| (19) |
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(11) |
EP 0 633 960 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.1996 Patentblatt 1996/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.04.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D06B 5/08 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9300/306 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9320/276 (14.10.1993 Gazette 1993/25) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM WASCHEN EINER TEXTILEN WARENBAHN UND ENTSPRECHENDE BREITWASCHMASCHINE
PROCESS FOR WASHING A TEXTILE WEB AND CORRESPONDING BROAD WASHING MACHINE
PROCEDE POUR LE LAVAGE D'UNE BANDE DE MATIERE TEXTILE ET MACHINE A LAVER AU LARGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
02.04.1992 DE 4211055
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.01.1995 Patentblatt 1995/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Eduard Küsters Maschinenfabrik GmbH & Co. KG |
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47805 Krefeld (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BECKSTEIN, Helmut
D-8403 Bad Abbach (DE)
- BORS, Hans
CH-8117 Fällandern (CH)
- BRENDEL, Bernhard
D-4155 Grefrath 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Dipl.-Ing. Walter Kuborn
Dipl.-Phys. Dr. Peter Palgen |
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Mulvanystrasse 2 40239 Düsseldorf 40239 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-93/05225 DE-A- 2 814 196 FR-A- 2 001 699
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DE-A- 2 059 308 DE-A- 3 103 359
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Waschen einer textilen Warenbahn gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Breitwaschmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs
2.
[0002] Breitwaschmaschinen für textile Warenbahnen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt.
Ein wesentliches Problem besteht in vielen Fällen darin, daß im Innern der Warenbahn
aus den üblichen vorbehandlungs- und Naßveredelungsstufen (Entschlichten, Auswaschen
von Präparationen, Färberei, Druckerei, Appretur) Reststoffe der entsprechenden Art
zurückbleiben. Insbesondere bei sehr schweren oder dichten Warenbahnen kann der Aufwand
an Energie und Waschwasser bei den bekannten Waschverfahren sehr groß werden, wenn
eine hinreichende Entfernung der Reststoffe erzielt werden soll.
[0003] Aus der DE 20 59 308 A 1 sind ein gattungsgemäßes Verfahren und eine solche Anordnung
zum Ausspülen von Waschlauge aus Gewebeartikeln bekannt, bei welchen von oben auf
die zwischen Siebbändern horizontal geführte Warenbahn Dampf aus einer Spüleinheit
in Mischung mit mitgerissenem Wasser aus einer sich quer über die Breite der Warenbahn
erstrekkenden Schlitzdüse aufgeblasen wird. Mit etwas Abstand unterhalb des unteren
Siebbandes ist unter der Schlitzdüse eine mit einer Eintrittsöffnung versehene Auffangeinrichtung
angeordnet, in der die durch die Warenbahn hindurchgetretene mit den ausgewaschenen
Reststoffen beladene Flüssigkeit drucklos aufgefangen und in die Spüleinheit zurückgepumpt
wird.
[0004] Versuche haben gezeigt, daß die mit einer solchen Anordnung erzielbaren Wascheffekte
diejenigen herkömmlicher Wascheinheiten nicht nennenswert übersteigen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem gattungsgemäßen Verfahren und
einer solchen Breitwaschmaschine eine verbesserte Waschwirkung zu erzielen.
[0006] Diese Aufgabe wird in ihrem verfahrensmäßigen Aspekt durch die in Anspruch 1 wiedergegebene
Erfindung gelöst.
[0007] Ein wesentlicher Punkt der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß Dampf in die Warenbahn
auf deren einer Seite hinein injiziert und in der Nachbarschaft des Injektions-bereichs
auf der anderen Seite samt dem in der Warenbahn verbliebenen Reststoffen unter der
Wirkung eines kräftigen Unterdrucks wieder abgezogen wird. Es hat sich gezeigt, daß
erst das Aufblasen des Dampfes unter deutlichem Überdruck bei praktisch gleichzeitigem
Absaugen von der anderen Seite her unter einem Unterdruck von mindestens 0,2 bar eine
wesentliche Steigerung der Waschwirkung ergibt. Der Unterdruck soll also nicht nur
zur Erzielung einer bloßen Wegförderung des durch die Warenbahn hindurchgetretenen
Mediums ausreichen, sondern eine kräftige Durchströmung der Warenbahn ergeben, so
daß die gerade von dem aufgeblasenen Dampf getroffenen Reststoffe in diesem Zustand
gewissermaßen aus der Bahn herausgerissen werden. Dadurch ist in relativ einfacher
Weise ein wirksameres Waschen möglich (gegebenenfalls zusätzlich zu üblichen Waschvorgängen).
Der Energieaufwand bleibt in Grenzen, da der Dampf bzw. dessen Kondensat im wesentlichen
vollständig abgezogen werden und im Kreislauf verbleiben können. Je nach Einstellung
des Dampfes kann eine feuchte Warenbahn die Breitwaschmaschine mit wenig geringerer,
eine trockene Warenbahn die Breitwaschmaschine mit nur geringfügig erhöhter Feuchtigkeit
verlassen, so daß der Wärmeinhalt der Warenbahn im wesentlichen unverändert bleibt
und jedenfalls auf diesem Wege nicht viel Wärme aus dem Prozeß heraustransportiert
wird.
[0008] Der Ausdruck "in der Nachbarschaft" für die gegenseitige Lage der Austrittsöffnung
und der Eintrittsöffnung soll besagen, daß das Aufbringen des Dampfes auf der einen
Seite der Warenbahn und das Absaugen von der anderen Seite nicht in einem größeren
Abstand voneinander in Förderrichtung und einem dem entsprechenden zeitlichen Abstand
erfolgen sollen, sondern in einem Zuge. Wenn es auch nicht zwingend ist, daß die Austrittsöffnung
und die Eintrittsöffnung einander genau gegenüber liegen, und auch nicht, daß beide
mit ihren Begrenzungen unter Druck an der Warenbahn anliegen (wenn gleich dies die
bevorzugte Ausführungsform ist), so sollen die vorkommenden Abstände der Öffnungen
bzw. ihrer Begrenzungen in Förderrichtung der Warenbahn und senkrecht zur Bahnfläche
in der Größenordnung der Ausdehnungen der Öffnungen in Förderrichtung liegen, also
in der Praxis jeweils in der Größenordnung von Millimetern oder höchstens wenigen
Zentimetern liegen. Durch diese enge "Nachbarschaft" ist es möglich, die zur Erzielung
der Waschwirkung erforderlichen Drücke auf der Druckseite und der Saugseite aufrechtzuerhalten,
ohne übermäßig dimensionierte Druck- und Saugpumpen einsetzen zu müssen.
[0009] Durch die Dampfbeaufschlagung wird der Warenbahn bzw. den darauf befindlichen Reststoffen
thermische und mechanische Energie zugeführt. Die Reststoffe bestehen in vielen Fällen
aus organischen Behandlungsmitteln oder Hilfsmitteln oder umfassen solche Mittel,
die erhebliche Molekülgrößen aufweisen. Die Vorstellung geht dahin, daß diese großen
Moleküle durch die Energiezufuhr bis zur Zerlegung oder Aufspaltung angeregt und durch
das Absaugen "in der Nachbarschaft" in diesen beweglicheren Zustand von der Bahn entfernt
werden, bevor sie sich wieder zu größeren und weniger beweglichen Einheiten zusammenfinden
können.
[0010] Aus der DE 31 03 359 A1 ist eine Vorrichtung zum gleichmäßigen Aufbringen einer kleinen
Menge eines Behand-lungsmittels in Schaumform auf die Oberfläche einer Bahn eines
Behandlungsgutes bekannt, bei der der Schaum aus einer Schaumauftragseinrichtung zunächst
auf ein oberhalb der Bahn mitlaufendes Siebband aufgebracht wird. Das Siebband kommt
dann mit der Bahn zusammen, wobei schon ein Teil des in dem Siebband gehaltenen Schaums
durch den bloßen Kontakt auf die Bahn übergeht. Die Bahn und das Siebband durchlaufen
dann gemeinsam ein Quetschwalzenpaar. um den Übergang zu unterstützen, kann dem Quetschwalzenpaar
nachgeschaltet auf der Rückseite der Bahn eine Saugdüse vorhanden sein, deren Wirkung
in einigen Fällen noch durch eine oberhalb der Bahn der Saugdüse gegenüber anordnete
Blasdüse unterstützt werden kann. Es geht also bei der DE 31 03 359 A1 um das Aufbringen
und gleichmäßige Verteilen eines Stoffes auf die Bahn,m der auf oder in der nahn verbleiben
und dort seine Wirkung ausüben soll und der nicht etwa zerlegt bzw. aufgespalten und
von der Bahn entfernt werden soll.
[0011] Die reinigungsunterstützende Wirkung des Dampfes ist Für sich genommen auch von den
üblichen Dampfreinigern bekannt, bei denen Dampf aus einer Düse zum Beispiel auf Teppiche
oder Polstermöbel gesprüht wird. Das Absaugen in einem Zuge von der anderen Seit mit
einem kräftigen Unterdruck fehlt hier allerdings.
[0012] In ihrem apparativen Aspekt ist die Erfindung in Anspruch 2 wiedergegeben.
[0013] Es hat sich gezeigt, daß die Waschwirkung noch verbessert wird, wenn der Unterdruck
auf der Absaugseite mindestens jeweils 0,5 bar beträgt (Anspruch 3).
[0014] In den Ansprüchen 4 bis 11 sind verschiedene im Rahmen der Erfindung mögliche Ausgestaltungen
der Austritts-bzw. Eintrittsöffnung wiedergegeben.
[0015] Ein wichtiges Merkmal ist die Verstellbarkeit der Öffnungen gemäß Anspruch 12, weil
dadurch eine Anpassung an verschiedene Waren möglich ist. Um die optimale Waschwirkung
zu erzielen, ist es verständlich, daß Ausbildung und Anordnung der Öffnungen z.b.
bei lockerer dünner Ware, bei dichtgeschlagener fester Ware, bei Polware und gar bei
Teppichen unterschiedlich sein muß.
[0016] Besonders vorteilhaft zur Geltung kommt die Einstellbarkeit im Zusammenwirken mit
einer Steuer- und Regeleinrichtung nach Anspruch 13, die es erlaubt, den Waschvorgang
in Abhängigkeit von warenspezifischen Parametern zu regeln, das heißt selbsttätig
auszugestalten.
[0017] Die Steuer- und Regeleinrichtung kann mehrere den einzelnen Komponenten der Maschine
zugeordnete Regler umfassen; bevorzugt ist jedoch die Zusammenfassung der wesentlichen
oder ailer Steuer- und Regelglieder in einer zentralen steuer- und Regeleinheit (Anspruch
15).
[0018] Dies kann gemäß Anspruch 15 insbesondere die Strömungsmenge und/oder den Strömungsdruck
betreffen und, was die Ausdehnung der Öffnungen in Förderrichtung, d.h. die Breite
der Schlitzdüsen betrifft, in der in Anspruch 16 wiedergegebenen Weise realisiert
werden.
[0019] Eine wichtige Einflußgröße für den Waschvorgang ist die Fördergeschwindigkeit der
Warenbahn, die nach Anspruch 17 in die Regelung einbezogen werden kann.
[0020] Eine besondere Regelgröße, die für die Waschwirksamkeit charakteristisch ist, ist
die Konzentration der aus der Warenbahn ausgewaschenen Reststoffe in dem abgesaugten
Medium. Diese kann gemäß Anspruch 18 in die Regelung einbezogen werden.
[0021] Alternativ kann auch die Konzentration der auf der Warenbahn verbliebenen Reststoffe
bestimmt werden und der entsprechende Konzentrationswert zur Regelung dienen (Anspruch
19).
[0022] Je nach den auszuwaschenden Reststoffen und der Besonderheit der vorliegenden Warenbahn
kann es zweckmäßig sein, außer dem Dampf zusätzlich ein Gas z.B. Luft und/oder eine
Flüssigkeit, z.B. Wasser in die Warenbahn zu injizieren und zusammen mit dem Dampf
auf der anderen Seite wieder abzusaugen (Anspruch 20).
[0023] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch angedeutet.
Fig. 1 bis 3 zeigen in Betracht kommende Anordnungen der Austritts- und Eintrittsöffnungen;
Fig. 4 zeigt ein Schaltbild einer speziellen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Breitwaschmaschine.
[0024] In den Fig. 1 bis 3 ist eine textile Warenbahn 1 angedeutet, die in ausgebreiteter
Lage horizontal gefördert wird und eine gewisse Durchlässigkeit aufweist, sodaß auf
die Warenbahn 1 aufgeblasener Dampf durch die Warenbahn 1 hindurchtreten kann.
[0025] Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist oberhalb der Warenbahn 1 eine Injektionseinrichtung
10 mit einer quer über die Breite der Bahn, also senkrecht zur Zeichenebene verlaufenden
Austrittsöffnung 10' vorgesehen. Die Austrittsöffnung 10' ist durch eine Schlitzdüse
40 begrenzt, deren Ausdehnung in Förderrichtung 1' der Warenbahn 1, d.h. deren Schlitzbreite
41 verstellbar ist. Ein in Betracht kommender Bereich für die Schlitzbreite 41 ist
etwa 1 bis 2mm.
[0026] Unterhalb der Warenbahn 1 ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 eine Absaugeinrichtung
20 mit einer Eintrittsöffnung 20' vorgesehen, die durch eine Schlitzdüse 50 mit verstellbarer
Schlitzbreite 51 gebildet ist. Die Ausdehnung der Austrittsöffnungen bei den Schlitzdüsen
40,50 in Breitenrichtung der Warenbahn, ist der Breite der Warenbahn 1 anpaßbar, so
daß keine Verluste an Dampf oder Saugleistung eintreten.
[0027] In dem Ausführungsbeispiel sind die Schlitzbreite 41 und 51 gleich und liegen die
Schlitzdüsen 40,50 einander genau gegenüber. Die Austrittsränder der Schlitzdüsen
40,50 liegen unter leichtem Druck von beiden Seiten an der Warenbahn 1 an.
[0028] In der Injektionseinrichtung 10 wird Dampf unter einem Überdruck von mindestens 0,2
Bar, besser noch etwas höher, z.B. im Bereich von 0,5 Bar auf die Oberseite der Warenbahn
1 auf- und in diese hineingeblasen, was durch den Pfeil I angedeutet ist. Auf der
gegenüberliegenden, d.h. in Fig. 1 unteren Seite wird das durch die Warenbahn 1 hindurchgetretene
Medium, d.h. ein Gemisch aus Dampf, Wasser und den aus der Warenbahn 1 herausgelösten
Reststoffen mit einem Unterdruck von mindestens 0,2 Bar, besser von 0.5 Bar abgesaugt,
was durch den Pfeil A symbolisiert sein soll.
[0029] Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 entspricht die Schlitzdüse 40 derjenigen nach
Fig. 1. Die Warenbahn 1 liegt an den Düsenrändern an. Die Schlitzdüse 50' der Absaugeinrichtung
20 jedoch hat eine etwa doppelt so große Breite 51' wie die Schlitzdüse 40 und ist
mit ihrer nacheilenden Begrenzung um eine Strecke 52' in Förderrichtung 1' versetzt.
Die Strecke 52' ist kleiner als die Breite 41 der Schlitzdüse 40, so daß die Schlitzdüse
50' in dem Bereich 54'noch teilweise unter der Schlitzdüse 40 gelegen ist, sich aber
in ihrer Ausdehnung in Förderrichtung 1 über diese hinaus er streckt, so daß in dem
Bereich 53 außer dem in der Warenbahn verbliebenen Dampf, dem dort gebildeten Kondensat
und den zu entfernenden Reststoffen Luft aus dem Außenraum durch die Warenbahn 1 hindurchgesaugt
wird. In dem Bereich 52' liegt der Austrittsöffnung 10' keine Düse gegenüber, doch
ist die Menge an Dampf, die hier durch die Warenbahn 1 hindurch in den Außenraum austritt,
relativ gering, da besonders in der ersten Phase der aufgeblasene Dampf sogleich auf
und in der Warenbahn kondensiert und überwiegend bis zum Erreichen der Schlitzdüse
50' in dieser verbleibt.
[0030] In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die Schlitzdüse 50" der Absaugeinrichtung
20 etwa dreimal so breit wie die Schlitzdüse 40 der Injektionseinrichtung 10 und gegenüber
dieser mit ihrer nacheilenden Kante um eine Strecke 52" in Förderrichtung 1' versetzt,
die größer ist als die Breite 41 der Schlitzdüse 40. Es liegt also keine Überdeckung
der Schlitzdüsen 40 und 50" mehr vor.
[0031] Außerdem unterscheidet sich das Ausführungsbeispiel der Fig. 3 dadurch von den beiden
vorangehenden Ausführungsbeispielen, daß die Ränder der Schlitzdüse 41 etwas oberhalb
der Warenbahn gelegen sind, d.h. einen gewissen Abstand von der Warenbahn 1 senkrecht
zu deren Fläche einhalten. Ein Teil des im Sinne des Pfeiles I aufgeblasenen Dampfes
wird also seitlich parallel zur Warenbahn abströmen und sich teilweise auf dieser
kondensieren bzw., soweit er über die Schlitzdüse 50" gerät, von dem dort herrschenden
Unterdruck im Sinne des Pfeiles A in die Warenbahn 1 hinein- und durch diese hindurchgerissen
werden. Auf den Rändern der Schlitzdüsen 50,50',50" wird die Warenbahn 1 allerdings
immer anliegen, da sie von dem dort herrschenden Unterdruck angesaugt wird.
[0032] Die Austrittsöffnung 10' und die Eintrittsöffnung 20' sollen aber stets in Nachbarschaft
zueinander verbleiben, was bedeuten soll, daß beide um nicht mehr als die Größen-ordnung
einer Schlitzdüsenbreite voneinander entfernt sein sollen. Sowohl die Versetzungsbeträge
54' und 54" als auch der Abstandsbetrag 42 sollen also nur wenige Millimeter oder
Zentimeter betragen. Es ist also nicht vorgesehen, die Injektion des Dampfes im Sinne
des Pfeiles I an einer Stelle und das Absaugen im Sinne des Pfeiles A an einer beispielsweise
ein Meter dahinter gelegenen Stelle vorzunehmen. Der Dampf soll vielmehr aufgebracht
und in die Warenbahn 1 injiziert und sogleich oder praktisch sogleich wieder abgesaugt
werden.
[0033] Das Ausführungsbeispiel der Fig. 4 entspricht hinsichtlich Ausbildung und Anordnung
von Austrittsöffnung 10' und Eintrittsöffnung 20' dem Ausführungsbeispiel nach Fig.
1. Die Warenbahn 1 wird über Führungswalzen 2 bis 5, von denen mindestens die Führungswalze
5 über einen Antriebsmotor 6 angetrieben ist, zwischen der Injektionseinrichtung 10
und der Absaugeinrichtung 20 hindurchgezogen. Die Injektionseinrichtung 10 und die
Absaugeinrichtung 20 weisen eine Injektions-Schlitzdüse 11 bzw. eine Absaug- Schlitzdüse
21 auf, welche mittels Andrückeinrichtungen 12 bzw. 22 unter Zwischenlage der Warenbahn
1 gegeneinander gedrückt werden. Dadurch steht der Innenraum der Injektionseinrichtung
10 mit dem Innenraum der Absaugeinrichtung 20 nur durch die Warenbahn 1 getrennt in
Verbindung. Nach außen sind die Innenräume bei diesem Ausführungsbeispiel im wesentlichen
dicht abgeschlossen.
[0034] Die Injektions-Schlitzdüse 11 und die Absaug-Schlitzdüse 21 weisen jeweils einen
Verstellschieber 13 bzw. 23 auf, der über einen Verstellmotor 14 bzw. 24 einstellbar
ist. Die Einstellung erfolgt hierbei derart, daß die Ausdehnung der Schlitzdüsen 11,21
in Förderrichtung 1', also die Länge L, über welche die Warenbahn 1 zwischen den Berandungen
der Schlitzdüsen 11 und 21 eingeklemmt ist, eingestellt und bedarfsweise angepaßt
werden kann. Die Länge der Schlitzdüsen 11,21, also ihre Ausdehnung senkrecht zur
Förderrichtung 1' der Warenbahn 1 (also senkrecht zur Zeichenebene) ist der Breite
der Warenbahn 1 angepaßt. Hierzu können die Schlitz düsen 11,21 teleskopartig ineinander
gesteckte und gegeneinander verschiebbare Elemente umfassen.
[0035] Der Innenraum der Absaugeinrichtung 20 steht mit der Saugseite einer Saugpumpe 25
in Verbindung, die das durch die Warenbahn 1 hindurchgetretene Gemisch absaugt, verdichtet
und einem Wärmetauscher/Kondensator 26 zuführt. Das aus dem Wärmetauscher 26 abgekühlt
kommende Kondensat mit den darin enthaltenen, aus der Warenbahn 1 entfernten Reststoffen
wird von einer Kondensatpumpe 27 über ein Ventil 28 einer Waschmedium-Eingangsleitung
33 zugeführt. Die Strömungsmenge des Waschmediums in der Eingangsleitung 33 wird über
einen Strömungsfühler 32 abgetastet, dessen Ausgangs-signal einer Regeleinrichtung
7 zugeführt werden.
[0036] Weiterhin steht der druckseitige Ausgang der Kondensatpumpe 27 über ein Teststromventil
29 mit einem Testgerät 30 in Verbindung, welches Ausgangssignale erzeugt, die den
Verunreinigungszustand des Kondensats bzw. dessen Konzentration an aufgenommenen Reststoffen
wiederspiegeln. Das untersuchte Kondensat wird im hier gezeigten Ausführungsbeispiel
wieder der Eingangsleitung zugeführt, kann aber auch verworfen werden, da die zur
Untersuchung noch notwendige Flüssigkeitsmenge gering ist. Das Rückführventil 28 und
das Teststromventil 29 werden von der zentralen Steuer- und Regeleinheit 7 gesteuert.
[0037] Die Eingangsleitung 33 steht über ein von der zentralen Steuer- und Regeleinheit
7 gesteuertes Frischwasserventil 31 mit einer Frischwasserzufuhr in Verbindung und
führt durch den Wärmetauscher 26, sodaß zurückgeführtes Kondensat vermischt mit Frischwasser
im Wärmetauscher 26 aufgeheizt werden kann.
[0038] Die aus dem Wärmetauscher 26 kommende vorgeheizte Flüssigkeit wird einem Dampferzeuger
19 zugeführt, der mittels einer von der zentralen Steuer- und Regeleinheit 7 gesteuerten
Heizung 18 beheizt werden kann. Bei dem Dampferzeuger 19 ist eine Abwasserleitung
9 vorgesehen, über welche Abwasser aus dem Dampferzeuger 19 über ein von der zentralen
Steuer-und Regeleinheit 7 gesteuertes Ventil 17 abgelassen werden kann. Dadurch ist
es möglich, im Dampferzeuger 19 ein Eindampfen des rückgeführten Kondensats vorzunehmen
und dieses im Dampferzeuger 19 auf einer gleichbleibend hohen Konzentration an Reststoffen
zu halten, sodaß die abgelassenen Abwassermengen gering sind bzw. die aus der Warenbahn
1 entfernten Reststoffe in dem Abwasser in hoher Konzentration anfallen.
[0039] Der Dampferzeuger 19 liefert Dampf über ein von der zentralen Steuer- und Regeleinheit
7 gesteuertes Dampfregelventil 16 zur Injektionseinrichtung 10. Darüber hinaus ist
eine von der zentralen Steuer- und Regeleinheit 7 gesteuerte Pumpe 8 vorgesehen, um
rückgeführtes Kondensat unter Umgehung des Dampferzeugers 19 direkt dem Dampf hinter
dem Ventil beizumischen. Gegebenenfalls kann hier auch eine andere Waschflüssigkeit
oder Frischwasser beigemengt werden. Auf diese Weise kann der Dampf in seinem Sättigungsgrad
beeinflußt werden. Die Beimengung erfolgt auch hier wieder geregelt durch die zentrale
Steuer- und Regeleinheit 7. Weiterhin ist vorgesehen, dem Dampf ein Gas, insbesondere
Luft beizumengen. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn auf Grund der gegebenen
Verhältnisse an der Warenbahn 1 große Strömungsmengen pro Zeiteinheit notwendig sind.
[0040] Die zentrale Steuer- und Regeleinheit 7 arbeitet hier derart, daß der gesamte Waschvorgang
entsprechend warenspezifischen Daten, die über ein Eingabegerät 34 eingebbar sind
und behandlungsspezifischen Daten wie z.B. der Fördergeschwindigkeit, geregelt und
gesteuert wird. Die Überwachung des Waschvorgangs entsprechend den Ausgangssignalen
des Testgeräts 30 erfolgt über ein Anzeigegerät 35. Durch ständige Überwachung der
Fördergeschwindigkeit und der Strömungsmenge des rückgeführten Kondensats durch den
Strömungsmengenfühler 32 und das Testgerät 30 ist es möglich, eine echte Regelung
des Waschvorgangs durchzuführen, wobei der übergeordnete Regelkreis das Testgerät
30 mit umfaßt. Es können über die zentrale Steuer- und Regeleinheit 7 nicht nur der
Dampfdurchsatz, sondern auch die Länge L der "Behandlungsstrecke" und gegebenenfalls
(bei Ausführungsformen nach den Fig. 2 und 3) die Längen der Versatzstrecken 54',
54" so eingestellt werden, daß optimale Waschergebnisse erzielbar sind. Ein wichtiger
Punkt besteht darin, daß die Waschwirkung ohne die Aufbringung zusätzlicher Chemikalien
allein durch die Wirkung des Dampfes herbeigeführt wird.
[0041] Anstatt die Reststoffkonzentration im abgesaugtem Medium zu messen (oder zusätzlich
hierzu) kann auch die Konzentration der auf der Warenbahn 1 nach dem Absaugen verbliebenen
Reststoffe in einer Restchemikalien-Meßeinrichtung 36 bestimmt werden, die in Förderrichtung
1' hinter der Absaugeinrichtung 20 angeordnet und in Fig. 4 strichpunktiert angedeutet
ist. Das Meßsignal wird über die Signalleitung 37 der zentralen Steuer- und Regeleinheit
7 zugeführt und zur Regelung verwendet.
[0042] Bei orientierenden Versuchen mit einer Anordnung nach Fig. 3 wurde eine offene Handtuchware
aus 100% Baumwolle mit 25g/Liter Indanthren RS blauflüssig blau eingefärbt. Der Versuchsaufbau
wies folgende Maße auf:
Breite 41 der Injektionsschlitzdüse 40: lmm
Dampfdruck: 0,5 bar
Breite 51" der Absaugschlitzdüse 50": 4mm
Druck: 15 inches Hg (also ca. 0,5 bar Unterdruck)
Abstand der Schlitzdüsen 40 und 50" in Förderrichtung 1' von Mitte zu Mitte : 4cm
Abstand 42 der Injektionsschlitzdüse 40 oberhalb der Warenbahn 1: 1cm
[0043] Es wurden mit diesem Versuchsaufbau die folgenden Vergleichsversuche mit den jeweils
angegebenen Ergebnissen durchgeführt:
a) Nur Dampf aufblasen - Effekt gering
b) Dampf mit 0,5 bar aufblasen und Wasser auf-aufgießen - Effekt gering
c) wenig Dampf aufblasen und mit 15 inches Hg absaugen - Effekt gering
d) Dampf mit 0,5 bar aufblasen und mit 15 inches Hg absaugen - Effekt erheblich deutliche
Entfärbung (fast weiß)
[0044] Ersichtlich kommt es also darauf an, daß mit einem deutlichen Druck Dampf aufgedüst
und gleichzeitig mit erheblichem Unterdruck abgesaugt wird.
1. Verfahren zum Waschen einer in Breitlage kontinuierlich geförderten dampfdurchlässigen
textilen Warenbahn (1), bei welchem von einer Seite Dampf unter Überdruck auf die
Warenbahn (1) aufgeblasen und die durch die Warenbahn (1) bindurchgetretene Mischung
aus Dampf, Flüssigkeit und aus der Warenbahn (1) entfernten Reststoffen auf der anderen
Geite der Warenbahn (1) aufgefangen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufblasen
des Dampfes mit einem Überdruck von mindestens 0,5 Bar und das Auffangen auf der anderen
Seite in der Nachbarschaft der Aufblasstelle in einem Zuge mit dem Aufblasen unter
Anwendung eines kräftigen Unterdrucks von mindestens 0,2 Bar derart erfolgen, daß
auf der Warenbahn befindliche zu entfernende große organische Moleküle durch die Energiezufuhr
des Dampfes bis zur Zerlegung oder Aufspaltung angeregt und in diesem beweglicheren
Zustand von der Warenbahn (1) entfernt werden.
2. Breitwaschmaschine für eine dampfdurchlässige textile Warenbahn (1),
mit einer Injektionseinrichtung (10) mit einer von einer Seite gegen die Warenbahn
(1) gerichteten, sich über deren Breite erstreckenden Austrittsöffnung (10'),
mit einer mit einer Pumpe verbundenen Auffangeinrichung mit von der anderen Seite
gegen die Warenbahn (1) gerichteten, sich über deren Breite erstreckenden, der Austrittsöffnung
(10') in deren Nachbarschaft gegenüberliegenden Eintrittsöffnung (20')
und mit einer Fördereinrichtung, mittels derer die Warenbahn (1) zwischen der Austrittsöffnung
(10') der Injektionseinrichtung (10) und der Eintrittsöffnung (20') der Auffangeinrichtung
hindurchförderbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auffangeinrichtung als an der Warenbahn (1) angreifende Absaugeinrichtung
(20) ausgebildet ist und daß die austrittsöffnung (10') der Injektionseinrichtung
(10) und die Eintrittsöffnung (20') der Absaugeinrichtung (20) derart zueinander und
zur Warenbahn (1) angeordnet und die Injektionseinrichtung (10) und die Absaugeinrichtung
(20) derart ausgebildet sind, daß Dampf mit einem in der Injektionseinrichtung (10)
herrschenden Überdruck von mindestens 0,5 Bar in die Warenbahn (1) injiziert und durch
die Warenbahn (1) hindurch in einem zuge mit der Injektion mit einem in der Absaugeinricntung
(20) herrschenden Unterdruck von mindestens 0,2 Bar von der Warenbahn (1) derart extrahiert
wird, daß auf der Warenbahn (1) befindliche zu entfernende große organische Moleküle
durch die Energiezufuhr des Dampfes bis zur Zerlegung oder Aufspaltung angeregt und
in diesem beweglicheren Zustand von der Warenbahn (1) entfernt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 bzw. Breitwaschmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterdruck mindestens 0,5 Bar beträgt.
4. Breitwaschmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung
(10') und die Eintrittsöffnung (20') einander bezüglich der Ebene der Warenbahn (1)
überdeckend gegenüberliegen.
5. Breitwaschmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch kennzeichnet, daß die Austrittsöffnung
(10') und die Eintrittsöffnung (20') gegeneinander in Förderrichtung (1') der Warenbahn
(1) versetzt sind.
6. Breitwaschmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausdehnungen (41,51) der Austrittsöffnung (10') bzw. der Eintrittsöffnung (20') in
Förderrichtung (1') der Warenbahn (1) gleich sind.
7. Breitwaschmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdehnung (51',51") der Eintrittsöffnung (20'), in Förderrichtung (1')
der Warenbahn (1) gesehen, größer als die entsprechende Ausdehnung (41) der Austrittsöffnung
(10) ist.
8. Breitwaschmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (10') und/oder die Eintrittsöffnung (20') schlitzförmig
ausgebildet sind.
9. Breitwaschmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (10') und/oder die Eintrittsöffnung (20') durch Schlitzdüsen
(40,50;40',50';40", 50";11,12) begrenzt sind.
10. Breitwaschmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzdüsen (40,50;11,21) elastisch unter Zwischenlage der Warenbahn (1)
gegeneinandergedrückt sind.
11. Breitwaschmaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine (40) der Schlitzdüsen einen geringfügigen Abstand (42) von der
Warenbahn (1) senkrecht zu deren Flächen beläßt.
12. Breitwaschmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Positionen der Austrittsöffnung (10') und/oder der Eintrittsöffnung (20') in Förderrichtung
(1') der Warenbahn (1) und senkrecht zu dieser und/oder ihre Ausdehnungen (41,51,51',51")
in Förderrichtung (1') der Warenbahn (1) steuerbar verstellbar sind.
13. Breitwaschmaschine nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine Steuer- und Regeleinrichtung, die mit der Injektionseinrichtung (10), der Absaugeinrichtung
(20), der Dampferzeugungseinrichtung (19) und/oder der Saugpumpe (25) verbunden und
derart ausgebildet ist, daß der Injektions-und Extraktionsvorgang in Abhängigkeit
mit Parametern der Warenbahn (1) regelbar ist.
14. breitwaschmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuer- und Regeleinrichtung als zentrale Steuer- und Regeleinheit (7) ausgebildet
ist.
15. Breitwaschmaschine nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Injektions- und/oder Extraktionsleistung, insbesondere die Strömungsmenge
und/oder der Strömungsdruck in Abhängigkeit von Parametern der Warenbahn (1) regelbar
sind.
16. Breitwaschine nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen der Ausdehnung (41) der Austrittsöffnung (10') und/oder der Ausdehnung
(51,51',51'') der Eintrittsöffnung (20') an den Schlitzdüsen (40,50,50',50",11,21)
angreifende Stelleinrichtungen (13,14;23,24) vorgesehen sind, die über die Steuer-
und Regeleinrichtung regelbar sind.
17. Breitwaschmaschine nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuer- und Regeleinrichtung derart ausgebildet ist, daß der Injektions-und
Extraktionsvorgang in Abhängigkeit von der Fördergeschwindigkeit der Warenbahn (1)
einstellbar ist.
18. Breitwaschmaschine nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Testgerät (30) vorgesehen ist, dem extrahiertes Waschmedium zugeführt wird
und das Ausgangssignale der Steuer- und Regeleinrichtung übermittelt, welche einer
Konzentration von aus der Warenbahn (1) ausgewaschenen Reststoffen entsprechen, und
daß die Steuer- und Regeleinrichtung den injektions- und Extraktionsvorgang in Abhängigkeit
von den Ausgangssignalen des Testgeräts (30) einstellt.
19. Breitwaschmaschine nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (36) zur Bestimmung der Konzentration der auf bzw. in der Warenbahn
(1) nach dem Absaugen verbliebenen Reststoffe vorgesehen und über eine Signalleitung
(37) mit der Steuer- und Regeleinrichtung verbunden ist, die den Injektions- und Extraktionsvorgang
in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen der Einrichtung (36) einstellt.
20. Breitwaschmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (8) vorgesehen sind, um der Injektionseinrichtung (10) zusätzlich
zum Dampf ein Gas, insbesondere Luft, und/oder Flüssigkeit, insbesondere Wasser, zuzuführen.
1. A method of washing a textile web (1) permeable to steam and continuously conveyed
in a spread-out position, wherein steam at excess pressure is blown on to the web
(1) from one side and the mixture of steam, liquid and residues removed from the web
(1) is collected on the other side of the web (1) after passing through it, characterised
in that the steam is blown at an excess pressure of at least 0.5 bar and collected
on the other side near the blowing site and simultaneously with blowing, using a powerful
negative pressure of at least 0.2 bar, in such a manner that large organic molecules
for removal from the web are stimulated by the energy supplied by the steam until
they decompose or split up, and in this more mobile state they are removed from the
web (1).
2. A full-width washing machine for a textile web (1) permeable to steam, comprising
an injection device (10) having an outlet opening (10') directed from one side against
the web (1) and extending over the width thereof,
a collecting device connected to a pump and having an inlet opening (20') directed
from the other side against the web (1), extending over the width thereof, and in
the neighbourhood of and opposite the outlet opening (10'), and
a conveyor for conveying the web (1) between the outlet opening (10') of the injection
device (10) and the inlet opening (20') of the collecting device,
characterised in that
the collecting device is constructed in the form of a suction device (20) engaging
the web (1), and the outlet opening (10') of the injection device (10) and the inlet
opening (20') of the suction device (20) are so disposed relative to one another and
to the web (1) and the injection device (10) and the suction device (20) are so constructed
that steam at an excess pressure of at least 0.5 bar prevailing in the injection device
(10) is injected into the web (1) and through the web (1) simultaneously with the
injection, at a negative pressure of at least 0.2 bar prevailing in the suction device
(20) and extracted from the web (1) in such a manner that large organic molecules
for removal from the web (1) are stimulated by the energy supplied by the steam until
they decompose or split up, and in this more mobile state they are removed from the
web (1).
3. A method according to claim 1 or a full-width washing machine according to claim 2,
characterised in that the negative pressure is at least 0.5 bar.
4. A full-width washing machine according to claim 2 or 3, characterised in that the
outlet opening (10') and the inlet opening (20') are opposite and overlap one another
relative to the plane of the web (1).
5. A full-width washing machine according to claim 2 or 3, characterised in that the
outlet opening (10') and the inlet opening (20') are offset from one another in the
direction of conveyance (1') of the web (1).
6. A full-width washing machine according to any of claims 2 to 5, characterised in that
the extent (41, 51) of the outlet opening (10') and of the inlet opening (20') in
the direction of conveyance (1') of the web (1) is the same.
7. A full-width washing machine according to any of claims 2 to 5, characterised in that
the extent (51', 51") of the inlet opening (20') in the direction of conveyance (1')
of the web (1) is greater than the corresponding extent (41) of the outlet opening
(10).
8. A full-width washing machine according to any of claims 2 to 7, characterised in that
the outlet opening (10') and/or the inlet opening (20') are slots.
9. A full-width washing machine according to claim 8, characterised in that the outlet
opening (10') and/or the inlet opening (20') are defined by slit jets (40, 50; 40',
50'; 40", 50"; 11, 12).
10. A full-width washing machine according to claim 9, characterised in that the slit
jets (40, 50; 11, 21) are resiliently pressed against one another with interposition
of the web (1).
11. A full-width washing machine according to claim 9 or 10, characterised in that at
least one (40) slit jet is at a slight distance (42) from the web (1) at right angles
to its surfaces.
12. A full-width washing machine according to any of claims 2 to 11, characterised in
that the positions of the outlet opening (10') and/or the inlet opening (20') in the
direction of conveyance (1') of the web (1) and at right angles thereto and/or their
extents (41, 51, 51', 51") in the direction of conveyance (1') of the web (1) are
variable in controllable manner.
13. A full-width washing machine according to claim 12, characterised by an open-loop
and closed-loop control device which is connected to the injection device (10), the
suction device (20), the steamgenerating device (19) and/or the suction pump (55)
and is so constructed that the injection and extraction process is controllable in
dependence on parameters of the web (1).
14. A full-width washing machine according to claim 13, characterised in that the open-loop
and closed-loop control device is constructed in the form of a central open-loop and
closed-loop control unit (7).
15. A full-width washing machine according to claim 13 or 14, characterised in that the
injection and/or extraction power, more particularly the flow rate and/or the flow
pressure, are controllable in dependence on parameters of the web (1).
16. A full-width washing machine according to any of claims 13 to 15, characterised in
that adjusting devices (13, 14; 23, 24) controllable by the open-loop and closed-loop
control device are provided and engage the slit jets (40, 50, 50', 50", 11, 21) so
as to adjust the extent (41) of the outlet opening (10') and/or the extent (51, 51',
51") of the inlet opening (20').
17. A full-width washing machine according to any of claims 13 to 15, characterised in
that the open-loop and closed-loop control device is so constructed that the injection
and extraction process is adjustable in dependence on the speed of conveyance of the
web (1).
18. A full-width washing machine according to any of claims 13 to 17, characterised in
that a test device (30) is provided which is supplied with extracted washing medium
and which feeds to the open-loop and closed-loop control device output signals, which
correspond to a concentration of residues washed out of the web (1), and the open-loop
and closed-loop control device adjusts the injection and extraction process in dependence
on the output signals from the test device (30).
19. A full-width washing machine according to any of claims 13 to 18, characterised in
that a device (36) for determining the concentration of the residues remaining on
or in the web (1) after suction is provided and connected via a signal line (37) to
the open-loop and closed-loop control device, which adjusts the injection and extraction
process in dependence on the output signals from the device (36).
20. A full-width washing machine according to any of claims 2 to 19, characterised in
that devices (18) are provided for supplying the injection device (10) with a gas,
particularly air, and/or liquid, particularly water, in addition to steam.
1. Procédé de lavage d'une bande de matière textile (1), perméable à la vapeur et circulant
étalée à plat, dans lequel de la vapeur est soufflée avec surpression sur une face
de la bande (1) tandis que le mélange constitué de vapeur, de liquide et de résidus
extraits de la bande (1) est recueilli sur l'autre face,
caractérisé en ce que
la vapeur est soufflée à une surpression d'au moins 0,5 bar tandis que la collecte
est effectuée sur l'autre face, près de l'endroit de soufflage et au défilé, en utilisant
une dépression puissante d'au oins 0,2 bar de manière que les grosses molécules organiques
qui se trouvent sur la bande textile et qu'il s'agit de retirer, soient excitées par
l'énergie apportée par la vapeur, au point de se décomposer ou de se diviser pour,
être extraites de la bande (1) dans cet état de mobilité supérieure.
2. Machine de lavage au large d'une bande (1) de matériau textile perméable à la vapeur
comportant ;
- un dispositif d'injection (10) présentant une ouverture de sortie (10') dirigé sur
une face de la bande (1) et couvrant la largeur de celle-ci,
- un dispositif de réception relié à une pompe et dirigé sur l'autre face de la bande
(1) présentant une ouverture de sortie (10') située à l'opposé de l'ouverture d'entrée
(20') près de celle-ci et couvrant la largeur de la bande,
- un dispositif d'avancement faisant passer la bande textile (1) entre l'ouverture
de sortie (10') du dispositif d'injection (10) et l'ouverture d'entrée (20') du dispositif
de réception,
cette machine étant caractérisée en ce que
le dispositif de réception est constitué par un dispositif d'aspiration (20) agissant
sur la bande textile (1), l'ouverture de sortie (10') du dispositif d'injection (10)
et l'ouverture d'entrée (20') du dispositif d'aspiration (20) sont déposées de manière
que la vapeur contenue dans le dispositif d'injection (10) sous une surpression d'au
moins 0,5 bar est injectée dans la bande textile (1) puis en continu est extraite
par une dépression d'au moins 0,5 bar régnant à l'intérieur du dispositif d'aspiration
(20), les grosses molécules organiques qu'il s'agit de retirer de la bande (1) où
elles se trouvent étant excitées par l'énergie apportée par la vapeur jusqu'à se décomposer
ou se diviser et, dans cet état de mobilité supérieure, être extraites de la bande
(1).
3. Procédé selon la revendication 1 et machine selon la revendication 2,
caractérisés en ce que
la dépression atteint au moins 0,5 bar.
4. Machine de lavage au large selon la revendication 2 ou 3,
caractérisée en ce que
l'ouverture de sortie (10') et l'ouverture d'entrée (20') . sont disposées face à
face en se recouvrant de part et d'autre du plan de la bande textile (1).
5. Machine de lavage au large selon la revendication 2 ou 3,
caractérisée en ce que
l'ouverture de sortie (10') et l'ouverture d'entrée (20') sont décalées l'une par
rapport à l'autre, dans la direction d'avancement (1') de la bande textile (1).
6. Machine à laver au large selon une des revendications 2 à 5,
caractérisée en ce que
les ouvertures de sortie (10') et d'entrée (20') présentent les mêmes étendues (41,
51) selon la direction d'avancement (1').
7. Machine à laver au large selon une des revendications 2 à 5,
caractérisée en ce que
la dimension (51', 51") de l'ouverture d'entrée (20') selon la direction (1') d'avancement
de la bande textile (1), est supérieure à l'étendue correspondante (41) de l'ouverture
de sortie (10).
8. Machine à laver au large selon une des revendications 2 à 7,
caractérisée en ce que
l'ouverture de sortie (10') et/ou l'ouverture d'entrée (20') ont la forme d'une fente.
9. Machine à laver au large selon la revendication 8,
caractérisée en ce que
l'ouverture de sortie (10') et/ou l'ouverture d'entrée (20') sont délimitées par des
tuyères à fente (40, 50; 40', 50'; 40", 50"; 11, 21).
10. Machine à laver au large selon la revendication 9,
caractérisée en ce que
les tuyères à fente (40, 50, 11, 21) sont en appui élastique l'une sur l'autre, avec
interposition de la bande textile (1).
11. Machine à laver au large selon la revendication 9 ou 10
caractérisée en ce que
au moins une des tuyères à fente (40) laisse entre elle et la bande textile un espace
faible (42) mesuré perpendiculairement à la bande.
12. Machine a laver au large selon une des revendications 2 à 11,
caractérisée en ce que,
les positions de l'ouverture de sortie (10') et/ou de l'ouverture d'entrée (20') selon
la direction d'avancement (l') de la bande textile (1) et perpendiculairement à celle-ci,
et/ou les étendues (41, 51; 51, 51', 51") de ces ouvertures selon la direction d'avancement
(1') peuvent être réglées par commande.
13. Machine à laver au large selon la revendication 12,
caractérisée en ce que,
un dispositif de commande et de régulation est relié au dispositif d'injection (10)
au dispositif d'aspiration (20), au dispositif générateur de vapeur (19) et/ou à la
pompe d'aspiration (25) et permet de régler le processus d'injection-extraction en
fonction de paramètres de la bande textile (1).
14. Machine à laver au large selon la revendication 13
caractérisée en ce que,
le dispositif de commande et de régulation est constitué par une unité centrale (7).
15. Machine à laver au large selon la revendication 13 ou 14,
caractérisée en ce que,
la capacité d'injection et/ou d'extraction, en particulier le débit d'écoulement et/ou
la pression de l'écoulement peut être réglé en fonction de paramètres de la bande
textile (1).
16. Machine à laver au large selon une des revendications 13 à 15,
caractérisée en ce que,
pour régler la dimension (41) de l'ouverture de sortie (10') et/ou l'étendue (51,
51', 51") de l'ouverture d'entrée (20'), il est prévu des dispositifs de réglage (13,
14; 23, 24) agissant sur les tuyéres à fente (40, 50, 50', 50",11, 21) et réglables
par le dispositif de commande et de régulation.
17. Machine à laver au large selon une des revendications 13 à 16,
caractérisée en ce que,
le dispositif de commande et de régulation est conçu de manière que le processus d'injection/extraction
peut être réglé en fonction de la vitesse d'avancement de la bande textile (1).
18. Machine à laver au large selon une des revendications 13 à 17,
caractérisée en ce que,
elle comporte un appareil de contrôle (30) auquel est amené du fluide de lavage extrait
et qui envoie au dispositif de commande et de régulation des signaux correspondant
à une concentration des résidus extraits par lavage de la bande (1), le dispositif
de commande et de régulation réglant le processus d'injection/extraction en fonction
de signaux de sortie de l'appareil de contrôle (30).
19. Machine à laver au large selon une des revendications 13 à 18,
caractérisée en ce que,
elle comporte un dispositif (36) de détermination de la concentration des résidus
demeurant sur ou dans la bande (1) après aspiration, relié au dispositif de commande
et de régulation qui assure la régulation du processus d'injection.
20. Machine à laver au large selon une des revendications 12 à 19,
caractérisée en ce que,
il comporte des dispositifs (8) permettant d'amener dans le dispositif d'injection
(10), en plus de la vapeur, un gaz, en particulier de l'air, et/ou un liquide, notamment
de l'eau.

