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EP 0 632 973 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.1997 Patentblatt 1997/01 |
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Anmeldetag: 07.04.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A43B 9/02 |
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Verfahren zum Herstellen eines Schuhes
Method for manufacturing a shoe
Procédé de fabrication d'une chaussure
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE DK FR GB LI NL SE |
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Priorität: |
03.06.1993 AT 1078/93
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.01.1995 Patentblatt 1995/02 |
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Patentinhaber: Hauer, Gertrud |
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A-4973 St. Martin/Innkreis (AT) |
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Erfinder: |
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- Hauer, Gertrud
A-4973 St. Martin/Innkreis (AT)
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Vertreter: Hübscher, Heiner, Dipl.-Ing. et al |
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Spittelwiese 7 4020 Linz 4020 Linz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 178 524 GB-A- 1 497 946
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CH-A- 232 105
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 16, no. 244 (C-0947) 4. Juni 1992 & JP-A-04 051 989
(BARUDAN CO LTD) 2. Februar 1992
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 16, no. 310 (C-0960) 8. Juli 1992 & JP-A-04 089 094
(BARUDAN CO LTD) 23. März 1992
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Schuhes, bei dem wenigstens
ein Oberteil mit einer Sohle oder Zwischensohle über eine handgefertigte Randnaht
verbunden ist, für die in den zu verbindenden Teilen übereinstimmende Löcher zum Durchziehen
des Zwirnes vorgesehen sind und bei der der Zwirn durch jedes Loch und entlang der
einen Nahtaußenseite je zweifach, aber an der anderen Nahtaußenseite nur einfach geführt
ist.
[0002] Bei nach einem derartigen Verfahren hergestellten Schuhen handelt es sich meistens
um verhältnismäßig leichtes und einfaches Schuhwerk. Bevorzugt wird der Rand des Oberteiles
nach außen gebogen, so daß er überlappend im Randbereich auf der Sohle oder Zwischensohle
aufsitzt. Die für die Herstellung der Naht benötigten Löcher in Oberteil und Sohle
werden vor der Herstellung der Naht meist schon beim Formen der Sohle bzw. Stanzen
oder Zuschneiden des Oberteiles angebracht. Es ist bei einem Schuh der eingangs genannten
Art üblich, den Zwirn oder das sonstige Nahtmaterial unter Bildung einer sogenannten
Rückstichnaht durch die Löcher zu führen. Dabei wird der Zwirn an der einen Nahtseite
jeweils mit über zwei Löcher reichenden Stichen (Vorstichen) und an der anderen Nahtseite
im Rückstich zu dem beim Vorstich übersprungenen Loch geführt und wieder zur anderen
Nahtseite gezogen, so daß dort je zwei um den Lochabstand versetzte Stiche nebeneinander
verlaufen. Nachteilig bei dieser Ausbildung der Naht ist es, daß schon vor dem Beginn
der Näharbeit die benötigte Zwirnlänge festgestellt werden muß und bei Nahtbeginn
diese gesamte Zwirnlänge unter Bildung der erwähnten Stiche durch die Löcher gezogen
werden muß, so daß die freie Zwirnlänge mit zunehmender Nahtlänge abnimmt. Es wird
meist mit Überlängen beim Zwirn gearbeitet um Stückelungen im Nahtverlauf zu vermeiden.
Der nach Beendigung der Naht verbleibende Zwirnrest geht verloren. Überdies kann es
besonders im Anfangsbereich der Naht durch das Durchziehen der großen Zwirnlängen
zu Beschädigungen der zu verbindenen Teile kommen und der Zwirn wird mit der Nahtlänge
zunehmend abgenützt, wobei aufgebrachte Gleit- oder Verstärkungsmittel abgerieben
werden und der Zwirn sogar ausfransen kann. Die Herstellung der Naht mittels einer
Nähmaschine ist aus verschiedenen Gründen nicht bzw. kaum möglich und wäre bei dem
genannten Schuhwerk auch unrationell. Vor allem bereitet es große Schwierigkeiten,
mit der Nadel einer Nähmaschine genau in vorgestanzte Löcher einzufädeln, wobei die
Schwierigkeiten praktisch dann unüberwindlich werden, wenn in der Nähmaschine der
Nahtbereich nicht beidseitig eingesehen werden kann und bzw. oder der Abstand der
Löcher in den zu verbindenden Teilen nicht übereinstimmt. Dies gilt vor allem für
den Fersen- und Spitzenbereich des Schuhes, wo ein sogenanntes Einhalten des Materials
des Oberteiles im Fersen- bzw. Spitzenbereich des Schuhes notwendig ist. Dabei werden
die Löcher im Oberteil in größerem Abstand als in der Sohle angebracht. Bei Verwendung
einer Nähmaschine käme es zwangsweise zu einem Einstechen der Nähmaschinennadel bei
wenigstens dem einen Teil nicht in das vorgefertigte Loch, sondern in das volle Material
neben dem Durchzugsloch.
[0003] Es ist in der GB 1 497 946 A eine Vorrichtung zum Anbringen einer Naht in vorgefertigten
Löchern von Sohle und Oberteil eines Schuhes vorgeschlagen worden, bei der jeder Stich
der Nähnadel durch einen Fußschalter ausgelöst werden muß, nachdem die Teile mit ihren
Löchern auf die Nadel ausgerichtet wurden.
[0004] Die Herstellung von Schuhen unter Verwendung von Näh- und Steppmaschinen zur Verbindung
des Oberteiles mit der Sohle ist selbstverständlich seit langem bekannt. Dabei wird
aber nicht in vorgefertigte Löcher der zu verbindenden Teile eingestochen, sondern
die Löcher zum Durchziehen des Zwirnes werden bei der Herstellung der Naht selbst
durch Einstich der Nadel erzeugt. Die Steppnadel hat einen Widerhaken und erfaßt den
von der anderen Nahtseite her mittels eines Greifers zugeführten Zwirn, wobei auf
diese Weise die Einzelstiche der Steppnaht erzeugt werden. Die Herstellung der Durchstichöffnungen
und der Zwirneinzug erfolgt im wesentlichen gleichzeitig. Entsprechende Herstellungsverfahren
bzw. nach ihnen hergestellte Steppnähte entnimmt man den CH 232 105 A und 178 524
A.
[0005] Auch nach den Abstracts of Japan JP 04 051 989 A ist nur an eine maschinelle Herstellung
von Steppnähten gedacht, wobei hier der Greifer der Nähmaschine zwischen Hauptsohle
und Zwischensohle eines Schuhes eingreift und der auf- und abgehenden, das Material
durchstechenden Steppnadel den Zwirn zuführt. Der bei den Näh- und Steppmaschinen
einschlägige Stand der Technik gibt keine Anregungen, wie man ein Verfahren der eingangs
genannten Art verbessern könnte.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, die erwähnten Nachteile mit einfachen Mitteln zu beseitigen
und ein Verfahren zur Herstellung eines Schuhes anzugeben, bei dem bei der Herstellung
der Naht das Durchziehen größerer Zwirnlängen durch die Löcher vermieden wird, für
die Naht nur die tatsächlich benötigte Zwirnlänge verbraucht wird und bei der eine
schnellere und gleichmäßigere Herstellung als bei der Rückstichnaht möglich ist.
[0007] Bei einem Verfahren der eingangs genannten Art besteht die Erfindung darin, daß die
Naht als Häkelnaht ausgeführt ist, bei der an der einen Nahtseite von jedem Loch zum
nächsten Loch reichende Maschenschlingen gebildet sind, der Zwirn an der anderen Nahtseite
einfach vom vorigen Loch herangeführt und in das Loch eingeführt ist, durch das gleiche
Loch von der Maschenschlinge zurücklaufend zum nächsten Loch geführt ist und bei der
die beiden, die Masche bildenden Zwirnstücke am Loch durch die vom vorigen Loch herangeführte
Maschenschlinge hindurchgeführt sind.
[0008] Für die Herstellung der Naht kann ein häkelnadelartiges Werkzeug Verwendung finden,
bei dem nur der Nadelteil mit dem Haken durch die Löcher hindurchzuführen und nach
der gleichen Lochseite wieder herauszuziehen ist, so daß die Möglichkeit besteht,
einen ergonometrisch günstigen Handgriff anzubringen. Im Gegensatz dazu ist es bei
der bekannten Rückstichart notwendig, eine in ihrer gesamten Länge durch die Löcher
durchführbare Nadel zu verwenden, auf die dann auch der Zug zum Durchziehen des Zwirnes
bei der Herstellung der Naht auszuüben ist, wozu erschwerend kommt, daß im Nadelöhrbereich
der weiterlaufende Zwirn sich im Loch mit den zu den Stichen gehörigen Zwirnstücken
überlappt und an diesen Zwirnstücken vorbei herausgezogen werden muß. Bei der erfindungsgemäßen
Ausführung verläuft der Zwirn an jeder Nahtseite von Loch zu Loch. Es wird im Endeffekt
eine einer Steppnaht ähnliche Naht erhalten. Nach jedem Stich ist ein gleichmäßiges,
festes Anziehen des Zwirnes möglich, wobei es zu keinem Zurückrutschen des eine gleichmäßige
Spannung aufweisenden Zwirnes kommen kann. Es wird direkt von der Spule genäht, so
daß das bisher notwendige Ablängen des Zwirnes im voraus entfallen kann. Eine Naht
kann wenigstens um die Hälfte schneller als nach der bisherigen Technik hergestellt
werden, wobei, da kein Durchziehen notwendig ist, bei gefärbtem Leder die Gefahr eines
Verfärbens des Zwirnes vermieden und eine schöne gleichmäßige Naht erhalten wird.
Die Arbeit geht mit dem neuen Werkzeug leichter als bisher vonstatten. Die Naht kann
je nach Bedarf sowohl von oben nach unten-außen als auch von außen nach innen hergestellt
werden.
[0009] Weitere Einzelheiten und Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens entnimmt man der
nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung.
[0010] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es
zeigen
Fig. 1 ein Teilschaubild von Sohle und Oberleder eines nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellten Schuhs und
Fig. 2 in größerem Maßstab die Zwirnführung bei der Herstellung der Naht.
[0011] Sohle 1 und Oberleder 2 eines Schuhs 3 werden durch eine handgefertigte Randnaht
4 verbunden. Das Oberleder 2 ist im Auflagebereich nach außen gebogen, was jedoch
keinesfalls die einzige Ausführungsform darstellt, und besitzt ebenso wie die Sohle
1 durchgehende Löcher 5, die bei Sohle und Oberleder übereinstimmen. Für die Herstellung
der Naht wird ein Zwirn 6 oder ein sonstiges Nahtmaterial verwendet. Bei Nahtbeginn
wird mittels einer Nadel über zwei aufeinanderfolgende Löcher ein Rückstich ausgeführt,
um das Zwirnende zu fixieren. Anschließend wird aus dem vom vorigen Loch kommenden
Zwirnstück ein zum nächsten Loch reichender Stich 7 an der einen Nahtaußenseite gebildet.
Ein häkelnadelartiges Werkzeug 8 mit Widerhaken 9 und ergonometrisch günstigem, nicht
dargestelltem Handgriff wird in der in Fig. 2 gezeigten Art von unten in das nächste
Loch von Sohle 1 und Oberleder eingesteckt und der Zwirn wird in den Haken 9 eingehängt,
wonach der zunächst nach rechts weisende Haken um die Achse der Nadel 8 um 180° mit
der Nadel gedreht wird. Nun werden Nadel 8 und Zwirn 6 durch das Loch zurückgezogen,
so daß im Loch zwei Zwirnabschnitte 10, 11 nebeneinander verlaufen. Durch Weiterziehen
an der Nadel 8 wird eine Maschenschlinge 12 gebildet. Die diese Schlinge festhaltende
und ausziehende Nadel 8 wird zum nächsten Loch geführt, wieder von unten durchgesteckt
und in den vom vorigen Loch kommenden von der Maschenschlinge 12 zurücklaufenden Zwirnabschnitt
eingehängt und wieder wie vorher beschrieben durch das Loch hindurchgezogen. Dabei
werden die die nächste Masche 12 bildenden Zwirnstücke am Loch durch die vom vorherigen
Loch kommende Maschenschlinge 12 hindurchgezogen. Durch Festziehen der jeweils letzten
Masche kann ein Teil des die durchgeführten Zwirnstücke übergreifenden Maschenendes
in das Loch hineingezogen werden. Am Nahtende wird ein kurzes Zwirnstück im Rückstich
mittels einer Nadel in dem oder den vorhergehenden Löchern fixiert. Für die Herstellung
der Naht ergibt sich ein wesentlich kürzerer Zeitaufwand als bei der Herstellung einer
Rückstichnaht.
1. Verfahren zum Herstellen eines Schuhes, bei dem wenigstens ein Oberteil (2) mit einer
Sohle (1) oder Zwischensohle über eine handgefertigte Randnaht (4) verbunden ist,
für die in den zu verbindenden Teilen (1, 2) übereinstimmende, vorgefertigte Löcher
(5) zum Durchziehen des Zwirnes (6) vorgesehen sind und bei der der Zwirn (6) durch
jedes Loch (5) und entlang der einen Nahtaussenseite je zweifach (12), aber an der
anderen Nahtaußenseite nur einfach (7) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Naht (4) als Häkelnaht ausgeführt ist, bei der an der einen Nahtseite von jedem Loch
(5) zum nächsten Loch reichende Maschenschlingen (12) gebildet sind, der Zwirn (7,
10) an der anderen Nahtseite einfach vom vorigen Loch herangeführt und in das Loch
eingeführt ist, durch das gleiche Loch von der Maschenschlinge (12) zurücklaufend
zum nächsten Loch geführt ist und bei der die beiden, die Masche (12) bildenden Zwirnstücke
(10, 11) am Loch (5) durch die vom vorigen Loch herangeführte Maschenschlinge (12)
hindurchgeführt sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Naht (4) mit einem häkelnadelartigen
Werkzeug (8) mit einem ergonometrisch günstigen Handgriff ausgeführt wird.
1. A method of making a shoe, wherein at least one upper (2) is joined to a sole (1)
or intermediate sole via a hand-made edge seam (4), for which coinciding prefabricated
holes (5) for the passage of the thread (6) are provided in the parts (1, 2) for joining,
and wherein the thread (6) is taken twice (12) in each case through each hole (5)
and along one seam outside, but only once (7) at the other seam outside, characterised
in that the seam (4) is constructed as a crochet seam, in which, on one seam side,
loops (12) are formed which extend from each hole (5) to the next hole, the thread
(7, 10) is brought to the other seam side once from the previous hole and introduced
into the hole, is taken through the same hole back from the loop (12) to the next
hole, and wherein the two thread portions (10, 11) forming the loop (12) are passed,
at the hole (5) through the loop (12) brought from the previous hole.
2. A method according to Claim 1, characterised in that the seam (4) is made with a tool
(8) in the form of a crochet needle having an ergonometrically favourable handle.
1. Procédé de fabrication d'une chaussure, dans lequel au moins une partie supérieure
(2) est reliée à une semelle (1) ou une semelle intermédiaire, par l'intermédiaire
d'une couture de bordure (4) fabriquée à la main pour laquelle, dans les parties (1,
2) à relier, sont prévus des trous (5) préfabriqués, coïncidant, destinés au passage
du fil (6) et couture pour laquelle le fil (6) est guidé à travers chaque trou (5)
et le long d'une première face extérieure de couture, chaque fois à deux reprises
(12), mais seulement à une reprise (7) sur l'autre face extérieure de la couture,
caractérisé en ce que la couture (4) est réalisée sous forme de couture en crochet,
pour laquelle des boucles de maille (12) sont constituées, allant sur un côté de la
couture, depuis chaque trou (5) juqu'au trou suivant, le fil (7, 10) étant amené à
une reprise sur l'autre côté de la couture, depuis le trou précédent, et est inséré
dans le trou, guidé dans le même trou en revenant de la boucle de maille (12) vers
le trou subséquent, et couture pour laquelle les deux morceaux de fil (10, 11) constituant
la maille (12) sont introduits, au trou (5), à travers la boucle de maille (12) amenée
depuis le trou précédent.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couture (4) est réalisée
avec un outil (8) du genre d'une aiguille au crochet, avec une poignée ergonomiquement
avantageuse.
