[0001] Die Erfindung betrifft ein Treibstangenschloß gemäß Gattungsbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein derartiges Treibstangenschloß ist aus der DE-OS 40 14 043 A1 bekannt. Bei dem
dort offenbarten Treibstangenschloß steht eine Treibstange in formschlüssiger Hakenverbindung
mit einem Treibstangenanschlußschieber, welcher in Richtung der Stulpschienenerstreckung
längsverschieblich im Schloß angeordnet und durch ein Schloßgetriebe betätigbar ist.
Dort ist ein von einer Rechteckquerschnittsform abweichendes Schließelement vorgesehen.
Die Falle weist dort an ihren Schmalendseiten in Richtung ihrer Verlagerungsbewegung
sich erstreckende Nuten auf, wobei in die obere Nut bei zurückgeschlossenen Treibstangen
der Endbereich des Treibstangenanschlußschiebers eintaucht. Zufolge dieser Ausbildung
ist bei geringer Längserstreckung des Schlosses ein ausreichender Treibstangenhub
gegeben.
[0003] Bei diesem vorbekannten Schloß ist weiterhin ein Riegel vorgesehen, der ebenfalls
schloßgetriebebetätigbar ist, und dessen Ausschlußweg den Verlagerungsweg eines Treibstangenanschlußschiebers
kreuzt. Der Riegel kann nur in einer geringeren Querschnittsstärke als die Falle ausgebildet
werden. Damit die Schließkante von Falle und Riegel gemäß DIN 18 251 im wesentlichen
miteinander fluchten, ist eine in der Stulpschienenebene asymmetrische Anordnung des
Riegels vorzunehmen.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Treibstangenschloß,
insbesondere ein solches mit einem umwendbaren Fallenkopf derart weiterzubilden, daß
unter Einhaltung annähernd fluchtender Schließkanten gemäß DIN 18 251 eine in der
Stulpschienenebene im wesentlichen symmetrische Anordnung des Riegels erzielbar ist.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
[0006] Die Unteransprüche stellen vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung dar.
[0007] Zufolge der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des gattungsgemäßen Treibstangenschlosses
weist der Riegel zumindest einen querschnittsstärkeren Mittelabschnitt auf, der in
seiner Querschnittsstärke nur unwesentlich dünner ist als die Falle. Hierdurch ist
eine annähernde Fluchtlage der Schließkanten von Riegel und Falle gemäß DIN 18 251
erreicht. Es ist dadurch möglich, daß - wie von der DIN 18 251 gefordert - der Abstand
der beiden Fluchtlinien der Schließkanten von Falle und Riegel lediglich einen halben
Millimeter beträgt. Der querschnittsdünnere Längsabschnitt des Riegels kann bei zurückgeschlossenen
Treibstangen somit überlappt werden von zwei Fingern des Endbereiches der Treibstange.
Hierdurch ist eine räumlich kleine Bauform erzielt. Um einen möglichst geringen Abstand
der Fluchtlinien zu gewährleisten, liegt der querschnittsdickere Mittelabschnitt in
einer Vertiefung der Breitfläche des Treibstangenanschlußschiebers ein. Die Vertiefung
ist dabei der relativen Bewegungsbahn der Riegelkontur auf dem Treibstangenanschlußschieber
angepaßt. Ein weiterer querschnittsdünnerer Riegel-Längsabschnitt ist vorgesehen,
um die Vertiefung an der Breitfläche des Treibstangenanschlußschiebers so klein wie
möglich zu halten. Der dem Fallenkopf abgewandte querschnittsdünnere Längsabschnitt
wird von dem Endbereich der Treibstange klauenartig umgriffen. Mit dem Treibstangenanschlußschieber
steht der Endbereich der Treibstange in einem Formschluß. Hierzu greift eine der beiden
Klauen in eine entsprechende Aussparung des Treibstangenanschlußschiebers ein. Es
ist vorteilhaft, wenn eine weitere Treibstange, die in entgegengesetzter Schließrichtung
wie die erste Treibstange läuft, in ihrem Endbereich eine Aussparung aufweist, in
die formschlüssig ein Vorsprung des Fallenschwanzes eingreift. Der Endbereich kann
dabei spitz auslaufen und in der zurückgeschlossenen Treibstangenstellung in eine
entsprechende Nut des Fallenkopfes eintauchen. Der Fallenkopf ist bevorzugt mit dem
Fallenschwanz auswechselbar verbunden. Dies ermöglicht zum einen eine Verwendung des
erfindungsgemäßen Schlosses bei links- oder rechtsschließenden Türen. Zum anderen
kann aber auch die Falle in verschiedenen Abständen zum Riegel angeordnet werden.
Hierzu ist bevorzugt der Fallenschieber mit einem knotenblechähnlich ausgebildeten
Befestigungsschenkel ausgestattet, welcher die Halterung für den Fallenkopf ausbildet.
Die Vertiefung an der Breitfläche des Treibstangenanschlußschiebers läßt eine rippenartige
Ausprägung entstehen, welche der Aussparung zugeordnet ist, in welche eine Klaue des
Endbereichs der Treibstange formschlüssig eingreift.
[0008] Nachfolgend wird anhand beigefügter Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Treibstangenschloß mit abgenommener Schloßdecke,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht eines Schlosses gemäß Figur 1,
- Fig. 3
- ein Schloß gemäß Figur 1 mit vollständig ausgeschlossenem Riegel,
- Fig. 4
- einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Figur 2,
- Fig. 5
- teils im Längsschnitt, teils in Ansicht der Verbundeingriff der unteren Treibstange
und des ihr zugeordneten Treibstangenanschlußschiebers,
- Fig. 6
- eine Darstellung gemäß Figur 1 bei zurückgeschlossener und in Längsrichtung versetzt
angeordneter Falle und
- Fig. 7
- eine Seitenansicht zur Figur 6.
[0009] Hinter einer Stulpschiene 23 ragen jeweils endseitig aus dem Schloß Treibstangen
1 und 2. Die Treibstange 1 ist formschlüssig verbunden mit einem Treibstangenanschlußschieber
5, welcher im Schloß längsverschieblich geführt ist. Die Formschlußverbindung 3 zwischen
dem Endbereich der Treibstange 1 und dem Endbereich des Treibstangenanschlußschiebers
5 weist einen dem Treibstangenanschlußschieber 5 zugeordneten Vorsprung 16 auf. Der
Vorsprung 16 greift formschlüssig in eine etwa schlüssellochförmige Aussparung 15
des Endbereiches der Treibstange 1 ein.
[0010] Der Endbereich 17 der Treibstange 1 läuft spitzwinklig zu und greift, wie insbesondere
in Figur 4 dargestellt, in eine Nut 18 des Fallenkopfes 19 ein. Die Treibstange 1
setzt sich unterhalb der schlüssellochförmigen Aussparung 15 fort unter Bildung einer
allseitig geschlossenen Aussparung 15.
[0011] Der Fallenkopf 19 ist abnehmbar an einem Fallenschwanz 20 befestigt, welcher im Schloßkasten
querverschieblich geführt ist. Die Befestigung erfolgt über eine Verschraubung des
Fallenkopfes 19 an dem knotenblechähnlich ausgebildeten Befestigungsschenkel 21 des
Fallenschwanzes 20. Der Fallenkopf 19 ist mit dem Fallenschwanz 20 über eine Formschlußverbindung
gekuppelt. Hierzu ist ein Bolzen 25 vorgesehen, der mit einer Madenschraube am Befestigungsschenkel
21 des Fallenschwanzes 20 zusammenwirkt. Es ist vorgesehen, jedoch in den Figuren
zeichnerisch nicht zum Ausdruck gebracht, daß im Fallenschwanz 20 mehrere Bohrungen
vorhanden sein können, in welche der Bolzen 25 des Fallenkopfes 19 eingesteckt werden
kann und mit dieser oder mit weiteren Madenschrauben befestigt werden kann. Es ist
aber auch denkbar, daß der Fallenkopf 19 beispielsweise über eine schwalbenschwanzförmige
Gestaltung mit dem Befestigungsschenkel 21 verbunden ist. Auch hier kann zur Sicherung
eine Madenschraube vorgesehen sein. Die Falle ist sowohl mittels einer Nuß 26 als
auch mittels eines Wechselhebels 28 entgegen Federbelastung rückschließbar. Zur Wechselbetätigung
weist der Wechselhebel 28 einen Hebelarm 27 auf, der in einer Tasche 29 des Fallenschwanzes
20 einliegt. Der Wechselhebel 28 wird über einen Wechselstößel 24, welcher abgefedert
in Längsrichtung des Schlosses verschieblich geführt ist, beaufschlagt. Über einen
Hakenmechanismus 30 wird der Wechselstößel 24 bei einer Betätigung eines Zahnkranzes
31 verlagert. Hinsichtlich der besonderen Ausgestaltung des Schloßgetriebes, insbesondere
der Wechselbetätigung und der Riegelbetätigung wird auf die Ausführungen der DE-OS
40 14 043 verwiesen.
[0012] Die Nuß 26 weist ebenfalls einen Arm 26' auf, welcher in einer endseitigen Tasche
32 des Fallenschwanzes 20 einliegt. Die Tasche 29 und die Tasche 32 liegen auf jeweils
gegenüberliegenden Seitenflächen des Fallenschiebers. Sie sind in Querrichtung versetzt
zueinander angeordnet.
[0013] Die Treibstangenanschlußschieber 5 und 6 werden über ein Zahnradgetriebe angetrieben.
Es handelt sich diesbezüglich um ein Untersetzungsgetriebe, bestehend aus aus den
Zahnrädern 33,34,35,36, welches von einem Zahnkranz 31 angetrieben wird. Dieser weist
eine radiale Aussparung zum Eingriff eines Schließgliedes eines Schließzylinders auf.
Das Letztrad 36 kämmt mit einer Zahnstange 37, welche dem Anschlußschieber 6 zugeordnet
ist.
[0014] Der dem Riegel 7 zugewandte Endbereich der Treibstange 2 bildet durch einen stirnseitigen
Ausschnitt 4 eine zweifingerige Klaue mit entgegen der Stulpschiene 23 abgewinkelten
Fingern 12 und 13. Der hakenförmige Finger 12 greift in eine zur Stulpschiene 23 offene,
randseitige Aussparung 14 des Treibstangenanschlußschiebers 6 ein. Unter Belassung
eines brückenförmigen Steges 2' schließt sich an den Ausschnitt 4 ein Längsschlitz
50 für eine nicht veranschaulichte Schließzylinder-Befestigungsschraube an. Der verbleibende
Steg 2' bringt die genügende Stabilität und verhindert ein Auseinanderspreizen der
Finger 12, 13. Beim Ausführungsbeispiel entspricht die Dicke des Steges 2' etwa der
halben Dicke der Treibstange 2, wobei die Stegaußenfläche mit der der Stulpschiene
23 zugekehrten Breitfläche der Treibstange 2 abschließt. Alternativ wäre es auch möglich,
den Steg mittig zwischen beiden Breitseitenflächen der Treibstange 2 anzuordnen. Beispielsweise
kann die Dickenreduzierung des Steges durch einseitiges bzw. beidseitiges Flachschlagen
erfolgen.
[0015] Der Treibstangenanschlußschieber 6 wird im Schloßkasten stulpseitig geführt. Seine
Bewegungsbahn kreuzt die Bewegungsbahn des Riegels 7. Der Riegel 7 liegt somit in
der in Figur 1 dargestellten Schließstellung auf dem Treibstangenanschlußschieber
6 auf.
[0016] Damit die Unterfütterung des Riegels 7 durch den Treibstangenanschlußschieber 6 möglichst
gering ist, weist dieser einen durch eine Vertiefung 10 gebildeten, querschnittsdünneren
Abschnitt auf. In dieser Vertiefung liegt ein querschnittsdickerer Mittelabschnitt
8 des Riegels 7 ein. Wie insbesondere aus Figur 2 ersichtlich, ist die Aussparung
der Ausschlußkontur des querschnittsdickeren Mittelabschnitts 8 des Riegels 7 angepaßt.
Dessen Riegelschwanz 38 ist in nicht näher veranschaulichtr Weise mit dem Getriebe
gekuppelt. Hinsichtlich des Riegelantriebs wird insbesondere auf die DE-40 14 043
verwiesen.
[0017] Wie insbesondere in Figur 2 und 5 dargestellt, fluchten die Schließkanten 41 der
Falle 19 und die Schließkante 39 des Riegels 7 etwa miteinander. Während die Falle
19 auf dem Schloßboden geführt ist, gleitet der Riegel 7 auf dem durch die Vertiefung
10 gebildeten querschnittsdünneren Abschnitt des Treibstangenanschlußschiebers 6.
Der Abstand der beiden Fluchtlinien der Sperrkanten 41 bzw. 39 entspricht daher der
Stärke des verbleibenden, durch die Vertiefung 10 gebildeten Abschnitts. Der Abstand
beträgt etwa einen halben Millimeter und entspricht damit der DIN 18 251. Die Querschnittsform
des Riegels 7 ist in der Stulpebene symmetrisch ausgebildet. Zur Schmalseite hin geht
der querschnittsdickere Mittelabschnitt 8 jeweils über in einen querschnittsgeringeren
Längsabschnitt 9 bzw. 11. Der querschnittsdickere Mittelabschnitt 8 bildet beidseitig
Schließkanten aus, und zwar 39 und 40. Die Schließkanten liegen zufolge des im wesentlichen
mittig im Schloßkasten angeordneten Riegels 7 symmetrisch zueinander, so daß bei einem
Umwenden des Fallenkopfes 19 das Schloß sowohl für linksschließende als auch für rechtsschließende
Türen angewendet werden kann. Die Schließkanten 39 und 40 sind jeweils zu den Kanten
der Stulpschiene 23 gleich beabstandet. Die der Schließkante 40 zugeordnete Seitenfläche
des Riegels 7 wird von der Schloßdecke 44 überfangen. Die Schloßdecke 44 kann in diesem
Bereich ebenfalls eine geringe Beabstandung zur Außenkante der Stulpschiene 23 aufweisen.
Bei zurückgeschlossenen Treibstangen (Figur 1, 2, 3 und 4) wird der querschnittsdünnere
Längsabschnitt 9, der der fallenabgewandten Seite des Riegels 7 zugeordnet ist, von
den beiden Fingern 12 und 13 des Endbereiches der Treibstange 2 übergriffen. Da die
Vertiefung 10 der Ausschlußkontur der Querschnittsform des Riegels 7 angepaßt ist,
bildet sich eine Rippe 43, die in der rückgeschlossenen Schließstellung den querschnittsdünneren
Längsabschnitt 9 des Riegels 7 unterfüttert, welche Rippe 43 gleichzeitig auch die
Formschlußverbindung 12, 14 mit der Treibstange 2 ausbildet. In der ausgeschlossenen
Riegelstellung tritt ein querschnittsdickerer Bereich 42 des Treibstangenanschlußschiebers
6 unter einen Teilbereich des Riegelschwanzes 38, welcher in seiner Querschnittsstärke
etwa den dünneren Längsabschnitten 9 und 11 des Riegels 7 entspricht. Hierdurch ist
auch in der vorgeschlossenen Riegelstellung eine Unterfütterung des Riegelschwanzes
38 durch den Treibstangenbereich 42 gegeben.
[0018] Der Treibstangenbereich 42 ist im Übergangsbereich zum querschnittsdünneren Abschnitt
mit einer Schräge ausgestattet, so daß der Übergang nicht in einer Stufe verläuft.
Der Verlauf dieser Schräge ist wegen der Bewegungsüberlagerung von Riegelausschluß
und Treibstangenanschlußschieberverlagerung schräg zur Ausschlußrichtung des Riegels
verlaufend angeordnet und insoweit der Ausschlußkontur des Riegels angepaßt.
[0019] Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen offenbarten
Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für
die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein. Alle offenbarten Merkmale sind
erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt
der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich
mit einbezogen.
1. Treibstangenschloß mit mindestens einem mit einer Treibstange (1,2) in formschlüssige
Hakenverbindung bringbaren, schloßgetriebebetätigbaren Treibstangenanschlußschieber
(5,6) und mit einem Schließelement (7) mit einer von der Rechteckform abweichenden
Querschnittsform, welches nur im mittleren Bereich die volle Stärke besitzt, und bei
dem ein profilierter Längsabschnitt (9) bei zurückgeschlossenen Treibstangen zusammenwirkt
mit einer Hakenverbindung, dadurch gekennzeichnet, daß der Endbereich der Treibstange
(2) Finger (12,13) ausbildet und in Überlappung tritt mit einem querschnittsdünneren
Längsabschnitt (9) des als Riegel (7) ausgebildeten Schließelementes.
2. Treibstangenschloß nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet,
daß der querschnittsdickere Mittelabschnitt (8) des Riegels (7) in einer Vertiefung
(10) der Breitfläche des Treibstangenanschlußschiebers (6) läuft.
3. Treibstangenschloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der insbesondere eine zur Stulpebene symmetrische
Querschnittsform aufweisende Riegel (7) beidseitig eines querschnittsdickeren Mittelabschnitts
(8) durch je einen querschnittsdünneren Längsabschnitt (9,11) begrenzt ist.
4. Treibstangenschloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibstangenendbereich den Riegel (7) mit
den beiden Fingern (12,13) klauenartig umgreift.
5. Treibstangenschloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibstangenendbereich mit einem seiner beiden
Finger (12,13) in einer Aussparung (14) des Treibstangenanschlußschiebers (6) formschlüssig
einliegt.
6. Treibstangenschloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Endbereich einer zweiten Treibstange (1) eine
schlüssellochförmige Aussparung (15) aufweist, in die formschlüssig ein Vorsprung
(16) des Treibstangenanschlußschiebers (5) eingreift, wobei die Aussparung (15) ringsum
geschlossen ist.
7. Treibstangenschloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Endbereich (17) der zweiten Treibstange (1)
in der rückgeschlossenen Treibstangenstellung (Figur 7) eintritt in eine Nut (18)
des Fallenkopfes (19).
8. Treibstangenschloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallenkopf (19) mit dem Fallenschwanz (20)
auswechselbar verbunden ist.
9. Treibstangenschloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallenkopf (19) in Richtung des Riegels (7)
versetzt anbringbar ist.
10. Treibstangenschloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallenschwanz (20) einen knotenblechähnlich
ausgebildeten Befestigungsschenkel (21) ausbildet zur umwendbaren und längsverschiebbaren
Festlegung des Fallenkopfes (19).