[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Reinigen von Abwasserkanälen durch Spülen
mittels Wasser bei der Spüleinrichtungen und Absaugeinrichtungen zu Einsatz kommen.
[0002] Es sind verschiedene Einrichtungen und Fahrzeuge zur Reinigung von Kanälen bekannt,
bei denen das benötigte Spülwasser in einem Wasserbehälter mitgeführt und mittels
einer Hochdruckpumpe der Spüleinrichtung zugeführt wird. Ferner ist ein Saugaggregat
vorgesehen, das ein Ansaugen von Schmutzwasser und der durch das Spülwasser mehr oder
weniger gelösten Feststoffe gewährleistet. Dieses Schmutzwasser wird über vorgeschaltete
Filtereinrichtungen in den Behälter in ausreichender Reinheit zurückgeführt. Auf diese
Weise ist ein ständiger Flüssigkeitskreislauf gesichert und die Einrichtung deckt
ihren Brauchwasserbedarf weitgehend aus dem von ihr mitgeführten Wasservorrat. Damit
ist eine weitgehend automom arbeitende Einrichtung gegeben.
[0003] Gemäß
DE-AS 26 48 851 und
DE-OS 33 23 719 ist ein Schlammsaugewagen bekannt, bei dem die Spüleinrichtungen durch eine Hochdruckpumpe
über Hochdruckwasserschläuche mit Spülwasser versorgt werden, das aus dem Wasserbehälter
entnommen wird. Ein zweites Pumpenaggregat dient der Absaugung des Schmutzwassers.
Für das Fördern des Schlamms ist eine am Reinigungsfahrzeug angebrachte, saugende
Wasserstrahlpumpe vorgesehen, deren Treibwasserstrom durch eine Niederdruckwasserpumpe
erzeugt wird.
[0004] Gemäß
DE-AS 23 15 656 ist ein Kanalreinigungsfahrzeug bekannt, das einen Wasserbehälter, eine Spüleinrichtung
und eine Hochdruckpumpe zum Fördern von Spülwasser aus dem Wasserbehälter zur Spüleinrichtung
und ferner ein Saugaggregat, eine Saugleitung und einen Saugkorb zum Ansaugen von
Schmutzwasser besitzt. Das Schmutzwasser wird durch eine Filtereinrichtung geleitet
und dabei in Brauchwasser gewandelt, das dem Behälter zugeführt wird.
[0005] Die genannten und weitere nach dem gleichen Prinzip arbeitende Kanalreinigungseinrichtungen
haben gemeinsame Nachteile.
[0006] Sowohl für die Realisierung des Spülvorganges durch die Inbetriebnahme der Spüleinrichtung
als auch für das Ansaugen des Schmutzwassers durch ein entsprechendes Saugaggregat
werden jeweils eigene Pumpenaggregate zum Einsatz gebracht, was zu teuren und aufwendigen
Lösungen führt.
[0007] Darüber hinaus ist der Wirkungsgrad des für das Ansaugen des Schmutzwassers eingesetzten
Pumpenaggregates von der zu überwindenden Saughöhe abhängig. Je weiter der Saugkopf
sich vom Pumpenaggregat entfernt, desto größer sind die Saugverluste, die nur durch
eine entsprechende Auslegung der Saugpumpe ausgeglichen werden können. Die Beeinträchtigung
der Saughöhe kann zum Abreißen des Saugstromes und damit zu Kavitationserscheinungen
und somit zu Beschädigungen des Pumpenaggregates führen. Außerdem ist die maximale
Förderhöhe in saugenden Systemen bei Einsatz einer Vakuumpumpe physikalisch unter
Berücksichtigung des atmosphärischen Drucks und des spezifischen Gewichts des Fördermediums
auf etwa 8 m begrenzt.
[0008] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, eine kostengünstige Einrichtung zur Reinigung von Abwasserkanälen mit hoher
Betriebssicherheit zu schaffen, die mobil auf einem geeigneten Fahrzeug angeordnet
ist und einen weitgehend verlustarmen Wasserkreislauf zum Spülen und Absaugen von
Schlamm, Sand, Fäkalien u.dgl. gewährleistet und darüber hinaus geeignet ist, den
Schlamm über eine Höhe von mindestens 15 m nach oben zu einem Schlammbehälter zu fördern.
[0009] Es ist ferner
Aufgabe der Erfindung, das durch den Strahlsauger angesaugte, stark verschmutzte Wasser im
Schlammbehälter derart zu reinigen, daß die Hochdruckwasserpumpe kontinuierlich aus
dem Wasserbehälter mit Wasser ausreichender Qualität versorgt werden kann.
[0010] Zur
Lösung dieser Aufgabe dient eine Einrichtung, bei der sowohl die Reinigungsdüse der Spüleinrichtung
als auch der Saugkopf des Saugaggregates von einer gemeinsamen Hochdruckwasserpumpe
gespeist werden, wobei der durch die Hochdruckwasserpumpe erzeugte Hochdruckwasserstrahl
durch ein Dreiwegeventil in einen dem Spülkopf zugeführten Flüssigkeitsstrahl und
in einen als Treibwasser für den als Strahlsauger oder Ejektor ausgebildeten Saugkopf
wirkenden Flüssigkeitsstrahl aufteilbar ist.
[0011] Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Einrichtung vorzugsweise
aus zwei als Container ausgebildeten Baugruppen besteht, von denen sich der eine Container
als Fahrzeugaufsatz und der andere Container als Anhängeraufsatz darstellt, wobei
der Fahrzeugaufsatz zur Aufnahme des Behälters für das Brauchwasser, aller Aggregate,
die dem Spülen des Abwasserkanals mit Brauchwasser, dem Absaugen des Schmutzwassers
und der Aufbereitung des Schmutzwassers zu Brauchwasser dienen, und der Anhängeraufsatz
zur Aufnahme des Schlammbehälters vorgesehen sind. Die Funktionsverbindung zwischen
dem Fahrzeugaufsatz einerseits und dem Anhängeraufsatz andererseits ist durch schnell
kuppelbare Schläuche herstellbar.
[0012] Im Hinblick auf die für das beschriebene Kanalreinigungsverfahren notwendige große
Spühl-/Saugleistung (1000 1/min bei 210 bar), muß zur Sicherstellung eines möglichst
geringen Verschleißes der Hochdruckwasserpumpe gefiltertes Wasser mit einem verhältnismäßig
hohem Reinheitsgrad zur Verfügung gestellt werden. Die zulässige Größe der Schmutzpartikel
liegt bei ca. 100 µm.
[0013] Aufgrund der großen Saugleistung des Strahlsaugers ist der Anteil von Schwebstoffen
und aufgewirbelten Reststoffen im Schlammbehälter relativ hoch.
[0014] Es ist zwar bereits bekannt, Hydrozyklone mit unterschiedlichen Vorfilterungen (Lochbleche,
Ketten etc.) einzusetzen. Ihr wesentlicher Nachteil besteht jedoch darin, daß nur
Feststoffe mit deutlich größerer spezifischer Masse als Wasser separiert werden können.
Schwebstoffe sind damit nicht trennbar. Dies ist deswegen von Nachteil, weil besonders
bei Hochleistungspumpen ein erheblicher vorzeitiger Verschleiß auftreten kann.
[0015] Aus diesem Grunde hat man bereits verschiedene nachgeschaltete Feinfilterstufen eingesetzt.
Dabei handelt es sich überwiegend um Trommelfilter mit Abstreifern. Wesentliche Nachteile
dieser Feinfilter bestehen darin, daß aufgrund der Oberflächenspannung des Wassers
nur Spaltbreiten bis zu etwa 300 µm realisiert werden können. Schmale, aber längliche
Schmutzpartikel können durch die Filterspalte gelangen. Und schließlich können mechanische
Abstreifvorrichtungen nur Teilchen von der Filteroberfläche entfernen, nicht aber
hartnäckigen Schmutz aus den Filterspalten beseitigen.
[0016] Rückspülfilter als Feinfilter haben sich in vielen Bereichen der Industriereinigung
bewährt. Der Einsatz im Rahmen der Wasseraufbereitung auf Kanalreinigungsfahrzeugen
ist aus der
DE-C-27 36 587 bekannt.
[0017] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Figuren näher erläutert; es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Ansicht des Ausführungsbeispiels; und
- Figur 2
- Einzelheiten der Wasseraufbereitungseinrichtung von Figur 1.
[0018] In den Figuren sind gleiche Teile durchweg mit gleichen Bezugszeichen versehen. Einzelheiten
des Bauteils "13" aus Figur 1 sind in Figur 2 mit den Bezugszeichen "131-139" bezeichnet.
[0019] Die erfindungsgemäße Einrichtung ist gemäß
Figur 1 zweckmäßigerweise zwei voneinander unabhängigen Containern zugeordnet. Der eine der
beiden Container ist als Fahrzeugaufsatz 14 ausgebildet, der andere Container als
Anhängeraufsatz 15. Mit geeigneten Hebemitteln können sowohl der Fahrzeugaufsatz 14
als auch der Anhängeraufsatz 15 am Einsatzort abgestellt und gemeinsam in Betrieb
genommen werden.
[0020] Die bevorzugte Ausführungsform sieht vor, den Fahrzeugaufsatz 14 mit einem gefüllten
Wasserbehälter 1 auszustatten, aus dem durch eine durch ein Dieselaggregat 3 angetriebene
Hochdruckpumpe 2 Brauchwasser mit einem Wasserdruck von ca. 210 bar gesaugt wird.
In der Druckseite der Hochdruckpumpe 2 befindet sich ein Dreiwegeventil 4, das den
Flüssigkeitsstrom teilt und ihn in zwei Leitungen weiterführt. Ein Teil des Hochdruckwassers
wird über einen Schlauch zur Reinigungsdüse 6 geführt. Eine angetriebene Schlauchtrommel
5 gewährleistet die Führung des Schlauches und damit der Reinigungsdüse 6 im Abwasserkanal.
[0021] Der Reinigungsdüse 6 nachlaufend ist der als Strahlsauger oder Ejektor ausgebildete
Saugkopf 7 angeordnet, mit dem die Schlammabsaugung vorgenommen wird. Der Saugkopf
7 ist mit dem zweiten Teil des von der Hochdruckpumpe 2 gelieferten Hochdruckwasserstromes,
der als Treibwasserstrom wirkt, verbunden. Der in den Saugkopf 7 eingeleitete und
durch Düsen beschleunigte Treibwasserstrom erzeugt im Saugkopf 7 einen Unterdruck,
der die durch die Reinigungsdüse 6 mit Spülwasser gelösten Verunreinigungen ansaugt
und mit hohem Druck durch den Saugschlauch 8 in den auf dem Anhängeraufsatz 15 befindlichen
Schlammbehälter 9 drückt. Da sich der Ejektor unten am Saugschlauch befindet, können
sowohl die Saugeigenschaften als auch die Drückeigenschaften des Strahlsaugers genutzt
werden. Damit können im Vergleich zu den rein saugenden Verfahren erheblich größere
Förderhöhen realisiert werden.
[0022] Durch ein Lochblech 10 wird das Brauchwasser vom Schlamm getrennt und in einer Auffangwanne
11 gesammelt. Das rückgewonnene Brauchwasser wird mit einer Schmutzwasserpumpe 12
abgesaugt und in einer mehrstufigen Wasseraufbereitungseinrichtung 13 auf einen sehr
hohen Reinheitsgrad gefiltert und zum Wasserbehälter 1 zurückgeführt.
[0023] Die Aufteilung der erfindungsgemäßen Einrichtung auf zwei unabhängig voneinander
handhabbare Container, von denen der eine Container, neben dem Wasserbehälter 1 für
das Brauchwasser, alle Aggregate, die dem Spülen des Abwasserkanals mit Brauchwasser,
dem Absaugen des Schmutzwassers und der Aufbereitung des Schmutzwassers zu Brauchwasser
dienen, beinhaltet und der andere Container den Schlammbehälter 9 aufnimmt, hat den
Vorteil, daß ein problemloser Austausch gefüllter Schlammbehältern 9 mit leeren Schlammbehältern
9 vollzogen werden kann und die Einrichtung entsprechend geringe Ausfallzeiten hinnehmen
muß. Die notwendigen Schlauchverbindungen lassen sich durch Schnellkupplungen problemlos
herstellen.
[0024] Figur 2 zeigt Einzelheiten der Wasseraufbereitungseinrichtung 13, die zwischen dem Schlammbehälter
9 und dem Wasserbehälter 1 angeordnet ist. In Figur 2 ist der Schlammbehälter 9 gegenüber
der Darstellung von Figur 1 seitenverkehrt dargestellt, d.h. der vom Strahlsauger
über den Saugschlauch 8 geförderte Schlamm tritt rechts in den Schlammbehälter 9 ein,
in dem sich Reststoffe an dem Lochblech 10 absetzen, während Schmutzwasser aus der
Auffangwanne 11 vom linken Teil des Schlammbehälters 9 durch die Schmutzwasserpumpe
12 abgepumpt wird. Die Schmutzwasserpumpe 12 fördert das durch das Lochblech 10 vorgefilterte
Schmutzwasser über die Leitung 17 in einen Hydrozyklon 131, in dem durch Wirbelbildung
Festkörperbestandteile aus dem Brauchwasser getrennt werden, deren spezifische Masse
deutlich über der von Wasser liegt. Die Feststoffe sinken nach unten und werden über
eine Brauchwasser-Rückflußleitung 138 in den Schlammbehälter 9 zurückgeführt. Das
von den schwereren Feststoffteilchen befreite Brauchwasser strömt oben aus dem Hydrozyklon
131 ab und wird von oben in eine Puffertank 132 eingespeist, der dazu dient, Brauchwasserschübe
aufzufangen und einem nachgeschaltetem Rückspülfilter kontinuierlich Brauchwasser
zuzuleiten. Zu diesem Zweck wird das Brauchwasser von einer Schlammpumpe 133 aus dem
Puffertank 132 abgesaugt und einer letzten Filterstufe, nämlich dem Rückspülfilter
134 zugeführt. Mit dieser Filterstufe wird sichergestellt, daß die Schmutzpartikelgröße
im Wasserbehälter 1 die Größe von 100 µm nicht überschreitet. Die Filterwirkung wird
dabei durch ein am Umfang einer Trommel aufgebrachtes Filtergewebe erziehlt. Mit zunehmender
Verschmutzung der Filteroberfläche steigt die Druckdifferenz zwischen dem Filtereingang
und dem Filterausgang des Rückspülfilters 134, was mit einem Sensor 135 erfaßt und
an eine Steuerung 16 weitergegeben wird.
[0025] Übersteigt der Filter-Verschmutzungsgrad und dementsprechend der vom Differenzdrucksensor
135 gemessene Differenzdruck einen voreingestellten Wert, dann wird der Filter rückgespült
und damit die Oberfläche des Filtergewebes von Schmutzpartikeln befreit.
[0026] Für die Rückspülung wird gereinigtes Wasser von einer Kreiselpumpe 136 aus dem Wasserbehälter
1 gesaugt und mit einem Druck von etwa 6 bar einem Reinigungsarm 139 zugeführt, der
im Rückspülfilter 134 angeordnet ist und dessen Filtergewebe freispült. Zu diesem
Zweck weist der Reinigungsarm 139 eine Düse auf, mit der das Spülwasser entgegengesetzt
zur normalen Filter-Durchflußrichtung aus dem Filtergewebe gestrahlt wird. Auf diese
Weise werden selbst hartnäckige Schmutzpartikel wieder aus dem Filtergewebe herausgelöst
und zusammen mit dem Spülwasser über die Rückflußleitung 138 zum Schlammbehälter 9
zurückgespült.
[0027] Während der Rüchspülung wird der Reinigungsarm 139 in einer kreisförmigen Bewegung
kontinuierlich an der Filter-Zylindermantelfläche entlang bewegt, so daß die gesamte
Gewebeoberfläche während einer Umdrehung gereinigt werden kann. Die Brauchwasserfilterung
im Rückspülfilter 134 wird während der gesamten Spülphase nicht unterbrochen.
[0028] Schließlich sorgt noch ein Füllstand-Sensor 137 im Wasserbehälter 1 dafür, daß der
Füllstand im Wasserbehälter 1 gemessen und das Meßergebnis an die Steuerung 16 übertragen
wird. Mit dem Füllstand-Sensor 137 wird demgemäß auch die Wasseraufbereitung geregelt.
[0029] Die erfindungsgemäße Wasseraufbereitung gliedert sich somit in drei Stufen:
- Grobfilter (10)
- Hydrozyklon (131)
- Feinfilter (134).
[0030] Durch die kontinuierliche Ermittlung des Verschmutzungsgrades des Rückspülfilters
134 ist es möglich, die Rückspülung nur dann vorzunehmen, wenn dies tatsächlich erforderlich
ist. Dadurch kann die für die Rückspülung erforderliche, nicht unerhebliche Wassermenge
dem schwankenden Verschmutzungsgrad des zu reinigenden Wassers angepaßt werden. Dies
stellt einen entscheidenden Vorteil im Hinblick auf die für das Strahlsauge-Verfahren
benötigte große Wassermenge dar.
1. Einrichtung zum Reinigen von Abwasserkanälen durch Spülen mittels Wasser, bei der
eine mit einer Reinigungsdüse (6) ausgestattete Spüleinrichtung, die durch eine Hochdruckwasserpumpe
mit Hochdruckwasser beliefert wird und ein als Wasserstrahlpumpe wirkendes, mit einem
Saugkopf (7) abschließenden Saug-/Druckaggregat vorgesehen sind, wobei das Treibwasser
für die Wasserstrahlpumpe durch eine zweite Flüssigkeitspumpe erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Reinigungsdüse (6) als auch der Saugkopf (7) von einer gemeinsamen
Hochdruckwasserpumpe (2) gespeist werden, wobei der durch die Hochdruckwasserpumpe
(2) erzeugte Hochdruckwasserstrahl durch ein Dreiwegeventil (4) in einen dem Spülkopf
(6) zugeführten Flüssigkeitsstrahl und in einen als Treibwasser für den als Strahlsauger
ausgebildeten Saugkopf (7) wirkenden Flüssigkeitsstrahl aufteilbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als Strahlsauger ausgebildete Saugkopf (7) im unmittelbaren Bereich der Schlammabsaugung
am unteren Ende des Saugschlauches (8) angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung vorzugsweise aus zwei als Container ausgebildeten Baugruppen
besteht, von denen sich der eine Container als Fahrzeugaufsatz (14) und der andere
Container als Anhängeraufsatz (15) darstellt, wobei der Fahrzeugaufsatz (14) zur Aufnahme
des Wasserbehälters (1) für das Brauchwasser, aller Aggregate, die dem Spülen des
Abwasserkanals mit Brauchwasser, dem Absaugen des Schmutzwassers und der Aufbereitung
des Schmutzwassers zu Brauchwasser dienen, und der Anhängeraufsatz (15) zur Aufnahme
des Schlammbehälters 9 vorgesehen sind und die Funktionsverbindung zwischen dem Fahrzeugaufsatz
(14) einerseits und dem Anhängeraufsatz (15) andererseits durch schnell kuppelbare
Schläuche herstellbar ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Hochdruckwasserpumpe (2) erzeugte Hochdruckwasserstrahl durch
das Dreiwegeventil (4) im Taktbetrieb sequentiell auf den Spülkopf (6) und dann als
Treibstrahl auf den Saugkopf (7) zuführbar ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Hochdruckwasserpumpe (2) erzeugte Hochdruckwasserstrahl durch
das Dreiwegeventil (4) gleichzeitig dem Spülkopf (6) und als Treibstrahl dem Saugkopf
(7) zuführbar ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Saugschlauch (8) geförderte Schlamm in einen Schlammbehälter (9) gefördert
wird.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlammbehälter (9) einen Grobfilter (10) aufweist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Grobfilter eine Wasseraufbereitungseinrichtung (13) nachgeschaltet ist, von
der das Brauchwasser aus dem Schlammbehälter (9) gereinigt in den Wasserbehälter (1)
gelangt.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasseraufbereitungseinrichtung (13) einen Hydrozyklon (131) als Eingangsstufe
und einen nachgeschalteten Rückspülfilter (134) als Ausgangsstufe und als Feinfilter
aufweist.
10. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückspülfilter (134) mit Wasser aus dem Wasserbehälter (1) rückgespült wird.