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EP 0 635 283 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.01.1999 Patentblatt 1999/03 |
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Anmeldetag: 20.07.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A62D 3/00 |
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Verfahren zur reduktiven Dehalogenierung von organohalogenhaltigen festen Stoffen
Process for the reductive dehalogenation of solid materials containing organohalogens
Procédé pour la déshalogénation réductive des matériaux solides contenant des composés
organiques halogénés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
24.07.1993 DE 4324931
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.01.1995 Patentblatt 1995/04 |
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Patentinhaber: UFZ-UMWELTFORSCHUNGSZENTRUM |
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D-04318 Leipzig (DE) |
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Erfinder: |
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- Kopinke, Frank-Dieter
04109 Leipzig (DE)
- Remmler, Matthias
04275 Leipzig (DE)
- Stottmeister, Ulrich
04349 Leipzig (DE)
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Vertreter: Bourcevet, Hartmut, Dr. |
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Talstrasse 2 A 13189 Berlin 13189 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 288 408 US-A- 4 910 353
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GB-A- 2 017 143
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- CHEMICAL ABSTRACTS, vol. 76, no. 13, 27. März 1972, Columbus, Ohio, US; abstract no.
69170s, M.V.KENNEDY ET AL 'Chemical and Thermal Aspects of Pesticide Disposal' Seite
115 ;Spalte 2 ;
- BULLETIN DES SOCIETES CHIMIQUES BELGES, Bd.79, 1970, OXFORD GB Seiten 329 - 336 J.DE
LANNOY ET AL 'Sodium-Ammonia Reductions in N-Heteroaromatic Chemistry.'
- CHEMICAL ABSTRACTS, vol. 83, no. 14, 6. Oktober 1975, Columbus, Ohio, US; abstract
no. 125874h, E.S.LAHANIATAS ET AL 'Ecological chemistry. XCIV. Analysis and photochemistry
of high-boiling polychlorinated paraffin mixtures' Seite 805 ;Spalte 1 ;
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein chemisches Verfahren zur Dahalogenierung von Halogenkohlenwasserstoffen,
die in Gemischen von festen Stoffen enthalten sind.
[0002] Abfälle oder Nebenprodukte industrieller Prozesse, die organisch gebundene Halogene
(Fluor, Chlor, Brom, Iod als Organohalogene oder Halogenkohlenwasserstoffe) enthalten,
stellen wegen ihrer ökotoxischen Eigenschaften ein erhebliches Gefahrenpotential dar.
Für ihre Zerstörung sind zahlreiche Verfahren bekannt und z. T. technisch erprobt
(siehe G. Dehoust, Ch, Ewen, R. Gensicke: Abfallfabrik, dargestellt am Beispiel der
Beseitigung halogenorganischer Abfälle, Müll und Abfall 1991 (5), 283-294). Als Alternative
zur Hochtemperaturverbrennung oder Hochtemperaturpyrolyse sind Verfahren zur reduktiven
Dehalogenierung unter milden Reaktionsbedingungen von Interesse. Lissel und Fründ
geben eine aktuelle Übersicht über verfügbare nichtthermische Verfahren M. Lissel,
M. Fründ, Labor 2000, 1991, 205 -208. Nach dem Degussa-Natrium-Prozeß DE-PS 28 13
200 C2 (1979), US-Pa. 4 255 252 (1979) wird Natrium als Suspension (mittlerer Teilchendurchmesser
unter 100 µm, vorzugsweise unter 30 µm) in Öl bei erhöhten Temperaturen (90 - 160
°C) mit vorbehandelten Abfallölen zur Reaktion gebracht. Kennedy u. Mitarb. (M. V.
Kennedy, E. J. Stojanovic, F. L. Shuhman, Jr.: Chemical and thermal aspecs of pesticide
disposal. J. Environ. Qual. 1972 (1) 63 - 65) beschreiben Natrium in Ammoniak als
Agens zur Zerstörung von halogenierten Pestiziden, die zuvor in n-Hexan aufgelöst
wurden. Die Autoren geben keine Mengenverhältnisse (Natrium zu Pestizid) an und wenden
das Agens ausschließlich auf vorher gelöste (flüssige) Stoffe an.
[0003] Ein Vorteil des Natrium-Prozesses ist seine Selektivität. Im Unterschied zum oxidativen
Abbau und zur katalytischen Hydrierung werden Kohlenwasserstoffe davon nicht betroffen.
Wegen seiner hohen Reaktivität kann Natrium bereits bei niedrigen Temperaturen und
kurzen Reaktionszeiten eine vollständige Dehalogenierung bewirken, sofern keine Transportlimitierung
im Reaktionsmedium auftritt. Die technische Umsetzung des Natrium-Prozesses erfordert
einen vergleichsweise geringen Investitionsaufwand und ist daher für kleinere, ggf.
mobile Anlagen besonders geeignet. Ein offensichtlicher Nachteil der Anwendung von
Metallsuspensionen besteht darin, daß feste Produkte damit nicht in einfacher Weise
behandelt werden können, weil Feststoff-Feststoff-Reaktionen eine hohe Transporthemmung
aufweisen. Eben diese Anwendung ist aber von Interesse für die Behandlung von Feststoffen
wie beladenen Aktivkohlen und -koksen, Filterstäuben u. a., bei denen geringe Konzentrationen
von mehr oder weniger fest gebundenen Halogenkohlenwasserstoffen auf einer festen
Matrix vorliegen.
[0004] Aus der EP-A 288 408 ist ein Verfahren zur reduktiven Dehalogenierung kontaminierten
Feststoffe bekannt, bei dem Natrium bei - 50°C in Ammoniak gelöst wird und die Feststoffe
mit der hergestellten Natriumlösung kontaktiert werden.
[0005] Die Erfindung löst dem gegenüber die Aufgabe, Halogenkohlenwasserstoffe, die an festen
Matrices sorbiert vorliegen, einer direkten Dehalogenierung mit Natrium zugängig zu
machen, wobei für eine weitgehend vollständige Dehalogenierung lediglich ein geringer
stöchiometrischer Natrium überschuß erforderlich ist.
[0006] Erfindungsgemäß wird Natrium in suspendierter Form eingesetzt. Als Lösungsmittel
wird flüssiger Ammoniak verwendet. Aus den physikalischen Eigenschaften von NH
3 folgt, daß man flüssigen Ammoniak bei Atmosphärendruck und abgesenkten Temperaturen
(Kp = -33,5°C) oder bei Umgebungstemperatur unter erhöhtem Druck (p = 8 bar bei 20°C)
handhaben kann.
[0007] Es ist bekannt, daß sich in reinem Ammoniak gelöstes Natrium nur langsam in das schwer
lösliche Natriumamid umwandelt, daß diese Umwandlung aber durch verschiedene Katalysatoren,
z. B. Eisen-III-Salze, Aktivkohle u. a. stark beschleunigt wird. Überraschend wurde
gefunden, daß die Dehalogenierung von Halogenkohlenwasserstoffen mit Natrium auch
in Anwesenheit von solchen Feststoffen, die eine schnelle Abreaktion des Natriums
bewirken, glatt verläuft.
[0008] Das Verfahren kann in unterschiedlichen Ausführungsformen angewandt werden.
[0009] Gemäß der Erfindung wird der Feststoff in Ammoniak suspendiert und das metallische
Natrium zudosiert. Die Dehalogenierung ist nach kurzer Reaktionszeit abgeschlossen.
Nahezu vollständiger Umsatz tritt bereits nach einer Minute Kontaktzeit zwischen Natriumsuspension
und einer wenig porösen Feststoffmatrix ein.
[0010] Für mikroporöse und stark aggregierte Materialien können Kontaktzeiten bis zu 30
Minuten vorteilhaft sein. Längere Reaktionszeiten wirken sich nicht negativ auf das
Ergebnis der Umsetzung aus, sie verschlechtern lediglich die Raum-Zeit-Ausbeute. Die
Behandlung kann bei Temperaturen nahe dem Siedepunkt von Ammoniak unter Atmosphärendruck
oder bei Temperaturen nahe Umgebungstemperature unter erhöhtem Druck oder unter Bedingungen
zwischen diesen Eckpunkten ausgeführt werden.
[0011] Die Erfindung besitzt aus verfahrenstechnischer Sicht spezifische Vor- und Nachteile,
die insbesondere die Reaktorausführung und den Ammoniakkreislauf betreffen. Das Lösungsmittel
Ammoniak kann nach beendeter Reaktion entweder als flüssige Phase vom gereinigten
Feststoff abgetrennt oder direkt verdampft werden. Die Verdampfung wird in Abhängigkeit
von den Reaktionsbedingungen durch Erwärmen und/oder Entspannen erreicht. In jedem
Fall wird Ammoniak im Kreislauf geführt.
[0012] Reaktionstemperaturen oberhalb von 30°C sind nur dann sinnvoll, wenn dadurch zusätzliche
Effekte an der Feststoffmatrix bewirkt werden sollen (z. B. Extraktion von weiteren
Schadstoffe). Die Aufarbeitung der Reaktionsprodukte ist von der gewählten Ausführungsform
und dem zu reinigenden Abfallprodukt abhängig. Sie enthält folgend Schritte, die in
ihrer Reihenfolge unterschiedlich kombiniert werden können: (i) Zersetzung von überschüssigem
Natrium durch Zugabe von Wasser oder anderen Reagenzien mit aktivem Wasserstoff (z.
B. Methanol. Essigsäure, verdünnte Mineralsäuren o. a.): (ii) Verdampfen des Lösungsmittels
durch Erwärmen oder Entspannen, wobei der verdampfte Ammoniak nach erneuter Verflüssigung
im Kreislauf zu führen ist; (iii) Waschen und Neutralisieren des gereinigten Feststoffs
bzw. der Waschwässer, falls erforderlich. Für eine annähernd vollständige Dehalogenierung
ist ein geringer stöchiometrischer Überfluß an Natrium erforderlich, da es durch unerwünschte
Nebenreaktionen in unterschiedlichem Umfang verbraucht wird. In der Regel wird dieser
Überfluß aus Kostengründen so gering wie möglich gehalten. Unter speziellen Bedingungen
kann es auch vorteilhaft sein, mit einem höheren Natriumüberschuß zu arbeiten und
vor der Zersetzung eine Phasentrennung festflüssig durchzuführen, um so die noch gebrauchsfähige
Natriumlösung für einen weiteren Dehalogenierungsansatz zu nutzen.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand typischer
Ausführungsbeispiele im Labormaßstab weiter erläutert:
Als feste Matrices (Siefraktion 0.5-2 mm) wurden eine Aktivkohle (Hydraffin 30 der
Fa. Lurgi), eine Flugasche aus einem Braunkohlekraftwerk und ein Flussediment aus
der Weißen Elster (lufttrocken) geprüft. Diese Matrices wurden mit folgenden Chlorkohlenwasserstoffen
(10
2-10
4 ppm) beladen: o-Dichlorbenzol, p-Chlorphenol, 1-Chlornaphthalin, 2,3,4-Trichlorbiphenyl,
DDT und Lindan. 10 g des dotierten Feststoffs wurden in 30 ml flüssigem Ammoniak suspendiert
und einem Magnetrührer unter Atmosphärendruck am Rückfluß (-33 °C) gerührt. In dieser
Suspension wurden ca. 100 mg metallisches Natrium eingetragen. In der Umgebung des
sich schnell auflösenden Natriumstücks trat die charakteristische tiefe Blaufärbung
von solvatisiertem Natrium auf.
[0014] Unmittelbar nach dem vollständigen Auflösen des Natriums wurde der Rückflußkühler
entfernt und der Ammoniak innerhalb weniger Minuten abgedampft. Der feste Rückstand
wurde mit verdünnter Säure gequencht und mit verschiedenen organischen Lösungsmitteln
extrahiert. Die Extrakte wurden gaschromatographisch analysiert (FID und ECD als Detektoren).
In der wäßrigen Phase wurde durch Ionenchromatographie die Konzentration an Chloridionen
bestimmt.
[0015] Als Ergebnis der Chloridanalyse wurde das mit dem Feststoff zugeführte Organochlor
vollständig als Chlorid wiedergefunden (98 ± 3 %). Die Analyse der organischen Extrakte
wies Umsätze der Chlorkohlenwasserstoffe zwischen 95 und >99 % aus. Als Hauptprodukte
wurden die erwarteten Dechlorierungsprodukte Benzol, Phenol, Naphthalin, Biphenyl
und Methylfluoren neben geringen mengen partiell hydrierter Kohlenwasserstoffe (z.
B. Dihydronaphthaline) nachgewiesen.
1. Verfahren zur reduktiven Dehalogenierung von Halogenkohlenwasserstoffen, die in Gemischen
mit festen Stoffen vorliegen, durch Behandeln dieser Gemische mit Natrium in flüssigem
Ammoniak, dadurch gekennzeichet, daß metallisches Natrium zu einem kontaminierten
Feststoff, dispergiert in flüssigem Ammoniak, gegeben wird und im gelösten Zustand
weitere chemische Reaktionen eingeht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Natriumbehandlung 1
- 30 Minuten, vorzugsweise 2-10 Minuten, bei 15 - 25 °C unter erhöhtem Druck am Rückfluß
vornimmt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Natriumbehandlung 1
- 20 Minuten, vorzugsweise 2 - 10 Minuten, drucklos bei -33 °C oder bei leicht erhöhtem
Druck unterhalb 0 °C durchführt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Behandlung mit einem
Überschuß an Natrium vornimmt und das unverbrauchte Reagenz vor einer Zersetzung mit
wasserstoffaktiven Verbindungen als ammoniakalische Lösung für weitere Umsetzungen
abtrennt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Lösungsmittel Ammoniak
nach beendeter Reaktion durch Erwärmen und/oder Entspannen verdampft und im Kreislauf
führt.
1. A process for the reductive dehalogenation of hydrogen halides present in mixtures
with solids by treating these mixtures with sodium in liquid ammonia, whereby metallic
sodium is added to a contaminated solid dispersed in liquid ammonia and undergoes
further chemical reactions in a dissolved state.
2. A process according to claim 1 whereby the sodium treatment lasts 1-30 minutes and
preferably 2-10 minutes at 15-25 °C under pressure with reflux.
3. A process according to claim 1 whereby the sodium treatment lasts 1-20 minutes and
preferably 2-10 minutes below 0 °C without pressure or under a slightly increased
pressure.
4. A process according to claim 1 whereby the treatment is carried out with excess sodium,
and the unused reagent is removed as an ammoniac solution for additional reactions
before it is decomposed with hydrogen-active compounds.
5. A process according to claim 1 whereby the solvent, ammonia, is evaporated after the
reaction is over by heating it and/or flash evaporation and recycled.
1. Procédé pour la déhalogénation par réduction d'hydrocarbures halogénés présents dans
des mélanges contenant des matières solides, lequel prévoit un traitement par le sodium
de ces mélanges dans de l'ammoniac liquide, caractérisé en ce qu'on ajoute du sodium
métallique, dispersé dans de l'ammoniac liquide, à un solide contaminé et que ledit
sodium métallique, à l'état dissous, subit d'autres réactions chimiques.
2. Procédé selon la revendication 1 caractérisé en ce qu'on procède au traitement par
le sodium pendant 1-30 minutes, de préférence 2-10 minutes, à la hauteur du recyclage,
ce à une température comprise entre 15 et 25 °C et à une pression élevée.
3. Procédé selon la revendication 1 caractérisé en ce qu'on procède au traitement par
le sodium pendant 1-20 minutes, de Préférence 2-10 minutes, sans pression à une température
de -33 °C et à une pression légèrement supérieure pour une température inférieure
à 0 °C.
4. Procédé selon la revendication 1 caractérisé en ce qu'on procède au traitement avec
un excédent de sodium et que, préalablement à une décomposition avec des composés
actifs dans l'hydrogène et en vue d'autres transformations, on isole sous la forme
d'une solution ammoniacale le réactif non utilisé.
5. Procédé selon la revendication 1 caractérisé en ce qu'à la fin de la réaction, on
évapore le solvant ammoniac en le réchauffant et/ou le détendant et qu'on l'introduit
dans le cycle.