| (19) |
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(11) |
EP 0 630 304 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.12.1995 Patentblatt 1995/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.01.1993 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B22C 15/24 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9300/074 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9318/874 (30.09.1993 Gazette 1993/24) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM SCHIESSEN VON GIESSEREIKERNEN ODER -FORMEN MIT FORMSTOFFEN
DEVICE FOR SHOOTING FOUNDRY CORES OR MOULDS WITH MOULDING MATERIALS
DISPOSITIF POUR TIRER DES NOYAUX OU DES MOULES DE FONDERIE AVEC DES DEMI-PRODUITS
MOULES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
18.03.1992 DE 4208647
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.12.1994 Patentblatt 1994/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Adolf Hottinger Maschinenbau GmbH |
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D-68219 Mannheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LANDUA, Werner
D-6800 Mannheim 81 (DE)
- MÜLLER, Jürgen
D-6800 Mannheim 81 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Naumann, Ulrich, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte,
Ullrich & Naumann,
Gaisbergstrasse 3 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 218 496 DE-A- 2 422 407
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WO-A-87/05240 GB-A- 2 194 745
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 4, no. 143 (M-35)(625) 8. Oktober 1980 & JP-A-55 097
845 (NANIWA SESAKUSHO K.K.) 25. Juli 1980
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schießen von Gießereikernen oder -formen
mit Formstoffen, mit einem eine Einlaßseite und eine Auslaßseite aufweisenden Schußkopf,
einer auslaßseitig dem Schußkopf zugeordneten, mindestens eine Schußdüse tragenden
Schußplatte und einem einlaßseitig dem Schußkopf zugeordneten, mindestens eine Luftzuführung
aufweisenden Spannkopf zur abdichtenden Druckluftbeaufschlagung des Schußkopfes, wobei
der Spannkopf mittels einer Zylinder-Kolben-Anordnung vertikal bewegbar ist und wobei
ein Filter im Strömungspfad der Druckluft vorgesehen ist.
[0002] In der Gießereitechnik sind seit vielen Jahren Kernschießmaschinen bekannt. Zum Gießen
von Formstücken werden die Gießereikerne oder Formen meist in getrennten Teilen hergestellt,
zusammengeführt und miteinander zu einer Gußform verbunden. Ein wesentlicher Bestandteil
der Kernschießmaschinen sind die sogenannten Schußköpfe mit den die Schußdüsen tragenden
Schußplatten. Formstoff, insbesondere Kernsand, d.h. mit Bindemittel bereits vermengter
bzw. beschichteter Quarzsand, wird bislang in die in Rede stehenden Schußköpfe eingefüllt
und von dort aus mit sehr hohem Luftdruck durch die in der Schußplatte angeordneten
Düsen in die jeweiligen Formen hineingeblasen bzw. hineingeschossen.
[0003] Aus der GB-A-2 194 745 ist eine Schießvorrichtung für Gießereikerne bekannt, wobei
dort zu einem bestimmten Zeitpunkt mit einer praktisch konstanten Luftmenge ein vorgebbarer
Luftdruck zur plötzlichen Druckluftbeaufschlagung des als Sandpatrone ausgeführten
Schußkopfes erzeugt wird. Die Vermeidung eines Druckabfalls während des Schießvorganges
wird hier vorausgesetzt.
[0004] Gemäß Fig. 1 der GB-A-2 194 745 sowie aus der dazugehörigen Beschreibung ist des
weiteren bekannt, daß am auslaßseitigen Ende des Spannkopfes ein Filter vorgesehen
ist. Dieser Filter dient neben seiner üblichen Zweckbestimmung ausschließlich der
Vermeidung eines Rückströmens der im Schußkopf aufgewirbelten Kernsande.
[0005] Im konkreten soll dort nämlich Druckluft sowohl vom Spannkopf aus in den Schußkopf
als auch zurück vom Schußkopf in den Spannkopf gelangen können. Die Notwendigkeit
des in der GB-A-2 194 745 offenbarten Filters zur Vermeidung einer Strömung mitgerissener
Kernsande zurück in den Spannkopf ist insoweit offensichtlich, als in der unteren
Kammer des Niederhalters ein Radialauslaßstutzen zum luftdichten Anschluß eines herkömmlichen
Schnellauslaßventils vorgesehen ist. Wird nämlich dieses Schnellauslaßventil vor dem
Abheben des Spannkopfes betätigt, gelangt ohne die Vorkehrung des Filters Kersand
in den Spannkopf und ruft dort einen erheblichen Verschleiß bzw. gar eine Beschädigung
der Ventile hervor.
[0006] Die aus der GB-A-2 194 745 bekannte Vorrichtung zum Schießen von Gießereikernen oder
-formen ist jedoch insoweit problematisch, als die Druckluft zwar über das Filter,
jedoch ansonsten direkt in das Innere des Schußkopfes gelangt, wobei die Druckluft
den im Schußkopf befindlichen Sand verwirbelt, so daß lokale Verwirbelungen innerhalb
des Schußkopfes bzw. innerhalb der Patrone auftreten. Die Druckluft prallt direkt
auf den im Schußkopf befindlichen Kernsand, so daß dort bereits eine Vorverdichtung
stattfindet. Aufgrund der unkontrollierten Druckluftzufuhr kann innerhalb des Schußkopfes
keine gezielte homogene Druckluftbeaufschlagung des Sandes stattfinden. Die bei der
bekannten Vorrichtung lokal auftretenden "Druckluftstrahlen" bohren quasi Löcher in
den im Schußkopf befindlichen Sand bzw. bewirken sogar die zuvor bereits angesprochenen
lokalen Vorverdichtungen des meist bereits mit Bindemittel versehenen bzw. beschichteten
Sandes. Folglich muß der zum Schießen erforderliche Druck aufgrund dieser ungleichen
Drucklufteinstrahlung und Vorverdichtung erheblich erhöht werden. Folglich besteht
hier in ganz besonderem Maße die Gefahr, daß der Formsand bereits im Schußkopf - ungewollt
- vorverdichtet wird, so daß zum eigentlichen Schießen erheblich größere Drücke erforderlich
sind.
[0007] Aus "Patent Abstract of Japan", Vol. 4 No. 143 (M-35) (625) ist für sich gesehen
ein Schußkopf bekannt, der in üblicher Weise eine Schußdüsen tragende Schußplatte
aufweist. Besondere Filter sind hier nicht vorgesehen.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Schießen von
Gießereikernen oder -formen mit Formstoffen anzugeben, bei der die im Schußkopf befindlichen
Formstoffe zumindest weitgehend gleichmäßig mit Druckluft beaufschlagt werden.
[0009] Die erfindungsgemäße Vorrichtung löst die voranstehende Aufgabe durch die Merkmale
des Patentanspruches 1. Danach ist die eingangs genannte Vorrichtung derart ausgestaltet,
daß das Filter zwischen dem Schußkopf und dem Spannkopf angeordnete und zur Verwirbelung
bzw. gleichmäßigen Verteilung der aus der Luftzuführung in den Schußkopf strömenden
Druckluft als Spaltfilter mit vorzugsweise parallel zueinander verlaufenden Spalten
ausgeführt ist.
[0010] Erfindungsgemäß ist demnach erkannt worden, daß direkt in den Schußkopf einströmende
Druckluft zu erwünschten lokalen "Eingrabungen" bzw. sogar zu lokalen Verdichtungen
führt. Folglich ist in erfindungsgemäßer Weise eine Einrichtung vorgsehen, die die
einströmende Druckluft - wirksam bzw. gleichmäßig - bereits im Schußkopf - zum Formstoff
hin - verteilt. Diese Einrichtung ist in weiter erfindungsgemäßer Weise zwischen dem
Schußkopf und dem Spannkopf vorgesehen, so daß der in Rede stehenden Einrichtung eine
Doppelfunktion zukommt, nämlich einerseits die Verwirbelung bzw. gleichmäßige Verteilung
der aus der Luftzuführung in den Schußkopf strömenden Luft und andererseits eine bereits
aus dem Stand der Technik bekannte Filterfunktion für möglicherweise aus dem Schußkopf
in den Spannkopf bzw. von dort aus durch die Luftzuführung hindurch in einen Verdichter
bzw. in eine Pumpe oder dgl. rückströmende Luft. Folglich wird in erfindungsgemäßer
Weise einerseits der Schießvorgang insoweit begünstigt, als aufgrund der Gleichverteilung
der Druckluft innerhalb des Schußkopfes geringere Drücke zum Schießen erforderlich
sind. Andererseits wird ein unerwünschtes Rückströmen von Partikeln, Schwebeteilchen
oder dgl. und somit ein abrasiver Verschleiß der dem Schußkopf vorgeschalteten Bauteile
wirksam verhindert, wenn nicht sogar vermieden, wobei hier ganz wesentlich ist, daß
die in Rede stehende Einrichtung zwischen dem Schußkopf und dem Spannkopf vorgesehen
ist.
[0011] Unter einem Spaltfilter läßt sich hier beispielsweise eine fein geschlitzte Platte
verstehen, wobei sich die Schlitze bzw. Spalte von einem Randbereich des Filters zum
anderen - quasi diagonal - erstrecken. Die in Rede stehenden Spalte können in weiter
vorteilhafter Weise mit 10 bis 15 mm zueinander beabstandet sein. Vorzugsweise beträgt
der Abstand zwischen den Spalten etwa 12 mm. Damit nun diese Spalte auch tatsächlich
anströmseitig einen Luftstau und somit einen höheren Druck als abströmseitig verursachen,
sind die Spalte mit einer Breite von ca. 3/100 bis 6/100 mm ausgestattet. Die Spaltbreite
kann ohne weiteres auch variieren, wobei eine breitere Ausgestaltung der Spaltbreite
zu einem Druckabfall anströmseitig führt, was sich nachteilig auf eine gleichmäßige
Druckluftverteilung innerhalb des Schußkopfes auswirkt. Bei wesentlich enger ausgelegten
Spalten ist der Luftdruck anströmseitig zu erhöhen, damit der sich nach dem Filter
aufbauende Luftdruck zum Kernschießen ausreicht. Im übrigen ist darauf zu achten,
daß die Spaltbreite in Abhängigkeit des verwendeten Formstoffes gerade so gewählt
ist, daß bei einer Rückwärtsströmung der Druckluft die Spalte nicht durch den Formstoff
bzw. Formsand verstopft werden.
[0012] Die Spalte bzw. die die Spalte trennenden Stege können so angeordnet sein, daß die
Spalte die Druckluft im wesentlichen in Längsrichtung in den Schußkopf hineinleiten.
Ebenso könnte zur Erzeugung eines bestimmten Strömungsbildes der Filter mit gleichmäßig
oder unterschiedlich geneigten Spalten versehen sein, um eine bestimmte Streuung der
Druckluft zu erreichen. Die hier vorzusehenden Einströmwinkel könnten jeweils auf
den entsprechenden Schußkopf abgestimmt sein. Des weiteren ist es durch diese Maßnahme
möglich, den Filter im Durchmesser kleiner als die Öffnung des Schußkopfes zu gestalten,
wobei durch eine bestimmte Neigung der Spalte dennoch eine Druckluftbeaufschlagung
des gesamten Innenraumes des Schußkopfes erreichbar ist.
[0013] Das Filter kann im Rahmen einer weiter vorteilhaften Ausgestaltung eine Dicke aufweisen,
welche der Beabstandung der Spalte, d.h. der Dicke der Stege zwischen den Spalten,
entspricht. Folglich ergäbe sich eine Dicke von 10 bis 15 mm, insbesondere eine Dicke
von 12 mm. Dabei wäre gewährleistet, daß das Filter bei entsprechenden Materialien
eine hinreichende Stabilität im Druckluftpfad aufweist. Als Material käme ein rostfreier
Stahl, vorzugsweise Edelstahl, in Frage. Insbesondere aufgrund der Aggressivität der
Bindemittel ist die Verwendung eines rostfreien Stahls von besonderem Vorteil.
[0014] Zur sicheren Fixierung bzw. Einspannung des Filters zwischen Spannkopf und Schußkopf
ist es von ganz besonderem Vorteil, wenn das Filter durch einem dem Schußkopf bzw.
dem Spannkopf im wesentlichen angepaßten Ring gehalten ist. Dieser als Halter dienende
Ring könnte entweder mit dem Schußkopf oder mit dem Spannkopf lösbar verbunden sein.
Eine lösbare Verbindung des Ringes und somit des Filters mit dem Spannkopf ist jedoch
insoweit von Vorteil, als das Filter gemeinsam mit dem Spannkopf zur Neubefüllung
des Schußkopfes mit Kernsand abnehmbar wäre. Ein zusätzlicher Arbeitsschritt zur Entfernung
des Filters würde somit in ganz besonders vorteilhafter Weise entfallen.
[0015] Der zur Aufnahme des Filters dienende Ring könnte in konkreter Weise so ausgebildet
sein, daß das Filter in eine innere Randausnehmung des Ringes eingelegt bzw. am Boden
der Randausnehmung aufliegend festgelegt wäre. Somit wäre das Filter im Ring gänzlich
versenkt und eine Beschädigung des Filters durch unsachgemäße Handhabung wäre zumindest
im Randbereich weitgehend vermieden.
[0016] Zur weiteren Absicherung und Stützung des Filters könnte der Ring eine in etwa mittig
diagonal verlaufende Stützrippe aufweisen. Diese Stützrippe würde in vorteilhafter
Weise mit dem Boden der Randausnehmung in einer Ebene liegen, so daß das in die Randausnehmung
eingelegte Filter auf der Stützrippe und auf dem Boden der Randausnehmung aufliegt.
[0017] Auch der Spannkopf könnte auf seiner dem Schußkopf zugewandten Seite eine in etwa
mittig ausgebildete Rippe oder zumindest ein entsprechendes Auge aufweisen, so daß
das Filter im eingebauten Zustand zwischen der Stützrippe des Ringes und der Rippe
des Spannkopfes festgelegt wäre. Insoweit wäre das Filter sowohl bei einströmender
Druckluft als auch bei rückströmender Druckluft und ggf. rückströmenden Partikeln
hinreichend gegen Deformation oder Verlagerung gesichert.
[0018] Damit nun der zwischen Spannkopf und Schußkopf befindliche Ring keinen Druckverlust
verursacht, weist der Ring sowohl auf der dem Spannkopf zugewandten Seite als auch
auf der dem Schußkopf zugewandten Seite Dichtungen auf, die einerseits zwischen Ring
und Spannkopf, andererseits zwischen Ring und Schußkopf abdichten. Bei diesen Dichtungen
kann es sich beispielsweise um herkömmliche Dichtringe bzw. O-Ringe handeln, die beim
Aufdrücken des Spannkopfes auf den Schußkopf quetschen und somit wirksam abdichten.
[0019] Hinsichtlich einer gleichmäßigen Druckluftverteilung innerhalb des Schußkopfes ist
es von weiterem Vorteil, wenn mindestens zwei voneinander getrennte Luftzuführungen
vorgesehen sind, die an unterschiedlichen Stellen über den Spannkopf in den Schußkopf
eintreten. In vorteilhafter Weise sind die Luftzuführungen am äußeren Randbereich
des Spannkopfes an diesen angeschlossen. Die Luftzuführungen sind in Form von Rohren
ausgebildet, die im wesentlichen längs des Spannkopfes bzw. längs der vertikalen Bewegungsrichtung
des Spannkopfes verlaufen. Die Luftzuführungen bzw. Rohre sind fest mit dem Spannkopf
verbunden und bilden eine zusätzliche Führung des Spannkopfes in dessen vertikaler
Bewegung. Dazu sind die Rohre selbst wiederum in für sich bekannter Weise geführt
bzw. entsprechend gelagert.
[0020] Die durch die Rohre zunächst in den Spannkopf und von dort aus in den Schußkopf einströmende
Druckluft wird über sich an die Luftzuführungen bzw. Rohre anschließende Anschlußstücke
quer zum Spannkopf in dessen dem Schußkopf zugewandten Bereich umgelenkt. Dieser Bereich
ist dem Schußkopf gegenüber offen, so daß die in diesen Bereich gelangte Druckluft
ungehindert - durch das Filter hindurch - in den Schußkopf gelangen kann. Die Anschlußstücke
lenken die von den Luftzuführungen herströmende Druckluft um etwa 90° um, d.h. die
Luft strömt quer zur vertikalen Bewegungsrichtung des Spannkopfes in diesen ein.
[0021] Des weiteren ist wesentlich, daß im Rahmen einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung
der dem Schußkopf zugewandte Bereich des Spannkopfes von einem zum Schußkopf hin abragenden
Randbereich umgeben ist. Die Anschlußstücke sind dabei Teile oder integrale Bestandteile
des Randbereichs. Mit anderen Worten bildet der Spannkopf mit seinem Randbereich eine
Art Haube, an die sich der Ring mit dem dort einliegenden Filter anschließt.
[0022] Schließlich ist es von ganz besonderem Vorteil, wenn die einem erhöhten abrasiven
Verschleiß ausgesetzten Bereiche der Anschlußstücke, d.h. die von der Druckluft direkt
angeströmten Bereiche, als Verschleißteile austauschbar ausgeführt sind. Dies sind
insbesondere diejenigen Bereiche der Anschlußstücke, die in Strömungsrichtung gesehen
äußere Kurvenwandungen bilden, die stets vom Strömungsmedium direkt angeströmt sind.
[0023] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter
Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch
1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines Ausführungsbeispiels
der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung
des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch
im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert.
In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- in einer schematischen Seitenansicht, geschnitten, ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Schießen von Gießereikernen oder -formen mit Formstoffen, wobei sich
die Vorrichtung in ihrer Arbeitsposition befindet,
- Fig. 2
- in einer Draufsicht, schematisch, das in einen Ring eingelegte bzw. dort festgelegte
Filter aus Fig. 1 und
- Fig. 3
- in einer vergrößerten Seitenansicht, teilweise und geschnitten, das Filter aus Fig.
2.
[0024] Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Schießen
von Gießereikernen oder -formen mit Formstoffen bzw. Formsand 1. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung weist einen eine Einlaßseite 2 und eine Auslaßseite 3 aufweisenden Schußkopf
4 auf. Auslaßseitig ist dem Schußkopf 4 eine Schußdüsen 5 tragende Schußplatte 6 zugeordnet.
Einlaßseitig ist dem Schußkopf 4 ein Spannkopf 7 zugeordnet, der widerum eine Luftzuführung
8 aufweist. Der Spannkopf dient u.a. zur abdichtenden Druckluftsbeaufschlagung des
Schußkopfes 4, wobei der Spannkopf 7 mittels einer Zylinder-Kolben-Anordnung 9 vertikal
bewegbar ist.
[0025] Erfindungsgemäß ist zwischen dem Schußkopf 4 und dem Spannkopf 7 eine Einrichtung
10 zur Verwirbelung bzw. gleichmäßigen Verteilung der aus der Luftzuführung 8 in den
Schußkopf 4 strömenden Druckluft vorgesehen. Die Einrichtung 10 zur Verwirbelung bzw.
gleichmäßigen Verteilung der Druckluft ist erfindungsgemäß als Filter 11, genauer
gesagt als Spaltfilter, ausgeführt.
[0026] Die Fig. 2 und 3 zeigen besonders deutlich, daß das als Spaltfilter ausgeführte Filter
11 parallel zueinander verlaufende Spalte 12 aufweist. Diese Spalte 12 sind mit 12
mm zueinander beabstandet. Die Spalte 12 selbst weisen eine Breite von etwa 3/100
bis 6/100 mm auf. Die Spalte 12 verlaufen im wesentlichen parallel zueinander und
divergieren anströmseitig derart, daß sich die zwischen den Spalten 12 befindlichen
Stege 13 anströmseitig verjüngen (vgl. Fig. 3).
[0027] Die Fig. 2 und 3 lassen des weiteren gemeinsam erkennen, daß die Spalte 12 die Druckluft
im wesentlichen in Längsrichtung in den Schußkopf 4 hineinleiten. Ein beliebig anderer
- von Spalt zu Spalt unterschiedlicher - Winkel wäre denkbar. Das Filter 11 selbst
weist eine Dicke von etwa 12 mm auf und ist aus Edelstahl hergestellt.
[0028] Die Fig. 1 und 2 lassen gemeinsam erkennen, daß das Filter 11 durch einen dem Spannkopf
7 im wesentlichen angepaßten Ring 14 gehalten und daß der Ring 14 mit dem Spannkopf
7 lösbar verbunden ist. Das Filter 11 weist eine innere Randausnehmung 15 auf, in
der das Filter 11 aufliegend festgelegt ist.
[0029] Der Ring 14 weist des weiteren eine in etwa mittig diagonal verlaufende Stützrippe
16 auf, die in der Darstellung gemäß Fig. 1 im Querschnitt erkennbar ist. Die Stützrippe
16 liegt mit dem Boden der Randausnehmung 15 in einer Ebene, so daß das in die Randausnehmung
15 eingelegte Filter 11 auf der Stützrippe 16 und auf dem Boden der Randausnehmung
15 aufliegt.
[0030] Des weiteren weist der Spannkopf 7 auf seiner dem Schußkopf 4 zugewandten Seite eine
in etwa mittig ausgebildete Rippe oder ein entsprechendes Auge 17 auf, so daß das
Filter 11 zwischen der Stützrippe 16 des Ringes 14 und der Rippe bzw. dem Auge 17
des Spannkopfes 7 festgelegt ist.
[0031] Fig. 1 zeigt des weiteren, daß der Ring 14 sowohl auf der dem Spannkopf 7 zugewandten
Seite als auch auf der dem Schußkopf 4 zugewandten Seite Dichtungen 18 aufweist, die
einerseits zwischen dem Ring 14 und dem Spannkopf 7, andererseits zwischen dem Ring
14 und dem Schußkopf 4 abdichten.
[0032] Zur gleichmäßigeren Luftzuführung sind zwei voneinander getrennte Luftzuführungen
8 vorgesehen, die am äußeren Randbereich des Spannkopfes 7 an diesen angeschlossen
sind. Die Luftzuführungen 8 sind in Form von Rohren ausgeführt und verlaufen im wesentlichen
längs des Spannkopfes 7. Sie sind fest mit dem Spannkopf 7 verbunden und führen diesen
zusätzlich in seiner vertikalen Bewegung.
[0033] Die Druckluft wird über sich an die Luftzuführungen 8 anschließende Anschlußstücke
19 quer zum Spannkopf 7 in dessen dem Schußkopf 4 zugewandten Bereich umgelenkt. Die
Anschlußstücke 19 lenken die von den Luftzuführungen 8 herströmende Druckluft um etwa
90° um.
[0034] Der dem Schußkopf 4 zugewandte Bereich des Spannkopfes 7 ist von einem zum Schußkopf
4 hin abragenden Randbereich 20 umgeben. Die Anschlußstücke 19 sind dabei Teile des
Randbereichs 20. Dabei sind die einem erhöhten abrasiven Verschleiß ausgesetzten Bereiche
der Anschlußstücke 19, d.h. die von der Druckluft direkt angeströmten Bereiche, als
Verschleißteile 21 austauschbar ausgeführt.
1. Vorrichtung zum Schießen von Gießereikernen oder -formen mit Formstoffen (1), mit
einem eine Einlaßseite (2) und eine Auslaßseite (3) aufweisenden Schußkopf (4), einer
auslaßseitig dem Schußkopf (4) zugeordneten, mindestens eine Schußdüse (5) tragenden
Schußplatte (6) und einem einlaßseitig dem Schußkopf (4) zugeordneten, mindestens
eine Luftzuführung (8) aufweisenden Spannkopf (7) zur abdichtenden Druckluftbeaufschlagung
des Schußkopfes (4), wobei der Spannkopf (7) vorzugsweise mittels einer Zylinder-Kolben-Anordnung
(9) vertikal bewegbar ist und wobei ein Filter (11) im Strömungspfad der Druckluft
vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (11) zwischen dem Schußkopf (4) und dem Spannkopf (7) angeordnet
und zur Verwirbelung bzw. gleichmäßigen Verteilung der aus der Luftzuführung (8) in
den Schußkopf (4) strömenden Druckluft als Spaltfilter mit vorzugsweise parallel zueinander
verlaufenden Spalten (12) ausgeführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spalte (12) mit 10 bis
15 mm, vorzugswseise mit 12 mm, zueinander beabstandet sind und daß das Filter (11)
eine Dicke von vorzugsweise 12 mm aufweist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spalte
(12) eine Breite von 3/100 bis 6/100 mm aufweisen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spalte
(12) im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und anströmseitig divergieren,
so daß sich die zwischen den Spalten (12) befindlichen Stege (13) anströmseitig verjüngen,
wobei die Spalte (12) die Druckluft im wesentlichen in Längsrichtung oder unter einem
gemeinsamen oder unter mehreren unterschiedlichen Winkeln in den Schußkopf (4) hinein
leiten.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter
(11) aus rostfreiem Stahl, vorzugsweise aus Edelstahl, hergestellt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter
(11) durch einen dem Schußkopf (4) bzw. dem Spannkopf (7) im wesentlichen angepaßten
Ring (14) gehalten ist, daß der Ring (14) entweder mit dem Schußkopf (4) oder mit
dem Spannkopf (7) lösbar verbunden ist und daß das Filter (11) ggf. in eine innere
Randausnehmung (15) des Ringes (14) eingelegt bzw. am Boden der Randausnehmung (15)
aufliegend festgelegt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring
(14) eine in etwa mittig diagonal verlaufende Stützrippe (16) aufweist, daß die Stützrippe
(16) mit dem Boden der Randausnehmung (15) in einer Ebene liegt und daß das in die
Randausnehmung (15) eingelegte Filter (11) auf der Stützrippe (16) und auf dem Boden
der Randausnehmung (15) aufliegt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkopf
(7) auf seiner dem Schußkopf (4) zugewandten Seite eine in etwa mittig ausgebildete
Rippe oder ein entsprechendes Auge (17) aufweist, daß das Filter (11) zwischen der
Stützrippe (16) des Ringes (14) und der Rippe (17) des Spannkopfes (7) festgelegt
ist und daß der Ring (14) sowohl auf der dem Spannkopf (7) zugewandten Seite als auch
auf der dem Schußkopf (4) zugewandten Seite Dichtungen (18) aufweist, die einerseits
zwischen Ring (14) und Spannkopf (7), andererseits zwischen Ring (14) und Schußkopf
(4) abdichten.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
zwei voneinander getrennte Luftzuführungen (8) vorgesehen sind, daß die Luftzuführungen
(8) am äußeren Randbereich (20) des Spannkopfes (7) an diesen angeschlossen und ggf.
in Form von Rohren ausgebildet sind, im wesentlichen längs des Spannkopfes (7) verlaufen,
fest mit dem Spannkopf (7) verbunden sind und diesen in seiner vertikalen Bewegung
zusätzlich führen, wobei die Druckluft ggf. über sich an die Luftzuführungen (8) anschließende
Anschlußstücke (19) quer zum Spannkopf (7) in dessen dem Schußkopf (4) zugewandten
Bereich umgelenkt wird und wobei die Anschlußstücke (19) die von den Luftzuführungen
(8) herströmende Druckluft vorzugsweise um etwa 90° umlenken.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Schußkopf (4) zugewandte
Bereich des Spannkopfes (7) von einem zum Schußkopf (4) hin abragenden Randbereich
(20) umgeben ist, daß die Anschlußstücke (19) Teile oder integrale Bestandteile des
Randbereichs (20) sind und daß vorzugsweise die einem erhöhten abrasiven Verschleiß
ausgesetzten Bereiche der Anschlußstücke (19), d.h. die von der Druckluft direkt angeströmten
Bereiche, als Verschleißteile (21) austauschbar ausgeführt sind.
1. Device for shooting foundry cores or moulds with moulding materials (1), comprising
a shooting head (4) with an inlet side (2) and an outlet side (3), a shooting plate
(6) associated with the outlet side of the shooting head (4) and accommodating at
least one shooting nozzle (5), and a clamping head (7) associated with the shooting
head (4) on the inlet side of said shooting head and comprising at least one air supply
(8) for a sealing application of compressed air to the shooting head (4), the clamping
head preferably being vertically movable by means of a cylinder-piston arrangement
(9), and a filter (11) being provided in the flow path of the compressed air, characterised
in that the filter (11) is arranged between the shooting head (4) and the clamping
head (7) and, in order to swirl or uniformly distribute the compressed air flowing
from the air supply (8) into the shooting head (4), is constructed as a streamline
filter with slits (12) preferably extending parallel to one another.
2. Device according to Claim 1, characterised in that the slits (12) are spaced 10 to
15 mm, and preferably 12 mm, apart from one another and in that the filter (11) is
preferably 12 mm thick.
3. Device according to either one of Claims 1 and 2, characterised in that the width
of the slits (12) is from 3/100 to 6/100 mm.
4. Device according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that the slits (12)
extend substantially parallel to one another and diverge on the inflow side, such
that the webs (13) which are located between the gaps (12) taper on the inflow side,
wherein the slits (12) conduct the compressed air into the shooting head (4) substantially
in the longitudinal direction or at a common angle or at several different angles.
5. Device according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the filter (11)
is made of stainless steel, preferably of special steel.
6. Device according to any one of Claims 2 to 5, characterised in that the filter (11)
is retained by a ring (14) which is substantially adapted to the shooting head (4)
or the clamping head (7); in that the ring (14) is releasably connected to either
the shooting head (4) or the clamping head (7); and in that the filter (11) is optionally
inserted in an inner edge cutout (15) of the ring (14) or secured bearing on the base
of the edge cutout (15).
7. Device according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that the ring (14)
comprises a support rib (16) extending diagonally approximately in the centre thereof;
in that the support rib (16) extends in one plane with the base of the edge cutout
(15); and in that the filter inserted into the edge cutout (15) bears on the support
rib (16) and on the base of the edge cutout (15).
8. Device according to any one of Claims 1 to 7, characterised in that the clamping head
(7) is provided, on the side thereof which faces the shooting head (4), with a rib
or a corresponding eye (17) formed approximately in the centre of said clamping head;
in that the filter (11) is secured between the support rib (16) of the ring (14) and
the rib (17) of the clamping head (7); and in that the ring (14) comprises seals (18)
both on the side which faces the clamping head (7) and on the side which faces the
shooting head (4), which seals seal between the ring (14) and the clamping head (7)
on the one hand and between the ring (14) and the shooting head (4) on the other hand.
9. Device according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that at least two separate
air supplies (8), which are separated from one another, are provided; in that the
air supplies (8) are formed on the outer edge area (20) of the clamping head (7) and
connected thereto, and are optionally formed as pipes, extend substantially along
the clamping head (7), are connected securely to the clamping head (7) and additionally
guide this in its vertical movement, wherein the compressed air being deflected, optionally
via connection pieces (19) which are connected to the air guides (8), transversely
to the clamping head (7), into the area thereof which faces the shooting head (4),
and wherein the connection pieces (19) preferably deflect the compressed air flowing
from the air supplies (8) by approximately 90°.
10. Device according to Claim 9, characterised in that the area of the clamping head (7)
which faces the shooting head (4) is surrounded by an edge area (20) which projects
downwards towards the shooting head (4); in that the connection pieces (19) are parts
or integral components of the edge area (20); and in that, preferably, the areas of
the connection pieces (19) which are subject to an increased abrasive wearing, ie.
which are flowed towards directly by the compressed air, are produced as exchangeable
expendable parts (21).
1. Dispositif pour tirer des noyaux ou des moules de fonderie avec des matériaux de moulage
(1), dispositif comprenant une tête de tirage (4) présentant un côté admission (2)
et un côté sortie (3), une plaque de tirage (6) associée côté sortie à la tête de
tirage (4), plaque portant au moins une buse de tirage (5), et avec une tête de pression
(7) présentant au moins une alimentation d'air (8) et destinée produire une admission
hermétique d'air comprimé sur la tête de tirage (4), la tête de pression (7) étant
capable d'exécuter un mouvement vertical de préférence à l'aide d'un dispositif à
cylindre et piston (9), un filtre étant prévu dans le trajet de l'air comprimé, caractérisé en ce que le filtre (11) est disposé entre la tête de tirage (4) et la tête de pression
(7) et en ce qu'aux fins de produire la turbulence ou la distribution uniforme de
l'air comprimé (4) de l'air comprimé injecté depuis l'alimentation d'air (8) dans
la tête de tirage ce filtre a la forme d'un filtre à fentes avec des fentes (12) de
préférence parallèles entre elles.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les fentes (12) sont
distantes les unes des autres de 10 à 15 mm, et de préférence de 12 mm, et en ce que
le filtre (11) a une épaisseur de préférence de 12 mm.
3. Dispositif suivant l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
les fentes (12) présentent une largeur de 3/100 mm à 6/100 mm.
4. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 3, caractérisé en ce
que les fentes (12) sont en substance parallèles les unes aux autres et divergent
côté admission d'air comprimé, de telle sorte que les entretoises (13) situées entre
les fentes (12) diminuent progressivement de largeur côté admission d'air comprimé,
ces fentes (12) injectant l'air comprimé dans la tête de tirage (4) en substance en
direction longitudinale ou sous un angle commun ou sous plusieurs angles différents.
5. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 4, caractérisé en ce
que le filtre (11) est fabriqué en acier inoxydable, de préférence en acier fin.
6. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications de 2 à 5, caractérisé en ce
que le filtre (11) est maintenu par un anneau (14) adapté en substance à la tête de
tirage (4) ou à la tête de pression (7), en ce que l'anneau (14) est relié de manière
amovible soit à la tête de tirage (4), soit à la tête de pression (7) et en ce que
le filtre (11) est assujetti le cas échéant par la mise en place dans un évidement
marginal intérieur (15) de l'anneau (14), soit par application sur le fond de l'évidement
marginal (15).
7. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 6, caractérisé en ce
que l'anneau (14) présente une nervure de support (16) disposée en substance au milieu
de la diagonale, en ce que la nervure de support (16) est située dans le même plan
que le fond de l'évidement marginal (15) et en ce que le filtre (11) placé dans l'évidement
marginal (15) est appliqué sur la nervure de support (16) et sur le fond de l'évidement
marginal (15).
8. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 7, caractérisé en ce
que la tête de pression (7) présente une nervure formée centralement ou une protubérance
(17) correspondante sur son côté orienté vers la tête de tirage (4), en ce que le
filtre (11) est bloqué entre la nervure de support (16 de l'anneau (14) et la nervure
(17) de la tête de pression (7) et en ce que l'anneau (14) présente des joints d'étanchéité
(18) tant du côté orienté vers la tête de pression (7) que du côté orienté vers la
tête de tirage (4), joints qui assurent l'étanchéité d'une part entre l'anneau (14)
et la tête de pression (7), d'autre part entre l'anneau (14) et la tête de tirage
(4).
9. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 8, caractérisé en ce
qu'au moins deux alimentations d'air (8) séparées sont prévues, en ce que les alimentations
d'air (8) sont raccordées à la tête de pression (7) dans sa portion marginale extérieure
(20) et ont le cas échéant la forme de tuyaux, situés en substance le long de la tête
de pression (7) et solidarisés avec cette dernière et servent de guidage vertical
complémentaire ) ma tête de pression (7), l'air comprimé étant le cas échéant à l'aide
de pièces de raccordement (19) raccordés aux alimentations d'air (8) défléchi transversalement
à la tête de pression (7) dans la zone de cette dernière qui est orientée vers la
tête de tirage (4), les pièces de raccordement (19) déviant de préférence d'environ
90° le jet d'air comprimé issu des alimentations d'air (8).
10. Dispositif suivant la revendication 8, caractérisé en ce que la zone de la tête de
pression (7) qui est orientée vers la tête de tirage (4) est entourée d'une portion
marginale (20) qui descend vers la tête de tirage (4), en ce que les pièces de raccordement
(19) sont des éléments de la portion marginale (20) ou en, font partie intégrante
et en ce que de préférence les portions des pièces de raccordement (19) exposées à
une usure par abrasion plus forte , c'est-à-dire les portions exposées directement
à l'air comprimé, sont interchangeables.