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(11) |
EP 0 633 368 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.1996 Patentblatt 1996/34 |
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Anmeldetag: 29.06.1994 |
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Schaltafel mit Randprofilen
Forming board with border sections
Panneau de coffrage avec profilés de bordure
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
05.07.1993 DE 4322254
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.01.1995 Patentblatt 1995/02 |
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Patentinhaber: PASCHAL-WERK G. MAIER GmbH |
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D-77790 Steinach (DE) |
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Erfinder: |
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- Jaruzel, Kurt
D-77716 Haslach (DE)
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Vertreter: Schmitt, Hans, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte,
Dipl.-Ing. Hans Schmitt,
Dipl.-Ing. Wolfgang Maucher,
Dipl.-Ing. RA H. Börjes-Pestalozza,
Dreikönigstrasse 13 79102 Freiburg 79102 Freiburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 534 952 DE-U- 8 502 756 US-A- 3 246 871
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DE-A- 3 122 191 FR-A- 2 442 937 US-A- 3 446 470
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaltafel mit an wenigstens zwei parallelen Rändern
angeordneten oder an allen Rändern umlaufenden, einen geschlossenen Hohlquerschnitt
aufweisenden Randprofilen, die jeweils einen am äußersten Rand der Schaltafel verlaufenden,
rechtwinklig zur Schalhaut stehenden Anschlagssteg zum dichten Anlegen an einem entsprechenden
Anschlagssteg oder Randsteg einer Nachbarschaltafel haben.
[0002] Derartige Schaltafeln sind in vielfältiger Form bekannt. Randprofile mit Hohlquerschnitt
ergeben dabei eine gute Steifigkeit und können gegenseitig mit Hilfe von Klammern
befestigt werden. Wichtig ist dabei, daß diese hohe kräfteaufnehmenden Randprofile
auch entsprechend sicher und fest mit der Schalhaut selbst verbunden werden können,
damit auch dort der entsprechende Kraftfluß erzielt wird.
[0003] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Schaltafel mit Randprofil
derart auszugestalten, daß eine sichere und gute Befestigung der Schalhaut ermöglicht
wird.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einer Schaltafel mit einem Randprofil, welches einen Anschlagssteg
hat, dadurch gelöst, daß die weiteren Stege des Randprofiles ein etwa U-förmiges Querschnittsprofil
mit zwei U-Schenkeln und einem Quersteg bilden, wobei die Ränder der U-Schenkel durch
den Anschlagssteg übergriffen sind und wenigstens ein U-Schenkel mit dem Anschlagssteg
fest verbunden ist, daß der Anschlagssteg einen die Schalhaut betonseitig erfaßenden
Flansch hat, und daß der Flansch mit dem der Schalhaut nächstliegenden, in Gebrauchsstellung
an deren dem Beton abgewandter Seite anliegenden von einem der U-Schenkel gebildeten
Befestigungssteg des Randprofiles und mit dem dazwischen befindlichen Abschnitt des
Anschlagssteges eine den Rand der Schalhaut aufnehmende Nut bildet.
[0005] Im Gegensatz zu der sonst üblichen Anordnung der Schalhaut in einem Winkelraum zwischen
Anschlagssteg und Befestigungssteg wird also eine Nut vorgesehen, die den Rand der
Schalhaut beidseitig umfassen kann, so daß eine entsprechend stabile Befestigung der
Schalhaut und gleichzeitig ein guter Schutz dieses Randes auch auf der Betonseite
möglich ist. Da die Schalhaut mit Ihrem Rand in einer Nut angeordnet ist, die zu dem
einen Hohlquerschnitt aufweisenden Randprofil gehört, können entsprechend hohe Kräfte
zwischen Schalhaut und Randprofil übertragen werden.
[0006] Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn der Befestigungssteg gegenüber der Rückseite
des Anschlagssteges bewegbar und zum Einklemmen der Schalhaut zwischen sich und dem
Flansch des Anschlagssteges elastisch verformbar oder auslenkbar ist. Dadurch kann
also die Schalhaut in der zu Ihrer Aufnahme vorgesehenen Nut an dem Randprofil eingeklemmt
werden, wodurch sich gleichzeitig nicht nur eine bessere Befestigung der Schalhaut,
sondern auch eine Aussteifung des Randprofiles durch die Schalhaut ergibt.
[0007] Der Befestigungssteg kann Gewindelöcher und der insbesondere in die betonseitige
Oberfläche der Schalhaut eingesenkte Befestigungsflansch kann auf übereinstimmender
Höhe Stecklöcher für die Schalhaut durchsetzende Befestigungsschrauben haben. Somit
kann der Befestigungssteg mit Hilfe der Befestigungsschrauben an die Rückseite der
Schalhaut herangezogen und angepreßt werden, so daß entsprechend hohe Klemmkräfte
innerhalb der Nut entstehen. Dabei ist günstig, daß der Befestigungssteg an dem Anschlagssteg
nicht befestigt, sondern gegenüber diesem bewegbar ist, so daß er auch entsprechende
Klemmbewegungen ungehindert durchführen kann. Dennoch ergibt sich durch eine solche
verschraubte Befestigung zwischen der Schalhaut und dem Randprofil eine derart innige
und stabile Verbindung, daß dadurch auch der gesamte Randbereich besser ausgesteift
wird, weil der Rand der Schalhaut mit in die Aussteifung einbezogen wird, und der
an sich bewegliche Befestigungssteg über die Befestigungsschrauben und die dazwischenliegende
Schalhaut auch mit dem Flansch des Randprofiles verbunden wird. Als Gewindelöcher
sind dabei auch solche Löcher anzusehen, in deren Fortsetzung ein Innengewinde aufweisendes
Teil aufgeschweißt ist. Es könnten also an dem beweglichen Befestigungssteg auf seiner
der Schalhaut abgewandten Seite beispielsweise eine Mutter aufgeschweißt sein, in
die dann die Befestigungsschraube von dem Flansch her einschraubbar ist.
Dies ist vor allem dann möglich, wenn der von der Schalhaut abliegende U-Schenkel
mit dem Anschlagssteg insbesondere an dessen freiem Rand verbunden, insbesondere verschweißt
ist. Vor einer solchen Verbindung oder Verschweißung könnten dann die Gewindestücke
an den Befestigungsstegen angebracht werden. Darüber hinaus ist auf diese Weise möglich,
den Anschlagssteg mit einer anderen Querschnittsdicke als die übrigen Stege des Randprofiles
auszuführen. An der der Schalhaut abgewandten Seite können also ein Innengewinde aufweisende,
mit Durchtrittslöchern korrespondiere Teile oder Muttern angeordnet sein, wonach dann
die Befestigung des U-förmigen Teiles an dem Anschlagssteg erfolgen kann.
[0008] Die Befestigungsschrauben können in den Befestigungsflansch eingesenkte Köpfe haben
und gegenüber dem Gewinde der Gewindelöcher des Befestigungssteges zum Einklemmen
der Schalhaut verdrehbar und anziehbar sein. Gegenüber solchen Befestigungen, bei
denen Schrauben von der Außenseite her in die Schalhaut eingedreht werden, ergibt
sich also der Vorteil, daß das die Haltekräft übertragende Gewinde nicht in der Schalhaut
selbstschneidend angebracht wird, sondern in einem entsprechend stabilen Gegenstück
vorgesehen ist.
[0009] Der die Gewindelöcher aufweisende Befestigungssteg des Randprofiles kann dabei an
der Außenseite des Anschlagssteges unbefestigt anstoßen. Zwar könnte er auch einen
Abstand an dieser Stelle haben, jedoch ist ein Anstoßen des Befestigungssteges an
dem Anschlagssteg zweckmäßig, um den Hohlquerschnitt des Randprofiles trotz der Beweglichkeit
des Befestigungssteges praktisch zu schließen und den Abstand zwischen dem U-Quersteg
und dem Anschlagssteg durch einen im Querschnitt möglich langen Befestigungssteg auszunutzen.
[0010] Eine Ausgestaltung der Erfindung, die vor allem dann möglich ist, wenn das hohle
Randprofil aus dem Anschlagssteg und dem U-förmigen Querschnittsprofil zusammengefügt
und zusammengeschweißt wird, kann darin bestehen, daß der Anschlagssteg Lochungen,
schlüssellochartige oder Langlochungen zum Einführen von Verbindungsbolzen aufweist,
welche Verbindungsbolzen an ihrem Ende wenigstens einen gegenüber ihrem Querschnitt
radial vorstehenden Vorsprung haben, der in Verriegelungsstellung oder verdrehter
Position den Rand der Lochungen hintergreift, wobei der Abstand und die Größe der
Lochungen an dem Anschlagssteg analogen Abmessungen solcher Lochungen an aus Flachmaterial
gebildeten flachen Randstegen von Schaltafeln entspricht, und daß der lichte Abstand
zwischen dem radial vorstehenden Vorsprung und einem davon axial beabstandeten Gegenanschlag,
beispielsweise einer Tellerfeder oder dergleichen des Verbindungsbolzens der Gesamtdicke
eines aus Flachmaterial gebildeten flachen Randsteges und eines Anschlagssteges des
hohlen Randprofiles oder der Gesamtdicke zweier flacher Randstege bzw. zweier Anschlagsstege
entspricht. Da das hohle Randprofil aus einem Anschlagssteg und einem U-Profil zusammengesetzt
ist, kann der Anschlagssteg zunächst mit entsprechenden Lochungen versehen werden
und dann den Anschluß auch von Schaltafeln erlauben, die keinen übereinstimmenden
Rand, sondern statt eines hohlen Randprofiles nur einen flachen Randsteg mit entsprechenden
Lochungen haben. Somit wird die Schaltafel entsprechend universell einsetzbar und
kann mit anderen Schaltafeln bequem kombiniert werden. Dies kann vor allem dann vorteilhaft
sein, wenn es sich um in ihrer Krümmung veränderbare Schaltafeln handelt und im Bereich
der gegenseitigen Randverbindung durch die Krümmung und vor allem eine Krümmung mit
kleinem Krümmungsradius der vorhandene Platz gering ist.
[0011] Dabei ist es dann zweckmäßig, wenn die Lochungen in dem Anschlagssteg innerhalb des
Randprofiles so nah zur Schalhaut und dem Befestigungssteg angeordnet sind, daß der
oder die an dem Verbindungsbolzen radial vorstehenden Vorsprünge in Verankerungsposition
innenseitig bis an den Befestigungssteg reichen, oder in eine im Bereich der Lochungen
des Anschlagssteges in dem Befestigungssteg vorgesehene Aussparung eingreifen. In
Vorteilhafter Weise können also die Verbindungsbolzen möglichst nah an der Schalhaut
und der zum Erfassen der Schalhaut an dem Randprofil vorgesehenen Nut untergebracht
werden, um die Verbindungskräfte bestmöglich übertragen zu können. Selbst wenn dabei
die lichte Weite der an dem Randprofil erfindungsgemäß vorgesehenen Nut zum Erfassen
der Schalhaut eine solche Dicke hat, daß eine dickere Schalhaut als die der Schaltafel
mit flachem Randsteg erfaßt werden kann, kann durch die vorbeschriebenen Maßnahmen
dennoch die Anordnung der Lochungen mit übereinstimmendem Abstand von der betonseitigen
Oberfläche der Schalhaut vorgesehen werden, so daß solche unterschiedlichen Schaltafeln
selbst mit verschieden dicken Schalhäuten so verbunden werden können, daß ihre dem
Beton zugewandten Oberflächen fluchten.
[0012] Die Aussparungen für Vorsprünge von Verbindungsbolzen und die Gewindelöcher - mit
denen die Schalhaut in der Nut des Randprofiles befestigt wird - können dabei in Längsrichtung
des Randprofiles gegeneinander versetzt sein. Somit braucht bei der Anordnung der
Verbindungslöcher für die Befestigung der Schalhaut keine Rücksicht auf solche Aussparungen
genommen werden, die ihrerseits die Anbringung von Verbindungsbolzen möglichst nah
an der Schalhaut erlauben.
[0013] Insgesamt ergibt sich eine Schaltafel mit an wenigstens zwei parallelen Rändern oder
auch an allen vier Rändern angeordneten Randprofilen mit hohlem Querschnitt, die eine
rahmenartige Einfassung der Schalhaut und somit eine geschützte Anordnung diese Randes
der Schalhaut bei bestmöglicher Befestigung und entsprechend guter Krafteinleitung
erlauben, wobei sich Randprofil und Schaltafel gleichzeitig in dem Randbereich gegenseitig
aussteifen und stabilisieren können. Vor allem ist dabei günstig, daß die Schalhaut
nicht nur über die Scherkräfte der Befestigungsschrauben, sondern durch eine Verklemmung
in der Nut festgelegt wird, zusätzlich in Reserve aber auch die Scherkräfte der Befestigungsschrauben
zur Verfügung stehen.
[0014] Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher
beschrieben. Es zeigt in zum Teil schematisierter Darstellung:
- Fig. 1
- eine teilweise bezüglich der Randprofile im Querschnitt dargestellte Draufsicht der
Verbindungsstelle zweier Schaltafeln, wobei sich jeweils Schaltafeln gegenüberstehen
und diese dabei gekrümmt sind,
- Fig. 2.
- in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt der Randprofile zweier aneinanderliegender
Schaltafeln mit Befestigung der Schalhaut an den Randprofilen sowie
- Fig. 3
- eine abgewandelte Ausführungsform, bei welcher an einer Schaltafel mit einem einen
Hohlquerschnitt aufweisenden Randprofil eine weitere Schaltafel angeschlossen ist,
die lediglich flache Randstege hat, wobei zur Verbindung der beiden Schaltafeln Verbindungsbolzen
mit quer zu deren Verlauf angeordneten Vorsprüngen und Gegenanschlägen vorgesehen
sind.
[0015] In den verschiedenen Ausführungsbeispielen jeweils nur in einem Teilbereich mit einem
Rand dargestellte Schaltafeln 1 haben jeweils an wenigstens zwei parallelen Rändern
angeordnete oder auch an allen Rändern umlaufende, einen geschlossenen Querschnitt
aufweisende, im Ganzen mit 2 bezeichnete Randprofile, im Folgenden kurz "Randprofile
2" genannt.
[0016] Vor allem anhand der Fig. 2 und 3 erkennt man, daß die Randprofile 2 jeweils einen
am äußersten Rand der Schaltafel 1 verlaufenden, rechtwinklig zur Schalhaut 3 stehenden
Anschlagssteg 4 zum dichten Anlegen an einem entsprechenden Anschlagssteg 4 oder Randsteg
5 einer Nachbarschaltafel haben. Gemäß Fig. 1 und 2 liegen im Ausführungsbeispiel
jeweils zwei Anschlagsstege 4 benachbarter Schaltafeln 1 aneinander, während gemäß
Fig. 3 ein flacher Randsteg 5 einer Schaltafel an einem Anschlagssteg 4 einer Schaltafel
1 befestigt ist.
[0017] Aus den jeweils ersichtlichen Querschnitten der Randprofile 2 wird deutlich, daß
die weiteren Stege des Randprofiles 2, die zusätzlich zu dem Anschlagssteg 4 vorhanden
sind, von einem U-förmigen Querschnittsprofil 6, mit zwei U-Schenkeln 7 und 8 und
einem U-Quersteg 29 gebildet sind, wobei die Ränder der U-Schenkel 7 und 8 in einer
gemeinsamen Ebene liegen und durch den Anschlagssteg 4 übergriffen werden. Ein U-Schenkel
7 ist dabei mit dem Anschlagssteg 4 fest verbunden, wobei man in Fig. 2 und 3 deutlich
erkennt, daß der von der Schalhaut 3 weiter entfernte oder abliegende U-Schenkel 7
mit dem Anschlagssteg 4 an dessen freien Rand verbunden, nämlich verschweißt ist.
[0018] Der Anschlagssteg 4 reicht dabei auf der Seite der Schalhaut 3 an dem U-Schenkel
8 vorbei und hat einen die Schalhaut 3 betonseitig erfassenden Flansch 9. Dieser Flansch
9 bildet gemäß Fig. 2 und 3 mit dem der Schalhaut 3 nächstliegenden, in Gebrauchsstellung
an deren dem Beton abgewandter Seite anliegenden, von dem U-Schenkel 8 gebildeten
Befestigungssteg des Randprofiles 2 und mit dem dazwischen befindlichen Abschnitt
des Anschlagssteges 4, welcher an dem stirnseitigen Rand der Schalhaut 3 vorbeiführt,
eine den Rand der Schalhaut 3 aufnehmende Nut 10. Der Rand der Schalhaut 3 kann von
dieser Nut 10 des Randprofiles 2 also fest umschlossen werden, so daß dieser Rand
der oftmals aus Holz bestehenden und somit empfindlichen Schalhaut auch gut geschützt
wird. Gleichzeitig können dadurch jedoch die zwischen der Schalhaut 3 und dem Randprofil
2 auftretenden Kräfte bestmöglich übertragen werden.
[0019] Der von dem U-Schenkel 8 gebildete Befestigungssteg ist dabei gegenüber der Rückseite
des Anschlagssteges 4 bewegbar und zum Einklemmen der Schalhaut 3 zwischen sich und
dem Flansch 9 elastisch verformbar oder auslenkbar. Dies könnte dazu ausgenutzt werden,
daß die Nut 10 etwas enger als die in diesem Randbereich vorgesehene Dicke der Schalhaut
3 ist, so daß deren Einschieben gleich den Klemmeffekt bewirkt.
[0020] Gemäß Fig. 2 ist jedoch in noch zweckmäßigerer und für eine noch besser Kraftübertragung
vorteilhafterweise vorgesehen, daß der Befestigungssteg 8 Gewindelöcher 11 und der
insbesondere in die betonseitige Oberfläche der Schalhaut 3 eingesenkte Befestigungsflansch
9 auf übereinstimmender Höhe Stecklöcher 12 für die Schalhaut 3 durchsetzende Befestigungsschrauben
13 hat. Somit kann der Rand der Schalhaut 3 in die Nut 10 eingeschoben werden, wonach
die Befestigungsschrauben 13 von der Flanschseite her eingesteckt und ihren Gewindelöchern
11 verschraubt werden können. Durch Anziehen der Befestigungsschrauben 13 kann der
Befestigungssteg 8 gegen die Schalhaut gezogen und angedrückt werden, so daß dadurch
die Schalhaut 3 in der Nut 10 eingeklemmt und außerdem durch die sie durchsetzenden
Schrauben zusätzlich formschlüssig festgelegt wird. Entsprechend große Kräfte können
aufgenommen werden, wobei sich Schalhaut 3 und Randprofil 2 gegenseitig verstärken
und aussteifen.
[0021] Es sei an dieser Stelle erwähnt, daß auch an der der Schalhaut 3 abgewandten Seite
des Befestigungssteges 8 mit Innengewinde versehene Teile oder Muttern an mit den
Durchtrittslöchern korrespondierenden Stellen angeordnet sein könnten, um die Befestigungsschrauben
13 eindrehen zu können. Im Ausführungsbeipiel befindet sich jedoch das Gegengewinde
für die Befestigungsschrauben 13 jeweils unmittelbar in dem den Befestigungssteg bildenen
U-Schenkel 8.
[0022] Die Befestigungsschrauben 13 haben in den Befestigungsflansch 9 eingesenkte Köpfe
15, so daß die flache und bündige Oberfläche des Befestigungsflansches 9, der etwa
bündig mit der betonseitigen Oberflächer der Schalhaut 3 verläuft, nicht unterbrochen
wird. Gegenüber dem Gewinde der Gewindelöcher 11 des Befestigungssteges 8 sind die
Befestigungsschrauben 13 an Ihren Köpfen 15 verdrehbar und somit anziehbar. Dadurch
wird die Klemmkraft an dem Rand der Schalhaut aufgebracht. Da die Befestigungsschrauben
13 jedoch die Schalhaut 3 gleichzeitig durchsetzen, ergibt sich eine besonders gute
Befestigung, die nicht nur auf Reibung, aber auch nicht nur auf einer Verschraubung
beruht, sondern die gewissermaßen doppelt wirkt.
[0023] Der die Gewindelöcher 11 aufweisende Befestigungssteg 8 des Randprofiles 2 stößt
dabei an der Außenseite des Anschlagssteges 4 unbefestigt an, so daß er die erforderliche
Klemmbewegung durchführen kann, trotzdem aber den hohlen Querschnitt des Randprofiles
2 abschließt.
[0024] In Fig. 3 ist angedeutet, daß der Anschlagssteg 4 Lochungen 16, beispielsweise schlüssellochartige
Lochungen oder Langlochungen, zum Einführen von Verbindungsbolzen 17 aufweisen kann,
wobei in Fig. 3 auch ein solcher Verbindungsbolzen 17 dargestellt ist. Dabei erkennt
man, daß der Verbindungsbolzen 17 an seinem Ende wenigstens einen, im Ausführungsbeispiel
zwei gegenüber dem Querschnitt radial vorstehende Vorsprünge 18 hat, die in Verriegelungsstellung
oder verdrehter Position den Rand der Lochung 16 hintergreifen. Der Abstand und die
Größe der Lochung 16 an dem Anschlagssteg 4 entspricht dabei den analogen Abmessungen
solcher Lochungen 19 an einem aus Flachmaterial gebildeten flachen Randsteg 5 einer
in Fig. 3 erkennbaren Nachbarschaltafel, so daß eine problemlose Kupplung unterschiedliche
Randausbildungen aufweisender Schaltafeln mit einem solchen Verbindungsbolzen 17 möglich
ist, obwohl an einer Schaltafel 1 das einen hohlen Querschnitt aufweisende Randprofil
2 vorgesehen ist.
[0025] Der lichte Abstand zwischen den radial vorstehenden Vorsprüngen 18 und einem davon
axial beabstandeten Gegenanschlag 21 des Verbindungsbolzens 17, beispielsweise einer
Tellerfeder oder dergleichen, entspricht dabei der Gesamtdicke des Randsteges 5 und
des Anschlagssteges 4.
[0026] Die erwähnten Lochungen 16 in dem Anschlagssteg 4 innerhalb des Randprofiles 2 sind
dabei so nah zur Schalhaut 3 und dem Befestigungssteg 8 angeordnet, daß der oder die
an dem Verbindungsbolzen 17 radial vorstehenden Vorsprünge 18 in Verankerungsposition
innenseitig bis an den Befestigungssteg 8 reichen oder - im Ausführungsbeispiel sogar
- in eine im Bereich der Lochung 16 des Anschlagssteges 4 in dem Befestigungssteges
8 vorgesehene Aussparung 22 eingreifen, so daß also der Verbindungsbolzen 17 möglichst
nah an der Schalhaut und dem Beton vorgesehen werden kann und berücksichtigt werden
kann, daß eventuell die Schalhaut 3 der Schaltafel mit dem hohlen Randprofil 2 - auch
wegen der größeren Stabilität - dicker als die Schalhaut der nur einen flachen Randsteg
5 aufweisenden Nachbarschaltafel ist.
[0027] Die Aussparungen 22 für Vorsprünge 18 von Verbindungsbolzen 17 und die Gewindelöcher
11 sind dabei in Längsrichtung des Randprofiles 2 gegeneinander versetzt, so daß es
durch die Aussparungen 22 keine Schwächung des Bereiches der Gewindelöcher 11 gibt.
[0028] Gemäß Fig.3 kann also das hohle Randprofil 2 einer Schaltafel 1 mit einem flachen
Randsteg 5 einer Nachbar-Schaltafel mit Hilfe des Verbindungsbolzens 17 verbunden
werden. Gemäß Fig.1 und 2 können jedoch auch zwei hohle Randprofile 2 mit Hilfe einer
sie beide umgreifenden Klammer 30 zusammengespannt und dadurch zwei Schaltafeln 1
verbunden werden.
[0029] Die Schaltafel 1 hat an parallelen Rändern angeordnete oder an allen Rändern umlaufende
einen Hohlquerschnitt aufweisende Randprofile 2, die jeweils einen den äußersten Rand
der Schaltafel 1 bildenden, rechtwinklig zur Schalhaut 3 stehenden Anschlagssteg 4
aufweisen. Der Anschlagssteg 4 kann dicht an einen entsprechenden Anschlagssteg 4
oder einen Randsteg 5, zum Beispiel einen flachen Randsteg 5 einer Nachbarschaltafel
angelegt werden. Die weiteren Stege des hohlen Randprofiles 2 sind dabei von einem
etwa U-förmigen Querschnittsprofil 6 mit zwei U-Schenkeln 7 und 8 und einem U-Quersteg
29 gebildet. Die Ränder der U-Schenkel 7 und 8 sind dabei durch den Anschlagssteg
4 übergriffen und wenigstens ein U-Schenkel, zweckmäßigerweise der der Schalhaut 3
fernere U-Schenkel 7, ist mit dem Anschlagssteg 4 festverbunden, zum Beispiel verschweißt.
Der Anschlagssteg 4 hat dabei einen die Schalhaut 3 betonseitig erfassenden, insbesondere
übergreifenden, aber zweckmäßigerweise dabei in die Schalhaut 3 eingesenkten Befestigungssflansch
9. Der Flansch 9 bildet mit dem der Schalhaut 3 nächstliegenden und sie in Gebrauchsstellung
auf ihrer den Beton abgewandten Seite berührenden, von dem U-Schenkel 8 gebildeten
Befestigungssteg des Randprofiles 2 und mit dem dazwischen befindlichen Abschnitt
des Anschlagssteges 4 eine den Rand der Schalhaut 3 aufnehmenden Nut 10, in welcher
die Schalhaut 3 randseitig umgriffen ist und mit Hilfe von sie durchsetzenden Schrauben
festgeklemmt werden.
1. Schaltafel (1) mit an wenigstens zwei parallelen Rändern angeordneten oder an allen
Rändern umlaufenden, einen Hohlquerschnitt aufweisenden Randprofilen (2), die jeweils
einen am äußersten Rand der Schaltafel (1) verlaufenden, rechtwinklig zur Schalhaut
(3) stehenden Anschlagssteg (4) zum dichten Anlegen an einem entsprechenden Anschlagssteg
(4) oder Randsteg (5) einer Nachbarschaltafel haben, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Stege des Randprofiles (2) ein etwa U-förmiges Querschnittsprofil
(6) mit zwei U-Schenkel (7, 8) und einem U-Quersteg (29) bilden, wobei die Ränder
der U-Schenkel (7, 8) durch den Anschlagssteg (4) übergriffen sind, und wenigstens
ein U-Schenkel (7) mit dem Anschlagssteg (4) fest verbunden ist, daß der Anschlagssteg
(4) einen die Schalhaut (3) betonseitig erfassenden Flansch (9) hat, und daß der Flansch
(9) mit dem der Schalhaut (3) nächstliegenden, in Gebrauchsstellung an deren dem Beton
abgewandter Seite anliegenden, von einem der U-Schenkel (8) gebildeten Befestigungssteg
des Randprofiles (2) und mit dem dazwischen befindlichen Abschnitt des Anschlagssteges
(4) eine den Rand der Schalhaut (3) aufnehmende Nut (10) bildet.
2. Schaltafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungssteg gegenüber
der Rückseite des Anschlagssteges (4) bewegbar und zum Einklemmen der Schalhaut (3)
zwischen sich und dem Flansch (9) des Anschlagssteges elastisch verformbar oder auslenkbar
ist.
3. Schaltafel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungssteg
(8) Gewindelöcher (11) und der insbesondere in die betonseitige Oberfläche der Schalhaut
(3) eingesenkte Befestigungsflansch (9) auf übereinstimmender Höhe Stecklöcher (12)
für die Schalhaut (3) durchsetzende Befestigungsschrauben (13) hat.
4. Schaltafel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der von der
Schalhaut (3) abliegende U-Schenkel (7) mit dem Anschlagssteg (4) insbesondere an
dessen freiem Rand verbunden, inbesondere verschweißt ist.
5. Schaltafel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der der
Schalhaut (3) abliegenden Seite ein Innengewinde aufweisende, mit Durchtrittslöchern
korrespondiere Teile oder Muttern angeordnet, zum Beispiel angeschweißt sind.
6. Schaltafel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, daduch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschrauben
(13) in den Befestigungsflansch (9) eingesenkte Köpfe (15) haben und gegenüber dem
Gewinde der Gewindelöcher (11) des Befestigungssteges (8) zum Einklemmen der Schalhaut
(3) verdrehbar und anziehbar sind.
7. Schaltafel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Gewindelöcher
(11) aufweisende Befestigungssteg (8) des Randprofiles (2) an der Außenseite des Anschlagssteges
(4) unbefestigt anstößt.
8. Schaltafel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagssteg
(4) Lochungen (16), schlüssellochartige oder Langlochungen zum Einführen von Verbindungsbolzen
(17) aufweist, welche Verbindungsbolzen (17) an ihrem Ende wenigstens einen gegenüber
ihrem Querschnitt radial vorstehenden Vorsprung (18) haben, der in Verriegelungsstellung
oder verdrehter Position den Rand der Lochungen (16) hintergreift, wobei der Abstand
und die Größe der Lochungen (16) an dem Anschlagssteg (4) analogen Abmessungen solcher
Lochungen (19) an aus Flachmaterial gebildeten flachen Randstegen (5) von Schaltafeln
entspricht, und daß der lichte Abstand zwischen dem radial vorstehenden Vorsprung
(18) und einem davon axial beabstandeten Gegenanschlag (21), beispielsweise einer
Tellerfeder oder dergleichen, des Verbindungsbolzens der Gesamtdicke eines aus Flachmaterial
gebildeten flachen Randsteges (5) und eines Anschlagsteges (4) des hohlen Randprofiles
entspricht.
9. Schaltafel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen
(16) in dem Anschlagssteg (4) innerhalb des Randprofiles (2) so nah zur Schalhaut
(3) und dem Befestigungssteg (8) angeordnet sind, daß der oder die an dem Verbindungsbolzen
(17) radial vorstehenden Vorsprünge (18) in Verankerungsposition innenseitig bis an
den Befestigungssteg (8) reichen, oder in eine im Bereich der Lochungen (16) des Anschlagssteges
(4) in dem Befestigungssteg (8) vorgesehene Aussparungen (22) eingreifen.
10. Schaltafel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen
(22) für Vorsprünge (18) von Verbindungsbolzen (17) und die Gewindelöcher (11) in
Längsrichtung des Randprofiles (2) gegeneinander versetzt sind.
1. A forming board (1) having, arranged at at least two parallel edges or running round
all the edges, border sections (2) which present a hollow cross section and in each
case have located at right angles to the lining skin (3) an abutment web (4) extending
at the outermost edge of the forming board (1) and serving to be laid tightly against
a corresponding abutment web (4) or border strip (5) of a neighbouring forming board,
characterized in that the further webs of the border section (2) compose an approximately U-shaped section
(6) with two U-limbs (7, 8) and a crosspiece (29), wherein the edges of the U-limbs
(7, 8) are overlapped by the abutment web (4) and at least one U-limb (7) is firmly
connected to the abutment web (4), that the abutment web (4) has a flange (9) engaging
the side of the lining skin (3) facing the concrete, and that a groove (10) receiving
the edge of the lining skin (3) is formed by the flange (9) together with the fastening
web of the border section (2) and an intermediate portion of the abutment web (4),
said fastening web being composed by one of the U-limbs (8) and being closest to the
lining skin (3) and in the position of use bearing against the side of the lining
skin (3) facing away from the concrete.
2. A forming board as claimed in claim 1, characterized in that the fastening web is
movable relative to the back of the abutment web (4) and is elastically deformable
or deflectable for clamping the lining skin (3) between itself and the flange (9)
of the abutment web.
3. A forming board as claimed in claim 1 or claim 2, characterized in that the fastening
web (8) has tapped holes (11) and the fastening flange (9) sunk particularly into
the lining skin (3) surface facing the concrete has holes (12) at registering height
for inserting fastening screws/bolts (13) traversing the lining skin (3).
4. A forming board as claimed in any one of claims 1 to 3, characterized in that the
U-limb (7) remote from the lining skin (3) is connected, particularly welded, to the
abutment web (4), particularly at the free edge thereof.
5. A forming board as claimed in any one of claims 1 to 4, characterized in that parts
presenting an internal thread, or nuts, registering with through holes are arranged,
e.g. welded, on the side remote from the lining skin (3).
6. A forming board as claimed in any one of claims 1 to 5, characterized in that the
fastening screws/bolts (13) have heads (15) sunk into the fastening flange (9) and
are capable of being twisted relative to the thread of the tapped holes (11) and tightened
for clamping the lining skin (3).
7. A forming board as claimed in any one of claims 1 to 6, characterized in that the
fastening web (9) which forms part of the border section (2) and presents the tapped
holes (11) butts against the outside of the abutment web (4) without being fastened
to the same.
8. A forming board as claimed in any one of claims 1 to 7, characterized in that the
abutment web (4) has perforations (16), keyhole-like or oblong perforations, for inserting
connecting bolts (17) having at the end thereof at least one projection (18) which
juts out radially from the cross section of the bolt and in the locking position or
twisted position engages behind the edge of the perforations (16), the spacing and
size of the perforations (16) in the abutment web (4) according with the corresponding
dimensions of such perforations (19) in flat strips (5) composed of flat material
edging forming boards, and that the clearance between the radially jutting out projection
(18) and an axially spaced counter-stop (21), e.g. a disk spring or the like, of the
connecting bolt corresponds to the overall thickness of a flat border strip (5) composed
of flat material and an abutment web (4) of the hollow border section.
9. A forming board as claimed in any one of claims 1 to 8, characterized in that the
perforations (16) in the abutment web (4) are arranged within the border section (2)
so close to the lining skin (3) and fastening web (8) that in the anchoring position
the projection(s) (18) jutting out radially from the connecting bolt (17) reach interiorly
up to the fastening web (8) or engage with a recess (22) provided in the fastening
web (8) near the perforations (16) in the abutment web (4).
10. A forming board as claimed in any one of claims 1 to 9, characterized in that the
recesses (22) for projections (18) of connecting bolts (17) and the tapped holes (11)
are staggered in the longitudinal direction of the border section (2).
1. Panneau de coffrage (1) comprenant des profilés de bord (2) qui sont disposés sur
au moins deux bords parallèles, ou qui l'entourent sur tous ses bords, qui présentent
une section transversale creuse et qui comportent chacun une aile formant butée (4),
celle-ci s'étendant sur le bord le plus extérieur du panneau de coffrage (1) en étant
située perpendiculairement à la surface de coffrage (3) en vue de porter étroitement
sur une aile formant butée correspondante (4) ou sur une aile de bord (5) d'un panneau
de coffrage voisin, caractérisé par le fait que les autres ailes du profilé de bord
(2) forment en section transversale un profilé (6) à peu près en forme de U comprenant
deux ailes (7, 8) du U et une semelle transversale (29) du U, cependant que les bords
des ailes (7, 8) du U sont recouverts par l'aile formant butée (4), et qu'au moins
une aile (7) du U est solidaire de l'aile formant butée (4), par le fait que l'aile
formant butée (4) comporte une bride (9) qui enserre la surface de coffrage (3) du
côté du béton, et par le fait que la bride (9) constitue, avec l'aile de fixation
du profilé de bord (2) qui est la plus proche de la surface de coffrage (3), qui porte
sur le côté opposé au béton de celle-ci dans la position d'utilisation et qui est
formée par l'une (8) des ailes du U, ainsi qu'avec la partie de l'aile formant butée
(4) qui se trouve entre cette bride et cette aile de fixation, une rainure (10) recevant
le bord de la surface de coffrage (3).
2. Panneau de coffrage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'aile de
fixation est mobile par rapport au côté arrière de l'aile formant butée (4), et qu'elle
peut être déformée ou déviée élastiquement en vue de serrer la surface de coffrage
(3) entre elle et la bride (8) de l'aile formant butée.
3. Panneau de coffrage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que l'aile
de fixation (8) présente des trous filetés (11), et que la bride de fixation (9),
laquelle est enfoncée en particulier dans la face de la surface de coffrage (3) qui
est située du côté du béton, présente à une hauteur correspondante des trous lisses
(12) destinés à des vis de fixation (13) qui traversent la surface de coffrage (3).
4. Panneau de coffrage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait
que l'aile (7) du U qui est opposée à la surface de coffrage (3) est reliée à l'aile
formant butée (4), en particulier sur le bord libre de celle-ci, et en particulier
par soudage.
5. Panneau de coffrage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait
que des pièces ou des écrous qui présentent un filetage intérieur et qui correspondent
à des trous lisses sont disposés, et par exemple soudés, sur le côté opposé à la surface
de coffrage (3).
6. Panneau de coffrage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait
que les vis de fixation (13) présentent des têtes (15) qui sont noyées dans la bride
de fixation (9), et qu'elles peuvent être vissées et serrées par rapport au filetage
des trous filetés (11) de l'aile de fixation (8) en vue du serrage de la surface de
coffrage (3).
7. Panneau de coffrage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait
que l'aile de fixation (8) du profilé de bord (2) qui présente les trous filetés (11)
rencontre le côté extérieur de l'aile formant butée (4) sans être fixée.
8. Panneau de coffrage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait
que l'aile formant butée (4) présente des perçages (16) en forme de trou de serrure
ou allongés en vue d'y introduire des goujons de liaison (17), ces goujons de liaison
(17) présentant à leur extrémité au moins une partie en saillie (18) qui fait saillie
dans le sens radial par rapport à leur section transversale et qui vient en prise
par l'arrière avec le bord des perçages (16) dans sa position de verrouillage ou dans
la position dans laquelle elle a tourné, cependant que la distance et les dimensions
des perçages (16) qui sont ménagés dans l'aile formant butée (4) coïncident avec les
dimensions correspondantes de perçages analogues (19) qui sont ménagés dans des ailes
de bord (5) plates et constituées par un matériau plat de panneaux de coffrage, et
par le fait que la distance de passage entre la partie (18) en saillie dans le sens
radial et une butée conjuguée (21) du goujon de liaison qui est à distance de celle-ci
dans le sens axial et qui est par exemple une rondelle élastique conique ou similaire
correspond à l'épaisseur d'ensemble d'une aile de bord plate (5) constituée par un
matériau plat et d'une aile formant butée (4) du profilé de bord creux.
9. Panneau de coffrage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait
que les perçages (16) qui sont ménagés dans l'aile formant butée (4) à l'intérieur
du profilé de bord (2) sont disposés suffisamment près de la surface de coffrage (3)
et de l'aile de fixation (8) pour que, dans la position d'ancrage, la ou les parties
en saillie (18) qui font saillie dans le sens radial sur le goujon de liaison (17)
arrivent intérieurement jusqu'à l'aile de fixation (8) ou qu'elles pénètrent dans
un évidement (22) qui est prévu dans l'aile de fixation (8) dans la région des perçages
(16) de l'aile formant butée (4).
10. Panneau de coffrage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait
que les évidements (22) qui sont destinés à des parties en saillie (18) de goujons
de liaison (17) et les trous filetés (11) sont décalés les uns par rapport aux autres
dans la direction longitudinale du profilé de bord (2).