[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Hubvorrichtung für batteriegetriebene
Flurförderzeuge oder dergleichen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Für elektrisch betriebene Flurförderzeuge ist bekannt, hydraulische Hubvorrichtungen
einzusetzen und den Förderdruck von einer über einen Elektromotor angetriebenen Konstantpumpe
zu erzeugen. Die Drehzahl des Motors wird in Abhängigkeit von einem Ventilhebel gesteuert.
Dadurch wird beim Heben der Last eine Änderung der Hubgeschwindigkeit ohne wesentliche
Drosselverluste erreicht. Es ist in diesem Zusammenhang auch bekannt, die Senkgeschwindigkeit
entsprechend über einen Ventilhebel einzustellen und über ein Wegeventil im Senkzweig
zu realisieren. Dabei wird die potentielle Energie der Last einer Drosselstelle des
Wegeventils in Wärme umgesetzt und mit dem Fluid in den Tank abgeführt. Es ist jedoch
auch bekannt, die potentielle Energie der Last über den generatorisch arbeitenden
Elektromotor in die Batterie zurückzuspeisen.
[0003] Aus der DE-A-20 14 605 ist bekanntgeworden, als Gleichstrommaschine einen Gleichstromnebenschlußmotor
zu verwenden und als Pumpe eine Drehkolbenpumpe mit regelbarer Fördermenge. Durch
Verstellung der Regelmittel der Pumpe wird die Fördermenge entsprechend der Auslenkung
aus einer Mittelstellung heraus von Null unabhängig von der Bewegungsrichtung der
Regelmittel auf einen Höchstwert gebracht, wobei die Pumpe unter Beibehaltung ihrer
Drehrichtung in der einen Bewegungsrichtung der Regelmittel als Pumpe und in der anderen
Bewegungsrichtung als Motor arbeitet.
[0004] Aus der DE-A-26 18 046 ist bekanntgeworden, für das Heben und das Senken getrennte
Hydraulikzweige vorzusehen, denen jeweils ein Gleichstrommotor und eine Pumpe sowie
ein Hydromotor und ein Generator zugeordnet sind. Beim Senken erzeugt ein Konstantstromventil
eine feste Absenkgeschwindigkeit. Die Umschaltung zwischen Heben und Senken erfolgt
durch ein Handsteuerventil.
[0005] Aus der DE-A-30 18 156 ist bekanntgeworden, zum Heben und Senken regelbare Magnetventile
vorzusehen zur Realisierung von Anfahr- und Bremsrampen. Zur Regelung des Motors bzw.
Generators erfolgt eine Volumenstrommessung. Als Antriebsmaschine wird ein Käfig-Induktionsmotor
verwendet. Aus SE-A-84 05 088 ist bekanntgeworden, als Antriebsmaschine bzw. Generator
eine Doppelschlußmaschine zu verwenden, wobei ein Teil der Reihenschlußwicklung herausgenommen
wird, wenn sie als Generator im Senkbetrieb der Hubvorrichtung arbeitet. Die Steuerung
des Hubzylinders erfolgt über ein hebelbetätigtes Ventil in der Druckmittelleitung.
[0006] Aus der US-A-3 947 744 ist bekannt, zur Energierückgewinnung beim Senken eines Hubwerks
eine separate Drehstrommaschine zu verwenden. Durch eine Steuerung des Feldes des
Generators läßt sich die Bremskraft beim Absenken einstellen.
[0007] Schließlich ist aus der EP-A-230 884 bekanntgeworden, eine Reihenschlußmaschine mit
einem Hydraulikaggregat zu koppeln. Im Druckmittelpfad ist eine Steuerventilanordnung
vorgesehen, die ein Proportionalventil aufweist, wobei die Hubwerksteuerung im Lastsenkbetrieb
das Proportionalventil entsprechend einer Rampenfunktion öffnet und abhängig vom Ausgangsstrom
der als Generator arbeitenden Gleichstrommaschine die Nutzbremsschaltung wirksam schaltet,
wenn der Generatorausgangsstrom hierbei einen vorbestimmten Wert übersteigt. Über
einen eingeschränkten Bereich arbeitet mithin die beschriebene Vorrichtung ebenfalls
über eine hydraulische Drosselstelle, so daß die potentielle Energie der Last nicht
rückgewonnen werden kann. Ferner entstehen bei dem Wechsel von der hydraulischen Steuerung
der Senkgeschwindigkeit über die Drosselstelle auf eine elektrische über den Elektromotor
mit der Pumpe Übergänge, die sich in einer ruckartigen Anderung der Senkgeschwindigkeit
bemerkbar machen.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydraulische Hubvorrichtung für batteriegetriebene
Flurförderzeuge zu schaffen, die auch ein feinfühliges Senken ermöglicht ohne wesentliche
Hydraulikverluste sowie eine optimale Energierückgewinnung im Senkbetrieb.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Patentanspruchs
1 bzw. des Patentanspruchs 6.
[0010] Bei der Erfindung ist lediglich ein Lasthalteventil im Druckmittelweg vorgesehen,
das entweder geöffnet oder geschlossen ist und in der geöffneten Stellung keine Drosselverluste
erzeugt.
[0011] Erfindungswesentlich ist ferner, daß eine fremderregte Gleichstrommaschine vorgesehen
ist, die sowohl im motorischen als auch im generatorischen Betrieb ermöglicht, die
Erreger- und die Ankerspannung unabhängig voneinander einzustellen. Zu diesem Zweck
sieht die erfindungsgemäße Hubvorrichtung eine separate Feldstromregeleinrichtung
vor, mit einem Sollwertgeber, der aus vorgegebenen Beziehungen von Drehzahl und Ankerstrom
den Sollwert für den Feldstrom ermittelt. Aus "Microprocessor-Based High-Efficiency
Drive of a DC Motor" aus IEEE Transactions on Industrial Electronics Vol. IE 34 No.
4 November 1987, Seiten 433 bis 440, ist bekanntgeworden, Anker und Feld dadurch zu
steuern bzw. regeln, daß der Sollwert für den Feldstrom aus vorgegebenen Beziehungen
von Drehzahl und Ankerstrom, hier des Ankerstrom-Istwerts, ermittelt wird. Hierzu
ist ein entsprechender Algorhithmus bzw. eine entsprechende Tabelle vorzusehen.
[0012] Mit der beschriebenen Schaltung ist es möglich, die Gleichstrommaschine über den
gesamten Arbeitsbereich, den die hydraulische Anlage beim Heben und Senken der Last
erfordert, zu betreiben. Zusätzliche hydraulische Bauelemente sind nicht erforderlich.
In der Senkphase wird ein Maximum rückgewinnbarer potentieller Energie erhalten. Außerdem
entsteht während des Senkvorgangs kein Übergang von hydraulischer zu elektrischer
Lasthaltung mehr, was die Senkfunktion für den Betreiber leichter beherrschbar macht.
[0013] Die Steuerung bzw. die Sollwertvorgabe für die Hubvorrichtung erfolgt durch ein elektrisches
Signal, beispielsweise über ein handbetätigtes Potentiometer, wobei zusätzlich ein
Richtungsgeber vorzusehen ist, dessen Signale den Betriebsvorgang Heben bzw. Senken
anzeigen und die auch das Lasthalteventil steuern. In dem Augenblick, in dem das Lasthalteventil
bei angehobener Last geöffnet wird, beginnt ein Hydraulikstrom zu fließen und treibt
über das Hydraulikaggregat die als Generator wirkende Gleichstrommaschine an. Da jedoch
der Sollwert noch Null ist, versucht die Regelung diesen Wert zu erreichen, wodurch
der zugehörige Leistungsschalter für den Anker komplett durchgeschaltet wird. Die
Leistungsschalter für die Feldwicklung werden so betrieben, daß der Strom maximal
ist. Dadurch wird ein maximales Bremsmoment erzeugt, das ausreichend ist, die Last
mit minimaler Geschwindigkeit abzusenken, falls dies gewünscht wird. Durch entsprechende
Sollwertvorgabe für die Drehzahl läßt sich andererseits die Hebe- und Senkgeschwindigkeit
auf den gewünschten Wert einstellen.
[0014] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Feldstrom-Sollwertgeber
den Sollwert für den Feldstrom aus dem Ankerstromsollwert und der Istdrehzahl ermittelt.
Dies hat den Vorteil, daß die Drehzahlregeleinrichtung auch in dem Betriebsbereich
arbeiten kann, in dem eine höhere Ankerspannung als die Batteriespannung notwendig
ist, um mit optimalem Wirkungsgrad generatorisch zu senken.
[0015] Anstelle einer fremderregten Gleichstrommaschine kann auch eine Drehstromasynchronmaschine
verwendet werden, die über Umrichter entsprechend gespeist ist. Eine Drehzahlregeleinrichtung
ermittelt mit Hilfe eines Drehzahlmessers die Istläuferfrequenz der Maschine und bildet
eine Regelabweichung mit einem Drehzahlsollwert bzw. Frequenzsollwert, um sowohl für
das Heben als auch das Senken die gewünschte Drehzahl zu erreichen. Je nachdem, ob
die Differenz aus Ist- und Sollfrequenz einen positiven oder einen negativen Schlupf
anzeigt, arbeitet die Asynchronmaschine als Motor oder Generator. Die Rückspeisung
von elektrischer Energie in die Batterie erfolgt automatisch, ohne daß besondere Vorkehrungen
zu treffen sind.
[0016] Bei einem Hubmast für Förderzeuge mit mindestens einem ausfahrbaren Mastteil, an
dem das Lastaufnahmemittel höhenbeweglich angeordnet ist, unterscheidet man zwischen
dem Masthub und dem sogenannten Freihub. Unter Freihub wird die Verstellung des Lastaufnahmemittels
am beweglichen Mastteil verstanden und unter Masthub die Verstellung des beweglichen
Mastteils. Es versteht sich, daß die Hubzylinder für die genannten Teile unterschiedliche
Querschnitte aufweisen können und mithin auch unterschiedliche Volumina verdrängen.
Falls daher für diesen Fall keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden, kommt
es im Senkbetrieb zu unterschiedlichen Senkgeschwindigkeiten. Daher sieht eine Ausgestaltung
der Erfindung vor, daß ein Sensor am Hubmast vorgesehen ist, der feststellt, ob ein
Senkvorgang des verfahrbaren Mastteils oder des Lastaufnahmemittels erfolgt und dessen
Signale auf den Drehzahlsollwertgeber gegeben werden zur Modifizierung des Drehzahlsollwerts.
[0017] Vom Hydraulikkreis der Hubvorrichtung werden bei bekannten Förderzeugen auch Nebenfunktionen
wahrgenommen. Bei der erfindungsgemaßen Vorrichtung ist indessen ein separates aus
Pumpe und Gleichstrommotor bestehendes Aggregat vorgesehen zur Versorgung der Nebenfunktionen.
Andernfalls könnte keine Energierückgewinnung beim Senkvorgang stattfinden, wenn das
hydraulische Aggregat gleichzeitig als Pumpe zur Versorgung der Nebenfunktionen dienen
müßte. Der Zusatzaufwand für das zusätzliche Pumpenaggregat ist jedoch im Hinblick
auf die optimale Energierückgewinnung während des Senkbetriebes gerechtfertigt.
[0018] In manchen Fällen erfordern die Nebenfunktionen einen relativ großen Volumenstrom
bzw. einen hohen Druck. Da dies sehr selten auftritt, würde eine entsprechende Auslegung
des zusätzlichen Pumpenaggregats für die meisten Anwendungsfälle nutzlos sein. Es
kann daher daran gedacht werden, für diesen Fall das Hydraulikaggregat als Pumpe einzusetzen
und bei Abruf dieser Nebenfunktion vorübergehend auf die Rückgewinnung beim Senkvorgang
zu verzichten.
[0019] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt eine hydraulische Hubvorrichtung nach der Erfindung.
- Fig. 2
- zeigt ein Blockschaltbild zur Regelung der Hubvorrichtung nach Fig. 1.
- Fig. 3
- zeigt ein Blockschaltbild des Leistungsteils der Gleichstrommaschine nach Fig. 1 bzw.
Fig. 2.
- Fig. 4 bis 6
- zeigen Diagramme von verschiedenen Steuersignalen der erfindungsgemäßen Hubvorrichtung.
- Fig. 7
- zeigt eine Handbetätigung für die Hubvorrichtung nach der Erfindung.
- Fig. 8
- zeigt ein Blockschaltbild zur Regelung einer Hubvorrichtung ähnlich der nach Fig.
1 mit einer Drehstromasynchronmaschine.
- Fig. 9
- zeigt ein Blockschaltbild des Leistungsteils der Asynchronmaschine nach Fig. 8.
[0020] Eine Gleichstrommaschine 10 treibt ein Hydraulikaggregat 12, das wahlweise als Motor
bzw. Pumpe arbeitet. Im Pumpenbetrieb fördert die Pumpe 12 über ein Lasthalteventil
14 und einen Ventilblock 16 auf einen Hubzylinder 18. Der Hubzylinder 18 kann ein
einziger Zylinder sein oder eine Mehrzahl von Hubzylindern repräsentieren, mit denen
die beweglichen Mastschüsse und/oder das Lastaufnahmemittel angehoben und abgesenkt
werden können (letzteres ist nicht dargestellt). Das Lasthalteventil 14 weist ein
Rückschlagventil 20 auf. Ein Bypass zu dem Hydraulikaggregat 12 und einem Filter 22
enthält ein Rückschlagventil 24. Hydraulisches Medium befindet sich im Tank 26. Über
ein Überdruckventil 28 ist ein weiterer Bypass zum Tank 26 gebildet, der ein weiteres
Filter 30 enthält. Er ist außerdem mit einem Ventilblock 32 verbunden, der von einer
Hydraulikpumpe 34 gespeist ist, die ihrerseits von einem Gleichstrommotor 36 angetrieben
ist. Über den Ventilblock 32 wird eine Reihe von Nebenfunktionen 38 versorgt. Das
Leistungsvermögen des Aggregats 34, 36 ist relativ klein im Verhältnis zu dem des
Hydraulikaggregats 12 bzw. Gleichstrommaschine 10. Ein Überdruckventil 38 ist mit
dem beschriebenen Bypass verbunden.
[0021] Der Ventilblock 16 ist so ausgebildet, daß er wahlweise das Lasthalteventil 14 mit
dem Hubzylinder 18 oder mit einem Nebenverbraucher 40 verbindet.
[0022] Im Hebenbetrieb des Hubzylinders 18 treibt der fremderregte Gleichstrommotor 10 die
Pumpe 12 an und fördert Fluid aus dem Tank 26 über das Filter 22 und das Kugelventil
20 und den Ventilblock 16 in den Hubzylinder 18. Nach Beendigung des Hubvorgangs stützt
sich die Last auf dem Kugelventil 20 des Lasthalteventils 14 ab, so daß ein Durchsacken
der Last verhindert wird.
[0023] Der über ein Schütz an Batteriespannung geschaltete Reihenschlußmotor 36 treibt die
Pumpe 34 an, die das Fluid aus dem Tank 26 über den handgesteuerten Ventilblock 32
zu den Nebenfunktionen 38 fördert. Der Rückfluß erfolgt über den Filter 30 in den
Tank 26. Die Funktion Heben und die Nebenfunktionen beeinflussen sich gegenseitig
nicht.
[0024] Im Senkbetrieb wird das Lasthalteventil 14 elektrisch geschaltet und leitet den im
Hubzylinder gespeicherten Lastdruck auf das Hydraulikaggregat 12, das als Motor in
zur Hubfunktion entgegengesetzter Drehrichtung betrieben wird. Die fremderregte Gleichstrommaschine
10 arbeitet im Generatorbetrieb, wobei die Drehzahl direkt proportional zur Senkgeschwindigkeit
ist, die Leckverluste im Hydraulikaggregat 12 einmal vernachlässigt. Im Senkzweig
liegen außer dem Lasthalteventil 14, dem Umschaltventil 16 und den zu- und abführenden
Schläuchen keine weiteren hydraulischen Bauelemente, die zu zusätzlichen Druckverlusten
und damit zur Herabsetzung des Wirkungsgrades führen können. Weist das Hubgerüst einen
Freihubzylinder und zwei Masthubzylinder auf, wird das Ölvolumen des Masthubzylinders
beim Senkvorgang zuerst entleert. Dem Hubzylinder bzw. dem Mast ist ein Sensor 42
zugeordnet, durch den angezeigt ist, wenn beim Senkvorgang vom Masthub in den Freihub
umgeschaltet wird.
[0025] Im Nebenbetrieb kann zum Beispiel ein Anbaugerät über 40 mit dem Druckmittelstrom
der Pumpe 12 parallel zum Hubzylinder 18 versorgt werden. Die Aufteilung des Volumenstroms
erfolgt über Ventil 16, das als Load-Sensing-Ventil ausgeführt werden kann.
[0026] Wird während des Senkbetriebs die Zusatzfunktion 40 angefordert, muß die Senkfunktion
unterbrochen werden. Das Ventil 16 sperrt den Volumenstrom vom Hubzylinder 18. Die
fremderregte Gleichstrommaschine 10, die während der Senkfunktion als Generator betrieben
wurde, reversiert und treibt nun das Hydraulikaggregat 12 an, etwa mit konstanter
Drehzahl. Das Hydraulikaggregat 12 liefert den für die Versorgung der Zusatzfunktion
40 notwendigen Volumenstrom.
[0027] Die Drehzahlregelung der fremderregten Gleichstrommaschine 10 der Vorrichtung nach
Fig. 1 wird anhand der Figuren 2 bis 7 näher erläutert.
[0028] Fig. 7 zeigt einen Handhebel 44, der nach links und rechts verschwenkbar ist, wobei
das Ausmaß der Verschwenkung mit -X bzw. +X angegeben ist. Er betätigt ein bei 46
angedeutetes Potentiometer, das in Abhängigkeit von der Auslenkung ein Signal P erzeugt.
Das Signal P ist in Fig. 4 angegeben. Die auslenkungsabhängigen Signale in Fig. 4
unterscheiden sich nicht durch das Vorzeichen, daher ist dem Hebel 44 ein Paar Mikroschalter
(nicht gezeigt) zugeordnet, welche das Vorzeichen des Signals P vorgeben. Dies ist
durch die Signale S1 und S2 in Fig. 5 bzw. Fig. 6 angedeutet. Ein Drehzahlsollwertgeber
44 errechnet aus den Signalen P, S1 und S2 einen Drehzahlsollwert n
Soll, wobei der Absolutwert von P den Absolutwert von n
Soll bestimmt und die Signale S1 bzw. S2 das entsprechende Vorzeichen. Falls vom Geber
42 ein Signal erhalten wird, wird der Drehzahlsollwert entsprechend modifiziert, um
eine konstante Senkgeschwindigkeit beizubehalten. (Hierauf wird weiter unten noch
näher eingegangen). Ein mit der Gleichstrommaschine 10 verbundener Drehzahlsensor
46a liefert einen Drehzahlistwert n
Ist auf einen Sollistwertvergleich 48, und die Regelabweichung wird auf einen Drehzahlregler
50 gegeben. Er bildet einen Sollwert für den Ankerstrom I
ASoll, der in einem Sollistwertvergleich 52 mit dem Ankerstromistwert I
AIst verglichen wird. Die Regelabweichung gelangt auf einen Ankerstromregler 56 und von
dort auf einen mit 58 angedeuteten Stellwertgeber.
[0029] In einer Wertetabelle 60 sind Beziehungen zwischen Drehzahl und Ankerstrom gespeichert.
In einer entsprechenden Rechenstufe 62 wird aus den Daten der Tabelle 60 der Sollwert
für die Feldwicklung I
FSoll errechnet. Wesentlich ist dabei, daß zur Berechnung der Ankerstromsollwert I
ASoll herangezogen wird. Der Sollwert I
FSoll wird in einem Istsollwert-Vergleich 64 mit dem Felstromistwert verglichen, wobei
die Regelabweichung auf einen Feldstromregler 66 gegeben wird, der ein entsprechendes
Stellsignal im Stellwertgeber 68 erzeugt. Die Regler 56, 66 sind als digitale Regler
ausgebildet und erzeugen über nachgeschaltete Leistungsteile 58, 68 pulsweitenmodulierte
Spannungen, über die die vorgegebenen Stromwerte I
ASoll und I
FSoll eingeregelt werden. Dadurch, daß als Eingangsgröße zur Errechnung des Feldstromsollwerts
I
FSoll neben dem Drehzahlistwert n
Ist der Ankerstromsollwert I
ASoll herangezogen wird, kann auch in einem Betriebsbereich gearbeitet werden, in dem eine
höhere Ankerspannung als die Batteriespannung U
Batt notwendig wäre, um mit optimalem Wirkungsgrad generatorisch zu senken, wie noch beschrieben
wird.
[0030] Wie aus Fig. 3 hervorgeht, liegt der Anker der fremderregten Gleichstrommaschine
10 über eine aus den Mosfets T1 und T2 bestehende Halbbrücke 50 an einer Batterie
52. Dioden 54, 56 liegen antiparallel zu den Mosfets T1 und T2. Die Feldwicklung 58
liegt im Diagonalzweig der Brückenschaltung 60 an den Klemmen der Batterie 52, wobei
die Brückenschaltung aus den Mosfets T3 bis T6 besteht, zu denen Dioden 62 bis 68
antiparallel liegen.
[0031] Die Mosfets T1 und T2 werden zyklisch angesteuert, d.h. Mosfet T1 ist ausgeschaltet,
wenn T2 eingeschaltet ist und umgekehrt. Die Größe des Stromflusses ergibt sich somit
aus dem Tastverhältnis der Impulse für die Mosfets T1 und T2. Gleiches gilt für die
Mosfets T3 bis T6, die über Kreuz geöffnet bzw. geschlossen werden. Mosfet T1 arbeitet
im motorischen Hubbetrieb als sogenannter Tiefsetzsteller und Mosfet T2 im generatorischen
Senkbetrieb als Hochsetzsteller.
[0032] Wird der Hebel 44 aus der Ruhelage in Richtung Senken so weit ausgelenkt, daß die
Anforderung der Senkfunktion über das Signal S2 erzeugt wird, andererseits das Signal
P noch einen Drehzahlsollwert von n
Soll = 0 meldet, bewirkt das Signal S2 ein Öffnen des Lasthalteventils 14, wodurch Hydraulikvolumen
durch das Hydraulikaggregat 12 strömt und die Gleichstrommaschine 10 antreibt. Durch
die auf diese Weise auftretende ständige Regelabweichung wird ein I
ASoll auf den Sollistwertvergleich 52 gegeben, und der Ankerstromregler 56 sorgt dafür,
daß der Anker über Mosfet T2 kurzgeschlossen ist. Außerdem wird die Feldwicklung 58
mit maximalem Feldstrom versorgt. Der sich nun einstellende Drehzahlwert ist so klein,
daß die sich einstellende kleinstmögliche Senkgeschwindigkeit ausreicht, um ein feinfühliges
Fahren des Hubzylinders 18 zu gewährleisten.
[0033] In diesem Betriebspunkt der Gleichstrommaschine 10 wird indessen keine Energie in
die Batterie 52 zurückgespeist.
[0034] Wird indessen durch eine weitere Auslenkung des Ventilhebels ein Drehzahlsollwert
n
Soll > 0 eingestellt, nimmt der Regler 56 die Pulsweite des Mosfets T2 von der 100%igen
Ansteuerung zurück, bis sich die gewünschte Drehzahl n
Soll einstellt. Der Mosfet T2 arbeitet nun bei jeder Pulsweite < 100% im Hochsetzstellerbetrieb,
und es wird Energie in die Batterie 52 zurückgespeist.
[0035] In Fig. 8 erzeugt ein Drehzahlsollwertgeber 44a aus den Signalen P, S1 und S2 einen
Läuferfrequenzsollwert f
2soll für eine Drehstromasynchronmaschine 10a, die anstelle der fremderregten Gleichstrommaschine
nach Fig. 1 in die dort gezeigte Schaltung eingesetzt werden kann. Das in den Sollwertgeber
44a eingespeiste Signal P entspricht dem Ausmaß der Auslenkung z.B. des Handhebels
nach Fig. 7. Das Vorzeichen des Signals wird durch Mikroschalter (nicht gezeigt) angegeben,
die dem Handhebel 44 zugeordnet sind. Das Vorzeichen wird mithin durch die Signale
S1 und S2 bestimmt. Ein mit der Maschine 10a verbundener Drehzahlsensor 46a liefert
einen Drehzahlistwert n
ist, der auf eine Rechenstufe 84 gegeben wird, die entsprechend der Polpaarzahl p der
Maschine 10a den Istwert f
2ist der Läuferfrequenz errechnet. Der Frequenzistwert wird auf den Sollistwertvergleich
48a gegeben, und die Regeldifferenz gelangt auf einen Drehzahlregler 70.
[0036] Der Drehzahlregler 70 erzeugt einen Sollwert für den Wirkanteil i
qsoll des komplexen Stromraumzeigers i. Der Wirkanteil i
qsoll ist proportional zum Drehmoment der Asynchronmaschine 10a. Der Wert i
dsoll ist der Sollwert des Blindanteils des Stromraumzeigers i, der dem Magnetisierungsstrom
der Asynchronmaschine proportional ist. Aus dem Sollwert des Wirkanteils i
qsoll des Stromraumzeigers i wird der Sollwert für die Schlupffrequenz f
ssoll bei 86 ermittelt. In 86 kann eine Tabelle abgelegt sein, welche die Beziehung herstellt
zwischen dem Wirkstrom und der Schlupffrequenz. Es ist auch denkbar, in 86 ein Ersatzschaltbild
der Asynchronmaschine abzulegen und mit dessen Hilfe relativ genau die jeweilige Schlupffrequenz
zu ermitteln.
[0037] Die ermittelte Schlupffrequenz f
ssoll wird bei 85 dem Läuferfrequenzistwert f
2ist hinzuaddiert. Daraus ergibt sich der Ständerfrequenzsollwert f
1soll, der einer Drehtransformation 74 zugeführt wird. Der sich aus i
qsoll, i
dsoll und f
1soll ergebende Stromraumzeiger i wird auf die Stranggrößen transformiert, und es ergeben
sich die Sollwerte für die Strangströme i
usoll und i
vsoll. Die jeweiligen Regeldifferenzen, die sich durch Subtraktion der jeweiligen Stromistwerte
i
uist und i
vist an den Additionsstellen 75 und 77 ergeben, werden auf die Stromregler 76 und 78 gegeben,
die die Stellgrößen für die Strangspannungen U
usoll und U
vsoll ausgeben. Der Sollwert der dritten Strangspannung U
wsoll kann aus der Bedingung, daß die Summe aller drei Spannungen zu Null ergeben muß,
an der Additionsstelle 79 errechnet werden.
[0038] Die drei Spannungsstellwerte werden nun in Pulsweitenmodulationssignale umgesetzt
im Block 82, welche einen Leistungsteil 81 so ansteuern, daß sich die gewünschten
Stromwerte in der Asynchronmaschine 10a ergeben.
[0039] Einzelheiten des Leistungsteils 81 gehen aus dem Blockschaltbild nach Fig. 9 hervor.
[0040] In Fig. 9 ist zu erkennen, daß jeweils ein Strang der Asynchronmaschine 10a an einem
Verbindungspunkt eines Paars von in Serie geschalteten und an Batteriespannung U
Batt liegenden Mosfets liegt, die mit T1 bis T6 bezeichnet sind. Die Transistoren T1 bis
T6 werden mit einer sinusbewerteten Pulsweite betrieben und paarweise antizyklisch
angesteuert. Die Ansteuerung der drei Transistorpaare ist so gestaltet, daß die sinusbewerteten
Pulsbreiten, mit denen die Transistorpaare gesteuert werden, in der Frequenz der Sinusbewertung
um je 120° phasenverschoben auf die Transistorpaare gegeben werden. Bei dieser Ansteuerung
wird in der Asynchronmaschine 10a ein umlaufendes Drehfeld erzeugt, das frequenz-
und spannungs-variabel ist.
[0041] Aus dem Vergleich der Frequenzen f
ssoll und f
2ist ergibt sich aus dem Vorzeichen der Sollfrequenz f
ssoll, ob die Asynchronmaschine 10a im Motor- oder Generatorbetrieb arbeitet. Mithin erfolgt
automatisch ohne weitere Vorkehrungen eine Rückspeisung in die Batterie nach Fig.
9, wenn die Asynchronmaschine 10a generatorisch betrieben wird.
[0042] Wird der Hebel 44 in Fig. 7 aus der Ruhelage in Richtung Senken so weit ausgelenkt,
daß die Anforderung der Senkfunktion über das Signal S
2 erzeugt wird, andererseits das Signal P noch einen Läuferfrequenzsollwert f
2 = Null meldet, bewirkt das Signal S
2 ein Öffnen des Lasthalteventils 14 (Fig. 1), wodurch Hydraulikmedium durch das Hydraulikaggregat
strömt und dieses die Asynchronmaschine 10a antreibt. Der Regler regelt nun auf die
untere Regelgrenze, die kleinste mögliche Ständerfeldfrequenz, die ungefähr bei 0,2
Hz liegt, ein. Durch den Schlupf in der Asynchronmaschine 10a ergibt sich eine ständige
Regelabweichung. Der sich einstellende Drehzahlwert ist so klein, daß die sich einstellende
kleinstmögliche Senkgeschwindigkeit ausreicht, um ein feinfühliges Fahren des Hubzylinders
18 (Fig. 1) zu gewährleisten.
1. Hydraulische Hubvorrichtung für batteriegetriebene Flurförderzeuge, mit mindestens
einem hydraulischen Hubzylinder (18), mit einem im Lasthebebetrieb als Pumpe arbeitenden,
den Hubzylinder (18) mit Druckmittel beschickenden und im Lastsenkbetrieb als Motor
arbeitenden, von dem vom Hubzylinder (18) verdrängten Druckmittel angetriebenen Hydraulikaggregat
(12), einer mit dem Hydraulikaggregat (12) gekuppelten, im Lasthebebetrieb als Elektromotor
und im Lastsenkbetrieb als Generator arbeitenden Gleichstrommaschine (10), einer im
Lastsenkbetrieb von der Gleichstrommaschine (10) gespeisten Nutzbremsschaltung, einer
ein Lasthalteventil (14) enthaltenden Ventilanordnung im Druckmittelweg zwischen dem
Hubzylinder (18) und dem Hydraulikaggregat (12), einer die Ventilanordnung steuernden,
einen Richtungsgeber enthaltenden Steuervorrichtung, die eine die Drehzahl der Gleichstrommaschine
(10) beeinflussenden Drehzahlregeleinrichtung umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ventilanordnung ausschließlich ein einziges in geöffneter Stellung ohne Drosselverluste
arbeitendes Lasthalteventil (14) aufweist, die Gleichstrommaschine (10) fremderregt
ist und eine separate Feldstromregeleinrichtung (66, 68) aufweist mit einem Sollwertgeber
(62), der aus vorgegebenen Beziehungen von Drehzahl (nIst) und Ankerstrom (IASoll) in Abhängigkeit von der Steuervorrichtung den Sollwert für den Feldstrom (IFSoll) ermittelt, wobei der Feldwicklung (58a) und dem Anker von der Regeleinrichtung steuerbare
Leistungsschalter (Mos-Fets T1 bis T6) zugeordnet sind, deren Anordnung und Ansteuerung
die Größe und die Richtung des Stroms durch Anker und Feldwicklung vorgeben, und daß
die Drehzahlregeleinrichtung im Hub-und Senkbetrieb über den gesamten Arbeitsbereich
die Lasthaltung übernimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß der Drehzahlsollwertgeber
für die Drehzahlregeleinrichtung ein Potentiometer (46) ist, dessen Stellglied (44)
Richtungssignale (S1, S2) erzeugende Mikroschalter zugeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Feldstromsollwertgeber
(62) den Sollwert für den Feldstrom (IFSoll) aus dem Ankerstromsollwert (IASoll) und der Istdrehzahl nIst ermittelt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker
über eine Halbbrücke (50) aus Mosfets (T1, T2) an die Batterie (52) angeschlossen
ist, wobei den Mosfets (T1, T2) Dioden (54, 56) antiparallel geschaltet sind und die
Mosfets (T1, T2) zyklisch angesteuert werden.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldwicklung
(58) im Diagonalzweig einer aus vier Mosfets (T3 bis T6) bestehenden Brückenschaltung
geschaltet ist, wobei den Mosfets (T3 bis T6) Dioden (62 bis 68) antiparallel liegen
und paarweise zyklisch angesteuert werden.
6. Hydraulische Hubvorrichtung für batteriegetriebene Flurförderzeuge, mit mindestens
einem hydraulischen Hubzylinder, mit einem im Lasthebebetrieb als Pumpe arbeitenden,
den Hubzylinder mit Druckmittel beschickenden und im Lastsenkbetrieb als Motor arbeitenden,
von dem vom Hubzylinder verdrängten Druckmittel angetriebenen Hydraulikaggregat, einer
mit dem Hydraulikaggregat gekuppelten, im Lasthebebetrieb als Motor und im Lastsenkbetrieb
als Generator arbeitenden elektrischen Maschine, einer im Lastsenkbetrieb von der
Maschine gespeisten Nutzbremsschaltung, einer Ventilanordnung im Druckmittelweg zwischen
dem Hubzylinder und dem Hydraulikaggregat, einer die Ventilanordnung steuernden Steuervorrichtung
mit Richtungsgeber (44) für Heben und Senken, die eine die Drehzahl der Maschine beeinflussende
Drehzahlregeleinrichtung umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilanordnung ausschließlich
als einziges in geöffneter Stellung ohne Drosselverluste arbeitendes Lasthalteventil
ausgebildet ist, die Maschine (10) eine über einen Frequenzumrichter betriebene Drehstromasynchronmaschine
(10a) mit einer Drehzahlregeleinrichtung zur Regelung der Ständerfrequenz in Abhängigkeit
von der aus dem Drehzahlistwert und dem vorgegebenen Drehzahlsollwert ermittelten
Regelabweichung aufweist und daß die Drehzahlregeleinrichtung im Hub- und Senkbetrieb
über den gesamten Arbeitsbereich die Lasthaltung übernimmt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, für einen Hubmast, mit mindestens einem
verfahrbaren Mastteil, dessen Lastaufnahmemittel am verfahrbaren Mastteil höhenverstellbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sensor (42) am Hubmast vorgesehen ist, der feststellt,
ob ein Senkvorgang des verfahrbaren Mastteils (Masthub) oder des Lastaufnahmemittels
(Freihub) erfolgt und dessen Signale auf den Drehzahlsollwertgeber (44) gegeben wird
zur Modifizierung des Drehzahlsollwertsignals (nSoll).
1. A hydraulic lift device for battery-propelled ground conveyor vehicles, comprising
at least a hydraulic ram (18), a hydraulic machine (12) operating as a pump in a load
raising cycle by delivering pressurized fluid to said ram (18) and operating as a
motor in the load lowering cycle in driving the hydraulic machine (12) by pressurized
fluid displaced from said ram (18), a DC machine (10) coupled to the hydraulic machine
operating as an electric-motor in the load raising cycle and as a generator in the
load lowering cycle, an energy recovering circuitry which is fed by the DC machine
(10) in the load lowering cycle, a valve means comprising a load holding valve and
disposed in the fluid pass between said hydraulic ram (18) and said hydraulic machine
(12), a control means actuating said valve means and comprising directional setting
means and a speed control means acting on said DC machine (10) for setting the speed,
characterized in that the valve means comprises exclusively a single load holding
valve (14) working without choke losses in the open position, that the DC machine
(10) is of the separately excited type comprising a separate field current control
means (66, 68) having a desired value setting means (62) determining a desired field
current (IFsoll) from the predetermined relations between the speed (nIst) and the armature current (IAsoll) depending on said control means, that power switches (Mosfets T1 through T6) are
associated to the field winding (58a) and the armature which power switches are actuated
by said control means, said power switches being arranged and controlled such that
the intensity and the direction of the current through the armature and field winding
are defined and that the speed control means controls the load holding for the lowering
and raising cycle during the whole work range.
2. The device of claim 1, characterized in that the desired speed value setting means
for the speed control means is a potentiometer (46) comprising an adjusting member
(44) and that micro switches generating directional signals (S1, S2) are associated
to said adjusting member (49).
3. The device of claim 1 or 2, characterized in that the desired field current value
setting means (62) calculates the desired value for the field current (IFsoll) from the desired value of the armature current (IAsoll) and the actual speed (nIst).
4. The device of one of the claims 1 to 3, characterized in that the armature is connected
to the battery (52) through a half-bridge (50) including Mosfets (T1, T2) to which
diodes (54, 56) are connected antiparallel which Mosfets (T1, T2) are cyclically controlled.
5. The device of one of the claims 1 to 4, characterized in that the field winding (58)
is connected in the crossing branch of a bridge circuit comprising four Mosfets (T3
through T6) to which diodes (62 through 68) are connected antiparallel and which are
cyclically controlled.
6. A hydraulic lift device for battery-propelled ground conveyor vehicles comprising
at least a hydraulic ram, a hydraulic machine operating as a pump in a load raising
cycle by delivering pressurized fluid to said ram and operating as a motor in the
load lowering cycle in driving the hydraulic machine by pressurized fluid displaced
from said ram, an electric-machine coupled to the hydraulic machine operating as a
motor in the load raising cycle and as a generator in the load lowering cycle, an
enery recovering circuitry which is fed by the machine in the load lowering cycle,
a valve means disposed in the fluid pass between said hydraulic ram and said hydraulic
machine, a control means actuating said valve means and having a directional setting
means (44) for lifting and lowering and a speed control means acting on said machine
for setting the speed, characterized in that the valve means is defined exclusively
by a single load holding valve working without choke losses in the open position,
that the machine (10) comprises a three-phase induction machine (10a) to be operated
by a frequency converter and including a speed control means for controlling the stator
frequency in response to an error signal determined by the actual speed value and
a predetermined desired speed value and that the speed control means controls the
load holding for raising and lowering during the whole work range.
7. The device of one of the claims 1 to 6 for a lifting mast comprising at least a movable
mast portion and load carrying means which are adjustable in height with respect to
the movable mast portion, characterized in that a sensor (42) is provided at the lift
mast to determine whether a lowering cycle of the movable mast portion (mast lift)
or the load carrying means (free lift) is performed and which signals are fed to the
desired speed value setting means (44) for modifying the desired speed value signal
(nSoll).
1. Mécanisme élévateur hydraulique pour des chariots de manutention à batterie avec au
moins un vérin hydraulique de levage (18), avec un groupe hydraulique (12) fonctionnant
en tant que pompe lors du levage de la charge, alimentant le vérin de levage (18)
en fluide hydraulique et fonctionnant en tant que moteur lors de l'abaissement de
la charge, ledit groupe hydraulique étant entraîné par le fluide hydraulique refoulé
par le vérin de levage (18), avec une machine à courant continu (10), accouplée au
groupe hydraulique (12) fonctionnant en tant que moteur électrique lors du levage
de la charge et en tant que génératrice lors de l'abaissement de la charge, avec un
dispositif de freinage à récupération alimenté par la machine à courant continu (10)
lors de l'abaissement de la charge, avec un dispositif à vannes comprenant une vanne
de maintien de la charge (14) situé dans le trajet du fluide hydraulique entre le
vérin de levage (18) et le groupe hydraulique (12), avec un dispositif de commande
commandant le dispositif à vannes, comportant un capteur de direction, et un dispositif
de réglage de vitesse intervenant sur la vitesse de rotation de la machine à courant
continu (10), caractérisé en ce que le dispositif à vannes ne présente qu'une seule
vanne de maintien de la charge (14) sans pertes d'étranglement en position ouverte,
en ce que la génératrice à courant continu (10) est à excitation séparée et présente
un dispositif de réglage séparé du courant inducteur (66, 68) avec un générateur de
valeur de consigne (62) qui détermine à partir de rapports prédéfinis entre la vitesse
de rotation réelle (nIst) et le courant d'induit (IASoll) en fonction du dispositif de commande, affectant la valeur de consigne du courant
inducteur (IFSoll), le dispositif de réglage affectant à la bobine d'inducteur (58a) et à l'induit
des interrupteurs de puissance pouvant être commandés (MosFets T1 à T6), dont la disposition
et la commande définissent la valeur et la direction du courant passant par l'induit
et la bobine d'inducteur, et en ce que le dispositif de réglage de la vitesse prend
en charge le maintien de la charge sur la plage de travail entière pendant le fonctionnement
de levage et d'abaissement de la charge.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le générateur de valeur
de consigne de la vitesse de rotation pour le dispositif de réglage de la vitesse
est un potentiomètre (46) dont l'élément de réglage (44) est pourvu de micro-interrupteurs
engendrant des signaux de direction (S1, S2).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le générateur de valeur
de consigne de courant inducteur (62) détermine la valeur de consigne du courant inducteur
(IFSoll) à partir du courant d'induit (IASoll) et la vitesse de rotation réelle(nIst).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
l'induit est connecté par un demi-pont (50) composé de Mosfets (T1, T2) à la batterie
(52), des diodes (54, 56) étant connectées aux Mosfets (T1, T2) selon un montage antiparallèle,
les Mosfets (T1, T2) étant commandés cycliquement.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
la bobine d'inducteur (58) est connectée dans la branche diagonale d'un pont composé
de quatre Mosfets (T3 à T6), des diodes (62 à 68) étant connectées aux Mosfets (T3
à T6) selon un montage antiparallèle et les Mosfets étant commandés cycliquement.
6. Mécanisme élévateur hydraulique pour des chariots de manutention à batterie avec au
moins un vérin de levage, avec un groupe hydraulique fonctionnant en tant que pompe
lors du levage de la charge, alimentant le vérin de levage en fluide hydraulique et
fonctionnant en tant que moteur lors de l'abaissement de la charge, ledit groupe hydraulique
étant entraîné par le fluide hydraulique refoulé par le vérin de levage, avec une
machine électrique, accouplée au groupe hydraulique, fonctionnant en tant que moteur
lors du levage de la charge et en tant que génératrice lors de l'abaissement de la
charge, avec un dispositif de freinage à récupération alimenté par la machine lors
de l'abaissement de la charge, avec un dispositif à vannes situé dans le trajet du
fluide hydraulique entre le vérin de levage et le groupe hydraulique, avec un dispositif
de commande commandant le dispositif à vannes avec un capteur de direction (44) pour
le levage et l'abaissement, qui comporte un dispositif de réglage de vitesse intervenant
sur la vitesse de la machine, caractérisé en ce que le dispositif à vannes ne présente
qu'une seule vanne de maintien de la charge sans pertes d'étranglement en position
ouverte, en ce que la machine (10) présente une machine asynchrone à courant triphasé
(10a) alimentée par l'intermédiaire d'un chargeur de fréquence, avec un dispositif
de réglage de la vitesse pour le réglage de la fréquence du stator en fonction de
l'écart du réglage déterminé à partir de la valeur réelle de la vitesse de rotation
et la valeur de consigne de vitesse prédéfinie et en ce que le dispositif de réglage
de la vitesse prend en charge, en fonctionnement de levage et d'abaissement, le maintien
de la charge sur la plage de travail entière.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, pour un mât de levage,
comprenant au moins une partie mobile du mât, dont le moyen de suspension de la charge
est réglable en hauteur sur la partie mobile du mât, caractérisé en ce qu'un capteur
(42) est prévu sur le mât de levage qui détecte si une opération d'abaissement de
la partie mobile du mât (levage par mât) ou du moyen de suspension de la charge (levage
libre) est réalisée et dont les signaux sont transférés sur le générateur de valeur
de consigne de vitesse (44) pour modifier le signal de valeur de consigne de la vitesse
(nSoll).