[0001] Die Erfindung betrifft die Ablage des Faserbandendes nach der Befüllung einer Flachkanne.
Die Befüllungsstation für die Flachkanne ist eine Textilmaschine der Spinnereivorbereitung
wie beispielsweise eine Karde oder Strecke. Diese Maschinen haben einen stationär
angeordneten Drehteller mit Bandführungskanal. Während der Rotation des Drehtellers
wird durch diesen Bandführungskanal Faserband zykloidenförmig in einer Flachkanne
abgelegt. Ist die Flachkanne gefüllt, wird das Faserband getrennt und ein Bandende
an der Flachkanne abgelegt. Der notwendige Automatisierungsgrad der Bandzuführung
an Weiterverarbeitungsmaschinen der Spinnerei wird durch die Ablage des Faserbandendes
an der Flachkanne wesentlich beeinflußt.
[0002] Bei Rundkannen ist es bekannt, nach dem Füllvorgang das Faserband so zu trennen,
daß das an der Rundkanne herunterhängende Faserband in zufälliger Position am Kannenrand
herunterhängt, wobei die Länge des herabhängenden Bandes variiert. Mit zunehmender
Automation in der Spinnerei wirkte es sich beim Kannentransport als auch bei der Zustellung
der Rundkannen als nachteilig aus, daß das Bandende über den Kannenumfang aufwendig
gesucht werden mußte. Es kam zu Verzögerungen in der Weiterverarbeitung. Um die Nachteile
zu beseitigen, wurden Haltevorrichtungen zur Positionierung des Bandendes vorgeschlagen,
die am Kannenrand installiert sind.
[0003] Mit wachsendem Einsatz der Flachkanne sind auch dort wirtschaftliche Lösungen zur
Ablage des Faserbandendes gesucht. Die von der Rundkanne bekannten technischen Lösungen
zur Ablage des Bandendes sind vielfach nicht übertragbar aufgrund anderer Geometrie
und anderer Handhabbarkeit der Flachkanne beim Füllen und beim Kannenwechsel.
[0004] EP 457 099, Figur 5 zeigt, daß eine Flachkanne nach Befüllen vom Drehteller weg geschoben
wird in eine Position beim Trenner stehend. Das Bandende an der befüllten Kanne liegt
nach Trennen an einer zufälligen Position der Stirnwandung. Es zeigte sich als Schwierigkeit,
daß bei Weiterverarbeitung ein erhöhter Aufwand zu treiben ist, um das Faserbandende
am Kannenrand oder an der Stirnwandung einer Flachkanne zu suchen und zu fassen. Eine
Lösung für Flachkannen, ist in der DE-OS 41 07 309 dargestellt. An der Stirnwandung
der Flachkanne ist ein Halter angeordnet, der einen Greifer halten kann. Der Greifer
positioniert das Bandende an der Flachkanne. Diese Lösung hat den Nachteil, daß an
jeder Flachkanne eine zusätzliche Haltevorrichtung für das Faserbandende installierbar
sein muß.
[0005] Es wird im Stand der Technik in Kauf genommen, daß das Faserbandende eine relativ
große Längentoleranz besitzt. Diese Längentoleranz resultiert beispielsweise aus dem
Bandtrennverfahren. Die unterschiedliche Länge des Faserbandendes wird üblicherweise
durch Maßnahmen bei der nachfolgenden Bandendenbehandlung auf Kannentransportfahrzeugen
oder vor der Spinnmaschine auf die gewünschte Länge gebracht, um dann automatisiert
den Spinnmaschinen zugeführt werden zu können.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, im Bereich der Befüllungsstation das Bandende an einer
befüllten Flachkanne definiert abzulegen und vorzubereiten, um mit geringstem Aufwand
eine automatische Handhabung der Flachkanne beim Transport sowie des Bandendes an
der Spinnmaschine zu erleichtern.
[0007] Die Flachkanne wird unter dem Drehteller changiert, so daß das Faserband zykloidenförmig
abgelegt wird. Die zykloidenförmige Ablage erfolgt von einer zur anderen Stirnwand
der Flachkanne. Ein solcher Ablageweg bildet eine Faserbandlage. Eine gefüllte Kanne
hat eine Vielzahl solcher Lagen an Faserband aufgenommen. Die Changiergeschwindigkeit
der Flachkanne ist auf die Liefergeschwindigkeit des Drehtellers abgestimmt. Das Anfahren,
der Betrieb und das Abbremsen von Drehteller und Flachkanne erfolgt synchron.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren geht davon aus, daß die Positionen zwischen Mündung
des Drehtellers, des Trenners und der Flachkanne zueinander veränderbar und einstellbar
sind und durch diese gewählte Einstellung Einfluß auf den Ablageort des Bandendes
und die Länge des Bandendes erfolgt.
Ausgehend vom Maschinenstillstand haben Flachkanne und Mündung des Drehtellers eine
einstellbare Stillstandsposition erreicht. Ausgehend von der Stillstandsposition der
Flachkanne ist dazu die Drehtellermündung stets in einer definierten Position, so
daß die Faserbandschlingen beim Verschieben der Flachkanne derart abgezogen werden,
daß das Faserband am Ende des Verschiebeweges der Flachkanne im mittleren Bereich
der Stirnseite zu liegen kommt. Während des Verschiebens der Flachkanne werden von
der letzten Faserbandlage Faserbandschlingen abgezogen. Bei diesem Vorgang wird das
Faserband über den oberen Kannenrand der Stirnseite abgezogen. Da die Schlingen kreisförmig
abgelegt sind, führt das abzuziehende Faserband eine Changierbewegung am oberen Kannenrand
der Stirnwandung aus. Dieses Changieren des Faserbandes erfolgt während der Zeitdauer
des Verschiebens. Beim Abziehen des Faserbandes durchläuft das Faserband auch den
mittleren Bereich des oberen Kannenrandes der Stirnwandung. Eine Trennposition der
Flachkanne ist erreicht, wenn die Flachkanne den Funktionsbereich des Bandtrenners
passiert hat und das abgezogene Faserband im mittleren Bereich des oberen Kannenrandes
der Stirnwandung angeordnet ist. In dieser Position, der Trennposition, erfolgt dann
das Trennen des Faserbandes. Es wird deutlich, daß mit definierter Positionierung
der Drehtellermündung und dem dazu nachfolgenden Verschieben der Flachkanne in eine
Trennposition Einfluß genommen wird auf den Ablageort des abgezogenen Faserbandes
am Kannenrand der Stirnwandung.
Mit Positionierung zwischen Bandtrenner und Trennposition der Flachkanne wird Einfluß
auf die Länge des abgetrennten Bandendes genommen, das am oberen Kannenrand der Stirnwandung
herunterhängt.
[0009] Das Verfahren hat den Vorteil, daß zusätzliche, konstruktive Aufwendungen äußerst
gering sind und lediglich zur Ermittlung von Positionen dienen. Das Verfahren ist
an bestehenden Textilmaschinen nachrüstbar.
Eine vorteilhafte Ausführung geht davon aus, die Position der Mündung des Drehtellers
festzulegen und bei feststehender Position des Trenners den dazu nächstmöglichen Verschiebeweg
der Flachkanne zu ermitteln, wo das Faserband im mittleren Bereich des oberen Kannenrandes
der Stirnwandung liegt. Diese Ausführung ist deshalb vorteilhaft, weil sie eine geringe
Maschinenstandfläche benötigt, da die Flachkanne ein Minimum eines Verschiebeweges
benötigt. Vorteilhaft dabei ist weiterhin, daß das Faserband so ablegbar ist, daß
das Faserband über den Schlingen des Faserbandes liegend an der Stirnwandung herunterhängt.
Aufgrund der Ablage über die Schlingen wird Faserband infolge Haftreibung in seiner
Lage fixiert, was beim Kannentransport günstig ist.
[0010] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist, daß zum Trennen des Faserbandes
die Flachkanne in der Stillstandsposition gehalten wird und in dieser Position der
Flachkanne die Trennung des Faserbandes zwischen Kalanderwalzenpaar und Bandführungskanal
des Drehtellers erfolgt. Die Flachkanne wird dann in Übernahmeposition verschoben,
dabei wird das getrennte Faserbandende aus dem Bandführungskanal gezogen und positioniert
sich selbständig in konstanter Länge an einer definierten Position des Kannenrandes
der Stirnwandung.
[0011] Vorteilhafterweise muß dadurch das Faserbandende nicht von den in der Flachkanne
abgelegten Bandschlingen abgewickelt werden, so daß keine Qualitätsbeeinflussung des
abgelegten Bandes erfolgt. Die Positionierung wird mit geringem Aufwand und ohne Haltevorrichtung
erreicht. Als weiterer Vorteil zeigt sich, daß die Länge des Bandendes beeinflußt
werden kann, indem die Stillstandsposition zusätzlich etwas variiert werden kann.
[0012] Vorrichtungsgemäß wird diese Ausgestaltung der Erfindung dadurch durchgeführt, daß
eine Changiervorrichtung für die Flachkanne und eine Trennvorrichtung angeordnet sind.
Beide sind mit einer Maschinensteuerung der Strecke verbunden. Die mechanische Trennvorrichtung
hat mehrere Arbeitsmittel. Die Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie mit geringem Aufwand
zu realisieren ist.
[0013] Im Zusammenwirken zwischen Changiervorrichtung und Trennvorrichtung wird erreicht,
daß die Positionierung des Faserbandes keinen zusätzlichen Verschiebevorgang der Flachkanne
erfordert. Ein Abwickeln von Faserbandschlingen wird vermieden, was besonders bei
gekämmter Baumwolle infolge hoher Haftreibung zur Qualitätsbeeinflussung führen würde.
[0014] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen
- Figur 1
- Aufbau einer Flachkanne
- Figur 2
- Befüllung der Flachkanne an einer Strecke
- Figur 3
- Zuordnung von Drehteller und Flachkanne
- Figur 4
- Changierposition der Flachkanne
- Figur 4a
- Abbremsposition der Flachkanne
- Figur 4b
- Stillstandsposition der Flachkanne
- Figur 4c
- Trennposition und Verschiebeweg der Flachkanne
- Figur 5
- Positionssensoren
- Figur 6
- Positionssensor am Drehteller
- Figur 7
- andere vorteilhafte Ausführung der Positionierung zwischen Mündung des Drehtellers,
Flachkanne und Trenner
- Figur 8
- Zuordnung der Mündung des Drehtellers zur Flachkanne
- Figur 9
- Flachkanne in Stillstandsposition
- Figur 9a
- Verschieben der Flachkanne aus Stillstandsposition
- Figur 9b
- Flachkanne in Übernahmeposition
- Figur 9c
- Lage des Bandendes
- Figur 9d
- andere Lage des Bandendes
Figur 1 vermittelt einen Einblick in den generellen Aufbau der Flachkanne. Die Flachkanne
1 besteht aus den vier horizontal angeordneten Wandungen, den Stirnwandungen 2, 3
und den Seitenwandungen 4, 5. Die Stirnwandungen bilden mit den Seitenwandungen abgerundete
Kanten. Es sind aber auch Ausführunsformen möglich, wo die Stirnwandung gewölbt ist
und keine Kanten zwischen Seitenwandung und Stirnwandung auftreten. Die Flachkanne
1 hat einen oberen Kannenrand 6 und einen unteren Kannenrand 7. Auf einen Kannenboden
11 stützen sich ein oder mehrere Ringfedern ab. Im vorliegenden Fall wurden beispielsweise
zwei Ringfedern 9, 10 eingesetzt. Die Ringfedern 9, 10 tragen den Kannenteller 8.
Im Leerzustand der Flachkanne ist der Kannenteller 8 durch die Ringfedern 9, 10 knapp
unterhalb des oberen Kannenrandes 6 positioniert. Der Kannenteller 8 liegt formschlüssig
an den Wandungen an, so daß er mit wachsender Faserbandablage durch das Gewicht der
Faserbandlagen entgegen der Kraft der Ringfedern 9, 10 in Richtung Kannenboden 11
gedrückt wird. Er gleitet dabei in waagerechter Haltung an den Kannenwandungen hinab
bis in eine Endstellung.
[0015] Figur 2 zeigt in einer schematisierten Seitenansicht eine solche Flachkanne zum Befüllen
an einer Strecke. Eine auszugsweise Baugruppe der Strecke ist das Kalanderwalzenpaar
16 und der Drehteller 12 im Maschinentisch 17. Das sei die Befüllungsstation BS. Zum
Bereich der Befüllungsstation BS gehören der Changierweg der Flachkanne, die Stillstandsposition
D der Flachkanne, der Trenner 18 und die Trennposition E der Flachkanne. Im Maschinentisch
17 ist stationär der Drehteller 12 angeordnet, der um die Drehachse 13 drehbar gelagert
ist. Der Drehteller 12 beinhaltet einen Bandführungskananl 14. Neben der Öffnung,
die unterhalb des Kalanderwalzenpaares 16 angeordnet ist, hat der Bandführungskanal
14 eine Mündung 15, die zur Flachkanne 1 zeigt. Unterhalb des Maschinentisches 17
ist ein Trenner 18 für die Trennung eines Faserbandes angeordnet. Figur 2 zeigt weiterhin,
daß die Flachkanne 1 unterhalb des Drehtellers 12 changiert werden kann. Die Flachkanne
1 kann zwischen der Changierposition A und der Changierposition B changiert werden.
Zum weiteren Verständnis des Verfahrens wird in Figur 3 eine weitere Abstraktion der
Zuordnung zwischen Drehteller 12 und Flachkanne 1 vorgenommen. Figur 3 zeigt den Drehteller
12 mit seiner Mündung 15 und aus dieser Betrachtungsrichtung darunterliegend die Kanne
1, wobei der Kannenteller 8 und der ihn umgebende obere Kannenrand 6 erkennbar sind.
Aus dieser Betrachtungsrichtung ist zu sehen, daß die Kanne zwischen den Changierpositionen
A und B bewegt werden kann. Dabei wird erreicht, daß der Drehteller 12 über die gesamte
Länge des Kannentellers 8 Faserband in zykloider Form ablegt. Für diese Gesamtlänge
des Kannentellers 8 bewältigt der Drehteller eine bestimmte Anzahl von Umdrehungen.
Aus Gründen der Vereinfachung und um das Prinzip deutlich machen zu können, sei davon
auzugehen, daß ein Drehteller 12 für das Changieren von der Changierposition A zur
Changierposition B fünf Umdrehungen benötigt und für den Rückweg von Changierposition
B zu Changierposition A ebenfalls fünf Umdrehungen benötigt. Dieser Sachverhalt ist
in Figur 4 idealisiert dargestellt. Jeder der aufgezeigten Abschnitte (1'-5' und 1''-5'')
des Kannentellers 8 repräsentiert einen vollständigen Umlauf der Mündung 15 bis zum
nächsten Abschnitt. Bei Bewegung der Flachkanne aus Changierposition A in Changierposition
B werden in dem zurückgelegten Weg fünf vollständige Umdrehungen der Drehtellermündung
15 absolviert. Das wird dargestellt durch die Abschnitte 1'', 2'', 3'', 4'', 5''.
Ein analoger Sachverhalt tritt ein bei der umgekehrten Bewegung der Flachkanne, repräsentiert
durch Abschnitte 1', 2', 3', 4', 5'.
[0016] Nachfolgend einige Erläuterungen zum erfindungsgemäßen Verfahren. Eine bekannte Meßvorrichtung
zur Messung der Bandlänge an der Strecke gibt ein Signal, daß die Flachkanne den gewünschten
Füllstand erreicht hat. Mit dieser Signalgebung hat die Strecke noch Liefergeschwindigkeit.
In Vorbereitung auf das Stillsetzen und die spätere Bandtrennung wird die Strecke
auf langsamere Geschwindigkeit umgeschalten. Die Steuerung 40 nach Fig. 5 erkennt
dieses Umschalten auf langsamere Geschwindigkeit. Zu diesem Zweck berechnet die Steuerung
40 aus Drehgeschwindigkeit des Drehtellers, bei Liefergeschwindigkeit die Umlaufzeit
des Drehtellers. Diese Berechnung kann beispielsweise fortlaufend erfolgen, wobei
der ältere Wert mit dem aktuellen Wert verglichen wird und eine Kenngröße gebildet
wird, so daß die Steuerung 40 aus der Kenngrößenabweichung ein Umschalten auf eine
kleinere Geschwindigkeit erkennt. Der Positionssensor 32 in Nähe des Umfangs vom Drehteller
12 liefert dazu die entsprechenden Signale, die der Steuerung 40 eine Berechnung ermöglichen.
[0017] Der Drehteller 12 ist auf langsamere Geschwindigkeit umgeschalten. Das betrifft auch
die Geschwindigkeit der Flachkanne. Die Positionssensoren 30, 31 übermitteln die aktuelle
Position der Flachkanne auf dem Changierweg. Aufgrund der vorliegenden Drehgeschwindigkeit
des Drehtellers 12 berechnet die Steuerung 40 wieviel Umdrehungen der Drehteller 12
von Beginn eines Bremsvorganges bis zu seinem Stillstand in der Position P absolvieren
würde. Die dafür benötigte Zeit wird als Nachlaufzeit bezeichnet. Es ist zu beachten,
daß die Anzahl der Umdrehungen des Drehtellers pro Zeiteinheit abhängt von der eingestellten
Geschwindigkeit mit der der Drehteller 12 rotiert. In Abhängigkeit dieser Drehgeschwindigkeit
hat der Drehteller 12 auch eine unterschiedliche Nachlaufzeit. Es wird deshalb zu
unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten des Drehtellers die dazugehörige Nachlaufzeit
durch die Steuerung 40 ermittelt.
[0018] Ausgehend vom Beginn des Bremsvorganges muß die Mündung 15 des Drehtellers im Stillstand
ihre definierte Position P erreicht haben. Die Flachkanne hat dabei ebenfalls eine
Position erreicht, in vorteilhafter Weise die Changierposition A. Das ist deshalb
vorteilhaft, weil beim späteren Verschieben der Flachkanne nach rechts in Fig. 3 in
Richtung Trenner 18 das Faserband sofort über den Kannenrand 6 abgezogen wird und
nicht über die abgelegte Lage des Faserbandes zum Abzug kommt.
[0019] Der Positionssensor 32 (Figur 5) ist beispielsweise in Nähe des Umfanges des Drehtellers
12 installiert, wo beispielsweise auch die Mündung 15 im Stillstand positioniert sein
muß. Zu diesem Zweck ist in Nähe der Mündung 15 der Kontaktgeber 150 für den Positionssensor
32 angeordnet. Diese Anordnung ist in Figur 6 dargestellt. Die Steuerung 40 muß jetzt
den Zeitpunkt zum Beginn des Abbremsens kennen, damit die Mündung 15 genau gegenüber
dem Positionssensor 32 zum Stillstand kommt.
[0020] Wenn beispielsweise ermittelt wurde, daß vom Beginn des Bremsvorganges die Mündung
15 bis zum Erreichen einer gewünschten Position P im Stillstand zwei Umdrehungen benötigt
(entspricht der Nachlaufzeit), dann kann weiterhin durch die Steuerung 40 ermittelt
werden, in welchem Zeitpunkt des Changierens der Flachkanne das Signal zum Beginn
des Bremsens gegeben werden muß. Diesen Sachverhalt widerspiegelt Figur 4a. Für die
Changierung zwischen B und A benötigt die Flachkanne eine bestimmte Zeit. Diese Zeit
wird reduziert um die Nachlaufzeit und man erhält eine Startzeit. Mit Verlassen der
Changierposition B erreicht die Flachkanne nach Ablauf der Startzeit die Abbremsposition
C. Mit Ablauf der Startzeit wird der Positionssensor 32 aktiv und sobald sich ihm
der Kontaktgeber 150 nähert, wird Signal für den Beginn des Bremsvorganges ausgelöst.
Der Beginn des Bremsvorganges wird markiert mit Abbremsposition C. Es ist erkennbar,
daß sich links im Bild von der Changierposition A noch ein Teil der Flachkanne befindet
und zwar jener Teil der Flachkanne, der nach Ablauf der Nachlaufzeit, d.h. nach exakt
zwei Umdrehungen der Mündung 15 unter dem Drehteller 12 stehen wird und dann die Position
einnimmt, wie sie in Figur 4b dargestellt ist. Figur 4b zeigt die eingenommene Stillstandsposition
D der Flachkanne. Diese Stillstandsposition D war während des Changierens identisch
mit der Changierposition A. Die Stillstandsposition D kann etwas von der Changierposition
A abweichen. Die Stillstandsposition D ist dadurch gekennzeichnet, daß Drehteller
12 und Flachkanne 1 stillstehen, wobei die Mündung 15 des Drehtellers 12 eine definierte
Position P eingenommen hat.
[0021] In der Praxis kann die Position P der Mündung 15 des Drehtellers 12 und somit die
Stillstandsposition D der Flachkanne geringfügig beeinflußt werden durch maschineninterne
Einflüsse, so daß es Abweichungen zu dem gespeicherten Wert der Nachlaufzeit geben
kann. Solch ein maschineninterner Einfluß existiert beispielsweise in der Anlaufphase
der Maschine bis diese Betriebstemperatur erreicht hat. Um diese Beeinflussung ausgleichen
zu können, wird ermittelt nach wieviel Umdrehungen (entspricht einer Nachlaufzeit)
die Mündung 15 des Drehtellers tatsächlich stehengeblieben ist. Die Differenz zwischen
der tatsächlichen Position der Mündung 15 des Drehtellers und der gewünschten Position
wird ermittelt. Dieser Wert wird zu einem Korrekturwert verarbeitet, der beim nächsten
Ablegen des Faserbandendes berücksichtigt wird.
[0022] In einem weiteren Schritt des Verfahrens wird die Flachkanne aus der Stillstandsposition
D in eine Trennposition E verschoben. Dieses Verschieben kann durch die Changiervorrichtung
oder ein zusätzliches Transportshuttle der Kannenwechselvorrichtung erfolgen. Die
Flachkanne legt dabei den Verschiebeweg V zurück. Da das Faserband in Schlingen abgelegt
ist, werden beim Verschieben der Flachkanne diese Schlingen der letzten Faserbandlage
teilweise wieder abgezogen. Das Abziehen erfolgt über den oberen Kannenrand 6 der
Stirnwandung, wobei das Faserband am Rand der Stirnwandung changiert. Dabei wird mehrfach
auch der mittlere Bereich des Kannenrandes 6 der Stirnwandung 2, 3 erreicht. Die Trennposition
E ist erreicht, wenn die Flachkanne den Funktionsbereich des Bandtrenners 18 passiert
hat und das abgezogene Faserband im mittleren Bereich des oberen Kannenrandes 6 einer
Stirnwandung liegt. Der Trenner 18 wurde in solch einer Position gegenüber der Trennposition
E der Flachkanne installiert, daß das Faserband nach Klemmen und Trennen durch den
Trenner 18 eine definierte Länge erhält und im mittleren Bereich des oberen Kannenrandes
6 zu Ablage kommt.
[0023] Der mittlere Bereich des oberen Kannenrandes 6 umfaßt einen Bereich von beispielsweise
eine Faserbandstärke beiseitig der Kannenlängsachse, wobei die Breite des mittleren
Breiches variierbar ist durch die Länge des Verschiebeweges V. Diese definierte Ablage
des Faserbandendes erbringt mit geringstem konstruktiven Aufwand den Vorteil, daß
das Faserbandende nach Transport der Flachkanne von der Trennposition E zu der Spinnmaschine
automatisiert aufgefunden und zur Weiterverarbeitung bereitsteht. Es entfallen somit
Vorrichtungen auf einem Kannentransportsystem oder an der Spinnmaschine, die das Faserband
für eine automatisierte Weiterverarbeitung vorbereiten oder präparieren müssen. Bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren entfallen auch die bisher üblichen Haltevorrichtungen
an Flachkannen.
[0024] Mit Figur 5 wird eine vorrichtungsgemäße Ausführung der Erfindung dargestellt. Die
Flachkanne 1 befindet sich auf einer Changiervorrichtung 20. Diese bekannte Changiervorrichtung
20 übernimmt die Changierung zwischen der Changierposition A und der Changierposition
B (Fig. 2). Somit wird durch die Changiervorrichtung 20 die Flachkanne 1 auch in die
Stillstandsposition D gebracht. Nach Beispiel Fig. 4-4c ist beispielsweise die Changierposition
A identisch mit der Stillstandsposition D. Die Stillstandsposition D wird durch den
Positionssensor 30 kontrolliert. Mittels Changiervorrichtung 20 kann die Flachkanne
1 ebenso in die Trennposition E verschoben werden. Die Trennposition E wird durch
den Positionssensor 31 bestimmt.
[0025] Die Anzahl der Umdrehungen des Drehtellers wird durch den Positionssensor 32 ermittelt.
Die Positionssensoren 30, 31, 32 übermitteln ihre Signale über elektrische Verbindungen
an eine Steuerung 40. Die Positionssensoren können berührend oder berührungslos arbeiten.
Das ist abhängig vom verwendeten physikalischen Detektionsprinzip. Üblicherweise wird
ein Näherungssensor verwendet, der über eine metallische Schaltfahne aktiviert wird
und am Drehteller 12 oder an der Flachkanne 1 bzw. der Changiervorrichtung angebracht
sein kann.
[0026] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird anhand der Figuren 7 bis
9d erläutert.
[0027] Figur 7 zeigt schematisch eine Strecke 100 der Textilindustrie sowie eine Flachkanne
140 und deren Changiervorrichtung 160 sowie den Puffer 151 eines Transportsystems
für Flachkannen. In der Strecke 100 wird das Faserband 110 in einem Streckwerk 200
verzogen. Das Streckwerk 200 ist dargestellt durch die Streckwerkswalzenpaare 300,
300'; 400, 400'; 500, 500'. Am Ausgang des Streckwerkes 200 ist ein Meßorgan 170 zur
Messung der gelieferten Faserbandlänge. Das Faserband 110 wird an ein Kalanderwalzenpaar
600, 600' geliefert und vom Kalanderwalzenpaar 600, 600' in einen Bandführungskanal
800 eines Drehtellers 700 gefördert. Der Drehteller 700 rotiert, so daß über dessen
Mündung 90 das Faserband in einer darunterliegenden Flachkanne 140 abgelegt wird.
Die Flachkanne 140 hat eine rechteckförmige Grundfläche. Im leeren Zustand befindet
sich ein beweglicher Kannenteller unterhalb bzw. in Höhe des oberen Kannenrandes.
Mit zunehmender Befüllung der Kanne wird der Kannenteller entgegen der Kraft einer
darunterliegenden Feder nach unten in Richtung Kannenboden bewegt. Die Flachkanne
140 hat schmale Stirnwandungen, die Stirnwandung LSW und die Stirnwandung RSW. Die
Flachkanne befindet sich auf einer Changiervorrichtung 160. Die Changiervorrichtung
160 besitzt einen hier nicht dargestellten Antrieb mit Steuervorrichtung. Während
des Füllvorganges wird die Flachkanne 140 unterhalb des Drehtellers zwischen den beiden
Umkehrpunkten U und V ihres Changierweges UV changiert. Die Flachkanne bewegt sich
somit zwischen den beiden, dargestellten Positionen der Flachkanne 140 und der Flachkanne
140' (gestrichelt). Durch die Rotation des Drehtellers 700 und die Changierung der
Flachkanne wird das Faserband zykloidenförmig auf den Kannenteller der Flachkanne
abgelegt. Die Ablage erfolgt von einer Stirnwandug der Flachkanne zur anderen Stirnwandung
und umgekehrt. Ein Ablageweg von einer Stirnwandung zur anderen bildet jeweils eine
Lage von Faserbandschlingen. Eine gefüllte Flachkanne hat eine Vielzahl solcher Lagen.
Die Changiergeschwindigkeit der Flachkanne 140 ist auf die Liefergeschwindigkeit des
Drehtellers 700 abgestimmt. Das Anfahren, der Betrieb und das Abbremsen von Drehteller
und Flachkanne erfolgen synchron.
[0028] Wenn das Meßorgan 170 zur Messung der gelieferten Bandlänge den erreichten Grenzwert
der gelieferten Faserbandlänge registriert, liefert es zugleich ein Signal an die
Maschinensteuerung 130. Die Maschinensteuerung 130 veranlaßt gegenüber den Antrieben
für den Drehteller 700 und die Changiervorrichtung 160, daß diese zu einem definierten
Zeitpunkt stillgesetzt werden. Diese Stillsetzung erfolgt so, daß die Flachkanne 140
im Stillstand eine Position in Nähe oder im Umkehrpunkt V erreicht, d.h. die Stirnwandung
RSW steht in Nähe oder im Umkehrpunkt V und die Stirnwandung LSW steht im Bereich
unterhalb des Drehtellers 700. Die Flachkanne 140 befindet sich somit in der Stillstandsposition
SP auf dem Changierweg UV. Diese Stillstandsposition SP könnte etwas variiert werden,
indem in Nähe des Umkehrpunktes stillgesetzt wird. Dadurch kann Einfluß auf die Länge
des Bandendes genommen werden.
[0029] Figur 8 zeigt schematisch die Zuordnung des Drehtellers 700 aus einer Draufsicht.
Die Flachkanne 140 befindet sich in der Stillstandsposition SP auf dem Changierweg
UV. Der Drehteller 700 befindet sich oberhalb der Flachkanne 140. Die Stellung des
Drehtellers 700 zur Stillstandsposition SP der Flachkanne 140 ist positioniert, d.h.
der Drehteller 700 wird stets so stillgesetzt, daß die Mündung 90 des Bandführungskanals
800 stets in der gleichen Position zum Stillstand kommt. Die Position der Mündung
90 wird so eingestellt, daß das Faserband 110 lotrecht zur Längsachse LA gehalten
wird. Das entspricht der Position 900 der Mündung 90. Eine zweite Möglichkeit ergibt
sich, wenn der Drehteller um 180° gedreht mit seiner Mündung 90' die Position 900'
erreicht. Es sind jedoch auch andere Position der Drehtellermündung 90 denkbar. Die
Auswahl anderer Positionen hängt ab von dem gewünschten Ablageort an der Stirnwandung.
[0030] Ein verfahrenswesentliches Merkmal wurde erreicht, nämlich daß die Flachkanne 140
in der Stillstandsposition SP stillgesetzt ist (Fig. 9). Gleichzeitig ist die Lieferung
von Faserband 110 durch das Kalanderwalzenpaar 600, 600' gestoppt. Diesen Stopp veranlaßt
die Maschinensteuerung 130. Das Faserband 110 hängt in dem Bandführungskanal 800,
durchzieht den Bandführungskanal und liegt in der Flachkanne 140. Jetzt erhält die
Trennvorrichtung 120 von der Maschinensteuerung 130 das Signal das Faserband zwischen
Kalanderwalzenpaar 600, 600' und der Eintrittsöffnung 100 des Bandführungskanal 800
zu trennen. Die mechanische Trennvorrichtung 120 trennt das Faserband.
[0031] Figur 9a zeigt, daß jetzt die Flachkanne 140 aus der Stillstandsposition SP verschoben
wird in Richtung einer Übernahmeposition W. Dabei ist erkennbar, daß das Faserbandende
durch die Kannenbewegung aus dem Bandführungskanal 800 gezogen wird. In Figur 9b hat
die Kanne 140 die Übernahmeposition W erreicht. Das Faserbandende E hängt an der Stirnwandung
LSW der Flachkanne 140 herab. Da der Drehteller 700 mit seiner Mündung 90 in der Längsachse
LA positioniert wurde (Position 900), kommt das Faserbandende E im mittleren Bereich
der Stirnwandung LSW zur Ablage (Fig. 9c).
[0032] Wird der Drehteller 700 mit seiner Mündung in Position 900' zur Längssachse LA positioniert
(vgl. Fig. 8), kommt das Faserbandende E über der Schlinge liegend im mittleren Bereich
der Stirnwandung zur Ablage.
1. Verfahren zur Ablage des Faserbandendes an einer Flachkanne, wobei das Faserband durch
ein Kalanderwalzenpaar in einem Bandführungskanal eines Drehtellers gefördert ist,
zykloidenförmig in der Flachkanne abgelegt ist, die Flachkanne verschiebbar ist und
zum Kannenwechsel die Lieferung des Faserbandes an dem Kalanderwalzenpaar gestoppt
ist und ein Trenner das Faserband trennt, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionen zwischen Mündung des Drehtellers, des Trenners und der Flachkanne
zueinander veränderbar und einstellbar sind und durch die eingestellten Positionen
Einfluß auf den Ablageort und die Länge des getrennten Bandendes erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von einer einstellbaren Stillstandsposition (D) der Flachkanne die
Mündung (15) des Drehtellers (12) so positioniert wird, daß die Faserbandschlingen
beim Verschieben der Flachkanne (1) derart abgezogen werden, daß das Faserband am
Ende des Verschiebeweges (V) im mittleren Bereich der Stirnseite der Flachkanne (1)
zu liegen kommt und dann durch den Trenner (18) getrennt wird, so daß das Bandende
im mittleren Bereich der Stirnwandung abgelegt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stillstandsposition (D) der Flachkanne eingestellt wird durch die Nachlaufzeit
der Mündung (15) des Drehtellers vom Beginn des Abbremsvorganges bis zum Stillstand
und der Abbremsposition (C) der Flachkanne.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des mittleren Bereiches der Stirnseite der Flachkanne (1) durch die
Länge des Verschiebeweges (V) bestimmt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trenner (18) innerhalb des Verschiebeweges (V) eine feststehende Position
gegenüber der Trennposition (E) der Flachkanne (1) hat.
6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebeweg (V) einstellbar ist, so daß das abgezogene Faserband über den
Schlingen des Faserbandes abgelegt ist.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trenner (18) innerhalb des Verschiebeweges (V) eine veränderbare und einstellbare
Position gegenüber der Trennposition (E) der Flachkanne hat, um die Länge des abzulegenden
Bandendes variieren zu können.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Stillstandsposition (SP) der Flachkanne (140) eine Trennung des Faserbandes
(110) zwischen Kalanderwalzenpaar (600, 600') und Bandführungskanal (800) erfolgt
und durch anschließendes Verschieben der Flachkanne (140) aus der Stillstandsposition
(SP) in eine Übergabeposition (W) das getrennte Faserbandende (E) aus dem Bandführungskanal
(800) gezogen wird und mit konstanter Länge am Kannenrand der Stirnwandung der Flachkanne
(140) positioniert ist.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (90) des Drehtellers (700) in bezug auf die Stillstandsposition (SP)
der Flachkanne (140) in deren mittleren Längsachse (LA) in einer der beiden Positionen
(900, 900') positioniert ist.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung des Faserbandes mit einer Trennvorrichtung (120) erfolgt.
11. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Faserbandendes (E) durch eine Änderung der Stillstandsposition
(SP) geändert wird.
12. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, wobei die Flachkanne mit einer Changiervorrichtung
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionen zwischen Mündung des Drehtellers, des Trenners und der Flachkanne
zueinander veränderbar und einstellbar sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Changiervorrichtung (20) mit Flachkanne (1) auf einem Changierweg (AB),
einer Stillstandsposition (D) und einer Trennposition (E) anordenbar ist und der Trenner
(18) zwischen Stillstandsposition (D) und Trennposition (E) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehteller (12) und die Changiervorrichtung (20) mit Positionssensoren (30,
31, 32) ausgerüstet sind, die elektrische Signalverbindungen zu einer Steuerung (40)
haben.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des Umfangs vom Drehteller (12) ein Positionssensor (32) angeordnet
ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Changiervorrichtung (20) zum Erkennen der Stillstandsposition (D) der Flachkanne
einen Positionssensor (30) hat.
17. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Changiervorrichtung (20) zum Erkennen der Trennposition (E) der Flachkanne
einen Positionssensor (31) hat.
18. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Changiervorrichtung (160) mit einer Flachkanne (140) auf einem Changierweg
(UV) mit einer Übergabeposition (W) anordenbar ist und eine Trennvorrichtung (120)
für Faserband zwischen Kalanderwalzenpaar (600, 600') und Bandführungskanal (800)
angeordnet ist, die mit einer Maschinensteuerung (130) verbunden sind.
19. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 13 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Changiervorrichtung (20, 160) sich selbst in eine Position verschieben kann.
20. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 13 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Changiervorrichtung (20, 160) mit einem Transportshuttle in eine Position
verschiebbar ist.