(19)
(11) EP 0 636 326 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
01.02.1995  Patentblatt  1995/05

(21) Anmeldenummer: 94107342.1

(22) Anmeldetag:  11.05.1994
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6A45D 19/14
(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE ES FR GB IT

(30) Priorität: 28.07.1993 DE 4325241

(71) Anmelder: Wella Aktiengesellschaft
D-64274 Darmstadt (DE)

(72) Erfinder:
  • Voegler, Aloys
    D-34132 Eiterfeld (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Verfahren zum Behandeln von menschlichem Kopfhaar mittels einer Flüssigkeit sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens


    (57) Verfahren zum Behandeln von menschlichem Kopfhaar (19) mittels einer Flüssigkeit, wobei eine um den Kopf (6) verlaufende Dichteinrichtung (2) mit einer gummiartigen Dichtung (4) einer Behandlungsvorrichtung (1) ein unkontrolliertes Abfließen der Flüssigkeit von dem Kopfhaar (19) in den Gesichts- und Halsbereich verhindert, wobei erfindungsgemäß vorgesehen ist, daß zum Ansetzen der Dichtung (4) an den Kopf (6) die Dichtung (4) zunächst durch Strecken erweitert und dann zumindest zum Teil entlastet wird, und daß zum Absetzen der Dichtung (4) vom Kopf (6) die Dichtung (4) zunächst durch Strecken erweitert und dann entlastet wird.
    Als Vorrichtung (1) zum Behandeln von menschlichem Kopfhaar (19) mittels einer Flüssigkeit, wobei eine um den Kopf (6) verlaufende Dichteinrichtung (2) mit einer gummiartigen Dichtung (4) ein unkontrolliertes Abfließen der Flüssigkeit von dem Kopfhaar (19) in den Gesichts- und Halsbereich verhindert, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Dichtung (4) in einem Rahmen (7) für Streckbewegungen aufgenommen und mit einer Streckeinrichtung (5, 5.1) versehen ist.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 2.

    [0002] Eine derartige Vorrichtung mit dem Verfahren ist zum Beispiel aus der US-A-3 692 066, UK-A-2 072 009 und der DE-U-18 59 737 bekannt. Als Dichteinrichtungen sind gummiartige Dichtungen vorgesehen, die sich durch eine aufpumpbare Schlauchdichtung oder als federelastische Dichtlippe an den Kopf anschmiegen. All diese Dichtungen haben den Nachteil, daß sie nicht in der Lage sind, die in der Praxis vorkommenden unterschiedlichen Kopfgrößen und Kopfformen befriedigend abzudichten.

    [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgleiches Verfahren bzw. Vorrichtung ohne den oben genannten Nachteil zu schaffen.

    [0004] Gelöst wird diese Aufgabe nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 bzw. Anspruchs 2. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.

    [0005] Anhand mehrerer Figuren wird die Erfindung näher beschrieben.

    [0006] Es zeigt:
    Fig. 1 bis 4
    verschiedene Verfahrensschritte und einen prinzipiellen Aufbau einer Vorrichtung;
    Fig. 5
    in einer Schnittdarstellung eine durch hydraulisches oder pneumatisches Strecken erweiterbare Dichtung;
    Fig. 6
    die an einem Kopf angesetzte Dichtung nach der Fig. 5;
    Fig. 7 bis 9
    einen prinzipiellen Verlauf der Dichtung an einem Kopf;
    Fig. 10
    ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung mit einer Dichteinrichtung nach den Fig. 5 und 6;
    Fig. 11
    ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung mit einer Dichteinrichtung mit einer durch manuelles Strecken erweiterbaren Dichtung;
    Fig. 12
    in einer seitlichen Schnittdarstellung die Vorrichtung mit der Dichteinrichtung nach der Fig. 11;
    Fig. 13
    in einer seitlichen Schnittdarstellung die komplette Dichtung nach der Fig. 12;
    Fig. 14
    einen Schnitt XIV-XIV nach der Fig. 13;
    Fig. 15
    eine Draufsicht XV nach der Fig. 13;
    Fig. 16
    in einer Schnittdarstellung einen Rahmen nach der Fig. 12 zum Aufnehmen der Dichtung nach der Fig. 13;
    Fig. 17
    einen Schnitt XVII-XVII nach der Fig. 16;
    Fig. 18
    ein Schnitt XVIII-XVIII nach der Fig. 16;
    Fig. 19
    einen Schnitt XIX-XIX nach der Fig. 17;
    Fig. 20
    ein Blockdiagramm zum Steuern der Stellelemente nach den Fig. 5 und 6;
    Fig. 21
    in einer Schnittdarstellung eine Dichtung nach der Fig. 6, jedoch mit einem Drucksensor und einer Arretierungseinrichtung;
    Fig. 22
    ein Blockdiagramm nach der Fig. 20, jedoch mit einer Auflagedrucksteuerung und Steuerung zum Arretieren der Dichtung.


    [0007] In der Fig. 1 ist ein prinzipieller Aufbau einer Vorrichtung 1 mit einer Dichteinrichtung 2 dargestellt, wobei die Dichteinrichtung 2 mit einem flüssigkeitsdichten Gehäuse 3 versehen ist. Die Dichteinrichtung 2 besteht im wesentlichen aus einer gummiartigen Dichtung 4 - die hier entspannt dargestellt ist - und einer Streckeinrichtung 5 zum Erweitern der Dichtung 4. Zum flüssigkeitsdichten Führen liegt die Dichtung 4 in einem Rahmen 7. Zum Strecken der Dichtung 4 im Rahmen 7 sind entsprechende Stellelemente 8 vorgesehen. Die Dichtung 4 ist so bemessen, daß sie sich noch mit ihrer Eigenspannung um einen relativ kleinen Kopf 6 einer erwachsenen Person nach den Fig. 7 bis 9 flüssigkeitsdicht anlegen kann. Der weitere Aufbau der Vorrichtung 1 geht aus den Fig. 10 und 12, der Verlauf der Dichtung 4 aus den Fig. 7 bis 9 hervor.

    [0008] Fig. 2 zeigt die Dichtung 4 in maximal gestreckter Position, wobei die Innenkante der Dichtung 4 etwas über die Innenkante des Rahmens 7 übersteht zwecks Vermeidung einer Kopfbeschädigung.

    [0009] Die Fig. 3 zeigt die Vorrichtung 1 nach der Fig. 2, jedoch mit einem Kopf 6. Zum Positionieren der Dichtung 4 mit einem Verlauf 9 nach den Fig. 7 bis 9 wird entweder der Kopf 6 oder die Vorrichtung 1 entsprechend ausgerichtet. Ist diese Position erreicht, wird die Dichtung 4 von den Stellelementen 8 zumindest zum Teil derart entlastet, daß sich die Innenkante der Dichtung 4 an den Kopf 6 anschmiegt (Fig. 4).

    [0010] Eine vergrößerte Ansicht des Schnitts V-V nach der Fig. 3 zeigt die Fig. 5, des Schnitts VI-VI nach der Fig. 4 die Fig. 6. Als Stellelement 8 ist ein in einem Zylinder 10 angeordneter Kolben 11 vorgesehen, wobei der Kolben 11 über eine Kolbenstange 12 mit der Dichtung 4 über eine Verbindungsbohrung 13 verbunden ist. Über ein Schlauchanschlußteil 14 ist die Dichtung 4 hydraulisch oder pneumatisch steuerbar. Als zusätzliche Maßnahme für ein flüssigkeitsdichtes Verstellen der Dichtung 4 ist diese mit einem Dichtlappen 15 versehen. Eine dem Zylinder 10 zugeordnete Luftausgleichsöffnung 16 kann als zusätzlicher Schlauchanschlußteil 14 ausgestaltet werden, wodurch die Dichtung 4 wahlweise pneumatisch oder hydraulisch über den entlasteten Zustand hinaus zumindest im kritischen Schläfenbereich 17 des Kopfs 6 verkleinert werden kann, um eine optimale flüssigkeitsdichte Dichtung zwischen der Dichtung 4 und dem Schläfenbereich 17 zu erhalten.

    [0011] Für die in der Praxis im Friseursalon vorkommenden verschiedenen Kopfformen und -größen müssen folgende Kopfmaße berücksichtigt werden: Kopflänge a (Fig. 7): 165 bis 205 mm; Nacken-Stirnhöhle b (Fig. 7): 145 bis 205 mm; Kopfbreite c (Fig. 8): 135 bis 165 mm; Kopfumfang U (Fig. 9): 520 bis 600 mm. Als günstiger Neigungswinkel Alpha (Fig. 7) haben sich ca. 55 Grad erwiesen. Es ist vorteilhaft, wenn die Breite X (Fig. 7) der Dichtung 4 10 mm nicht überschreitet.

    [0012] In der Fig. 10 ist ein Ausführungsbeispiel als haubenartige Vorrichtung 1 dargestellt. Hierbei ist eine Streckeinrichtung 5 nach der Fig. 5 vorgesehen. Die Vorrichtung 1 kann an geeigneten Stellen mit einem verstellbaren Stativ verbunden werden. Das Gehäuse 3 ist mit einer abnehmbaren Haube 18 versehen, wodurch einerseits bei abgenommener Haube 18 das Ausrichten der Vorrichtung 1 an dem Kopf 6 erleichtert ist, um dann das zu behandelnde Kopfhaar 19 (gestrichelt angedeutet) auf eine Bodenfläche 20 zu legen, andererseits bei aufgesetzter Haube 18 diese als Spritzschutz dient. Zum Behandeln von Haar 19 kann zum Beispiel ein sich oszillierend bewegender Duschbügel 21 vorgesehen werden, der zum Beispiel von einem integrierten Turbinenantrieb 22 bewegt wird. Von einem nicht dargestellten Druckluft- oder Druckwasserpumpe sind die Schlauchanschlußteile 14 mit Druckschläuchen 23 verbunden.

    [0013] Eine manuell zu betätigende Streckeinrichtung 5.1 ist in der Fig. 11 dargestellt, wobei ein Stellelement 8.1 mit einem Betätigungselement 24 vorgesehen ist, das zum Strecken und Anpassen der Dichtung 4 dient. Je nach Stellung des Betätigungselements 24 kann die Dichtung 4 mit ihrer Andruckskraft an die abzudichtende Oberfläche des Kopfs 6 eingestellt werden. Diese Funktion kann durch eine Druckfeder 26 unterstützt werden. Durch eine Verriegelungseinrichtung 27 kann die Dichtung 4 über die Kolbenstange 12 in ihrer Position fixiert werden. Als Füllmaterial für das Innere des freien Dichtungsabschnitts 29 kann eine gummiartige Schaummasse oder eine viskose Masse vorgesehen werden. Ein freies Ende 30 der Kolbenstange 12 ist fest mit der Dichtung 4 an Verbindungsstellen 13 verbunden, beispielsweise mittels Vulkanisierens oder einer Verrastung.

    [0014] In der Fig. 12 ist in einem Seitenschnitt die Vorrichtung 1 mit der Dichteinrichtung 2 nach der Fig. 11 dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel sind neun symmetrisch verteilte Stellelemente 8.1 bis 8.9 vorgesehen (siehe auch Fig. 17 und 18!), wobei jeweils ein Stellelement 8.3, 8.8 im kritischen Schläfenbereich 17 angeordnet ist. Zum Öffnen oder Schließen der Haube 18, die beispielsweise mit einem Bajonettverschluß 31 versehen ist, ist ein Drehgriff 32 vorgesehen. Am tiefsten Punkt im Nackenbereich ist die Dichtung 4 als ein Abflußstutzen 33 ausgestaltet.

    [0015] Eine Schnittdarstellung der Dichtung 4 in Seitenansicht zeigt die Fig. 13. Die neun Verbindungsstellen 13 sind in einer Flucht zu den Stellelementen 8, 8.1 bis 8.9 angeordnet.

    [0016] Ein Schnitt XIV-XIV nach der Fig. 13 ist in der Fig. 14 dargestellt. Hierbei wird insbesondere deutlich, daß die Dichtung 4 unterseitig mit Längsrillen 34 versehen ist, wodurch ein besseres Gleiten im Rahmen 7 zum Verstellen erreicht wird.

    [0017] Eine Draufsicht XV auf die Dichtung 4 nach der Fig. 13 ist in der Fig. 15 dargestellt. Besonders deutlich geht die Anordnung der Verbindungsstellen 13 hervor.

    [0018] Als Einzelheit ist der Rahmen 7 nach der Fig. 12 in der Fig. 16 in einer geschnittenen Seitenansicht dargestellt.

    [0019] Zwecks besserer Anschauung ist ein Schnitt XVII-XVII nach der Fig. 16 in der Fig. 17 und ein Schnitt XVIII-XVIII nach der Fig. 16 in der Fig. 18 dargestellt.

    [0020] Einen Schnitt XIX-XIX nach der Fig. 17 zeigt die Fig. 19, wobei als ein Teil der Verriegelungseinrichtung 27 nach der Fig. 11 die Rastschiene 35 und die beiden Verstellnuten 36 zum axialen Verstellen des Betätigungselements 24 besser hervorgehen.

    [0021] Ein prinzipielles Blockschaltbild zum gleichzeitigen Steuern aller Stellelemente 8 nach den Fig. 5 und 6 ist in der Fig. 20 dargestellt. Eine Druckluft- oder Druckwasserpumpe 37 ist über Druckschläuche 23 mit den Stellelementen 8 verbunden, wobei die Pumpe 37 über eine Leitung 38 von einer Bedieneinrichtung 39 ansteuerbar ist. Im einfachsten Fall ist die Bedieneinrichtung 39 mit einem Ein-/Ausschalter versehen, womit die Dichtung 4 wahlweise in eine gestreckte oder entspannte Position gebracht werden kann. Die Druckschläuche 23 können vorteilhafterweise mit einem Ringkanal 40 verbunden sein.

    [0022] In der Fig. 21 ist ein Stellelement 8.10 dargestellt, das prinzipiell wie das Element 8 nach der Fig. 6 aufgebaut ist, jedoch zusätzlich mit einer steuerbaren Feststelleinrichtung 41 und mit einem Drucksensor 42 versehen ist. Dadurch ist es möglich, das Stellelement 8.10 so zu steuern, bis ein vorgegebener Anlagedruck der Dichtung 4 an den Kopf 6 erreicht ist. Beispielsweise kann als Feststelleinrichtung 41 ein elektrischer Hubmagnet 43 vorgesehen werden, der sich mit einer Zahnstange 44 verriegeln kann, wobei die Zahnstange 44 als Verlängerung der Kolbenstange 12 ausgebildet ist. Sobald der von dem Drucksensor 42 erfaßte Druck mit dem vorgegebenen Druck übereinstimmt, wird die Kolbenstange 12 von der Feststelleinrichtung 41 festgehalten. Sodann wird die Pumpe 37 ausgeschaltet. Nach Beendigung der Behandlung wird lediglich die Pumpe 37 kurzzeitig derart wieder eingeschaltet, daß ein Strecken der Dichtung 4 bewirkt wird und in dieser Position durch Verrasten der Feststelleinrichtung 41 bleibend gehalten wird. Während eines Streckvorgangs zum Einstellen des Auflagedrucks ist eine Sperre 45 des Hubmagnets 43 angezogen, so daß die Zahnstange 44 sich frei bewegen kann. Anstelle der Feststelleinrichtung 41 kann der vorgegebene Auflagedruck auch mit einer während der Behandlungsdauer kontinuierlichen Druckbeaufschlagung auf die Kolbenstange 12 erzielt werden.

    [0023] Ein schematisches Blockschaltbild für einen Betrieb des Stellelements 8.10 nach der Fig. 21 ist in der Fig. 22 dargestellt. Für den Betrieb der Vorrichtung 1 ist eine Bedieneinrichtung 39 vorgesehen, die mit einer Steuereinrichtung 46 verbunden ist. Die Steuereinrichtung 46 ist ausgangsseitig mit einer Pumpe 37 und dem Drucksensor 42 verbunden. Über einen Druckschlauch 23 ist das Stellelement 8.10 mit der Pumpe 37 verbunden. Eingangsseitig ist die Steuereinrichtung 46 mit einem Komparator 47 verbunden, der dann ein Signal in die Steuereinrichtung 46 gibt, wenn ein vorgegebener Auflagedruck - erfaßt von dem mit dem Komparator 47 verbundenen Drucksensor 42 -, der mit einer Anlagedruckvorwahleinrichtung 48 eingestellt werden kann, erreicht wird. Eine Inbetriebnahme der Vorrichtung 1 erfolgt durch die Bedieneinrichtung 39, die mit folgenden Funktionen belegt werden kann: "AUF" (Strecken der Dichtung 4 zum Aufsetzen der Vorrichtung 1 auf einen Kopf 6), "ANLEGEN" (der Dichtung 4 an den Kopf 6), "AUS" (Abschalten der Vorrichtung 1 bei Entspannung der Dichtung 4).

    [0024] Um aus Kostengründen nicht jedes Stellelement 8.1 bis 8.9 mit je einem Regelungssystem nach der Fig. 22 versehen zu müssen, wird für die Praxis vorgeschlagen, ein Zweikreissystem vorzusehen, wobei der erste Kreis die beiden Stellelemente 8.3, 8.8 im Schläfenbereich und der zweite Kreis die übrigen Stellelemente 8.1, 8.2, 8.4, 8.5, 8.6, 8.7, 8.9 einschließt. Für jeden Kreis ist nur ein Drucksensor 42 zum Erfassen des Drucks vorgesehen. Für den ersten Kreis kann ein Drucksensor 42 zum Beispiel am Stellelement 8.3 und für den zweiten Kreis zum Beispiel ein Drucksensor 42 am Stellelement 8.5 vorgesehen werden. Zum Umschalten der Kreise zwecks Erfassung des Drucks und Einstellens der Stellelemente 8.1 bis 8.9 ist ein Umschalter (nicht dargestellt) vorgesehen, so daß in einem ersten Schritt der zweite Kreis angesteuert wird, dann eine Kreisumschaltung erfolgt und danach der erste Kreis angesteuert wird.

    Bezugszeichenliste



    [0025] 
    1
    Vorrichtung
    2
    Dichteinrichtung
    3
    Gehäuse
    4
    Dichtung
    5, 5.1
    Streckeinrichtung
    6
    Kopf
    7
    Rahmen
    8,.8.1 - 8.10.
    Stellelement
    9
    Dichtungsverlauf
    10
    Zylinder
    11
    Kolben
    12
    Kolbenstange
    13
    Verbindungsbohrung/-stelle
    14
    Schlauchanschlußteil
    15
    Dichtlappen
    16
    Luftausgleichsöffnung
    17
    Schläfenbereich
    18
    Haube
    19
    Kopfhaar
    20
    Bodenfläche
    21
    Duschbügel
    22
    Turbinenantrieb
    23
    Druckschlauch
    24
    Betätigungselement
    25
    Andruckseinrichtung
    26
    Druckfeder
    27
    Verriegelungseinrichtung
    28
    Innere
    29
    Dichtungsabschnitt
    30
    Freies Ende (Kolbenstange)
    31
    Bajonettverschluß
    32
    Drehgriff
    33
    Abflußstutzen
    34
    Längsrille
    35
    Rastschiene
    36
    Verstellnut
    37
    Druckluft-/Druckwasserpumpe
    38
    Leitung
    39
    Bedieneinrichtung
    40
    Ringkanal
    41
    Feststelleinrichtung
    42
    Drucksensor
    43
    Hubmagnet
    44
    Zahnstange
    45
    Sperre
    46
    Steuereinrichtung
    47
    Komparator
    48
    Anlagedruckvorwahleinrichtung
    49
    Elektrische Leitung
    50
    Elektrische Leitung
    51
    Regelungssystem
    a
    Kopflänge
    b
    Nacken-Stirnhöhe
    c
    Kopfbreite
    U
    Kopfumfang
    X
    Dichtungsbreite
    Y
    Schläfenbereich



    Ansprüche

    1. Verfahren zum Behandeln von menschlichem Kopfhaar mittels einer Flüssigkeit, wobei eine um den Kopf verlaufende Dichteinrichtung mit einer gummiartigen Dichtung einer Behandlungsvorrichtung ein unkontrolliertes Abfließen der Flüssigkeit von dem Kopfhaar in den Gesichts- und Halsbereich verhindert,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zum Ansetzen der Dichtung (4) an den Kopf (6) die Dichtung (4) zunächst durch Strecken erweitert und dann zumindest zum Teil entlastet wird, und daß zum Absetzen der Dichtung (4) vom Kopf (6) die Dichtung (4) zunächst durch Strecken erweitert und dann entlastet wird.
     
    2. Vorrichtung zum Behandeln von menschlichem Kopfhaar mittels einer Flüssigkeit, wobei eine um den Kopf verlaufende Dichteinrichtung mit einer gummiartigen Dichtung ein unkontrolliertes Abfließen der Flüssigkeit von dem Kopfhaar in den Gesichts- und Halsbereich verhindert,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Dichtung (4) in einem Rahmen (7) für Streckbewegungen aufgenommen und mit einer Streckeinrichtung (5, 5.1) versehen ist.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckeinrichtung (5, 5.1) mit mehreren Stellelementen (8, 8.1 bis 8.10) versehen ist.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine manuell betätigbare Streckeinrichtung (5.1) vorgesehen ist.
     
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine pneumatisch oder hydraulisch betätigbare Streckeinrichtung (5) vorgesehen ist.
     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine helmartige Vorrichtung (1) vorgesehen ist.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) mit einer abnehmbaren Haube (18) versehen ist.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Stellelement (8.10) in einem Schläfenbereich (17) angeordnet ist.
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellelemente (8.10) mit einer die Dichtung (4) andrückbaren Einrichtung (25) versehen sind.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellelemente (8.10) mit einer Feststelleinrichtung (41) versehen sind.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellelemente (8.1 bis 8.9) mit einer Verriegelungseinrichtung (27) versehen sind.
     
    12. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Stellelemente (8, 8.1 bis 8.10) mit einem Drucksensor (42) zum Erfassen eines Anlagedrucks der Dichtung (4) an den Kopf (6) versehen sind.
     
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß dem Drucksensor (42) ein Regelungssystem (51) zugeordnet ist.
     
    14. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (4) mit einem Abflußstutzen (33) versehen ist.
     




    Zeichnung


































    Recherchenbericht