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EP 0 628 691 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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10.09.2003 Patentblatt 2003/37 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.09.1995 Patentblatt 1995/36 |
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Anmeldetag: 20.05.1994 |
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Dreh-Kipp-Beschlag für Fenster, Türen od.dgl.
Fitting for rotatable and tiltable windows, doors and the like
Ferrure pour battant de fenêtres, portes etc.
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL PT SE |
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Priorität: |
07.06.1993 DE 9308472 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.12.1994 Patentblatt 1994/50 |
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Patentinhaber: Pax GmbH |
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D-55218 Ingelheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Struth, Fritz, Dr.
D-55207 Ingelheim/Rhein (DE)
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Vertreter: Draudt, Axel Hermann Christian, Dipl.-Ing. et al |
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Dr. Sturies - Eichler - Füssel
Patentanwälte
Lönsstrasse 55 42289 Wuppertal 42289 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-B- 0 533 556 DE-A- 2 242 305 DE-B- 2 211 523
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DE-A- 1 784 674 DE-B- 1 031 178 DE-U- 8 510 247
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Dreh-Kipp-Beschlag für Fenster, Türen od.dgl.,
nach Oberbegriff des Anspruchs 1, bekannt durch SIEGENIA LM 3000.
[0002] Dreh-Kipp-Beschläge für Fenster, Türen od.dgl. obiger Art sind allgemein bekannt,
beispielsweise durch die DE-OS 2 449 352. Sie ermöglichen in Verbindung mit einer
oben zwischen Flügel und Fensterrahmen vorhandenen Ausstellschere, daß der Flügel
in der Schließstellung und über das untere Kipplager zusätzlich auch in der Kippöffnungsstellung
hinreichend sicher gehalten und in der Zwischenposition des Kantengetriebes, also
in der Nichteingriffsstellung seiner Verriegelungszapfen mit den Schließstücken, um
seine anschlagseitig gelegene vertikale Drehachse ausreichend weit drehgeöffnet werden
kann. Bei den bekannten Dreh-Kipp-Beschlägen ist das zum unteren Kipplager gehörende
Schließstück von im wesentlichen gabelförmiger Bauart, wobei der Abstand der in den
beiden Gabelschenkeln des Kipplagers vorhandenen Schließtaschen dem Verstellweg des
zugehörigen Verriegelungszapfens angepaßt ist, der ausgehend von seiner mittleren,
zwischen den beiden Verriegelungstaschen liegenden Drehöffnungsposition jeweils in
sicheren Verriegelungseingriff mit der einen oder anderen, den Flügel in der Verschluß-
oder Kippöffnungslage haltenden Verriegelungstasche gelangen kann, wozu die Schließtaschen
für den hier vorhandenen gemeinsamen Verriegelungszapfen zur Mitte des Kipplager-Schließstücks
hin zugängig sind. Da dabei der Verriegelungszapfen während seiner Verstellbewegung
das Kipplager-Schließstück in seiner vollen Länge durchfahren muß, kann sein mit den
Schließtaschen in Kupplungseingriff zu bringendes Ende nur verhältnismäßig schwach
ausgebildet sein. Darüber hinaus kann hier das Kipplager-Schließstück mit den übrigen,
lediglich in der Verschlußlage des Kantengetriebes mit dessen Verriegelungszapfen
in Eingriff zu bringenden Schließstücken baulich nicht übereinstimmen, so daß mit
der Herstellung der unterschiedlich beschaffenen Schließstücke ein erheblich größerer
Aufwand verbunden ist und weiterhin auch höhere Lager- und Bereithaltungskosten für
die unterschiedlich beschaffenen Schließstücke bzw. Kipplager entstehen.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Dreh-Kipp-Beschlag der eingangs
erwähnten Gattung zu schaffen, der die vorerwähnten Mängel nicht aufweist, vielmehr
hinsichtlich seiner mit den Verriegelungszapfen des Kantengetriebes zusammenwirkenden
Schließstücke und insbesondere auch seines unteren Kipplagers wesentlich einfacher
herzustellen ist und eine noch verbesserte Kippöffnungshalterung des Flügels ermöglicht.
[0004] Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Dreh-Kipp-Beschlag der in Rede stehenden Art
erfindungsgemäß gelöst, durch die Merkmale des Hauptanspruch.
[0005] Auf diese Weise kommt man zu einem Dreh-Kipp-Beschlag, dessen Kipplager-Schließstück
mit zwei in ihre endseitig offenen Schließtaschen abwechselnd je nach Schließ- oder
Kippstellung des Getriebes einzufahrenden Verriegelungszapfen zusammenwirkt. Da keiner
der beiden Verriegelungszapfen das Kipplager-Schließstück in seiner vollen Länge zu
durchfahren braucht, sondern immer nur in die zugehörige endseitig offene Schließtasche
einfährt, können die Kupplungsenden der beiden Verriegelungszapfen ohne Rücksicht
auf die besondere Beschaffenheit des Schließstücks solider ausgebildet werden, so
daß der Flügel in seiner Kippöffnungsstellung sicherer gehalten wird. Weiterhin ermöglicht
diese Kipplager-Schließstück-Ausbildung, daß auch alle übrigen, jeweils immer nur
in herkömmlicher Weise mit einem Verriegelungszapfen zusammenwirkenden Schließstücke
ebenso ausgebildet und daher ohne weiteres auch für Rechts- und Linksanschlag verwendet
werden können.
[0006] Für mit Pilzköpfen versehene Verriegelungszapfen ist das Kipplager-Schließstück vorteilhaft
mit oberhalb seiner Verriegelungstaschen liegenden Einschiebeschlitzen für die Hälse
der Verriegelungszapfen versehen.
[0007] Für mit einem ringsum laufenden Kantengetriebe versehene Fensterflügel können jeweils
identisch beschaffene Schließstücke an allen vier Holmen des Fensterrahmens angeschlagen
sein, wodurch auch auf baulich einfache Weise eine entsprechende Halteverbesserung
des Flügels nicht nur in der Kippöffnungs- sondern auch in seiner Schließstellung
erzielbar ist.
[0008] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Dreh-Kipp-Beschlages nach der
Erfindung dargestellt. Dabei zeigt
- Fig.1
- die Draufsicht auf ein mit dem erfindungsgemäß beschaffenen Kipplager sowie mit zahlreichen
Schließstücken gleicher Art ausgerüstetes Dreh-Kipp-Fenster,
- Fig.2
- einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig.1 in vergrößerter Darstellung,
- Fig.3 und 4
- das Kipplager-Schließstück der Fig.2 in der Draufsicht und Seitenansicht.
[0009] Das in Fig.1 dargestellte Dreh-Kipp-Fenster besteht im wesentlichen aus dem festen
Fenster- oder Blendrahmen 1 und dem damit über ein unteres Kipplager 2 und eine obere
Ausstellschere 3 verbundenen Fensterflügel 4, der sowohl um seine untere durch das
Kipplager 2 verlaufende horizontale Achse gekippt wie auch um seine durch den rechten
Rahmenholm verlaufende senkrechte Achse drehgeöffnet werden kann. Im Fensterflügel
4 ist ein lediglich strichpunktiert angedeutetes, durch den Handbedienungsgriff 5
betätigbares, zu verstellendes Kantengetriebe 6 mit daran vorhandenen Verriegelungszapfen
7,8 und 8' vorhanden. Während die Verriegelungszapfen 7 mit den am Festrahmen 1 an
entsprechender Stelle angeordneten Schließstücken 9 zusammenwirken, bilden die beiden
unteren Verriegelungszapfen 8,8' zusammen mit dem Schließstück 10 das untere Kipplager
2.
[0010] Eine vorteilhafte Ausbildung der hier durchweg identisch beschaffenen Schließstücke
9 und 10 geht aus den Fig.2 bis 4 hervor. Danach besteht hier jedes Schließstück,
wie insbesondere also auch das Kipplager-Schließstück 10 aus einem unterseitig dem
Profil der Auflagefläche 13' des Kunststoff-Fensterrahmens 13 entsprechend profilierten
Lagersockel 14 und einem damit fest verbundenen, den Lagersockel 14 unter Bildung
der Verriegelungstaschen 12,12' übergreifenden Deckschiene 15, die mit dem Lagersockel
14 über den Nietzapfen 16 fest verbunden ist. Die Deckschiene 15 ist mit einem abgewinkelten,
neben dem Lagersockel 14 liegenden, flach auf der Auflagefläche 13' des Fensterrahmens
13 aufliegenden Befestigungsflansch 15' und darin vorhandenen Schraubbefestigungslöchern
15'' versehen. Über die in diese Befestigunglöcher 15'' einzusetzenden Schrauben 17
sowie die weitere Befestigungschraube 18 ist das Schließstück 10 auf dem Festrahmen
13 zu verschrauben. Die Schrauben 18 durchdringen dabei eine in der Längsmitte M des
Lagersockels 14 in einem Buckel 14' dieses Sockels gelegene Bohrung 14''. Während
der Lagersockel vorzugsweise aus Zink-Druckguß besteht, wird für die Deckschiene 15
zweckmäßig ein entsprechend gestaltetes Stahl-Profil verwendet.
[0011] Jedes der Schließstücke 9,10 ist für wahlweisen Rechtsund Linksanschlag in Bezug
auf seine Längsmitte M symmetrisch ausgebildet, wobei die zu beiden Seiten dieser
Längsmitte liegenden Verriegelungstaschen 12,12' entgegengesetzt gelegene Einschubenden
in Form der Einschiebeschlitze 19,19' aufweisen, die im vorliegenden Fall für mit
Pilzköpfen 20 versehene Verriegelungszapfen 7,8 und 8' bestimmt sind. Die Fig.2 zeigt
den Eingriff eines solchen am Verriegelungszapfen 8 vorhandenen Pilzkopfes 20 in der
Kippöffnungsstellung K des Flügels, also bei entsprechender Schrägstellung des Pilzkopfes
20.
[0012] Fig.1 veranschaulicht, wie bei einem mit einem ringsum laufenden, strichpunktiert
angedeuteten Kantengetriebe 6 versehenen Dreh-Kipp-Fensterflügel an allen vier Holmen
1',1'', 1''' und 1
IV des Fensterrahmens 1 identisch beschaffene Schließstücke 9 und 10 in doppelsymmetrischer
Ausbildung entsprechend den Fig.2 bis 4 angeschlagen sein können. Während es sich
bei den an den Holmen 1'',1''' und 1
IV vorgesehen Schließstücken um allein in der Verschlußstellung V des Kantengetriebes
mit den zugehörigen Verriegelungszapfen 7 in Schließeingriff gelangende Schließstücke
9 handelt, bildet das Schließstück 10 hier das untere Kipplager, das mit den am Kantengetriebe
6 vorhandenen Verriegelungszapfen 8 bzw. 8' zusammenwirkt, indem es in der dargestellten
Verschlußstellung V in Schließeingriff mit dem Verriegelungszapfen 8' und in der strichpunktiert
angedeuteten Kippöffnungsstellung K des Kantengetriebes mit dessen Verriegelungszapfen
8 in Schließeingriff gebracht werden kann. Mit D ist in Fig.1 die Dreh-Öffnungsstellung
des Kantengetriebes 6 bezeichnet, in der also sämtliche Verriegelungszapfen, insbesondere
auch die beiden unteren Verriegelungszapfen 8,8' außer Eingriff mit dem zugehörigen
Schließstück 9 bzw. 10 sind.
[0013] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind mancherlei Ausführungsvarianten bezüglich
der Ausgestaltung der Schließstükke, insbesondere auch des Kipplager-Schließstückes
10 möglich. Da alle Schließstücke 9,10 von durchweg identischer Bauart sind, können
sie einfach hergestellt und am Festrahmen an den geeigneten vorausbestimmten Stellen
leicht angeschlagen werden, insbesondere etwa auch durch numerisch gesteuerte Anschlagautomaten,
die mit einem entsprechend grossen Aufnahmemagazin für die darin bereitzuhaltenden,
identisch beschaffenen Schließstücke 9,10 versehen sind.
1. Dreh-Kipp-Beschlag für Fenster, Türen oder dgl., mit einem am Flügelrahmen (4) angebrachten,
in drei verschiedene Einstellpositionen, nämlich zum Verschließen, Dreh- und Kippöffnen
des Flügels bringbare Verriegelungszapfen aufweisenden Kantengetriebe (6) sowie mit
mehreren am Fensterrahmen angeordneten Schließstücken (9) und einem am unteren Querholm
(1') des Fensterrahmens angeordneten Kipplager-Schließstück (10) mit Schließtasche
zum Einfahren von zwei am Kantengetriebe vorgesehenen und damit abhängig von der Stellung
des Kantengetriebes zusammenwirkenden verriegelungszapfen (8, 8') dadurch gekennzeichnet, daß
zwei in der Verschluß- und Kippöffnungsstellung des Kantengetriebes (6) mit jeweils
einem der beiden Verriegelungszapfen in Eingriff zu bringende Schließtaschen (12,
12') vorgesehen sind, die im Kipplager-Schließstück (10) zu dessen beiden Enden hin
offen sind, wobei von den Verriegelungszapfen einer (8) in der Kippstellung (K) des
Getriebes (6) in die eine Schließtasche (12) und der andere (8') in der Schließstellung
(V) des Getriebes in die andere Schließtasche (12') einfährt, und daß sich jeder von
den beiden Verriegelungszapfen (8, 8') in seiner Einfahrstellung im Schließeingriff
mit seiner Verriegelungstasche befindet und der Verriegelungszapfen (8) für die Kippstellung
auch bei Kippöffnungsstellung des Fensterflügels im Schließeingriff bleibt, wobei
der jeweilige Schließeingriff dadurch hervorgerufen wird, daß beide Verriegelungszapfen
(8, 8') jeweils einen Pilzkopf aufweisen, von denen jeder im Verriegelungszustand
von seiner jeweiligen Einfahröffnung im Kipplager-Schließstück (10) übergriffen wird.
2. Dreh-Kipp-Beschlag für Fenster, Türen oder dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kipplager-Schließstück (10) aus einem unterseitig der profilierten Auflagefläche
(13') des Fensterrahmens (13) entsprechend profilierten Lagersockel (14) und einem
damit fest verbundenen, den Lagersockel (14) unter Bildung der Verriegelungstaschen
(12 bzw. 12') übergreifenden Deckschiene (15) besteht, die mit einem abgewinkelten,
neben dem Lagersockel (14) liegenden Befestigungsflansch (15') und darin vorhandenen
Schraubbefestigungslöchern (15'') versehen ist.
3. Dreh-Kipp-Beschlag nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß das Kipplager-Schließstück (10) für wahlweisen Rechts- und Linksanschlag in bezug
auf seine Längsmitte (M) symetrisch ausgebildet ist.
4. Dreh-Kipp-Beschlag für Fenster, Türen oder dgl., nach einem der Ansprüche 1 bis 3
dadurch gekennzeichnet, daß für mit einem ringsum laufenden Kantengetriebe (6) versehene Fensterflügel (4) identisch
beschaffene Schließstücke (9, 10) an allen vier Holmen (1, 1'', 1''', 1'''') des Fensterrahmens
(1) angeschlagen sind.
1. Fitting for rotatable and tiltable windows, doors or the like, comprising a marginal
transmission (6) located on the frame (4) of the closure and including locking pins
which can be brought into three different setting positions, namely for the closing,
rotational opening and tilt opening of the closure, as well as a plurality of fastening
members (9) arranged on the window frame (1), and a pivot bearing fastening member
(10) which is arranged on the bottom transverse spar (1') of the window frame and
which has a fastening pocket for the insertion of two locking pins (8, 8') which are
provided on the marginal transmission and which cooperate therewith in dependence
upon the position of the marginal transmission, characterised in that two fastening pockets (12, 12') are provided which are to be brought into engagement
with a respective one of the two locking pins in the closed and tilted open position
of the marginal transmission (6), and which fastening pockets in the pivot bearing
fastening member (10) are open towards its two ends, wherein one (8) of the locking
pins enters the one fastening pocket (12) in the tilted position (K) of the transmission
(6) and the other pin (8') enters the other fastening pocket (12') in the closed position
(V) of the transmission, and that each of the two locking pins (8, 8') in its insertion
position is in fastening engagement with its locking pocket and the locking pin (8)
remains in fastening engagement for the tilt position even when the window closure
is in the tilted open position, wherein the respective fastening engagement is achieved
by the fact that both locking pins (8, 8') have a respective mushroomshaped head,
each of which in the fastening state has its respective insertion opening in the pivot
bearing fastening member (10) engaged over it.
2. Fitting for rotatable and tiltable windows, doors or the like as claimed in claim
1, characterised in that the pivot bearing fastening member (10) consists of a bearing socket (14) profiled
to correspond on the underside with the profiled contact surface (13') of the window
frame (13), and a masking rail (15) connected fixedly thereto and engaging over the
bearing socket (14) to form the locking pockets (12, 12'), said masking rail being
provided with an angled fixing flange (15') next to the bearing socket (14) and with
screw-fastening holes (15") provided therein.
3. Rotatable and tiltable fitting as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the pivot bearing fastening member (10) is symmetrical for selective use as a right-hand
or left-hand stop in relation to its longitudinal centre (M).
4. Fitting for rotatable and tiltable windows, doors or the like as claimed in any one
of claims 1 to 3, characterised in that for window closures (4) provided with a marginal transmission (6) running all round
them, identical fastening members (9, 10) are mounted on all four spars (1, 1", 1''',
1'''') of the window frame (1).
1. Ferrure pour fenêtres, portes oscillo-battantes, etc., comportant une transmission
de basculement (6) montée sur le châssis (4) et pourvue de tourillons de verrouillage
aptes à être amenés dans trois positions de réglage différentes, pour la fermeture
du battant, son ouverture par pivotement et son ouverture par basculement, plusieurs
éléments de fermeture (9) disposés sur le dormant de fenêtre, et un élément de fermeture
à palier à bascule (10) qui est disposé sur la traverse basse (1') du dormant et qui
comporte une douille de fermeture pour l'introduction de deux tourillons de verrouillage
(8, 8') prévus sur la transmission de basculement et coopérant avec celle-ci quelle
que soit sa position,
caractérisée en ce qu'il est prévu deux douilles de fermeture (12, 12') qui sont à mettre en prise avec
l'un des deux tourillons de verrouillage quand la transmission de basculement (6)
est en position de fermeture et en position d'ouverture par basculement et qui sont
ouvertes en direction des deux extrémités de l'élément de fermeture à palier à bascule
(10), dans cet élément, étant précisé que l'un (8) des tourillons de verrouillage
pénètre dans une douille de fermeture (12) quand la transmission (6) est en position
de basculement (K), tandis que l'autre (8') pénètre dans l'autre douille de fermeture
(12') quand la transmission est en position de fermeture (V), et en ce que chacun des deux tourillons de verrouillage (8, 8'), en position rentrée, est en contact
de fermeture avec sa douille de verrouillage et le tourillon de verrouillage (8) prévu
pour la position de basculement reste en contact de fermeture même quand le battant
de fenêtre est en position d'ouverture par basculement, ce contact de fermeture étant
provoqué par le fait que les deux tourillons de verrouillage (8, 8') ont une tête
en forme de champignon qui, en position de verrouillage, est couverte par son ouverture
d'introduction dans l'élément de fermeture à palier à bascule (10).
2. Ferrure pour fenêtres, portes oscillo-battantes, etc. selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de fermeture à palier à bascule (10) se compose d'un socle de palier (14)
profilé, côté inférieur, suivant la surface d'appui profilée (13') du dormant de fenêtre
(13), et d'un rail de recouvrement (15) relié fermement audit socle (14) et couvrant
celui-ci en formant les douilles de verrouillage (12, 12'), lequel rail de recouvrement
(15) est pourvu d'une bride de fixation coudée (15') située près du socle de palier
(14), et de trous de fixation par vis (15") prévus dans la bride.
3. Ferrure selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de fermeture à palier à bascule (10), pour une feuillure à droite et à
gauche, au choix, est symétrique par rapport à son milieu longitudinal (M).
4. Ferrure pour fenêtres, portes oscillo-battantes, etc. selon l'une des revendications
1 à 3, caractérisée en ce que pour des battants de fenêtre (4) pourvus d'une transmission de basculement (6) faisant
tout le tour, des éléments de fermeture (9, 10) de structure identique sont fixés
à tous les montants et traverses (1', 1", 1"', 1"") du dormant de fenêtre (1).

