[0001] Die Erfindung betrifft ein ultraschallerregtes eigenfrequent schwingendes Honwerkzeug
mit einer freien Länge, die gleich dem ganzzahligen Vielfachen der halben Wellenlänge
der Ultraschallschwingung ist, und mit einem Schneidmittelbelag, dessen Vorhaltekontur
in Ruhestellung in Abweichung von der Arbeitskontur im erregten Arbeitszustand derart
bestimmt ist, dass sich die Arbeitskontur bei Ultraschallerregung unter Berücksichtigung
der Amplitude der radialen Schwingungskomponente aus der Vorhaltekontur ergibt.
[0002] Ein derartiges Honwerkzeug ist in der internationalen Anmeldung PCT/EP 91/02064 (EP-555285)
beschrieben. Die Anmeldung ist Stand der Technik nach Art. 54 (3) EPÜ. Einzelne Merkmale
sind bereits aus der DE-OS 39 19 895.2 bekannt geworden.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Honwerkzeug dieser Art derart weiterzuentwickeln,
dass die Schneidleistungen weiterhin verbessert werden.
[0004] Die Erfindung wird durch die im Patentanspruche 1 angegebenen Merkmale gelöst. Es
hat sich gezeigt, dass eine solche Übergangskontur auf das sog. Transformationsverhältnis
und das Schwingungsverhalten, sowie als konstruktiver Parameter eine vorteilhafte
Wirkung hat.
[0005] Die Erfindung betrifft betrifft ferner verschiedene vorteilhafte Weiterbildungen.
Diese sind in den Unteransprüchen definiert.
[0006] Die Erfindung macht sowohl eine Oberflächenverbesserung als auch eine verbesserte
Formkorrektur von Bohrungen möglich. Insbesondere ist die verbesserte Formkorrektur
hervorzuheben, da das Arbeiten mit einem erfindungsgemäß gestalteten Werkzeug höhere
Abtragleistungen bei extremer Genauigkeit als bei den vorbekannten Werkzeugen ermöglicht.
[0007] Eine weitere Variante dieser Hochfrequenz-Honwerkzeuge ist auch bei unrunden Werkstücken
anwendbar, so z. B. zur Bearbeitung von ovalen Bohrungen, Trochoiden oder Innenverzahnungen.
Diese Werkzeuge werden dann nicht mehr, wie beim Honen üblich, gedreht, sondern nur
noch ultraschallerregt und in Längsrichtung in die unrunden Innenformen eingeschoben.
[0008] Das in dieser Anmeldung dargestellte Hochfrequenz-Honwerkzeug ist aber auch zur Bearbeitung
von Außenkonturen geeignet. Dazu ist ein glockenförmiges Werkzeug notwendig, welches
seine unrunde Kontur und die Diamantbeschichtung innen aufweist. Derartige Werkzeuge
sind für den Einsatz beim Bearbeiten von Außenverzahnungen und Polygonprofilen brauchbar.
[0009] Ausführungsbeispiele der Erfindung und ihrer vorteilhafte Weiterbildungen werden
im folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es stellen dar:
- Figur 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel, aufgenommen in einer Spindelanordnung;
- Figur 2
- das Ausführungsbeispiel nach Figur 1 in Verbindung mit verschiedenen Wellen- und Konturenverläufen;
- Figur 3
- ein weiteres Ausführungsbeispiel in der Darstellung entsprechend Figur 2;
- Figur 4
- ein weiteres Ausführungsbeispiel, gezeigt in einer Nachjustiereinrichtung;
- Figur 5
- ein weiteres Ausführungsbeispiel.
[0010] Figur 1 zeigt ein Honwerkzeug 1, das mit seinem durch einen Außenkonus 2 gebildeten
oberen Ende in dem Innenkonus 3 eines Schallübertragungskörpers 4 sitzt, der Teil
einer Spindelanordnung 5 ist. Zu dieser Spindelanordnung gehört ein Gehäuse 6, das
über ein Zahnrad 7 und einen Zahnriemen 8 drehangetrieben wird. Das Zahnrad 7 sitzt
auf einem drehgelagerten Wellenstumpf 9. Die Spindelanordnung 5 zusammen mit dem (nicht
gezeigten) Drehantrieb des Zahnriemens 9 kann an einer vertikalen Führung auf- und
abbewegt werden, so daß das Honwerkzeug gleichzeitig eine Dreh- und eine Hubbewegung,
wie durch die Pfeile 10,11 angedeutet, ausführen kann. Auf dem oberen Ende des Schallübertragungskörpers
4 sind zwei Schwingquarze (piezzoelektrische Elemente) 12,13 angeordnet, denen die
Erregerspannung über eine Leitung 14 zugeführt wird, die durch eine Öffnung im Gehäuse
6 herausgeführt und dort über Schleifringe ihrerseits mit der erforderlichen Wechselspannung
versorgt wird. Oberhalb der Schwingquarze ist eine Ausgleichsmasse 15 angeordnet.
Der Schallübertragungskörper 4 weist Flansche 16,17 auf, die im Gehäuse 6 eingespannt
sind, die aber - wie zeichnerisch dargestellt - verdünnte Stellen aufweisen, so daß
damit der Schallübertragungskörper frei beweglich aufgehängt ist. Das Honwerkzeug
1 ist mit einem Flansch 21 versehen, der zum Abziehen ein Außengewinde aufweist. Bei
Erregung der Schwingquarze 12,13 mit einer Erregungsfrequenz im Ultraschallbereich,
z.B. zwischen 20 bis 24 kHz, entwickelt eine Ultraschallschwingung mit einer Komponente
in axialer Richtung und einer Komponente in radialer Richtung. Rechts neben der Spindelanordnung
sind die Amplitude A
A der Schwingungskomponente in axialer Richtung und die Amplitude der Schwingungskomponente
A
R in radialer Richtung in ihrer räumlichen Lage im Verhältnis zur Spindelanordnung
und Werkzeug aufgezeichnet. Es bildet sich somit im Schallübertragungskörper 4 und
im Honwerkzeug eine eigenfrequente Ultraschallschwingung aus, d.h. das Honwerkzeug
1 überträgt die Schwingung nicht als gleichsam als starrer Körper, sondern gerät selbst
in Schwingung. Dies erfolgt, wenn seine Länge, wie dargestellt, gleich der halben
Wellenlänge (lambda/2) der anregenden Ultraschallschwingung oder einem ganzen Vielfachen
(n= 1,2,...) davon ist. Die Einspannung des Honwerkzeugs 1 erfolgt derart, daß die
Amplitude A
A der Schwingungskomponente in axialer Richtung am Einspannende 30, d.h. in der Einspannebene
E, sowie ferner am freien Ende 40 des Werkzeuges jeweils ein Maximum hat, während
die Amplitude A
R der Schwingungskomponente f
R in radialer Richtung am Einspannende 30 und am freien Ende 40 jeweils gleich Null
ist. Das Honwerkzeug 1 ist im Bereich seiner unteren Hälfte, also zwischen der Stelle
L/2 und dem freien Ende 40, somit im Endbereich einer Viertelwellenlänge und mit einem
Schneidbelag 20 versehen.
[0011] Figur 2 zeigt das Honwerkzeug 1 in vergrößerter Darstellung. Der Schneidbelag 20
soll im Arbeitszustand, d.h. bei Ultraschallerregung, definierte Arbeitskontur K
A aufweisen, nämlich mit einen relativ langen zylindrischen Bereich K
Z und einen sich daran anschließenden konischen Bereich K
K. Diese Arbeitskontur K
A ist in Figur 2 links außen neben dem Honwerkzeug herausgezeichnet. Diese Arbeitskontur
bewirkt, daß das Werkzeug, wenn es in eine Bohrung in einem Werkstück eindringt, zunächst
mit dem konischen Bereich K
K geführt wird und danach mit dem zylindrischen Bereich K
Z die eigentliche Bearbeitung mit einem Vorwärts- und einem Rückwärtshub durchführt.
Um diese Arbeitskontur K
A im ultraschallerregten Betriebszustand zu erhalten, muß man berücksichtigen, daß
sich die Kontur des Schneidmittelbelages 20 entlang der Achse durch die Amplitude
A
R der Schwingungskomponente f
R in radialer Richtung verändert. Die Arbeitskontur K
A soll sich bei Ultraschallerregung als äußerste Hüllkurve der Schwingungsenden Schneidmittelbelages
darstellen. Dies muß durch die in Ruhestellung vorgegebene Kontur des Schneidmittelbelages
20, die "Vorhaltekontur" K
V, berücksichtigt werden. Diese Vorhaltekontur K
V ist ebenfalls in Figur 2 links neben dem Honwerkzeug 1 dargestellt. Es ist ersichtlich,
daß sie von der Stelle L/2, die die halbe Werkzeuglänge angibt, an der die Schwingungskomponente
f
R in radialer Richtung ihr Maximum hat, nach außen hin bis zum Ende des Bereiches K
Z leicht zunimmt und von dort dann linear abnimmt. Die Abweichungen im Durchmesser
des Werkzeugs im Bereich des Schneidbelags zwischen der Vorhaltekontur K
V und der Arbeitskontur K
A, also D(K
V) - D(K
A) liegen etwa im Bereich deltaD = 6 bis 9 Mikrometer. Die Hälfte dieses Wertes entspricht
dann etwa der maximalen bei der Abweichung zu berücksichtigenden Schwingungsamplitude
A
R in radialer Richtung. Bei der Auslegung ist noch das Transformationsverhältnis zu
berücksichtigen, d.h. die Veränderung der Schwingungsamplitude von der Einspannstelle
30 zum freien Ende 40 aufgrund der Veränderung der Werkzeuggeometrie. Zwischen der
Einspannstelle 30, an der der Durchmesser D
1 eingezeichnet ist, und dem Teil des Honwerkzeuges 1, der mit dem Schneidmittelbelag
20 belegt ist, ergibt sich eine Übergangskontur K
UE. Auch diese hat Einfluß auf das Transformationsverhältnis und das Schwingungsverhalten
und ist als Parameter zur konstruktiven Auslegung des Honwerkzeuges 1 zu betrachten.
Verschiedene mögliche Übergangskonturen K
UE sind neben dem Honwerkzeug 1 rechts in Figur 2 eingezeichnet.
[0012] Je größer der Durchmesser D
1 an der Einspannstelle im Verhältnis zum Durchmesser D
2 am freien Ende des Honwerkzeuges 1 ist, desto größer ist das Transformationsverhältnis.
Man möchte deshalb bei gegebenem Durchmesser des Schneidbelages 20 einen möglichst
großen Durchmesser D
1 an der Einspannstelle haben.
[0013] Ein derart gestaltetes Honwerkzeug 1 ist in Figur 3 dargestellt. Es unterscheidet
sich von dem Honwerkzeug nach Figur 2 dadurch, daß die Aufnahme am Ende des Schallübertragungskörpers
4 durch einen Innenkonus 22 am Honwerkzeug 1 erfolgt, wobei dann entsprechend das
Ende des Schallübertragungskörpers 4 mit einem Außenkonus 23 versehen ist. Die Amplituden
A
AO der Schwingungskomponente f
A in axialer Richtung an der Einspannstelle 30 und die Amplitude A
A1 am freien Ende 40 sind eingezeichnet. Bei der dargestellten geometrischen Auslegung
ergibt sich somit sogar von der Einspannstelle 30 zum freien Ende 40 eine Amplitudenverstärkung,
d.h. das Verhältnis A
A1:A
A0 ist größer 1, wie eingezeichnet.
[0014] Figur 4 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel ein Honwerkzeug 100, versehen mit
einem Schneidbelag 120. Bei Abnutzung des Schneidmittelbelages 120 erfolgt eine Nachjustierung
durch plastische Verformung. Zu diesem Zweck ist das Honwerkzeug 100 im Bereich B
GV seines größten Verschleißes, der den Übergangsbereich zwischen konischem Bereich
K
K und zylindrischen Bereich K
Z einschließt, mit einer bauchigen Innenbohrung 121 versehen. Über im wesentlichen
dieselbe axiale Länge erstreckt sich der bauchig verbreiterte Teil 121' der Innenbohrung
121. Zur Nachjustierung bringt man das Honwerkzeug 100 in der dargestellten Weise
in einen Einspannkonus 130 ein, der an einem Gegenhalter 131 angeordnet ist. Dann
wird in die vordere Öffnung 121'' der Innenbohrung 121 ein Druckstück 140 eingesetzt.
Auf dieses Druckstück wird durch eine hydraulische Preßeinrichtung 141, die lediglich
strichpunktiert angedeutet ist, Druck ausgeübt. Das Druckstück 140 ragt mit seinem
vorderen als Dorn ausgebildeten Ende 140' in die Öffnung 121'' der Bohrung 121 hinein.
Anschließend an das vordere Ende 140' weist das Druckstück 140 ein stufenförmig verbreitertes
zylindrisches Teil 140'' auf. Der Durchmesser dieses zylindrisches Teils 140'' überdeckt
jedoch nicht die gesamte Stirnfläche des vorderen Endes des Honwerkzeuges 100, sondern
ist lediglich soweit verbreitert, daß sich eine problemlose Einleitung der von der
hydraulischen Preßeinrichtung 141 ausgeübten Kraft in das Honwerkzeug 100 ergibt,
jedoch derart, daß im Honwerkzeug 100 selbst Schubspannungen entstehen, die sich durch
eine plastische Verformung in radialer Richtung und damit eine Aufweitung des Honwerkzeuges
zur Kompensation des Verschleißes abbauen.
[0015] Zur Kompensation des Schneidbelages ist es aber auch möglich, die Eingangsamplitude
A
AO (vgl. Fig. 3) zu erhöhen, so daß damit - bei gleichbleibenden sonstigen Parametern
- auch die Amplitude der Schwingungskomponente in radialer Richtung im Bereich B
GV entsprechend erhöht wird.
[0016] Eine weitere Möglichkeit der Kompensation des Verschleißes des Schneidbelages besteht
darin, die Parameter der Kinematik des Hubvorgangs, insbesondere die Hubgeschwindigkeit
(Veränderung der Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung in Richtung des Pfeiles
11; vgl. Fig. 1) zu verändern. Es hat sich gezeigt, daß bei geringer Hubgeschwindigkeit
vergleichsweise größere Durchmesserzuwachse erreicht werden können als bei hohen Hubgeschwindigkeiten.
Das dürfte daran liegen, daß bei langsamer Bewegung der Schneidbelag sich freischneiden
kann und somit ein höherer Materialabtrag, aber auch höhere Rautiefen entstehen.
[0017] Ein Werkzeug, wie es z.B. - ohne Drehbewegung - zur Bearbeitung unrunder Formen verwendet
werden kann, ist in Figur 5 gezeigt. Das Werkzeug besteht aus einem Einspannkonus
150 und einem Werkzeugkörper 151. Die Übergangskontur zwischen Einspannkonus 150 und
Werkzeugkörper 151 ist dabei fast rechtwinklig. Andere mögliche Übergangskonturen
sind in Figur 5 links bei (a) dargestellt. Die sich dabei ergebende Amplitude über
der Höhe ist bei (b) gezeigt. Auch hier ist sicherzustellen, daß, wie eingezeichnet,
die Länge des Werkzeuges gleich der Hälfte der Wellenlänge der erregenden Ultraschallschwingung
ist.
Bezugszeichenliste
[0018]
- 1
- Honwerkzeug
- 2
- Außenkonus
- 3
- Innenkonus
- 4
- Schallübertragungskörper
- 5
- Spindelanordnung
- 6
- Gehäuse
- 7
- Zahnrad
- 8
- Zahnriemen
- 9
- Wellenstumpf
- 10,11
- Pfeile
- 12,13
- Schwingquarze
- 14
- Leitung
- 15
- Ausgleichsmasse
- 16,17
- Flansche
- 20
- Schneidbelag
- 21
- mit Gewinde versehener Flansch an 1
- 22
- Innenkonus
- 23
- Außenkonus
- 30
- Einspannende
- 40
- freies Ende
- AA
- Amplitude in axialer Richtung
- AR
- Amplitude in radialer Richtung
- fA
- Schwingungskomponente in axialer Richtung
- fR
- Schwingungskomponente in radialer Richtung
- AAO
- Amplitude in axialer Richtung an der Einspannstelle
- AA1
- Amplitude am freien Ende
- KZ
- zylindrischer Bereich der Kontur von 20
- KK
- konischer Bereich der Kontur von 20
- KA
- Arbeitskontur
- KV
- Vorhaltekontur
- L/2
- Stelle der halben Werkzeug- und Wellenlänge
- KUE
- Übergangskontur
- 100
- Honwerkzeug
- 120
- Schneidbelag
- 121
- bauchige Innenbohrung
- 121'
- radial verbreiterte Teil von 121
- 121''
- vordere Öffnung von 121
- BGV
- Bereich größten Verschleißes
- 130
- Einspannkonus
- 131
- Gegenhalter
- 140
- Druckstück
- 140'
- vorderes Ende von 140
- 140''
- zylindrisches Teil von 140
- 141
- hydraulische Presseinrichtung
- 150
- Einspannkonus
- 151
- Werkzeugkörper
1. Ultraschallerregtes eigenfrequent schwingendes Honwerkzeug mit einer freien Länge,die
gleich dem ganzzahligen (n = 1, 2, ...) Vielfachen der halben Wellenlänge (lambda/2)
der Ultraschallschwingung ist, und mit einem Schneidmittelbelag (20), dessen Vorhaltekontur
(KV) in Ruhestellung in Abweichung von der Arbeitskontur (KA) im erregten Arbeitszustand derart bestimmt ist, dass sich die Arbeitskontur (KA) bei Ultraschallerregung unter Berücksichtigung der Amplitude (AR) der radialen Schwingungskomponente (fR) aus der Vorhaltekontur (KV) ergibt, wobei zwischen dem Einspannende (30) des Honwerkzeugs (1) und dem mit dem
Schneidmittelbelag (20) versehenen Teil des Honwerkzeugs (1) eine sich verjüngende
Übergangskontur (KUE) vorgesehen ist.
2. Honwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergangskontur (KUE) so bestimmt ist, dass das Amplitudenverhältnis der Amplitude (AAO) der Schwingungskomponente in axialer Richtung am Einspannende (30) zur Amplitude
(AA1) derselben Schwingungskomponente am freien Ende (40) eine Verstärkung (AA1 : AA0 größer 1) ergibt.
3. Honwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Einspannende (30) des Honwerkzeuges (1) zur Einspannung am Ende des Schallübertragungskörpers
(4) einer Spindelanordnung (5) mit einem Innenkonus (22) versehen ist.
4. Honwerkzeug nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Honwerkzeug (1) mit einem Flansch mit Außengewinde (21) zum Abziehen des
Honwerkzeugs versehen ist.
5. Honwerkzeug nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass
es (100) im Bereich größten Verschleißes (BGV), der vorzugsweise den Übergang zwischen konischem Bereich (KK) und zylindrischen Bereich einschließt, mit einer bauchigen Innenbohrung (121) versehen
ist.
6. Honwerkzeug nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine unrunde Innen- oder Außenkontur.
7. Verfahren zum Nachjustieren eines Honwerkzeugs nach einem der Ansprüche 1 bis 6 bei
Verschleiß, gekennzeichnet durch plastische Verformung des Honwerkzeuges in radialer Richtung.
8. Verfahren zur Nachjustierung eines Honwerkzeugs nach Anspruch 5 bei Verschleiß, dadurch gekennzeichnet, dass in axialer Richtung auf das Honwerkzeug (100) von einer Preßeinrichtung (141)
Druck ausgeübt und es (100) dadurch im Bereich der bauchigen Innenbohrung (121) plastisch
in radialer Richtung verformt wird.
9. Verfahren zur Nachjustierung eines Honwerkzeugs nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
gekennzeichnet durch Erhöhung der Schwingungsamplitude (AAO) an der Einspannstelle.
1. Ultrasonically excited honing tool oscillating with its eigenfrequency and having
a free length equal to an integer (n=1, 2, ...) multiple of the half wave length (lambda/2)
of the ultrasonic frequency, provided with a cutting means coating (20), the provided
contour (Kv) in inoperative condition being determined to be different form the working contour
(KA) in, the excited working condition such that the working contour (KA) in ultrasonically excited condition is determined by the provided contour (KV) and the amplitude (AR) of the radial oscillation component (fR), in which between the chuck end (30) of the honing tool (1) and the portion of the
honing tool (1), on which said cutting means coating (20) is provided, there is a
tapering transition contour (KUE).
2. Honing tool in accordance to claim 1, characterized in that the transition contour
(KUE) is determined such that the ratio of the amplitude (AAO) of the oscillation component in axial direction at the chuck end (30) and of the
amplitude (AA1) of the same oscillation component at the free end (40) results in an amplification
(AA1:AAo>1).
3. Honing tool in accordance to claim 1 or 2 characterized in that the chuck end (30)
of the honing tool (1) is provided with an interior cone (22) for being clamped by
the end of a sound transmission body (4) of a spindle assembly (5).
4. Honing tool in accordance to claim 1, 2 or 3, characterized in that the honing tool
(1) is provided with a flange (1) with an outer thread (21) for pulling off the honing
tool.
5. Honing tool in accordance to claim 1 or one of the following, characterized that in
the area of greatest wear (BGV), which preferably includes the transition between the conical area (KK) and the cylindrical area, it (100) is provided with a bellied interior bore (121).
6. Honing tool in accordance to claim 1 or one of the following, characterized by a non-circular
interior or exterior contour.
7. Method for readjusting of a honing tool in accordance to one of the claims 1 to 6,
when wear has occurred, characterized by plastic deformation of the honing tool in
radial direction.
8. Method for readjustment of a honing tool in accordance to claim 5 when wear has occurred,
characterized in that pressure is applied to the honing tool (100) in axial direction
by a pressuring device (141) in such a manner that it (100) thereby is deformed plastically
in radial direction in the area of its bellied interior bore (121).
9. Method for readjustment of a honing tool in accordance to one of claims 1 to 6, characterized
by increasing the oscillation amplitude (AAO) at the chuck end.
1. Outil d'honage excité par ultrasons et oscillant à fréquence propre, avec une longueur
libre égale à un multiple entier (n = 1, 2, ...) de la demi-longueur d'onde (lambda/2)
de l'onde ultrasonore, présentant un revêtement du moyen coupant (20), dont le contour
dérivé (KV) en position de repos, différent du contour de travail (KA) en état excité de travail, est déterminé de telle sorte que le contour de travail
(KA) sous excitation ultrasonore s'obtienne à partir du contour dérivé (KV) en tenant compte de l'amplitude (AR) de la composante d'oscillation radiale (FR), un contour intermédiaire (KUE) éffilé étant prévu entre l'extrémité de fixation (30) de l'outil d'honage (1) et
la partie de l'outil d'honage (1) munie du revêtement de découpe (20).
2. Outil d'honage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le contour intermédiaire
(KUE) est déterminé de telle façon que le rapport de l'amplitude (AA0) de la composante d'oscillation en direction axiale à l'extrémité de fixation (30)
à l'amplitude (AA1) de la même composante oscillante à l'extrémité libre (40) produise une amplification
(AA1 : AA0 > 1).
3. Outil d'honage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'extrémité
de fixation (30) du dit outil (1) est munie d'un cône intérieur (22) en vue de sa
fixation à l'extrémité d'un transducteur de son (4) d'un assemblage de broche (5).
4. Outil d'honage selon l'une des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que l'outil
d'honage (1) est muni d'un flasque avec filetage extérieur (21) pour le démontage
de l'outil.
5. Outil d'honage selon la revendication 1 ou l'une des revendications suivantes, caractérisé
en ce qu'il (100) est muni, dans la zone de plus grande usure (BGV), laquelle comprend de préférence la zone de transition entre zone conique (KK) et zone cylindrique, d'un alésage intérieur (121) ventru.
6. Outil d'honage selon la revendication 1 ou l'une des revendications suivantes, caractérisé
par un contour intérieur ou extérieur non circulaire.
7. Procédé pour réajuster un outil d'honage selon l'une des revendications 1 à 6 après
usure, caractérisé par une déformation plastique de l'outil d'honage en direction
radiale.
8. Procédé pour réajuster un outil d'honage selon la revendication 5, après usure, caractérisé
par le fait que l'on exerce une pression en direction axiale sur l'outil d'honage
(100) à l'aide d'un dispositif de pression (141) et que l'outil (100) subit de ce
fait une déformation plastique en direction radiale dans la zone d'alésage intérieur
ventru (121).
9. Procédé pour réajuster un outil d'honage selon l'une de revendications 1 à 6, caractérisé
par une augmentation de l'amplitude d'oscillation (AAO) à l'extrémité de fixation.