[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Eck- oder Sprossenverbindung von Rahmenprofilen,
insbesondere für Fenster- oder Türrahmen, mit einem an beiden Rahmenprofilen zu befestigenden
Verbinder, der in eine geschlossene Kammer eines der Rahmenprofile eingreift und dort
gegen Auszug aus dem Profil verrastet ist.
[0002] Eine Eck- oder Sprossenverbindung mit den vorgenannten Merkmalen ist aus der DE 25
00 937 A1 bekannt. Die bekannten Rahmenprofile sind jeweils mehrkammerig und es werden
dementsprechend mehrere Eckwinkel eingesetzt, um zwei Rahmenprofile miteinander zu
verbinden. Jeder Eckwinkelschenkel hat eine Ausnehmung, in die eine Ausklinkung des
Rahmenprofils so eingreift, daß der Eckwinkelschenkel nicht aus der geschlossenen
Kammer des Rahmenprofils herausgezogen werden kann. Eine derartige Ausgestaltung der
Eck- oder Sprossenverbindung ist nicht unproblematisch. Bau- und Verbindungstoleranzen
können dazu führen, daß die bekannte Verbindung nicht sicher und/oder dicht ist. Deswegen
ist es bei der bekannten Eckverbindung vorgesehen, mehrere Bohrungen und Kanäle vorzusehen,
welche zu abzudichtenden Stellen führen, damit hier im erforderlichen Umfang abgedichtet
werden kann.
[0003] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Eck- oder Sprossenverbindung
mit den eingangs genannten Merkmalen so zu verbessern, daß eine von Bautoleranzen
sichere und dichte Verbindung zwischen zwei Rahmenprofilen hergestellt werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Verbinder mindestens eine Rastenleiste
mit einer Vielzahl hintereinander angeordneter Auszugsperrasten hat, die über mehr
als die Hälfte der Länge des Verbinders gleich ausgebildet vorhanden sind.
[0005] Für die Erfindung ist von Bedeutung, daß eine Vielzahl von Sperrasten in Gestalt
einer Rastenleiste vorhanden ist. Die Erstreckung dieser Rastenleiste über mehr als
die Hälfte der Länge des Verbinders in gleicher Ausgestaltung gewährleistet, daß dieser
universell einsetzbar ist. Die Vielzahl der Auszugsperrasten gewährleistet, daß die
Stellen der Verrastung über die Länge der Rastenleiste verteilt entsprechend beliebig
sein können. Insbesondere wird erreicht, daß der Ort einer mit der Rastenleiste zusammenwirkenden
Gegenraste unabhängig vom Verbinder zweckmäßig und mit nicht allzu großer Genauigkeit
bestimmt werden kann. Die Vielzahl der Sperrasten gleicht Toleranzen aus. Bei allem
ist ein einfacher Einbau gegeben, nämlich das bloße Einstecken des Verbinders mit
einem Verbinderkörper in die Kammer eines Rahmenprofils.
[0006] Vorteilhafterweise ist die Verbindung so ausgestaltet, daß die Rastenleiste an einem
im Rahmenprofil zentral angeordneten Verbinderkörper angeordnet ist. An dem zentral
angeordneten Verbinderkörper bewirkt die Rastenleiste eine besonders effektive Verrastung,
weil der Verbinderkörper an einer zentralen Position im Rahmenprofil besonders versteifend
ausgebildet sein kann, was auch der Verrastung zugute kommt. Darüber hinaus kann die
Verrastung entsprechend freizügig ausgebildet und angeordnet werden, bedingt durch
die zentrale Position des Verbinders im Vergleich zu einer Randlage.
[0007] Wenn an jeder Wand eines rechteckigen oder quadratischen Verbinderkörpers eine Rastenleiste
vorhanden ist, ergibt sich eine entsprechend vielzählige Verrastung zwischen dem Verbinderkörper
und dem Rahmenprofil, so daß die Auszugssicherheit entsprechend groß ist. Es ist dann
möglich, die Rasten vergleichsweise klein und feingestuft auszuführen, wodurch die
Verbindungsfestigkeit mit entsprechend geringer Lose erreicht wird.
[0008] Die Verbindung kann so ausgestaltet werden, daß der Verbinderkörper in ein Versteifungsprofil
des Rahmenprofils eingesteckt und über eine Klinke des Versteifungsprofils oder über
ein in dem Versteifungsprofil befestigtes Rastenabstützteil verrastet ist. Das Versteifungsprofil
besteht in der Regel aus Metall und ist entsprechend formstabil. Das gilt auch für
die Klinke, die infolgedessen vergleichsweise große Rastkräfte übertragen kann. Die
Starrheit der Klinke des Versteifungsprofils stellt in Verbindung mit der Steifigkeit
des Verbinderkörpers eine formstabile Ausgestaltung der gesamten Verrastung dar. Für
die Herstellung der Klinke ist es erforderlich, daß ein entsprechendes Stanzgerät
zur Verfügung steht, welches die Klinke des Versteifungsprofils ausklinkt. Es kann
daher zur Vermeidung des Einsatzes eines solchen Stanzgeräts vorteilhaft sein, anstelle
der Klinke ein vom Versteifungsprofil separates Rastenabstützteil einzusetzen. Als
ein solches separates Rastenabstützteil kommt beispielsweise ein Stahlfederteil in
Frage, oder eine Zahnleiste, die beispielsweise aus Kunststoff bestehen kann und mehrere
Gegenrastzähne aufweist, an denen sich die Auszugsperrasten des Verbinders abstützen
können. Zur Befestigung eines Rastenabstützteils kann beispielsweise eine Bohrung
eingesetzt werden, die auf einfache Weise mit einem herkömmlichen Bohrgerät erzeugt
wird. In einer solchen Bohrung wird ein daran angepaßtes Rastenabstützteil befestigt.
Statt einer Bohrung kann auch ein Schlitz verwendet werden, der zum Beispiel mit einer
herkömmlichen Säge erzeugt wird.
[0009] Die Verbindung kann derart ausgestaltet werden, daß der Verbinderkörper im Bereich
einer Rastenleiste eine Rinne hat, deren Boden die Sperrasten aufweist. Eine derartige
Rinne hat den Vorteil, daß sie zu einer Profilierung des Verbinderkörpers führt, die
diesem eine erhöhte Steifigkeit verleiht. Die Rinnenquerschnitte erhöhen die Widerstandsmomente
des Verbinderkörpers erheblich. Darüber hinaus ermöglichen die Rinnen eine versenkte
Anordnung der Sperrasten, was die problemlose Handhabung des Verbinders ermöglicht.
[0010] Wenn die Breite der Rinne für die Rastenleiste größer ist, als die Breite der in
eine Sperraste einrastenden Klinke, so ergeben sich quer zum Verbinder entsprechende
Toleranzen, so daß also keine paßgenaue Fertigung durchgeführt werden muß. Klinken
können kleiner gehalten werden, wodurch der Ausklinkvorgang mit geringeren Kräften
durchgeführt werden kann.
[0011] Des weiteren kann es vorteilhaft sein, die Verbindung so auszugestalten, daß das
Versteifungsprofil parallel zur Rastenleiste eine längs durchlaufende, in eine Rinne
des Verbindungskörpers eingreifende Auswölbung hat, an der die Klinke oder das Rastenabstützteil
angebracht ist. Infolge der Auswölbung des Versteifungsprofils ergibt sich eine entsprechende
Versteifungswirkung, weil die Querschnitte der Auswölbung die Widerstandsmomente des
Versteifungsprofils entsprechend vergrößern. Ferner kann eine Auswölbung mit der Klinke
tiefer in eine Rinne des Verbinderkörpers eingreifen. Das hat zur Folge, daß die Rinnen
des Verbinderkörpers entsprechend tiefer sein können, wodurch sich die Versteifungswirkung
auf den Verbinderkörper entsprechend vergrößert. Infolge des Eingriffs einer Auswölbung
des Versteifungsprofils in eine Rinne des Verbinderkörpers ergibt sich bei entsprechender
breitenmäßiger Anpassung eine durch die Formschlüssigkeit bedingte Torsionsversteifung
der Eck- bzw. Sprossenverbindung.
[0012] Um die Verbindung zweckmäßig zur Verbindung von Sprossen bzw. Ecken einsetzen zu
können, ist sie so auszugestalten, daß der Verbinder an seinem dem anderen Rahmenprofil
benachbarten Ende eine quer angeordnete einstückige Anschraubplatte oder ein Gehrungsverbindungsteil
aufweist.
[0013] Durch Bohrungen der Anschraubplatte können Befestigungsschrauben in das andere Rahmenprofil
eingedreht werden und das Gehrungsverbindungsteil kann mit einem anderen Gehrungsverbindungsteil
zum Beispiel durch Verschweißen zusammengebaut werden, so daß sich eine feste Rahmenecke
ergibt.
[0014] Um die Auszugfestigkeit des Verbinders in Bezug auf das Rahmenprofil zu optimieren,
ist die Verbindung so weitergebildet, daß die Auszugsperrasten sägezahnartig profiliert
sind. Die Klinke des Verstärkungsprofils oder eine Klinke des Rahmenprofils greift
an einer steilstehenden Widerlagerfläche eines Sägezahns an und verhindert so optimal
ein Herausziehen des Verbinders aus dem Rahmenprofil. Hingegen ist die andere Sägezahnfläche
optimal schräg gestellt, so daß ein Einschieben des Verbinders in ein Rahmenprofil
so wenig wie möglich behindert wird.
[0015] Die Erfindung wird anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
erläutert. Es zeigt:
- Fig.1
- eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Sprossenverbindung,
- Fig.2
- eine Ansicht der Fig.1 in Richtung A,
- Fig.3
- eine Schnittdarstellung des Verbinders der Fig.1,
- Fig.4 bis 6
- unterschiedliche Querschnitte von Versteifungsprofilen,
- Fig.4a
- eine schematische Längsschnittdarstellung im Bereich einer Klinke eines Verstärkungsprofils,
- Fig.7
- eine perspektivische schematische Darstellung einer Eckverbindung, und
- Fig.8
- einen Längsschnitt durch einen Verbinder für eine Eckverbindung.
[0016] Die in Fig.1 dargestellte Sprossenverbindung zeigt ein Stück eines Rahmenprofils
13, an das ein Rahmenprofil 12 senkrecht zum Profil 13 stumpf angeschlossen werden
soll. Es ist ein Verbinder 14 vorhanden, der mit einem Verbinderkörper 18 in eine
geschlossene Kammer 15 des Rahmenprofils 13 eingreift. In der Kammer 15 befindet sich
ein Versteifungsprofil 19, welches den Verbinderkörper 18 außen umgreift. Das Versteifungsprofil
19 ist also innerhalb der Kammer 15 zwischen den Wänden des Rahmenprofils 12 und dem
Verbinderkörper 18 angeordnet.
[0017] Zur Befestigung des Verbinders 14 an dem Rahmenprofil 13 ist quer zum Verbinderkörper
18 und parallel zum Rahmenprofil 13 eine Anschraubplatte 25 vorhanden. Diese Platte
25 ist mit dem Verbinderkörper 18 einstückig und besitzt Bohrungen 26, durch die nicht
dargestellte Befestigungsschrauben in die Wand 13' des Rahmenprofils 13 eingeschraubt
werden können. Andererseits muß der Verbinder 14 mit dem Rahmenprofil 12 verbunden
werden. Hierzu hat der Verbinderkörper 18 Rastenleisten 16 in jeder Wand des rechteckigen
hohlen Verbinderkörpers 18. Das wird insbesondere aus Fig.2 deutlich, wo der Verbinderkörper
18 als Hohlkörper in Aufsicht innerhalb eines geschnitten dargestellten Versteifungsprofils
19 abgebildet ist, das sich in der Kammer 15 des Rahmenprofils 12 befindet. Der Verbinderkörper
18 ist in jeder Wand 27 seines rechteckigen Querschnitts mit einer Rinne 21 versehen,
deren Boden 22 Sperrasten 17 aufweist. Die Sperrasten 17 sind gemäß Fig.3 sägezahnartig
ausgebildet, das heißt sie besitzen gemäß Fig.3 der Anschraubplatte 25 zugekehrte
steile Sägezahnflächen 28, während ihre anderen Sägezahnflächen 29 vergleichweise
flach geneigt sind. Alle sägezahnförmigen Sperrasten 17 bilden die Rastenleiste 16,
die in Fig.1 aus darstellerischen Gründen nicht eingezeichnet ist. Es ist jedoch klar,
daß alle Rinnen 21 eines Verbinderkörpers 18 solche Rastenleisten 16 aufweisen, die
der Verbindung des Verbinders 14 mit dem Rahmenprofil 12 bzw. dessen Verstärkungsprofil
19 dienen.
[0018] In Fig.2 ist ein Verbinderkörper 18 mit rechteckigem Querschnitt dargestellt. Es
ist jedoch in Abhängigkeit von der Querschnittsgestaltung der beiden Rahmenprofile
12,13 möglich, den Verbinder 14 bzw. das Verstärkungsprofil 19 mit quadratischem Querschnitt
zu versehen. Eine derartige Ausgestaltung eines Verstärkungsprofils 19 zeigt die Fig.4.
Jede Wand dieses Verstärkungsprofils 19 hat eine Klinke 20, die mit einer Rastenleiste
16 zusammenwirkt. Dieses Zusammenwirken ist in Fig. 4a dargestellt, in der die Klinke
20 mit einer Sperraste 17 des Verbinderkörpers bzw. einer Rastenleiste 16 zusammenwirkt.
Die Klinke 20 ist so orientiert, daß sie das Herausziehen des Verbinders 14 bzw. seines
Verbinderkörpers 18 aus dem Verstärkungsprofil 19 verhindert. Die Auszugrichtung ist
in Fig.4a mit 30 bezeichnet, wobei sich versteht, daß die Sperrasten 17 lediglich
schematisch dargestellt sind.
[0019] Fig.5 zeigt einen geschlossenen Querschnitt eines Verstärkungsprofils 19, welches
jedoch im Vergleich zu dem Verstärkungsprofil 19 der Fig.4 mit Auswölbungen 23 versehen
ist. Jede Wand des Verstärkungsprofils 19 hat eine solche Auswölbung 23 und jede Auswölbung
23 trägt eine Klinke 20. Die Auswölbung 23 ist längsdurchlaufend, also senkrecht zur
Darstellungsebene der Darstellung entsprechend ausgebildet, so daß sich eine durch
die Auswölbung bedingte Versteifung des Profils 19 ergibt. Zugleich ist jede Auswölbung
23 parallel zu einer Rastenleiste 16 angeordnet, so daß die Klinken 20 mit den Sperrasten
17 zusammenwirken können. Bei ungeänderten Aussenabmessungen des Verstärkungsprofils
19 der Fig.5 im Vergleich zu Fig.4 muß die Rinne 21 des Verbinderkörpers 18 entsprechend
tiefer ausgebildet sein, damit Platz für den Eingriff der Auswölbung 23 mit der Klinke
20 ist. Die Auswölbungen 23 können mit den entsprechend vertieften Rinnen 21 hinreichend
paßgenau zusammengefügt werden, um eine entsprechende Torsionsverstärkung zu erreichen.
[0020] Fig.6 zeigt ein der Fig.4 entsprechendes Verstärkungsprofil 19, welches jedoch einen
Längsschlitz 31 hat. Dementsprechend entfällt eine Klinke 20 im Bereich der dieser
Schlitz 31 aufweisenden Wand. Ein derartiges geschlitztes Verstärkungsprofil 19 ist
in vielen Fällen ausreichend, um ein Rahmenprofil hinreichend zu versteifen.
[0021] Fig.7 zeigt die eine Hälfte einer Eckverbindung 10. Es ist dementsprechend nur ein
einziges Rahmenprofil 12 dargestellt, in dessen Kammer 15 ein Verstärkungsprofil 19
angeordnet ist. In dessen Hohlraum 31 kann der Verbinderkörper 18 des Verbinders 14
hineingeschoben werden, wobei am Außenumfang des Verbinderkörpers 18 Führungsrippen
32 vorgesehen sind, um das Einschieben zu erleichtern. Der Verbinder 14 hat einen
Gehrungsabschnitt 33, dessen Stoßfläche 34 mit einer entsprechend ausgebildeten Stoßfläche
eines weiteren, nicht dargestellten Verbinders zusammengebaut werden kann, zum Beispiel
durch Verschweißen. Diese Verschweißung erfolgt beispielsweise mit einer Schweißplatte,
durch die auch eine entsprechend auf Gehrung geschnittene Stoßfläche 12' des dargestellten
Rahmenprofils 12 mit einer entsprechenden Stoßfläche des im Winkel angeordneten weiteren,
nicht dargestellten Rahmenprofils verbunden wird. Dabei ist das Verstärkungsprofil
19 so lang bzw. so kurz gehalten, daß es den Schweißvorgang nicht stört.
[0022] Der Querschnitt des Verbinders 14 der Fig.7,8 ist ähnlich dem Querschnitt des Verbinders
14 in Fig.2 ausgestaltet und daher hier nicht weiter dargestellt. Es sind also auch
an dem weitgehend als Hohlkörper ausgebildeten Verbinder 14 der Fig. 7,8 Rastleisten
16 vorhanden, die den vorbeschriebenen Rastleisten entsprechen und der Verbindung
mit dem Versteifungsprofil 19 dienen. Die Rastleisten 16 erstrecken sich gemäß Fig.8
über mehr als die Hälfte der Länge des Verbinders 14. Im Versteifungsprofil 19 sind
andererseits die schematisch dargestellten Klinken 20 angeordnet, welche mit den Rastleisten
16 zusammenwirken. Die Breite B der Rinne 21 des Verbinders 14 der Fig.7 ist größer,
als die Breite b der Klinke 20. Es ist also nicht zu befürchten, daß die Klinke 20
beim Einschieben des Verbinderkörpers 18 in das Versteifungsprofil 19 mit den Seitenwänden
der Rinne 21 in unerwünschte Berührung kommt. Eine entsprechende Bemessung der Breite
der Klinke 20 gestattet es auch, die Verbindungsfestigkeit der Rastverbindungen zu
beeinflussen und damit verbunden auch den Einschubwiderstand des Verbinders 14.
1. Eck- oder Sprossenverbindung (10,11) von Rahmenprofilen (12,13), insbesondere für
Fenster- oder Türrahmen, mit einem an beiden Rahmenprofilen (12,13) zu befestigenden
Verbinder (14), der in eine geschlossene Kammer (15) eines der Rahmenprofile (12)
eingreift und dort gegen Auszug aus dem Profil (12) verrastet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder (14) mindestens eine Rastenleiste (16) mit einer Vielzahl hintereinander
angeordneter Auszugsperrasten (17) hat, die über mehr als die Hälfte der Länge des
Verbinders (14) gleich ausgebildet vorhanden sind.
2. Eck- oder Sprossenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastenleiste (16) an einem im Rahmenprofil (11) zentral angeordneten Verbinderkörper
(18) angeordnet ist.
3. Eck- oder Sprossenverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Wand (27) eines rechteckigen oder quadratischen Verbinderkörpers (18)
eine Rastenleiste (16) vorhanden ist.
4. Eck- oder Sprossenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinderkörper (18) in ein Versteifungsprofil (19) des Rahmenprofils (12)
eingesteckt und über eine Klinke (20) des Versteifungsprofils (19) oder über ein in
dem Versteifungsprofil (19) befestigtes Rastenabstützteil verrastet ist.
5. Eck- oder Sprossenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinderkörper (18) im Bereich einer Rastenleiste (16) eine Rinne (21)
hat, deren Boden (22) die Sperrasten (17) aufweist.
6. Eck- oder Sprossenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (B) der Rinne (21) für die Rastenleiste (16) größer ist, als die
Breite (b) der in eine Sperraste (17) einrastenden Klinke.
7. Eck- oder Sprossenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungsprofil (19) parallel zur Rastenleiste (16) eine längs durchlaufende,
in eine Rinne (21) des Verbinderkörpers (18) eingreifende Auswölbung (23) hat, an
der die Klinke (20) oder das Rastenabstützteil angebracht ist.
8. Eck- oder Sprossenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder (14) an seinem dem anderen Rahmenprofil (13) benachbarten Ende
(24) eine quer angeordnete einstückige Anschraubplatte (25) oder ein Gehrungsverbindungsteil
(26) aufweist.
9. Eck- oder Sprossenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auszugsperrasten (17) sägezahnartig profiliert sind.