| (19) |
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(11) |
EP 0 629 574 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.1998 Patentblatt 1998/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.05.1994 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65H 19/12 |
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| (54) |
Ladevorrichtung für Material, insbesondere für Papier-Rollen
Loading device for material, in particular for paper rolls
Dispositif de chargement pour du matériau, en particulier pour des bobines de papier
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB SE |
| (30) |
Priorität: |
04.06.1993 DE 4318632
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.12.1994 Patentblatt 1994/51 |
| (73) |
Patentinhaber: bielomatik Leuze GmbH + Co |
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D-72639 Neuffen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Trefz, Wolfgang
D-72770 Reutlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Ruff, Beier, Schöndorf und Mütschele |
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Willy-Brandt-Strasse 28 70173 Stuttgart 70173 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 180 226
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US-A- 4 930 713
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 14, no. 460 (M-1032) 4. Oktober 1990 & JP-A-02 182
650 (S. SEIJI ET AL.) 17. Juli 1990
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ladevorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1. Mit ihr können großen Rollenkörper o. dgl. bis zu mehreren hundert bzw. tausend
Kilogramm Gewicht aus einer abgestützten Lage in eine Arbeitslage so angehoben werden,
daß sie zur Entnahme des Materials, z.B. zum Abwickeln einer Materialbahn frei zugänglich
sind bzw. frei drehen können. Solche Rollen können beispielsweise einen maximalen
Durchmesser von über 1,5 m haben.
[0002] Mit solchen Ladevorrichtungen sollen Rollen unterschiedlichen Außendurchmessers aufgenommen
werden können, wobei z.B. der minimale Rollen-Durchmesser in der Größenordnung von
einem halben Meter liegen kann. Unabhängig von den Durchmesserunterschieden soll die
Aufnahmeachse des Rollenträgers einfach auf die Rollenachseauszurichten sein, um die
z.B. durch eien Achshülse gebildete Rollennabe in Eingriff mit dem jeweiligen Aufnahmekopf
des Rollenträgers bringen zu können. Hierzu kann der Rollenträger so gesteuert sein,
daß seine Aufnahmeachse über einen Ausrichtweg eine annähernd geradlinige bzw. vertikale
Bewegungsbahn durchläuft, die mit derjenigen Axialebene zusammenfällt, in welcher
die Rollenachsen unabhängig vom Rollen-Durchmesser liegen, wenn die Rollen in einer
vorbestimmten und abgestützten Lage bereitgestellt werden.
[0003] Um auch Materialeinheiten mit maximaler Außenweite bei einer solchen Anordnung linear
so in eine Ladestellung zuführen zu können, daß sie ohne eigen Querbewegung in Trageingriff
mit dem Materialträger gebracht werden können, kann der Materialträger mit einem Schlitten
querverfahrbar sein, jedoch ergibt sich dadurch eine aufwendige und verhältnismäßig
viel Raum beanspruchende Anordnung. Desweiteren ist die Ausrichtung der Aufnahmeachse
auf die jeweilige Materialachse schwierig, weil unabhängig voneinander der Schlitten
quer zur vertikalen Axialebene der Materialeinheit und der Materialträger in Höhenrichtung
der Materialeinheit auf deren Materialachse eingestellt werden muß.
[0004] Durch die J-A-2 182 650 ist eine Ladevorrichtung für Papierrollen bekannt geworden,
bei welcher eine ringförmige Steuerkurve mit einer Kurveneindellung vorgesehen sowie
mit dem Materialträger gegenüber einem stationären Steuerläufer drehbar ist. Der Steuerläufer
befindet sich sehr nahe bei der Drehachse des Materialträgers.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, bei welcher
Nachteile bekannter Ausbildungen bzw. der beschriebenen Art vermieden sind und die
insbesondere eine einfache Zuführung des Materials sowie Ausrichtung der Aufnahmeachse
auf die Materialachse unabhängig davon gewährleistet, welchen Abstand die Materialachse
aufgrund ihrer Außenweite von der Abstützung hat.
[0006] Erfindungsgemäß sind die Merkmale nach Patentanspruch 1 vorgesehen. Sie umfassen
zweckmäßig Steuermittel, welche einerseits die Aufnahmeachse des Materialträgers über
denjenigen Bereich annähernd geradlinig bewegen, in welchem die Materialachsen der
zu verarbeitenden Materialeinheiten liegen können und die andererseits dazu geeignet
sind, die Ladevorrichtung in eine Stellung zu überführen, in welcher die jeweilige
Materialeinheit unabhängig von ihrer außenweite in einer annähernd geradlinigen Längsbewegung
und ohne angetriebene Querförderung so in eine stationäre Ladestellung überführt werden
kann, daß sie aus dieser nur noch durch Bewegungen der Ladevorrichtung in Eingriff
mit dem jeweiligen Materialträger gebracht werden kann. Die Steuermittel bewirken
eine kontinuierlich geradlinige Zwangsbewegung über den Ausrichtweg, so daß es nicht
erforderlich ist, zwei quer zueinander liegend und gesondert anzutreibende Bewegungen
so aufeinander abzustimmen, daß die Aufnahmeachse koaxial auf die Rollenachse eingestellt
werden kann.
[0007] Es ist denkbar, die Begradigung des Ausrichtweges der Aufnahmeachse durch einen entsprechend
gesteuerten Antrieb zu bewirken, der in Abhängigkeit vom Hubweg z.B. nach Art einer
Kurvensteuerung arbeitet und die Aufnahmeachse in die begradigte Bahn zwingt. Diese
Kurvensteuerung liegt zweckmäßig in einem gegenüber dem Rollenradius bzw. Rollendurchmesser
größeren Abstand von der Aufnahmeachse, so daß sie gegenüber dem stationären Sockel
der Ladevorrichtung nicht bewegt zu werden braucht, um nach dem Ausrichten der Aufnahmeachse
auf die Rollenachse die übrigen Funktionen der Ladevorrichtung zu ermöglichen. Desweiteren
kann die Kurvensteuerung eine Steuerkurve mit daran geführtem Kurvenläufer aufweisen,
welcher die Aufnahmeachse in Abhängigkeit vom Hubweg quer bewegt und dadurch die Begradigung
des Ausrichtweges zwangsläufig erzwingt.
[0008] Die erfindungsgemäße Ausbildung ist insbesondere für solche Rollenträger geeignet,
die nicht linear oder über ein Parallelogrammgestänge über den Hubweg bewegt werden,
sondern die nach Art einer Schwinge um eine zur Aufnahmeachse z.B. etwa parallele
Schwenkachse einer Hublagerung schwenkbar sind und nach Art eines Kragarmes von der
Lagerachse frei zur Aufnahmeachse ausragen. Die Aufnahmeachse führt dann bei einer
Schwenkbewegung um die Schwenkachse über den dem Ausrichtweg entsprechenden Hubweg
eine Bogenbahn aus, die durch die Kurvensteuerung begradigt wird. Im Falle einer Steuerkurve
ist diese dann zweckmäßig entsprechend gekrümmt bzw. nicht geradlinig. Liegt die Steuerkurve
auf der von der Aufnahmeachse abgekehrten Seite der Schwenkachse, ist die Steuerkurve
entgegengesetzt zu derjenigen Bogenbahn gekrümmt, die die Aufnahmeachse um die Schwenkachse
der Traglagerung ausführt.
[0009] Die Hublagerung ist quer zur Aufnahmeachse gegenüber dem Vorrichtungssockel bewegbar
gelagert, um die Begradigung des Ausrichtweges der Aufnahmeachse zu ermöglichen. Anstatt
diese Querbeweglichkeit durch eine lineare Schlittenbewegung zu ermöglichen, ist zweckmäßig
eine Schwenkbewegung um eine zur Schwenkachse bzw. zur Aufnahmeachse etwa parallel
liegende Lagerachse vorgesehen, deren Abstand von der Schwenkachse wesentlich kleiner
als der Abstand zwischen Schwenkachse und Aufnahmeachse sein kann. Die Schwenkachse
und die Lagerachse liegen vorteilhaft annähernd vertikal übereinander, so daß sich
sehr günstige Belastungsverhältnisse ergeben.
[0010] Mit den Steuermitteln bzw. der Kurvensteuerung kann auch gleichzeitig die Bewegung
der Aufnahmeachse sowie deren Bahn zwischen dem Ausrichtweg und der Beschick-Stellung
gesteuert werden, so daß die Aufnahmeachse über ihren gesamten Bewegungsweg kontinuierlich
gesteuert werden kann, ohne daß quer zueinander liegende Bewegungen aufeinander abgestimmt
werden müssen bzw. hierfür Unterbrechungen der Bewegungsabläufe erforderlich sind.
Zum Beispiel kann die Steuerkurve ununterbrochen von dem dem Ausrichtweg zugehörigen
Kurvenabschnitt in einen anschließenden Kurvenabschnitt übergehen, der die Bewegungsbahn
bis zur Beschick-Stellung steuert.
[0011] Für die Steuerung über den begradigten Ausrichtweg sowie für die Steuerung bis zur
Beschick-Stellung genügt ein einziger Antrieb, der auch aus mehreren Antriebseinheiten,
z.B. Zylindereinheiten, bestehen kann. Es ist aber auch denkbar, die Bewegungsbahn
zwischen dem Ausrichtweg und der Beschick-Stellung mit einem weiteren Antrieb zu beeinflußen,
der dann synchron zu demjenigen Hubantrieb arbeitet, welcher die Aufnahmeachse über
den Ausrichtweg bewegt. In diesem Fall kann es ausreichend sein, die Steuerkurve nur
für die Steuerung über den Hubweg vorzusehen.
[0012] Die Steuermittel wirken zweckmäßig auf eine Stange der Hublagerung, entlang welcher
der jeweilige Rollenträger verschiebbar ist, um die Rolle in getragenem Zustand axial
verstellen bzw. auf eine die Materialbahn verarbeitende Maschine ausrichten zu können.
Die Kurvensteuerung führt diese Axialbewegung nicht mit aus, sondern befindet sich
stationär im Bereich des jeweils zugehörigen Sockels, der in einer stationären Sockelplatte
die Steuerkurve aufweisen kann.
[0013] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Ladevorrichtung in Seitenansicht,
- Figur 2
- einen Ausschnitt der Ladevorrichtung gemäß Figur 1 in Draufsicht,
- Figur 3
- eine weitere Ausführungsform in einer Darstellung entsprechend Figur 1, und
- Figur 4
- eine weitere Ausführungsform.
[0014] Die Ladevorrichtung 1 weist einen stationären Vorrichtungs-Sockel 2 und einen daran
zur Ausführung von Hub- und Ausweichbewegungen bewegbar gelagerten Rollenträger 3
auf, der am Ende eines freiliegenden Tragabschnittes 4 mit einem Aufnahme- bzw. Spannkopf
6 versehen ist, welcher eine horizontale Aufnahmeachse 5 bestimmt. Als Hublagerung
7 ist ein Schwenklager mit horizontaler bzw. zur Aufnahmeachse 5 paralleler Lagerachse
8 vorgesehen, um welche der Träger 3 zur Ausführung der erforderlichen Funktionsbewegungen
nur über einen Bogenwinkel von etwa 90° geschwenkt zu werden braucht.
[0015] Die Hublagerung 7 ist gegenüber dem Sockel 2 annähernd horizontal bzw. quer zur Aufnahmeachse
5 bewegbar und dafür in einer Traglagerung 9 um eine Schwenkachse 11 schwenkbar gelagert,
die etwa parallel zur Achse 5 bzw. 8 sowie mit der Lagerachse 8 in einer etwa vertikalen
Axialebene liegt. Der maximal erforderliche Schwenkwinkel für die Hublagerung 7 beträgt
nur wenige Winkelgrade, nämlich weniger als 10 bzw. 5°, wobei der Abstand zwischen
den Achsen 8, 11 kleiner als die Hälfte des Abstandes zwischen den Achsen 5, 8 oder
etwa ein Drittel davon sein kann. Dadurch kann die Hublagerung 7 bzw. der Tragabschnitt
4 mit dem Spannkopf 6 eine seiner Hubbewegung synchron überlagerte Quer- bzw. Horizontalbewegung
derart ausführen, daß die Aufnahmeachse 5 statt einer reinen Bogenbahn um die Lagerachse
8 über einen vorbestimmten Schwenkwinkel eine annähernd geradlinige bzw. vertikale
Bewegung ausführt. Dieser Schwenkwinkel liegt zweckmäßig unter 60 bzw. 45° und in
der Größenordnung von 30°. Das Traglager der Traglagerung 7 hängt an einem gegenüber
seiner Außenweite schmaleren und starr mit ihm verbundenen Traglenker 12, der mit
seinem oberen Ende um die Schwenkachse 11 schwenkbar gelagert ist.
[0016] Zur kontinuierlich durchgehenden Bewegung des Tragabschnittes 4 über die begradigte
Bewegungsbahn sowie darüberhinaus sind Steuermittel 10 vorgesehen, die im wesentlichen
vollständig auf der von der Aufnahmeachse 5 abgekehrten Seite der Achsen 8, 11 bzw.
der Hublagerung 7 und der Traglagerung 9 im wesentlichen in gleicher Höhe wie die
begradigte Bewegungsbahn liegen. Auf der vom Träger 3 abgekehrten Seite steht ein
mit diesem drehschlüssig verbundener Steuerarm 13 über die Lagerachse 8 vor, mit welchem
einerseits der Spannkopf 6, der Tragabschnitt 4 bzw. der gesamte Träger 3 in seiner
Längsrichtung bzw. etwa in Richtung der Verbindungsgeraden zwischen den Achsen 5,
8 bewegt, nämlich um die Schwenkachse 11 geschwenkt werden kann und mit dem andererseits
der Spannkopf 6 mit dem Träger 3 in Höhenrichtung bzw. um die Lagerachse 8 zu bewegen
ist. Durch die beschriebene Ausbildung braucht der Spannkopf 6 bzw. der Tragabschnitt
4 nicht gegenüber dem übrigen Träger 3 in dessen Längsrichtung verstellbar zu sein,
sondern der gesamte Träger 3 führt die Bewegung aus, die zur Begradigung der ansonsten
um die Lagerachse 8 gekrümmten Bewegungsbahn erforderlich ist.
[0017] Die Steuermittel 10 weisen eine unmittelbar auf den Steuerarm 13 wirkende Kurvensteuerung
14 auf, welche zwangsgesteuert zu einer Bewegung der aus Träger 3 und Hublagerung
7 bestehenden Trageinheit um die Schwenkachse 11 führt und zwar wegabhängig vom Hub-
bzw. Schwenkweg des Trägers 3 um die Lagerachse 8. Zu diesem Zweck läuft ein Läufer
16 an einer Steuerkurve 15, die zweckmäßig feststehend am Sockel 2 angeordnet ist,
so daß der Steuerarm 13 an seinem von der Achse 8 entfernten Ende lediglich mit dem
Läufer 16, z.B. einer Rolle, versehen zu sein braucht und mit diesem Läufer 16 in
die Steuerkurve 15 formschlüssig eingreift. Die Steuerkurve 15 kann den Läufer 16
zwischen einander gegenüberliegenden und etwa parallelen Kurvenflanken aufnehmen,
so daß der Träger 3 in beiden entgegengesetzten Richtungen um die Schwenkachse 11
zwangsläufig gesteuert ist. Der Läufer 16 liegt zweckmäßig etwa in einer gemeinsamen
Axialebene mit den Achsen 5, 8. Die Steuerkurve 15 erstreckt sich nach oben und unten
über die Höhe der Lagerachse 8 hinaus und ist im wesentlichen über ihre gesamte Erstreckung
gekrümmt.
[0018] Ein bis zu einem oberen Ende der Steuerkurve 15 reichender Kurvenabschnitt 17 dient
zur genannten Begradigung der Bewegungsbahn sowie zur Anschlagbegrenzung des Trägers
3 in seiner untersten Stellung. Ein ununterbrochen an das untere Ende des Kurvenabschnittes
17 anschließender und längerer Kurvenabschnitt 18 der Steuerkurve 15 dient dazu, den
Träger 3 bei Bewegungen über das obere Ende der begradigten Bewegungsbahn hinaus so
zu führen, daß praktisch keine Bewegungen um die Schwenkachse 11 stattfinden, sondern
die Hublagerung 7 in derjenigen Stellung gesichert ist, die sie einnimmt, wenn sich
die Aufnahmeachse 5 etwa am oberen bzw. unteren Ende der begradigten Bewegungsbahn
befindet. Das zugehörige Ende der gesamten Bewegungsbahn des Trägers 3 ist ebenfalls
dadurch anschlagbegrenzt, daß der Läufer 16 auf das Ende des Kurvenabschnittes 18
auf läuft. Da der Abstand des Läufer 16 von der Lagerachse 8 etwa um die Hälfte kleiner
als der Abstand zwischen dieser Lagerachse 8 und der Aufnahmeachse 5 ist, ist die
Bewegungsbahn des Läufers 16 bzw. die Länge des Kurvenabschnittes 17 entsprechend
kürzer als die begradigte Bewegungsbahn der Aufnahmeachse 5, so daß sich hier ein
untersetzungsverhältnis sowie eine sehr kompakte Bauweise ergibt. Wie der Kurvenabschnitt
17 ist auch der Kurvenabschnitt 18 annähernd teilkreisförmig gekrümmt, jedoch mit
einem wesentlich größeren, seinem Abstand von der Lagerachse 8 entsprechenden Krümmungsradius,
während der Krümmungsradius des Kurvenabschnittes 17 kleiner als sein Abstand von
der Lagerachse 8 ist.
[0019] Etwa in der Mitte zwischen dem Läufer 16 und der Hublagerung 7 greift am Steuerarm
13 ein Hubantrieb 19 in einem Bereich an, der von der Lagerachse 8 einen größeren
Abstand hat als vom Läufer 16. Mit dem Hubantrieb 19 wird der Träger 3 in seiner Bewegungsbahn
bewegt und gleichzeitig der Läufer 16 entlang der Steuerkurve 15 geführt. Der Hubantrieb
19 greift nach Art eines Linearantriebes mit einer Schubstange unmittelbar am Steuerarm
13 so an, daß er sowohl die Schwenkbewegung um die Lagerachse 8 als auch diejenige
um die Schwenkachse 11 antreibt.
[0020] Die Rollen 21, 22 werden der Ladevorrichtung 1 über eine Rollen-Abstützung 20 zugeführt,
deren stumpfwinklig prismenförmige Auflagerfläche für den Außenumfang der Rolle 21,
22 bewirkt, daß die Rollenachsen parallel zur Abstützebene bzw. horizontal stets dieselbe
Lage gegenüber dem Sockel 2 einnehmen, unabhängig davon, welchen Abstand die Rollenachsen
aufgrund der unterschiedlichen Rollendurchmesser von der Abstützung haben. Bei größtmöglichem
Durchmesser der Rolle 21 ergibt sich die maximale Achshöhe 23 und bei kleinstem Durchmesser
der Rolle 22 die minimale Achshöhe 24, wobei die maximale Achshöhe etwa zwei bis dreifach
größer als die minimale Achshöhe 24 sein kann. Der Abstand zwischen den beiden Achshöhen
23, 24 bestimmt die genannte begradigte Bewegungsbahn, nämlich den Ausrichtweg 25,
über welchen der Spannkopf 6 auch mit jeder beliebigen Zwischengröße von Rollen in
Eingriff zu bringen sein soll. Dieser Ausrichtweg 25 ist durch den Kurvenabschnitt
17 bzw. durch eine mit der Schwenkbewegung um die Lagerachse 8 simultane Schwenkbewegung
um die Schwenkachse 11 so begradigt, daß er vertikal über der Längsmittelebene der
Abstützung 20 liegt.
[0021] Die Abstützung 20 ist durch einen Rollen- bzw. Unterflurförderer gebildet, welcher
die Abstützung 20 mit der jeweils zentriert auf ihr liegenden Rolle 21, 22 parallel
zur Rollenachse bzw. zur Aufnahmeachse 5 von außen in den Arbeitsbereich der Träger
3 fördert. Um dabei insbesondere größere Rollen 21 am jeweils in Förderrichtung ersten
Träger 3 ungehindert vorbei und in eine Lage zwischen die einander gegenüber liegenden
Träger 3 überführen zu können, sind die Träger 3 vom oberen Ende des Ausrichtweges
25 nach oben und hinten weiter in eine Beschickstellung 26 zu überführen, in welcher
sie und alle übrigen vorrichtungsteile - parallel zur Aufnahmeachse 5 gesehen - außerhalb
des Außenumfanges der größtmöglichen Rolle 21 liegen, wenn diese auf der Abstützung
20 abgestützt ist. Dadurch ist ein völlig freier Rolleneingang 27 gebildet.
[0022] Die Bewegungsbahn vom oberen Ende des Ausrichtweges 25 bis zur Stellung 26 ist eine
vom Kurvenabschnitt 18 gesteuerte, annähernd teilkreisförmige Bogenbahn, die unter
einem nur um wenige Winkelgrade von 180° abweichenden stumpfen Winkel an den Ausrichtweg
25 anschließt und deren Bogenwinkel kleiner als 90° sein kann. Sobald die Rolle 21
zwischen den Ebenen der Träger 3 liegt, können diese wieder zurückgeschwenkt werden,
so daß der jeweilige Spannkopf 6 vom Außenumfang der Rolle 21 her unbehindert entlang
von deren zugehörigen stirnfläche in eine Lage bewegt wird, in welcher seine Aufnahmeachse
5 etwa achsgleich zur Rollenachse liegt. Die Träger 3 bzw. die Spannköpfe 6 werden
dann soweit aufeinanderzu bewegt, daß sie in die Nabenöffnung der Rolle 21 bzw. 22
eingreifen und dadurch formschlüssig mit der Rolle verbunden sind. Danach werden die
Träger 3 durch den Hubantrieb 19 wieder nach oben bis in eine Abrollage geschwenkt,
in welcher die Materialbahn vom Außenumfang der Rolle 21 zur Verarbeitung abgezogen
werden kann. Die Abrollage kann mit der Beschick-Stellung 26 zusammenfallen oder zwischen
dieser und dem oberen Ende des .Ausrichtweges 25 liegen.
[0023] In Seitenansicht ist der jeweilige Sockel 2 winkelförmig mit einem aufrechten Winkelschenkel
28 und einem an dessen unteres Ende anschließenden, etwa horizontalen Winkelschenkel
29, welcher in Richtung zur Abstützung 20 frei ausragt. Die beiden Träger 3 sind auf
einer in der Lagerachse 8 liegenden gemeinsamen Tragwelle 30 drehschlüssig, jedoch
stufenlos längsverschiebbar angeordnet und weisen hierfür am hinteren Ende des Trägers
3 jeweils eine die Tragwelle 30 umgebende Tragnabe 31 auf, die im Abstand zur Innenseite
des zugehörigen Sockels 2 liegt. Die Tragwelle 30 durchsetzt die einspringende Ecke
zwischen den beiden Sockelschenkeln 28, 29 des zugehörigen Sockels 2 und liegt einschließlich
der Hublagerung 7 unterhalb des oberen Endes des Sockelschenkels 28 sowie hinter dem
vorderen Ende des Sockelschenkels 29.
[0024] Die Hublagerung 7 weist eine die Tragwelle 30 umgebende Lager-Außennabe 32 auf, welche
benachbart zur Außenseite des zugehörigen Trägers 3 in der einspringenden Ecke zwischen
den Sockelschenkeln 28, 29 liegt und von deren Oberseite der formsteif mit ihr verbundene
Traglenker 12 nach oben absteht.
[0025] Dieser Traglenker 12 ist zwischen zwei Tragarmen 34 um die Schwenkachse 11 schwenkbar
gelagert, die vom oberen Ende des Sockelschenkels 28 etwa parallel zum Träger 3 frei
so ausragen, daß die Hublagerung 7 mit der Tragwelle 30 um wenige Winkelgrade gegenüber
dem Sockel 2 berührungsfrei um die Schwenkachse 11 schwingen kann. Die Tragwelle 30
ist in der Außennabe 32 frei drehbar.
[0026] Mit geringem Abstand benachbart zur Außenseite der Hublagerung 7 ist auf dem zugehörigen
Ende der Tragwelle 30 eine Steuernabe 33 drehschlüssig und axial gesichert angeordnet,
welche den Steuerarm 13 trägt und in Draufsicht gemäß Figur 2 den Sockel 2 übergreift.
[0027] Am unteren Ende des Sockelschenkels 28 ist ein Zylinder 35 des Hubantriebes 19 mit
einer Antriebslagerung 36 um eine zu den Achsen 5, 8, 11 etwa parallele Achse schwenkbar
gelagert, die im Bereich des unteren Endes des aufrechtstehenden Zylinders 35 liegt.
Das Ende der hängend angeordneten Kolbenstange des Zylinders 35 ist über ein Verbindungsgelenk
37 gelenkig mit dem Steuerarm 13 verbunden. Bei Lage des Läufers 16 etwa im übergangsbereich
zwischen den Kurvenabschnitten 17, 18 liegt die Mittelachse des Hubantriebes 19 etwa
rechtwinklig zur Axialebene des Läufers 16 und der Lagerachse 8, so daß sich günstige
Kräfteverhältnisse ergeben. Die Steuerkurve 15 erstreckt sich annähernd über die gesamte
Höhe des Sockelschenkels 28 und reicht mit ihrem unteren Ende noch bis in den Bereich
des Sockelschenkels 29. Sie kann durch eine von gegenüberstehenden Flanken und einer
Bodenfläche begrenzte und daher nur entlang einer Nutöffnung offene Nut an der Außenseite
einer stehenden Platte des Sockels 2 gebildet sein, wobei mit Abstand zur Außenseite
dieser Platte eine weitere Platte des Sockels 2 vorgesehen ist und der Hubantrieb
19 sowie der Steuerarm 13 zwischen diese beiden Platten eingreift. Dadurch können
die Steuermittel 10 gehäuseartig verkapselt bzw. geschützt angeordnet werden.
[0028] Die beiden Träger 3 sind mit einer Längsverstellung 38 entgegengesetzt und/oder in
gleicher Richtung synchron auf der Tragwelle 30 verschiebbar. Zwischen der Außennabe
32 und der Trägernabe 31 ist auf der Tragwelle 30 eine Lagernabe 39 drehschlüssig,
jedoch axial gesichert so angeordnet, daß sie unmittelbar benachbart zur Innenseite
der Außennabe 32 liegt. Von dieser Lagernabe 39 stehen schräg nach oben und vorne
zwei Tragarme 41 ab, zwischen denen ein Antrieb 40, z.B. ein Getriebe- bzw. Winkelmotor,
befestigt ist und an denen eine bei der Stellung der Träger 3 gemäß Figur 1 etwa in
Höhe der Schwenkachse 11 liegende Stellspindel 42 drehbar gelagert ist. Der oberhalb
des Trägers 3 liegende Antrieb 40 dient zum stufenlosen Antrieb der Spindel 42 und
schwenkt mit dem Träger 3 um die Lagerachse 8 sowie um die Schwenkachse 11, wobei
er in den Ladestellungen vor und in der BeschickStellung hinter der Schwenkachse 11
liegt. An der Oberseite des Trägers 3 und/oder der Trägernabe 31 ist eine Spindelmutter
43 o. dgl. vorgesehen, in welche die Spindel 42 so eingreift, daß Drehbewegungen der
Gewindespindel 42 zu Längsverschiebungen der Träger 3 führen. Dadurch können die Träger
3 außer für ihre Eingriffsbewegung zum Eingriff in die jeweilige Rolle 21 bzw. 22
auch auf unterschiedliche Rollenlängen sowie so eingestellt werden, daß die jeweils
von ihnen getragene Rolle im Bereich unterschiedlicher Längsabschnitte der gegenüber
ihr wesentlich längeren Tragwelle 30 liegt. Die Verstellbarkeit ist unabhängig von
der Stellung des Trägers 3 möglich.
[0029] Zur Aufnahme einer Rolle 21 bzw. 22 werden die Träger 3 in die Beschickstellung 26
überführt und die Rolle wird mit der Abstützung 20 parallel zur Aufnahmeachse 5 in
den Bereich zwischen die hochgeschwenkten Träger 3 gefahren. Danach werden die Träger
3 abgesenkt und durch Axialbewegung ihre Spannköpfe 6 in Eingriff mit der Rolle gebracht.
Während der Bewegung der Aufnahmeachse 5 über den Bereich zwischen den Achshöhen 23,
24 wird die Bogenbahn um die Lagerachse 8 durch den Kurvenabschnitt 17 zwangsläufig
bzw. formschlüssig wirkend begradigt, so daß die Aufnahmeachse 5 über den vertikalen
Ausrichtweg 25 läuft. Wird die Rolle über das obere Ende des Ausrichtweges 25 hinaus
nach oben angehoben, so ist dann der Kurvenabschnitt 18 wirksam, welcher die Aufnahmeachse
5 bis zur aufrecht nach oben ragenden Beschick-Stellung 26 des Trägers '3 entlang
eine Kreisbahn bewegt. Da die Hublagerung 7 des Trägers 3 in diesem Fall an der Traglagerung
9 hängt, wird die Gewichtskraft der Rolle nicht oder nur unwesentlich auf die Kurvensteuerung
14 übertragen, die in diesem Fall lediglich die Hublagerung 7 daran hindert, um die
Traglagerung 9 Schwenk- bzw. Spielbewegungen auszuführen. Entsprechend umgekehrt erfolgt
das Absenken und Absetzen einer auszuspannenden Rolle auf der Abstützung 20.
[0030] In den Figuren 3 und 4 sind für einander entsprechende Teile die gleichen Bezugszeichen
wie in den Figuren 1 und 2, jedoch mit unterschiedlichen Buchstabenindizes verwendet.
[0031] Gemäß Figur 3 liegt die Lagerachse 8 über den Ausrichtweg etwa vertikal oberhalb
der Schwenkachse 11, so daß der Traglenker 12a annähernd vertikal stehend vorgesehen
ist. Der Hubantrieb 19a greift an einem vom steuerarm 13a gesonderten Antriebsarm
44 an, welcher mit einer von der Steuernabe gesonderten Nabe bzw. mit der Lagernabe
39a an der Innenseite des Traglenkers 12a auf der Tragwelle angeordnet ist. Der Traglenker
12a ragt wie der Hubantrieb 19a über die Oberseite des verhältnismäßig niedrigen Sockels
2a vor, wobei der nach oben zum Verbindungsgelenk 37a ausragende Hubantrieb 19a vor
dem Traglenker 12a liegt und in jeder Stellung des Trägers 3a etwa Parallel zum Traglenker
12a vorgesehen ist. Oberhalb des Verbindungsgelenkes 37a ist an dem Antriebsarm 44
der Antrieb 40a der Längsverstellung gelagert. Die Kurvensteuerung 14a ist hier an
einem vom Sockel 2a gesonderten Ständer 28a vorgesehen, der im Abstand hinter dem
Sockel 2a liegt und dessen Steuerkurve 15a so vorgesehen ist, daß ihre Enden annähernd
vertikal übereinander liegen. Der Kurvenabschnitt 18a ist dabei so gewählt, daß die
Bewegungsbahn der Aufnahmeachse 5a vom oberen Ende des Ausrichtweges bis zur Beschick-Stellung
gegenüber einer reinen Kreisbewegung um die feststehende Lagerachse 8a wesentlich
abgeflacht wird, weil nämlich während dieser Bewegung die Lagerachse 8a nach hinten
geschwenkt wird, bis in der Beschick-Stellung 26a die Axialebene der Achsen 8a, 11a
etwa um 45° nach hinten zum Ständer 28a geneigt ist und die 'Lagerachse 8a wesentlich
tiefer als während der Bewegungsbahn über den Ausrichtweg liegt.
[0032] In Figur 3 ist der Förderer 45 für die Abstützung 20a näher dargestellt. Er weist
angetriebene Rollenwagen auf, welche einzelne hintereinander liegende und im wesentlichen
gleiche Segmente der Abstützung 20a an ihren Oberseiten tragen.
[0033] Eine ähnliche Anordnung und Bewegungsbahn ist auch bei der Ausbildung nach Figur
4 vorgesehen jedoch weist hier die Steuerkurve 15b nur den Kurvenabschnitt 17b für
den Ausrichtweg auf, während der übrige Bewegungsweg durch eine Kurvensteuerung bestimmt
ist, die von einem Antrieb 18b bewirkt wird. Dieser, z.B. als Zylinderantrieb ausgebildete
Steuerantrieb 18b verschwenkt den Traglenker 12b gegenüber dem Sockel 2b in etwa gleicher
Weise wie der Kurvenabschnitt 18b gemäß Figur 3, und zwar simultan mit der Bewegung
des Trägers 3b durch den Hubantrieb 19b und/oder gesondert davon. Während dieser Bewegung
hebt der Läufer 16b von der Steuerkurve 15b vollständig ab, so daß die Steuerkurve
15b dann nicht wirksam ist. Zu diesem Zweck ist hier der Kurvenabschnitt 17b nicht
durch eine Nut, sondern nur durch eine einzige konvexe Umfangskurve bzw. Kurvenflanke
gebildet, gegen die der Läufer 16b durch den Steuerantrieb 18b über den Ausrichtweg
angelegt und von der der Läufer 16b über den restlichen Bewegungsweg durch den Steuerantrieb
18b sowie durch den Hubantrieb 19b abgehoben wird. Auch der Steuerantrieb 18b kann
im wesentlichen vor dem Traglenker liegen und sich in Seitenansicht gemäß Figur 4
mit dem Hubantrieb 19b dadurch kreuzen, daß er vom vorderen Ende des Sockels 2b nach
oben und hinten geneigt ist. In der Beschickstellung ist der Steuerantrieb 18b dadurch
flacher nach hinten geneigt als in der dem Ausrichtweg zugehörigen Stellung, so daß
er den Einschub der Rollen entlang der Abstützung 20b in keiner Weise behindert. In
entsprechender Weise ist auch der Hubantrieb 19b in der Beschick-Stellung 26b in eine
nach hinten geneigte Freigabestellung geschwenkt.
[0034] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung kann die Ladevorrichtung vollständig automatisch
arbeiten, wobei eine entsprechende Steuereinrichtung die beschriebenen Bewegungsabläufe
koordiniert, nämlich die Rolle in den Bereich der Träger überführt, dann die Träger
in Eingriff mit der Rolle bringt und diese schließlich in die Abrollstellung anhebt.
Sensoren können dabei die Achshöhen sowie die Länge der Rolle bestimmen und die Rollenträger
entsprechend steuern. Auch die Entnahme einer Rolle kann entsprechend automatisch
gesteuert sein.
1. Ladevorrichtung für Material, insbesondere Papier-Rollen (21, 22), mit einem stationären
Vorrichtungs-Sockel (2, 2a, 2b) und einer Hubeinrichtung zur gegenseitigen Queranpassung
einer Material-Aufnahmeachse (5, 5a, 5b) o. dgl. eines in einer Hublagerung (7, 7a,
7b) und einer Traglagerung (9, 9a, 9b) gelagerten Materialträgers (3, 3a, 3b) einerseits
sowie einer in einer Ladestellung in unterschiedlichen Querabständen gegenüber einer
Material-Abstützung (20, 20a, 20b) liegenden Materialachse andererseits über einen,
einen Ausrichtweg (25) einschließenden Hubweg, wobei Steuermittel (10, 10a, 10b) vorgesehen
sind, um die Aufnahmeachse (5, 5a, 5b) und die Abstützung (20, 20a, 20b) etwa über
den Ausrichtweg (25) gegeneinander quer zu bewegen und die Steuermittel (10, 10a,
10b) eine Kurvensteuerung (14, 14a, 14b) mit einer nicht-linearen Steuerkurve (15,
15a, 15b) sowie einem an dieser laufenden Steuerläufer (16, 16b) umfassen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (15, 15a, 15b) stationär angeordnet und der Steuerläufer
(16, 16b) mit dem Materialträger (3, 3a, 3b) bewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Materialeinheit
etwa bis in die Ladestellung annähernd in Richtung der Aufnahmeachse (5) bewegbar
und mit den Steuermitteln (10, 10a, 10b) der Ausrichtweg (25) annähernd geradlinig
begradigt ist, daß insbesondere die Steuerkurve (15, 15a, 15b) wenigstens teilweise
entgegengesetzt zu einer Bogenbahn der Aufnahmeachse (5, 5a, 5b) gekrümmt ist und
daß vorzugsweise die Steuerkurve (15, 15a, 15b) im wesentlichen in jeder Stellung
der Aufnahmeachse (5, 5a, 5b) dieselbe Lage gegenüber dem Sockel (2, 2a, 2b) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie für Rollen (21,
22) zwischen einer maximalen und einer minimalen Rollen-Außenweite vorgesehen ist,
deren Rollenachsen in der gestützten Ladestellung zwischen einer maximalen und einer
minimalen Achshöhe (23, 24) liegen, daß die Aufnahmeachse (5, 5a, 5b) an einem Tragabschnitt
(4) wenigstens eines Materialträgers (3, 3a, 3b) vorgesehen und relativ zur Rollenachse
etwa zwischen der maximalen und der minimalen Achshöhe (23, 24) in einer Höhenbewegung
über den begradigten Ausrichtweg (25) sowie in eine Beschick-Stellung (26, 26a, 26b)
gegenüber dem Sockel (2) bewegbar ist, und daß ein Rolleneingang (27) vorgesehen ist,
der in der Beschick-Stellung (26, 26a, 26b) der Aufnahmeachse (5, 5a, 5b) für einen
freien sowie etwa axialen Durchlauf der Rollen (21) in die Ladestellung offen ist,
in welcher der Tragabschnitt (4), ausgehend von der Beschick-Stellung (26, 26a, 26b),
entlang einer zugehörigen Stirnfläche der Rolle (21) über den Ausrichtweg (25) bewegbar
ist, wobei die Steuermittel (10, 10a, 10b) die Aufnahmeachse (5, 5a, 5b) gegenüber
der Abstützung (20, 20a, 20b) über den Ausrichtweg (25) kontinuierlich geradlinig
bewegen.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Materialträger (3, 3a, 3b) einen frei ausragenden Trägerarm bildet, der bei Ausrichtung
auf minimale Achshöhe (24) schräg nach unten und bei Ausrichtung auf maximale Achshöhe
(23) schräg nach oben geneigt ist und daß vorzugsweise der Materialträger (3, 3a,
3b) mit der Hublagerung (7, 7a, 7b) schwenkbar gelagert ist, die radial außerhalb
der maximalen Materialaußenweite liegt und mit der im Abstand von ihrer Lagerachse
(8, 8a, 8b) liegenden Traglagerung (9, 9a, 9b) an dem Sockel (2, 2a, 2b) gelagert
ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kurvensteuerung (14, 14a, 14b) zur Führung der Aufnahmeachse (5, 5a, 5b) auf der von
dieser abgekehrten Seite der Hublagerung (7, 7a, 7b) am Materialträger (3, 3a, 3b)
angreift, daß insbesondere der Angriff des Steuerläufers (16, 16a, 16b) an der Steuerkurve
(15, 15a, 15b) im wesentlichen in einer gemeinsamen Axialebene von Aufnahmeachse (5,
5a, 5b) und Lagerachse (8, 8a, 8b) der Hublagerung (7, 7a, 7b) liegt und daß vorzugsweise
zwischen der Hublagerung (7, 7a, 7b) und der Kurvensteuerung (14, 14a, 14b) am Materialträger
(3, 3a, 3b) ein Hubantrieb (19, 19a, 19b) angreift.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Traglagerung (9, 9a, 9b) und die Hublagerung (7, 7a, 7b) des Materialträgers (3, 3a,
3b) im wesentlichen in jeder Tragstellung übereinander liegen, daß insbesondere die
Traglagerung (9, 9a, 9b) als Schwenklager mit einer Tragachse (11, 11a, 11b) ausgebildet
ist sowie die Tragachse (11, 11a, 11b) und die Lagerachse (8, 8a, 8b) der Hublagerung
(7, 7a, 7b) in einer Stellung des Ausrichtweges (25) annähernd vertikal übereinander
liegen und daß vorzugsweise ein die Hublagerung (7a, 7b) und die Traglagerung (9a,
9b) verbindender sowie quer zum Materialträger (3a, 3b) stehender Lenker (12a, 12b)
vorgesehen ist, der die Traglast vom Materialträger (3a, 3b) auf den Sockel (2a, 2b)
überträgt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bewegungsbahn der Aufnahmeachse (5, 5a, 5b) über den Ausrichtweg (25) hinaus von einer
Kurvensteuerung (14, 14a, 18b) bestimmt ist, daß insbesondere eine kontinuierlich
durchgehende Kurvensteuerung (14, 14a, 14b) über den Ausrichtweg (25) sowie annähernd
bis zur Beschick-Stellung (26, 26a, 26b) vorgesehen ist und daß vorzugsweise die Bewegungsbahn
der Aufnahmeachse (5, 5a, 5b) sich von der minimalen Achshöhe (24) bis zur Beschick-Stellung
(26, 26a, 26b) über einen Bogenwinkel von höchstens 90° bis 120° erstreckt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Bewegung der Aufnahmeachse (5, 5a) über den Ausrichtweg (25) bis zu einer oberen Beschick-Stellung
(26, 26a) nur ein einziger Antrieb (19, 19a) vorgesehen ist, daß insbesondere der
Hubantrieb (19, 19a) am Sockel (2, 2a) vorgesehen ist und daß vorzugsweise der Hubantrieb
(19, 19a) als Linear-Antrieb ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Steuerläufer (16) im wesentlichen zwangsgesteuert geführt ist, daß insbesondere die
Steuerkurve (15, 15a) zwei im Winkel aneinander schließende Kurvenabschnitte (17,
18) aufweist und daß vorzugsweise die Kurvenabschnitte (17, 18) unterschiedliche Krümmungen
haben.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Stellmittel
zur stufenlosen Längsverstellung und Festsetzung des Materialträgers (3, 3a, 3b) einschließlich
des von ihm getragenen Materiales vorgesehen sind, daß insbesondere die Kurvensteuerung
(14, 14a, 14b) axial feststehend vorgesehen ist und daß vorzugsweise ein Steuerarm
(13, 13a, 13b) der Kurvensteuerung (14, 14a, 14b) an der Außenseite der Traglagerung
(9, 9a, 9b) liegt.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuermittel (10a, 10b) zur Abflachung des an das obere Ende des Ausrichtweges (25)
anschließenden Hubweges der Aufnahmeachse (5a, 5b) gegenüber einer Kreisbewegung ausgebildet
sind, daß insbesondere die Steuermittel (10a, 10b) für die Bewegung über den anschließenden
Hubweg zur Absenkung der Hublagerung (7a, 7b) ausgebildet sind und daß vorzugsweise
die Steuermittel (10a, 10b) die Hublagerung (7a, 7b) simultan mit der Bewegung über
den anschließenden Hubweg nach hinten schwenken.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerkurve (15a, 15b) an einem vom Sockel (2a, 2b) gesonderten Sockelständer (28a,
28b) angeordnet ist, daß insbesondere die Steuerkurve (15, 15a, 15b) einen Anschlag
für mindestens eine Endstellung des Materialträgers (3, 3a, 3b) bildet und daß vorzugsweise
für wenigstens einen Teil der Bewegungsbahn des Materialträgers (3b) ein vom Hubantrieb
(19b) gesonderter Steuerantrieb (18b) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abstützung (20, 20a, 20b) zur zentrierten Aufnahme der Rolle (21, 22) ausgebildet
ist, daß insbesondere die Abstützung (20, 20a, 20b) eine stumpfwinklig prismenförmige
Auflagerfläche für den Außenumfang der Rolle (21, 22) aufweist und daß vorzugsweise
die Abstützung (20, 20a, 20b) mit einem Förderer (45) bewegbar ist.
1. Loading device for material, particularly paper rolls (21, 22) with a stationary device
base (2, 2a, 2b) and a lifting device for the mutual transverse adaptation of a material
receiving spindle (5, 5a, 5b) or the like of a material support (3, 3a, 3b) mounted
in a lift mounting (7, 7a, 7b) and a support mounting (9, 9a, 9b) on the one hand,
as well as a material axis located in a loading position in different transverse spacings
from a material support (20, 20a, 20b) on the other by means of a lift path including
an alignment path (25), control means (10, 10a, 10b) being provided in order to transversely
move against one another over the alignment path (25) the receiving spindle (5, 5a,
5b) and the support (20, 20a, 20b) and the control means (10, 10a, 10b) comprise a
cam control (14, 14a, 14b) with a nonlinear control cam (15, 15a, 15b) and a control
runner (16, 16b) running thereon, characterized in that the control cam (15, 15a,
15b) is stationary and the control runner (16, 16b) is movable with the material support
(3, 3a, 3b).
2. Device according to claim 1, characterized in that the material unit is movable into
the loading position approximately in the direction of the receiving spindle (5) and
with the control means (10, 10a, 10b) the alignment path (25) is approximately linearly
straightened, that in particular the control cam (15, 15a, 15b) is curved at least
partly in opposition to an arcuate path of the receiving spindle (5, 5a, 5b) and that
preferably the control cam (15, 15a, 15b) in substantially each position of the receiving
spindle (5, 5a, 5b) has the same position with respect to the base (2, 2a, 2b).
3. Device according to claim 1 or 2, characterized in that it is provided for rolls (21,
22) between a maximum and a minimum roll outside width, whose roll axes in the supported
loading position are located between a maximum and a minimum height of centre (23,
24), that the receiving spindle (5, 5a, 5b) is provided on a support portion (4) of
at least one material support (3, 3a, 3b) and is movable relative to the roll axis
approximately between the maximum and the minimum height of centre (23, 24) in a height
movement over the straightened alignment path (25) and into a feed position (26, 26a,
26b) with respect to the base (2), and that a roll entrance (27) is provided, which
in the feed position (26, 26a, 26b) of the receiving spindle (5, 5a, 5b) is open for
a free, roughly axial passage of the rolls (21) into the loading position, in which
the support portion (4), starting from the feed position (26, 26a, 26b), is movable
along an associated face of the roll (21) over the alignment path (25), the control
means (10, 10a, 10b) continuously linearly moving the receiving spindle (5, 5a, 5b)
with respect to the support (20, 20a, 20b) over the alignment path (25).
4. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the material
support (3, 3a, 3b) forms a freely projecting support arm, which in the case of an
alignment to the minimum height of centre (24) is inclined downwards and an alignment
to a maximum height of centre (23) inclined upwards and that preferably the material
support (3, 3a, 3b) is pivotably mounted with the lift mounting (7, 7a, 7b) located
radially outside the maximum material external width and is mounted on the base (2,
2a, 2b) with the support mounting (9, 9a, 9b) spaced from the bearing axis (8, 8a,
8b).
5. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the cam control
(14, 14a, 14b) for guiding the receiving spindle (5, 5a, 5b) engages on the material
support (3, 3a, 3b) from the side of the lift mounting (7, 7a, 7b) remote therefrom,
that in particular the engagement of the control runner (16, 16a, 16b) on the control
cam (15, 15a, 15b) is substantially in a common axial plane of the receiving spindle
(5, 5a, 5b) and bearing pin (8, 8a, 8b) of the lift mounting (7, 7a, 7b) and that
preferably between the lift mounting (7, 7a, 7b) and the cam control (14 14a, 14b)
a lift drive (19, 19a, 19b) engages on the material support (3, 3a, 3b).
6. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the support
mounting (9, 9a, 9b) and lift mounting (7, 7a, 7b) of the material support (3, 3a,
3b) are superimposed in any support position, that in particular the support mounting
(9, 9a, 9b) is constructed as a pivot bearing with a support spindle (11, 11a, 11b)
and the support spindle (11, 11a, 11b) and the bearing pin (8, 8a, 8b) of the lift
mounting (7, 7a, 7b) are approximately vertically superimposed in one position of
the alignment path (25) and that preferably a guide rod (12a, 12b) linking the lift
mounting (7a, 7b) and support mounting (9a, 9b) and positioned transversely to the
material support (3a, 3b) is provided and transfers the support load from the material
support (3a, 3b) to the base (2a, 2b).
7. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the movement
path of the receiving spindle (5, 5a, 5b) over and beyond the alignment path (25)
is determined by a cam control (14, 14a, 14b), that in particular a continuous cam
control (14, 14a, 14b) is provided over the alignment path (25) and approximately
up to the feed position (26, 26a, 26b) and that preferably the movement path of the
receiving spindle (5, 5a, 5b) extends from the minimum height of centre (24) to the
feed position (26, 26a, 26b) over an arc angle of max 90 to 120°.
8. Device according to one of the preceding claims, characterized in that for the movement
of the receiving spindle (5, 5a) over the alignment path (25) to an upper feed position
(26, 26a) only a single drive (19, 19a) is provided, that in particular the lift drive
(19, 19a) is provided on the base (2, 2a) and that preferably the lift drive (19,
19a) is constructed as a linear drive.
9. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the control
runner (16) is substantially guided in forcibly controlled manner, that in particular
the control cam (15, 15a) has two cam portions (17, 18) closing at an angle to one
another and that preferably the cam portions (17, 18) have different curvatures.
10. Device according to one of the preceding claims, characterized in that adjusting means
are provided for the continuous longitudinal adjustment and fixing of the material
support (3, 3a, 3b) including the material carried by it, that in particular the cam
control (14, 14a, 14b) is provided in axially fixed manner and that preferably a control
arm (13, 13a, 13b) of the cam control (14, 14a, 14b) is located on the outside of
the support mounting (9, 9a, 9b).
11. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the control
means (10a, 10b) are constructed for flattening the lift path of the receiving spindle
(5a, 5b) following onto the upper end of the alignment path (25) compared with a circular
movement, that in particular the control means (10a, 10b) for the movement over the
following lift path are constructed for lowering the lift mounting (7a, 7b) and that
preferably the control means (10a, 10b) pivot rearwards the lift mounting (7a, 7b)
simultaneously with the movement over the following lift path.
12. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the control
cam (15a, 15b) is placed on a stand (28a, 28b) separate from the base (2a, 2b), that
in particular the control cam (15, 15a, 15b) forms a stop for at least one end position
of the material support (3, 3a, 3b) and that preferably for at least part of the movement
path of the material support (3b) a control drive (18b) separate from the lift drive
(19b) is provided.
13. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the support
(20, 20a, 20b) is constructed for the centred reception of the roll (21, 22), that
in particular the support (20, 20a, 20b) has an obtuse angle, prismatic bearing surface
for the outer circumference of the roll (21, 22) and that preferably the support (20,
20a, 20b) is movable with a conveyor (45).
1. Dispositif de chargement pour matériau, en particulier pour bobines de papier (21,
22), comprenant un socle de dispositif (2, 2a, 2b) stationnaire et un dispositif de
levage pour l'adaptation transversale mutuelle d'un axe de réception de matériau (5,
5a, 5b) ou analogue d'un porte-matériau (3, 3a, 3b) monté dans un système de palier
de levage (7, 7a, 7b) et un système de palier porteur (9, 9a, 9b) d'une part, ainsi
que d'un axe de matériau situé, dans une position de chargement, à des distances transversales
différentes d'un support de matériau (20, 20a, 20b) d'autre part, sur un trajet de
levage (et d'abaissement) comprenant un trajet d'alignement (25), avec prévision de
moyens de commande (10, 10a, 10b) pour déplacer l'axe de réception (5, 5a, 5b) et
le support (20, 20a, 20b) l'un par rapport à l'autre à peu près sur le trajet d'alignement
(25) et les moyens de commande (10, 10a, 10b) comprenant une commande par profil de
guidage (14, 14a, 14b) possédant un profil de guidage ou de commande non-linéaire
(15, 15a, 15b), ainsi qu'un élément suiveur de commande (16, 16b) se déplaçant sur
ce profil, caractérisé en ce que le profil de commande (15, 15a, 15b) est disposé
stationnaire et l'élément suiveur de commande (16, 16b) est déplaçable conjointement
avec le porte-matériau (3, 3a, 3b).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de matériau à charger
chaque fois est déplaçable à peu près jusqu'à la position de chargement par un mouvement
s'effectuant approximativement en direction de l'axe de réception (5), et le trajet
d'alignement (25) est rendu approximativement rectiligne par les moyens de commande
(10, 10a, 10b), que, en particulier, le profil de commande (15, 15a, 15b) est courbé
au moins partiellement en sens contraire à une trajectoire en arc de l'axe de réception
(5, 5a, 5b) et que, de préférence, le profil de commande (15, 15a, 15b) présente essentiellement
dans chaque position de l'axe de réception (5, 5a, 5b) la même position par rapport
au socle (2, 2a, 2b).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu pour des
bobines (21, 22) comprises entre une largeur extérieure maximale et une largeur extérieure
minimale et dont les axes de bobine sont situés, dans la position de chargement où
les bobines sont soutenues par le support, entre une hauteur d'axe maximale (23) et
une hauteur d'axe minimale (24), que l'axe de réception (5, 5a, 5b) est prévu sur
un tronçon porteur (4) d'au moins un porte-matériau (3, 3a, 3b) et est déplaçable,
par rapport à l'axe de bobine, à peu près entre la hauteur d'axe maximale (23) et
la hauteur d'axe minimale (24) lors d'un mouvement dans le sens de la hauteur sur
le trajet d'alignement (25) rendu rectiligne, ainsi qu'à une position d'alimentation
(26, 26a, 26b) par rapport au socle (2), et qu'une entrée de bobine (27) est prévue,
entrée qui est ouverte, lorsque l'axe de réception (5, 5a, 5b) occupe la position
d'alimentation (26, 26a, 26b), pour un passage libre et à peu près axial des bobines
(21) jusqu'à la position de chargement, dans laquelle le tronçon porteur (4) est déplaçable,
à partir de la position d'alimentation (26, 26a, 26b), le long d'une face d'extrémité
correspondante de la bobine (21) sur le trajet d'alignement (25), les moyens de commande
(10, 10a, 10b) assurant le déplacement rectiligne continu de l'axe de réception (5,
5a, 5b) sur le trajet d'alignement (25) par rapport au support (20, 20a, 20b).
4. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le porte-matériau
(3, 3a, 3b) forme un bras de support faisant librement saillie et qui, lors d'un alignement
sur une hauteur d'axe minimale (24), est incliné obliquement vers le bas et, lors
d'un alignement sur une hauteur d'axe maximale (23), est incliné obliquement vers
le haut, et que, de préférence, le porte-matériau (3, 3a, 3b) est monté oscillant
ensemble avec le système de palier de levage (7, 7a, 7b), lequel est situé radialement
en dehors de la largeur extérieure maximale du matériau, et est monté sur le socle
(2, 2a, 2b) par un système de palier porteur (9, 9a, 9b) situé à distance de l'axe
de palier (8, 8a, 8b) du système de palier de levage (7, 7a, 7b).
5. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la commande
par profil de guidage (14, 14a, 14b), en vue du guidage de l'axe de réception (5,
5a, 5b), attaque le porte-matériau (3, 3a, 3b) du côté du système de palier de levage
(7, 7a, 7b) éloigné de l'axe de réception (5, 5a, 5b), que, en particulier, le point
d'attaque ou de contact de l'élément suiveur de commande (16, 16a, 16b) avec le profil
de commande (15, 15a, 15b) est situé essentiellement dans un plan axial commun contenant
l'axe de réception (5, 5a, 5b) et l'axe de palier (8, 8a, 8b) du système de palier
de levage (7, 7a, 7b) et que, de préférence, un entraînement de levage (19, 19a, 19b)
attaque le porte-matériau (3, 3a, 3b) entre le système de palier de levage (7, 7a,
7b) et la commande par profil de guidage (14, 14a, 14b).
6. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le système
de palier porteur (9, 9a, 9b) et le système de palier de levage (7, 7a, 7b) du porte-matériau
(3, 3a, 3b) sont situés l'un au-dessus de l'autre dans pratiquement toute position
de support, que, en particulier, le système de palier porteur (9, 9a, 9b) est réalisé
comme un palier d'oscillation possédant un axe de support (11, 11a, 11b), cet axe
de support (11, 11a, 11b) et l'axe de palier (8, 8a, 8b) du système de palier de levage
(7, 7a, 7b) étant situés environ verticalement l'un au-dessus de l'autre dans une
position correspondant au trajet d'alignement (25) et que, de préférence, une bielle
(12a, 12b) est prévue pour relier entre eux le système de palier de levage (7a, 7b)
et le système de palier porteur (9a, 9b), bielle qui est disposée debout et orientée
transversalement par rapport au porte-matériau (3a, 3b) et qui transmet au socle (2a,
2b) la charge portée par le porte-matériau (3a, 3b).
7. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la trajectoire
de mouvement de l'axe de réception (5, 5a, 5b) au-delà du trajet d'alignement (25)
est déterminée par une commande par profil de guidage (14, 14a, 14b), que, en particulier,
on a prévu une commande par profil de guidage (14, 14a, 14b) agissant de façon continue
sur le trajet d'alignement (25) et approximativement jusqu'à la position d'alimentation
(26, 26a, 26b) et que, de préférence, la trajectoire de mouvement de l'axe de réception
(5, 5a, 5b) s'étend, à partir de la hauteur d'axe minimale (24) jusqu'à la position
d'alimentation (26, 26a, 26b), sur un angle d'arc qui est tout au plus de 90° à 120°.
8. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, pour mouvoir
l'axe de réception (5, 5a) sur le trajet d'alignement (25) et jusqu'à une position
d'alimentation (26, 26a) en haut, on a seulement prévu un entraînement (19, 19a),
que, en particulier, l'entraînement de levage (19, 19a) est prévu sur le socle (2,
2a) et que, de préférence, l'entraînement de levage (19, 19a) est réalisé comme un
entraînement linéaire.
9. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément
suiveur de commande (16) est guidé essentiellement par force, que, en particulier,
le profil de commande (15, 15a) présente deux tronçons (17, 18) qui se raccordent
l'un à l'autre sous un angle et que, de préférence, les tronçons (17, 18) du profil
ont des courbures différentes.
10. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des moyens
de réglage sont prévus pour le réglage longitudinal continu et l'immobilisation du
porte-matériau (3, 3a, 3b), y compris le matériau porté par lui, que, en particulier,
la commande par profil de guidage (14, 14a, 14b) est disposée axialement fixe et que,
de préférence, un bras de commande (13, 13a, 13b) de la commande par profil de guidage
(14, 14a, 14b) est situé sur le côté extérieur du système de palier porteur (9, 9a,
9b).
11. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens
de commande (10a, 10b) sont conçus pour aplatir, par rapport à un mouvement circulaire,
le trajet de levage de l'axe de réception (5a, 5b) se raccordant à l'extrémité supérieure
du trajet d'alignement (25), que, en particulier, les moyens de commande (10a, 10b)
sont conçus, pour le mouvement sur le trajet de levage se raccordant au trajet d'alignement
(25), en vue de l'abaissement du système de palier de levage (7a, 7b) et que, de préférence,
les moyens de commande (10a, 10b) produisent l'inclinaison vers l'arrière du système
de palier de levage (7a, 7b) en même temps que se produit le mouvement sur le trajet
de levage se raccordant au trajet d'alignement (25).
12. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profil
de commande (15a, 15b) est disposé sur un montant (28a, 28b) distinct du socle (2a,
2b), que, en particulier, le profil de commande (15, 15a, 15b) forme une butée pour
au moins une position de fin de course du porte-matériau (3, 3a, 3b) et que, de préférence,
un entraînement (18b) pour la commande, qui est distinct de l'entraînement (19b) pour
le levage, est prévu pour au moins une partie de la trajectoire de mouvement du porte-matériau
(3b).
13. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support
(20, 20a, 20b) est réalisé pour la réception centrée de la bobine (21, 22), que, en
particulier, le support (20, 20a, 20b) présente une surface d'appui prismatique à
angle obtus pour la périphérie extérieure de la bobine (21, 22) et que, de préférence,
le support (20, 20a, 20b) est déplaçable par un convoyeur (45).