[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Faserstrangs
oder mehrerer umhüllter Faserstränge, insbesondere zum Herstellen von Filtersträngen
für Zigaretten und andere rauchbare, stabförmige Artikel, und eine Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens.
[0002] Bei der Massenproduktion von Zigaretten und anderen derartigen Rauchartikeln werden
Filter verwendet, die aus einem Band aus Celluloseacetatfasern oder anderen geeigneten
Materialien hergestellt werden. Dieses Band, der sogenannte Filtertowstreifen, wird
von einem Vorratsballen abgezogen, für die weitere Verarbeitung aufbereitet und dann
in einer Formateinrichtung zu einem runden Faserstrang zusammengefaßt und mit einem
Hüllmaterial, z.B. einem Papierstreifen, versehen. Dieser Filterstrang wird schließlich
in einzelne Filterstäbe zerschnitten.
[0003] Ein bekanntes Verfahren zum Herstellen von Filterstäben für Zigaretten und eine zur
Durchführung dieses Verfahrens geeignete Vorrichtung werden in der DE 41 09 603 A1
beschrieben. Die bekannte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Aufbereitungseinrichtung,
in der ein zugeführter Filtertowstreifen unter anderem einer Streckung und einer Aufbauschung
unterworfen wird, einer Zusatzeinrichtung zum Aufbringen einer zusätzlichen Filtermaterialkomponente
auf den aufbereiteten Filtertowstreifen, einer Formateinrichtung zum Bilden eines
Filterstrangs durch Zusammenfassen und Umhüllen des aufbereiteten Filtertowstreifens
mit einem Hüllmaterial und einer Schneideinrichtung zum aufeinanderfolgenden Abtrennen
von Filterstäben von dem Filterstrang. Mit der bekannten Vorrichtung wird ein Einzelfilterstrang
hergestellt.
[0004] In der Aufbereitungseinrichtung der bekannten Vorrichtung ist ein angetriebenes Bremswalzenpaar
vorgesehen, das den Filtertowstreifen von einem Filtertowballen abzieht. Es sind nach
dem Stand der Technik auch Aufbereitungsteile bekannt, die am Einlauf des Aufbereitungsteils
ein nicht angetriebenes Bremswalzenpaar benutzen. Ein solches Aufbereitungsteil ist
beispielsweise ein handelsübliches AF 2 der Körber AG, Hamburg. Das in der DE 41 09
603 A1 beschriebene Aufbereitungsteil mit einem angetriebenen Bremswalzenpaar hat
folgende Nachteile: Je weiter der Filtertowstreifen von dem Ballen abgezogen wird,
desto länger wird das Stück des Filtertowstreifens zwischen dem Ballen und dem abziehenden
Walzenpaar, wodurch das Gewicht des Stücks des Filtertowstreifens zwischen der Ballenoberfläche
und der abziehenden Walze zunimmt und damit der Filtertowstreifen gedehnt wird. Außerdem
wird bei zunehmender Schlepplänge des Filtertowstreifens bei hohen Abzugsgeschwindigkeiten
die auf den Filtertowstreifen wirkende Luftreibung immer größer, was ebenfalls zu
einer Vordehnung des Filtertowstreifens führt. Diese Dehnung bedeutet jedoch, daß
dem abziehenden Walzenpaar ein immer geringer werdendes Gewicht des Filtertowstreifens
pro Zeiteinheit bzw. pro Längeneinheit zugeführt wird, d.h., daß sich die zugeführte
Menge des Filtertowstreifens bei Konstanz der Geschwindigkeit der Bremswalze ändert.
Dies wirkt sich nachteilig auf den erzeugten Filterstrang aus, da sich seine Dichte
mit der Änderung der zugeführten Menge des Filtertowstreifens auch ändert. Wird die
Zuführmenge des Filtertowstreifens zu gering, wird dementsprechend die Dichte bzw.
die Masse des erzeugten Filterstabs bzw. Filterstrangs zu gering, so daß die erzeugten
Filterstränge bzw. Filterstäbe unbrauchbar sind und Ausschuß bedeuten. Ein nicht angetriebenes
Bremswalzenpaar bzw. eine "geschleppte" Bremswalze gleicht diesen Nachteil und weiter
vom Filterstrang herrührende Schwankungen, z.B. Kräuselindexschwankungen, die Auswirkungen
auf die Qualität der Filterstränge haben würden, teilweise aus. Im zitierten Aufbereitungsteil
AF 2 wird je nach Spezifikation des Filtertowstreifens bei der Verarbeitung eine konstant
einzustellende Bremskraft auf das geschleppte Walzenpaar aufgebracht. Dies ergibt
sich aus der Broschüre "Technische Information 2-01" die "Kabelkennlinie" der Rhodia
AG, Ausgabe Januar 1989. Die Regelung der Masse im Filterstrang erfolgt nach dem Stand
der Technik durch Veränderung der Zuführgeschwindigkeit der angetriebenen Walzen.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung zum
Herstellen eines Faserstrangs oder mehrerer Faserstränge anzugeben, die eine höhere
Produktivität bei gleichbleibend guter Qualität der hergestellten Faserstränge bzw.
Filterstränge ermöglichen. Insbesondere soll die in der Aufbereitungseinrichtung der
Vorrichtung verarbeitete Menge an Faserstreifen bzw. Filtertow möglichst konstant
gehalten werden.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe besteht in einem Verfahren zum Herstellen mindestens eines
Faserstrangs, insbesondere zum Herstellen mindestens eines Filterstrangs zur Erzeugung
von Filtern für Zigaretten und für andere rauchbare stabförmige Artikel, wobei mindestens
ein Faserstreifen, insbesondere ein Filtertowstreifen von einem Vorrat abgezogen wird,
der mindestens eine abgezogene Faserstreifen einer nachfolgenden Aufbereitung zugeführt
wird, bei der der Faserstreifen unter anderem gestreckt und aufgebauscht wird, der
mindestens eine aufbereitete Faserstreifen dann in einer Formateinrichtung zu einem
Faserstrang bzw. zu Filtersträngen zusammengefaßt wird, die schließlich mit einem
Hüllmaterial versehen werden, um einen oder mehrere fortlaufende, umhüllte Faserstränge,
insbesondere Filterstränge zu bilden, wobei der Faserstreifen bzw. die Faserstreifen
zu Beginn der Aufbereitung einer Bremskraft ausgesetzt wird bzw. werden, um die zu
verarbeitende Menge und/oder andere Eigenschaften des Faserstreifens bzw. der Faserstreifen
einzustellen, wobei die Bremskraft automatisch eingestellt wird.
[0007] Des weiteren ist Bestandteil der Lösung obiger Aufgabe eine Vorrichtung zum Herstellen
eines Faserstrangs oder gleichzeitig mehrerer umhüllter Faserstränge, insbesondere
zum gleichzeitigen Herstellen zweier Filterstränge für Zigaretten und andere rauchbare
stabförmige Artikel, aus einem Faserstreifen oder mehreren Faserstreifen, insbesondere
einem Filtertowstreifen, wobei die Vorrichtung aufweist: eine Zuführeinrichtung zum
fortlaufenden Zuführen eines Faserstreifens oder gleichzeitig mehrerer Faserstreifen
von einem Vorrat aus zu einer Aufbereitungseinrichtung, in der der zugeführte Faserstreifen
bzw. die zugeführten Faserstreifen unter anderem gestreckt und aufgebauscht werden,
eine Formateinrichtung zum Bilden eines oder gleichzeitig mehrerer, umhüllter, separater
Faserstränge, insbesondere zweier Filterstränge, aus dem bzw. den aufbereiteten Faserstreifen,
und eine Bremseinrichtung, die eingangsseitig in der Aufbereitungseinrichtung angeordnet
ist, die eine automatisch einstellbare Bremskraft oder automatisch einstellbare unterschiedliche
Bremskräfte auf den oder die zugeführten Faserstreifen ausübt, um die zu verarbeitende
Menge eines jeden Faserstreifens auf einen vorgesehenen Wert einzustellen.
[0008] Demnach wird beim erfindungsgemäßen Verfahren zum Herstellen mindestens eines Faserstrangs,
insbesondere zum Herstellen mindestens eines Filterstrangs zur Erzeugung von Filtern
für Zigaretten und andere rauchbare stabförmige Artikel, mindestens ein Faserstreifen,
insbesondere ein Filtertowstreifen, von einem Vorrat abgezogen und einer weiteren
Aufbereitung unterzogen, bei der der bzw. die Faserstreifen unter anderem gestreckt
und aufgebauscht werden. Bei der Aufbereitung des zugeführten Filtertowstreifens bzw.
der zugeführten Faserstreifen werden diese zuerst einer Bremskraft ausgesetzt. Diese
ist automatisch regelbar und sorgt dafür, daß die längenbezogene Masse der gebildeten
Faserstränge konstant bleibt.
[0009] Über die auf z.B. einen Faserstreifen ausgeübte Bremskraft können bestimmte Eigenschaften
des Faserstreifens ausgeglichen werden, die ihrerseits Einfluß auf die Eigenschaften
des Faserstrangs haben. Solche Eigenschaften des Faserstreifens sind z.B. der Kräuselindex
und der Gesamttiter.
[0010] Die Bremskraft auf den Faserstreifen kann manuell geregelt werden. Vorzugsweise wird
sie automatisch über ein entsprechendes Steuerungs- und Regelungssystem geregelt.
[0011] Um eine automatische Regelung der Bremskraft auf die Faserstreifen zu ermöglichen,
wird z.B. eine charakteristische Größe der hergestellten Filterstränge erfaßt und
gemessen. Die zu verarbeitende Menge des zugeführten Faserstreifens wird dann in Abhängigkeit
vom gemessenen Momentanwert bzw. Istwert und von vorgegebenen Werten, wie z.B. einem
Sollwert für die jeweils gemessene charakteristische Größe, über die Regelung der
Bremskraft auf den oder die Faserstreifen eingestellt.
[0012] Wenn gemäß vorliegender Erfindung die Rede davon ist, daß eine charakteristische
Größe des hergestellten Filterstrangs bzw. der erzeugten Filterstränge oder der hergestellten
Faserstränge erfaßt und gemessen wird, so bedeutet dieses, daß diese Erfassung sowohl
am - endlosen - Filterstrang bzw. an den - endlosen - Filtersträngen oder an den -
endlosen - Fasersträngen als auch an den - endlichen - Filterstäben vorgenommen werden
kann.
[0013] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. der erfindungsgemäßen Vorrichtung können
gleichzeitig mehrere Faserstränge z.B. aus einem von einem Ballen abgezogenen Faserstreifen
oder aus mehreren von entsprechend mehreren Ballen abgezogenen Faserstreifen hergestellt
werden. Vorzugsweise wird wenigstens eine charakteristische Größe für jeden der gleichzeitig
erzeugten Faserstränge erfaßt und gemessen und aus den Meßergebnissen und vorgegebenen
Sollwerten ein mittlerer Wert für die Bremskraft ermittelt. Diese mittlere Bremskraft
wirkt dann auf alle der Aufbereitung zugeführten Faserstreifen ein.
[0014] Alternativ hierzu kann die Zuführmenge für jeden der Faserstreifen individuell über
eine jeweils zugeordnete Bremskraft eingestellt werden. Hierzu kann dann für jeden
abgezogenen Faserstreifen, bevor er die abziehende Walze in der Aufbereitungseinrichtung
erreicht, ein druckgeregeltes Bremswalzenpaar verwendet werden, durch das der jeweilige
Faserstreifen hindurchläuft.
[0015] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann auch
ein einziger Filterstrang aus einem einzigen, abgezogenen Faserstreifen hergestellt
werden, wobei eine charakteristische Größe, wie z.B. die Dichte und damit die - längenbezogene
- Masse des hergestellten Filterstrangs, erfaßt und gemessen wird und wobei die zu
verarbeitende Menge des Faserstreifens in Abhängigkeit vom Meßergebnis und von weiteren
vorgegebenen Werten über die Bremskraft auf dem Faserstreifen gesteuert bzw. geregelt
wird.
[0016] Als Bremseinrichtung zum Aufbringen der Bremskraft auf die Faserstreifen kann allgemein
ein Bremswalzenpaar oder können mehrere Bremswalzenpaare verwendet werden, durch die
jeweils ein Faserstreifen läuft. Die Walzen dieser Bremswalzenpaare sind, wie bereits
erwähnt, selbst nicht angetrieben. Es ist eine entsprechende regelbare Stelleinrichtung
vorgesehen, die z.B. pneumatisch, hydraulisch oder auf eine andere geeignete Art und
Weise arbeitet und eine der Bremswalzen mit einer entsprechenden Kraft in Richtung
der anderen Walze des Bremswalzenpaares drückt, um eine entsprechende Bremskraft auf
die Faserstreifen auszuüben, die durch das Bremswalzenpaar hindurchlaufen. Die Bremseinrichtung
kann z.B. zwei Bremswalzenpaare haben, wenn in der Aufbereitungseinrichtung zwei Faserstreifen
gleichzeitig aufbereitet werden sollen, aus denen dann durch die nachfolgenden Verarbeitungsschritte
zwei Faserstränge erzeugt werden sollen. Die zwei Bremswalzenpaare können "gekoppelt"
sein, d.h., es sind zwar zwei voneinander getrennte Bremswalzenpaare vorhanden, diese
Bremswalzenpaare werden aber gleichzeitig von ein und der gleichen Stelleinrichtung
betätigt. Damit erzeugen die Bremswalzenpaare gleiche Bremskräfte auf die durch sie
laufenden Faserstreifen.
[0017] Als Bremseinrichtung kann auch mindestens ein Bremsstab verwendet werden, über den
die Faserstreifen geführt werden, wobei mindestens einer der Bremsstäbe bewegbar ist,
damit die Lage der Bremsstäbe zueinander verändert werden kann, um die Bremskraft
auf die Faserstreifen einstellen zu können.
[0018] Alternativ hierzu kann die Bremseinrichtung wenigstens ein Bremsblech aufweisen,
über das die Faserstreifen geführt sind, wobei das Bremsblech bewegbar ist, um die
Bremskraft auf die Faserstreifen einstellen bzw. ändern zu können.
[0019] Durch Einstellung der Zuführmenge und/oder anderer Eigenschaften der zugeführten
Faserstreifen läßt sich eine gleichmäßige Qualität der erzeugten Filterstränge erzeugen,
auch wenn die zugeführten Faserstreifen relativ große Abweichungen von den Sollvorgaben
haben. Insbesondere, wenn innerhalb des Faserstreifens eines Ballens u.a. Schwankungen
des Kräuselindexes und/oder des Gesamttiters gegeben sind, können diese über die automatische
Regelung der Bremskraft ausgeregelt werden, ohne daß es einer manuellen Neueinstellung
der Maschine durch das Personal bedarf. Schließlich läßt sich durch die Einstellung
der Zuführmenge der Faserstreifen zur weiteren Aufbereitung die Ausschußquote reduzieren
und damit die Produktivität der Filterstrangherstellung erhöhen.
[0020] Eine Produktivitätssteigerung bei der Herstellung von Fasersträngen kann ganz allgemein
auch dadurch erreicht werden, indem gleichzeitig mehrere Faserstränge hergestellt
werden, wobei die gleichzeitig hergestellten Faserstränge aus mindestens einem fortlaufend
zugeführten Faserstreifen hergestellt werden und wenigstens eine charakteristische
Größe der hergestellten Faserstränge erfaßt und gemessen und die Zuführmenge des Faserstreifens
oder der Faserstreifen in Abhängigkeit vom Meßergebnis automatisch gesteuert wird.
[0021] Mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich gleichzeitig mehrere umhüllte
Faserstränge aus mindestens einem fortlaufend zugeführten Faserstreifen herstellen.
Dabei wird die Qualität der hergestellten Faserstränge überwacht, indem eine charakteristische
Größe der hergestellten Faserstränge detektiert und ausgewertet wird, um die Zuführmenge
des Faserstreifens oder der Faserstreifen über die Regelung der Bremskraft einzustellen,
um z.B. eine gleichmäßige Dichte bzw. Masse der hergestellten Faserstränge zu gewährleisten.
[0022] Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat zum gleichzeitigen Herstellen mehrerer umhüllter
Faserstränge eine Aufbereitungseinrichtung, die mindestens einen Faserstreifen, insbesondere
einen Filtertowstreifen, einer Formateinrichtung zuführt, die gleichzeitig mehrere
separate Faserstränge aus den zugeführten Faserstreifen, die mit Hüllmaterial umhüllt
werden, bildet. Mit dieser Vorrichtung, die z.B. gleichzeitig zwei Faserstränge herstellt,
kann die Produktivität der Faserstrangherstellung verdoppelt werden, ohne daß ein
erhöhter Personalaufwand oder Platzaufwand zur Unterbringung dieser Doppelstrangmaschine
nötig wäre.
[0023] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist eine Meßeinrichtung auf, mit der wichtige
Eigenschaften und Größen der hergestellten Faserstränge bzw. Filterstäbe bei der Produktion
überwacht werden können. Solche Eigenschaften und Qualitätsparameter für Faserstränge
bzw. Filterstäbe sind z.B. deren Dichte bzw. Masse, deren Zugwiderstand und Durchmesser.
[0024] Als Ausgangsmaterial der Mehrfachstrangherstellung können z.B. gleichzeitig zwei
nebeneinander laufende Faserstreifen einer Doppelstrangmaschine bzw. Doppelstrangfilterstabmaschine
zugeführt werden. Die Aufbereitungseinrichtung sorgt in diesem Fall dafür, daß die
Zuführmenge für jeden der zwei Faserstränge einzeln regelbar ist. Vorzugsweise können
hierzu individuell regelbare Bremswalzenpaare verwendet werden, durch die jeweils
einer der Faserstreifen in der Aufbereitungseinrichtung hindurchläuft, um die Zuführmenge
für die weitere Aufbereitung automatisch einzustellen. Mittels der durch das Bremswalzenpaar
auf den Faserstreifen ausgeübten Bremskraft läßt sich die Zuführmenge in gewissen
Grenzen variieren, um die zu erzielenden Filtertoleranzen einhalten zu können. Das
Bremswalzenpaar besteht aus einer gummibeschichteten Walze und einer Stahlwalze. Die
Bremsung des Faserstreifens erfolgt durch die Walkarbeit der gummibeschichteten Walze
auf der Stahlwalze, wobei der Faserstreifen die Walzen antreibt.
[0025] Haben die beiden voneinander getrennt abgezogenen Faserstreifen jedoch individuell
stark unterschiedliche Eigenschaften, wie z.B. einen stark unterschiedlichen Gesamttiter
oder Kräuselindex, kann es schwierig werden, die Unterschiede zwischen den Faserstreifen
mit den individuell regelbaren Bremswalzenpaaren auszugleichen. Die Folge wäre, daß
sich die gleichzeitig erzeugten Faserstränge in ihren Eigenschaften unterscheiden
und schlimmstenfalls die angestrebten Toleranzen überschritten werden würden. Vorzugsweise
wird deshalb bei der Filterstabherstellung ein mehrfachbreiter Filtertowstreifen verwendet,
der eine für die Teilbarkeit vorgesehene Sollreißlinie aufweist.
[0026] Vorzugsweise wird ein doppelbreiter Faserstreifen verwendet, der an seiner mittig
verlaufenden Sollreißlinie in der Aufbereitungseinrichtung in zwei einfachbreite Faserstreifen
aufgetrennt wird. Die aufgetrennten, einfachbreiten Faserstreifen bzw. die beiden
Streifenhälften des von einem Ballen abgezogenen, breiten Faserstreifens haben vorteilhafterweise
im wesentlichen die gleichen Materialeigenschaften, insbesondere die gleiche Menge
oder Masse pro Länge, so daß zu starke Unterschiede in den wichtigen Materialeigenschaften
sicher vermieden und so die Toleranzen der Faserstränge bei der Doppelfaserstrangherstellung
sicher eingehalten werden können.
[0027] Der bevorzugte doppelbreite, teilbare Faserstreifen zeichnet sich demnach dadurch
aus, daß sich alle für die Faserstrangherstellung qualitätsrelevanten Parameter herstellungsbedingt
in beiden Faserstreifenhälften nur unwesentlich unterscheiden können, da beide Hälften
des doppelbreiten Faserstreifens in demselben Arbeitsgang produziert werden.
[0028] Die Verwendung eines doppelbreiten Faserstreifens, der von einem einzigen Ballen
abgezogen wird, hat insbesondere Vorteile, wenn der doppelbreite Faserstreifen vollständig
abgezogen ist, d.h., der Ballen gewechselt werden muß. Es muß dann bei dem doppelbreiten
Faserstreifen nur ein Ballen ausgewechselt werden und der doppelbreite Faserstreifen
in die Doppelstrangmaschine eingefädelt werden, um den Betrieb fortsetzen zu können.
Dies stellt auch eine Verbesserung gegenüber der alternativen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung dar, bei der zwei voneinander getrennte Faserstreifen von jeweils
einem Ballen abgezogen werden. In diesem Fall laufen die Ballen grundsätzlich nicht
gleichzeitig aus, wordurch prinzipiell zwei Maschinenstops notwendig sind, was einen
erhöhten Personalaufwand und Mehranfall von Abfall zur Folge hat. Dieses wird bei
der Verwendung des doppelbreiten Faserstreifens mit einem Ballen vermieden.
[0029] Der genaue Aufbau des verwendeten doppelbreiten, teilbaren Faserstreifens und weiterer
mehrfachbreiter und asymmetrischer Faserstreifen wird in der gleichzeitig eingereichten
Anmeldung "Mehrfachbreiter Faserstreifen sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung
zu dessen Herstellung" beschrieben, die vom gleichen Anmelder wie die vorliegende
Anmeldung stammt, und auf die hier ausdrücklich Bezug genommen wird.
[0030] Um eine schnelle Mengen-Regelung mit der Bremseinrichtung zu erreichen, ist eine
möglichst kontinuierliche Überwachung z.B. der Dichte bzw. Masse oder des Zugwiderstands
der hergestellten Faserstränge bzw. Filterstäbe von Vorteil. Hierzu eignet sich eine
vergleichende Strangdichtemessung oder eine On-line-Zugwiderstandsmessung.
[0031] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß als charakteristische
Größe der erzeugten Faserstränge deren Masse erfaßt und ermittelt wird. In Abhängigkeit
von den erfaßten Massemeßwerten kann die Zuführmenge über die Bremskraft auf die abgezogenen
Faserstreifen eingestellt werden.
[0032] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird als charakteristische Größe
der erzeugten Faserstränge der Zugwiderstand der Filterstäbe ermittelt. In Abhängigkeit
von dem ermittelten Zugwiderstandsmeßwert wird die Zuführmenge des Faserstreifens
im Sinne der Konstanthaltung des Zugwiderstands mit der Bremseinrichtung in der Aufbereitungseinrichtung
geregelt.
[0033] Die charakteristischen Größen Masse und/oder Zugwiderstand der erzeugten Faserstränge
bzw. Filterstränge werden vorzugsweise On-line auf der erfindungsgemäßen Vorrichtung
erfaßt. Durch die Erfindung können die maßgeblichen Eigenschaften der hergestellten
Faserstränge optimal eingestellt und bei der Herstellung dauerhaft eingehalten werden.
Dabei ist durch die Einstellung bzw. Regelung der Menge über die Messung der charakteristischen
Größe, wie z.B. des Zugwiderstands, gewährleistet, daß das Zugverhalten der Zigaretten
beim Rauchen durch das Filter nicht beeinträchtigt wird.
[0034] Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung können der
nachfolgenden Beschreibung einer beispielhaften Ausführungsform in Verbindung mit
den Zeichnungen entnommen werden. Es zeigen:
Figur 1 schematisch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei die Vorrichtung als Doppelfilterstrangmaschine
ausgelegt ist;
Figur 2 eine Detailansicht der in der Ausführungsform nach Figur 1 verwendeten Aufbereitungseinrichtung
mit einem gekoppelten doppelten Bremswalzenpaar und einer Trenneinrichtung für einen
zugeführten doppelbreiten, teilbaren Filtertowstreifen;
Figur 3 eine schematische Seitenansicht der Aufbereitungseinrichtung in der Vorrichtung
nach Figur 1, jedoch ohne Trenneinrichtung;
Figur 4 ein Funktionsdiagramm, das ein erzeugtes Signal in Abhängigkeit von dem Gewicht
eines Filterstranges zeigt; und
Figur 5 ein Funktionsdiagramm, das die Abhängigkeit des Gewichts des Filterstranges
von der durch eine Bremseinrichtung in der Vorrichtung nach Figur 1 aufgebrachten
Bremskraft (Bremswalzen-Druck) zeigt.
Figur 6 ein schematisches Blockdiagramm, das die wesentlichen Einrichtungen eines
Regelkreises zum Regeln der Zuführmenge an Filtertowstreifen über die Bremskraft auf
den Filtertowstreifen zeigt;
Figur 7 eine schematische Seitenansicht einer Bremseinrichtung zur Verwendung in der
Ausführungsform nach Figur 1, wobei die Bremseinrichtung Bremsstäbe anstatt Bremswalzen
verwendet; und
Figur 8 eine schematische Seitenansicht einer weiteren alternativen Bremseinrichtung,
die in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung nach Figur 1 verwendet werden
kann, wobei die alternative Bremseinrichtung Bremsbleche anstatt Bremswalzen verwendet.
[0035] In Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung als Doppelfilterstrangmaschine zum
gleichzeitigen Herstellen zweier Filterstränge, insbesondere für die Herstellung von
Filtern für Zigaretten und vergleichbaren rauchbaren Artikeln, in einer schematischen
Seitenansicht dargestellt.
[0036] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist im wesentlichen eine Anordnung 8, 9, 10 auf,
über die ein doppelbreiter, teilbarer Filtertowstreifen einer Aufbereitungseinrichtung
1 zugeführt wird. Der Aufbereitungseinrichtung 1 folgt eine Formateinrichtung 3 zum
gleichzeitigen Herstellen zweier umhüllter Filterstränge aus dem abgezogenen und aufbereiteten
Filtertowstreifen.
[0037] Die Aufbereitungseinrichtung 1 weist eine Bremseinrichtung 4, ein angetriebenes Streckwalzenpaar
12, ein zweites angetriebenes Streckwalzenpaar 11, eine Ausbreiterdüse 13, einen Sprühkasten
14 und ein Umlenkwalzenpaar 15 auf (Figur 3).
[0038] Gemäß Figur 2 umfaßt die Bremseinrichtung 4 der Aufbereitungseinrichtung 1 zwei nebeneinander
angeordnete Bremswalzenpaare 4.1 und 4.2 und eine Stelleinrichtung 60, die aus zwei
pneumatischen Zylinderkolbeneinheiten aufgebaut ist, welche jeweils einen Zylinder
4.4 und einen dazugehörigen Kolben 4.9 aufweisen. Am freien Ende des Kolbens 4.9 ist
ein U-förmiges Trägerteil 4.7 befestigt, in dem eine zugeordnete Bremswalze 4.11 des
Bremswalzenpaares 4.1 gelagert ist. Durch Ansteuern mit Druckluft kann die pneumatische
Zylinderkolbeneinheit die im U-förmigen Träger 4.7 gelagerte Walze 4.11 nach oben
gegen eine zweite Walze 4.12 des Walzenpaares 4.1 drücken, um die Bremskraft auf den
zwischen den Walzen des Walzenpaares hindurchlaufenden Filtertowstreifen einzustellen.
In der vorliegenden Ausführungsform sind die beiden Bremswalzenpaare 4.1 und 4.2 "gekoppelt",
d.h., daß ihre zugeordneten Stelleinheiten mit der gleichen Druckluft beaufschlagt
werden (die entsprechenden Druckluftleitungen und das dafür notwendige pneumatische
System sind bekannt und brauchen hier nicht weiter dargestellt zu werden), damit an
beiden Bremswalzenpaaren 4.1 und 4.2 die gleiche Bremskraft auf die Filtertowstreifen
wirkt.
[0039] Die beiden einfachbreiten Filtertowstreifen 6.1 und 6.2 werden mittels einer Trenneinrichtung
16, die z.B. als Trennkeil oder als Trennblech ausgebildet sein kann und die oberhalb
der Bremswalzen angeordnet ist, durch Auftrennen eines doppelbreiten, teilbaren Filtertowstreifens
6 gewonnen. Der doppelbreite, teilbare Filtertowstreifen 6 wird von einem Ballen 7
fortlaufend von dem ersten Streckwalzenpaar 12 der Aufbereitungseinrichtung 1 abgezogen,
wobei der doppelbreite Filtertowstreifen nach der Entnahme vom Ballen 7 auf seinem
Weg zum Streckwalzenpaar 12 über eine Umlenkrolle 8 geführt ist und zwei Luftdüsen
9 und 10, die zur Ausbreitung und Auflockerung des doppelbreiten Filtertowstreifens
dienen, passiert. Schließlich durchlaufen die einfachbreiten Filtertowstreifen 6.1
und 6.2 nach der Trenneinrichtung 16 die Bremswalzenpaare 4.1 und 4.2, um das Streckwalzenpaar
12 zu erreichen. Nach Passieren des Streckwalzenpaares 12 gelangen die beiden einfachbreiten
Filtertowstreifen 6.1 und 6.2 zum zweiten Streckwalzenpaar 11 der Aufbereitungseinrichtung
1, wobei die beiden Filtertowstreifen zwischen den beiden Streckwalzenpaaren 1 und
11 verstreckt werden, was durch die Einstellung einer Differenzgeschwindigkeit zwischen
den angetriebenen Streckwalzenpaaren bewirkt wird. Nach dem zweiten Streckwalzenpaar
11 werden die einfachbreiten Filtertowstreifen 6.1 und 6.2 einer doppelausgelegten
Ausbreiterdüse 13 zugeführt, wo sie gleichmäßig ausgebreitet werden für die nachfolgende
Bearbeitung in dem Sprühkasten 14. Im Sprühkasten 14 werden die beiden Filtertowstreifen
6.1 und 6.2 mit einem Weichmacher, z.B. Triacetin, versehen und danach einem Umlenkwalzenpaar
15 zugeführt. Die beiden Streckwalzenpaare 11 und 12 und das Umlenkwalzenpaar 15 sind
angetrieben, wohingegen die beiden Bremswalzenpaare 4.1 und 4.2 der Bremseinrichtung
4 in der Aufbereitungseinrichtung 1 nicht angetrieben sind.
[0040] Die Streckwalzenpaare 11 und 12 bilden zusammen mit den Einrichtungen 13, 14 und
15 ein Einfachstreckwerk, das im wesentlichen bei der Verarbeitung des doppelbreiten
Filtertowstreifens bzw. bei der gleichzeitigen Aufbereitung der beiden einfachbreiten
Filtertowstreifen ohne größere Modifikationen beibehalten werden kann und nicht doppelt
ausgelegt werden muß.
[0041] Die beiden Filtertowstreifen 6.1 bzw. 6.2 gelangen zu den doppelt vorgesehenen Einlauftrichtern
19 der Formateinrichtung 3, in denen die beiden einfachbreiten Filtertowstreifen jeweils
zu einem Filterstrang zusammengefaßt werden und jeweils auf einen von Bobinen 21 abgezogenen
und mittels einer Beleimvorrichtung 22 mit Leim versehenen Umhüllungsstreifen 23 versehen
werden. Der jeweilige Hüllmaterialstreifen 23 und der jeweilige Filterstrang gelangen
jeweils auf ein Formatband 24 der Formateinrichtung 3, die zwei parallel laufende
Formatbänder aufweist. Jedes der beiden Formatbänder führt die auf ihr liegenden Komponenten
durch ein Format 26 das als Doppelformat ausgelegt ist und das den jeweiligen Hüllmaterialstreifen
23 um den zugeordneten Filterstrang herumlegt, wodurch umhüllte Filterstränge 27.1
und 27.2 gebildet werden. Die so erzeugten nebeneinander laufenden umhüllten Filterstränge
durchlaufen eine Doppelnahtplätte 28, in welcher die Klebnähte der nebeneinander laufenden
umhüllten Filterstränge 27.1 und 27.2 verschlossen werden. Anschließend werden die
parallel laufenden Filterstränge jeweils mittels eines Schneidapparats 29 fortlaufend
in nebeneinander laufende Filterstäbe 31 geschnitten, die in eine doppelt vorhandene
Ablegetrommel 32 überführt werden, in der sie in einer queraxialen Förderrichtung
umgelenkt werden, wo sie über eine doppelt vorhandene Prüftrommel 33 auf ein Ablegeband
34 überführt werden, von dem aus sie einer Weiterverarbeitung oder einer Zwischenlagerung
zugeführt werden.
[0042] Die Filterherstellungsmaschine weist eine an sich bekannte Meßeinrichtung 46 auf,
mit welcher eine charakteristische Größe der Filterstränge 27.1 und 27.2, im vorliegenden
Fall die Dichte bzw. die Masse der Filterstränge, bestimmt wird. Die Meßeinrichtung
46 ist mit einer Steuereinrichtung 48 verbunden, an die die Massemeßwerte als Signal
ausgegeben werden. Als Meßeinrichtung 46 kann z.B. eine radioaktive Strahlungsquelle
(Betastrahler) verwendet werden. Diese Meßeinrichtung wird in der DE OS 22 08 944
ausführlich beschrieben, auf deren Inhalt diesbezüglich hier ausdrücklich Bezug genommen
wird.
[0043] Optional kann die Meßeinrichtung ein an sich bekanntes weiteres Meßmittel zum Erfassen
einer zweiten charakteristischen Größe der Filterstränge, nämlich der Zugwiderstände
der abgetrennten Filterstäbe 31 und damit der Filterstränge 27.1 und 27.2 umfassen.
Hierzu wird eine Prüftrommel 33 verwendet, mit der die Zugwiderstände der Filterstäbe
von den einzelnen Filtersträngen 27.1 bzw. 27.2 gemessen werden. Die Messung des Zugwiderstands
von Filterstäben mit einer Prüftrommel ist an sich bekannt. Hierzu wird beispielsweise
auf die DE-OS 41 09 603 A1 hingewiesen. Eine nähere Erläuterung der Prüftrommel und
des zugehörigen Meßvorgangs wird daher hier nicht durchgeführt. Die Prüftrommel 33
ist mit der Steuereinrichtung 48 verbunden, die in Abhängigkeit von den Zugwiderstandsmeßwerten
und den Massemeßwerten Steuersignale erzeugt, mit denen die beiden Bremswalzenpaare
4.1 bzw. 4.2 der Bremseinrichtung 4 zur Einstellung der Bremskraft angesteuert werden,
um die zu verarbeitende Menge der einfachbreiten Faserstreifen 6.1 bzw. 6.2 einzustellen.
Für die Zugwiderstandsmessung kann anstelle der Doppelprüftrommel 33 ein Meßmittel
49 zum Erfassen der Zugwiderstände der einzelnen Filterstränge vorgesehen sein. Auf
ein solches Meßmittel wird z.B. in der DE OS 41 09 603 A1 hingewiesen. Die soeben
erwähnte Zugwiderstandsmessungen können zusätzlich zur Dichtemessung oder als alternative
Messung verwendet werden und werden deshalb in der Figur 1 bezüglich ihrer Ausgangssignale
mit gestrichelten Linien gezeigt.
[0044] Als Meßmittel 46 für die Dichte der fertigen Filterstränge kann ein Doppelmeßkopf
vorgesehen sein, der mit einer Strahlung arbeitet, die die Faserstränge durchdringt.
Der Doppelmeßkopf kann beispielsweise Beta-Strahlung verwenden.
[0045] Im folgenden soll nun von dem Fall ausgegangen werden, daß alleine die Dichte bzw.
die Masse der erzeugten Filterstränge 27.1 und 27.2 mittels der Meßeinrichtung 46
erfaßt und ermittelt wird und von der Steuereinrichtung 48, die z.B. einen Mikroprozessor
bzw. einen Mikrocomputer mit ROM, RAM, CPU und entsprechenden Ein-/Ausgabe-Einheiten
aufweisen kann, nur das dem Gewicht der Filterstränge zugeordnete Dichte-Signal ausgewertet
wird, um die Bremseinrichtung 4 in der Aufbereitungseinrichtung 1 anzusteuern.
[0046] Figur 4 zeigt den funktionellen Zusammenhang zwischen der Masse der Filterstränge
27.1 bzw. 27.2 und dem Ausgangssignal der Meßeinrichtung 46. Wie aus der Figur 4 zu
ersehen ist, besteht zwischen der ermittelten Masse und dem Dichte-Signal ein linearer
Zusammenhang. Die Steuereinrichtung 48 wertet die ankommenden Dichte-Signale für die
beiden Filterstränge 27.1 und 27.2 aus, bildet aus den Signalen einen Mittelwert und
vergleicht diesen ermittelten Ist-Wert mit einem abgespeicherten Soll-Wert SOLL für
die Dichte der Filterstränge. Ergibt der Vergleich, daß die aktuelle Masse der Filterstränge
27.1 und 27.2 niedriger als der Soll-Wert SOLL ist, gibt die Steuereinrichtung 48
ein elektrisches Steuersignal an die Stelleinrichtung in der Bremseinrichtung 4 ab,
die dieses elektrische Steuersignal in einen entsprechenden Hub der Zylinderkolbeneinheiten
der Stelleinrichtung 60 umsetzt, d.h., in diesem Fall werden die Kolben der pneumatischen
Stelleinheiten etwas zurückgenommen, um die Bremskraft zu erniedrigen, damit die zu
verarbeitende Menge der Filtertowstreifen 6.1 und 6.2 erhöht wird. Ergibt der Vergleich
in der mikroprozessor-gesteuerten Steuereinrichtung 48, daß die ermittelte Masse der
beiden Filterstränge 27.1 und 27.2 größer als der Soll-Wert SOLL ist, erzeugt die
Steuereinrichtung 48 ein entsprechendes Steuersignal, das die pneumatischen Stelleinheiten
in der Bremseinrichtung 4 dazu veranlaßt, die Bremskraft auf die beiden Faserstreifen
6.1 und 6.2 zwischen den beiden Bremswalzenpaaren 4.1 und 4.2 zu erhöhen, damit die
zugeführten Mengen der beiden Faserstreifen 6.1 und 6.2 abgesenkt wird. Die Steuereinrichtung
48 ermittelt das entsprechende Steuersignal z.B. auf der Basis einer abgespeicherten
Kennlinie, die den Zusammenhang zwischen der Masse der erzeugten Filterstränge 27.1
bzw. 27.2 bzw. des ermittelten Mittelwertes für diese Filterstränge und dem Bremswalzendruck
bzw. der Bremskraft wiedergibt. Eine typische Kennlinie für diesen Zusammenhang kann
dem Funktionsdiagramm der Figur 5 entnommen werden.
[0047] In der Figur 6 ist zur Verdeutlichung der zuvor geschilderten Steuerungs- und Regelungsabläufe
ein Regelkreis in schematischer Blockform dargestellt, der die wesentlichen Einrichtungen
zeigt, die an der Regelung beteiligt sind.
[0048] Die von der Formateinrichtung 3 gleichzeitig erzeugten, nebeneinander laufenden Filterstränge
27.1 und 27.2 werden mittels eines Doppelmeßkopfs 46.1 der Meßeinrichtung 46 abgetastet,
um die Dichte bzw. Masse der Filterstränge 27.1 und 27.2 zu erfassen. Der Doppelmeßkopf
gibt ein frequenzmoduliertes Meßsignal ab, das von einem Frequenz/Spannungs-Umsetzer
in ein elektrisches Signal umgesetzt wird. Das elektrische Signal wird mit dem Sollwert
SOLL verglichen, der von einem Sollwertgeber 48.1 ausgegeben wird. Der Vergleicher
48.3 gibt das Vergleichsergebnis an einen Regler 48.2 aus, der das zuvor erwähnte
elektrische Steuersignal erzeugt. Als Regler 48.2 kann z.B. ein herkömmlicher PID-Regler
verwendet werden oder, wie zuvor erwähnt, ein Mikroprozessor bzw. ein Mikrocomputer,
der dann neben der Reglerfunktion auch die Vergleichsfunktion des Vergleichers 48.3
und die Funktion des Sollwertgebers 48.1 übernimmt. Die Einrichtungen 48.1, 48.2 und
48.3 sind in der Steuereinrichtung 48 enthalten. Das elektrische Steuersignal wird
über entsprechende Leitungen bzw. Verkabelungen an einen Spannungs/Druck-Umsetzer
60.1 ausgegeben, der das zugeführte elektrische Steuersignal in ein entsprechendes
Drucksignal bzw. in einen entsprechenden Druck zum Ansteuern der pneumatischen Stelleinheiten
bzw. Stelleinheit in der Stelleinrichtung 60 umsetzt, um die Bremskraft auf die zugeführten
Filtertowstreifen 6.1 und 6.2 einzustellen, bevor die Filtertowstreifen der nachfolgenden
Aufbereitungseinrichtung 1 und dann der Formateinrichtung 3 zugeführt werden. Ziel
der Regelung ist es, die Zuführmenge der Filtertowstreifen 6.1 und 6.2 auf einen konstanten
Wert einzustellen, der durch den Sollwert SOLL, der vom Sollwertgeber 48.1 der Steuereinrichtung
48 erzeugt wird, gegeben ist.
[0049] In Alternative zur Ausführungsform nach Figur 1 kann die Bremseinrichtung 4 als alternative
Mittel Bremsstäbe 4.22 und 4.21 aufweisen, die in Figur 7 schematisch in einer Seitenansicht
gezeigt werden. Zwischen den Bremsstäben 4.21 und 4.22 ist ein Halter 4.20 angeordnet,
an dessen Enden die Bremsstäbe 4.22 und 4.21 befestigt sind. Der Halter 4.20 ist um
eine Achse drehbar ausgelegt, die parallel zu den Achsen der Bremsstäbe 4.22 und 4.21
verläuft. In der Figur 7 ist eine Drehrichtung des Halters 4.20 mittels des gekrümmten
Doppelpfeils angegeben. Folglich bewegt sich der Halter 4.20 bei einer Drehung parallel
zu einer Ebene, die senkrecht zur Drehachse und den Achsen der Bremsstäbe 4.21 und
4.22 steht. Als Antrieb für den drehbaren Halter 4.20 der vorliegenden Stabbremse
nach Figur 7 kann ein elektrischer, pneumatischer oder hydraulischer Antriebsmechanismus
dienen. Durch Drehen des Halters wird die Position der Bremsstäbe 4.22 und 4.21 geändert,
so daß sich auch der Umschlingungswinkel der Filtertowstreifen auf den Bremsstäben
ändert, die über die Bremsstäbe, wie in der Figur 7 dargestellt, geführt sind und
dementsprechend eine geänderte Bremskraft auf die Filtertowstreifen einwirkt. Damit
kann über eine entsprechend ausgelegte Stelleinrichtung 60 mittels der Bremseinrichtung
nach Figur 7 die Bremskraft variiert werden.
[0050] In der Figur 8 wird eine weitere alternative Ausführung der Bremseinrichtung 4 in
der Ausführungsform der Erfindung nach Figur 1 gezeigt. Hier werden als Bremseinrichtung
4 zwei Bremsbleche 4.24 und 4.25 verwendet, die halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen.
Die beiden Bremsbleche 4.24 und 4.25 sind mit Abstand zueinander versetzt angeordnet
und in entgegengesetzte Richtung über einen entsprechenden Antriebsmechanismus, der
hier nicht gezeigt wird, verschiebbar, wobei die Bewegungsrichtungen der Bremsbleche
4.24 und 4.25 in der Figur 8 durch entsprechende Pfeile angedeutet sind. Die Filtertowstreifen
6.1 und 6.2 sind um die Bremsbleche 4.25 und 4.24 in dieser Reihenfolge in Laufrichtung
der Filtertowstreifen 6.1 und 6.2 geführt. Je geringer der Abstand zwischen den beiden
Bremsblechen 4.24 und 4.25 in Richtung der in Figur 8 eingezeichneten Bewegungspfeile
der Bremsbleche ist, desto geringer ist der Umschlingungswinkel der Filtertowstreifen
6.1 und 6.2 um die Bremsbleche 4.24 und 4.25 herum, und desto geringer ist die Bremskraft,
die auf die Filtertowstreifen 6.1 und 6.2 einwirkt. Damit kann auch über die Ausführungsform
der Bremseinrichtung 4 nach Figur 8 die Bremskraft auf die Faserstreifen über eine
entsprechende Stelleinrichtung 60 variiert werden.
1. Verfahren zum Herstellen mindestens eines Faserstrangs, insbesondere zum Herstellen
mindestens eines Filterstrangs zur Erzeugung von Filtern für Zigaretten und für andere
rauchbare stabförmige Artikel, wobei mindestens ein Faserstreifen, insbesondere ein
Filtertowstreifen (6), von einem Vorrat (7) abgezogen wird, der mindestens eine abgezogene
Faserstreifen einer nachfolgenden Aufbereitung zugeführt wird, bei der der Faserstreifen
unter anderem gestreckt und aufgebauscht wird, der mindestens eine aufbereitete Faserstreifen
dann in einer Formateinrichtung (3) zu einem Faserstrang bzw. zu Filtersträngen (27.1,
27.2) zusammengefaßt wird, die schließlich mit einem Hüllmaterial (23) versehen werden,
um einen oder mehrere fortlaufende, umhüllte Faserstränge, insbesondere Filterstränge
(27.1, 27.2), zu bilden, wobei der Faserstreifen bzw. die Faserstreifen zu Beginn
der Aufbereitung einer Bremskraft ausgesetzt wird bzw. werden, um die zu verarbeitende
Menge und/oder andere Eigenschaften des Faserstreifens bzw. der Faserstreifen einzustellen,
wobei die Bremskraft automatisch eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine charakteristische Größe
der hergestellten Filterstränge (27.1, 27.2) erfaßt und gemessen wird und die zu verarbeitende
Menge des Filtertowstreifens (6; 6.1, 6.2) in Abhängigkeit vom gemessenen Istwert
und einem Sollwert für die charakteristische Größe über die Bremskraft auf den Filtertowstreifen
oder die Filtertowstreifen gesteuert oder geregelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein mehrfachbreiter,
teilbarer Filtertowstreifen (6) als einziger Faserstreifen vom Vorrat (7) abgezogen
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweifachbreiter, teilbarer
Filtertowstreifen (6) abgezogen wird, aus dem zwei Filterstränge (27.1, 27.2) erzeugt
werden.
5. Verfahren anch Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mehrfachbreite Filtertowstreifen
(6) in mehrere Einzelstreifen (6.1, 6.2) unterteilt wird und daß dann auf jeden Einzelstreifen
(6.1, 6.2) eine gleiche Bremskraft einwirkt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine charakteristische
Größe für jeden der gleichzeitig erzeugten Filterstränge (27.1, 27.2) erfaßt und gemessen
wird, daß aus den Meßergebnissen und vorgegebenen Sollwerten ein mittlerer Wert für
die Bremskraft ermittelt wird und daß die mittlere gleiche Bremskraft auf alle der
Aufbereitung zugeführten Einzelstreifen (6.1, 6.2) einwirkt.
7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig zwei Filterstränge
aus zwei Filtertowstreifen erzeugt werden, die gleichzeitig von getrennten Vorratsballen
abgezogen werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden der erzeugten Filterstränge
eine charakteristische Größe erfaßt und gemessen wird und daß die Meßergebnisse dazu
verwendet werden, die zu verarbeitende Menge jedes einzelnen Filtertowstreifens individuell
über die jeweils auf den einzelnen Filtertowstreifen einwirkende Bremskraft einzustellen.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger
Filterstrang aus einem einzigen, abgezogenen Filtertowstreifen hergestellt wird, daß
eine charakteristische Größe des hergestellten Filterstrangs erfaßt und gemessen wird
und daß die zu verarbeitende Menge des Filtertowstreifens in Abhängigkeit vom Meßergebnis
und von weiteren vorgegebenen Werten über die Bremskraft auf den Filtertowstreifen
gesteuert bzw. geregelt wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichte bzw. die Masse des hergestellten Filterstrangs oder der hergestellten
Faserstränge als charakteristische Größe ermittelt wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zugwiderstand des hergestellten Filterstrangs bzw. der hergestellten Faserstränge
als charakteristische Größe ermittelt wird.
12. Vorrichtung zum Herstellen eines Faserstrangs oder gleichzeitig mehrerer umhüllter
Faserstränge, insbesondere zum gleichzeitigen Herstellen zweier Filterstränge (27.1,
27.2) für Zigaretten und andere rauchbare stabförmige Artikel, aus einem Faserstreifen
oder mehreren Faserstreifen, insbesondere einem Filtertowstreifen (6), wobei die Vorrichtung
aufweist:
eine Zuführeinrichtung (8, 9, 10) zum fortlaufenden Zuführen eines Faserstreifens
oder gleichzeitig mehrerer Faserstreifen von einem Vorrat (7) aus zu einer Aufbereitungseinrichtung
(1), in der der zugeführte Faserstreifen bzw. die zugeführten Faserstreifen unter
anderem gestreckt und aufgebauscht werden,
eine Formateinrichtung (3) zum Bilden eines oder gleichzeitig mehrerer, umhüllter,
separater Faserstränge, insbesondere zweier Filterstränge (27.1, 27.2), aus dem bzw.
den aufbereiteten Faserstreifen, und
eine Bremseinrichtung (4), die eingangsseitig in der Aufbereitungseinrichtung (1)
angeordnet ist, die eine automatisch einstellbare Bremskraft oder automatisch einstellbare
unterschiedliche Bremskräfte auf den oder die zugeführten Faserstreifen ausübt, um
die zu verarbeitende Menge eines jeden Faserstreifens auf einen vorgesehenen Wert
einzustellen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine Meßeinrichtung (33, 46, 49),
die wenigstens eine charakteristische Größe des hergestellten Filterstrangs bzw. der
hergestellten Filterstränge (27.1, 27.2) erfaßt und mißt, um entsprechende Meßsignale
zu erzeugen, und durch eine Einrichtung (48), die in Abhängigkeit von den ihr zugeführten
Meßsignalen die Menge des oder der Filtertowstreifen (6.1, 6.2) über die Bremseinrichtung
(4) automatisch steuert bzw. regelt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtertowstreifen
ein mehrfachbreiter, teilbarer Filtertowstreifen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trenneinrichtung (16)
vorgesehen ist, die den mehrfachbreiten Filtertowstreifen in Einzelstreifen auftrennt.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung
die charakteristische Größe für jeden der Filterstränge (27.1, 27.2) einzeln ermittelt
und entsprechende Meßsignale an die Steuereinrichtung ausgibt, die die Bremseinrichtung
(4) derart ansteuert, daß die zu verarbeitende Menge der einfachbreiten Filtertowstreifen
(6.1, 6.2) automatisch eingestellt wird.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung
(4) mehrere voneinander getrennte, nicht selbst angetriebene Bremswalzenpaare hat,
durch die jeweils ein Filtertowstreifen läuft, und die einzelnen Bremswalzenpaare
eine Bremskraft auf den jeweils durch sie hindurchlaufenden Filtertowstreifen ausüben,
wobei die Bremskraft einstellbar ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung (4)
zwei Bremswalzenpaare (4.1, 4.2) hat.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Bremswalzenpaare
(4.1, 4.2) gekoppelt sind und eine gleiche Bremskraft ausüben.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung
ein mehrfachbreites, ein doppelbreites oder einfachbreites, nicht selbst angetriebenes
Bremswalzenpaar aufweist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung ein
nicht selbst angetriebenes Bremswalzenpaar aufweist, durch das der Filtertowstreifen
hindurch läuft.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung
mindestens einen Bremsstab aufweist, über den die Filtertowstreifen bzw. der Filtertowstreifen
geführt ist, und daß mindestens einer der Bremsstäbe bewegbar ist, damit die Lage
der Bremsstäbe zueinander verändert werden kann, um die Bremskraft auf den bzw. auf
die Filtertowstreifen einstellen zu können.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung
wenigstens ein Bremsblech hat, über das der oder die Filtertowstreifen geführt ist
bzw. sind, und daß das Bremsblech bewegbar ist, um die Bremskraft auf den bzw. die
Filtertowstreifen einstellen bzw. ändern zu können.
24. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 12 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die Meßeinrichtung (33) den Zugwiderstand der erzeugten Filterstränge als charakteristische
Größe ermittelt.
25. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 12 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die Meßeinrichtung (46) die Dichte bzw. Masse der von der Formateinrichtung (3)
erzeugten Filterstränge als charakteristische Größe ermittelt.