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(11) |
EP 0 631 827 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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26.03.2003 Patentblatt 2003/13 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.1998 Patentblatt 1998/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.06.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B07C 3/06 |
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Sortieranlagenabgang
Sorting equipment exit
Sortie d'installation de tri
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
29.06.1993 CH 194293
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.01.1995 Patentblatt 1995/01 |
| (73) |
Patentinhaber: SINOMEC AG |
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8617 Mönchaltorf (CH) |
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Erfinder: |
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- Sturzenegger, Jakob
CH-8633 Wolfhausen (CH)
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Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner GbR |
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Martin-Greif-Strasse 1 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 332 590 EP-A- 0 503 403 EP-A- 0 521 394 DE-A- 3 013 315 FR-A- 2 425 280 US-A- 4 688 678
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EP-A- 0 424 789 EP-A- 0 512 363 WO-A-88/09224 FR-A- 2 365 379 US-A- 2 115 805
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sortieranlagenabgang mit einem vertikalen
Fallkanal und mit einem an diesen anschliessenden Führungskanal zur Führung eines
aus einem Transportbehälter in den Fallkanal abgeworfenen Sortierguts in einen Auffangbehälter.
[0002] Sortieranlagen sind heute für den innerbetrieblichen Materialtransport weit verbreitet
und werden beispielsweise in Bibliotheken, Spitälern, Grossversandhäusern, Verlagen,
in der Arzneimittel- und Kosmetikindustrie und in Foto-Grosslabors verwendet. Da in
den meisten Anwendungsfällen das Sortiergut so beschaffen ist, dass bei freiem Herabfallen
aus einer gewissen Höhe die Gefahr von Beschädigungen nicht ausgeschlossen werden
kann, empfiehlt es sich, die Sortierabgänge nicht einfach als vertikale Fallschächte
auszubilden, sondern so, dass eine Abbremsung des Sortierguts erfolgt. Dies gilt selbstverständlich
erst recht für zerbrechliches Sortiergut, wie beispielsweise Tonträger.
[0003] In der EP-A-0 503 403 ist ein Sortierabgang dieser Art beschrieben, bei dem das Sortiergut
im Führungskanal positiv geführt ist und dabei in eine definierte Position zur Uebergabe
an den Auffangbehälter gebracht wird. Der Führungskanal ist als ein einen Drall aufweisender
geschlossener Kanal ausgebildet, der das Sortiergut beim Passieren in die definierte
Uebergabeposition dreht. Dieser Sortierabgang hat sich bei Sortieranlagen für Tonträger,
wie Musikkassetten und Compact Dics, für Bücher und für Videokassetten bestens bewährt.
[0004] Ein sehr wichtiges Anwendungsgebiet für Sortieranlagen sind Foto-Grosslabors, in
denen die Anlagen zum Sortieren und Verteilen von mit fotografischem Material gefüllten
Auftragstaschen verwendet werden. Obwohl bei dieser Art von Sortiergut eine Beschädigung
beim Herabfallen sehr unwahrscheinlich ist, besteht auch hier der Wunsch die Auftragstaschen
nicht ungeordnet in den Auffangbehälter hineinfallen zu lassen, sondern sie diesem
in einer definierten Position zu übergeben. Der Grund für diesen Wunsch liegt darin,
dass beim blossen Hineinfallen in die Auffangbehälter diese in der Regel völlig ungeordnet
gefüllt werden, wodurch die Aufnahmekapazität der Auffangbehälter nur teilweise ausgenützt
wird. Und dies bedeutet, dass die vollen Auffangbehälter in zu rascher Folge gegen
leere ausgetauscht werden müssen, so dass unnötig viele Auffangbehälter benötigt werden,
die mit unnötig viel Aufwand gehandhabt werden müssen.
[0005] Trotz dieser ähnlichen Anforderungen wie bei den Tonträgern ist der in der EP-A-0
503 403 beschriebene Sortierabgang für die Verarbeitung von fotografischen Auftragstaschen
und ähnlichem Sortiergut nicht unbedingt geeignet. Der Grund dafür liegt darin, dass
moderne Sortieranlagen wie der SINOMEC SORTER-2 (SINOMEC - eingetragenes Warenzeichen
der Sinomec AG) über 8000 Aufträge pro Stunde verarbeiten, was mehr als zwei Sortiergutabwürfe
pro Sekunde bedeutet. Und das bedeutet wiederum, dass das Sortiergut die Abgänge möglichst
rasch passieren muss, damit es in diesen zu keinen Störungen kommt. Diese Forderung
kann bei der positiven Führung des Sortierguts in dem in der EP-A-0 503 403 beschriebenen
geschlossenen Kanal kaum erfüllt werden.
[0006] Durch die Erfindung soll nun ein Sortieranlagenabgang angegeben werden, der einerseits
ein geordnetes Füllen der Auffangbehälter und andererseits ein möglichst rasches Passieren
des Sortierguts ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, daß der Fallkanal in einen Teil
des Führungskanals bildenden Umlenkteil mündet, der aus mindestens zwei gegeneinander
und zum Fallkanal geneigten, im Bereich des Fallkanals liegenden Umlenkflächen besteht,
wobei das hochkant in den Umlenkteil fallende Sortiergut durch die erste sohräg liegende
Umlenkfläche um die Fallrichtung gedreht wird.
[0008] Die abgeworfene Auftragstasche fällt also im Fallkanal frei nach unten, und zwar
hochkant, trifft auf eine der Umlenkflächen und wird dadurch aus der Hochlage in die
Flachlage geschwenkt. Dabei trifft die Auftragstasche auf die nächste Umlenkfläche
und wird stabilisiert und ausgerichtet und gleitet dann in stabiler Querlage zum Auffangbehälter
und fällt in diesen hinein. Auf diese Weise liegt im Auffangbehälter eine Auftragstasche
auf der anderen, so dass ein geordneter Stapel gebildet wird.
[0009] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnungen
näher erläutert; es zeigt:
- Fig. 1, 2
- eine schematische Darstellung eines Moduls einer mit erfindungsgemässen Sortierabgängen
ausgerüsteten Sortieranlage in zwei Ansichten,
- Fig. 3
- eine Ansicht einer aus drei Sortierabgängen bestehenden Abgangsgruppe; und
- Fig. 4-6
- eine Darstellung der einzelnen die Abgangsgruppen von Fig. 3 bildenden Sortierabgänge,
jeweils in zwei Ansichten.
[0010] Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines Abgangsmoduls einer Sortieranlage und Fig.
2 zeigt eine Seitenansicht dieses Moduls, bezogen auf Fig. 1 von links gesehen. Darstellungsgemäss
umfasst das Modul ein auf dem Boden stehendes Gestell 1, welches an seinem Kopfteil
eine Transportbahn 2 für schachtelartige Transportbehälter, die sogenannten Sortierboxen
3, aufweist. Jede Sortierbox 3 ist mit einer Anzahl von beispielsweise 18 Fächern
ausgerüstet, von denen jedes zur Aufnahme eines Artikels vorgesehen ist und eine Bodenklappe
aufweist. Die Transportbahn 2 ist schienenartig ausgebildet; zwischen den Schienen
sind quer zu diesen Fallkanäle 4 der einzelnen Sortierabgänge angeordnet. In der Regel
weist das Modul 24 derartige Fallkanäle und Sortierabgänge auf. Die Sortierboxen sind
codiert und ihre Position wird durch einen Sensor bestimmt und mit einem Wegtakt verfolgt,
damit eine fehlerfreie Sortierung gewährleistet ist.
[0011] Genau dann, wenn ein einen Artikel mit einer bestimmten Adresse enthaltendes Fach
einer Sortierbox 3 über dem Fallkanal des dieser Adresse zugeordneten Abgangs steht,
wird die Bodenklappe des betreffenden Fachs geöffnet und der Artikel wird in den Fallkanal
abgeworfen und gelangt über einen an den Fallkanal 4 anschliessenden Führungkanal
zu einem der jeweiligen Adresse zugeordneten Auffangbehälter 5. Die Auffangbehälter
5 können durch schachtelartige Behälter oder durch mit speziell geformten Griffen
für leichte Entnahme und bequeme Handhabung versehene Tragtaschen gebildet sein.
[0012] Darstellungsgemäss sind die Auffangbehälter 5 in drei Etagen übereinander angeordnet,
wozu ein mit Regalen 6 für die Auffangbehälter 5 versehenes Gestell 7 vorgesehen ist.
Dieses Gestell kann oberhalb der obersten Reihe von Auffangbehältern 5 ein zusätzliches
Ablagebrett 8 mit Fächern 9 für manuell zu sortierende Güter, wie beispielsweise Poster
oder übergrosse Versandtaschen, aufweisen. Jeweils einer Kolonne von drei übereinander
aufgestellten Auffangbehaltern 5 ist eine eine Einheit bildende Abgangsgruppe mit
drei Sortierabgängen zugeordnet.
[0013] In Figur 3 ist eine solche Abgangsgruppe in der Blickrichtung von vorne, wie in Fig.
1, dargestellt, die Fig. 4 bis 6 zeigen jeweils zwei Ansichten der drei die Abgangsgruppe
bildenden Sortierabgänge S
2, S
1 und S
3.
[0014] In Fig. 1 sind die ersten drei Fallkanäle innerhalb des dargestellten Moduls und
die zugehörige Kolonne von Auffangbehaltern mit entsprechenden Indices 1 bis 3 numeriert
und mit den Bezugszeichen 4
1 bis 4
3 beziehungsweise 5
1 bis 5
3 bezeichnet. Der Sortierabgang S
1 mit dem Fallkanal 4
1 beliefert also den Auffangbehälter 5
1, der Sortierabgang S
2 mit dem Fallkanal 4
2 den Auffangbehälter 5
2 und der Sortierabgang S
3 mit dem Fallkanal 4
3 den Auffangbehälter 5
3.
[0015] Die zu sortierenden Auftragstaschen gelangen beim Abwurf in den Fallkanal 4 hochkant
in diesen und fallen durch die verschieden hohen Fallkanäle vertikal nach unten, wobei
die unterschiedliche Länge oder Höhe der Fallkanäle dadurch bedingt ist, dass die
Auffangbehälter 5 übereinander angeordnet sind. Der Fallkanal 4 jedes Sortierabgangs
S
1, S
2, S
3 geht an seinem unteren Ende in einen Führungskanal 10 über, der aus einem Umlenkteil
11 und aus einem Auslaufteil 12 besteht, wobei der letztere die Form einer geneigten,
einen flachen Boden aufweisenden, Rinne hat. Der Umlenkteil 11 ist ein sehr wichtiges
Element des Sortierabgangs, weil hier das flache Sortiergut aus seiner Hochkantlage
in die Flachlage gedreht und auf den Auffangbehälter ausgerichtet wird.
[0016] Wie den Fig. 3 bis 6 zu entnehmen ist, besteht der Umlenkteil 11 aus mehreren, darstellungsgemäss
zwei oder drei, Umlenkflächen 13, die sowohl gegeneinander als auch zum Fallkanal
geneigt sind. Die in den Fallkanal 4 abgeworfene Auftragstasche fällt frei nach unten
und trifft auf eine erste schräg liegende Umlenkfläche 13, das ist in den Fig. 4 und
5 die von der linken und in Fig. 6 die von der rechten Seitenwand weggehende Umlenkfläche.
Dadurch wird die Auftragstasche einerseits um ihre in der Fallrichtung liegende Achse
gedreht und gelangt somit mehr oder weniger in die Ebene der Zeichnung, und andererseits,
wegen der Neigung der Umlenkflächen zum Fallkanal, aus der Vertikalen in eine zu dieser
abgewinkelte Ebene verschwenkt. Die restlichen Umlenkflächen bewirken eine Stabilisierung
der Lage der Auftragstasche und richten diese auf den Auslaufteil 12 aus. Dass beim
Sortierabgang S
3 drei Umlenkflächen vorgesehen sind, hat seinen Grund in der durch die Fallhöhe bewirkten
hohen Geschwindigkeit der Auftragstaschen bei ihrem Eintreffen im Umlenkteil.
[0017] Die Fallhöhe beeinflusst auch die Neigung des Umlenkteils 11 zwischen Fallkanal 4
und Auslaufteil 12. Der Winkel α zwischen Fallkanal und Umlenkteil nimmt mit zunehmender
Fallhöhe zu, wogegen die entsprechende Neigung des Auslaufteils 12 gleichbleibt oder
leicht abnimmt. Die Winkel sind in den Fig. 4 bis 6 massgetreu eingezeichnet.
[0018] Praktische Versuche haben gezeigt, dass die beschriebenen Sortierabgänge die gestellten
Anforderungen problemlos erfüllen und auch bei höchster Verarbeitungsgeschwindigkeit
störungsfrei arbeiten. Dabei bedeutet störungsfrei, dass weder Beschädigungen der
Auftragstaschen noch Staus oder sonstige Störungen in den Sortierabgängen auftreten.
Die Sortierabgänge sind aus einem geeigneten Kunststoff, wie beispielsweise glasfaserverstärktem
Polyester hergestellt und werden bei der Montage einfach zusammengesteckt und mittels
geeigneter Halterippen an entsprechenden Gegenstücken des Gestells 1 fixiert.
1. Sortieranlagenabgang mit einem vertikalen Fallkanal (4) und mit einem an diesen anschließenden
Führungskanal (10) zur Führung eines aus einem Transportbehälter in den Fallkanal
abgeworfenen Sortierguts in einen Auffangbehälter (5),
dadurch gekennzeichnet,
dass der Fallkanal (4) in einen Teil des Führungskanals (10) bildenden Umlenkteil (11)
mündet,
der aus mindestens zwei gegeneinander und zum Fallkanal (4) geneigten, im Bereich
der Fallkanals liegenden Umlenkflächen besteht,
wobei das hochkant in den Umlenkteil (11) fallende Sortiergut durch die erste sohräg
liegende Umlenkfläche um im Bereich der Fallkanals liegenden die Fallrichtung gedreht
wird.
2. Sortieranlagenabgang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskanal (10) im Anschluss an den Umlenkteil (11) einen Auslaufteil (12)
von der Form einer Rinne mit flachem Boden aufweist.
3. Sortieranlagenabgang nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangbehälter (5) in mindestens zwei, vorzugsweise in drei Höhen angeordnet
sind und dass Sortierabgänge (S) mit dem Auslaufteil (12) auf den entsprechenden Höhen
und verschieden hohen Fallkanälen (4) vorgesehen sind, und dass jeweils drei Sortierabgänge
(S1, S2, S3) mit verschieden hohen Fallkanälen zu einer Abgangsgruppe zusammengefasst sind.
4. Sortieranlagenabgang nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkteil (11) der beiden oberen Sortierabgänge (S1, S2) aus zwei und derjenige des unteren Sortierabgangs (S3) aus drei Umlenkflächen besteht.
5. Sortieranlagenabgang nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Umlenkflächen (13) eine Drehung des Sortierguts um seine in Fallrichtung liegende
Achse, eine Verschwenkung des Sortierguts aus seiner Vertikalebene heraus und eine
Stabilisierung und Ausrichtung des Sortierguts auf den Auslaufteil (12) hin erfolgt.
6. Sortieranlagenabgang nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskanal (10) unter einem schrägen Winkel (α) vom Fallkanal (4) abzweigt
und die Form einer Rinne aufweist.
7. Sortieranlagenabgang nach den Ansprüchen 6 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Winkel (α) mit zunehmender Länge des Fallkanals (4) zunimmt.
8. Sortieranlagenabgang nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dieser aus vorzugsweise glasfaserverstärktem Polyester hergestellt ist.
1. Sorting equipment exit with a vertical drop duct (4) and with a guide duct (10) adjoining
the latter to guide goods for sorting which have been thrown into the drop duct from
a transport container into a collecting container (5), characterised in that the drop duct (4) leads into a deflector part (11) which forms part of the guide
duct (10) and which consists of at least two deflector surfaces (13) inclined with
respect to one another and with respect to the drop duct and lying in the region of
the drop duct, wherein the goods for sorting, which fall upright into the deflector
part (11), are turned by the first oblique deflector surface about the direction of
descent.
2. Sorting equipment exit according to claim 1, characterised in that, following the deflector part (11), the guide duct (10) comprises a discharge part
(12) in the form of a channel with a flat bottom.
3. Sorting equipment exit according to claim 2, characterised in that the collecting containers (5) are disposed at least at two, preferably at three levels,
and that sorting exits (S) are provided with the discharge part (12) at the corresponding
levels and drop ducts (4) of different heights, and that three sorting exits (S1, S2, S3) with drop ducts of different heights are in each case combined to form an exit group.
4. Sorting equipment exit according to claim 3, characterised in that the deflector part (11) of the two upper sorting exits (S1, S2) consists of two and that of the lower sorting exit (S3) of three deflector surfaces.
5. Sorting equipment exit according to claim 4, characterised in that at the deflector surfaces (13) the goods for sorting rotate about their axes lying
in the direction of descent, are swung out of their vertical plane and are stabilised
and brought into alignment with the discharge part (12).
6. Sorting equipment exit according to one of claims 1 to 5, characterised in that the guide duct (10) branches off the drop duct (4) at an oblique angle (α) and is
in the form of a channel.
7. Sorting equipment exit according to claims 6 and 3, characterised in that the said angle (α) increases with the length of the drop duct (4).
8. Sorting equipment exit according to one of claims 1 to 5, characterised in that this is preferably made of glass fibre-reinforced polyester.
1. Sortie d'installation de tri avec un canal de chute vertical (4) et avec un canal
de guidage (10) faisant suite à celui-ci pour le guidage d'un produit à trier éjecté
d'un conteneur de transport dans le canal de chute dans un récipient de collecte (5),
caractérisée en ce que le canal de chute (4) débouche dans une partie de déviation (11) constituant une
partie du canal de guidage (10) qui est constituée d'au moins deux surfaces de déviation
inclinées l'une relativement à l'autre, et relativement au canal de chute (4) situées
au voisinage du canal de chute, où le produit de tri tombant de chant dans la partie
de déviation (11) est tourné par la première surface de déviation située en biais
autour de la direction de chute.
2. Sortie d'installation de tri selon la revendication 1, caractérisée en ce que le canal de guidage (10), à la suite de la partie de déviation (11), présente une
partie d'évacuation (12) sous la forme d'une goulotte à fond plat.
3. Sortie d'installation de tri selon la revendication 2, caractérisée en ce que les récipients de collecte (5) sont disposés à au moins deux, de préférence à trois
hauteurs, et en ce que des sorties de tri (S) avec la partie d'évacuation (12) sont prévues aux hauteurs
correspondantes et canaux de chute (4) de hauteurs différentes, et en ce que respectivement trois sorties de tri (S1, S2, S3) sont réunies avec des canaux de
chute de hauteurs différentes, pour former un groupe d'évacuation.
4. Sortie d'installation de tri selon la revendication 3, caractérisée en ce que la partie de déviation (11) des deux sorties de tri supérieures (S1, S2) est constituée de deux et celle de la sortie de tri inférieure (S3) de trois surfaces de déviation.
5. Sortie d'installation de tri selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'a lieu aux surfaces de déviation (13), une rotation du produit de tri autour de son
axe situé dans la direction de chute, un pivotement du produit de tri à partir de
son plan vertical et une stabilisation et orientation du produit de tri vers la partie
d'évacuation (12).
6. Sortie d'installation de tri selon l'une des revendication 1 à 5, caractérisée en ce que le canal de guidage (10) part suivant un angle incliné (α) du canal de chute (4)
et a la forme d'une goulotte.
7. Sortie d'installation de tri selon les revendications 6 et 3, caractérisée en ce que l'angle précité (α) augmente au fur et à mesure qu'augmente la longueur du canal
de chute (4).
8. Sortie d'installation de tri selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que celle-ci est réalisée de préférence en polyester renforcé par des fibres de verre.

