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<ep-patent-document id="EP94110900B1" file="EP94110900NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0634296" kind="B1" date-publ="19970409" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>......DE....FRGB..................................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0634296</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>19970409</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>94110900.1</B210><B220><date>19940713</date></B220><B240><B241><date>19950718</date></B241><B242><date>19960722</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>4323580</B310><B320><date>19930714</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19970409</date><bnum>199715</bnum></B405><B430><date>19950118</date><bnum>199503</bnum></B430><B450><date>19970409</date><bnum>199715</bnum></B450><B451EP><date>19960722</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6B 44C   7/02   A</B511><B512> 6E 04F  21/16   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Reisswerkzeug zum Aufreissen von Schichtmaterial</B542><B541>en</B541><B542>Tool for perforating and tearing sheet materials</B542><B541>fr</B541><B542>Outil de grattage pour déchirer des matériaux en couches</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 077 669</text></B561><B561><text>EP-A- 0 420 414</text></B561><B561><text>DE-B- 2 927 677</text></B561><B565EP><date>19941110</date></B565EP></B560><B590><B598>NONE</B598></B590></B500><B700><B720><B721><snm>Lebessis, Elias</snm><adr><str>Kurfürstenstrasse 16</str><city>D-82110 Germering</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Lebessis, Elias</snm><iid>00713070</iid><irf>LES-007-EP</irf><adr><str>Kurfürstenstrasse 16</str><city>D-82110 Germering</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Jaeger, Klaus, Dr.</snm><sfx>et al</sfx><iid>00005982</iid><adr><str>Jaeger, Böck &amp; Köster,
Patentanwälte,
Pippinplatz 4a</str><city>D-82131 Gauting</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>DE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry></B840><B880><date>19950118</date><bnum>199503</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Reißwerkzeug zum Aufreißen von Schichtmaterial, insbesondere zum Gebrauch für das Tapeziererhandwerk, und zwar speziell zum Aufreißen von wandverklebten Alttapeten, vor allem wasserabweisenden oder wasserundurchlässigen Alttapeten vor dem Ablösen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Zu zahlreichen Zwecken wird im täglichen Leben ein Schichtmaterial unter Verwendung wasserlöslicher Klebstoffe auf ein flächiges Trägermaterial aufgeklebt. Dabei soll die Wasserlöslichkeit der verwendeten Klebstoffe ein Wiederablösen des mit der tragenden Unterlage verklebten Schichtmaterials gewährleisten. Beispiele für solche Schichtmaterialien sind Tapeten, Plakate, nur vorübergehend benötigte Hinweisschilder oder provisorische Abdeckungen und Verkleidungen. Zur besseren Haltbarkeit ist solches Schichtmaterial jedoch entweder selbst wasserdicht oder wasserabweisend oder mit einer wasserdichten oder wasserabweisenden Beschichtung ausgerüstet. Dies erschwert naturgemäß ein Ablösen und Abwaschen der wandverklebten Schichtmaterialien erheblich. Um einen Zugang zu der unter der wasserabweisenden Oberfläche des Schichtmaterials liegenden wasserlöslichen Klebstoffschicht zu schaffen, muß das Schichtmaterial, meist unter Zuhilfenahme eines Spachtels, mühselig von Hand angerissen und aufgerissen werden.</p>
<p id="p0003" num="0003">Ein Reißwerkzeug mit einem Teilwalzenpaar ist aus Dokument DE-A-2 927 677 bekannt.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Reißwerkzeug zu schaffen, das vergleichweise mühelos auch sehr große Flächen wasserfester, wasserdichter oder wasserabweisender Wandbeläge oder anderweitig verklebten Schichtmaterials so öffnet, daß auf die behandelte Oberfläche des Schichtmaterials aufgetragenes<!-- EPO <DP n="2"> --> Wasser die darunterliegende Klebstoffschicht in einer solch ausreichenden Menge erreicht, daß die Verklebung wirksam gelöst werden kann.</p>
<p id="p0005" num="0005">Zur Lösung dieser Aufgabe schafft die Erfindung ein Reißwerkzeug, das die im Patentanspruch 1 genannten Merkmale aufweist.</p>
<p id="p0006" num="0006">Ausgehend von einer an einem Handgriff frei drehbar gelagerten und auf dem zu öffnenden Schichtmaterial frei abrollbaren Stachelwalze, die das Schichtmaterial perforiert, liegt der wesentliche Gedanke der Erfindung darin, die Stachelwalze in eine gerade Anzahl von Teilwalzen zu teilen, mindestens also zweizuteilen, und jeweils zwei ein Teilwalzenpaar bildende Teilwalzen auf der als Gleitlagerwelle ausgebildeten Stachelwalzenwelle so zwangszuführen, daß jeweils die beiden Teilwalzen eines Teilwalzenpaares symmetrisch zu ihrer gemeinsamen axialen Mitte gegenläufig axial verschoben werden. Auf der Abrollfläche der beiden Teilwalzen eines Paares laufen diese also auf Abrollbahnen, die sich als zueinander phasengleiche, um die Abrollrichtung gespiegelte Wellen beschreiben lassen. Dies ermöglicht einerseits ein spurgenaues lineares Abrollen der Stachelwalze und bewirkt gleichzeitig durch die erzwungene Axialverschiebung während des Rollvorgangs ein Aufreißen, genauer ein seitliches Aufreißen des durch den ersten Einstich einer Stachelspitze der Stachelwalze in dem Schichtmaterial erzeugten Perforationsloches.</p>
<p id="p0007" num="0007">Durch das Abrollen einer solcherart ausgebildeten Stachelwalze wird auf dem aufzureißenden Schichtmaterial auf der Laufbreite der Stachelwalze eine Fläche erzeugt, die gleichmäßig mit relativ dicht beieinanderliegenden perforierenden Rissen bedeckt ist. Im einzelnen bestimmt sich dabei das Verteilungsmuster dieser Stachelrisse durch die Anordnung und Verteilung der Stacheln auf der Walze. Dabei ist die Ermittlung des jeweils optimalen Verteilungsmusters durch die Anwendung bestimmt, vom Anwendungsfachmann leicht vorzugeben und zu ermitteln und daher nicht unmittelbar Gegenstand der Erfindung.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0008" num="0008">Wesentlich ist dabei primär, daß nicht nur wie beim Abrollen einer herkömmlichen Stachelwalze eine Perforation mit zumindest im wesentlichen kreisförmigen Perforationslöchern, sondern durch die gegenläufige Axialverschiebung der Teilwalzen der Stachelwalze durch Reißen erzeugte Schlitzperforierung erzeugt wird, die nicht nur die unter dem Schichtmaterial liegende Klebstoffschicht besser und wirkungsvoller zugänglich werden läßt, sondern durch das Aufreißen des Schichtmaterials selbst in aller Regel auch dieses selbst besser angreifbar, beispielsweise auflösbar oder quellbar, werden läßt.</p>
<p id="p0009" num="0009">Als vorteilhaft hat sich dabei erwiesen, jeweils die beiden Teilwalzen eines Teilwalzenpaares der Stachelwalze drehfest, beispielsweise über einen nicht rotationssymmetrischen Gleitlagerzapfen, miteinander zu verbinden.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die zwangsgeführte Axialverschiebung der Teilwalzen wird vorzugsweise und wohl auch am einfachsten durch Nockensteuerungen bewirkt, die zwischen den Stirnseiten der Teilwalzen und den diesen zugeordneten Lagerbockflächen, die am Werkzeuggehäuse ortsfest ausgebildet oder gehaltert sind, bewirkt. Dabei kann eine solche Nockenführung beispielsweise einseitig gegen Federbeaufschlagung erfolgen. Vorzugsweise sind die Nockenführungen jedoch zu beiden Seiten jeder Teilwalze derart ausgebildet, daß die so geführte Teilwalze ohne Drehung axial nicht verschiebbar ist.</p>
<p id="p0011" num="0011">Um die Abnutzung der Stachelspitzen der Stachelwalze auf der unter der Klebstoffschicht liegenden Trägeroberfläche, zumeist also einer Putzschicht, in Grenzen zu halten, sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung an oder auf der Gleitlagerwelle der Stachelwalze frei drehbare und frei abrollbare Abstandsräder oder Abstandswalzen angeordnet, die auf der Oberfläche des Schichtmaterials abrollen, ohne wesentlich einzudringen. Der Außendurchmesser der durch die Stachelspitzen der Stachelwalzen definierten Zylindermantels ist dabei, bezogen auf die Gleitlagerwelle, geringfügig größer, und zwar zumindest im wesentlichen um den Betrag der Dicke des aufzureissenden Schichtmaterials größer als der durch die Abstandsräder<!-- EPO <DP n="4"> --> oder Abstandswalzen definierte Abstand der Gleitlagerwelle der Stachelwalze von der Oberfläche des Schichtmaterials. Dadurch wird auch bei starkem Aufdrücken des Reißwerkzeugs auf der Oberfläche des Schichtmaterials eine Beschädigung der Reißstachelspitzen durch den Trägeruntergrund, also beispielsweise die Putzoberfläche, ausgeschaltet.</p>
<p id="p0012" num="0012">Schließlich ist, um Verletzungen vorzubeugen, nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung das Reißwerkzeug vorzugsweise mit einem zumindest im wesentlichen zylindrischen Schutzgehäuse ausgerüstet, das die Stachelwalze mit allen ihr zugeordneten Funktionsteilen, also durchaus den Abstandsrädern, abdeckend umschließt. Dieses Gehäuse ist dabei vorzugsweise derart zweigeteilt ausgebildet, daß ein Teil des Schutzgehäuses um die Gleitlagerwelle der Stachelwalze herum derart verschwenkbar angeordnet und ausgebildet ist, daß die Stachelwalze in einer Schließstellung vollständig verkapselt ist und in einer Betriebsstellung, die die Schutzabdeckung durch Verschwenken erreichen kann, zumindest so weit freiliegt, daß sie bestimmungsgemäß abrollbar ist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Erfindung ist im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>ein Reißwerkzeug zum Aufreißen von Alttapeten in perspektivischer Explosionsdarstellung;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>einen Axialschnitt des in Fig. 1 gezeigten Werkzeugs im zusammengebauten Zustand;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>im Schnitt gemäß Fig. 2 das in Fig. 2 gezeigte Werkzeug im Anwendungszustand;</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>einen Schnitt nach IV-IV in Fig. 3;</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>den Ausschnitt einer Oberfläche einer Alttapete, auf der das Reißwerkzeug in den in Fig. 3 gezeigten Weise abgerollt worden ist; und</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>in perspektivischer Schnittdarstellung eine vergrößerte<!-- EPO <DP n="5"> --> Teildarstellung des in Fig. 5 gezeigten Rißmusters.</dd>
</dl></p>
<p id="p0014" num="0014">Das in den Figuren 1 bis 4 gezeigte Ausführungsbeispiel des Reißwerkzeugs besteht im wesentlichen aus einer Stachelwalze 1, die zweigeteilt ist, und deren beide Teilwalzen 2,3 auf einer gemeinsamen durchgehenden Gleitlagerwelle 4 frei drehbar gelagert sind. Dabei sind die beiden Teilwalzen 2,3 durch einen Gleitlagerzapfen 5 mit Vierkantprofil axial gegeneinander verschiebbar drehfest miteinander gekoppelt. Die Gleitlagerwelle 4 ist in zwei außenliegenden Lagerböcken 6,7 gelagert. Zwischen den beiden Teilwalzen 2,3 ist ein dritter Lagerbock 8 angeordnet, der den Gleitlagerzapfen 5 frei drehbar und axial verschiebbar lagert, und damit auch die Gleitlagerwelle 4 lagert, die in einer durchgehenden Zentralbohrung des Gleitlagerzapfens 5 frei drehbar und axial verschiebbar gelagert ist.</p>
<p id="p0015" num="0015">Axial außerhalb der beiden axial äußeren Stirnseiten 9,10 der Stachelwalze 1 sind in jedem der Lagerblöcke 6,7 je ein Rad 11,12 frei drehbar gelagert. Der Durchmesser der mit einer Umfangsrippung versehenen Räder 11,12 ist um die Dicke 13 der aufzureißenden Tapete 14 (Fig.6) kleiner als der durch die Spitzen 15 der Stachel 16 der Stachelwalze 1 definierte Kreisdurchmesser. Dadurch ist gewährleistet, daß beim Abrollen des Reißwerkzeugs kein Verschleiß der Stachelspitzen 15 auf der Oberfläche der Mörtelschicht 17 (Fig.6) erfolgen kann.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die Stachelwalze 1 mit den Rädern 11 und 12 und den Lagerböcken 6,7,8 ist von einem Schutzgehäuse 18 umschlossen, das aus den beiden Teilgehäusen 19,20 besteht. Dabei ist das Teilgehäuse 20 auf der Gleitlagerwelle 4 in das andere Gehäuseteil 19 hinein und aus diesem heraus verschwenkbar gelagert. Durch ein Verschwenken des Gehäuseteils 20 in Richtung des Pfeils 21 (Fig.2) kann die Stachelwalze vollständig abgedeckt werden, so daß von dem unbenutzten Reißwerkzeug keine Verletzungsgefahr ausgehen kann.</p>
<p id="p0017" num="0017">Zur Benutzung des Reißwerkzeugs kann das Schutzgehäuseteil 20 in das Gehäuseteil 19 hineinverschwenkt werden (Fig.3), so daß<!-- EPO <DP n="6"> --> die Stachelwalze 1 auf der Oberfläche der Alttapete 14 abgerollt werden kann.</p>
<p id="p0018" num="0018">Am Schutzgehäuseteil 19 ist ein Handgriff 22 befestigt, mit dem das Reißwerkzeug auf der Oberfläche der Tapete 14 abrollend geführt werden kann.</p>
<p id="p0019" num="0019">Beim Abrollen des Reißwerkzeug auf der Oberfläche der Alttapete 14 stechen in der aus Fig. 3 erkennbaren Weise die Stachelspitzen 15 in die Tapete 14 ein, so daß die Stachelwalze 1 zwangsweise auf der Gleitlagerwelle 4 gedreht wird.</p>
<p id="p0020" num="0020">In der insbesondere aus den Figuren 1 und 4 erkennbaren Weise ist jede der beiden Teilwalzen 2,3 an jeder ihrer beiden Stirnseiten in Gegenüberstellung zu jeweils einem der Lagerböcke 6,8 bzw. 8,7 gelagert. An jeder der Stirnseiten der Teilwalzen 2,3 sind Nockenflächen 23,24 bzw. 25,26 ausgebildet, die mit Nocken 27,28,29,30 zusammenwirken, die an den jeweils angrenzenden Radialflächen der Lagerböcke 6,7,8 ausgebildet sind. Diese vier Nocken und die von ihnen geführten und gesteuerten vier zugeordneten Nockenflächen sind dabei in der aus Fig. 4 erkennbaren Weise so ausgebildet, dimensioniert und zueinander koordiniert, daß die beiden axial verschiebbaren Teilwalzen 2,3 ohne eine Drehung dieser Teilwalzen axial fixiert und unverschiebbar gehaltert sind, und zwar in jeder Drehwinkelstellung dieser Teilwalzen, bei Drehung jedoch gleichzeitig und gegenläufig in Richtung der Pfeile 31,32 unter Zwangsführung durch die Nockensteuerung und durch den Gleitlagerzapfen 5 drehfest gegeneinander axial verschoben werden. Durch diese durch das Drehen der Stachelwalze erzwungene Translation der Stachelwalzen wird die Alttapete unter Ausbildung sich im Profil tropfenförmig aufweitender Risse 33 bis auf die Klebstoffschicht 34 hinab aufgerissen. Dabei erzeugt das auf der Oberfläche der Alttapete abrollende Reißwerkzeug bei einmaligem Abrollen bereits ein dichtes gleichförmiges Muster solcher Risse (Fig.5). Ein anschließendes Aufbringen von Wasser auf die Alttapetenoberfläche führt dann rasch zu einem großflächigen Auflösen des Klebstoffs 34.</p>
</description><!-- EPO <DP n="7"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Reisswerkzeug, insbesondere für das Tapeziererhandwerk, zum Aufreissen von Schichtmaterial, speziell zum Aufreissen von wandverklebten Alttapeten vor dem Ablösen, mit einer an einem Handgriff drehbar gelagerten Stachelwalze,<br/>
wobei die durch ein Abrollen auf der Oberfläche des Schichtmaterials (14) passiv gedrehte Stachelwalze (1) in Teilwalzenpaare (2,3) unterteilt, mindestens jedoch zweigeteilt, ausgebildet ist<br/>
dadurch <b>gekennzeichnet</b>, dass<br/>
die Teilwalzen (2,3) eines jeden der Teilwalzenpaare axial begrenzt gegeneinander verschiebbar gelagert und so zwangsgeführt sind, dass die Teilwalzen eines jeden der Teilwalzenpaare beim Abrollen der Stachelwalze axial gegenläufig umkehrende Axialverschiebungen ausführen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Reisswerkzeug nach Anspruch 1,<br/>
dadurch <b>gekennzeichnet</b>,<br/>
dass die Teilwalzen (2,3) zumindest eines der Teilwalzenpaare gegeneinander drehfest (5) gelagert sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Reisswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2,<br/>
dadurch <b>gekennzeichnet</b>,<br/>
dass jede der Teilwalzen (2,3) der Stachelwalze (1) zwischen zwei Lagerböcken (6,8;8,7) auf einer Gleitlagerwelle (4) gelagert sind, und dass entweder die Stirnseiten der Teilwalzen (2,3) Nockenflächen (23,24;25,26) und die Lagerböcke (6,7,8) Nocken<!-- EPO <DP n="8"> --> (27,28,29,30) oder umgekehrt die Stirnseiten der Teilwalzen Nocken und die Lagerböcke Nockenflächen aufweisen, deren Zusammenwirken beim Abrollen der Stachelwalze (1) die zwangsgeführte Axialverschiebung der Teilwalzen (2,3) steuert.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Reisswerkzeug nach Anspruch 3,<br/>
dadurch <b>gekennzeichnet</b>,<br/>
dass die Nockenführungen an den beiden einander gegenüberliegenden Stirnseiten mindestens einer der Teilwalzen in axialer Richtung so aufeinander abgestimmt dimensioniert sind, dass die Teilwalze ohne eine gleichzeitige Drehung nicht axialverschiebbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Reisswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4,<br/>
dadurch <b>gekennzeichnet</b>,<br/>
dass alle Teilwalzen (2,3) auf einer und derselben Gleitlagerwelle (4) gelagert sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Reisswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5,<br/>
dadurch <b>gekennzeichnet</b>,<br/>
dass jedes der Teilwalzenpaare (2,3) durch einen im Querschnitt nicht rotationssymmetrischen Gleitlagerzapfen (5) miteinander verbunden sind, der seinerseits auf der Gleitlagerwelle (4) der Stachelwalze (1) gelagert ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Reisswerkzeug nach Anspruch 6,<br/>
dadurch <b>gekennzeichnet</b>,<br/>
dass der zwischen den beiden Teilwalzen (2,3) eines Teilwalzenpaares angeordnete Lagerbock (8) den nicht rotationssymmetrischen Gleitlagerzapfen (5) frei drehbar lagert.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Reisswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7,<br/>
<b>gekennzeichnet</b> durch<br/>
mindestens zwei auf der Gleitlagerwelle (4) drehbar oder an dieser schwenkbar gelagerte axial aussen vor den beiden Stirnseiten (9,10) der Stachelwalze (1) angeordnete und auf einer Abrollfläche frei abrollbare<!-- EPO <DP n="9"> --> Räder (11,12) oder Walzen, die so bemessen sind, dass der Abstand dieser Abrollfläche von der Gleitlagerwelle der Stachelwalze zumindest im wesentlichen um den Betrag der Dicke (13) des aufzureissenden Schichtmaterials (14) kleiner ist als der Abstand der von den Stachelspitzen (15) der Stachelwalze definierten Abrollfläche.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Reisswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8,<br/>
<b>gekennzeichnet</b> durch<br/>
ein zumindest im wesentlichen zylindrisches Schutzgehäuse (19,20), an dem der Handgriff (22) befestigt ist, das die Stachelwalze (1) mit allen ihr zugeordneten Funktionsteilen umschliesst und das durch Verschwenken einer Schutzabdek-kung (20), die Teil des Schutzgehäuses ist, die Stachelwalze abrollfähig freilegt.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A ripping tool, particularly for paper-hangers, for ripping open a layered material, more particularly for ripping old wallpaper stuck to a wall and before stripping, comprising a spiked roller mounted for rotation on a handle, wherein the spiked roller (1), passively rotated by rolling on the surface of the layered material (14), is divided into pairs of component rollers (2, 3), at least into two, characterised in that the component rollers (2, 3) in each pair of component rollers are mounted so as to be axially movable relatively to one another to a limited extent and are so positively guided that when the spiked roller rolls, the component rollers in each pair make axial movements reversing axially in opposite directions.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>A ripping tool according to claim 1, characterised in that the component rollers (2, 3) in at least one pair of component rollers are so mounted as to be non-rotatable (5) relatively to one another.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>A ripping tool according to claim 1 or 2, characterised in that each component roller (2, 3) of the spiked roller (1) is mounted between two bearing blocks (6, 8; 8, 7) on a plain bearing shaft (4), and either the end faces of the component rollers (2, 3) have cam surfaces (23, 24; 25, 26) and the bearing blocks (6, 7, 8) have cams (27, 28, 29, 30) or conversely the end faces of the component rollers have cams and the bearing blocks have cam surfaces which, when the spiked roller (1) rolls, co-operate so as to<!-- EPO <DP n="11"> --> control the positively-guided axial movement of the component rollers (2, 3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A ripping tool according to claim 3, characterised in that the cam guides on the two opposite end faces of at least one of the component rollers are so adapted to one another in dimensions in the axial direction that the component rollers are not axially movable without simultaneous rotation.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>A ripping tool according to any of claims 1 to 4, characterised in that all component rollers (2, 3) are mounted on one and the same plain bearing shaft (4).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A ripping tool according to any of claims 1 to 5, characterised in that each pair of component rollers (2, 3) are connected together by a plain bearing journal (5) which is not rotationally symmetrical in cross-section and is in turn mounted on the plain bearing shaft (4) of the spiked roller (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>A ripping tool according to claim 6, characterised in that the bearing block (8) disposed between the two component rollers (2, 3) in a pair of component rollers supports the rotationally asymmetrical plain bearing pin (5) in freely rotatable manner.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>A ripping tool according to any of claims 1 to 7, characterised by at least two wheels (11, 12) or rollers rotatable on the plain bearing shaft (4) or mounted so as to be pivotable thereon, disposed axially externally in front of the two end faces (9, 10) of the spiked roller (1) and rolling freely on a surface, the<!-- EPO <DP n="12"> --> wheels or rollers being so dimensioned that the distance between the rolling surface and the plain bearing shaft of the spiked roller is less, at least substantially by the thickness (13) of the layer of material (14) for ripping open, than the distance of the rolling surface defined by the tips (15) of the spikes of the spiked roller.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>A ripping tool according to any of claims 1 to 8, characterised by an at least substantially cylindrical protective casing (19, 20) to which the handle (22) is secured and which surrounds the spiked roller (1) and all the associated functional parts and which uncovers the spiked roller so that it can roll, by pivoting a protective covering (20) which is part of the protective casing.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Outil de grattage, notamment pour la profession de tapissier-décorateur, pour déchirer des matériaux en couches et en particulier pour déchirer des papiers peints usagés collés au mur, avant de les décoller, muni d'un cylindre à pointes monté de façon rotative sur une poignée, le cylindre à pointes (1) tournant passivement en roulant sur la surface du matériau en couches (14) se divisant en paires de cylindres partiels (2, 3) et toutefois divisé au moins en deux, caractérisé en ce que les cylindres partiels (2, 3) de chacune des paires de cylindres partiels sont montés de façon déplaçable l'un par rapport à l'autre en étant limités axialement et possèdent un guidage forcé de façon à ce que les cylindres partiels de chacune des paires de cylindres partiels effectuent des déplacements axiaux réciproquants fonctionnant de façon axialement contraire lors du roulement du cylindre à pointes.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Outil de grattage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cylindres partiels (2, 3) ou, du moins, l'une des paires de rouleaux partiels sont montés de façon résistante à la torsion les uns par rapport aux autres.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Outil de grattage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que chacun des cylindres partiels (2, 3) du cylindre à pointes (1) sont montés entre deux<!-- EPO <DP n="14"> --> supports (6, 8; 8, 7) sur un arbre à palier lisse (4) et en ce que soit les côtés frontaux des cylindres partiels (2, 3) présentent des surfaces à cames (23, 24, 25, 26) et les supports (6, 7, 8) des cames (27, 28, 29, 30), ou, inversement, les côtés frontaux des cylindres partiels présentent des cames et les supports des surfaces à cames dont le concours commande le déplacement axial à guidage forcé des cylindres partiels (2, 3) lors du roulement du cylindre à pointes.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Outil de grattage selon la revendication 3, caractérisé en ce que, sur les deux côtés frontaux opposés l'un par rapport à l'autre, les guidages à cames sont dimensionnés de façon coordonnée de telle sorte que le cylindre partiel n'est pas déplaçable axialement sans une rotation simultanée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Outil de grattage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que tous les cylindres partiels (2, 3) sont montés sur un seul et même arbre à palier lisse (4).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Outil de grattage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que chacune des paires de cylindres partiels (2, 3) sont reliées entre elles par un tourillon à palier lisse (5) dont la section transversale ne présente pas de symétrie de révolution et qui est monté sur l'arbre à palier lisse (4) du cylindre à pointes (1).<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Outil de grattage selon la revendication 6, caractérisé en ce que le support (8) disposé entra les deux cylindres partiels (2, 3) d'une paire de cylindres partiels loge de façon librement pivotante le tourillon à palier lisse (5) sans symétrie de rotation.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Outil de grattage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par au moins deux roues (11, 12) ou cylindres logés de façon pivotante sur l'arbre à palier lisse (4) ou disposés axialement à l'extérieur, devant les deux côtés frontaux (9, 10) du cylindre à pointes (1) et pouvant rouler librement sur une surface de roulement, roues ou cylindres qui sont dimensionnés de façon à ce que l'écartement entre cette surface de roulament et l'arbre à palier lisse du cylindre à pointes est, au moins pour l'essentiel, inférieur de l'épaisseur (13) du matériau en couches (14) à l'écartement par rapport à la surface de roulement définie par les pointes (15) du cylindre à pointes.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Outil de grattage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par un carter protecteur (19, 20) au moins essentiellement cylindrique auquel est fixée la poignée (22) et qui entoure le cylindre à pointes (1) avec toutes ses positions de fonction et qui dégage le cylindre à pointes de façon à ce qu'il puisse rouler, en faisant pivoter une protection (20) qui est une partie du carter de protection.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="16"> -->
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<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="157" he="187" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="157" he="245" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="110" he="229" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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