<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.1//EN" "ep-patent-document-v1-1.dtd">
<ep-patent-document id="EP94890066B1" file="EP94890066NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0632973" kind="B1" date-publ="19970102" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>..BECHDEDK..FRGB....LI..NLSE......................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0632973</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>19970102</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>94890066.7</B210><B220><date>19940407</date></B220><B240><B241><date>19950316</date></B241><B242><date>19960130</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>1078/93</B310><B320><date>19930603</date></B320><B330><ctry>AT</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19970102</date><bnum>199701</bnum></B405><B430><date>19950111</date><bnum>199502</bnum></B430><B450><date>19970102</date><bnum>199701</bnum></B450><B451EP><date>19960411</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6A 43B   9/02   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Verfahren zum Herstellen eines Schuhes</B542><B541>en</B541><B542>Method for manufacturing a shoe</B542><B541>fr</B541><B542>Procédé de fabrication d'une chaussure</B542></B540><B560><B561><text>CH-A-   178 524</text></B561><B561><text>CH-A-   232 105</text></B561><B561><text>GB-A- 1 497 946</text></B561><B562><text>PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 16, no. 244 (C-0947) 4. Juni 1992 &amp; JP-A-04 051 989 (BARUDAN CO LTD) 2. Februar 1992</text></B562><B562><text>PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 16, no. 310 (C-0960) 8. Juli 1992 &amp; JP-A-04 089 094 (BARUDAN CO LTD) 23. März 1992</text></B562><B565EP><date>19950113</date></B565EP></B560><B590><B598>1   2</B598></B590></B500><B700><B720><B721><snm>Hauer, Gertrud</snm><adr><str>Diesseits 107</str><city>A-4973 St. Martin/Innkreis</city><ctry>AT</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Hauer, Gertrud</snm><iid>01773780</iid><adr><str>Diesseits 107</str><city>A-4973 St. Martin/Innkreis</city><ctry>AT</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Hübscher, Heiner, Dipl.-Ing.</snm><sfx>et al</sfx><iid>00043472</iid><adr><str>Spittelwiese 7</str><city>4020 Linz</city><ctry>AT</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B880><date>19950301</date><bnum>199509</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Schuhes, bei dem wenigstens ein Oberteil mit einer Sohle oder Zwischensohle über eine handgefertigte Randnaht verbunden ist, für die in den zu verbindenden Teilen übereinstimmende Löcher zum Durchziehen des Zwirnes vorgesehen sind und bei der der Zwirn durch jedes Loch und entlang der einen Nahtaußenseite je zweifach, aber an der anderen Nahtaußenseite nur einfach geführt ist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bei nach einem derartigen Verfahren hergestellten Schuhen handelt es sich meistens um verhältnismäßig leichtes und einfaches Schuhwerk. Bevorzugt wird der Rand des Oberteiles nach außen gebogen, so daß er überlappend im Randbereich auf der Sohle oder Zwischensohle aufsitzt. Die für die Herstellung der Naht benötigten Löcher in Oberteil und Sohle werden vor der Herstellung der Naht meist schon beim Formen der Sohle bzw. Stanzen oder Zuschneiden des Oberteiles angebracht. Es ist bei einem Schuh der eingangs genannten Art üblich, den Zwirn oder das sonstige Nahtmaterial unter Bildung einer sogenannten Rückstichnaht durch die Löcher zu führen. Dabei wird der Zwirn an der einen Nahtseite jeweils mit über zwei Löcher reichenden Stichen (Vorstichen) und an der anderen Nahtseite im Rückstich zu dem beim Vorstich übersprungenen Loch geführt und wieder zur anderen Nahtseite gezogen, so daß dort je zwei um den Lochabstand versetzte Stiche nebeneinander verlaufen. Nachteilig bei dieser Ausbildung der Naht ist es, daß schon vor dem Beginn der Näharbeit die benötigte Zwirnlänge festgestellt werden muß und bei Nahtbeginn diese gesamte Zwirnlänge unter Bildung der erwähnten Stiche durch die Löcher gezogen werden muß,<!-- EPO <DP n="2"> --> so daß die freie Zwirnlänge mit zunehmender Nahtlänge abnimmt. Es wird meist mit Überlängen beim Zwirn gearbeitet um Stückelungen im Nahtverlauf zu vermeiden. Der nach Beendigung der Naht verbleibende Zwirnrest geht verloren. Überdies kann es besonders im Anfangsbereich der Naht durch das Durchziehen der großen Zwirnlängen zu Beschädigungen der zu verbindenen Teile kommen und der Zwirn wird mit der Nahtlänge zunehmend abgenützt, wobei aufgebrachte Gleit- oder Verstärkungsmittel abgerieben werden und der Zwirn sogar ausfransen kann. Die Herstellung der Naht mittels einer Nähmaschine ist aus verschiedenen Gründen nicht bzw. kaum möglich und wäre bei dem genannten Schuhwerk auch unrationell. Vor allem bereitet es große Schwierigkeiten, mit der Nadel einer Nähmaschine genau in vorgestanzte Löcher einzufädeln, wobei die Schwierigkeiten praktisch dann unüberwindlich werden, wenn in der Nähmaschine der Nahtbereich nicht beidseitig eingesehen werden kann und bzw. oder der Abstand der Löcher in den zu verbindenden Teilen nicht übereinstimmt. Dies gilt vor allem für den Fersen- und Spitzenbereich des Schuhes, wo ein sogenanntes Einhalten des Materials des Oberteiles im Fersen- bzw. Spitzenbereich des Schuhes notwendig ist. Dabei werden die Löcher im Oberteil in größerem Abstand als in der Sohle angebracht. Bei Verwendung einer Nähmaschine käme es zwangsweise zu einem Einstechen der Nähmaschinennadel bei wenigstens dem einen Teil nicht in das vorgefertigte Loch, sondern in das volle Material neben dem Durchzugsloch.</p>
<p id="p0003" num="0003">Es ist in der GB 1 497 946 A eine Vorrichtung zum Anbringen einer Naht in vorgefertigten Löchern von Sohle und Oberteil eines Schuhes vorgeschlagen worden, bei der jeder Stich der Nähnadel durch einen Fußschalter ausgelöst werden muß, nachdem die Teile mit ihren Löchern auf die Nadel ausgerichtet wurden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die Herstellung von Schuhen unter Verwendung von Näh- und Steppmaschinen zur Verbindung des Oberteiles mit der Sohle ist selbstverständlich seit langem bekannt. Dabei wird aber nicht in vorgefertigte Löcher der zu verbindenden Teile eingestochen,<!-- EPO <DP n="3"> --> sondern die Löcher zum Durchziehen des Zwirnes werden bei der Herstellung der Naht selbst durch Einstich der Nadel erzeugt. Die Steppnadel hat einen Widerhaken und erfaßt den von der anderen Nahtseite her mittels eines Greifers zugeführten Zwirn, wobei auf diese Weise die Einzelstiche der Steppnaht erzeugt werden. Die Herstellung der Durchstichöffnungen und der Zwirneinzug erfolgt im wesentlichen gleichzeitig. Entsprechende Herstellungsverfahren bzw. nach ihnen hergestellte Steppnähte entnimmt man den CH 232 105 A und 178 524 A.</p>
<p id="p0005" num="0005">Auch nach den Abstracts of Japan JP 04 051 989 A ist nur an eine maschinelle Herstellung von Steppnähten gedacht, wobei hier der Greifer der Nähmaschine zwischen Hauptsohle und Zwischensohle eines Schuhes eingreift und der auf- und abgehenden, das Material durchstechenden Steppnadel den Zwirn zuführt. Der bei den Näh- und Steppmaschinen einschlägige Stand der Technik gibt keine Anregungen, wie man ein Verfahren der eingangs genannten Art verbessern könnte.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aufgabe der Erfindung ist es, die erwähnten Nachteile mit einfachen Mitteln zu beseitigen und ein Verfahren zur Herstellung eines Schuhes anzugeben, bei dem bei der Herstellung der Naht das Durchziehen größerer Zwirnlängen durch die Löcher vermieden wird, für die Naht nur die tatsächlich benötigte Zwirnlänge verbraucht wird und bei der eine schnellere und gleichmäßigere Herstellung als bei der Rückstichnaht möglich ist.</p>
<p id="p0007" num="0007">Bei einem Verfahren der eingangs genannten Art besteht die Erfindung darin, daß die Naht als Häkelnaht ausgeführt ist, bei der an der einen Nahtseite von jedem Loch zum nächsten Loch reichende Maschenschlingen gebildet sind, der Zwirn an der anderen Nahtseite einfach vom vorigen Loch herangeführt und in das Loch eingeführt ist, durch das gleiche Loch von der Maschenschlinge zurücklaufend zum nächsten Loch geführt ist und bei der die beiden, die Masche bildenden Zwirnstücke am Loch durch die vom vorigen Loch herangeführte Maschenschlinge hindurchgeführt sind.</p>
<p id="p0008" num="0008">Für die Herstellung der Naht kann ein häkelnadelartiges Werkzeug Verwendung finden, bei dem nur der Nadelteil mit dem Haken durch die Löcher hindurchzuführen und nach der gleichen Lochseite wieder herauszuziehen ist, so daß die Möglichkeit besteht, einen<!-- EPO <DP n="4"> --> ergonometrisch günstigen Handgriff anzubringen. Im Gegensatz dazu ist es bei der bekannten Rückstichart notwendig, eine in ihrer gesamten Länge durch die Löcher durchführbare Nadel zu verwenden, auf die dann auch der Zug zum Durchziehen des Zwirnes bei der Herstellung der Naht auszuüben ist, wozu erschwerend kommt, daß im Nadelöhrbereich der weiterlaufende Zwirn sich im Loch mit den zu den Stichen gehörigen Zwirnstücken überlappt und an diesen Zwirnstücken vorbei herausgezogen werden muß. Bei der erfindungsgemäßen Ausführung verläuft der Zwirn an jeder Nahtseite von Loch zu Loch. Es wird im Endeffekt eine einer Steppnaht ähnliche Naht erhalten. Nach jedem Stich ist ein gleichmäßiges, festes Anziehen des Zwirnes möglich, wobei es zu keinem Zurückrutschen des eine gleichmäßige Spannung aufweisenden Zwirnes kommen kann. Es wird direkt von der Spule genäht, so daß das bisher notwendige Ablängen des Zwirnes im voraus entfallen kann. Eine Naht kann wenigstens um die Hälfte schneller als nach der bisherigen Technik hergestellt werden, wobei, da kein Durchziehen notwendig ist, bei gefärbtem Leder die Gefahr eines Verfärbens des Zwirnes vermieden und eine schöne gleichmäßige Naht erhalten wird. Die Arbeit geht mit dem neuen Werkzeug leichter als bisher vonstatten. Die Naht kann je nach Bedarf sowohl von oben nach unten-außen als auch von außen nach innen hergestellt werden.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Weitere Einzelheiten und Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens entnimmt man der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung.</p>
<p id="p0010" num="0010">In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen
<ul id="ul0001" list-style="none" compact="compact">
<li>Fig. 1 ein Teilschaubild von Sohle und Oberleder eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Schuhs und</li>
<li>Fig. 2 in größerem Maßstab die Zwirnführung bei der Herstellung der Naht.</li>
</ul></p>
<p id="p0011" num="0011">Sohle 1 und Oberleder 2 eines Schuhs 3 werden durch eine handgefertigte Randnaht 4 verbunden. Das Oberleder 2 ist im Auflagebereich nach außen gebogen, was jedoch keinesfalls die einzige Ausführungsform darstellt, und besitzt ebenso wie die Sohle 1 durchgehende Löcher 5, die bei Sohle und Oberleder übereinstimmen. Für die Herstellung der Naht wird ein Zwirn 6 oder ein sonstiges Nahtmaterial verwendet. Bei Nahtbeginn wird mittels einer Nadel über zwei aufeinanderfolgende Löcher ein Rückstich ausgeführt, um das Zwirnende zu fixieren. Anschließend wird aus dem vom vorigen Loch kommenden Zwirnstück ein zum nächsten Loch reichender Stich 7 an der einen Nahtaußenseite gebildet. Ein häkelnadelartiges Werkzeug 8 mit Widerhaken 9 und ergonometrisch günstigem, nicht dargestelltem Handgriff wird in der in Fig. 2 gezeigten Art von unten in das nächste Loch von Sohle 1 und Oberleder eingesteckt und der Zwirn wird in den Haken 9 eingehängt, wonach der zunächst nach rechts weisende Haken um die Achse der Nadel 8 um 180° mit der Nadel gedreht wird. Nun werden Nadel 8 und Zwirn 6 durch das Loch zurückgezogen, so daß im Loch zwei<!-- EPO <DP n="6"> --> Zwirnabschnitte 10, 11 nebeneinander verlaufen. Durch Weiterziehen an der Nadel 8 wird eine Maschenschlinge 12 gebildet. Die diese Schlinge festhaltende und ausziehende Nadel 8 wird zum nächsten Loch geführt, wieder von unten durchgesteckt und in den vom vorigen Loch kommenden von der Maschenschlinge 12 zurücklaufenden Zwirnabschnitt eingehängt und wieder wie vorher beschrieben durch das Loch hindurchgezogen. Dabei werden die die nächste Masche 12 bildenden Zwirnstücke am Loch durch die vom vorherigen Loch kommende Maschenschlinge 12 hindurchgezogen. Durch Festziehen der jeweils letzten Masche kann ein Teil des die durchgeführten Zwirnstücke übergreifenden Maschenendes in das Loch hineingezogen werden. Am Nahtende wird ein kurzes Zwirnstück im Rückstich mittels einer Nadel in dem oder den vorhergehenden Löchern fixiert. Für die Herstellung der Naht ergibt sich ein wesentlich kürzerer Zeitaufwand als bei der Herstellung einer Rückstichnaht.</p>
</description><!-- EPO <DP n="7"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Herstellen eines Schuhes, bei dem wenigstens ein Oberteil (2) mit einer Sohle (1) oder Zwischensohle über eine handgefertigte Randnaht (4) verbunden ist, für die in den zu verbindenden Teilen (1, 2) übereinstimmende, vorgefertigte Löcher (5) zum Durchziehen des Zwirnes (6) vorgesehen sind und bei der der Zwirn (6) durch jedes Loch (5) und entlang der einen Nahtaussenseite je zweifach (12), aber an der anderen Nahtaußenseite nur einfach (7) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Naht (4) als Häkelnaht ausgeführt ist, bei der an der einen Nahtseite von jedem Loch (5) zum nächsten Loch reichende Maschenschlingen (12) gebildet sind, der Zwirn (7, 10) an der anderen Nahtseite einfach vom vorigen Loch herangeführt und in das Loch eingeführt ist, durch das gleiche Loch von der Maschenschlinge (12) zurücklaufend zum nächsten Loch geführt ist und bei der die beiden, die Masche (12) bildenden Zwirnstücke (10, 11) am Loch (5) durch die vom vorigen Loch herangeführte Maschenschlinge (12) hindurchgeführt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Naht (4) mit einem häkelnadelartigen Werkzeug (8) mit einem ergonometrisch günstigen Handgriff ausgeführt wird.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A method of making a shoe, wherein at least one upper (2) is joined to a sole (1) or intermediate sole via a hand-made edge seam (4), for which coinciding prefabricated holes (5) for the passage of the thread (6) are provided in the parts (1, 2) for joining, and wherein the thread (6) is taken twice (12) in each case through each hole (5) and along one seam outside, but only once (7) at the other seam outside, characterised in that the seam (4) is constructed as a crochet seam, in which, on one seam side, loops (12) are formed which extend from each hole (5) to the next hole, the thread (7, 10) is brought to the other seam side once from the previous hole and introduced into the hole, is taken through the same hole back from the loop (12) to the next hole, and wherein the two thread portions (10, 11) forming the loop (12) are passed, at the hole (5) through the loop (12) brought from the previous hole.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>A method according to Claim 1, characterised in that the seam (4) is made with a tool (8) in the form of a crochet needle having an ergonometrically favourable handle.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="9"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé de fabrication d'une chaussure, dans lequel au moins une partie supérieure (2) est reliée à une semelle (1) ou une semelle intermédiaire, par l'intermédiaire d'une couture de bordure (4) fabriquée à la main pour laquelle, dans les parties (1, 2) à relier, sont prévus des trous (5) préfabriqués, coïncidant, destinés au passage du fil (6) et couture pour laquelle le fil (6) est guidé à travers chaque trou (5) et le long d'une première face extérieure de couture, chaque fois à deux reprises (12), mais seulement à une reprise (7) sur l'autre face extérieure de la couture, caractérisé en ce que la couture (4) est réalisée sous forme de couture en crochet, pour laquelle des boucles de maille (12) sont constituées, allant sur un côté de la couture, depuis chaque trou (5) juqu'au trou suivant, le fil (7, 10) étant amené à une reprise sur l'autre côté de la couture, depuis le trou précédent, et est inséré dans le trou, guidé dans le même trou en revenant de la boucle de maille (12) vers le trou subséquent, et couture pour laquelle les deux morceaux de fil (10, 11) constituant la maille (12) sont introduits, au trou (5), à travers la boucle de maille (12) amenée depuis le trou précédent.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couture (4) est réalisée avec un outil (8) du genre d'une aiguille au crochet, avec une poignée ergonomiquement avantageuse.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="10"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="158" he="210" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
