| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 632 527 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
20.01.1999 Patentblatt 1999/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.04.1994 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01R 4/24 |
|
| (54) |
Anschlussmodul
Connection module
Module de connexion
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT DE ES FR GB IT PT SE |
| (30) |
Priorität: |
29.06.1993 DE 4322383 29.06.1993 DE 9310004 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
04.01.1995 Patentblatt 1995/01 |
| (73) |
Patentinhaber: KRONE Aktiengesellschaft |
|
14167 Berlin-Zehlendorf (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- White, Keith
Gloucestershire G12 EX (GB)
- Benedetto, Adrian
D-13357 Berlin (DE)
- Gow, Neil
Gloucestershire GL6 8AG (GB)
- Becker, Peter
D-14163 Berlin (DE)
- Brettschneider, Reinhard
D-12619 Berlin (DE)
- Radelow, Wolfgang
D-12357 Berlin (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-92/15130 GB-A- 2 261 773 US-A- 5 139 440
|
WO-A-93/07654 US-A- 4 993 966
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Anschlußmodul gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Ein Anschlußmodul mit Mehrfach kontakten zum Anschluß von Kabeladern mit einem Schneid-Klemm-Kontakt
der gattungsgemäßen Art ist bereits aus der US 4,993,966 vorbekannt. Das Anschlußmodul
weist ein Druckstück mit einer Schraube, ein Zwischenstück und eine Grundplatte auf.
Innerhalb des Druckstückes sind zwei identisch ausgebildete Gabelkontakte angeordnet,
zum Anschluß von isolierten Kabeladern.
[0003] Ein weiteres Anschlußmodul ist aus dem Prospekt der Firma Quante Aktiengesellschaft,
Uellendahler Str. 353, D-42109 Wuppertal 1: "Connection Moduls MX" bekannt. Mit dem
bekannten Anschlußmodul ist der Anschluß von ankommenden Adern und von abgehenden
Adern nur mit einer eng begrenzten Drahtdurchmesserbandbreite möglich. Es ist insbesondere
nachteilig, daß infolge der Bauweise der im Modul angeordneten Kontakte keine größere
Bandbreite von Drahtdurchmessern hintereinander anschließbar ist. Der Anschluß von
Freiluftkabeln (Dropwire) mit größeren Drahtdurchmessern ist nicht möglich bzw. der
Anschluß von kleineren Drahtdurchmessern nach dem vorherigen mehrmaligen Anschluß
von größeren Drahtdurchmessern ist infolge der unflexiblen Kontaktgestaltung nicht
gewährleistet.
[0004] Ein Mehrfachkontakt zum Anschluß von zwei ankommenden und zwei abgehenden Adern ist
aus der DE 31 37 429 C2 bekannt. Die Kontakte sind Schneid-Klemm-Anschlußkontakte
und bestehen aus blattförmigem, federndem Kontaktmaterial, dessen Blattfläche schräg
zur Leiteranschlußrichtung und parallel zum jeweiligen Nachbarelement angeordnet ist.
Die Anschlußkontakte sind im unteren Bereich mit im Querschnitt U-förmigen Verbindungsstellen
versehen. Es sind des weiteren unterhalb der Anschlußkontakte Verlängerungen angeformt.
[0005] Nachteilig ist es bei diesen bekannten Mehrfachkontakten, daß an eine Kontaktausführung
nur ein eng begrenzter Bereich von Drahtdurchmessern angeschlossen werden kann. Es
ist nicht möglich, nach dem mehrmaligen Anschluß eines größeren Drahtdurchmessers,
hinterher einen kleineren Drahtdurchmesser anzuschließen, da die Kontaktgeometrie
nicht die dazu notwendige Flexibilität der Kontakte gewährleistet.
[0006] Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, ein Anschlußmodul der gattungsgemäßen
Art zu entwickeln, an welches wahlweise Kabeladern mit unterschiedlichem Drahtdurchmesser
in großer Bandbreite anschließbar sind.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches
1.
[0008] Das Anschlußmodul ermöglicht es, ohne Einsatz von Spezialwerkzeugen kunststoffisolierte
Drähte und Freiluftkabel mit Hilfe einer Schneid-Klemmkontakt-Anordnung miteinander
zu verbinden und durch Lösen einer Rastvorrichtung voneinander zu trennen und getrennt
zu prüfen. Die Kontakte auf der Grundplatte erlauben das Aufbringen von zum Beispiel
Überspannungsableitern. Die Kontaktkammern sind gegen korrosive Atmosphäre und Feuchtigkeit
geschützt. Das Anschlußmodul kann in einfacher Weise auf handelsübliche Profilschienen
aufgerastet werden. Bei der Montage mehrerer Anschlußmodule als Block nebeneinander
können einzelne Anschlußmodule aus der Profilschiene einfach herausgenommen und auch
neu eingesetzt werden, ohne daß die daneben liegenden Anschlußmodule in ihrer Funktion
beeinträchtigt werden. Die Kontaktanordnungen gewährleisten die Möglichkeit des Anschlusses
einer großen Bandbreite von Drahtdurchmessern.
[0009] Mit der vorliegenden Kontaktgestaltung können sowohl Drähte mit einem geringen Durchmesser
als auch Freiluftkabel (Dropwire) mit größerem Drahtdurchmesser kontaktiert werden.
Es können mehrmals hintereinander große Drahtdurchmesser und anschließend geringere
Drahtdurchmesser beschaltet werden.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0011] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
eines Anschlußmodules und eines Mehrfachkontaktes näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- die Explosionsdarstellung des Anschlußmoduls von oben gesehen,
- Fig. 2
- die Explosionsdarstellung des Anschlußmoduls von unten gesehen,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht eines in das Anschlußmodul einbringbaren Mehrfachkontaktes für
die abgehenden Adern,
- Fig. 4
- eine Stirnansicht des Mehrfachkontaktes und
- Fig. 5
- eine Seitenansicht eines in das Anschlußmodul einbringbaren Kontaktes für die ankommenden
Adern.
[0012] Das Anschlußmodul 1 besteht gemäß der Fig. 1 aus einem Druckstück 2 mit einer Kunststoffschraube
3, einem Zwischenstück 4 und einer Grundplatte 5. Die Grundplatte 5 und das Zwischenstück
4 sind durch eine Rastvorrichtung 13 miteinander lösbar verbunden. Das Druckstück
2 mit der Kunststoffschraube 3 ist in das Zwischenstück 4 integriert. Nach dem Zusammenbau
sind das Druckstück 2 und das Zwischenstück 4 miteinander nahezu unlösbar verbunden
und nur in einem eng begrenzten Bereich gegeneinander verschiebbar. Die Grundplatte
5 ist mit einer Rasteinrichtung 14 (Fig.2) versehen, über die das Anschlußmodul 1
auf eine nicht dargestellte handelsübliche Profilschiene aufgerastet wird.
[0013] Wie die Fig.2 zeigt werden in das Druckstück 2 über die Öffnungen 9 die nicht dargestellten
abgehenden Adern in zwei getrennten Kontaktkammern 11,12 eingeführt. Mit Hilfe der
Kunststoffschraube 3 und des Druckstückes 2 werden die abgehenden Adern geradlinig
nach unten in das Zwischenstück 4 bewegt. Dabei durchdringen die im Zwischenstück
4 fest angeordneten Kontaktelemente 6,7 des Doppelkontaktes 20 (Fig.3,4) die Isolierung
der abgehenden Adern und kontaktieren die jeweiligen Drähte gasdicht.
[0014] Die Kontaktelemente 6,7 sind entsprechend der Darstellung in den Fig.3 und 4 einstückig
als Doppelkontakt 20 ausgeführt. Das Kontaktelement 6 ist ein geschlossener Gabelkontakt,
der sich zur Drahtachse 22 der abgehenden Adern in 90 °-Stellung befindet. Das Kontaktelement
7 ist aus einem um 30 ° schräg gesetzten Schneid-Klemm-Kontakt gebildet. An der Verbindungsstelle
zwischen den beiden Kontaktelementen 6,7 ist ein Abgriff 18 mit einer herausgebogenen
Rastlasche 15 angeordnet.
[0015] Die Kontakte 8 nach der Darstellung in der Fig. 5 sind für die ankommenden Adern
in der Grundplatte 5 angeordnet. Die ankommenden Adern werden über die Öffnungen 10
(Fig.1) an die Kontakte 8 herangeführt. Die Kontakte 8 sind als Schneid-Klemm-Kontakte
19 ausgebildet. Als Anschaltewerkzeug dient hier ein besonders geformter Ansatz 17
am Zwischenstück 4 (Fiq.2). Die Kontakte 8 in der Grundplatte 5 greifen gabelförmig
um den Abqriff 18 des Doppelkontaktes 20 im Zwischenstück 4 (Fig.3), so daß eine elektrische
Verbindung entsteht.
[0016] Durch die besondere Gestaltung der Kontaktelemente 6,7 entsprechend den Fig.3 und
4 als Doppelkontakt 20 können sowohl Adern mit einem Drahtdurchmesser von 0,4 mm bis
0,8 mm als auch Dropwire mit einem Drahtdurchmesser von 0,7 mm bis 1,3 mm gasdicht
kontaktiert werden. Es können mehrmals hintereinander Dropwire bis maximal 1,3 mm
Drahtdurchmesser und anschließend, nach dem Auswechseln dieser Drähte, dünnere Drähte
bis minimal 0,4 mm Drahtdurchmesser beschaltet werden. Die Adern mit dem größeren
Drahtdurchmesser werden durch den Gabelkontakt des Kontaktelementes 6 beschaltet,
die Adern mit dem kleineren Drahtdurchmesser werden durch den Gabelkontakt des Kontaktelementes
6 hindurchgeführt und an dem Schneid-Klemm-Kontakt des Kontaktelementes 7 beschaltet.
Der Gabelkontakt wirkt in diesem Falle als Klemmrippe und sichert die Lage des Drahtes
zusätzlich.
[0017] Das Zwischenstück 4 kann aus der Grundplatte 5 (Fig.1,2) so entrastet werden, daß
die Teile mit den jeweiligen Kontakten 20 und 8 voneinander getrennt werden und somit
eine Trennung der elektrischen Kontakte 8 der ankommenden Adern von den Kontaktelementen
6,7 der abgehenden Adern durchgeführt werden kann. Im getrennten Zustand können beide
Seiten der Verbindung unabhängig voneinander geprüft werden.
[0018] Auf die Kontakte 8 in der Grundplatte 5 kann ein gesondertes Funktionselement, beispielsweise
ein Überspannungsableiter zur Sicherung des Anschlußmoduls 1 gegen Überspannungen,
in der Kammer 16 (Fig.2) aufgesteckt werden.
[0019] Das Anschlußmodul 1 kann auf handelsübliche Profilschienen mittels der Rasteinrichtunq
14 aufgerastet werden. Bei der Montage von mehreren Anschlußmodulen 1 als Block nebeneinander
können einzelne Anschlußmodule 1 aus der Profilschiene mit einem Schraubendreher oder
dql. entfernt und neu eingesetzt werden, ohne daß die daneben liegenden Anschlußmodule
1 in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.
[0020] Das Druckstück 2 ist zur optischen Kontrolle einer einwandfreien Kontaktierung aus
transparentem Kunststoff hergestellt.
[0021] Die Kontaktkammern 11,12 im Druckstück 2 und die Kontaktkammer in der Grundplatte
5 sind zum zusätzlichen Schutz gegen korrosive Atmosphäre und Feuchtigkeit mit Fett
gefüllt.
[0022] Der Doppelkontakt 20 wird vorzugsweise aus versilbertem Sondermessing gefertigt.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0023]
- 1
- Anschlußmodul
- 2
- Druckstück
- 3
- Schraube
- 4
- Zwischenstück
- 5
- Grundplatte
- 6
- Kontaktelement (Gabelkontakt)
- 7
- Kontaktelement
- 8
- Kontakt
- 9
- Öffnung
- 10
- Öffnung
- 11
- Kontaktkammer
- 12
- Kontaktkammer
- 13
- Rastvorrichtung
- 14
- Rasteinrichtung
- 15
- Rastlasche
- 16
- Kammer
- 17
- Ansatz
- 18
- Abgriff
- 19
- Schneid-Klemm-Kontakt
- 20
- Doppelkontakt
- 21
- Verbindungsplatte
- 22
- Drahtachse
- 23
- Kontaktschlitz
- 24
- Kontaktschlitz
1. Anschlußmodul (1) mit Mehrfachkontakten (20) zum Anschluß von Kabeladern mit einem
Schneid-Klemm-Kontakt (7), aus einem Druckstück (2) mit Schraube (3), einem Zwischenstück
(4) und einer Grundplatte (5),
dadurch gekennzeichnet, daß
der Mehrfachkontakt (20) ein geschlossener Gabelkontakt (6) ist, der zur Drahtachse
(22) der Kabelader einen Winkel von 90° aufweist und der einstückig über eine Verbindungsplatte
(21) mit einem zur Drahtachse (22) der Kabelader schräg gesetzten Schneid-Klemm-Kontakt
(7), und einem Abgriff (18) verbunden ist, wobei die Kontaktschlitze (23,24) beider
Kontakte (6,7) in einer zur Drahtachse (22) parallelen Fluchtlinie angeordnet sind
und die Kontaktbereiche der Kontakte (6,7) in einer Ebene parallel zueinander liegen,
wobei die Kabeladern mit einem größeren Drahtdurchmesser nur mit dem Gabelkontakt
(6) beschaltet werden und, die Kabeladern mit dem kleineren Drahtdurchmesser mit dem
Schneid-Klemm-Kontakt (7) beschaltet werden und vom Gabelkontakt (6) lagegesichert
werden.
2. Anschlußmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossene Gabelkontakt
(6) zur Drahtachse (22) in 90°-Stellung und der Schneid-Klemm-Kontakt (7) um 30° schräg
gesetzt und der Abgriff (18) an der Verbindungsplatte (21) um 90 ° verdreht angeordnet
sind.
3. Anschlußmodul nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgriff
(18) eine Rastlasche (15) aufweist.
4. Anschlußmodul nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das in das
Zwischenstück (4) integrierte Druckstück (2) zwei getrennte Kontaktkammern (11,12)
für die abgehenden Adern aufweist, und daß auf der Grundplatte (5) mit dem mittels
einer Rastvorrichtung (13) darauf lösbar befestigten Zwischenstück (4) die Kontakte
(8) für die ankommenden Adern als Schneid-Klemm-Kontakte (19) angeordnet sind.
5. Anschlußmodul nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (20) der ankommenden
Adern und die Kontakte (8) der abgehenden Adern voneinander räumlich und elektrisch
trennbar angeordnet sind.
6. Anschlußmodul nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Kontakte
(8) in der Grundplatte (5) Funktionselemente aufsteckbar sind.
7. Anschlußmodul nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußmodul
(1) über eine Rasteinrichtung (14) auf handelsübliche Profilschienen aufrastbar ist.
1. Connection module (1) having multiple contacts (20) for the connection of cable conductors
to an insulation-piercing terminal contact (7), comprising a pressure piece (2) with
a screw (3), an intermediate piece (4) and a baseplate (5), characterized in that
the multiple contact (20) is a closed fork contact (6), which has an angle of 90°
with respect to the wire axis (22) of the cable conductor and is integrally connected
via a connecting plate (21) to an insulation-piercing terminal contact (7) positioned
obliquely with respect to the wire axis (22) of the cable conductor and to a pick-off
(18), the contact slots (23,24) of the two contacts (6, 7) being arranged in parallel
alignment with respect to the wire axis (22) and the contact regions of the contacts
(6, 7) lying parallel to one another in one plane, the cable conductors with a relatively
large wire diameter being wired only to the fork contact (6) and the cable conductors
with the relatively small wire diameter being wired to the insulation-piercing terminal
contact (7) and secured in position by the fork contact (6).
2. Connection module according to Claim 1, characterized in that the closed fork contact
(6) is arranged in a 90° position with respect to the wire axis (22), the insulation-piercing
terminal contact (7) is arranged such that it is positioned obliquely by 30° and the
pick-off (18) is arranged such that it is turned through 90° on the connecting plate
(21).
3. Connection module according to Claims 1 and 2, characterized in that the pick-off
(18) has a latching lug (15).
4. Connection module according to Claims 1 to 3, characterized in that the pressure piece
(2) integrated into the intermediate piece (4) has two separate contact chambers (11,
12) for the outgoing conductors, and in that, on the baseplate (5) with the intermediate
piece (4) fastened releasably thereupon by means of a latching device (13), the contacts
(8) for the incoming conductors are arranged as insulation-piercing terminal contacts
(19).
5. Connection module according to Claim 4, characterized in that the contacts (20) of
the incoming conductors and the contacts (8) of the outgoing conductors are arranged
in a spatially and electrically separable manner.
6. Connection module according to Claims 4 and 5, characterized in that functional elements
can be fitted onto the contacts (8) in the baseplate (5).
7. Connection module according to Claims 1 to 6, characterized in that the connection
module (1) can be attached by means of a latching device (14) onto commercially available
profile rails.
1. Module de connexion (1) à contacts multiples (20) pour la connexion de conducteurs
de câbles par un contact à pincement autodénudant (7), comprenant une pièce de pression
(2) à vis (3), une pièce intermédiaire (4) et une embase (5), caractérisé en ce que
le contact multiple (20) est un contact à fourche fermée (6), qui présente par rapport
à l'axe (22) du fil conducteur du câble, un angle de 90° et qui est relié d'une seule
pièce par l'intermédiaire d'une plaque de liaison (21) à un contact à pincement autodénudant
(7) incliné par rapport à l'axe (22) du fil conducteur du câble et à une prise (18),
les fentes de contact (23, 24) des deux contacts (6, 7) étant disposées selon une
ligne de fuite parallèle à l'axe (22) du fil et les zones de contact des contacts
(6, 7) étant parallèles entre elles dans un plan, les conducteurs des câbles ayant
un diamètre du fil supérieur n'étant connectés que par le contact à fourche (6) et
les conducteurs des câbles ayant un diamètre du fil inférieur étant connectés par
le contact à pincement autodénudant (7) et maintenus en place par le contact à fourche
(6).
2. Module de connexion selon la revendication 1, caractérisé en ce que, par rapport à
l'axe (22) du fil, le contact à fourche fermée (6) est disposé à 90°, le contact à
pincement autodénudant (7) est incliné à 30° et la prise (18) est fixée à 90° sur
la plaque de liaison (21).
3. Module de connexion selon les revendications 1 à 2, caractérisé en ce que la prise
(18) présente une languette de blocage (15).
4. Module de connexion selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la pièce
de pression (2) intégrée dans la pièce intermédiaire (4) présente deux cavités de
contact séparées (11, 12) pour les conducteurs qui en partent, et en ce que les contacts
(8) pour les conducteurs qui arrivent sont disposés sous forme de contacts à pincement
autodénudants (19) fixés de manière amovible sur l'embase (5) par la pièce intermédiaire
(4) au moyen d'un dispositif de blocage (13).
5. Module de connexion selon la revendication 4, caractérisé en ce que les contacts (20)
des conducteurs qui arrivent et les contacts (8) des conducteurs qui partent sont
disposés de manière électriquement et géométriquement séparable.
6. Module de connexion selon les revendications 4 et 5, caractérisé en ce qu'on peut
ficher des éléments fonctionnels sur les contacts (8) dans l'embase (5).
7. Module de connexion selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le module
de connexion (1) peut être fixé sur des rails profilés courants au moyen d'un dispositif
de fixation (14).