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EP 0 630 707 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.12.1998 Patentblatt 1998/49 |
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Anmeldetag: 30.05.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B22C 9/12 |
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Verfahren zum Aushärten einer Giessform aus einem einen Binder enthaltenden Formsand
mit einem Gas und Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens
Process for gas-hardening a mould made from sand and binder, and an apparatus for
carrying out the process
Procédé pour durcir avec un gaz les moules en sable contenant un liant, et dispositif
pour appliquer le procédé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
01.06.1993 DE 4318153
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.12.1994 Patentblatt 1994/52 |
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Patentinhaber: Blachowski, Hermann |
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D-79669 Zell im Wiesental (DE) |
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Erfinder: |
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- Blachowski, Hermann
D-79669 Zell im Wiesental (DE)
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Vertreter: Neumann, Gerd, Dipl.-Ing. |
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Alb.-Schweitzer-Strasse 1 79589 Binzen 79589 Binzen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 457 638 DE-C- 3 231 278
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DE-A- 3 135 510
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Vorfahren zur Herstellung einer Gießform, wie
insbesondere Gießkern, in einem Formkasten aus einem einen gasaushärtbaren Binder
enthaltenden Formsand, der aus einem Vorratsbehälter durch eine Sandzuführöffnung
des Formkastens in einen Hohlraum des Formkastens eingefüllt wird, woraufhin die flüssig
bevorratete, dosierte und in dieser Menge vergaste Aushärtflüssigkeit den Formsand
zum Aushärten durchdringt, wobei anschließend reaktionsfreie Druckluft die ausgehärtete
Gießform zu deren Gassäuberung durchspült.
[0002] Nach diesem Verfahren arbeiten mehrere allgemein bekannte Begasungsverfahren. Da
ist zunächst das SO
2-Verfahren zu nennen, bei dem grundsätzlich giftiges, flüssiges SO
2 zur Verfügung gestellt wird. Beim Betaset-Verfahren wird als Gas Methylformiat verwendet
und beim Coldbox-Verfahren braucht man Amingas. Alle Verfahren arbeiten nach dem gleichen
oben genannten Prinzip und verwenden teure, wieder zu entsorgende Gase.
[0003] Ein solches Verfahren ist in der DE 31 35 510 A1 beschrieben. Dort wird die für eine
Gießform dosierte Aushärtflüssigkeit zunächst mit Luft gemischt. Das Gemisch wird
unter Energiezuführung vollständig vergast und dann der Begasungsplatte des Formkastens
zugeführt, von der diese Menge des Aushärtgases in den zu härtenden, geformten Sand
dringt. Dieses Verfahren hat zwar den Vorteil, daß nur die für gerade diese eine Gießform
vorausbestimmte Flüssigkeitsmenge vergast wird, jedoch muß aus Sicherheitsgründen,
damit auch der geformte Sand vollständig erhärtet, die Dosage recht großzügig bemessen
werden. Zu beachten ist auch, daß auf dem Transportweg von der Dosier- und Vergasungsvorrichtung
bis zum Formkasten ein Teil des Gases durch Rohrdichtungen entweichen kann, insbesondere
aber die Gefahr besteht, daß auf diesem Wege ein Teil des Gases wieder kondensiert
und somit dem in den Kasten eingefüllten Formsand zum Aushärten verloren geht. Damit
diese Kondensatbildung nicht entsteht, ist es üblich, die zu der Gießform führenden
Rohrleitungen zu beheizen, was aber sehr aufwendig und auch teuer ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu entwickeln,
mit dem Begasungsflüssigkeit eingespart werden kann. Es ist durch das zu findende
Verfahren zu vermeiden, daß eine Gasmenge auf dem Wege zum Formkasten weder verloren
gehen noch kondensieren kann. Wichtig ist aber insbesondere auch, daß ein Trägergas
wie Luft vermieden werden kann. All dies hat nur den Nachteil, daß unnötig viel Flüssigkeit
dem Formsand zugeführt werden muß und dann auch nach dem Aushärtvorgang des Formsandes
diese größere Menge Gas teuer zu entsorgen ist.
[0005] Ausgehend von dem Verfahren anfangs genannter Art, sieht die Erfindung zur Lösung
der gestellten Aufgabe vor, daß das für eine bestimmte Gießform vorausdimensionierte
Volumen der Aushärtflüssigkeit dem Formkasten oder in zu diesem gehörende Bauteile
flüssig zugeführt und im Formkasten oder in zu diesem gehörenden Bauteilen erst vergast
wird und das dort entstehende Gas unmittelbar anschließend den zu begasenden Formsand
im Formkasten durchdringt.
[0006] Auf diese Weise werden nicht nur evtl. undicht werdende Rohrleitungen für das Gas
vermieden, es ist weiter eine unerwünschte Kondensierung von Gas unmöglich, sondern
es braucht nur ein Minimum von Flüssigkeit dosiert, jetzt direkt zu Vergasung in den
Formkasten eingespritzt zu werden. Diese hier dezentral vergaste und gleich anschließend
den Sand als Gas durchströmende Flüssigkeit kann genauer und damit geringer bemessen
werden. Leckgas ist unmöglich und ein Trägergas ist auch nicht erforderlich. Es ist
ein einfaches, die in die Begasungsplatte eingespritzte Flüssigkeit durch Energiezuführung
sicher zu vergasen, so daß nur das aus der Flüssigkeit entstehende Gas den Formsand
durchströmt und nach dem Aushärten auch nur dieses geringe Volumen zu entsorgen ist.
Auf diesem Wege kann bis zu 90 % der bisher üblichen Flüssigkeitsmenge eingespart
werden.
[0007] Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens besteht lediglich darin, daß
die Dosiervorrichtung der Begasungsplatte unmittelbar zugeordnet ist und die Begasungsplatte
eine Einmündung für die flüssige Dosage aufweist.
[0008] Vorteilhafte weitere Details der Vorrichtung gehen aus der Zeichnung hervor und sind
in der Beschreibung erläutert. Insbesondere sollte die Begasungsplatte eine Einrichtung
zur Energiezuführung aufweisen, wie z. B. elektrisch beheizt sein. Für die sichere
Vergasung der eingespritzten Flüssigkeit ist es vorteilhaft, die Verdampfungsfläche
in dem Gasführungskanal von der Einmündung in die Begasungsplatte bis zur Einfüllöffnung
des Formsandes in den Formkasten so groß wie möglich, evtl. zickzackförmig mit Verdampfungsrippen
od. dgl. zu bauen.
[0009] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel chematisch dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen lotrechten Schnitt durch die Mitte einer sogenannten Kernschießmaschine und
- Fig. 2
- einen horizontalen Schnitt durch die auf dem Formkasten abgestützte Begasungsplatte
nach Fig. 1.
[0010] Eine Kernschießmaschine besteht aus mehreren Teilen, die hier aus Gründen der Übersichtlichkeit
nur teilweise dargestellt sind. Wichtig im Zusammenhang mit der Erfindung ist einmal
das Werkzeug, der Formkasten 1. Der von dem Formkasten 1 umgebene Hohlraum dient zur
Herstellung der Gießform, wie z. B. eines Gießkernes 2. Er wird gebildet aus Formsand,
der durch grobe Körner dargestellt ist. Der Sand ist vermischt mit einem Binder, der
durch ein Gas ausgehärtet werden kann.
[0011] Oberhalb des Formkastens 1 ist eine Begasungsplatte 3 über eine Dichtung 4 mittels
des nach oben wirkenden, am Boden des Formkastens 1 angeordneten Druckzylinders 5
abgedichtet. Die Dichtung 4, z. B. an einer Zwischenplatte angeordnet, ist jeweils
auf die Größe der Formsand-Einfüllöffung 6 des Formkastens 1 angepaßt. Ist die Einfüllöffnung
6 im Durchmesser kleiner, so ist auch die Begasungsplatte 3 im Bereich der dann kleineren
Öffnung 6 durch eine andere Dichtung 4 an der Zwischenplatte abgedichtet.
[0012] Oberhalb der Begasungsplatte 3 ist der Schießkopf 7 angeordnet, dessen Sandaustrittsöffnung
8 auf die Formsand-Einfüllöffnung 6 des jeweiligen Formkasten 1 zentriert ist. Beim
Einfüllen des Sandes in den Formkasten 1 ist die an den Teilen 3' gehaltene Begasungsplatte
3 nach außen verschwenkt oder verschoben. Der Druckzylinder 5 sorgt durch Aufwärtsfahren
für die vollständig Abdichtung beim Sand-Füllvorgang. Der Formsand wird unter größerem
Druck in den Formkasten gepreßt, wozu die Mechanik nicht dargestellt ist.
[0013] Die Begasungsplatte 3 ist im Querschnitt in Fig. 2 dargestellt. Sie besteht aus einer
besonderen Konstruktion, der nämlich Flüssigkeit zugeführt und in der für die Verdampfung
der Flüssigkeit gesorgt wird. Dazu weist die Begasungsplatte 3 an der einen Stirnseite
eine Einmündung 9 mit einem Ventil 10 auf, dem eine an sich bekannte, nicht dargestellte
Dosiervorrichtung unmittelbar vorgeordnet ist. Die in die Begasungsplatte 3 gespritzte
Flüssigkeit durchläuft einen Kanal 11 mit großer Verdampfungsoberfläche, wozu in der
Fig. 2 chematisch nur ein zickzackförmiger Kanal 11 dargestellt ist. Wesentlich ist
hier nur, daß eine große Menge an Wärmeenergie schnell an die Flüssigkeit gelangt,
um sie vollständig zu verdampfen. Die Wärmeenergie wird durch die Heizstäbe 12, 13
mit den elektrischen Anschlüssen 12', 13' dem Kanal 11, der mit zusätzlichen Verdampfungsrippen
versehen sein kann, zugeführt.
[0014] Das hier im Kanal 11 entstehende Reinstgas dringt gleich anschließend aufgrund des
im Kanal 11 entstehenden Dampfdruckes über die lotrecht nach unten ausgerichtete Austrittsöffung
14 und die dazu zentrische Formsand-Einfüllöffnung 6 in den Hohlraum des Formkastens
1, sprich in den den Gießkern 2 bildenden Formsand.
[0015] Nach dem Aushärten des Formsandes strömt durch das ganze System, also den Kanal 11,
die Austrittsöffnung 14, die Formsand-Einfüllöffnung 6 und insbesondere den Kern 2
reaktionsfreie Spülluft, die mit Druck über ein Rücksschlagventil 15 über das ebenfalls
an der Stirnseite der Begasungsplatte 3 angeordnete Rohr 16 einströmt. Diese Spülluft
braucht jetzt nur die wenige nicht verbrauchte Gasmenge aus dem Kern 2 zu blasen.
Deshalb ist anschließend nur wenig Spülluft zu entsorgen. Die Entsorgungsvorrichtung
ist ebenfalls nicht dargestellt. Sie ist an ein die dargestellten Teile umgebendes
Gehäuse angeschlossen, in das die Spülluft über Leitungen 17 im Boden des Formkastens
1, die zum Kern 2 hin offen sind, eindringt.
1. Verfahren zur Herstellung einer Gießform, wie insbesondere Gießkerne, in einem Formkasten
aus einem einen gasaushärtbaren Binder enthaltenen Formsand, der aus einem Vorratsbehälter
durch eine Sandzuführöffnung des Formkastens in einen Hohlraum des Formkastens eingefüllt
wird, woraufhin die flüssig bevorratete, dosierte und in dieser Menge vergaste Aushärtflüssigkeit
den Formsand zum Aushärten durchdringt, wobei anschließend reaktionsfreie Druckluft
die ausgehärtete Giesform zu deren Gassäuberung durchspült, dadurch gekennzeichnet, daß das für eine bestimmte Gießform vorausdimensionierte Volumen der Aushärtflüssigkeit
dem Formkasten oder in zu diesem gehörende Bauteile flüssig zugeführt und im Formkasten
oder in zu diesem gehörenden Bauteilen vergast wird und das dort entstehende Gas unmittelbar
anschließend den zu begasenden Formsand im Formkasten durchdringt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergasung der Dosage durch
Energiezuführung im Formkasten oder in zu diesem gehörenden Bauteilen durchgeführt
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß allein Gas aus der Aushärtflüssigkeit
den Formsand im Formkasten zum Aushärten durchdringt.
4. Vorrichtung insbesondere nach einem der Ansprüche 1 - 3 zum Aushärten einer Gießform,
wie insbesondere Gieskern (2), aus einem einen gasaushärtbaren Binder enthaltenden
Formsand, die aus einem Formkasten (1) besteht, in dessen die Gießform bestimmenden
Hohlraum der Formsand durch eine Einfüllöffnung (6) einfüllbar ist, die zur Durchführung
des Begasungsvorganges mit einer Begasungsplatte (3) abgedichtet ist, der eine Dosiervorrichtung
für die Aushärtflüssigkeit und eine Einrichtung für die reaktionsfreie Druckluft zur
Gasspülung vorgeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiervorrichtung der
Begasungsplatte (3) unmittelbar zugeordnet ist und die Begasungsplatte (3) eine Einmündung
(9, 10) für die flüssige Dosage aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergasung der flüssigen
Dosage die Begasungsplatte (3) eine Einrichtung (12, 13) zur Energiezuführung aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Begasungsplatte (3) elektrisch
beheizt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Begasungsplatte
neben der Einmündung (9) für die flüssige Dosage eine weitere (16) für die Spüldruckluft
aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Begasungsplatte
(3) der zu durchströmenden Vergasungskanal-Abstand von der Einmündung (6) für die
flüssige Dosage bis zur Einfüllöffnung (6) des Formsandes in den Formkasten (1) vervielfacht
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergasungskanal (11)
in der Begasungsplatte (3) zickzackförmig verläuft und vorzugsweise mit Verdampfungsrippen
od. dgl. versehen ist.
1. Method of producing a casting mould, such as casting cores more especially, in a moulding
box from a moulding sand, which contains a gas-hardenable binder and is poured into
a hollow chamber of the moulding box from a storage container through a sand supplying
aperture in the moulding box, whereupon the hardening fluid, which is supplied in
liquid form, dosed and gasified in this quantity, permeates through the moulding sand
for hardening purposes, wherein subsequently reaction-free compressed air rinses through
the hardened casting mould to clear it of gas, characterised in that the volume of
the hardening fluid, dimensioned in advance for a predetermined casting mould, is
supplied in liquid form to the moulding box or into component parts belonging to said
box and gasified in the moulding box or in component parts belonging thereto, and
the gas produced there subsequently permeates directly through the moulding sand to
be gassed in the moulding box.
2. Method according to claim 1, characterised in that the gasification of the dosage
is effected by supplying energy in the moulding box or in component parts belonging
thereto.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that gas alone from the hardening
fluid permeates through the moulding sand in the moulding box for hardening purposes.
4. Apparatus, more especially according to one of claims 1 - 3, for hardening a casting
mould, such as casting core (2) more especially, from a moulding sand containing a
gas-hardenable binder, which apparatus comprises a moulding box (1), the moulding
sand being pourable into the hollow chamber of said box through a filler opening (6),
said hollow chamber determining the casting mould, which filler opening is sealed
by a gassing plate (3) to accomplish the gassing process, a dozing device for the
hardening fluid and an arrangement for the reaction-free compressed air used for gas
rinsing purposes being disposed in front of said gassing plate, characterized in that
the metering device is directly associated with the gassing plate (3), and the gassing
plate (3) has an inlet (9, 10) for the liquid dosage.
5. Apparatus according to claim 4, characterized in that the gassing plate (3) has a
means (12, 13) for supplying energy in order to gasify the liquid dosage.
6. Apparatus according to claim 5, characterized in that the gassing plate (3) is electrically
heated.
7. Apparatus according to claim 4 or 5, characterized in that, in addition to the inlet
(9) for the liquid dosage, the gassing plate has an additional inlet (16) for the
rinsing compressed air.
8. Apparatus according to one of claims 4 - 7, characterized in that the spacing of the
gasification duct to be traversed between the inlet (6) for the liquid dosage and
the filler opening (6) for the moulding sand in the moulding box (1) is multiplied
in the gassing plate (3).
9. Apparatus according to claim 8, characterized in that the gasification duct (11) in
the gassing plate (3) extends in a zigzag-shaped manner and is preferably provided
with evaporating ribs or the like.
1. Procédé de fabrication d'un moule de coulée, plus particulièrement de noyaux de coulée,
dans un châssis de moule à partir d'un sable de moulage renfermant un liant durcissable
au gaz, lequel sable de moulage est versé à partir d'un réservoir par l'intermédiaire
d'une ouverture d'amenée du sable du châssis de moule dans un espace creux dudit châssis,
le liquide de durcissement amené sous forme de liquide, dosé et gazéifié dans cette
quantité traversant le sable de moulage pour le durcir, de l'air comprimé sans réaction
rinçant le moule de coulée durci afin d'ôter toute trace de gaz, caractérisé a ce
que le volume prédéfini de liquide de durcissement pour un moule de coulée déterminé
est amené sous forme de liquide au châssis de moule ou aux pièces de construction
appartenant à celui-ci ou est gazéifié dans le châssis de moule ou dans les pièces
de construction appartenant à celui-ci et en ce que le gaz apparaissant à cet endroit
traverse directement le sable de moulage devant être soumis à l'action du gaz dans
le châssis de moule.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la gazéification du dosage
est effectuée par apport d'énergie dans le châssis de moule ou dans les pièces de
construction appartenant à celui-ci.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que seul le gaz du liquide
de durcissement traverse le sable de moulage dans le châssis de moule pour le durcir.
4. Dispositif plus particulièrement suivant l'une des revendications 1 à 3 destiné à
durcir un moule de coulée, plus particulièrement un noyau de coulée (2), à partir
d'un sable de moulage contenant un liant durcissable au gaz, qui se compose d'un châssis
de moule (1), dans l'espace creux déterminant le moule de coulée duquel est amené
le sable de moulage par l'intermédiaire d'une ouverture de remplissage (6), qui pour
accomplir le processus de gazéification est étanchéifiée au moyen d'une plaque de
gazéification (3), en amont de laquelle sont disposés un dispositif de dosage pour
le liquide de durcissement et un dispositif pour l'air comprimé sans réaction pour
le rinçage au gaz, caractérisé en ce que le dispositif de dosage est directement adjoint
à la plaque de gazéification (3) et que ladite plaque de gazéification (3) présente
une ouverture (9, 10) pour le dosage liquide.
5. Dispositif suivant la revendication 4, caractérisé en ce que pour la gazéification
du dosage liquide, la plaque de gazéification (3) présente un dispositif d'apport
d'énergie (12, 13).
6. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé en ce que la plaque de gazéification
(3) est chauffée électriquement.
7. Dispositif suivant la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la plaque de gazéification,
outre l'ouverture (9) pour le dosage liquide, présente une autre ouverture (16) pour
l'air comprimé de rinçage.
8. Dispositif suivant l'une ou l'autre des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que
dans la plaque de gazéification (3), la distance devant être parcourue dans le canal
de gazéification de l'ouverture (9) pour le dosage liquide à l'ouverture de remplissage
(6) du sable de moulage dans le châssis de moule (1) est multipliée.
9. Dispositif suivant la fig.8, caractérisé en ce que le canal de gazéification (11)
s'étend en zigzag dans la plaque de gazéification (3) et est préférentiellement pourvu
de nervures d'évaporation ou similaires.

