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EP 0 630 596 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.09.1998 Patentblatt 1998/39 |
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Anmeldetag: 30.04.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A45D 26/00 |
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Gerät zum Entfernen von Körperhaaren
Apparatus for removing body hair
Appareil pour enlever des poils du corps
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL PT |
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Priorität: |
24.06.1993 DE 4320958
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.12.1994 Patentblatt 1994/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Braun Aktiengesellschaft |
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Frankfurt am Main (DE) |
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Erfinder: |
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- Heintke, Hans-Eberhard
D-63607 Wächtersbach (DE)
- Flesser, Achim
D-61462 Königstein (DE)
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 710 537 FR-A- 2 588 732 US-A- 4 960 422
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FR-A- 1 223 554 US-A- 3 104 662
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gerät, ein Aufsatzteil für das Gerät sowie ein Verfahren
zum Entfernen von Körperhaaren am menschlichen Körper. Das Gerät weist dabei einen
in einem Gehäuse gelagerten Motor sowie zwei gegeneinander austauschbare auf das Gehäuse
aufsetzbar und abnehmbare Aufsatzteile auf, nämlich ein erstes als Epilationskopf
ausgebildetes Aufsatzteil und ein zweites Aufsatzteil, welches Mittel zur Depilation
aufweist.
[0002] Ein derartiges Gerät ist aus der FR-A-2 588 732 bekannt. Dabei besteht das erste
als Epilationskopf ausgebildete Aufsatzteil zum Einklemmen und Zupfen der Haare im
wesentlichen aus zwei übereinander angeordneten Kämmen, von denen einer mit einem
Antriebsmittel derart verbunden ist, daß beide Kämme eine alternierende Translationsbewegung
ausführen. Die Zähne der Kämme sind dabei so ausgeführt, daß sie die dazwischengeratenen
Haare klemmen und auszupfen.
[0003] Epilationsgeräte dieser oder ähnlicher Art sind ferner bereits beispielsweise aus
den Veröffentlichungen US 4 575 902 A, US 4 960 422 A oder US 5 084 055 A bekannt,
die durch ausdrücklichen Bezug in den Offenbarungsgehalt der vorliegenden Anmeldung
aufgenommen werden. Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Haarentfernung, nämlich das
Entfernen der Haare an der Hautoberfläche (Depilation) und das Entfernen der Haare
mit der Haarwurzel (Epilation). Motorisch angetriebene Epilationsgeräte basieren auf
dem Prinzip, mittels sich periodisch öffnender und schließender pinzettenartiger Klemmorgane
die zu entfernenden Haare zu erfassen, einzuklemmen und mit der Wurzel aus der Haut
herauszuziehen. Der letztgenannte Vorgang wird dadurch realisiert, daß die pinzettenartigen
Klemmelemente nach dem Einklemmen des Haares oder der Haare rasch von der Haut wegbewegt
werden. Diese Bewegung der Klemmelemente weg von der Haut kann beispielsweise dadurch
bewerkstelligt werden, daß die Klemmelemente Bestandteil eines drehbaren Zylinders
sind und während der Drehung des Zylinders periodisch aufeinander zu und voneinander
weg bewegt werden.
[0004] Ein allgemeines Problem der Geräte der eingangs genannten Art besteht darin, die
Effektivität zu steigern und das Schmerzempfinden des Benutzers bzw. der Benutzerin
beim Entfernen der Haare zu vermindern. Weiterhin ist es Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein verbessertes Gerät und ein verbessertes Aufatzteil für das Gerät sowie
ein Verfahren zum Entfernen der Körperhaare anzugeben, wobei insbesondere das Gerät
und das Aufsatzteil einfach und sicher ausgeführt bzw. das Verfahren einfach anzuwenden
sind.
[0005] Die Aufgabe wird nach der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß zum einen
bei einem Gerät der eingangs genannten Art der Epilationskopf einen von dem Motor
in Drehung versetzbaren Epilationszylinder zum Epilieren der Körperhaare aufweist
und das zweite Aufsatzteil als Schneidvorrichtung zum Depilieren der Körperhaare ausgebildet
ist und in dem zweiten Aufsatzteil ein Getriebe zum Antrieb der Schneidvorrichtung
enthalten ist.
[0006] Da das erste und das zweite Aufsatzteil gegeneinander austauschbar auf das Gehäuse
aufsteckbar sind, kann das Gerät sowohl zur Epilation als auch zur Depilation, sozusagen
als "Kombigerät" eingesetzt werden. Das erste Aufsatzteil ist nun vorteilhafterweise
mit einem Epilationszylinder versehen, mit dessen Hilfe die Körperhaare effektiv eingeklemmt
und ausgezupft werden können. Mit dem ersten Aufsatzteil kann das Gerät somit in bekannter
Weise als Epilationsgerät verwendet werden. Mit dem zweiten Aufsatzteil, welches als
Schneidvorrichtung zum Depilieren der Körperhaare ausgebildet ist, kann hiervon abweichend
jedoch eine unterschiedliche Funktion, nämlich eine Depilation der Körperhaare durchgeführt
werden. So ist das zweite Aufsatzteil dafür vorgesehen, eine Vorbehandlung der Körperhaare
vor der eigentlichen Epilation zu bewerkstelligen. Durch diese Vorbehandlung wird
es möglich, daß der Epilationszylinder die Körperhaare effektiver entfernt und das
Schmerzempfinden des Benutzers reduziert wird. Insbesondere durch die erfindungsgemäße
Anordnung eines Getriebes zum Antrieb der Schneidvorrichtung in dem zweiten Aufsatzteil
ist eine einfache und sichere Ausführung des Gerätes angegeben. Weiterhin ist durch
das Getriebe in dem zweiten Aufsatzteil eine Anpassung der Schwingfrequenz der Schneidvorrichtung
an die entsprechenden Einsatzbedingungen beim Schneiden der Haare möglich, so daß
auch der Schneidvorgang mit Hilfe des zweiten Aufsatzteils besonders effektiv und
schmerzarm durchgeführt werden kann. Durch die Erfindung wird somit ein Gerät zum
Entfernen von Körperhaaren zur Verfügung gestellt, mit dem durch die austauschbaren
Aufsatzteile unterschiedlicher Funktion insgesamt eine Verbesserung der Qualität der
Haarentfernung erzielbar ist.
[0007] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist das Getriebe in dem zweiten
Aufsatzteil eine solche Übersetzung auf, daß die Schwingfrequenz einer in dem zweiten
Aufsatzteil angeordneten Klinge zum Schneiden der Haare etwa das 3- bis 7-fache, insbesondere
etwa das 5-fache der Drehfrequenz des Epilationszylinders beträgt. In der Praxis wird
der Epilationszylinder mit etwa 1200 bis 1400/min und die Klinge mit etwa 6000/min
bewegt.
[0008] Die Aufgabe wird nach der Erfindung zum anderen auch durch ein Aufsatzteil mit Mitteln
zur Depilation für ein Gerät zum Entfernen von Haaren am menschlichen Körper gelöst,
wobei das Gerät im wesentlichen aus einem in einem Gerätegehäuse gelagerten Motor,
einem Antriebsrad sowie aus zwei gegeneinander austauschbaren auf das Gehäuse aufsetzbaren
und abnehmbaren Aufsatzteilen besteht, nämlich einem ersten als Epilationskopf ausgebildeten
Aufsatzteil und einem zweiten Aufsatzteil, welches die Mittel zur Depilation aufweist.
Das zweite Aufsatzteil ist dabei erfindungsgemäß mit einem Langhaarschneider und einem
integrierten Getriebe versehen wobei das betriebe so ausgebildet ist, daß es von dem
Antriebsrad antreibbar ist, so daß vorteilhafterweise ein konstruktiv einfacher Aufbau
des zweiten Aufsatzteiles angegeben ist.
[0009] Mit Hilfe des Langhaarschneiders können ferner die Körperhaare derart vorbehandelt
werden, daß der Benutzer in einem ersten Schritt die Körperhaare an der Oberfläche
der Haut abschneidet, um anschließend in einem zweiten Schritt nach einer bestimmten,
individuell variierenden Dauer die nachgewachsenen, in etwa gleich langen oder jedenfalls
eine gemeinsame obere Länge aufweisenden Körperhaare mit Hilfe des auf das Gerät aufsteckbaren
Epilationskopfes auszuzupfen. Dabei wird aufgrund der etwa gleichen Länge der Körperhaare
erreicht, daß der Epilationszylinder die Körperhaare sicher erfaßt und auszupfen kann,
da die Haare besser in die Zupforgane des Epilationszylinders einfädeln. Insgesamt
wird durch die Vorbehandlung der Körperhaare mit dem Langhaarschneider erreicht, daß
die Körperhaare zuverlässiger von dem Epilationszylinder ausgezupft und die Anzahl
der Leerzupfungen (Einklemmen der Haare ohne Auszupfen) und damit das Schmerzempfinden
reduziert werden.
[0010] In einer vorteilhaften Ausführung weist das Getriebe in dem zweiten Aufsatzteil eine
solche Übersetzung auf, daß die Schwingfrequenz der Klinge etwa das 3- bis 7-fache,
insbesondere etwa das 5-fache der Drehfrequenz eines in dem ersten Aufsatzteil vorgesehenen
Epilationszylinders beträgt.
[0011] Von Vorteil weist der Langhaarschneider eine über ein Getriebe antreibbare Klinge
auf, insbesondere ein Obermesser, welches eine oszillierende Bewegung bezüglich eines
Kammes bzw. eines stillstehenden Untermessers ausführt.
[0012] Alternativ dazu ist die über das Getriebe antreibbare Klinge ein Untermesser, welches
eine alternierende Bewegung bezüglich eines Kammes, insbesondere eines stillstehenden
Obermessers ausführt.
[0013] Das Getriebe ist vorteilhafterweise als Winkelgetriebe ausgebildet und setzt die
Drehbewegung eines Antriebsrades in eine alternierende Bewegung der Klinge um.
[0014] Das Getriebe seinerseits weist ein von dem Antriebsrad antreibbares Kronrad auf,
das ein Ritzel kämmt, welches mit einem exzentrisch angeordneten Mitnehmer versehen
ist, der mit der Klinge gekoppelt ist. Auf diese Weise wird mit einfachen und kostengünstigen
Bauteilen ein auf das Gerät zur Epilation alternativ aufsteckbarer Langhaarschneider
realisiert.
[0015] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird im wesentlichen auch durch ein Verfahren
zum Entfernen von Körperhaaren gelöst. Dabei wird zunächst ein zweites Aufsatzteil
mit einer Schneidvorrichtung auf ein Haarentfernungsgerät aufgesetzt und mit dem zweiten
Aufsatzteil werden die Körperhaare depiliert. Anschließend wird nach einem Zeitraum
im Bereich von Tagen das zweite Aufsatzteil gegen ein erstes Aufsatzteil mit einem
Epilationszylinder ausgetauscht und mit dem ersten Aufsatzteil werden die Körperhaare
epiliert.
[0016] Vorteilhafterweise beträgt der zeitliche Abstand der Verwendung des zweiten Aufsatzteils
und des darauf folgenden ersten Aufsatzteils etwa 3 bis 12 Tage, insbesondere etwa
eine Woche. Die individuelle Zeitdauer ist abhängig von der Wachstumsgeschwindigkeit
der Haare des einzelnen Benutzers. Durch diese zeitlich versetzte Benutzung wird das
Schmerzempfinden bei der Epilation reduziert. Dies kann wie folgt erklärt werden:
Körperhaare wachsen in einer ersten Wachstumsphase schnell, um anschließend das Wachstum
in einer zweiten Phase bis zum Stillstand (dritte Phase) zu verlangsamen. Schließlich
fallen die Körperhaare in der letzten, vierten Phase, aus. Werden die Körperhaare
eine bestimmte Zeitdauer vor der eigentlichen Epilation depiliert, so wachsen die
in der dritten Phase befindlichen Körperhaare nicht mehr nach und schließlich fallen
die in der vierten Phase befindlichen Körperhaare von selbst aus. Für die in dieser
Wachstumsphase befindlichen Haare ist die Epilation nicht mehr notwendig, d. h., es
werden diese Haare von dem Epilationszylinder nicht erfaßt und ausgezupft. Durch die
aufgrund der vorhergehenden Depilation geringere Anzahl der bei der Epilation zu zupfenden
Haare wird jedoch der vom Benutzer beim Auszupfen empfundene Schmerz weiter erheblich
vermindert.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine teilweise geschnittene, schematische Darstellung einer Seitenansicht eines Gerätes
zum Entfernen von Haaren am menschlichen Körper nach einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung,
- Fig. 2
- eine schematische Schnittdarstellung eines ersten Aufsatzteiles mit einem Epilationszylinder
für das Gerät nach der Fig. 1,
- Fig. 3
- eine schematische Schnittdarstellung eines zweiten Aufsatzteiles mit einem Langhaarschneider
für das Gerät nach der Fig. 1 und
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung des Getriebes des Langhaarschneiders der Fig. 3.
[0018] Das in der Fig. 1 dargestellte Gerät 1 zum Entfernen von Haaren am menschlichen Körper
setzt sich aus einem Gehäuse 2 und einem ersten Aufsatzteil 3 zusammen. In dem Gehäuse
2 ist ein Motor, vorzugsweise ein Elektromotor untergebracht, der direkt oder über
ein Getriebe mit einem drehbar im Gehäuse 2 gelagerten Antriebsrad 4 gekoppelt ist
und dieses im eingeschalteten Zustand des Motors in Drehung versetzt.
[0019] Das als Epilationskopf ausgebildete erste Aufsatzteil 3 enthält einen Epilationszylinder
5, der mit dem Antriebsrad 4 gekoppelt ist und im eingeschalteten Zustand des Motors
um seine Längsachse rotiert oder auch oszilliert. Wie nachfolgend erläutert werden
wird, dient der rotierende Epilationszylinder 5 dazu, Körperhaare einzuklemmen und
auszuzupfen.
[0020] In der Fig. 2 ist das erste Aufsatzteil 3 mit dem Epilationszylinder 5 näher dargestellt.
Der Epilationszylinder 5 weist eine Welle 6 auf, die im ersten Aufsatzteil 3 drehbar
gelagert ist. Über ein drehfest verbundenes Zahnrad 7 ist die Welle 6 mit dem Antriebsrad
4 gekoppelt. Die Welle 6 trägt eine Anzahl von Scheiben 8, die etwa radial von der
Welle 6 nach außen abstehen. Zwischen den Scheiben 8 sind Klemmelemente 9, 10 eingebracht,
die ebenfalls etwa radial zur Welle 6 angeordnet sind und nach außen abstehen. Zwischen
jeweils zwei Scheiben befindet sich eines der Klemmelemente 9, 10. Gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 2 sind oberhalb der Welle 6 die Klemmelemente 9 und unterhalb der Welle 6
die Klemmelemente 10 vorgesehen, so daß sich die Klemmelemente 9 und 10 diametral
gegenüberstehen. Die Klemmelemente 9 sind an einer Betätigungsstange 11 und die Klemmelemente
10 an einer Betätigungsstange 12 gehalten. Die Scheiben 8 weisen Aussparungen für
die Betätigungsstangen 11, 12 auf. Die Betätigungsstangen 11, 12 sind einerseits in
dem Zahnrad 7 und andererseits in einem Flansch 13 verschiebbar geführt und nehmen
an einer Rotation des Epilationszylinders 5 teil. Das freie Ende der Betätigungsstange
11 liegt an einer Bahn 14 und das freie Ende der Betätigungsstange 12 an einer Bahn
15 an. Auf den den Bahnen 14, 15 jeweils entgegengesetzten Enden der Betätigungsstangen
11, 12 sind Federn 16, 17 vorgesehen, die die Betätigungsstangen 11, 12 gegen die
Bahnen 14, 15 drücken. Die Bahnen 14, 15 sind mit Nocken versehen, die in Richtung
zu den Scheiben 8 und Klemmelementen 9, 10 abstehen. Die Nocken sind derart angeordnet,
daß die Betätigungsstangen 11, 12 immer dann verschoben werden, wenn sich die zugehörigen
Klemmelemente 9, 10 über den zu entfernenden Haaren befinden, in der Fig. 2 also im
Bereich einer Öffnung 18 des ersten Aufsatzteiles 3.
[0021] Bei einer Rotation der Welle 6 werden die Betätigungsstangen 11, 12 durch die Nocken
der Bahnen 14, 15 gegen die Federn 16, 17 verschoben, und zwar gemäß der Fig. 2 in
Richtung der Pfeile F1 und F2. Damit werden auch die jeweils zugehörigen Klemmelemente
9, 10 in dieselbe Richtung verschoben und kommen mit den jeweils benachbarten Scheiben
8 in Kontakt. Körperhaare, die sich zwischen den Klemmelementen 9, 10 und den Scheiben
8 befinden, werden auf diese Weise pinzettenartig eingeklemmt. Durch die weitere Rotation
der Welle 6 und damit der Klemmelemente 9, 10 und der Scheiben 8 werden die eingeklemmten
Körperhaare aus der Haut ausgezupft. Durch die weitere Rotation der Welle 6 erreichen
die Betätigungsstangen 11, 12 das Ende der Nocken, so daß die Klemmelemente 9, 10
durch die Federn 16, 17 wieder in ihre in der Fig. 2 gezeigte Stellung zurückgedrückt
werden und die ausgezupften Haare herausfallen können.
[0022] Das erste Aufsatzteil 3 und das Gehäuse 2 sind in ihrer Gestalt, insbesondere in
ihrer äußeren Form aneinander angepaßt. Des weiteren sind das erste Aufsatzteil 3
und das Gehäuse 2 mit Mitteln versehen, mit deren Hilfe sie zusammengesteckt und wieder
auseinandergezogen werden können. Bei diesen Mitteln kann es sich um Rastvorrichtungen
oder Klemmvorrichtungen handeln, die mit Betätigungsmitteln zum Verriegeln oder Lösen
des ersten Aufsatzteiles 3 von dem Gehäuse 2 versehen sein können. In dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist vorzugsweise eine Rastvorrichtung vorgesehen, die beim Aufstecken
des Aufsatzteiles 3 auf das Gehäuse 2 automatisch einrastet, die jedoch, wie dies
in der Fig. 1 dargestellt ist, mit wenigstens einer Betätigungstaste 19 versehen ist,
mit deren Hilfe die Rastverbindung wieder gelöst und damit das erste Aufsatzteil 3
von dem Gehäuse 2 wieder abgezogen werden kann.
[0023] Statt des ersten Aufsatzteiles 3 mit dem Epilationszylinder 5 kann auch ein zweites
Aufsatzteil mit unterschiedlichen Bauteilen und damit unterschiedlicher Funktion auf
das Gehäuse 2 aufgesteckt werden. Voraussetzung hierzu ist, daß das zweite Aufsatzteil
hinsichtlich der Gestalt und der Klemm- oder Rastvorrichtung an das Gehäuse 2 angepaßt
ist. Die beiden Aufsatzteile können dann entsprechend der vom Benutzer gewünschten
Funktion ausgetauscht und eingesetzt werden.
[0024] In der Fig. 3 ist ein zweites Aufsatzteil 20 gezeigt, das hinsichtlich der Gestalt
und der bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel vorzugsweise vorgesehenen Rastvorrichtung
an das Gehäuse 2 angepaßt ist. Zu diesem Zweck ist das zweite Aufsatzteil 20 unter
anderem auch mit einer Betätigungstaste 21 zum Lösen der Rastverbindung versehen,
mit deren Hilfe das zweite Aufsatzteil 20 von dem Gehäuse 2 abgezogen werden kann.
[0025] Das zweite Aufsatzteil 20 enthält einen Langhaarschneider 22, der über ein Getriebe
23 mit dem Antriebsrad 4 gekoppelt ist und der dadurch im eingeschalteten Zustand
des Motors eine lineare und oszillierende Bewegung ausführt. Der Langhaarschneider
22 dient dazu, Körperhaare an der Hautoberfläche abzuschneiden.
[0026] Gemäß der Fig. 4 weist das Getriebe 23 ein Kronrad 24 auf, das mit dem Antriebsrad
4 gekoppelt ist. Das Antriebsrad 4 ist mittels einer Achse 25 im Gehäuse 2 gelagert,
während das Kronrad 24 mittels einer Achse 26 im zweiten Aufsatzteil 20 drehbar gehalten
ist. Das Antriebsrad 4 und das Kronrad 24 sind achsparallel angeordnet. Das Antriebsrad
4 und das Kronrad 24 weisen an ihren Umfängen einander zugeordnete radialen Zahnungen
27, 28 auf und kämmen einander. An der Stirnseite ist das Kronrad 24 mit einer Stirnzahnung
29 versehen, die ringförmig ausgestaltet ist.
[0027] Das Getriebe 23 weist ein Ritzel 30 auf, das auf einer Achse 31 drehbar gelagert
ist, die einen Winkel von 90 Grad zur Achse 26 des Kronrads 24 einnimmt. Das Ritzel
30 weist an seinem Umfang eine radiale Zahnung 32 auf, die der Stirnzahnung 29 zugeordnet
ist und diese kämmt. Parallel zur Achse 31 steht von dem Ritzel 30 ein Mitnehmer 33
ab, der exzentrisch zur Achse 31 angeordnet ist.
[0028] Wie aus der Fig. 3 zu entnehmen ist, greift der Mitnehmer 33 in eine Nut 34 eines
Trägerteils 35 ein, auf dem ein klingenartiges Obermesser 36 gehalten ist. Das Obermesser
36 erstreckt sich über die gesamte Breite des Langhaarschneiders 22 und ist zusammen
mit dem Trägerteil 35 in dieser Richtung verschiebbar. Zu diesem Zweck sind dem Trägerteil
35 Führungsmittel zugeordnet, die eine Hin- und Herbewegung des Trägerteils 35 zusammen
mit der Klinge 36 ermöglichen.
[0029] Hinsichtlich der beschriebenen Hin- und Herbewegung ist die Nut 34, in die der Mitnehmer
33 eingreift, unter einem Winkel von 90 Grad derart angeordnet, daß der Mitnehmer
33 in der Nut 34 sich ebenfalls hin- und herbewegen kann.
[0030] Parallel zum Obermesser 36 ist ein Untermesser 37 angeordnet, das sich wie das Obermesser
36 über die gesamte Breite des Langhaarschneiders 22 erstreckt und das feststehend
im zweiten Aufsatzteil 20 gehalten ist. Das Obermesser 36 und das Untermesser 37 befinden
sich an der Stirnseite des zweiten Aufsatzteiles 20, das bei einer Benutzung der Haut
zugewandt ist.
[0031] Durch eine Rotation des Antriebsrades 4 wird das Kronrad 24 und damit das Ritzel
30 in eine Drehung um seine Achse 31 versetzt. Die exzentrische Anordnung des Mitnehmers
33 zur Achse 31 hat eine Rotation des Ritzels 30 und eine Hin- und Herbewegung des
Trägerteils 35 zusammen mit dem Obermesser 36 zur Folge. Gleichzeitig bewegt sich
der Mitnehmer 33 in der Nut 34 ebenfalls hin und her. Insgesamt wird also die Rotation
des Ritzels 30 über den Mitnehmer 33 in eine linear oszillierende Bewegung des Obermessers
36 umgesetzt.
[0032] Körperhaare, die sich zwischen den Zähnen des Obermessers 36 und den Zähnen des Untermessers
37 befinden, werden durch die linear oszillierende Bewegung des Obermessers 36 bei
stillstehendem Untermesser 37 abgeschnitten.
[0033] Es versteht sich, daß natürlich die Funktion von Obermesser 36 und Untermesser 37
dahingehend geändert werden kann, daß das Untermesser 37 oszillierend antreibbar ist
und das Obermesser 36 stillsteht. Wesentlich zur Gewährleistung einer äußerst vorteilhaften,
kurzen Schnittlänge der zu entfernenden Haare ist es, daß das Obermesser, sei es nun
angetrieben oder still stehend, äußerst dünn im Bereich von 0,2 mm oder weniger, praktisch
als Folie, ausgebildet ist.
[0034] Das beschriebenen Gerät 1 zum Entfernen von Körperhaaren wird vorzugsweise wie folgt
benutzt:
[0035] Zunächst wird das zweite Aufsatzteil 20 auf das Gehäuse 2 aufgesteckt. Mit dem eingeschalteten
Gerät 1 werden dann die Körperhaare mit Hilfe des Langhaarschneiders 22 an der Oberfläche
der Haut abgeschnitten. Danach wartet der Benutzer eine individuell unterschiedliche
Zeitdauer von etwa einer Woche. Nunmehr wird das erste Aufsatzteil 3 auf das Gehäuse
2 aufgesteckt und das Gerät 1 eingeschaltet. Mit dem im ersten Aufsatzteil 3 enthaltenen
Epilationszylinder 5 werden die nachgewachsenen Körperhaare von etwa gleicher Länge
eingeklemmt und ausgezupft.
[0036] Es ist auch möglich, daß das erste Aufsatzteil 3 mit dem Epilationszylinder 5 und/oder
das zweite Aufsatzteil 20 mit dem Langhaarschneider 22 unabhängig voneinander verwendet
werden. Ebenfalls ist es in besonders gelagerten Fällen möglich, daß zuerst der Epilationskopf
und danach der Langhaarschneider 22 verwendet werden.
1. Gerät zum Entfernen von Haaren am menschlichen Körper mit einem in einem Gehäuse (2)
gelagerten Motor sowie mit zwei gegeneinander austauschbaren auf das Gehäuse (2) aufsetzbaren
und abnehmbaren Aufsatzteilen, nämlich einem ersten als Epilationskopf ausgebildeten
Aufsatzteil und einem zweiten Aufsatzteil (20), welches Mittel zur Depilation aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Epilationskopf einen von dem Motor in Drehung versetzbaren Epilationszylinder
(5) zum Epilieren der Körperhaare aufweist und das zweite Aufsatzteil (20) als Schneidvorrichtung
zum Depilieren der Körperhaare ausgebildet ist und in dem zweiten Aufsatzteil (20)
ein Getriebe (23) zum Antrieb der Schneidvorrichtung enthalten ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (23) eine solche Übersetzung aufweist, daß die Schwingfrequenz
einer in dem zweiten Aufsatzteil angeordneten Klinge etwa das 3 bis 7-fache, insbesondere
etwa das 5-fache der Drehfrequenz des Epilationszylinders (5) beträgt.
3. Aufsatzteil mit Mitteln zur Depilatiop für ein Gerät zum Entfernen von Haaren am menschlichen
Körper mit einem in einem Gerätegehäuse (2) gelagerten Motor und einem Antriebsrad
(4) sowie zwei gegeneinander austauschbaren auf das Gehäuse (2) aufsetzbaren und abnehmbaren
Ausatzteilen, nämlich einem ersten als Epilationskopf ausgebildeten Aufsatzteil und
einem zweiten Aufsatzteil (20), welches die Mittel zur Depilation aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Aufsatzteil einen Langhaarschneider (22) und ein integriertes Getriebe
(23) aufweist, wobei das Getriebe so ausgebildet ist, daß es von dem Antriebsrad antreibbar
ist.
4. Aufsatzteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (23) eine solche Übersetzung aufweist, daß die Schwingfrequenz
der Klinge etwa das 3- bis 7-fache, insbesondere etwa das 5-fache der Drehfrequenz
eines in dem ersten Aufsatzteil vorgesehenen Epilationszylinders (5) beträgt.
5. Gerät oder Aufsatzteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Langhaarschneider (22) eine über das Getriebe (23) antreibbare Klinge, insbesondere
ein Obermesser (36), aufweist, welches eine alternierend hin- und hergehende Bewegung
bezüglich eines Kammes, insbesondere eines stillstehenden Untermessers (37), ausführt.
6. Gerät oder Aufsatzteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Langhaarschneider (22) eine über das Getriebe (23) antreibbare Klinge, insbesondere
ein Untermesser aufweist, welches eine alternierend hin- und hergehende Bewegung bezüglich
eines Kammes, insbesondere eines stillstehenden Obermessers ausführt.
7. Gerät oder Aufsatzteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe als Winkelgetriebe ausgebildet ist und die Drehbewegung eines Antriebsrades
(4) in eine alternierende Bewegung der Klinge umsetzt.
8. Gerät oder Aufsatzteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (23) ein von dem Antriebsrad (4) antreibbares Kronrad (24) aufweist,
welches mit einem Ritzel (30) kämmt, das mit einem exzentrisch angeordneten Mitnehmer
(33) versehen ist, der mit der Klinge (36) gekoppelt ist.
9. Gerät oder Aufsatzteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Obermesser (36) folienartig mit einer Dicke von weniger als 0,2 mm, insbesondere
0,15 mm, ausgebildet ist.
10. Verfahren zum Entfernen von Körperhaaren, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst ein zweites Aufsatzteil (20) mit einer Schneidvorrichtung und einem
betriebe auf ein Haarentfernungsgerät aufsetzt und mit dem zweiten Aufsatzteil die
Körperhaare depiliert und anschließend nach einem Zeitraum im Bereich von Tagen das
zweite Aufsatzteil (20) gegen ein erstes Aufsatzteil (3) mit einem Epilationszylinder
(5) austauscht und mit dem ersten Aufsatzteil die Körperhaare epiliert.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zeitliche Abstand der Verwendung des zweiten Aufsatzteiles (20) und des
darauf folgenden ersten Aufsatzteiles (3) etwa 3-12 Tage, insbesondere etwa eine Woche,
beträgt.
1. An appliance for the removal of human body hairs, with a motor mounted in a casing
(2) and two interchangeable attachments attachable to and detachable from the casing
(2), namely a first attachment configured as an epilation head, and a second attachment
(20) having means for depilation, characterized in that the epilation head includes an epilating cylinder (5) for epilation that can be rotated
by the motor, and that the second attachment (20) is configured as a cutting device
for depilation, said second attachment (20) accommodating a gear arrangement (23)
for driving the cutting device.
2. The appliance as claimed in claim 1, characterized in that the transmission ratio of the gear arrangement (23) is such that the oscillating
frequency of a blade disposed in the second attachment is about three to seven times,
in particular about five times, the rotational frequency of the epilating cylinder
(5).
3. An attachment having means for depilation for use with an appliance for the removal
of human body hairs, with a motor carried in an appliance casing (2), a driving gear
(4), and two interchangeable attachments attachable to and detachable from the casing
(2), namely a first attachment configured as an epilation head, and a second attachment
(20) having the means for depilation, characterized in that the second attachment includes a long-hair trimmer (22) and a gear arrangement (23)
integrated therein which is configured such as to be drivable by the driving gear.
4. The attachment as claimed in claim 3, characterized in that the gear arrangement (23) has a transmission ratio such that the oscillating frequency
of the blade is about three to seven times, in particular about five times, the rotational
frequency of an epilating cylinder (5) provided in the first attachment.
5. The appliance or the attachment as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the long-hair trimmer (22) includes a blade, in particular an outer cutter (36),
which is adapted to be driven by the gear arrangement (23) and performs a reciprocating
motion in alternate directions relative to a comb, in particular a stationary inner
cutter (37).
6. The appliance or the attachment as claimed in any one of the claims 1 to 4, characterized in that the long-hair trimmer (22) includes a blade, in particular an inner cutter, which
is adapted to be driven by the gear arrangement (23) and performs a reciprocating
motion in alternate directions relative to a comb, in particular a stationary outer
cutter.
7. The appliance or the attachment as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the gear arrangement is configured as an angular gear arrangement converting the
rotary motion of a driving gear (4) into an alternating motion of the blade.
8. The appliance or the attachment as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the gear arrangement (23) includes a crown gear (24) adapted to be driven by the
driving gear (4) and meshing with a pinion (30) provided with an eccentrically arranged
engaging means (33) coupled to the blade (36).
9. The appliance or the attachment as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the outer cutter (36) is configured in the manner of a foil of a thickness of less
than 0.2 mm, in particular 0.15 mm.
10. A method of removing body hairs, characterized in that it first involves the step of placing a second attachment (20) having a cutting device
and a gear arrangement onto a hair-removing appliance and performing a depilating
operation with said second attachment, and that subsequently, after a period of some
days, a first attachment (3) having an epilating cylinder (5) is substituted for said
second attachment (20) and performs an epilating operation.
11. The method as claimed in claim 10, characterized in that the time interval between successive uses of the second attachment (20) followed
by the first attachment (3) is between 3 to 12 days, approximately, in particular
about one week.
1. Dispositif pour l'enlèvement de poils sur le corps humain, comportant une moteur monté
dans un boîtier (2) ainsi que deux éléments à ajouter qui peuvent être échangés l'un
par rapport à l'autre et qui peuvent être montés sur le boitier (2) et retirés de
celui-ci, c'est-à-dire un premier élément à ajouter réalisé sous la forme d'une tête
d'épilation et une second élément à ajouter (20) qui présente des moyens pour la dépilation,
caractérisé en ce que la tête d'épilation présente, pour l'épilation de poils corporels, un cylindre d'épilation
(5) qui peut mis en rotation par le moteur et en ce que le second élément à ajouter
(20) est réalisé sous la forme d'un appareil de coupe pour la dépilation des poils
corporels et en ce qu'un mécanisme (23) pour l'entraînement de l'appareil de coupe
est contenu dans le second élément à ajouter (20).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le mécanisme (23) présente un rapport de transmission tel que la fréquence d'oscillation
d'une lame agencée dans le second élément à ajouter est d'approximativement 3 à 7
fois, en particulier d'approximativement 5 fois, la fréquence de rotation du cylindre
d'épilation (5).
3. Elément à ajouter comportant des moyens pour la dépilation, pour un dispositif pour
l'enlèvement de poils sur le corps humain et comportant un moteur et une roue d'entraînement
(4) montés dans un boîtier de dispositif (2) ainsi que deux éléments à ajouter qui
peuvent être échangés l'un par rapport à l'autre et qui peuvent être montés sur le
boîtier (2) et retirés de celui-ci, c'est-à-dire un premier élément à ajouter réalisé
sous la forme d'une tête d'épilation et un second élément à ajouter (20) qui présente
les moyens pour la dépilation, caractérisé en ce que le second élément à ajouter présente un couteau de longs poils (22) et un mécanisme
(23) intégré, le mécanisme étant réalisé de façon à ce qu'il puisse être entraîné
par la roue d'entraînement.
4. Elément à ajouter suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le mécanisme (23) présente un rapport de transmission tel que la fréquence d'oscillation
de la lame est d'approximativement 3 à 7 fois, en particulier d'approximativement
5 fois, la fréquence de rotation d'un cylindre d'épilation (5) prévu dans le premier
élément à ajouter.
5. Dispositif ou élément à ajouter suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couteau de longs poils (22) présente une lame qui peut être entraînée par l'intermédiaire
du mécanisme (23), en particulier un couteau supérieur (36), qui exécute un mouvement
de va-et-vient, de façon alternée, par rapport à un peigne, en particulier à un couteau
inférieur (37) fixe.
6. Dispositif ou élément à ajouter suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le couteau de longs poils (22) présente une lame qui peut être entraînée par l'intermédiaire
du mécanisme (23), en particulier un couteau inférieur, qui exécute un mouvement de
va-et-vient, de façon alternée, par rapport à un peigne, en particulier à un couteau
inférieur fixe.
7. Dispositif ou élément à ajouter suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le mécanisme est réalisé sous la forme d'un renvoi d'angle et en ce que le mouvement
de rotation d'une roue d'entraînement (4) est transformé en un mouvement alterné de
la lame.
8. Dispositif ou élément à ajouter suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le mécanisme (23) présente une couronne dentée (24) qui peut être entraînée par la
roue d'entraînement (4) et qui entre en prise avec un pignon (30) muni d'un moyen
d'entraînement (33) qui est agencé de façon excentrée et qui est accouplé à la lame
(36).
9. Dispositif ou élément à ajouter suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couteau supérieur (36) est réalisé en un genre de feuille avec une épaisseur de
moins de 0, 2 mm, en particulier de 0,15 mm.
10. Procédé pour l'enlèvement de poils corporels, caractérisé en ce que l'on monte d'abord sur un dispositif d'enlèvement de poils un second élément à ajouter
(20) comportant un appareil de coupe et un mécanisme et en ce que l'on épile les poils
corporels avec le second élément à ajouter et en ce qu'ensuite, après une période
de l'ordre de jours, le second élément à ajouter (20) est échangé contre un premier
élément à ajouter (3) comportant un cylindre d'épilation (5) et en ce que l'on épile
les poils corporels avec le premier élément à ajouter.
11. Procédé suivant la revendication 10, caractérisé en ce que l'écart de temps entre l'utilisation du second élément à ajouter (20) et celle du
premier élément à ajouter (3) qui vient ensuite est d'approximativement 3 à 12 jours
et en particulier d'approximativement une semaine.