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EP 0 630 686 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.1999 Patentblatt 1999/29 |
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Anmeldetag: 17.03.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B02C 18/12 |
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Gartenabfallzerkleinerer
Shredding device for garden refuse
Dispositif de broyage pour déchets de jardin
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
29.03.1993 DE 9304774 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.12.1994 Patentblatt 1994/52 |
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Patentinhaber: Steinmax Werkzeuge GmbH |
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91522 Ansbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Hilgarth, Günter
D-91578 Leuterhausen (DE)
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Vertreter: Eichler, Peter, Dipl.-Ing. et al |
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Sturies - Eichler - Füssel
Patentanwälte,
Brahmsstrasse 29 42289 Wuppertal 42289 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 068 353 EP-A- 0 505 701 DE-A- 3 527 772 DE-U- 8 610 547 FR-A- 2 167 695
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EP-A- 0 346 661 DE-A- 1 779 285 DE-C- 924 405 FR-A- 1 078 252
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Gartenabfallzerkleinerer nach Oberbegriff des
Hauptanspruchs.
[0002] Ein derartiger Gartenabfallzerkleinerer ist bekannt aus der EP-A-0068353. Damit sollen
stückige Festholzabschnitte zu feinstückigem Zerkleinerungsgut verarbeitet werden.
Die Zerkleinerung erfolgt mit Flachmessern oder Stechfingermessern, die auf der Oberseite
des Tellers sitzen. Auf der Unterseite des Tellers sitzen Gebläseflügel zur Erzeugung
eines Förderluftstroms.
[0003] Gartenabfallzerkleinerer obiger Art sind auch bekannt durch die EP-A1-0 505 701.
Sie besitzen wie auch andere allgemein unter der Bezeichnung Gartenhäcksler bekannte
Gartenabfallzerkleinerer als Zerkleinererscheibe regelmäßig eine umlaufend anzutreibende
Messerträgerscheibe, deren oberseitig angeordnete Schneidmesser mit im Zerkleinerergehäuse
entsprechend eingebauten Widerlagern zusammenwirken und dadurch das über den Aufgabetrichter
aufgegebene Häckslermaterial, also insbesondere zweig- oder astförmiges Gartenabfallgut,
zerschneidet und über in der umlaufenden Messerträgerscheibe vorhandene Durchtrittsschlitze
in den Auswerferraum gelangen läßt. Das so zerschnittene Gartenabfallgut kann dann
bequem beseitigt oder aber in nutzbringender Weise kompostiert werden. Solche Gartenhäcksler
werden deshalb oft auch irrigerweise als Komposter bezeichnet, obwohl sie für die
Aufarbeitung bzw. Zubereitung von Kompost weder bestimmt noch geeignet sind.
[0004] Gerade damit hat es aber die vorliegende Erfindung zu tun. Ihr liegt nämlich die
Aufgabe zugrunde, die allgemein als Häcksler bekannten Gartenabfallzerkleinerer der
eingangs erwähnten Art dahingehend zu verbessern, daß sie auch und insbesondere für
die Zerkleinerung von relativ feuchtem Kompost geeignet sind und dazu den Kompost
sowie auch anhaftende Erde möglichst so fein wie ein Sieb zu zerkleinern vermögen.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Gartenabfallzerkleinerer der eingangs erwähnten
Gattung erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Hauptanspruchs. Vorzugsweise
ist der Reißteller vollständig frei von Durchtrittsschlitzen. Die Reißleisten wie
auch die nahe über dem Boden des Zerkleinerergehäuses vorbeilaufenden Reinigerleisten
bestehen vorteilhaft aus über den Umfang des Reißtellers gleichmäßig verteilt angeordneten
Zahnleisten, die vorzugsweise radial so versetzt zueinander angeordnet werden, daß
sich tellerober- und -unterseitig eine flächendeckende Verzahnung ergibt. Auf diese
Weise kann mit Hilfe des in Drehzahlbereichen von etwa 1000 bis 3000 Upm umlaufenden
Reißtellers auch und gerade feuchtes Kompostgut sowie anhaftende Erde besonders fein
zerkleinert bzw. zerrissen und abgeschleudert werden, wobei diese Aufgabe vor allem
den oberseitig auf dem Reißteller vorhandenen Zahnleisten zufällt. Dagegen haben die
unterseitig auf dem Reißteller vorhandenen Reinigerleisten die Aufgabe, durch ihr
in der Nähe des Zerkleinerergehäusebodens erfolgendes Umlaufen entsprechenden Verstopfungen
durch das dazu sehr neigende Zerkleinerungsgut vorzubeugen, an dieser Stelle also
für eine ständige Freihaltung des Geräts zu sorgen.
[0005] Wie die Praxis gezeigt hat, empfiehlt es sich, die Reißleisten auf dem Reißteller
oberseitig schräg radial verlaufend so anzuordnen, daß ihre inneren Enden in Umlaufrichtung
des Reißtellers gesehen vorauseilen und mit den durch diese Enden jeweils verlaufenden
Radialen einen spitzen Winkel einschlies sen, der drehzahlabhängig zwischen 30° bei
niedrigen, etwa 1000 Upm betragenden und 45° bei höheren, etwa 3000 Upm betragenden
Drehzahlen des Reißtellers liegt. Weiterhin ist es für die Arbeitsweise des in diesem
Falle zutreffend als Kompostwerker zu bezeichnenden Gartenabfallzerkleinerers von
Vorteil, wenn der Reißteller soweit unterhalb des unteren Endes des Aufgabetrichters
angeordnet ist, daß der Durchtrittsabstand für das zu zerreißende Gut zwischen der
Oberkante der Reißzähne und der dem unteren Aufgabetrichterende benachbarten Gehäuseabdeckung
des Auswerferraumes zwischen 10 und 20 mm beträgt, wobei der kleinere Abstand bei
niedrigeren, etwa 1000 Upm betragenden Drehzahlen des Reißtellers und der größere
Abstand bei höheren, bis zu 3000 Upm und mehr betragenden Drehzahlen gewählt werden
sollte.
[0006] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können für eine Vorzerkleinerung von im
Kompostgut vorhandenen angerotteten Aststücken od.dgl. stengeligen Teilen dicht oberhalb
des Reißtellers auf der letzteren tragenden Antriebswelle zusätzlich flachliegende
Vorzerkleinerungsmesser montiert werden und oberhalb ihrer äußeren Einlaufstelle zum
Auswerferraum am Zerkleinerergehäuse ein mit den umlaufenden Messerenden zusammenwirkendes
Widerlager angebracht sein. Hierdurch kann eine wirksame Vorzerkleinerung entsprechender
Kompostbestandteile erfolgen, ohne daß dadurch die über den Reißteller zu bewirkende
Feinzerkleinerung des Komposts beeinträchtigt wird.
[0007] Die Vorzerkleinerungsmesser bestehen vorteilhaft aus mit beidseitig spiegelbildlich
zueinander liegenden Schneiden versehenen Doppelmessern, die über jeweils mittig gelegene
Schraubbefestigungslöcher auf der Antriebswelle zu befestigen sind. Vorzugsweise können
zwei solche identisch ausgebildeten Doppelmesser um 90° miteinander drehversetzt zueinander
angeordnet werden.
[0008] Schließlich ist es noch von Vorteil, wenn oberhalb des Reißtellers oder der Vorzerkleinerungsmesser
in deren Schraubbefestigungsbereich ein über die gleichen Befestigungsschrauben auf
der Antriebswelle zu befestigender, U-förmig profilierter Abschlußwinkel angebracht
ist, dessen hochkantstehende Schenkel versetzt zueinander und jeweils in Umlaufrichtung
der Antriebswelle gesehen vor den Köpfen der Befestigungsschrauben liegen. Auf diese
Weise werden einerseits die Schraubbefestigungsköpfe vor sonst starker Abriebbeschädigung
durch das Zerkleinerungsgut wirksam geschützt sowie andererseits das Zerkleinerungsgut
durch die Hochkantschenkel des Abschlußwinkels zusätzlich nach außen geschleudert.
[0009] In der Zeichnung sind zwei vorteilhafte Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäß
als Kompostwerker ausgebildeten Gartenabfallzerkleinerern dargestellt. Dabei zeigen
- Fig.1
- den hier allein interessierenden Teilbereich des Kompost-Zerkleinerers in senkrechtem
Schnitt nach der Linie I-I der
- Fig.2,
- die die Draufsicht auf diesen Zerkleinererbereich bei abgenommenem Aufgabetrichter
wiedergibt,
- Fig.3 und 4
- den Fig.1 und 2 entsprechende Darstellungen eines zusätzlich mit Vorzerkleinerungsmessern
versehenen Kompostwerkers und
- Fig.5
- eine Explosionsdarstellung der das auswechselbare Kompostwerk bildenden Teile des
Gartenabfallzerkleinerers.
[0010] Der in den Fig.1 bis 4 jeweils nur ausschnittweise dargestellte Gartenabfallzerkleinerer
ist insoweit von z.B. durch die EP-A1-0 505 701 bekannter Bauart, als er ein Zerkleinerergehäuse
1 aufweist, das auf einem den nicht dargestellten Antriebsmotor samt Getriebe 2 sowie
die senkrechte Antriebswelle 3 tragenden Gestell 4 angeordnet ist, das teilweise auch
den Auswerferraum 5 umgibt und über das Zerkleinerergehäuse 1 auch den darauf abnehmbar
befestigten Aufgabetrichter 6 für das zu zerkleinernde Gut trägt. Am Gestell 4 sind
oberseitig an der Übergangsstelle zwischen Aufgabetrichter 6 und Auswerferraum 5 zwei
sich diagonal gegenüberliegende flache Aussparungen 4', 4'' vorhanden, die bei dem
herkömmlichen Gartenhäcksler der vorerwähnten Bauart zur Befestigung der beiden Füße
eines im Zerkleinerergehäuse 1 einzubauenden und in das untere Ende des Aufgabetrichters
6 hineinragenden Widerlagers dienen, das mit einer bei den herkömmlichen Gartenhäckslern
dieser Art auf das obere Ende der Antriebswelle 3 sitzenden Messerträgerscheibe zusammenwirkt
und dadurch das Zerkleinern bzw. Häckseln von über den Aufgabetrichter 6 aufgegebenem
zweig- oder astförmigem Gartenabfallgut ermöglicht.
[0011] Im vorliegenden Falle ist aber in den Gartenabfallzerkleinerer anstelle des vorbeschriebenen
Widerlagers und der damit zusammenwirkenden Messerträgerscheibe auf der Antriebswelle
3 ein oberseitig mit im wesentlichen radial verlaufenden, Reißzähne 7' aufweisenden
Reißleisten 7 und unterseitig mit gleichfalls im wesentlichen radial verlaufenden
Reinigungsleisten 8 versehener Reißteller 9 montiert. Die Reißleisten 7 wie auch die
nahe über den Boden 1' des Zerkleinerergehäuses 1 umlaufenden Reinigerleisten 8 bestehen
im vorliegenden Falle aus vier gleichmäßig über den Umfang des Reißtellers verteilt
angeordneten und damit an den Stellen 9' punktverschweißten Doppelzahnleisten. Deren
Zähne sind vorteilhaft noch so radial versetzt zueinander angeordnet, daß sich tellerober-
wie auch tellerunterseitig eine flächendeckende Verzahnung ergibt.
[0012] Die Reißleisten 7 sind, wie Fig.2 zeigt, auf dem Reißteller 9 oberseitig schräg radial
verlaufend so angeordnet, daß ihre inneren Enden 7'' in Umlaufrichtung 10 des Reißtellers
9 gesehen vorauseilen und mit den durch diese Enden 7'' jeweils verlaufenden Radialen
11 einen spitzen Winkel α einschließen. Dieser Winkel α sollte, wie die Praxis gezeigt
hat, drehzahlabhängig gewählt werden, und zwar zwischen 30° bei niedrigen, etwa 1000
Upm betragenden Drehzahlen des Reißtellers 9 und 45° bei höheren, etwa 3000 Upm betragenden
Drehzahlen liegen. Dadurch vermögen die Reißleisten 7 eine gleich gute Zerreiß- wie
auch Schleuderwirkung auf das zu zerkleinernde Gut auszuüben.
[0013] Weiterhin ist es von Vorteil, den Reißteller 9 in bestimmtem drehzahlabhängigem Abstand
unterhalb des unteren Endes des Aufgabetrichters 6 anzuordnen, und zwar so, daß entsprechend
Fig.1 der Durchtrittsabstand a für das zu zerreißende Gut zwischen der Oberkante 7'''
der Reißzähne 7' und der dem unteren Aufgabetrichterende benachbarten Gehäuseabdeckung
1'' des Auswerferraumes 5 zwischen 10 und 20 mm beträgt, wobei der kleinere Abstand
bei niedrigen, etwa 1000 Upm betragenden Drehzahlen des Reißtellers 9 und der größere
Abstand bei höheren, bis zu 3000 Upm und mehr betragenden Drehzahlen zu wählen ist.
[0014] Zur Befestigung des Reißtellers 9 auf der Antriebswelle 3 dienen die in entsprechende
Gewindebohrungen der Antriebswelle einzuschraubenden Befestigungsschrauben 12. Diese
durchdringen die aus Fig.5 ersichtlichen, in entsprechende diagonal gegenüberliegende
Löcher 9' des Reißtellers einzusetzenden und auch in entsprechende Löcher 13' in einer
Distanzplatte 13 hineinragenden Zentrierbüchsen 14 und greifen zusätzlich auch noch
über den im Schraubbefestigungsbereich aufgesetzten, U-förmig profilierten Abschlußwinkel
15. Die hochkant stehenden Schenkel 15' dieses Abschlußwinkels 15 sind gegeneinander
versetzt und liegen in Umlaufrichtung des Reißtellers 9 vor den Köpfen 12' der Befestigungsschrauben
12. Diese werden dadurch wirksam gegen Abrieb durch das Zerkleinerungsgut geschützt.
Zugleich wird das zu zerkleinernde Gut durch die hochkant stehenden Schenkel 15' des
U-förmig profilierten Abschlußwinkels 15 auch noch zusätzlich nach außen beschleunigt
bzw. geschleudert. Durch die Federringe 16 wird diese Schraubbefestigung axial vorgespannt.
Die in Fig.5 unten dargestellten Platten 17 und insbesondere auch die Widerlagerplatte
18 können mittels der Schrauben 19 in den in Fig.2 dargestellten flachen Gestell-Aussparungen
4',4'' schraubbefestigt werden, um diese Aussparungen nach dem oben schon beschriebenen
Entfernen des Einbau-Widerlagers glattwandig ausfüllen zu können. Die Widerlagerplatte
18 wird dabei bevorzugt für das nachstehend beschriebene, in den Fig.3 und 4 dargestellte
zweite Ausführungsbeispiel verwendet.
[0015] Der in den Fig.3 und 4 dargestellte Kompostwerker unterscheidet sich von dem in den
Fig.1 und 2 dargestellten im wesentlichen nur dadurch, daß er außer dem schon erwähnten
Widerlager 18 auch noch oberhalb des Reißtellers 9 Vorzerkleinerungsmesser 20 aufweist,
die über die gleichen Befestigungsschrauben 12 und die Einsteckbüchsen 14 wie der
Reißteller 9 auf der Antriebswelle 3 montiert werden. Für diese Montage entfällt dann
allerdings das in Fig.5 dargestellte Distanz-stück 13. Die Vorzerkleinerungsmesser
20 bestehen aus mit beidseitig spiegelbildlich zueinander liegenden Schneiden 20'
versehenen Doppelmessern. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei solche, und
zwar identisch ausgebildete Doppelmesser 20 um 90° zueinander drehversetzt angeordnet,
so daß auf diese Weise vier über den Umfang gleichmäßig verteilt angeordnete Messerflügel
gebildet werden.
[0016] Die mittige Ausbildung der Doppelmesser 20 geht wiederum insbesondere aus Fig.5 hervor.
Man erkennt hier, daß in den Messern 20 außer einer mittig vorhandenen Zentrierbohrung
21, die der Montagevereinfachung dient, zwei jeweils diagonal gegenüberliegende geschlossene
Schraubbefestigungslöcher 22 und dazu um 90° drehversetzt zwei nur halbrunde Bohrungsaussparungen
23 vorhanden sind. Wie man der Zeichnung ohne weiteres entnimmt, werden die beiden
identischen Doppelmesser um 90° drehversetzt dadurch befestigt, daß die Büchsen 14
und natürlich auch die sie durchdringenden Schrauben 12 jeweils abwechselnd eine ringsum
geschlossene Bohrung 22 des einen und eine halbrunde Bohrung 23 des anderen Doppelmessers
22 durchdringen. Durch diese Vorzerkleinerungsmesser 20 kann eine wirksame Vorzerkleinerung
von im Kompostgut etwa vorhandenen Aststücken oder auch ähnlichen stengeligen Teilen
vorgenommen werden, ohne daß dadurch die Feinzerteilung des Kompostgutes durch den
darunter gelegenen Reißteller und dessen Reißzähne beeinträchtigt wird.
[0017] Es versteht sich, daß das vorbeschriebene erfindungsgemäß ausgebildete Kompostwerk
grundsätzlich auch in anders beschaffenen Gartenhäckslern nach Ausbau ihres Messerwerks
und des damit zusammenwirkenden Widerlagers verwendet werden kann. Solche Gartenabfallzerkleinerer
können dann jeweils nach geringem Umbau wahlweise als Häcksler oder Kompostwerker
betrieben bzw. eingesetzt werden. Ebensogut könnte aber das neue Kompostwerk auch
in ein im übrigen entsprechend gestaltetes Gartenabfallzerkleinerungsgerät fest eingebaut
sein, so daß ein solches Gerät dann eben lediglich als Kompostwerker verwendet werden
könnte, ohne dazu daran Umbauten vornehmen zu müssen.
1. Gartenabfallzerkleinerer mit einem einen Antriebsmotor und einen Aufgabetrichter (6)
für das zu zerkleinernde Gut tragenden sowie einen unteren Auswerferraum (5) umgebenden
Gestell (4), einem darauf zwischen Aufgabetrichter (6) und Auswerferraum (5) angeordneten
Zerkleinerergehäuse (1) sowie einer darin auf einer im wesentlichen senkrechten Antriebswelle
(3) zu montierenden und dadurch umlaufend anzutreibenden, oberseitig mit im wesentlichen
radial verlaufenden leistenartigen Zerkleinerungswerkzeugen bestückten Zerkleinererscheibe
(9), die zumindest im Bereich ihrer Zerkleinerungswerkzeuge von durchtrittsschlitzfreier
Beschaffenheit ist, wobei auf der Unterseite der Zerkleinerungsscheibe im wesentlichen
radial verlaufende Reinigungsleisten (8) zur Vorbeugung gegen Verstopfungen angebracht
sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
1.0 der Gartenabfallzerkleinerer als Kompostzerkleinerer ausgeführt ist, wobei
1.1 die Zerkleinerungswerkzeuge für das Kompostgut Reißleisten (7) mit aufrechtstehenden
Reißzähnen (7') sind, und daß
1.2 die Reinigungsleisten mit zum Gehäuseboden gerichteten Zähnen versehen sind, die
bis in die Nähe des Gehäusebodens reichen.
2. Gartenabfallzerkleinerer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reißleisten (7) wie auch die nahe über dem Boden (1') des Zerkleinerungsgehäuses
(1) vorbeilaufenden Reinigerleisten (8) aus über den Umfang des Reißtellers (9) gleichmäßig
verteilt angeordneten Zahnleisten bestehen.
3. Gartenabfallzerkleinerer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnleisten (7,8) so radial versetzt zueinander angeordnet sind, daß tellerober-
und -unterseitig eine flächendeckende Verzahnung vorliegt.
4. Gartenabfallzerkleinerer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reißleisten (7) auf dem Reißteller (9) oberseitig schräg radial verlaufend
so angeordnet sind, daß ihre inneren Enden (7'') in Umlaufrichtung des Reißtellers
(9) gesehen vorauseilen und mit den durch diese Enden (7'') jeweils verlaufenden Radialen
(11) einen spitzen Winkel (α) einschließen, der drehzahlabhängig zwischen 30° bei
niedrigen, etwa 1000 Upm betragenden und 45° bei höheren, etwa 3000 Upm betragenden
Drehzahlen des Reißtellers (9) liegt.
5. Gartenabfallzerkleinerer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Reißteller (9) soweit unterhalb des unteren Endes des Aufgabetrichters (6)
angeordnet ist, daß der Durchtrittsabstand (a) für das zu zerreißende Gut zwischen
der Oberkante (7''') der Reißzähne (7') und der dem unteren Aufgabetrichterende benachbarten
Gehäuseabdeckung (1'') des Auswerferraumes (5) zwischen 10 und 20 mm beträgt, wobei
der kleinere Abstand bei niedrigeren, etwa 1000 Upm betragenden Drehzahlen des Reißtellers
(9) und der größere Abstand bei höheren, bis zu 3000 Upm und mehr betragenden Drehzahlen
zu wählen ist.
6. Gartenabfallzerkleinerer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dicht oberhalb des Reißtellers (9) auf der letzteren tragenden Antriebswelle
(3) zusätzlich flachliegende Vorzerkleinerungsmesser (20) montiert sind und oberhalb
ihrer äußeren Einlaufstelle zum Auswerferraum (5) am Zerkleinerergehäuse (1) ein mit
den umlaufenden Messerenden zusammenwirkendes Widerlager (18) angebracht ist.
7. Gartenabfallzerkleinerer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorzerkleinerungsmesser (20) aus mit beidseitig spiegelbildlich zueinander
liegenden Schneiden (20') versehenen Doppelmessern bestehen, die über jeweils mittig
gelegene Schraubbefestigungslöcher (22,23) auf der Antriebswelle (3) zu befestigen
sind.
8. Gartenabfallzerkleinerer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei um 90° zueinander drehversetzt angeordnete, identisch ausgebildete Doppelmesser
(20) vorhanden sind.
9. Gartenabfallzerkleinerer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Reißtellers (9) oder der Vorzerkleinerungsmesser (20) in deren
Schraubbefestigungsbereich ein über die gleichen Befestigungsschrauben (12) auf der
Antriebswelle (3) zu befestigender, U-förmig profilierter Abschlußwinkel (15) angebracht
ist, dessen hochkantstehende Schenkel (15') versetzt zueinander und jeweils in Umlaufrichtung
der Antriebswelle (3) gesehen vor den Köpfen (12') der Befestigungsschrauben (12)
liegen.
1. Garden waste shedder comprising a stand (4) which carries a drive motor and an input
hopper (6) for the material to be shredded and which also surrounds a lower ejector
chamber (5), a shredding housing (1) arranged on the stand between input hopper (6)
and ejector chamber (5), as well as a shredding plate (9) arranged to be mounted on
a substantially vertical drive shaft (3) and to be rotatably driven thereby, and equipped
at the upper side with substantially radially extending rib-like shredding tools,
the shredding plate being free from slots therethrough at least in the region of its
shredding tools, and wherein substantially radially extending clearing ribs (8) are
provided on the underside of the shredding plate to prevent blockages,
characterised in that:
1.0 the garden waste shredder is designed as a composting shredder, wherein
1.1 the shredding tools for the composting material are shredding ribs (7) with upstanding
shredding teeth (7'), and that
1.2 the clearing ribs are provided with teeth which are directed towards the bottom
of the housing and which extend close to the bottom of the housing.
2. Garden waste shredder according to claim 1, characterised in that the shredding ribs (7) and also the clearing ribs (8) which run closely over the
bottom (1') of the shredding housing (1) consist of toothed ribs uniformly distributed
around the periphery of the shredding plate (9).
3. Garden waste shredder according to claim 2, characterised in that the toothed ribs (7, 8) are radially offset relative to one another so that a surface-straddling
toothing is provided on the upper side of and on the underside of the plate.
4. Garden waste shredder according to claim 2, characterised in that the shredding ribs (7) are arranged on the shredding plate (9) on the upper side
thereof and extending radially at an inclined angle so that their inner ends (7'')
are leading, seen in the direction of rotation of the shredding plate (9), and with
the radii (11) extending respectively through these ends (7'') forming an acute angle
(α) with the ribs which is speed-dependent and lies between 30° for lower speed rotation
of the shredding plate (9) at about 1000 rpm and 45° for higher rotational speeds
of about 3000 rpm.
5. Garden waste shredder according to one of claims 1 to 4, characterised in that the shredding plate (9) is arranged sufficiently far below the lower end of the input
hopper (6) that the clearance space (a) for the material to be shredded between the
upper edges (7''') of the shredding teeth (7') and the housing cover (1'') of the
ejector chamber (5) adjacent to the lower end of the input hopper amounts to between
10 and 20 mm, wherein the smaller clearance is chosen for lower speeds of rotation
of the shredding plate (9) of about 1000 rpm and the greater clearance is chosen for
higher rotational speeds up to 3000 rpm and more.
6. Garden waste shredder according to one of claims 1 to 5, characterised in that additional flat pre-shredding blades (20) are mounted closely above the shredding
plate (9) on the drive shaft (3) which carries the latter, and an abutment (18) cooperating
with the rotating blade ends is mounted on the shredding housing (1) above the outer
entry zone into the ejector chamber (5).
7. Garden waste shredder according to claim 6, characterised in that the pre-shredding blades (20) consist of double blades provided with cutters (20')
lying in mirror-image arrangement on the two sides, with the double blades being arranged
to be secured on the drive shaft (3) by means of concentric screw fastening holes
(22, 23).
8. Garden waste shredder according to claim 7, characterised in that two identical double blades (20) are provided arranged rotationally offset by 90°
relative to one another.
9. Garden waste shredder according to one of claims 1 to 8, characterised in that a U-shaped protective angle member (15) is mounted above the shredding plate (9)
or the preshredding blades (20) in their screw fastening region, the angle member
being secured to the drive shaft (3) by the same fixing screws (12), wherein the upstanding
limbs (15') of the angle member are offset relative to one another and each lie in
front of the heads (12') of the fixing screws (12) seen in the direction of rotation
of the drive shaft (3).
1. Broyeur de déchets de jardin comportant un châssis (4) qui porte un moteur d'entraînement
et une trémie de chargement (6) pour les produits à broyer, et qui entoure un espace
d'éjection inférieur (5), un carter de broyeur (1) qui est disposé sur le châssis
(4), entre la trémie de chargement (6) et l'espace d'éjection (5), et un disque broyeur
(9) qui doit être monté dans le carter (1) sur un arbre d'entraînement (3) globalement
vertical et qui doit être ainsi entraîné en rotation, qui est pourvu, sur sa face
supérieure, d'outils broyeurs en forme de nervures s'étendant globalement radialement,
et qui, au moins dans la zone de ses outils broyeurs, présente une structure sans
fentes de passage, étant précisé qu'il est prévu sur la face inférieure du disque
broyeur des nervures de nettoyage (8) qui s'étendent globalement radialement et qui
sont destinées à prévenir des obstructions,
caractérisé
1.0 en ce que le broyeur de déchets de jardin est conçu comme un broyeur de compost,
1.1 les outils broyeurs pour le compost consistant en nervures de déchirement (7)
qui présentent des dents de déchirement dressées (7'), et
1.2 en ce que les nervures de nettoyage sont pourvues de dents dirigées vers le fond
du carter, qui vont jusqu'à proximité de celui-ci.
2. Broyeur de déchets de jardin selon la revendication 1, caractérisé en ce que les nervures de déchirement (7) ainsi que les nervures de nettoyage (8)
qui passent près du dessus du fond (1') du carter de broyeur (1) se composent de nervures
dentées qui sont réparties régulièrement sur la circonférence du plateau de déchirement
(9).
3. Broyeur de déchets de jardin selon la revendication 2, caractérisé en ce que les nervures dentées (7, 8) sont décalées radialement les unes par rapport
aux autres de telle sorte qu'il y ait une denture couvrant la surface, sur les faces
supérieure et inférieure du plateau.
4. Broyeur de déchets de jardin selon la revendication 2, caractérisé en ce que les nervures de déchirement (7) sont disposées sur la face supérieure du
plateau de déchirement (9) en biais, radialement, de telle sorte que leurs extrémités
intérieures (7'') précèdent leurs extrémités extérieures, dans le sens circonférentiel
du plateau de déchirement (9), et définissent avec les lignes radiales (11) passant
par ces extrémités (7'') un angle aigu (α) qui, en fonction de la vitesse de rotation
du plateau de déchirement (9), est situé entre 30° pour des vitesses de rotation faibles
d'environ 1000 tr/min et 45° pour des vitesses de rotation plus élevées d'environ
3000 tr/min.
5. Broyeur de déchets de jardin selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le plateau de déchirement (9) est disposé à une distance suffisante au-dessous
de l'extrémité inférieure de la trémie de chargement (6) pour que l'écartement de
passage (a) défini pour le produit à broyer entre le bord supérieur (7''') des dents
de déchirement (7') et le recouvrement de carter (1''), voisin de l'extrémité de trémie
inférieure, prévu pour l'espace d'éjection (5) soit de 10 à 20 mm, l'écartement le
plus faible devant être choisi pour les vitesses de rotation du plateau de déchirement
(9) les plus faibles, d'environ 1000 tr/min, tandis que l'écartement le plus grand
doit être choisi pour les vitesses de rotation les plus élevées, qui vont jusqu'à
3000 tr/ min et plus.
6. Broyeur de déchets de jardin selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des lames de prébroyage (20) posées à plat sont prévues en supplément juste
au-dessus du plateau de déchirement (9), sur l'arbre d'entraînement (3) qui porte
ce dernier, et une butée (18) qui coopère avec les extrémités de lames tournantes
est prévue au-dessus du point d'introduction extérieur desdites lames (20) vers l'espace
d'éjection (5), au niveau du carter de broyeur (1).
7. Broyeur de déchets de jardin selon la revendication 6, caractérisé en ce que les lames de prébroyage (20) se composent de lames doubles qui sont pourvues,
des deux côtés, de tranchants (20') disposés de façon symétrique et inversée, et qui
doivent être fixées sur l'arbre d'entraînement (3) par l'intermédiaire de trous de
fixation de vis (22, 23) situés au milieu.
8. Broyeur de déchets de jardin selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'il est prévu deux lames doubles (20) de même forme et décalées en rotation
de 90° l'une par rapport à l'autre.
9. Broyeur de déchets de jardin selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'il est prévu, au-dessus du plateau de déchirement (9) ou des lames de prébroyage
(20), dans leur zone de fixation par vis, une cornière d'extrémité (15) profilée en
U qui doit être fixée sur l'arbre d'entraînement (3) grâce à des vis de fixation identiques
(12) et dont les branches dressées (15') sont décalées et se trouvent devant les têtes
(12') des vis de fixation (12), dans le sens circonférentiel de l'arbre d'entraînement
(3).