten Wärmetauschern und Ventilatoren besteht, die die abgekühlte
Luft auf die zu kühlende Druckplatte blasen. Die dadurch etwas erwärmte Kühlluft,
welche sich im Bereich der Plattenoberfläche durch die Mischung von kalter Blasluft
und warmer Druckwerk-Umgebungsluft bildet, wird wieder zurückgesaugt.
[0005] Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Temperierungsvorrichtung
für Rotationskörper, insbesondere Druckzylinder oder Farbwerkswalzen oder Gummituchzylinder
eines Druckwerkes zu schaffen, welche weniger Energie zur Erzeugung der Kaltluft und
gleichzeitig im Durchmesser kleinere Rohre oder Schläuche zur Zuführung der Kaltluft
vom Kaltlufterzeuger zur Blasvorrichtung benötigt als die bekannte Temperierungsvorrichtung,
die eingangs erwähnt ist.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale gemäß dem Kennzeichen von
Anspruch 1 gelöst.
[0007] Nicht nur die Kaltluft, welche der Blasvorrichtung von einem Kaltlufterzeuger zugeführt
wird, sondern auch die von dem betreffenden Rotationskörper abgelenkte Kaltluft hat
noch eine niedrigere Temperatur als die Außenatmosphäre des Druckwerkes. Die Rezirkulation
und Wiederverwendung dieser abgelenkten Luft unmittelbar an oder in der Blasvorrichtung
hat den Vorteil, daß der Blasvorrichtung weniger frische Kaltluft zugeführt werden
muß, um eine bestimmte Kühlwirkung zu erreichen. Dies spart Energie zur Erzeugung
von Kaltluft. Es hat außerdem den Vorteil, daß für die Zufuhr von Kaltluft vom Kaltlufterzeuger
zur Blasvorrichtung Leitungen verwendet werden können, welche einen kleineren Strömungsquerschnitt
haben als bei der eingangs genannten, aus der japanischen Veröffentlichung Nr. S 56-127
457 bekannten Einrichtung. Bei der bekannten Einrichtung wird zwar ebenfalls ausgeblasene
Kaltluft abgesaugt, jedoch nicht zur Blasvorrichtung, sondern zum Kaltlufterzeuger
zur erneuten Kühlung zurückgeführt. Neben großen Leitungsquerschnitten für die Zuleitung
der Kaltluft vom Kaltlufterzeuger zur Blasvorrichtung hat die bekannte Einrichtung
auch den Nachteil, daß die zum Kaltlufterzeuger zurückgeführte Luft auf einem verhältnismäßig
langen Strömungsweg durch die Außenatmosphäre erwärmt wird oder gut wärmeisolierte
Leitungen benötigt. Demgegenüber gelangt die vom Rotationskörper abgelenkte Luft bei
der Erfindung auf einem sehr kurzen Weg wieder in die Blasvorrichtung.
[0008] Der für die Absaugung der ausgeblasenen Luft erforderliche Unterdruck wird gemäß
der Erfindung durch einen in der Blasvorrichtung gebildeten Unterdruckbereich erzeugt.
Der Unterdruckbereich kann durch ein in der Blasvorrichtung enthaltenes Gebläse erzeugt
werden, welches den frischen Kaltluftstrom in Richtung zur Mantelfläche des zu kühlenden
Rotationskörpers beschleunigt. Gemäß einer anderen Ausführungsform kann alternativ
oder zusätzlich zu einem solchen Gebläse in der Blasvorrichtung ein Venturikanal gebildet
sein, durch welchen die Kaltluft strömt und dabei nach dem Venturi-Prinzip einen Unterdruck
erzeugt. Dieser Unterdruck saugt die ausgeblasene und vom Rotationskörper abgelenkte
Kaltluft ab und führt sie durch den Unterdruckbereich des Venturikanals hindurch in
den Kaltluft-Zustrom zurück.
[0009] Der Kaltlufterzeuger erzeugt kalte Luft mit einer Temperatur, die von einer anderen
Temperatur oder einem Sollwert abhängig ist. Somit wird die Kaltluft durch Temperierung
von Umgebungsluft auf einen bestimmten Kaltluftwert gekühlt, was auch als Temperierung
bezeichnet werden kann. Ferner kann beim Anlaufen eines Druckwerkes der betreffende
Rotationskörper, auf welchen die Kaltluft geblasen wird, eine tiefere Temperatur als
die Kaltluft haben, solange das Druckwerk noch nicht seine Betriebstemperatur erreicht
hat. In diesem Falle erfolgt durch die Kaltluft eine Erwärmung des betreffenden Rotationskörpers.
Beim wasserlosen Offsetdruck werden die besten Druckergebnisse dann erzielt, wenn
die Betriebstemperatur der Druckform, welche sich auf dem Mantelumfang eines Druckzylinders
befindet, bei 25°C oder darunter liegt.
[0010] Die Temperierungsvorrichtung nach der Erfindung ist besonders geeignet zur Temperierung
oder Kühlung von Druckzylindern beim wasserlosen Offsetdruck. Die Temperierungsvorrichtung
nach der Erfindung kann jedoch auch beim Feuchtdruck zur zusätzlichen Kühlung des
Druckzylinders oder von Walzen im Farbwerk eines Druckwerkes oder zur Kühlung eines
Gummituchzylinders verwendet werden. Ferner ist es gemäß der Erfindung möglich, die
Temperierungsvorrichtung nach der Erfindung zusätzlich zu anderen Kühlsystemen in
einem Druckwerk einzusetzen, um die verschiedenen Temperierungs- oder Kühlsysteme
wahlweise alternativ oder gleichzeitig verwenden zu können, ohne daß das Druckwerk
oder Teile davon umgebaut werden müssen, wenn von einer Betriebsart auf eine andere
Betriebsart gewechselt wird.
[0011] Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0012] Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen anhand von mehreren
Ausführungsformen als Beispiele beschrieben. In den Zeichnungen zeigen
- Fig. 1
- eine Temperierungsvorrichtung für mehrere Rotationskörper von mehreren Druckwerken
mit einem inneren Rezirkulationskreislauf für Kaltluft,
- Fig. 2
- eine Temperierungsvorrichtung nach der Erfindung für Rotationskörper in mehreren Druckwerken
mit einem inneren Rezirkulationskreislauf und einem äußeren Rezirkulationskreislauf
für Kaltluft,
- Fig. 3
- eine bevorzugte Ausführungsform einer Blasvorrichtung der Temperierungsvorrichtungen
nach den Fig. 1 und 2,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf einen Teil der Temperierungsvorrichtungen nach den Fig. 1 bis
3,
- Fig. 5
- eine weitere Ausführungsform einer Blasvorrichtung einer Temperierungsvorrichtung
nach der Erfindung,
- Fig. 6
- eine schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Temperierungsvorrichtung
für Rotationskörper in Druckwerken nach der Erfindung.
[0013] Die in Fig. 1 dargestellte Temperierungsvorrichtung dient zur Kühlung von je einem
Rotationskörper 6, vorzugsweise eines Druckzylinders, in vier Druckwerken 1, 2, 3
und 4. Die Zeichnung ist unmaßstäblich, insbesondere sind die Rotationskörper 6 im
Verhältnis zu den Druckwerken 1, 2, 3 und 4 viel zu groß dargestellt, damit die Zeichnung
deutlich lesbar ist. Jedem Rotationskörper 6 ist eine Blasvorrichtung 8 zugeordnet,
welche Kaltluft 9 auf die Mantelfläche 10 der Rotationskörper 6 bläst. Die Kaltluft
wird von einem Kaltlufterzeuger 12 erzeugt und über Kaltluftzuleitungen 13 und 14
den Blasvorrichtungen 8 zugeführt. Die Kaltluftzuleitungen bestehen aus einer Verteilerleitung
13 und davon abzweigenden Zweigleitungen 14. Der Kaltlufterzeuger 12 enthält in Luft-Strömungsrichtung
nacheinander einen Lufteinlaß 16 mit einem Filter 17 zum Ansaugen und Filtern von
frischer Luft 18, eine Einheit 20 bestehend aus einem Kühler als Wärmetauscher und
einer Kälteanlage zur Versorgung des Kühlers oder Wärmetauschers mit Kühlmittel, und
ein Gebläse 22 zur Förderung der Kaltluft über die Kaltluftzuleitungen 13 und 14 zu
der Blasvorrichtung 8.
[0014] Die Kühlwirkung der Kaltluft 9 auf der Mantelfläche 10 des Rotationskörpers 6 kann
durch Änderung der Temperatur der Kaltluft und/oder durch Änderung der Fördergeschwindigkeit
der Kaltluft in Abhängigkeit von einem Sollwert gesteuert oder geregelt werden. Der
Sollwert kann eine Temperatur beispielsweise der Mantelfläche 10 des Rotationskörpers
6 oder der Kaltluft oder des Kältemittels sein, welches zur Kühlung der Kaltluft dient.
Ferner kann der Sollwert ein variabler Wert sein, welcher beispielsweise in einer
Computer-Steueranlage in Form einer Steuerkurve gespeichert ist. Die Fördergeschwindigkeit
der Kaltluft kann durch das Gebläse 22 des Kaltlufterzeugers 12 und/oder ein Gebläse
24 erzeugt und verändert werden, welches sich in der Blasvorrichtung 8 befindet.
[0015] Eine weiterentwickelte Ausführungsform der Blasvorrichtung 8 von Fig. 1 ist in Fig.
3 dargestellt und dort mit 8/1 bezeichnet.
[0016] Gemäß den Fig. 3 und 4 hat die Blasvorrichtung 8/1 bzw. 8 die Form eines Kastens,
welcher sich im wesentlichen über die gesamte Länge des Rotationskörpers 6 erstreckt,
zum Rotationskörper 6 hin offen ist und an seinen Rändern 26 einen engen Abstands-Spalt
28 mit der Mantelfläche 10 des Rotationskörpers 6 bildet.
[0017] Die Blasvorrichtung 8 kann entsprechend Fig. 4 verteilt über die Länge des Rotationskörpers
6 mehrere Gebläse 11 enthalten. Jedes Gebläse 11 befindet sich über die Länge der
Blasvorrichtung 8 und damit auch über die Länge des Rotationskörpers 6 verteilt in
verschiedenen Kühlzonen 31, 32 und 33. In jeder Kühlzone ist die Kühlwirkung der Kaltluft
durch Änderung der Strömungsgeschwindigkeit dieser Kaltluft oder durch Änderung der
Temperatur der Kaltluft individuell einstellbar. Die Strömungsgeschwindigkeit kann
durch Einstellung der Drehzahl der Gebläse 11 oder durch Verstellen von einstellbaren
Strömungsdrosseln 34, 35, 36 individuell eingestellt werden. Die Strömungsdrosseln
34, 35 und 36 befinden sich in Kühlzonen-Zuleitungen 37, 38 und 39, welche von der
Zweigleitung 14 zu den Kühlzonen 31, 32 und 33 führen. In der zugehörigen Zweigleitung
14 kann sich ein Druckregler 40 befinden. Gemäß einer nicht dargestellten abgewandelten
Ausführungsform ist es auch möglich, Kaltluft von dem Kaltlufterzeuger 12 über getrennte
Kaltluftleitungen zu den einzelnen Kühlzonen 31, 32 und 33 zu fördern. Dadurch kann
die Kühlwirkung durch Veränderung der Temperatur der Kaltluft für die einzelnen Zonen
individuell geregelt oder gesteuert werden.
[0018] Gemäß Fig. 3 besteht die Blasluftvorrichtung 8/1 vorzugsweise aus einem Kasten 42,
in welchem radial zur Mantelfläche 10 des Rotationskörpers 6 ein Blasluftkanal 44
gebildet ist, in dessen Kaltlufteinlaß 46 die Kaltluftzuleitungen 14 gemäß Fig. 1
oder deren Kühlzonen-Zuleitungen 37, 38 und 39 gemäß Fig. 4 radial zum Rotationskörper
6 münden. Der Blasluftkanal 44 weist stromabwärts seines Kaltlufteinlasses 46 einen
düsenförmig verengten Einlaßabschnitt 48, anschließend einen erweiterten Kanalabschnitt
49 und anschließend einen düsenförmig verengten Auslaßabschnitt 50 auf. Der düsenförmig
verengte Auslaßabschnitt 50 bewirkt eine Beschleunigung des Kaltluftstromes, damit
er mit hoher Geschwindigkeit auf die Mantelfläche 10 des Rotationskörpers 6 auftrifft.
Der düsenförmig verengte Einlaßabschnitt 48 erzeugt ebenfalls eine Beschleunigung
des Kaltluftstromes. Dieser beschleunigte Kaltluftstrom erzeugt im erweiterten Kanalabschnitt
49 nach dem Venturi-Prinzip einen Unterdruck. Das Gebläse 11 ist im erweiterten
Kanalabschnitt 49 untergebracht und bewirkt eine weitere Beschleunigung des Kaltluftstromes.
Oberhalb und unterhalb des Blasluftkanals 44 ist durch eine Zwischenwand 52 und 53
getrennt je ein erster Rückführkanal 54/1 und 54/2 gebildet, welcher zusammen mit
dem Blasluftkanal 44 einen ersten Luftrezirkulationskreislauf bildet. Die ersten Rückführkanäle
54/1 und 54/2 haben je einen stromaufwärtigen Einlaß 56 gegenüber der Mantelfläche
10 des Rotationskörpers 6, und einen stromabwärtigen Auslaß 58 in den erweiterten
Kanalabschnitt 49 unmittelbar stromabwärts des düsenförmigen Einlaßabschnittes 48,
jedoch stromaufwärts des Gebläses 11 des Blasluftkanals 44. Die Kaltluft 60 des Blasluftkanals
44 wird von der Mantelfläche 10 des Rotationskörpers 6 abgelenkt. Die Kaltluft entweicht
in Form von Leckströmen 62 durch die Spalte 28 zwischen der Mantelfläche 10 und den
stromabwärtigen Rändern 64 der Wände 52 und 53 des Blasluftkanals 44. Ein wesentlicher
Teil 65 des Kaltluft-Leckstromes 62 wird vom Vakuum, welches im erweiterten Kanalabschnitt
49 nach dem Venturi-Prinzip und durch das Gebläse 11 erzeugt wird, durch die ersten
Rückführkanäle 54/1 und 54/2 in diesen erweiterten Kanalabschnitt 49 gesaugt und dem
Kaltluft-Zustrom 66 beigemischt.
[0019] Die in Fig. 5 dargestellte weitere Ausführungsform einer Blasvorrichtung 8/2 ist
gleich ausgebildet wie die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform, hat jedoch kein
Gebläse 11. Dadurch muß die gesamte Förderleistung zur Förderung der Kaltluft von
dem in Fig. 1 dargestellten Gebläse 22 des Kaltlufterzeugers 12 erzeugt werden.
[0020] Die ersten Rückführkanäle 54/1 und 54/2 sind durch äußere Kanalwände 68 und 69 begrenzt,
welche jeweils mit Abstand parallel zu den inneren Kanalwänden 52 und 53 verlaufen.
Sie haben Ränder 70, welche der Mantelfläche 10 mit Abstand gegenüberliegen und eine
stromabwärtige Fortsetzung 28/2 des Spaltes 28 bilden. Der Teil 72 des Kaltluft-Leckstromes
62, welcher nicht durch den ersten Rückführkanal 54/1 und 54/2 abgesaugt wird, entweicht
durch die Spaltabschnitte 28/2 und wird weitgehend in einen zweiten Rückführkanal
74/1 und 74/2 abgesaugt. Diese zweiten Rückführkanäle 74/1 und 74/2 sind einerseits
durch die Kanalwände 68 und 69 des ersten Rückführkanals 54/1 und 54/2 und außerdem
durch eine obere bzw. untere Kastenwand 76 gebildet und haben einen der Mantelfläche
10 gegenüberliegenden Einlaß 78, und sind an ihrem stromabwärtigen Auslaß 80 über
eine Saugleitung 82 an den Lufteinlaß 16 des Kaltlufterzeugers 12 strömungsmäßig angeschlossen,
wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Das zum Absaugen des Leckluftstromes 72 erforderliche
Vakuum der zweiten Rückführkanäle 74/1 und 74/2 wird durch das Gebläse 22 des Kaltlufterzeuges
12 erzeugt. Die beiden zweiten Rückführkanäle 74/1 und 74/2 sind durch einen Kanal
84 strömungsmäßig miteinander verbunden. Es könnte jedoch in abgewandelter Ausführungsform
an jeden zweiten Rückführkanal eine getrennte Saugleitung 82 angeschlossen sein. Wenn
mehrere Druckwerke entsprechend Fig. 2 an einen gemeinsamen Kaltlufterzeuger 12 angeschlossen
sind, können die Saugleitungen 82 von jedem Druckwerk einzeln oder entsprechend Fig.
2 über eine Sammel-Saugleitung 86 an den Lufteinlaß 16 des Kaltlufterzeugers 12 angeschlossen
sein.
[0021] Die Saugwirkung des Gebläses 22 kann so stark eingestellt sein, daß aus dem Kasten
42 keine Kaltluft entweichen kann, sondern der gesamte restliche Kaltluft-Leckstrom
72 über die zweiten Rückführkanäle 74/1 und 74/2 abgesaugt wird.
[0022] Diese bilden zusammen mit dem Kaltlufterzeuger 12 und den Kaltluftzuleitungen 13
und 14 einen äußeren zweiten Luftrezirkulationskreislauf.
[0023] Die Ausführungsform von Fig. 2 zeigt identisch die Blasvorrichtung 8/1 von Fig. 3
in den einzelnen Druckwerken 1, 2, 3 und 4. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 fehlt
der äußere zweite Luftrezirkulationskreislauf und die in Fig. 1 dargestellte Blasvorrichtung
8 hat deshalb keine zweiten Rückführkanäle 74/1 und 74/2, sondern nur die ersten Rückführkanäle
54/1 und 54/2.
[0024] Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 sind zwei Blasvorrichtungen 8 vorgesehen, die
je gegen einen anderen Rotationskörper 6/2 und 6/3 gerichtet sind und durch eine Wand
90 miteinander verbunden sind. Die beiden Rotationskörper sind beispielsweise Druckzylinder
eines Druckwerkes. Sie liegen beide an einer gemeinsamen Gummituchwalze 6/4 an. Diese
drei Rotationskörper 6/2, 6/3 und 6/4 könnten auch Farbwerkswalzen eines Druckwerkes
sein. Sie begrenzen zusammen mit den beiden Blasvorrichtungen 8 und deren gemeinsamen
Wand 90 einen Zwischenraum 92. Dieser Zwischenraum 92 ist über mindestens eine Auslaßöffnung
93 und eine daran angeschlossene Saugleitung 94 an den Lufteinlaß 16 eines externen
Kaltlufterzeugers 12 strömungsmäßig angeschlossen. Der Zwischenraum 92 entspricht
funktionsmäßig dem zweiten Rückführkanal 74/1 oder 74/2 von Fig. 3 und bildet zusammen
mit der Saugleitung 94 und dem Kaltlufterzeuger 12 einen zweiten oder äußeren Luftrezirkulationskreislauf.
Dieser ist zusätzlich zu den ersten Luftrezirkulationskreisläufen mit den ersten Rückführkanälen
54/1 und 54/2 der beiden Blasvorrichtungen 8 von Fig. 6 vorhanden.
[0025] Wie Fig. 6 zeigt, wird der Wärmetauscher oder Kühler 20 des externen Kaltlufterzeugers
12 nicht nur von Luft, sondern auch von Kühlmittel durchströmt, welches von einer
Kälteanlage 98 durch Kühlmittelleitungen 99 zum Wärmetauscher und dann wieder zurück
zur Kälteanlage 98 strömt. Das Kühlmittel kann Wasser oder Kältemittel sein, welches
in der Kälteanlage durch Kompression und anschließende Expansion gekühlt wird. Im
Wärmetauscher 20 erfolgt ein Wärmeaustausch zwischen dem Kühlmittel und der Luft.
[0026] Bei allen Ausführungsformen kann die Blasvorrichtung 8, 8/1 oder 8/2 Leitbleche oder
Drosselklappen zur Strömungsregulierung enthalten.
1. Temperierungsvorrichtung für Rotationskörper in Druckwerken, insbesondere für Druckzylinder,
Farbwerkswalzen und/oder Gummituchzylinder, mit mindestens einer sich längs des betreffenden
Rotationskörpers (6, 6/2, 6/3, 6/4) erstreckenden kastenartigen Blasvorrichtung (8,
8/1, 8/2) zum Blasen von Kaltluft auf die Mantelfläche (10) des betreffenden Rotationskörpers
im wesentlichen auf seiner gesamten Länge, mit einem extern von der Blasvorrichtung
angeordenten und mit ihr durch mindestens eine Kaltluftzuleitung (13, 14) strömungsmäßig
verbundenen Kaltlufterzeuger (12) zur Erzeugung der Kaltluft mit einer bestimmten
Temperatur, welcher einen Lufteinlaß (16) für frische Luft und einen Luftauslaß für
Kaltluft aufweist, mit mindestens einem Gebläse (11, 22) zur Förderung der Kaltluft,
gekennzeichnet durch
mindestens einen ersten Luftrezirkulationskreislauf mit einem ersten Rückführkanal
(54/1, 54/2) zum Absaugen von vom Rotationskörper abgelenkter Kaltluft (65) in den
frischen Kaltluft-Zustrom (66) in der Blasvorrichtung (8, 8/1, 8/2) durch einen in
der Blasvorrichtung gebildeten Unterdruckbereich (49), und durch mindestens einen
zweiten Luftrezirkulationskreislauf mit einem zweiten Rückführkanal (74/1, 74/2; 93)
zum Absaugen eines Kaltstrom-Leckstromanteils (72), welcher am ersten Rückführungskanal
(54/1, 54/2) vorbei entlang der Mantelfläche (10) des Rotationskörpers (6) entweicht,
und zur Rückführung dieses Kaltstrom-Leckanteils (72) zur Saugseite des Kaltlufterzeugers
(12).
2. Temperierungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterdruckbereich (49) in der Blasvorrichtung durch ein Gebläse (11) und/oder
durch einen Venturikanal (48, 49) gebildet ist, durch welchen der frische Kaltluft-Strom
(66) strömt und dabei einen Unterdruck erzeugt.
3. Temperierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel (11) vorgesehen sind, durch welche die Kühlwirkung der Kaltluft (66) über
die Länge der Blasvorrichtung (8, 8/1, 8/2) längs des Rotationskörpers (6) zonenweise
individuell einstellbar ist.
4. Temperierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Blasvorrichtungen (8, 8/1, 8/2) an einen gemeinsamen Kaltlufterzeuger
(12) strömungsmäßig angeschlossen sind.
5. Temperierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Rückführkanal (74/1, 74/2) einen Einlaß (78) zum Absaugen von Kaltluft
aufweist, welcher an einer weiter stromabwärts gelegenen Stelle des abgelenkten Kaltluft-Stromes
(62, 72) dem Rotationskörper (6) gegenüberliegt als ein Saugeinlaß (56) des ersten
Rückführkanals (54/1, 54/2), über welchen ebenfalls abgelenkte Kaltluft von der Mantelfläche
(10) des Rotationskörpers (6) abgesaugt wird.
6. Temperierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Blasvorrichtung (8, 8/1) mit mindestens einem Gebläse (11) zur Beschleunigung
der auf den Rotationskörper (6) gerichteten Kaltluft versehen ist.
7. Temperierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Blasvorrichtung (8, 8/1) einen die Kaltluft beschleunigenden, in Strömungsrichtung
enger werdenden Kaltluft-Düsenabschnitt (50) aufweist, der auf den Rotationskörper
(6) gerichtet ist und ihm unmittelbar gegenüberliegt.
8. Temperierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kaltlufterzeuger (12) mit einem Gebläse (22) zur Förderung der Kaltluft versehen
ist.
1. Temperature-control device for rotary members in printing units, in particular for
printing cylinders, inking system rollers and/or rubber blanket cylinders, with at
least one box-like blower (8, 8/1, 8/2) extending along the respective rotary member
(6, 6/2, 6/3, 6/4) for blowing cold air onto the external surface (10) of the respective
rotary member essentially over its entire length, with a cold air generator (12) for
generating the cold air at a specific temperature, which is arranged externally to
the blower, is connected to it in terms of flow by at least one cold air supply line
(13, 14), and comprises an air inlet (16) for fresh air and an air outlet for cold
air, with at least one fan (11, 22) for conveying the cold air, characterised by at
least one first air recirculating circuit with a first return conduit (54/1, 54/2)
for the aspiration of cold air (65) deflected by the rotary member into the fresh
cold air supply (66) in the blower (8, 8/1, 8/2) through a vacuum region (49) formed
in the blower, and by at least one second air recirculating circuit with a second
return conduit (74/1, 74/2; 93) for the aspiration of a proportion of the leaking
cold stream (72) escaping past the first return conduit (54/1, 54/2) along the external
surface (10) of the rotary member (6) and for the return of this proportion of the
leaking cold stream (72) to the suction side of the cold air generator (12).
2. Temperature-control device according to claim 1, characterised in that the vacuum
region (49) in the blower is formed by a fan (11) and/or by a venturi flume (48, 49)
through which the fresh cold air stream (66) flows and, in so doing, generates a vacuum.
3. Temperature-control device according to one of claims 1 or 2, characterised in that
means (11) are provided through which the cooling effect of the cold air (66) can
be adjusted individually in zones along the rotary member (6) over the length of the
blower (8, 8/1, 8/2).
4. Temperature-control device according to one of claims 1 to 3, characterised in that
several blowers (8, 8/1, 8/2) are connected in terms of flow to a common cold air
generator (12).
5. Temperature-control device according to one of claims 1 to 4, characterised in that
the second return conduit (74/1, 74/2) has an inlet (78) for the aspiration of cold
air which opposes the rotary member (6) at a point of the deflected cold air stream
(62, 72) located further downstream than a suction inlet (56) of the first return
conduit (54/1, 54/2) by means of which cold air which is also deflected is aspirated
from the external surface (10) of the rotary member (6).
6. Temperature-control device according to one of claims 1 to 5, characterised in that
the blower (8, 8/1) is provided with at least one fan (11) for acceleration of the
cold air directed onto the rotary member (6).
7. Temperature-control device according to one of claims 1 to 6, characterised in that
the blower (8, 8/1) has a cold air nozzle portion (50) which accelerates the cold
air, becomes narrower in the direction of flow, is directed toward the rotary member
(6) and directly opposes it.
8. Temperature-control device according to one of claims 1 to 7, characterised in that
the cold air generator (12) is provided with a fan (22) for conveyance of the cold
air.
1. Dispositif pour équilibrer la température de corps rotatifs dans des mécanismes d'impression,
notamment destiné à des cylindres d'impression, des cylindres d'encriers et/ou des
cylindres à blanchets, comprenant au moins un dispositif d'insufflation (8, 8/1, 8/2)
du type caisson, s'étendant le long du corps rotatif considéré (6, 6/2, 6/3, 6/4)
et conçu pour projeter de l'air froid sur la surface périphérique (10) du corps rotatif
considéré, pour l'essentiel sur toute sa longueur ; et un générateur (12) d'air froid
qui est placé à l'extérieur du dispositif d'insufflation, est en liaison par écoulement
avec ce dernier par l'intermédiaire d'au moins un conduit (13, 14) d'arrivée d'air
froid, est destiné à engendrer l'air froid à une température déterminée, et présente
une admission d'air (16) pour de l'air frais et une sortie d'air pour de l'air froid,
avec au moins une soufflante (11, 22) pour convoyer l'air froid,
caractérisé par
au moins un premier circuit de remise en circulation de l'air, comportant un premier
canal de retour (54/1, 54/2) pour évacuer de l'air froid (65), dévié par le corps
rotatif, dans l'afflux d'air froid (66) fraîchement introduit dans le dispositif d'insufflation
(8, 8/1, 8/2), par l'intermédiaire d'une zone de dépression (49) formée dans ledit
dispositif d'insufflation,
et par
au moins un second circuit de remise en circulation de l'air, comportant un second
canal de retour (74/1, 74/2 ; 93) pour l'évacuation d'une part (72) de l'écoulement
de fuite de l'air froid qui s'échappe, en regard du premier canal de retour (54/1,
54/2), le long de la surface périphérique (10) du corps rotatif (6), et pour le renvoi
de cette part de fuite (72) de l'air froid vers le côté aspiration du générateur (12)
d'air froid.
2. Dispositif d'équilibrage de température, selon la revendication 1,
caractérisé par le fait
que la zone de dépression (49), dans le dispositif d'insufflation, est formée par
une soufflante (11) ou par un canal de Venturi (48, 49) par lequel le courant d'air
froid (66) fraîchement introduit, circule en engendrant une dépression.
3. Dispositif d'équilibrage de température, selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé par le fait
qu'il est prévu des moyens (11) par lesquels l'effet de refroidissement de l'air froid
(66) est réglable individuellement par zones, sur la longueur du dispositif d'insufflation
(8, 8/1, 8/2), le long du corps rotatif (6).
4. Dispositif d'équilibrage de température, selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé par le fait
que plusieurs dispositifs d'insufflation (8, 8/1, 8/2) sont en liaison par écoulement
avec un générateur commun (12) d'air froid.
5. Dispositif d'équilibrage de température, selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé par le fait
que le second canal de retour (74/1, 74/2) présente une admission (78) d'évacuation
d'air froid disposée, en vis-à-vis du corps rotatif (6), dans une zone du courant
d'air froid dévié (62, 72) qui est située davantage en aval qu'une admission d'aspiration
(56) du premier canal de retour (54/1, 54/2) par l'intermédiaire de laquelle de l'air
froid, semblablement dévié, est évacué de la surface périphérique (10) du corps rotatif
(6).
6. Dispositif d'équilibrage de température, selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé par le fait
que le dispositif d'insufflation (8, 8/1) est muni d'au moins une soufflante (11),
en vue de l'accélération de l'air froid dirigé vers le corps rotatif (6).
7. Dispositif d'équilibrage de température, selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé par le fait
que le dispositif d'insufflation (8, 8/1) présente une zone (50) en forme de buse
qui accélère l'air froid, se rétrécit dans la direction de l'écoulement, est dirigée
vers le corps rotatif (6) et se trouve directement en vis-à-vis de ce dernier.
8. Dispositif d'équilibrage de température, selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé par le fait
que le générateur (12) d'air froid est pourvu d'une soufflante (22) pour le convoyage
de l'air froid.