| (19) |
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(11) |
EP 0 636 081 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.1996 Patentblatt 1996/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.03.1993 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B61L 15/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9300/285 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9319/966 (14.10.1993 Gazette 1993/25) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM HOCHFREQUENZMÄSSIGEN VERBINDEN VON AKTIVEN TEILABSCHNITTEN
EINES HOCHFREQUENZÜBERTRAGUNGSSYSTEMS
PROCESS AND DEVICE FOR THE HIGH-FREQUENCY CONNECTION OF ACTIVE PARTIAL SECTIONS OF
A HIGH-FREQUENCY TRANSMISSION SYSTEM
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR LE RACCORDEMENT A HAUTE FREQUENCE DE SECTIONS PARTIELLES
ACTIVES D'UN DISPOSITIF DE TRANSMISSION A HAUTE FREQUENCE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK ES FR GB IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
04.04.1992 DE 4211377
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.02.1995 Patentblatt 1995/05 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FRIEBE, Eberhard
D-12107 Berlin (DE)
- MORITZ, Matthias
D-13585 Berlin (DE)
- SCHÖNBACHER, Sepp
D-13593 Berlin (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 423 028 US-A- 4 835 494
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FR-A- 2 302 641
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht von einem Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und von
einer Vorrichtung nach Anspruch 2 aus.
[0002] Es sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens bekannt,
nach denen in einem von mehreren, einen Eisenbahnzug bildenden Reisezugwagen eine
Kopfstation vorgesehen ist. Durch jeden Wagen ist mindestens ein Hochfrequenzkabel
geführt, in das ein Verstärker zum Verstärken der zu übertragenden Hochfrequenzsignale
in einer Richtung eingeschleift ist. Das richtungskorrekte, manuelle Durchschalten
der über Steckverbinder verbindbaren Hochfrequenzkabel setzt qualifiziertes Personal
und einen verhältnismäßig hohen Zeitaufwand voraus.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens derart weiterzubilden,
daß das hochfrequenzmäßige, richtungskorrekte Durchschalten des übertragungsweges
in einer Fahrzeugeinheit, die aus in beliebiger Folge und beliebiger Fahrzeugrichtung
zusammengestellten Fahrzeugen besteht, mit möglichst geringem Personal- und Zeitaufwand
bewältigt wird.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die Anwendung der in dem Anspruch 1 angegebenen Maßnahmen
gelöst. Damit ist der Vorteil verbunden, daß unabhängig vom Einsatz der Fahrzeuge
in einer ersten Lage oder einer dazu um 180° gedrehten zweiten Lage das hochfrequenzmäßige
Durchschalten des übertragungsweges in den Fahrzeugen nach vorheriger Prüfung automatisch
durchgeführt wird.
[0005] Durch die Anwendung der in dem Anspruch 2 angegebenen Merkmale wird eine Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit besonders einfachen und betriebssicher
arbeitenden Mitteln realisiert. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
[0006] Eine bevorzugte Anwendung für das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung
zur Durchführung dieses Verfahrens sind Reisezüge.
[0007] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung an Hand mehrerer Figuren
dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.
Es zeigen
- Fig. 1
- ein Blockschaltbild eines übertragungssystems für eine mehrere Fahrzeuge umfassende
Fahrzeugeinheit,
- Fig. 2
- ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Fahrzeug-Station für ein Fahrzeug in einer
ersten Ausführung,
- Fig. 3
- ein Schema zur Erläuterung der Funktion der Fahrzeugstation nach Fig. 2,
- Fig. 4
- ein Blockschaltbild einer Fahrzeugstation für ein Fahrzeug in einer zweiten Ausführung,
- Fig. 5
- ein Schema zur Erläuterung der Fahrzeugstation nach Fig. 4 und
- Fig. 6
- ein Blockschaltbild einer Fahrzeugstation für ein Fahrzeug in einer dritten Ausführung.
[0008] In Fig. 1 bezeichnet 10 eine Fahrzeugeinheit, die mehrere mechanisch gekoppelte Fahrzeuge
11, 12, 13 und 14 umfaßt. Das erste Fahrzeug 11 ist mit einer Kopfstation 15 ausgerüstet,
und die anderen Fahrzeuge 12, 13 und 14 enthalten je eine Fahrzeugstation 16. Die
Kopfstation 15 und die Fahrzeugstationen 16 sind miteinander über je zwei parallel
geschaltete Hochfrequenzkabel 20, 21; 22, 23 verbunden, die an den Enden eines jeden
Fahrzeuges Steckverbinderelemente 24, 25; 26, 27 aufweisen. Je zwei parallel geschaltete
Hochfrequenzkabel sind aus Gründen der Betriebssicherheit vorgesehen (UIC-Standard
568), und je zwei zusammengehörende Steckverbinderelemente 24, 25; 26, 27 bilden einen
Hochfrequenzsteckverbinder 30 und 31. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist der
Hochfrequenzsteckverbinder 30 zwischen den Fahrzeugen 11 und 12 ebenso wie der Hochfrequenzsteckverbinder
31 zwischen den Fahrzeugen 12 und 13 gekuppelt; alle anderen Hochfrequenzsteckverbinder
sind dagegen nicht gekuppelt.
[0009] In Fig. 2 ist der Aufbau einer Fahrzeugstation 16 in einem der Fahrzeuge 12 bis 14,
nämlich in dem Fahrzeug 12, gezeigt. In dem Fahrzeug sind die Hochfrequenzkabel 20,
21 und 22, 23 mit einem ersten bis vierten Anschluß 34 bis 37 (1 ... 4) einer zu der
Fahrzeugstation 16 gehörenden Schaltvorrichtung 40 verbunden. Ein fünfter Anschluß
38 (5) steht erstens mit einem Eingang eines Hochfrequenzverstärkers 41 und zweitens
über eine erste Detektorschaltung 42 (D1) mit einer Zeitablaufsteuerung 43 in Verbindung.
Ein sechster Anschluß 39 (6) der Schaltvorrichtung 40 steht erstens über einen Hochfrequenzkoppler
48, das ist vorzugsweise ein Richtkoppler, mit dem Ausgang des Hochfrequenzverstärkers
41 in Verbindung. Zweitens ist dieser Anschluß über den Abzweig des Hochfrequenzkopplers
48 und eine zweite Detektorschaltung 44, zu der ein Hochfrequenzgenerator 47 zum Erzeugen
eines Hochfrequenzsignals HFM gehört, über einen Inverter 49 mit der Zeitablaufsteuerung
43 verbunden, deren Ausgang 45 mit einem siebenten Anschluß 46 (7) der Schaltvorrichtung
40 verbunden ist. Der siebente Anschluß 46 bildet den Steuereingang für die Schaltvorrichtung
40.
[0010] Die Wirkungsweise der an Hand der Fig. 1 und 2 beschriebenen Anordnung ist folgende.
[0011] Werden mehrere Fahrzeuge, zum Beispiel die Fahrzeuge 11, 12, 13 in Fig. 1, mechanisch
gekuppelt und sind die Hochfrequenzsteckverbinder 30 zwischen den Fahrzeugen 11 und
12 sowie der Hochfrequenzsteckverbinder 31 zwischen den Fahrzeugen 12 und 13 gekuppelt
und die anderen Hochfrequenzsteckverbinder entkuppelt, so stellt die Fahrzeugstation
16 des Fahrzeugs 12 zunächst fest, an welchem der ihr zugeordneten Hochfrequenzkabel
20, 21; 22, 23 ein von einer Kopfstation ausgesendetes erstes Hochfrequenzsignal HF1
vorliegt. Zu diesem Zweck schaltet die Zeitablaufsteuerung 43 des Fahrzeuges 12 die
Schaltvorrichtung 40 zeitabschnittweise derart weiter, daß in einem ersten Zeitabschnitt
a der dritte Anschluß 3 und der fünfte Anschluß 5 verbunden werden; vgl. Schema in
Fig. 3, in welchem die Zeitabschnitte a bis f bezeichnet sind. In dem Zeitabschnitt
a, in welchem nur die Anschlüsse 3 und 5 verbunden sind, stellt die erste Detektorschaltung
42 (D1), die nur bei einem von ihr erkannten Hochfrequenzsignal HF1 ein erstes Signal
an die Zeitablaufsteuerung 43 abgibt, fest, daß kein erstes Hochfrequenzsignal über
das Hochfrequenzkabel 22 des Fahrzeuges 12 an die Fahrzeugstation 16 herangeführt
wird (D1 = n = nein). Die Zeitablaufsteuerung 43 öffnet daraufhin in dem folgenden
Zeitabschnitt b die Verbindung zwischen den Anschlüssen 3 und 5 und schließt die Verbindung
zwischen den Anschlüssen 4 und 5. Auch in diesem Zeitabschnitt erkennt die erste Detektorschaltung
42 kein erstes Hochfrequenzsignal HF1; D1= n. Anschließend öffnet die Zeitablaufsteuerung
43 in dem Zeitabschnitt c die Verbindung zwischen den Anschlüssen 4 und 5 und überbrückt
die Anschlüsse 2 und 5. Die erste Detektorschaltung 42 stellt auch in diesem Zeitabschnitt
fest, daß über das Hochfrequenzkabel 21 des Fahrzeuges 12 kein erstes Hochfrequenzsignal
HF1 ankommt; D1 = n. In einem weiteren Zeitabschnitt d wird die Verbindung zwischen
den Anschlüssen 2 und 5 geöffnet und eine Verbindung zwischen den Anschlüssen 1 und
5 hergestellt. In dieser Schaltstellung erkennt die erste Detektorschaltung 42 das
Vorhandensein eines ersten Hochfrequenzsignals HF1 (D1 = j = ja) der Kopfstation 15
und gibt daraufhin ein zweites Signal an die Zeitablaufsteuerung 43 ab. Diese liefert
ein Signal an die Schaltvorrichtung 40, die dafür sorgt, daß die Verbindung zwischen
den Anschlüssen 1 und 5 bestehen bleibt. Damit ist ein erster Algorithmus beendet;
vgl. Fig. 3. Die zweite Detektorschaltung 44 (D2) steht zwar in den Zeitabschnitten
a bis d über den Anschluß 5 und den Hochfrequenzverstärker 41 auch nacheinander mit
den Hochfrequenzkabeln 20 bis 23 in Verbindung; sie hat aber bei diesem Algorithmus
keine Funktion.
[0012] An den ersten Algorithmus, der mit dem Festhalten der Verbindung zwischen den Anschlüssen
1 und 5 endet, schließt sich ein zweiter Algorithmus an, durch welchen der Kupplungszustand
der Hochfrequenzsteckverbinder 30 und 31 zwischen den Fahrzeugen 12 und 13 ermittelt
wird. Der zweite Algorithmus beginnt damit, daß in einem Zeitabschnitt e durch das
Ausgangssignal der ersten Detektorschaltung 42 (D1) die Schaltvorrichtung 40 über
die Zeitablaufsteuerung 43 derart beeinflußt wird, daß eine Verbindung zwischen den
Anschlüssen 6 und 3 hergestellt wird. Damit gelangt das sich von dem ersten Hochfrequenzsignal
HF1 unterscheidende zweite Hochfrequenzsignal HFM des Hochfrequenzgenerators 47 über
den Hochfrequenzkoppler 48, die Anschlüsse 6 und 3 und das Hochfrequenzkabel 22 zu
dem nicht gekuppelten Hochfrequenzsteckverbinder 30 zwischen den Fahrzeugen 12 und
13. Das zweite Hochfrequenzsignal HFM wird an dem Steckverbinderteil 26 des Fahrzeuges
12 reflektiert und von der zweiten Detektorschaltung 44 als reflektiertes Hochfrequenzsignal
HF2 erkannt; D2 = j = ja. Nur im Fall einer Reflexion gibt die zweite Detektorschaltung
ein bestimmtes Ausgangssignal ab, das nach Invertierung durch den Inverter 49 über
die Zeitablaufsteuerung 43 die Schaltvorrichtung 40 veranlaßt, in einem Zeitabschnitt
f die Anschlüsse 6 und 4 zu verbinden. In diesem Schaltzustand gelangt das zweite
Hochfrequenzsignal HFM über den Hochfrequenzkoppler 48 und die miteinander verbundenen
Anschlüsse 6 und 4 und das Hochfrequenzkabel 23 an den gekuppelten Hochfrequenzsteckverbinder
31 zwischen den Fahrzeugen 12 und 13. Gleichzeitig stellt die zweite Detektorschaltung
44 fest, daß das von dem Hochfrequenzgenerator 47 abgegebene zweite Hochfrequenzsignal
HFM nicht reflektiert wird; D2 = n = nein. Da somit der erste Detektor 42 das erste
Hochfrequenzsignal HF1 erkannt hat und der zweite Detektor 44 das zweite Hochfrequenzsignal
HF2 nicht erkannt hat, bleiben die Verbindungen zwischen den Anschlüssen 1 und 5 sowie
6 und 4 bestehen, so daß das Hochfrequenzsignal HF1 über das Hochfrequenzkabel 20
des Fahrzeuges 12, den Hochfrequenzverstärker 41, das Hochfrequenzkabel 23 und den
Hochfrequenzsteckverbinder 31 zwischen den Fahrzeugen 12 und 13 auf das Hochfrequenzkabel
21 des Fahrzeuges 13 gelangt.
[0013] Wäre zum Beispiel auch der Hochfrequenzsteckverbinder 31 zwischen den Fahrzeugen
12 und 13 unterbrochen, so würde die zweite Detektorschaltung 44 auch in dem Zeitabschnitt
f eine Reflexion des zweiten Hochfrequenzsignals HF2 feststellen und den Prüfvorgang
wiederholen. Nach einer oder mehreren Wiederholungen kann der Prüfvorgang durch die
Zeitablaufsteuerung 43 gesteuert für einen längeren Zeitabschnitt aussetzen und dann
erneut beginnen.
[0014] Für andere Kupplungssituationen der Hochfrequenzsteckverbinder 30, 31 gilt der im
Zusammenhang mit dem Schema in Fig. 3 beschriebene Zeitablauf in analoger Weise. Nur
als ein weiteres Beispiel sei der Fall betrachtet, daß sich das Fahrzeug 11 in Fig.
1 nicht vor dem Fahrzeug 12, sondern dahinter befindet, das heißt, daß die Fahrzeuge
11 und 13 ausgetauscht werden. Da der Hochfrequenzverstärker 41 des Fahrzeuges 12
erste Hochfrequenzsignale HF1 nur in einer Signalrichtung verstärken kann, muß die
Schaltvorrichtung 40 so programmiert sein, daß sie zum Beispiel in einem ersten Algorithmus
zunächst die Anschlüsse 3 und 5 und dann die Anschlüsse 4 und 5 miteinander verbindet.
Da dann bereits das erste Hochfrequenzsignal HF1 durch die erste Detektorschaltung
42 erkannt wird, kann sich nach der Schaltstellung, in welcher die Anschlüsse 4 und
5 verbunden sind, der zweite Algorithmus anschließen, in welchem nacheinander die
Anschlüsse 6 und 2 bzw. 6 und 1 verbunden werden, so daß die zweite Detektorschaltung
44 feststellen kann, welche Hochfrequenzsteckverbindung zwischen dem Fahrzeug 12 und
dem dann an der ersten Stelle befindlichen Fahrzeug 13 gekuppelt ist.
[0015] In einer in Fig. 4 gezeigten zweiten Ausführung einer Fahrzeugstation, die nicht
wie die Ausführung gemäß den Fig. 2 und 3 nach dem Reflektometerprinzip arbeitet,
wird in jedem Fahrzeug, zum Beispiel 12 und 13, ein zweites Hochfrequenzsignal HF2'
bzw. HF2'' durch einen Hochfrequenzgenerator 51 erzeugt. Hierbei entfallen somit der
Hochfrequenzgenerator 47 und der Inverter 49 nach Fig. 2.
[0016] Die Frequenz des zweiten Hochfrequenzsignals HF2 sollte vorzugsweise außerhalb des
Übertragungsfrequenzbereiches des Hochfrequenzverstärkers 41 liegen. In dem Beispiel
gemäß Fig. 4 wird die Frequenz des zweiten Hochfrequenzsignals HF2 unterhalb des übertragungsfrequenzbereiches
des Hochfrequenzverstärkers 41 gewählt. Das zweite Hochfrequenzsignal HF2' bzw. HF2''
wird Vorzugsweise über eine Hochfrequenzweiche 52 dem fünften Anschluß 38 der Schaltvorrichtung
40 zugeführt. Die Schaltvorrichtung 40 im Fahrzeug 13 stellt nacheinander die in dem
Schema mach Fig. 5, Algorithmus 1, gezeigten Verbindungen her. Gleichzeitig wird im
Fahrzeug 12 eine Verbindung zwischen den Anschlüssen 3 und 6 hergestellt. Da der Steckverbinder
30 zwischen den Fahrzeugen 12 und 13 geöffnet ist, kann der zweite Detektor D2 des
Fahrzeuges 12 das zweite Hochfrequenzsignal HF2'' des Fahrzeuges 13 nicht auswerten.
Danach wird die Verbindung zwischen den Anschlüssen 4 und 6 des Fahrzeuges 12 hergestellt.
Bei der Verbindung der Anschlüsse 2 und 5 im Fahrzeug 13 und der Verbindung 4 und
6 im Fahrzeug 12 erkennt der Detektor 44 des Fahrzeuges 12 das zweite Hochfrequenzsignal
HF2'' und veranlaßt die Schaltvorrichtung 40, daß die Schaltstellung 4 - 6 erhalten
bleibt. Gleichzeitig erkennt der erste Detektor 42 im Fahrzeug 13 das erste Hochfrequenzsignal
HF1 und läßt die Schaltvorrichtung 40 im Fahrzeug 13 in der Schaltstellung 2 - 5 verharren.
[0017] In einer dritten Ausführung weist eine Fahrzeugstation 160 nach Fig. 6 einen pilotgeregelten
Verstärker 410 auf, dessen Verstärkung in Abhängigkeit von einem durch die Kcpfstation
15 mitausgesendeten Pilotsignal U
P geregelt wird. Eine zu dem pilotgeregelten Verstärker gehörende Pilotauswerteschaltung
411 gibt ein bestimmtes Steuersignal U
S ab, wenn ein Pilotsignal erkannt wird. Das Steuersignal U
S steuert eine Zeitablaufsteuerung 430 in analoger Weise wie die Ausgangssignale der
ersten Detektorschaltung 42 in Fig. 2. Die Pilotauswerteschaltung 411 übernimmt somit
die Funktion der ersten Detektorschaltung 42 in Fig. 2.
[0018] Nach Fig. 6 wird ein zum Beispiel an dem Steckverbinderteil 26 reflektiertes Pilotsignal
U
P, das dem Zweiten Hochfrequenzsignal HF2 entspricht, über einen Hochfrequenzkoppler
413, zum Beispiel einem Richtkoppler, als Meßsignal dem zweiten Detektor 44 (D2) zugeführt.
Das von dem zweiten Detektor abgegebene Signal steuert dann nach Invertierung durch
den Inverter 49 die Zeitablaufsteuerung 430 an. Die weitere Funktion erfolgt sinngemäß
entsprechend dem Schema in Fig. 3.
[0019] Im übrigen kann das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens auch bei einem aktiven bidirektionalen Hochfrequenzübertragungssystem
bei Benutzung zweier verschiedener Frequenzbänder für die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
eingesetzt werden. In diesem Fall tritt an die Stelle des in einer Richtung übertragenden
Verstärkers 41 (Fig. 2) eine Verstärkereinheit, die in zwei Richtungen verstärkt.
1. Verfahren zum hochfrequenzmäßigen Verbinden von aktiven Teilabschnitten eines Hochfrequenzübertragungssystems,
wobei jeder Teilabschnitt in einem Fahrzeug installiert ist und ein erster Teilabschnitt
zwei Hochfrequenzkabel und eine Kopfstation und mindestens ein weiterer Teilabschnitt
zwei Hochfrequenzkabel und einen in eines der Hochfrequenzkabel eingeschleiften Hochfrequenzverstärker
enthält und wobei die Hochfrequenzkabel an den Enden der Fahrzeuge Steckverbinderelemente
aufweisen, über die im gekuppelten Zustand der Steckverbinderelemente von der Kopfstation
ausgesendete erste Hochfrequenzsignale auf die Teilabschnitte übertragen werden, dadurch
gekennzeichnet, daß eine in jedem Fahrzeug (12, 13) mit Ausnahme des die Kopfstation
(15) aufweisenden Fahrzeuges (11) enthaltene Fahrzeugstation (16) die Hochfrequenzsteckverbinder
(30, 31) des Fahrzeuges (12) nach dem Vorhandensein des ersten, aus der Richtung der
Kopfstation (15) herangeführten Hochfrequenzsignals (HF1) abfragt, bis sie das erste
Hochfrequenzsignal erkannt hat, und daß sie die Hochfrequenzsteckverbinder (30, 31)
nach einem zweiten, aus der Gegenrichtung kommenden Hochfrequenzsignal (HF2) solange
abfragt, bis sie durch das zweite Hochfrequenzsignal den verbundenen Kupplungszustand
eines Steckverbinders (30) erkannt hat, und daß die Fahrzeugstation (16) den Eingang
des Verstärkers (41) mit demjenigen Steckverbinder (30) verbindet, der das erste Hochfrequenzsignal
(HF1) führt, und den Ausgang dieses Verstärkers mit demjenigen Steckverbinder (31)
verbindet, der durch das zweite Hochfrequenzsignal (HF2 als verbunden erkannt wurde.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus eine Fahrzeugeinheit
(10) mit mehreren Fahrzeugen (11, 12, 13, 14) und aus mehrere Teilabschnitten eines
Hochfrequenzübertragungssystems, wobei jeder Teilabschnitt in einem Fahrzeug installiert
ist und ein erster Teilabschnitt zwei Hochfrequenzkabel und eine Kopfstation (15)
und mindestens ein weiterer Teilabschnitt zwei Hochfrequenzkabel und einen in eines
der Hochfrequenzkabel eingeschleiften Hochfrequenzverstärker enthält , und wobei die
Hochfrequenzkabel an den Enden der Fahrzeuge Steckverbinderelemente aufweisen, über
die in gekuppelten Zustand der Steckverbinderelemente von der Kopfstation (15) ausgesendete
erste Hochfrequenzsignale auf die Teilabschnitte übertragen werden, dadurch gekennzeichnet
daß jede Fahrzeugstation (16) eine Zeitablaufsteuerung (43) zum Steuern einer Schaltvorrichtung
(40), die die Verbindungen zwischen den Steckverbinderelementen (24, 25) und dem Verstärker
(41) des Fahrzeuges (12) herstellt, einen ersten Detektor (42) zum Erkennen des ersten
Hochfrequenzsignals (HF1) und einem zweiten Detektor (44) zum Erkennen des zweiten
Hochfrequenzsignals (HF2) sowie einen Hochfrequenzgenerator (47) zum Erzeugen eines
Hochfrequenzmeßsignals (HFM) aufweist, wobei das zweite Hochfrequenzsignal (HF2) das
an einem offenen Steckverbinder (30) reflektierte Hochfrequenzmeßsignal ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochfrequenzverstärker
(41) ein pilotgeregelter Verstärker (410) ist, der durch ein von der Kopfstation (15)
ausgesendetes Pilotsignal (UP) geregelt wird, und daß ein zu dem Hochfrequenzverstärker (410) gehörender Pilotsignalauswerter
(411) gleichzeitig die Funktion des ersten Detektors (42) übernimmt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Hochfrequenzsignal
(HF2) das an einem offenen Steckverbinder (30) reflektierte Pilotsignal (UP) ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Hochfrequenzsignal (HF2) von einem Hochfrequenzgenerator (51) erzeugt wird, der in
einer in der Gegenrichtung, bezogen auf die Kopfstation (15), befindlichen Fahrzeugstation
(16) untergebracht ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des zweiten
Hochfrequenzsignals (HF2) außerhalb des Übertragungsfrequenzbereiches des Verstärkers
(41) liegt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle
eines Signale nur in einer Richtung übertragenden Verstärkers (41) eine Verstärkereinheit
vorgesehen ist, die Signale in zwei Richtungen überträgt.
1. Method for the radio-frequency connection of active subsections of a radio-frequency
transmission system, each subsection being installed in a vehicle, and a first subsection
containing two radio-frequency cables and one head station, and at least one further
subsection containing two radio-frequency cables and a radio-frequency amplifier which
is looped into one of the radio-frequency cables, and the radio-frequency cables having
plug connector elements at the ends of the vehicles, via which plug connector elements
first radio-frequency signals which are transmitted by the head station in the coupled
state of the plug connector elements are transmitted to the subsections, characterised in that a vehicle station (16) which is contained in each vehicle (12, 13) with the exception
of the vehicle (11) having the head station (15) interrogates the radio-frequency
plug connectors (30, 31) of the vehicle (12) for the presence of the first radio-frequency
signal (HF1) which is passed from the direction of the head station (15) until it
has identified the first radio-frequency signal, and in that it interrogates the radio-frequency
plug connectors (30, 31) for a second radio-frequency signal (HF2), coming from the
opposing direction, until it has identified, by means of the second radio-frequency
signal, the connected coupling state of a plug connector (30), and in that the vehicle
station (16) connects the input of the amplifier (41) to that plug connector (30)
which carries the first radio-frequency signal (HF1), and connects the output of this
amplifier to that plug connector (31) which has been identified as being connected,
by means of the second radio-frequency signal (HF2).
2. Device for carrying out the method according to Claim 1, comprising a vehicle unit
(10) having a plurality of vehicles (11, 12, 13, 14) and comprising a plurality of
subsections of a radio-frequency transmission system, each subsection being installed
in a vehicle, and a first subsection containing two radio-frequency cables and one
head station (15), and at least one further subsection containing two radio-frequency
cables and a radio-frequency amplifier which is looped into one of the radio-frequency
cables, and the radio-frequency cables having plug connector elements at the ends
of the vehicles, via which plug connector elements first radio-frequency signals which
are transmitted by the head station (15) in the coupled state of the plug connector
elements are transmitted to the subsections, characterised in that each vehicle station
(16) has a time-sequence controller (43) for controlling a switching device (40),
which produces the connections between the plug connector elements (24, 25) and the
amplifier (41) of the vehicle (12), a first detector (42) for identifying the first
radio- frequency signal (HF1), and a second detector (44) for identifying the second
radio-frequency signal (HF2), as well as a radio-frequency generator (47) for producing
a radio-frequency measurement signal (HFM), the second radio-frequency signal (HF2)
being the radio-frequency measurement signal which is reflected on an open plug connector
(30).
3. Device according to Claim 2, characterised in that the radio-frequency amplifier (41)
is a pilot-regulated amplifier (410) which is regulated by means of a pilot signal
(Up) transmitted by the head station (15), and in that a pilot signal evaluating device
(411), which belongs to the radio-frequency amplifier (410), at the same time takes
over the function of the first detector (42).
4. Device according to Claim 3, characterised in that the second radio-frequency signal
(HF2) is the pilot signal (Up) which is reflected on an open plug connector (30).
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the second radio-frequency
signal (HF2) is produced by a radio-frequency generator (51) which is accommodated
in a vehicle station (16) which is located in the opposing direction with respect
to the head station (15).
6. Device according to Claim 5, characterised in that the frequency of the second radio-frequency
signal (HF2) is located outside the transmission frequency band of the amplifier (41).
7. Device according to one of Claims 2 to 6, characterised in that an amplifier unit
which transmits signals in two directions is provided instead of an amplifier (41)
which transmits signals in only one direction.
1. Procédé pour raccorder à haute fréquence des sections partielles actives d'un système
de transmission à haute fréquence, dans lequel chaque section partielle est installée
dans un véhicule et une première section partielle contient deux câbles à haute fréquence
tandis qu'une station de tête et au moins une autre section partielle contiennent
deux câbles à haute fréquence et un amplificateur à haute fréquence monté dans un
câble à haute fréquence, et dans lequel les câbles à haute fréquence présentent, aux
extrémités des véhicules, des éléments de connecteurs par l'intermédiaire desquels,
quand les éléments de connecteurs sont en position accouplée, des premiers signaux
à haute fréquence sont transmis aux sections partielles,
procédé caractérisé en ce que
une station de véhicule (16) contenue dans chaque véhicule (12, 13) à l'exception
du véhicule (11) qui contient la station de tête (15), interroge le connecteur à haute
fréquence (30, 31) du véhicule (30, 31) du véhicule (12), une fois qu'existe le premier
signal à haute fréquence (HF1) provenant de la direction de la station de tête (15),
jusqu'à ce qu'elle ait détecté le premier signal à haute fréquence, en ce qu'elle
interroge le connecteur à haute fréquence (30, 31) après un second signal à haute
fréquence (HF2) provenant de la direction opposée jusqu'à ce qu'elle ait détecté,
par le second signal à haute fréquence, qu'un connecteur (30) est dans un état d'accouplement
raccordé, et en ce que la station de véhicule (16) relie l'entrée de l'amplificateur
(41) au connecteur (30) qui amène le premier signal à haute fréquence (HF1) et relie
la sortie de cet amplificateur au connecteur (31) qui est détecté comme étant raccordé
par le deuxième signal à haute fréquence (HF2).
2. Dispositif servant à la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, consistant
en un ensemble de véhicules (10) se composant de plusieurs véhicules (11, 12, 13,
14) et de plusieurs sections partielles d'un système de transmission à haute fréquence,
dans lequel chaque section partielle est installée dans un véhicule et une première
section partielle contient deux câbles à haute fréquence, tandis qu'une station de
tête (15) et au moins une autre section partielle contiennent deux câbles à haute
fréquence et un amplificateur à haute fréquence monté dans l'un des câbles à haute
fréquence, et dans lequel les cables à haute fréquence présentent, aux extrémités
des véhicules, des éléments de connecteurs au moyen desquels, quand les éléments de
connecteurs sont en état d'accouplement, des premiers signaux à haute fréquence, émis
par la station de tête (15), sont transmis aux sections partielles,
dispositif caractérisé en ce que
chaque station de véhicule (16) présente une commande de séquence-temps (43) servant
à commander un dispositif de branchement (40) qui établit les liaisons entre les éléments
de connecteurs (24, 25) et l'amplificateur (41) du véhicule (12), un premier détecteur
(42) servant à détecter le premier signal à haute fréquence (HF1) et un second détecteur
(44) servant à détecter le second signal à haute fréquence (HF2), ainsi qu'un générateur
à haute fréquence (47) servant à produire un signal de mesure à haute fréquence (HFM),
le deuxième signal à haute fréquence (HF2) étant le signal de mesure à haute fréquence
réfléchi sur un connecteur ouvert (30).
3. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'amplificateur à haute fréquence (41) est un amplificateur de régulation pilote (410)
qui est réglé par un signal pilote (Up) émis par la station de tête (15), et
un circuit d'exploitation du signal pilote (411), faisant partie de l'amplificateur
à haute fréquence (410), assume en même temps la fonction du premier détecteur (42).
4. Dispositif selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le second signal à haute fréquence (HF2) est le signal pilote (Up) réfléchi sur un connecteur ouvert (30).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
le second signal à haute fréquence (HF2) est produit par un générateur à haute fréquence
(51) qui est logé dans une station de véhicule (16) se trouvant dans la direction
opposée par rapport à la station de tête (15).
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
la fréquence du second signal à haute fréquence (HF2) se trouve en dehors de la gamme
de fréquences de transmission de l'amplificateur (41).
7. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 6,
caractérisé en ce que
à la place d'un amplificateur (41) transmettant des signaux dans une direction seulement,
on prévoit une unité d'amplification qui transmet les signaux dans les deux directions.