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EP 0 629 263 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.11.1995 Patentblatt 1995/45 |
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Anmeldetag: 11.02.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F01L 3/10 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9300/331 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9318/282 (16.09.1993 Gazette 1993/22) |
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KERAMISCHES GASWECHSELVENTIL
CERAMIC ENGINE VALVE
SOUPAPE EN CERAMIQUE POUR MOTEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES FR GB IT SE |
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Priorität: |
07.03.1992 DE 4207213
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.12.1994 Patentblatt 1994/51 |
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Patentinhaber: HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT |
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65926 Frankfurt am Main (DE) |
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Erfinder: |
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- THIEMEIER, Thomas
D-6234 Hattersheim am Main (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 249 503 FR-A- 553 538
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FR-A- 419 543
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein keramisches Gaswechselventil für Brennkraftmaschinen,
bei dem der Federteller kraftschlüssig mit dem Ventilschaft verbunden ist.
[0002] Keramische Gaswechselventile sind aus der EP-A-0 249 503 bekannt. Danach ist der
Ventilschaft an der Verbindungsstelle mit dem Federteller mit einer ringförmigen Nut
versehen und von einer längsgeteilten Hülse mit konischer Außenkontur umgeben. An
der Innenwand besitzt die Hülse einen Wulst, der in die Nut des Ventilschaftes eingreift.
Der Federteller weist eine konische Bohrung auf, die mit der konischen Außenwand der
Hülse zusammenwirkt, so daß eine formschlüssige Verbindung zustande kommt. Um partielle
Spannungsrisse im Bereich der Nut im Ventilschaft zu vermeiden, ist mindestens zwischen
Hülse und Ventilschaft eine Beschichtung aus Weichmetall vorgesehen. Die Beschichtung
mindert Spannungsbrüche im zylindrischen Teil des Ventilschaftes, nicht jedoch im
Bereich der Nut. Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
[0003] Die Erfindung löst die Aufgabe durch einen zylinderförmigen Ventilschaft, der von
einer Hülse mit konischer Außenkontur umgeben ist, auf der sich der Federteller mit
seiner konischen Bohrung abstützt.
[0004] Die Konizität der Außenkontur der Hülse und der Bohrung des Federtellers kann 0,5°
bis 15°, insbesondere 2° bis 6° betragen. Die Hülse kann mit Längsschlitzen versehen
oder geteilt sein.
[0005] Mit der Erfindung werden Brüche des Ventilschafts vermieden, die durch die Kerbwirkung
der Nut oder Spannungskonzentrationen aufgrund von geometrischen Unzulänglichkeiten
der Nut und/oder der Hülsenwülste hervorgerufen werden.
[0006] Außerdem werden Brüche durch Oberflächenschädigungen vermieden, die bei der Fertigung
komplizierter Schaftformen entstehen.
[0007] Der im Bereich des Federtellers ungestört zylindrisch (d.h. mit konstantem kreisförmigen
Querschnitt) gestaltete Ventilschaft wird von einer Hülse mit zylindrischer Innen-
und konischer Außenkontur umgeben. Der Federteller stützt sich mit seiner zur Hülse
passenden konischen Bohrung auf derselben ab. Durch gegenseitiges Verklemmen von Federteller
und Hülse wird der Durchmesser der Hülse so zusammengestaucht, daß es zu einer Verklemmung
der zylindrischen Fuge zwischen Hülse und Ventilschaft kommt. Dadurch wird die kraftschlüssige
Einleitung der am Federteller wirkenden Kräfte in den Ventilschaft ermöglicht.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand lediglich einen Ausführungsweg darstellender
Zeichnung näher erläutert.
[0009] Die Figur zeigt ein keramisches Gaswechselventil im wesentlichen ohne Ventilfeder,
teilweise geschnitten. Ventilteller 1 und Ventilschaft 2 sind einstückig aus keramischem
Material, z.B. Siliziumnitrid oder Siliziumcarbid gefertigt. Auf das freie Ende des
Ventilschafts 2 ist eine Hülse 3 mit konischer Außenkontur 4 geschoben. Auf der konischen
Außenkontur 4 stützt sich der Federteller 5 mit seiner konischen Bohrung 6 ab. Die
Konizität α der Außenkontur der Hülse und β der Bohrung des Federtellers beträgt einen
Winkel zwischen 0,5° und 15°, insbesondere zwischen 2° und 6°. Um Konzentrationen
bei der Krafteinleitung in den Ventilschaft an den Enden der Hülse sicher zu vermeiden,
kann es zweckmäßig sein, die Hülse so zu dimensionieren, daß sie auf beiden Seiten
der Bohrung herausragt. Mit 7 wird die Feder angedeutet, die das Ventil in Schließstellung
hält (nicht dargestellt).
1. Keramisches Gaswechselventil für Brennkraftmaschinen, dessen Ventilschaft (2) mittels
einer Hülse (3) mit einem Federteller (5) kraftschlüssig verbunden ist, wobei die
Hülse (3) eine konische Außenkontur und der Federteller (5) eine entsprechende konische
Bohrung aufweisen, und der Federteller sich auf der Hülse abstützt, dadurch gekennzeichnet,
daß, im Bereich des Federtellers (5), der Ventilschaft (2) ungestört zylindrisch d.h.
mit konstantem kreisförmigen Querschnitt und von der Hülse (3) mit entsprechender
zylindrischer Innenkontur umgeben ist.
2. Gaswechselventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konizität der Außenkontur
(4) der Hülse (3) und der Bohrung (6) des Federtellers (5) 0,5° bis 15°, insbesondere
2° bis 6° beträgt.
1. A ceramic valve for internal combustion engines whose valve stem (2) is frictionally
linked to a spring retainer (5) by means of a collet (3), the collet (3) having a
conical outer profile, the spring retainer (5) having a corresponding conical bore
and the spring retainer resting on the collet, wherein the valve stem (2) has an undisturbed
cylindrical shape, i.e. has a constant circular cross section, in the region of the
spring retainer (5) and is surrounded by the collet (3) with a corresponding cylindrical
inner profile.
2. The valve as claimed in claim 1, wherein the conicity of the outer profile (4) of
the collet (3) and of the bore (6) of the spring retainer (5) is from 0.5° to 15°,
in particular from 2° to 6°.
1. Soupape céramique à alternance de gaz pour des moteurs à combustion interne, dont
la tige de soupape (2) est reliée au moyen d'une gaine (3) à une coupelle d'appui
de ressort (5) par entraînement par adhérence, la gaine (3) présentant un profil extérieur
conique et la coupelle d'appui de ressort (5) une perforation conique approprié, et
la coupelle d'appui de ressort s'appuie sur la gaine, caractérisée en ce que, dans
la zone de la coupelle d'appui de ressort (5), la tige de soupape (2) présente la
forme d'un cylindre parfait, c'est-à-dire avec une section transversale circulaire
constante et est enveloppé de la gaine (3) ayant un profil intérieur cylindrique correspondant.
2. Soupape à alternance de gaz selon la revendication 1, caractérisée en ce que la conicité
du profil extérieur (4) de la gaine (3) et de la perforation (6) de la coupelle d'appui
de ressort (5) est de 0,5° à 15°, notamment de 2° à 6°.