| (19) |
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(11) |
EP 0 636 420 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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02.01.2002 Patentblatt 2002/01 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.10.1998 Patentblatt 1998/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.06.1994 |
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| (54) |
Pulverfördervorrichtung, insbesondere für Beschichtungspulver
Powder conveying device, in particular for coating powder
Dispositif pour transporter de la poudre, en particulier de la poudre de revêtement
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
26.07.1993 DE 4325044
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.02.1995 Patentblatt 1995/05 |
| (73) |
Patentinhaber: ITW Gema AG |
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9015 St. Gallen (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Mauchle, Felix
CH-9030 Abtwil (CH)
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| (74) |
Vertreter: Vetter, Ewald Otto, Dipl.-Ing. |
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Meissner, Bolte & Partner Anwaltssozietät Postfach 10 26 05 86016 Augsburg 86016 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 297 309 EP-A- 0 412 289 DE-A- 3 926 624 FR-A- 2 441 565 US-A- 4 607 987
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EP-A- 0 297 463 DE-A- 2 026 498 DE-C- 3 423 094 US-A- 4 483 646 US-A- 5 167 714
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Pulverfördervorrichtung, insbesondere für Beschichtungspulver,
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Nach dem Venturirohr-Prinzip arbeitende Injektoren als Jetpumpen zur pneumatischen
Förderung von Beschichtungspulver sind aus der DE-PS 1 266 685 (US-PS 3 504 945) bekannt.
Sprühvorrichtungen in Form von Sprühpistolen zur elektrostatischen Sprühbeschichtung
von Gegenständen mit Beschichtungspulver sind aus der US-PS 4 196 465 bekannt. Aus
der DE-OS 39 26 624 A1 ist es bekannt, einen Injektorförderluftstrom und einen Zusatzluftstrom
einem Injektor zuzuführen. Der Förderluftstrom dient zur Erzeugung eines Vakuums,
welches Pulver in den Injektor saugt, und zum Transport des angesaugten Pulvers zu
einer Sprühvorrichtung, mit welcher das Pulver auf einen zu beschichtenden Gegenstand
gesprüht wird. Die Zusatzluft dient zur Einstellung der Stärke des Unterdruckes oder
zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Gesamtluftmenge, wenn die Förderluftmenge unter
einen bestimmten Wert abfällt. Damit die Gesamtluftmenge auf einem gewünschten Wert
gehalten werden kann, wird die Förderluft und die Zusatzluft getrennt derart geregelt,
daß die Gesamtluftmenge unabhängig von den Anteilen von Förderluft und Zusatzluft
einen gewünschten konstanten Wert hat. Die Luft ist zum Fördern des Pulvers erforderlich.
Der Gesamtluftstrom muß eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit haben, weil bei einer
Geschwindigkeit des Pulver-Luft-Gemisches von weniger als 10-15 m/sek Pulsationen
des Pulver-Luft-Gemischstromes in den Fluidleitungen auftreten. Zuviel oder zu schnell
strömende Luft ist jedoch unerwünscht, weil sie die Wolke des versprühten Pulvers
und die Beschichtungsqualität unerwünscht beeinflußt. Ein zu starker Luftstrom kann
von der zu beschichtenden Oberfläche Pulver wegblasen. Je nach den Erfordernissen
der zu erzeugenden Pulverschicht auf dem zu beschichtenden Gegenstand wird die der
Sprühvorrichtung zugeführte Pulverstromrate (geförderte Pulvermenge pro Zeiteinheit)
erhöht oder erniedrigt. Ein Praxiswert für die Pulverrate ist 300 g/min. Je nach erforderlicher
Beschichtungsdicke auf dem zu beschichtenden Gegenstand und abhängig von anderen Kriterien
wie beispielsweise Pulversorte oder Oberflächenform des zu beschichtenden Gegenstandes
ist es erwünscht, die Pulverförderrate zu erhöhen oder zu erniedrigen. Bei solchen
Veränderung der Pulverförderrate muß jeweils die Förderluftrate und die Zusatzluftrate
so eingestellt werden, daß die gewünschte Pulverförderrate erzeugt wird, jedoch die
Gesamtluftförderrate bestehend aus Förderluft und Zusatzluft konstant bleibt oder
einen gewünschten Wert annimmt. Die hierfür erforderlichen Einstellungen der Förderluftrate
und der Zusatzluftrate werden bei der DE-OS 39 26 624 A1 von Hand vorgenommen. Die
Förderluftraten und Zusatzluftraten werden an Druckreglern eingestellt. Ein bestimmter
Druck ergibt für das Leitungssystem der betreffenden Anlage eine bestimmte Menge geförderte
Luft pro Zeiteinheit. Durch viele unbekannte Druckabfälle und sich ändernde Strömungsquerschnitte
in der Pulverfördervorrichtung ist die "Druckregelung" nicht sehr genau. Genauer wäre
eine "Volumenregelung", durch welche das "Volumen der pro Zeiteinheit geförderten
Förderluft" und das "Volumen der pro Zeiteinheit geförderten Zusatzluft" geregelt
wird. Volumenregler und Sensoren zur Ermittlung des geförderten Luftvolmens sind bekannt,
jedoch nicht zur Förderung von Pulver.
[0003] Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Vorrichtung zu schaffen,
bei welcher mit weniger Zeitaufwand und weniger Personalaufwand die erforderliche
Einstellung der Förderluftmenge pro Zeiteinheit und der Zusatzluftmenge pro Zeiteinheit
möglich ist, wenn eine gewünschte Pulverfördermenge pro Zeiteinheit für eine gewünschte
geförderte Gesamtluftmenge pro Zeiteinheit eingestellt oder verändert wird.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch
1 gelöst.
[0005] Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0006] Die Erfindung hat insbesondere folgende Vorteile: Nach Speicherung eines Eichdiagrammes
für eine bestimmte Pulveranlage, insbesondere elektrostatische Pulversprühbeschichtungsanlage,
kann die gewünschte, pro Zeiteinheit geförderte Pulvermenge auf einfache Weise geändert
werden und bei dieser Änderung ergibt sich völlig automatisch unter Beibehaltung der
gewünschten Gesamtluftmenge die dafür erforderliche neue Menge an pro Zeiteinheit
geförderter Förderluft und an pro Zeiteinheit geförderter Zusatzluft. Im Diagramm
können mehrere Diagrammlinien gespeichert sein, von welchen jede Diagrammlinie eine
bestimmte pro Zeiteinheit geförderte Gesamtluftmenge darstellt, über welche von einer
Diagrammachse mit den Pulvermengen auf eine andere Diagrammachse für Förderluftmengen
die für eine bestimme Pulvermenge erforderliche Förderluftmenge "gespiegelt" werden
kann. Dieses "Spiegeln" bedeutet "ablesen" oder 'berechnen" durch den Computer. Der
Computer bildet ferner die Differenz zwischen der Gesamtluftmenge und der sich daraus
ergebenden Förderluftmenge. Diese Differenz ist der Wert für die Zusatzluftmenge,
die bei der gewählten Pulvermenge benötigt wird und im Extremfall "Null" sein kann.
Die Erfindung ermöglicht eine Fernsteuerung in der Weise, daß der Computer und seine
Signaleingänge an einer von den Fluidleitungen der Förderluft und der Zusatzluft entfernten
Stelle angeordnet werden können. Im Gegensatz dazu müssen beim Stand der Technik direkt
an den Leitungen der Zusatzluft und der Förderluft Druckregler von Hand eingestellt
werden. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die Möglichkeit, ohne komplizierte
Steuerschaltungen Volumenstromregler für die Regelung der Förderluft und der Zusatzluft
zu verwenden. Den Volumenstromreglern kann ein Druckregler nachgeordnet werden, um
eine noch bessere Regelgenauigkeit zu erzielen.
[0007] Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen anhand von bevorzugten
Ausführungsformen als Beispiele beschrieben. In den Zeichnungen zeigen
- Fig. 1
- schematisch eine Pulverfördervorrichtung für Beschichtungspulver gemäß der Erfindung,
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch einen Injektor von Fig. 1,
- Fig. 3
- schematisch eine weitere Ausführungsform einer Pulverfördervorrichtung für Beschichtungspulver
gemäß der Erfindung als Teil einer Pulverbeschichtungsanlage, welche mehrere solcher
Pulverfördervorrichtungen enthält, welche alle von einer gemeinsamen zentralen Steueranlage
gesteuert werden.
[0008] Die in Fig. 1 dargestellte Pulverfördervorrichtung nach der Erfindung für Beschichtungspulver
enthält einen Injektor 2, in welchem nach dem Prinzip eines Venturirohres ein Förderluftstrom
einer Förderluftleitung 4 in einem Unterdruckbereich 6 einen Unterdruck erzeugt, durch
welchen Pulver 8 aus einem Pulverbehälter 10 angesaugt und dann vom Förderluftstrom
durch eine Pulver-Luft-Leitung 12 zu einer elektrostatischen Pulversprühvorrichtung
16 weitertransportiert wird, welche das Pulver elektrostatisch auflädt und längs eines
Pfeiles 18 auf einen zu beschichtenden Gegenstand 20 sprüht. Die Sprühvorrichtung
16 kann zur Aufladung des Pulvers einen Hochspannungserzeuger enthalten oder an eine
externe Hochspannungsquelle angeschlossen sein. Die Zeichnungen zeigen eine Ausführungsform,
bei welcher der Hochspannungserzeuger in die Sprühvorrichtung 16 integriert ist und
die gewünschte Hochspannung über eine elektrische Leitung 22 und einen Computer 24
eingestellt werden kann. Die Hochspannung zur elektrostatischen Aufladung des Pulvers
kann im Bereich zwischen 0 und 140 000 Volt liegen und wahlweise eingestellt werden.
Durch eine Zusatzluftleitung 26 kann ein Zusatzluftstrom dem Förderluftstrom im Unterdruckbereich
6 hinzugefügt werden. In abgewandelter Ausführungsform kann der Zusatzluftstrom der
Zusatzluftleitung 26 an einer stromabwärts des Unterdruckbereiches 6 gelegenen Stelle
in den Förderluftstrom eingebracht werden, entweder noch innerhalb des Injektors 2
oder an einer stromabwärts von ihm in der Pulver-Luft-Leitung 12 gelegenen Stelle.
Die Förderluft gelangt von einer Druckluftquelle 30 über einen Förderluftregler 32
in die Förderluftleitung 4. Die Zusatzluft gelangt von der Druckluftquelle 30 über
einen Zusatzluftregler 34 in die Zusatzluftleitung 26. Die beiden Regler 32 und 34
können Druckluftregler sein, sind jedoch bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform
Volumenstromregler, welche das pro Zeiteinheit durch sie hindurchströmende Luftvolumen
regeln. Der Förderluft-Volumenstromregler 32 erhält vom Computer 24 über eine elektrische
Förderluftvolumen-Sollwert-Leitung 36 ein Förderluftvolumen-Sollwert-Signal FV-Soll
und von einem Förderluftvolumen-Sensor 38 in der Förderluftleitung 4 über eine elektrische
Förderluftvolumen-lstwert-Leitung 40 ein elektrisches Förderluftvolumen-Istwert-Signal
FV-lst. Der Förderluftvolumenstromregler 32 regelt in Abhängigkeit von diesem Sollwertsignal
und diesem Istwertsignal der Leitungen 36 und 40 das pro Zeiteinheit durch ihn hindurchströmende
Fördergasvolumen. Der Zusatzluftvolmenstromregler 34 erhält vom Computer 24 über eine
elektrische Zusatzluftvolumen-Sollwert-Leitung 42 ein elektrisches Zusatzluftvolumen-Sollwert-Signal
ZV-Soll und von einem Zusatzluftvolumen-lstwert-Sensor 44 in der Zusatzluftleitung
26 über eine elektrische Zusatzluftvolumen-lstwert-Leitung 46 ein elektrisches Zusatzluftvolmen-lstwert-Signal
ZV-Ist. Der Zusatzluftvolumenstromregler 34 regelt in Abhängigkeit von diesem Sollwert-Signal
ZV-Soll der Leitung 42 und diesem Istwert-Signal ZV-Ist der Leitung 46 die pro Zeiteinheit
durch ihn hindurchströmende Zusatzluftmenge. Da Luft je nach Druck und Temperatur
ein anderes Volumen hat, sind die beiden Volumendruckregler 32 und 34 so geeicht,
daß sie bei einem Atmosphärendruck und einer Temperatur von 0°C der Luft einen sogenannten
Normkubikmeter "Nm
3" pro Stunde fördern.
[0009] Im Computer 24 ist in Form eines Eichdiagrammes 50 auf einer Diagrammachse eine Vielzahl
von vorbestimmten Pulverförderraten (geförderte Pulvermenge pro Zeiteinheit "m" beispielsweise
in g/min) und auf einer zu ihr rechtwinkelig verlaufenden zweiten Diagrammachse eine
Vielzahl von Förderluftraten (geförderte Förderluft pro Zeiteinheit "FV" beispielsweise
in Nm
3/h) gespeichert, welche bei einer vorbestimmten Gesamtluftrate GV (pro Zeiteinheit
geförderte Gesamtluft bestehend aus Förderluft und gegebenenfalls aus hinzugefügter
Zusatzluft) zur Erzeugung der Pulverförderraten "m" erforderlich sind und durch Versuche
ermittelt wurden. Für eine bestimmte Gesamtluftvolumenrate GV1, beispielsweise in
m
3/h, ist in das Eichdiagramm eine gerade Linie eingezeichnet. Für eine gewünschte Pulvermasse
m1 oder m2 erhält man für den gewünschten Gesamtluftvolumenwert GV1 den zugehörigen
Förderluftvolumenwert FV1 oder FV2, indem man vom Wert m1 oder m2 parallel zur Förderluftvolumenachse
FV zur Gesamtluftvolumengeraden GV1 geht, und dann parallel zur Pulvermassenachse
m zur Förderluftvolumenachse FV geht. Auf der Förderluftvolumenachse FV sind die Förderluftvolumenwerte
beispielsweise in Nm
3/h aufgetragen. Jede Pulversprühvorrichtung 16 einer Pulverbeschichtungsanlage kann
unterschiedlich lange und im Querschnitt unterschiedlich große Förderluftleitungen,
Zusatzluftleitungen und Pulver-Luft-Leitungen haben. Für jede dieser verschiedenen
Ausführungsformen kann im Computer 24 ein Eichdiagramm entsprechend dem Eichdiagramm
50 gespeichert sein. Im Eichdiagramm 50 können für mehrere Gesamtluftvolumen-Werte
je eine Linie gespeichert sein, über welche für einen bestimmten Pulvermassenwert
wie beispielsweise m1 oder m2 ein entsprechender Förderluftvolumenwert FV1 oder FV2
ermittelt werden kann. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel ist im Diagramm 50
eine gerade Linie für einen Gesamtluftvolumenwert GV1 und gestrichelt eine andere
gerade Linie für einen Gesamtluftvolumenwert GV2 gespeichert. Bei einem gewünschten
Gesamtluftvolumen GV2 ist für eine gewünschte Pulvermasse pro Zeiteinheit m1 ein Förderluftvolumen
FV1' erforderlich. Der Computer 24 errechnet aus dem Gesamtluftvolumen GV2 und dem
errechneten Förderluftvolumen FV1' den Zusatzluftvolumenwert ZV, welcher nicht im
Diagramm 50 enthalten ist, sondern vom Computer 24 als Zusatzluftvolumen-Sollwert-Signal
ZV-Soll auf der elektrischen Leitung 42 an den Zusatzluftvolumenstromregler 34 gegeben
wird. Der aus dem Diagramm entnehmbare Förderluftvolumenwert FV, beispielsweise FV1'
oder FV1 oder FV2 wird vom Computer 24 als elektrisches Förderluftvolumen-Sollwert-Signal
FV-Soll auf der elektrischen Leitung 36 an den Förderluftvolumenstromregler 32 gegeben.
Der gewünschte Pulvermasse-Sollwert "m-Soll" kann dem Computer 24 an einem Eingang
52 variabel eingegeben werden. Der Gesamduftvolumen-Sollwert "GV-Soll" kann dem Computer
24 an einem Eingang 54 variabel eingegeben werden. Ein Pulvermasse-Sensor 56, welcher
im Injektor 2 untergebracht oder stromabwärts von ihm an der Pulver-Luft-Leitung 12
angeordnet sein kann, erzeugt in Abhängigkeit von der vom Gesamtluftstrom (Förderluft
plus gegenbenfalls hinzugefügte Zusatzluft) pro Zeiteinheit geförderten Pulvermasse
"m" ein elektrisches Pulvermasse-Istwert-Signal m-lst und überträgt dieses auf einer
elektrischen Leitung 58 auf einen Pulvermasse-Istwert-Eingang 60 des Computers 24.
Der Computer 24 berechnet aus dem Pulvermasse-Sollwert-Signal m-Soll an seinem Eingang
52 und dem Pulvermasse-Istwert-Signal m-lst an seinem Eingang 60 ein Pulvermasse-Soll-lst-Vergleichssignal
und benutzt dieses als Pulvermasse-Signal m1, m2 usw. auf der Pulvermasse-Diagrammachse
m zur Berechnung des bei einem vorgegebenen Gesamtluftvolumen GV1 oder GV2 usw. erforderlichen
Förderluftvolumens FV1, FV2 usw. und dann daraus den zugehörigen Zusatzluft-Volumen-Sollwert
ZV-Soll. Der Zusatzluft-Volumen-Sollwert ZV-Soll ist der Differenzbetrag zwischen
dem Gesamtluftvolumen GV und dem Förderluftvolumen FV-Soll. Dadurch ist der auf der
Pulvermasse-Diagrammachse m für die Berechnung ausgewählte Pulvermassewert "m" nur
dann gleich groß wie der am Eingang 52 eingegebene Pulvermasse-Sollwert m-Soll, wenn
der Pulvermasse-Istwert m-lst des Pulvermassensensors 56 gleich dem Pulvermassen-Sollwert
m-Soll ist. Für die Berechnung der verschiedenen vorgenannten Werte enthält der Computer
in üblicher Weise mindestens einen Prozessor und einen Datenspeicher.
[0010] Eine pro Zeiteinheit geförderte Menge kann auch als "Rate" bezeichnet werden. Deshalb
werden nachfolgend auch die Ausdrücke Pulvermassenrate, Förderluftrate und Zusatzluftrate
verwendet.
[0011] Der Computer 24 ist ferner mit einem Eingang 62 zur Einstellung eines Hochspannungs-Sollwertes
HS-Soll versehen, in Abhängigkeit von welchem der Computer 24 über die elektrische
Leitung 22 der Sprühvorrichtung 16 ein Signal zur Einstellung der Hochspannung sendet.
Dadurch kann die gesamte Pulverfördervorrichtung vom Computer 24 aus entfernt von
der Sprühvorrichtung 16 und entfernt von den Volumenstromreglern 32 und 34 gesteuert
und geregelt werden.
[0012] In Fig. 3 sind Teile, welche Teilen von Fig. 1 entsprechen, mit gleichen Bezugszahlen
versehen. Die Ausführungsform von Fig. 3 ist funktionsmäßig im wesentlichen gleich
wie die von Fig. 1. Unterschiede bestehen jedoch darin, daß in Fig. 3 der Förderluftvolumenstromregler
32 den Förderluftvolumenstrom der Druckluftquelle 30 nicht direkt in der Förderluftleitung
4 beeinflußt, sondern indirekt, indem der Förderluftvolumenstromregler 32 kein elektrisches
Förderluftvolumen-Sollwert-Signal FV-Soll von Fig. 1, sondern ein ihm entsprechendes
Förderluftdruck-Sollwert-Signal FP-Soll erzeugt und über eine elektrische Sollwert-Signalleitung
136 an einen Förderluftdruckregler 132 gibt, welcher im Druckluftweg zwischen der
Druckluftquelle 30 und der Förderluftleitung 4 liegt, wohingegen an dieser Stelle
in Fig. 1 der Förderluftvolumenstromregler 32 angeordnet ist; als weiterer Unterschied
zu Fig. 1 ist in ähnlicher Weise ein Zusatzluftdruckregler 134 anstelle des Zusatzluftvolumenstromreglers
34 im Zusatzluftweg zwischen der Druckluftquelle 30 und der Zusatzluftleitung 26 angeordnet
und der weiterhin vorhandene Zusatzluftvolumenregler 34 erzeugt ein zu dem elektrischen
Zusatzluftvolumen-Sollwert-Signal ZV-Soll von Fig. 1 korrespondierendes elektrisches
Zusatzluftdruck-Sollwert-Signal ZP-Soll, welches über eine elektrische Sollwertsignalleitung
142 dem Zusatzluftdruckregler 134 zugeführt wird.
[0013] Der Förderluftdruckregler 132 erhält von einem Druckluftsensor 138 in der Förderluftleitung
4 über eine elektrische Förderluftdruck-lstwert-Leitung 140 elektrische Förderluftdruck-Istwert-Signale
FP-lst, vergleicht diese Istwertsignale FP-lst mit den elektrischen Förderluftdruck-Sollwert-Signalen
FP-Soll der elektrischen Förderluftdruck-Sollwert-Signalleitung 136 des Förderluftvolumenstromreglers
32 und regelt in Abhängigkeit vom Vergleichsergebnis den Förderluftdruck, mit welchem
die Förderluft von der Druckluftquelle 30 über die Förderluftleitung 4 dem Injektor
2 zugeführt wird. Der Förderluftvolumenstromregler 32 erhält von dem Förderluftvolumenstromsensor
38 in der Förderluftleitung 4 über die elektrische Förderluftvolumen-Istwert-Leitung
40 elektrische Förderluftvolumen-Istwert-Signale FV-Ist wie bei der in Fig. 1 gezeigten
Ausführung. Dadurch ist auch die Förderluftregelung von Fig. 3 eine "Volumenstrom-Regelung".
[0014] Der Zusatzluftdruckregler 134 erhält von einem Druckluftsensor 144 in der Zusatzluftleitung
26 über eine elektrische Zusatzluftdruck-Istwert-Leitung 146 elektrische Zusatzluft-Istwert-Signale
ZP-Ist, vergleicht sie mit den Zusatzluft-Sollwert-Signalen ZP-Soll der Zusatzluftdruck-Sollwert-Leitung
142 und erzeugt in Abhängigkeit vom Vergleichsergebnis einen Zusatzluftdruck, mit
welchem die Zusatzluft von der Druckluftquelle 30 der Zusatzluftleitung 26 zugeführt
wird. Der Zusatzluftvolumenstromregler 34 erhält von dem Zusatzluftvolumenstromsensor
44 in der Zusatzluftleitung 26 über die elektrische Zusatzluftvolumen-Istwert-Leitung
46 elektrische Zusatzluftvolumen-Istwert-Signale ZV-Ist wie bei der in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsform. Dadurch ist auch in Fig. 3 die Zusatzluftregelung eine "Volumenstrom-Regelung".
[0015] Der Förderluftvolumenstromregler 32 und der Zusatzluftvolumenstromregler 34 können
entsprechend Fig. 1 außerhalb des Computers 24 als getrennte, an ihn angeschlossene
Geräte ausgebildet oder entsprechend Fig. 3 in den Computer integriert und teilweise
oder vollständig durch die Software und/oder Hardware des Computers 24 gebildet sein.
In Fig. 3 sind als Bestandteil des Computers 24 das in ihm gespeicherte Diagramm 50
und durch ein Viereck 124 schematisch die Hardware und Software des Computers 24 sowie
die Abhängigkeit des Diagramms 50, des Förderluftvolumenstromreglers 32 und des Zusatzluftvolumenstromreglers
34 voneinander dargestellt.
[0016] Der Ausdruck "Computer" bedeutet hier eine elektrische Regeleinrichtung, welche zusätzlich
zu den Grundbestandteilen Prozessor, Speicher, Ein- und Ausgabeeinheiten auch weitere
elektronische oder elektrische Elemente enthalten kann.
[0017] Eine Anlage zur elektrostatischen Pulverbeschichtung hat normalerweise mehrere Sprühvorrichtungen
16. Jede Sprühvorrichtung benötigt die in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Elemente.
Jedoch kann der Computer 24 so ausgehildet sein, daß ein einziger Computer 24 die
Funktionen für alle Sprühvorrichtungen 16 erfüllen kann.
[0018] Fig. 3 zeigt eine zentrale elektronische Steueranlage 200 für mehrere Sprühvorrichtungen
16, die jeweils einen eigenen Computer 24 haben. Die Computer sind mit der zentralen
Steueranlage 200 in einem bidirektionalen Datenaustausch, was in Fig. 3 schematisch
durch einen Doppelpfeil 202 dargestellt ist. Der Computer 24 erhält von der zentralen
Steueranlage 200 jeweils den Pulvermassen-Sollwert m-soll, den Gesamtluftvolumen-Sollwert
GV-Soll, und, falls gewünscht, auch den Hochspannungs-Sollwert HS-Soll, welches der
gewünschte Hochspannungswert ist, mit welchem die Sprühvorrichtung 16 das Pulver elektrostatisch
aufladen soll.
[0019] Eine weitere abgewandelte Ausführunsform kann darin bestehen, daß der Computer 24
in der zentralen Steueranlage enthalten ist.
1. Pulverfördervorrichtung, insbesondere für Beschichtungspulver, mit folgenden Merkmalen:
mit einem Injektor (2), in welchem nach dem Prinzip eines Venturirohres ein Förderluftstrom
einer Förderluftleitung (4) einen Unterdruck erzeugt, durch welchen Pulver aus einem
Pulverbehälter (10) angesaugt und dann vom Förderluftstrom durch eine Pulver-Luft-Leitung
(12) weitertransportiert wird; mit einem Zusatzluftstrom einer Zusatzluftleitung (26),
welcher im Unterdruckbereich oder an einer stromabwärts davon gelegenen Stelle dem
Förderluftstrom hinzugefügt werden kann; mit einem Förderluftregler (32; 32, 132);
mit einem Zusatzluftregler (34; 34, 134); mit einem Computer (24);
dadurch gekennzeichnet,
daß im Computer (24) als Eichdiagramm (50) eine Vielzahl vorbestimmter Pulverförderraten,
geförderte Pulvermasse (m) pro Zeiteinheit, als eine erste Diagrammachse und eine
Vielzahl von Förderluftraten, geförderte Förderluft (FV) pro Zeiteinheit, als eine
zweite Diagrammachse gespeichert sind, wobei die Förderluftraten (FV) bei einer bestimmten
Gesamtluftrate (GV) bestehend aus Förderluft (FV) und gegebenenfalls hinzugefügter
Zusatzluft (ZV) zur Erzeugung der Pulverförderraten (m) erforderlich sind und durch
Versuche ermittelt wurden; daß der Computer (24) einen Pulverraten-Sollwert-Eingang
(52) zur Eingabe eines gewählten Pulverraten-Sollwertes (m-Soll) und einen Gesamtluftraten-Sollwert-Eingang
(54) zur Eingabe eines Vorbestimmten Gesamtluftraten-Sollwertes, aufweist;
daß der Computer (24) dem Diagramm (50) entsprechend programmierte Software und/oder
programmierte Hardware enthält, welche für einen eingegebenen Pulverraten-Sollwert
(m-Soll) aus dem Diagramm (50) in Abhängigkeit von der vorbestimmten Gesamtluftrate
(GV) die dafür erforderfiche Förderluftrate (FV) und die dafür erforderliche Zusatzluftrate
(geförderte Zusatzluft ZV pro Zeiteinheit) errechnen und in Abhängigkeit von dem Berechnungsergebnis
und in Abhängigkeit von einem Pulvermassenstrom-Istwert (m-Ist) welcher von einem
Pulvermasse-Istwertsensor (56) erzeugt wird, einen Förderluftrate-Sollwert (FV-Soll;
FV-Soll und FP-Soll) und einen Zusatzluftrate-Sollwert (ZV-Soll; ZV-Soll und ZP-Soll)
erzeugen; wobei der Computer (24) aus dem Pulverrate-Sollwert (m-Soll) an seinem Eingang
(52) und dem Pulvermassenstrom-Istwert (m-Ist) ein Pulvermasse-Soll-lst-Vergleichssignal
berechnet und dieses als Pulvermasse-Signal (m1, m2, usw.) auf der Pulvermasse-Diagrammachse
benutzt zur Berechnung des bei einer vorgegebenen Gesamtluftrate (GV1, GV2 usw.) erforderlichen
Förderluftrate-Sollwertes und dann daraus zur Berechnung des zugehörigen Zusatzluftrate-Sollwertes,
und wobei der auf der Pulvermasse-Diagrammachse für die Berechnung ausgewählte Wert
der Pulvermasse (m1, m2 usw.) nur dann gleich groß wie der am Eingang (52) eingegebene
Pulverrate-Sollwert (m-Soll) ist, wenn der Pulvermassenstrom-lstwert (m-lst) gleich
dem Pulverrate-Sollwert (m-Soll) ist;
daß der Förderluftregler (32; 32, 132) die Förderluft in Abhängigkeit vom Fdrderluftrate-Soll.
wert (FV-Soll; FP-Soll) und in Abhängigkeit von einem Förderluftrate-Istwert (FV-Ist;
(FV-Ist, FP-Ist) regelt, welcher von einem Förderluftrate-Istwert-Sensor (38; 38,
138) erzeugt wird;
daß der Zusatzluftregler (34; 34, 134) die Zusatzluftrate in Abhängigkeit vom Zusatzluftrate-Sollwert
(ZV-Soll; ZV-Soll, ZP-Soll) und in Abhängigkeit eines von einem Zusatzluftrate-Istwert
(ZV-Ist; ZV-Ist, ZP-Ist) regelt, welcher von einem Zusatzluftrate-Istwert-Sensor (44;
44, 144) erzeugt wird.
2. Pulverfördervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gewünschte Gesamtluftrate im Diagramm (50) des Computers (24) als eine gerade
oder gekrümmte Linie (GV) gespeichert ist, über welche für jede gespeicherte Pulverförderrate
(m) die bei dieser vorbestimmten Gesamtluftrate erforderliche Förderluftrate (FV)
aus dem Diagramm entnommen werden kann.
3. Pulverfördervorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß für mehrere vorbestimmte Gesamtluftraten (GV1, GV2) Diagrammlinien im Diagramm (50)
des Computers (24) gespeichert sind, über welche der Computer für eine ausgewählte
Pulverförderrate (z.B. m1 oder m2) und eine gewählte Gesamtluftrate (z.B. GV1 oder
GV2) die dazu erforderliche Förderluftrate (z.B. FV1 oder FV2) berechnet, dann durch
die Differenz zwischen Gesamtluftrate und Förderluftrate die gegebenenfalls erforderliche
Zusatzluftrate errechnet, und in Abhängigkeit von diesen Berechnungen einen Förderluftrate-Sollwert
(FV-Soll; FV-Soll, FP-Soll) und einen Zusatzluftrate-Sollwert (ZV-Soll; ZV-Soll, ZP-Soll)
erzeugt, und daß der Computer (24) einen Eingang (52) zur Einstellung eines gewünschten
Pulvermasse-Sollwertes (m-Soll) und einen Eingang (54) zur Einstellung eines gewünschten
Gesamtluftraten-Sollwertes (GV-Soll) aufweist.
4. Pulverfördervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Förderluftregler (32) ein Volumenstromregler ist welcher das pro Zeiteinheit
geförderte Förderluftvolumen regelt.
5. Pulverfördervorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Förderluft-Druckregler (132) vorgesehen ist, welcher elektrische Förderluft-Druck-Sollwerte
erhält, die vom Förderluft-Volumenstromregler (32) in der Weise erzeugt werden, daß
sie von ihm erzeugten Förderluftvolumenstrom-Sollwerten entsprechen, und daß der Förderluft-Druckregler
(132) in Abhängigkeit von diesen Förderluftdruck-Sollwerten (FP-Soll) den Druck regelt,
mit welchem die Förderluft zum Injektor (2) gefördert wird.
6. Pulverfördervorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Förderluft-Volumenstromregler (32) durch die Hardware oder Software des Computers
(24) gebildet ist.
7. Pulverfördervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zusatzluft-Regler ein Zusatzluft-Volumenstromregler (34) ist, welcher das pro
Zeiteinheit geförderte Zusatzluftvolumen regelt.
8. Pulverfördervorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Zusatzluft-Druck-Regler (134) vorgesehen ist, welchem elektrische Zusatzluftdruck-Sollwerte
(ZP-Soll) zugeführt werden, welche vom Zusatzluft-Volumenstromregler (34) derart erzeugt
werden, daß sie von ihm erzeugten Zusatzluft-Volumenstrom-Sollwerten entsprechen,
und daß der Zusatzluft-Druckregler (134) in Abhängigkeit von diesen Zusatzluftdruck-Sollwerten
den Druck regelt, mit welchem die Zusatzluft dem Pulver-Luft-Strom im Injektor oder
stromabwärts von ihm hinzugefügt wird.
9. Pulverfördervorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zusatzluft-Volumenstromregler (34) durch die Hardware oder Software des Computers
(24) gebildet ist.
10. Pulverfördervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Computer (24) an eine zentrale Steueranlage (200) angeschlossen ist, von welcher
er die Sollwerte für das Pulver und für die Gesamtluftmenge bestehend aus Förderluft
und gegebenenfalls hinzugefügter Zusatzluft erhält.
11. Pulverfördervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Pulvermasse-Istwertsensor (56) vorgesehen ist, welcher in Abhängigkeit von der
im Pulver-Luft-Strom vorhandenen Pulvermassenrate ein elektrisches Pulvermasse-lstwert-Signal
(m-lst) erzeugt, daß ein dem Pulvermasse-Istwert-Signal (m-lst) entsprechendes Signal
dem Computer zugeführt wird, daß der Computer (24) derart programmiert ist, daß er
aus dem Pulvermasse-Istwert-Signal (m-lst) und dem Pulvermasse-Sollwert (m-Soll) ein
Pulvermasse-Soll-lst-Vergleichssignal als Pulvermasse-Signal (m1, m2) auf der Pulverförderraten-Diagrammachse
(m) zur Berechnung der Förderluftrate (FV1, FV2) auf der Förderluftraten-Diagrammachse
(FV) verwendet.
1. A powder conveyor apparatus, in particular for coating powder, having the following
features:
an injector (2) in which on the basis of the principle of a venturi tube a conveyor
air flow of a conveyor air conduit (4) produces a reduced pressure by which powder
is sucked out of a powder container (10) and then further transported by the conveyor
air flow through a powder-air conduit (12); an additional air flow of an additional
air conduit (26) which can be added to the conveyor air flow in the reduced-pressure
region or at a location disposed downstream thereof; a conveyor air regulator (32;
32, 132); an additional air regulator (34; 34, 134); and a computer (24);
characterised in that stored in the computer (24) as a calibration diagram (50) is a plurality of predetermined
powder conveyor rates, conveyed powder mass (m) per unit of time, as a first axis
of the diagram, and a plurality of conveyor air rates, conveyed conveyor air (CV)
per unit of time, as a second axis of the diagram, wherein the conveyor air rates
(CV) are required with a given total air rate (TV) comprising conveyor air (CV) and
possibly added additional air (AV) to produce the powder conveyor rates (m) and were
ascertained by tests; that the computer (24) has a powder rate reference value input
(52) for the input of a selected powder rate reference value (m-ref) and a total air
rate reference value input (54) for the input of a predetermined total air rate reference
value; that the computer (24) contains software which is programmed corresponding
to the diagram (50) and/or programmed hardware which for an inputted powder rate reference
value (m-ref) calculate from the diagram (50) in dependence on the predetermined total
air rate (TV) the conveyor air rate (CV) required therefor and the additional air
rate required therefor (conveyed additional air (AV) per unit of time) and in dependence
on the calculation result and in dependence on a powder mass flow actual value (m-act)
which is produced by a powder mass actual value sensor (56) produce a conveyor air
rate reference value (CV-ref; CV-ref and CP-ref) and an additional air rate reference
value (AV-ref; AV-ref and AP-ref); wherein the computer (24) computes from the powder
rate reference value (m-ref) at its input (52) and the powder mass flow actual value
(m-act) a powder mass reference-actual comparison signal and uses same as a powder
mass signal (m1, m2, etc) on the axis of the powder mass diagram for computing the
conveyor air rate reference value required at a predetermined total air rate (GV1,
GV2 etc) and then therefrom for computing the associated additional air rate reference
value, and wherein the value of the powder mass (m1, m2 etc) selected on the axis
of the powder mass diagram for the computation is of the same magnitude as the powder
rate reference value (m-ref) inputted at the input (52) only when the powder mass
flow actual value (m-act) is equal to the powder rate reference value (m-ref); that
the conveyor air regulator (32; 32, 132) regulates the conveyor air in dependence
on the conveyor air rate reference value (CV-ref; CP-ref) and in dependence on a conveyor
air rate actual value (CV-act; CV-act, CP-act) which is produced by a conveyor air
rate actual value sensor (38; 38, 138); that the additional air regulator (34; 34,
134) regulates the additional air rate in dependence on the additional air rate reference
value (AV-ref; AV-ref, AP-ref) and in dependence on an additional air rate actual
value (AV-act; AV-act, AP-act) which is produced by an additional air rate actual
value sensor (44; 44, 144).
2. A powder conveyor apparatus according to claim 1 characterised in that the desired total air rate in the diagram (50) of the computer (24) is stored as
a straight or curved line (TV), by way of which, for each stored powder conveyor rate
(m), the conveyor air rate (CV) required at that predetermined total air rate can
be taken from the diagram.
3. A powder conveyor apparatus according to claim 2 characterised in that diagram lines are stored in the diagram (50) of the computer (24) for a plurality
of predetermined total air rates (TV1, TV2), by way of which lines the computer calculates
for a selected powder conveyor rate (for example m1 or m2) and a selected total air
rate (for example TV1 or TV2) the conveyor air rate (for example CV1 or CV2) required
therefor, then by means of the difference between the total air rate and the conveyor
air rate it calculates the additional air rate which is possibly required and in dependence
on said calculations produces a conveyor air rate reference value (CV-ref; CV-ref,
CP-ref) and an additional air rate reference value (AV-ref; AV-ref, AP-ref), and that
the computer (24) has an input (52) for setting a desired powder mass reference value
(m-ref) and an input (54) for setting a desired total air rate reference value (TV-ref).
4. A powder conveyor apparatus according to one of the preceding claims characterised in that the conveyor air regulator (32) is a volume flow regulator which regulates the conveyor
air volume required per unit of time.
5. A powder conveyor apparatus according to claim 4 characterised in that there is provided a conveyor air pressure regulator (132) which receives electrical
conveyor air pressure reference values which are produced by the conveyor air volume
flow regulator (32) in such a way that they correspond to conveyor air volume flow
reference values produced by it, and that the conveyor air pressure regulator (132)
controls, in dependence on said conveyor air pressure reference values (CP-ref), the
pressure with which the conveyor air is conveyed to the injector (2).
6. A powder conveyor apparatus according to claim 5 characterised in that the conveyor air volume flow regulator (32) is formed by the hardware or software
of the computer (24).
7. A powder conveyor apparatus according to one of the preceding claims characterised in that the additional air regulator is an additional air volume flow regulator (34) which
regulates the additional air volume conveyed per unit of time.
8. A powder conveyor apparatus according to claim 7 characterised in that there is provided an additional air pressure regulator (134) to which there are fed
electrical additional air pressure reference values (AP-ref) which are produced by
the additional air volume flow regulator (34) in such a way that they correspond to
additional air volume flow reference values produced by it, and that the additional
air pressure regulator (134), in dependence on said additional air pressure reference
values, regulates the pressure with which the additional air is added to the powder
air flow in the injector or downstream thereof.
9. A powder conveyor apparatus according to claim 8 characterised in that the additional air volume flow regulator (34) is formed by the hardware or software
of the computer (24).
10. A powder conveyor apparatus according to one of the preceding claims characterised in that the computer (24) is connected to a central control installation (200) from which
it receives the reference values for the powder and for the total air amount comprising
conveyor air and possibly added additional air.
11. A powder conveyor apparatus according to one of the preceding claims characterised in that there is provided a powder mass actual value sensor (56) which produces an electrical
powder mass actual value signal (m-act) in dependence on the powder mass rate in the
powder air flow, that a signal corresponding to the powder mass actual value signal
(m-act) is fed to the computer, that the computer (24) is programmed in such a way
that from the powder mass actual value signal (m-act) and the powder mass reference
value (m-ref) it uses a powder mass reference-actual comparison signal as a powder
mass signal (m1, m2) on the powder conveyor rate diagram axis (m) for calculating
the conveyor air rate (CV1, CV2) on the conveyor air rate diagram axis (CV).
1. Dispositif de transport de poudre, notamment de poudre de revêtement, présentant les
particularités suivantes :
un injecteur (2), dans lequel un courant d'air de transport d'une conduite (4)
d'air de transport génère une dépression selon le principe d'un tube Venturi, par
laquelle de la poudre est aspirée d'un réservoir (10) de poudre et transportée ensuite
par le courant d'air de transport dans une conduite (12) de poudre et d'air ; un courant
d'air d'appoint d'une conduite (26) d'air d'appoint, lequel peut être ajouté au courant
d'air de transport dans la zone de dépression ou à un emplacement situé en aval de
cette dernière ; un régulateur (32 ; 32, 132) d'air de transport ; un régulateur (34
; 34, 134) d'air d'appoint ; un ordinateur (24) ;
caractérisé en ce que,
en tant que diagramme d'étalonnage (50), il est mémorisé dans l'ordinateur (24) une
pluralité de débits prédéfinis de poudre, à savoir de masse de poudre (m) transportée
par unité de temps, sous la forme d'un premier axe de diagramme, et une pluralité
de débits d'air de transport, à savoir d'air de transport (FV) transporté par unité
de temps, sous la forme d'un deuxième axe de diagramme, les débits d'air de transport
(FV) étant nécessaires pour un certain débit total d'air (GV) constitué d'air de transport
(FV) et d'air d'appoint (ZV) ajouté le cas échéant pour engendrer les débits de transport
de poudre (m), et ayant été déterminés par des essais ;
en ce que l'ordinateur (24) comporte une entrée (52) de valeur de consigne de débits de poudre
pour l'entrée d'une valeur de consigne choisie de débits de poudre (m-Soll), et une
entrée (54) de valeur de consigne de débits d'air total pour l'entrée d'une valeur
prédéterminée de consigne de débits d'air total ;
en ce que l'ordinateur (24) contient un logiciel et/ou un matériel programmés en fonction du
diagramme (50) qui, pour une valeur de consigne (m-Soll) entrée de débits de poudre,
calculent à partir du diagramme (50) en fonction du débit total d'air prédéterminé
(GV) le débit d'air de transport (FV) nécessaire à cet effet, et le débit d'air d'appoint
nécessaire à cet effet (air d'appoint ZV transporté par unité de temps), et qui, en
fonction du résultat du calcul et en fonction d'une valeur réelle (m-Ist) de courant
de masse de poudre, qui est produite par un capteur de valeur réelle de masse de poudre
(56), génèrent une valeur de consigne (FV-Soll ; FV-Soll et FP-Soll) de débit d'air
de transport, et une valeur de consigne (ZV-Soll ; ZV-Soll et ZP-Soll) de débit d'air
d'appoint ;
l'ordinateur (24) calculant, à partir de la valeur de consigne de débit de poudre
(m-Soll) appliquée à son entrée (52) et de la valeur réelle de courant de masse de
poudre (m-Ist), un signal de comparaison de valeur de consigne/valeur réelle de la
masse de poudre, et utilisant celui-ci en tant que signal de masse de poudre (m1,
m2, etc.) sur l'axe de diagramme concernant la masse de poudre, pour le calcul de
la valeur de consigne du débit d'air de transport, nécessaire pour un débit total
d'air (GV1, GV2, etc.) prédéfini, et ensuite pour le calcul de la valeur de consigne
correspondante du débit d'air d'appoint, la valeur de la masse de poudre (m1, m2,
etc.), sélectionnée, sur l'axe de diagramme concernant la masse de poudre, pour le
calcul n'étant de même grandeur que la valeur de consigne de débit de poudre (m-Soll),
fournie à l'entrée (52), que si la valeur réelle de masse de poudre (m-Ist) est égale
à la valeur de consigne de débit de poudre (m-Soll) ;
en ce que le régulateur (32 ; 32, 132) d'air de transport régule l'air de transport en fonction
de la valeur de consigne (FV-Soll ; FP-Soll) du débit d'air de transport, et en fonction
d'une valeur réelle (FV-Ist ; FV-Ist, FP-Ist) du débit d'air de transport qui est
produite par un détecteur (38 ; 38, 138) de valeur réelle du débit d'air de transport
;
en ce que le régulateur (34 ; 34, 134) d'air d'appoint régule le débit d'air d'appoint en fonction
de la valeur de consigne (ZV-Soll ; ZV-Soll, ZP-Soll) du débit d'air d'appoint, et
en fonction d'une valeur réelle de débit d'air d'appoint (ZV-Ist ; ZV-Ist, ZP-Ist),
qui est produite par un détecteur (44 ; 44, 144) de valeur réelle de débit d'air d'appoint.
2. Dispositif de transport de poudre selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le débit souhaité d'air total est mémorisé dans le diagramme (50) de l'ordinateur
(24) en tant que ligne droite ou courbe (GV), par l'intermédiaire de laquelle le débit
d'air de transport (FV) nécessaire à ce débit total d'air pré-défini pour chaque débit
de transport de poudre (m) mémorisé peut être prélevé du diagramme.
3. Dispositif de transport de poudre selon la revendication 2,
caractérisé en ce que des lignes de diagramme sont mémorisées dans le diagramme (50) de l'ordinateur (24)
pour plusieurs débits d'air total (GV1, GV2) prédéfinis, par l'intermédiaire desquelles
l'ordinateur calcule pour un débit choisi de transport de poudre (par exemple m1 ou
m2), et pour un débit total choisi d'air (par exemple GV1 ou GV2), le débit d'air
de transport (par exemple FV1 ou FV2) nécessaire à cet effet, calcule ensuite le débit
d'air d'appoint éventuellement nécessaire par la différence entre le débit total d'air
et le débit d'air de transport, et génère en fonction de ces calculs une valeur de
consigne (FV-Soll ; FV-Soll, FP-Soll) de débit d'air de transport, et une valeur de
consigne (ZV-Soll ; ZV-Soll, ZP-Soll) de débit d'air d'appoint, et en ce que l'ordinateur (24) comporte une entrée (52) pour le réglage d'une valeur de consigne
(m-Soll) souhaitée de la masse de poudre, et une entrée (54) pour le réglage d'une
valeur de consigne (GV-Soll) souhaitée de débit total d'air.
4. Dispositif de transport de poudre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le régulateur (32) d'air de transport est un régulateur de débit volumétrique, qui
régule le volume d'air de transport transporté par unité de temps.
5. Dispositif de transport de poudre selon la revendication 4,
caractérisé en ce qu'il est prévu un régulateur de pression (132) d'air de transport qui reçoit des valeurs
de consigne électriques de pression d'air de transport, lesquelles sont produites
par le régulateur (32) de débit volumétrique d'air de transport de telle sorte qu'elles
correspondent aux valeurs de consigne de débit volumique d'air de transport qu'il
génère, et en ce que le régulateur de pression (132) d'air de transport régule la pression à laquelle
l'air de transport est amené vers l'injecteur (2) en fonction de ces valeurs de consigne
(FP-Soll) de la pression de l'air de transport.
6. Dispositif de transport de poudre selon la revendication 5,
caractérisé en ce que le régulateur (32) de débit volumétrique d'air de transport est formé par le matériel
ou le logiciel de l'ordinateur (24).
7. Dispositif de transport de poudre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le régulateur d'air d'appoint est un régulateur (34) de débit volumétrique d'air
d'appoint, qui régule le volume d'air d'appoint transporté par unité de temps.
8. Dispositif de transport de poudre selon la revendication 7,
caractérisé en ce qu'il est prévu un régulateur de pression (134) d'air d'appoint auquel sont transmises
des valeurs de consigne électriques (ZP-Soll) de pression d'air d'appoint, lesquelles
sont produites par le régulateur (34) de débit volumétrique d'air d'appoint de telle
sorte qu'elles correspondent aux valeurs de consigne de débit volumique d'air d'appoint
qu'il produit, et en ce que le régulateur de pression (134) d'air d'appoint régule la pression à laquelle l'air
d'appoint est ajouté au courant de poudre et d'air dans l'injecteur, ou en aval de
ce dernier, en fonction de ces valeurs de consigne de la pression de l'air d'appoint.
9. Dispositif de transport de poudre selon la revendication 8,
caractérisé en ce que le régulateur (34) de débit volumétrique d'air d'appoint est formé par le matériel
ou le logiciel de l'ordinateur (24).
10. Dispositif de transport de poudre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'ordinateur (24) est raccordé à une unité de commande centrale (200), de laquelle
il reçoit les valeurs de consigne pour la poudre et pour le débit total d'air constitué
d'air de transport, et le cas échéant d'air d'appoint ajouté.
11. Dispositif de transport de poudre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est prévu un détecteur (56) de valeur réelle de masse de poudre, qui génère un
signal électrique (m-Ist) de valeur réelle de la masse de poudre en fonction du débit
de masse de poudre présent dans le courant de poudre et d'air, en ce qu'un signal correspondant au signal (m-Ist) de valeur réelle de masse de poudre est
transmis à l'ordinateur, en ce que l'ordinateur (24) est programmé de telle sorte que pour le calcul du volume d'air
de transport (FV1, FV2) sur l'axe de diagramme des débits d'air de transport (FV),
il utilise à partir du signal (m-Ist) de valeur réelle de masse de poudre, et de la
valeur de consigne (m-Soll) de la masse de poudre, un signal de comparaison de valeur
de consigne/réelle de la masse de poudre en tant que signal (m1, m2) de masse de poudre
sur l'axe (m) du diagramme des débits de poudre.

