(19)
(11) EP 0 636 566 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
01.02.1995  Patentblatt  1995/05

(21) Anmeldenummer: 94110241.0

(22) Anmeldetag:  01.07.1994
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B65H 54/78
(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE ES IT

(30) Priorität: 24.07.1993 DE 4324948
13.05.1994 DE 4416911

(71) Anmelder: Rieter Ingolstadt Spinnereimaschinenbau Aktiengesellschaft
85046 Ingolstadt (DE)

(72) Erfinder:
  • Mohr, Berhard
    D-85135 Titting (DE)
  • Ueding, Michael
    D-85049 Ingoldstadt (DE)
  • Strobel, Michael
    D-85072 Eichstätt (DE)
  • Kriegler, Albert
    D-85290 Rottenegg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Verfahren zur Ablage des Faserbandendes an einer Flachkanne und Vorrichtung zur Durchführung


    (57) Die Erfindung betrifft die Ablage des Faserbandendes nach der Befüllung einer Flachkanne. Aufgabe der Erfindung ist es, im Bereich der Befüllungsstation das Bandende an einer befüllten Flachkanne abzulegen und vorzubereiten, um mit geringstem Aufwand eine automatische Handhabung der Flachkanne beim Transport sowie eine automatische Handhabung des Bandendes an einer Spinnmaschine zu erleichtern. Die Erfindung geht davon aus, daß die Positionen zwischen Mündung (15) des Drehtellers (12), Trenner (18) und Flachkanne (1) zueinander einstellbar sind und durch diese gewählte Einstellung Einfluß auf den Ablageort des Bandendes und die Länge des Bandendes erfolgt.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft die Ablage des Faserbandendes nach der Befüllung einer Flachkanne. Die Befüllungsstation für die Flachkanne ist eine Textilmaschine der Spinnereivorbereitung wie beispielsweise eine Karde oder Strecke. Diese Maschinen haben einen stationär angeordneten Drehteller mit Bandführungskanal. Während der Rotation des Drehtellers wird durch diesen Bandführungskanal Faserband zykloidenförmig in einer Flachkanne abgelegt. Ist die Flachkanne gefüllt, wird das Faserband getrennt und ein Bandende an der Flachkanne abgelegt. Der notwendige Automatisierungsgrad der Bandzuführung an Weiterverarbeitungsmaschinen der Spinnerei wird durch die Ablage des Faserbandendes an der Flachkanne wesentlich beeinflußt.

    [0002] Bei Rundkannen ist es bekannt, nach dem Füllvorgang das Faserband so zu trennen, daß das an der Rundkanne herunterhängende Faserband in zufälliger Position am Kannenrand herunterhängt, wobei die Länge des herabhängenden Bandes variiert. Mit zunehmender Automation in der Spinnerei wirkte es sich beim Kannentransport als auch bei der Zustellung der Rundkannen als nachteilig aus, daß das Bandende über den Kannenumfang aufwendig gesucht werden mußte. Es kam zu Verzögerungen in der Weiterverarbeitung. Um die Nachteile zu beseitigen, wurden Haltevorrichtungen zur Positionierung des Bandendes vorgeschlagen, die am Kannenrand installiert sind.

    [0003] Mit wachsendem Einsatz der Flachkanne sind auch dort wirtschaftliche Lösungen zur Ablage des Faserbandendes gesucht. Die von der Rundkanne bekannten technischen Lösungen zur Ablage des Bandendes sind vielfach nicht übertragbar aufgrund anderer Geometrie und anderer Handhabbarkeit der Flachkanne beim Füllen und beim Kannenwechsel.

    [0004] EP 457 099, Figur 5 zeigt, daß eine Flachkanne nach Befüllen vom Drehteller weg geschoben wird in eine Position beim Trenner stehend. Das Bandende an der befüllten Kanne liegt nach Trennen an einer zufälligen Position der Stirnwandung. Es zeigte sich als Schwierigkeit, daß bei Weiterverarbeitung ein erhöhter Aufwand zu treiben ist, um das Faserbandende am Kannenrand oder an der Stirnwandung einer Flachkanne zu suchen und zu fassen. Eine Lösung für Flachkannen, ist in der DE-OS 41 07 309 dargestellt. An der Stirnwandung der Flachkanne ist ein Halter angeordnet, der einen Greifer halten kann. Der Greifer positioniert das Bandende an der Flachkanne. Diese Lösung hat den Nachteil, daß an jeder Flachkanne eine zusätzliche Haltevorrichtung für das Faserbandende installierbar sein muß.

    [0005] Es wird im Stand der Technik in Kauf genommen, daß das Faserbandende eine relativ große Längentoleranz besitzt. Diese Längentoleranz resultiert beispielsweise aus dem Bandtrennverfahren. Die unterschiedliche Länge des Faserbandendes wird üblicherweise durch Maßnahmen bei der nachfolgenden Bandendenbehandlung auf Kannentransportfahrzeugen oder vor der Spinnmaschine auf die gewünschte Länge gebracht, um dann automatisiert den Spinnmaschinen zugeführt werden zu können.

    [0006] Aufgabe der Erfindung ist es, im Bereich der Befüllungsstation das Bandende an einer befüllten Flachkanne definiert abzulegen und vorzubereiten, um mit geringstem Aufwand eine automatische Handhabung der Flachkanne beim Transport sowie des Bandendes an der Spinnmaschine zu erleichtern.

    [0007] Die Flachkanne wird unter dem Drehteller changiert, so daß das Faserband zykloidenförmig abgelegt wird. Die zykloidenförmige Ablage erfolgt von einer zur anderen Stirnwand der Flachkanne. Ein solcher Ablageweg bildet eine Faserbandlage. Eine gefüllte Kanne hat eine Vielzahl solcher Lagen an Faserband aufgenommen. Die Changiergeschwindigkeit der Flachkanne ist auf die Liefergeschwindigkeit des Drehtellers abgestimmt. Das Anfahren, der Betrieb und das Abbremsen von Drehteller und Flachkanne erfolgt synchron.

    [0008] Das erfindungsgemäße Verfahren geht davon aus, daß die Positionen zwischen Mündung des Drehtellers, des Trenners und der Flachkanne zueinander veränderbar und einstellbar sind und durch diese gewählte Einstellung Einfluß auf den Ablageort des Bandendes und die Länge des Bandendes erfolgt.
    Ausgehend vom Maschinenstillstand haben Flachkanne und Mündung des Drehtellers eine einstellbare Stillstandsposition erreicht. Ausgehend von der Stillstandsposition der Flachkanne ist dazu die Drehtellermündung stets in einer definierten Position, so daß die Faserbandschlingen beim Verschieben der Flachkanne derart abgezogen werden, daß das Faserband am Ende des Verschiebeweges der Flachkanne im mittleren Bereich der Stirnseite zu liegen kommt. Während des Verschiebens der Flachkanne werden von der letzten Faserbandlage Faserbandschlingen abgezogen. Bei diesem Vorgang wird das Faserband über den oberen Kannenrand der Stirnseite abgezogen. Da die Schlingen kreisförmig abgelegt sind, führt das abzuziehende Faserband eine Changierbewegung am oberen Kannenrand der Stirnwandung aus. Dieses Changieren des Faserbandes erfolgt während der Zeitdauer des Verschiebens. Beim Abziehen des Faserbandes durchläuft das Faserband auch den mittleren Bereich des oberen Kannenrandes der Stirnwandung. Eine Trennposition der Flachkanne ist erreicht, wenn die Flachkanne den Funktionsbereich des Bandtrenners passiert hat und das abgezogene Faserband im mittleren Bereich des oberen Kannenrandes der Stirnwandung angeordnet ist. In dieser Position, der Trennposition, erfolgt dann das Trennen des Faserbandes. Es wird deutlich, daß mit definierter Positionierung der Drehtellermündung und dem dazu nachfolgenden Verschieben der Flachkanne in eine Trennposition Einfluß genommen wird auf den Ablageort des abgezogenen Faserbandes am Kannenrand der Stirnwandung.
    Mit Positionierung zwischen Bandtrenner und Trennposition der Flachkanne wird Einfluß auf die Länge des abgetrennten Bandendes genommen, das am oberen Kannenrand der Stirnwandung herunterhängt.

    [0009] Das Verfahren hat den Vorteil, daß zusätzliche, konstruktive Aufwendungen äußerst gering sind und lediglich zur Ermittlung von Positionen dienen. Das Verfahren ist an bestehenden Textilmaschinen nachrüstbar.
    Eine vorteilhafte Ausführung geht davon aus, die Position der Mündung des Drehtellers festzulegen und bei feststehender Position des Trenners den dazu nächstmöglichen Verschiebeweg der Flachkanne zu ermitteln, wo das Faserband im mittleren Bereich des oberen Kannenrandes der Stirnwandung liegt. Diese Ausführung ist deshalb vorteilhaft, weil sie eine geringe Maschinenstandfläche benötigt, da die Flachkanne ein Minimum eines Verschiebeweges benötigt. Vorteilhaft dabei ist weiterhin, daß das Faserband so ablegbar ist, daß das Faserband über den Schlingen des Faserbandes liegend an der Stirnwandung herunterhängt. Aufgrund der Ablage über die Schlingen wird Faserband infolge Haftreibung in seiner Lage fixiert, was beim Kannentransport günstig ist.

    [0010] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist, daß zum Trennen des Faserbandes die Flachkanne in der Stillstandsposition gehalten wird und in dieser Position der Flachkanne die Trennung des Faserbandes zwischen Kalanderwalzenpaar und Bandführungskanal des Drehtellers erfolgt. Die Flachkanne wird dann in Übernahmeposition verschoben, dabei wird das getrennte Faserbandende aus dem Bandführungskanal gezogen und positioniert sich selbständig in konstanter Länge an einer definierten Position des Kannenrandes der Stirnwandung.

    [0011] Vorteilhafterweise muß dadurch das Faserbandende nicht von den in der Flachkanne abgelegten Bandschlingen abgewickelt werden, so daß keine Qualitätsbeeinflussung des abgelegten Bandes erfolgt. Die Positionierung wird mit geringem Aufwand und ohne Haltevorrichtung erreicht. Als weiterer Vorteil zeigt sich, daß die Länge des Bandendes beeinflußt werden kann, indem die Stillstandsposition zusätzlich etwas variiert werden kann.

    [0012] Vorrichtungsgemäß wird diese Ausgestaltung der Erfindung dadurch durchgeführt, daß eine Changiervorrichtung für die Flachkanne und eine Trennvorrichtung angeordnet sind. Beide sind mit einer Maschinensteuerung der Strecke verbunden. Die mechanische Trennvorrichtung hat mehrere Arbeitsmittel. Die Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie mit geringem Aufwand zu realisieren ist.

    [0013] Im Zusammenwirken zwischen Changiervorrichtung und Trennvorrichtung wird erreicht, daß die Positionierung des Faserbandes keinen zusätzlichen Verschiebevorgang der Flachkanne erfordert. Ein Abwickeln von Faserbandschlingen wird vermieden, was besonders bei gekämmter Baumwolle infolge hoher Haftreibung zur Qualitätsbeeinflussung führen würde.

    [0014] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen
    Figur 1
    Aufbau einer Flachkanne
    Figur 2
    Befüllung der Flachkanne an einer Strecke
    Figur 3
    Zuordnung von Drehteller und Flachkanne
    Figur 4
    Changierposition der Flachkanne
    Figur 4a
    Abbremsposition der Flachkanne
    Figur 4b
    Stillstandsposition der Flachkanne
    Figur 4c
    Trennposition und Verschiebeweg der Flachkanne
    Figur 5
    Positionssensoren
    Figur 6
    Positionssensor am Drehteller
    Figur 7
    andere vorteilhafte Ausführung der Positionierung zwischen Mündung des Drehtellers, Flachkanne und Trenner
    Figur 8
    Zuordnung der Mündung des Drehtellers zur Flachkanne
    Figur 9
    Flachkanne in Stillstandsposition
    Figur 9a
    Verschieben der Flachkanne aus Stillstandsposition
    Figur 9b
    Flachkanne in Übernahmeposition
    Figur 9c
    Lage des Bandendes
    Figur 9d
    andere Lage des Bandendes
    Figur 1 vermittelt einen Einblick in den generellen Aufbau der Flachkanne. Die Flachkanne 1 besteht aus den vier horizontal angeordneten Wandungen, den Stirnwandungen 2, 3 und den Seitenwandungen 4, 5. Die Stirnwandungen bilden mit den Seitenwandungen abgerundete Kanten. Es sind aber auch Ausführunsformen möglich, wo die Stirnwandung gewölbt ist und keine Kanten zwischen Seitenwandung und Stirnwandung auftreten. Die Flachkanne 1 hat einen oberen Kannenrand 6 und einen unteren Kannenrand 7. Auf einen Kannenboden 11 stützen sich ein oder mehrere Ringfedern ab. Im vorliegenden Fall wurden beispielsweise zwei Ringfedern 9, 10 eingesetzt. Die Ringfedern 9, 10 tragen den Kannenteller 8. Im Leerzustand der Flachkanne ist der Kannenteller 8 durch die Ringfedern 9, 10 knapp unterhalb des oberen Kannenrandes 6 positioniert. Der Kannenteller 8 liegt formschlüssig an den Wandungen an, so daß er mit wachsender Faserbandablage durch das Gewicht der Faserbandlagen entgegen der Kraft der Ringfedern 9, 10 in Richtung Kannenboden 11 gedrückt wird. Er gleitet dabei in waagerechter Haltung an den Kannenwandungen hinab bis in eine Endstellung.

    [0015] Figur 2 zeigt in einer schematisierten Seitenansicht eine solche Flachkanne zum Befüllen an einer Strecke. Eine auszugsweise Baugruppe der Strecke ist das Kalanderwalzenpaar 16 und der Drehteller 12 im Maschinentisch 17. Das sei die Befüllungsstation BS. Zum Bereich der Befüllungsstation BS gehören der Changierweg der Flachkanne, die Stillstandsposition D der Flachkanne, der Trenner 18 und die Trennposition E der Flachkanne. Im Maschinentisch 17 ist stationär der Drehteller 12 angeordnet, der um die Drehachse 13 drehbar gelagert ist. Der Drehteller 12 beinhaltet einen Bandführungskananl 14. Neben der Öffnung, die unterhalb des Kalanderwalzenpaares 16 angeordnet ist, hat der Bandführungskanal 14 eine Mündung 15, die zur Flachkanne 1 zeigt. Unterhalb des Maschinentisches 17 ist ein Trenner 18 für die Trennung eines Faserbandes angeordnet. Figur 2 zeigt weiterhin, daß die Flachkanne 1 unterhalb des Drehtellers 12 changiert werden kann. Die Flachkanne 1 kann zwischen der Changierposition A und der Changierposition B changiert werden.
    Zum weiteren Verständnis des Verfahrens wird in Figur 3 eine weitere Abstraktion der Zuordnung zwischen Drehteller 12 und Flachkanne 1 vorgenommen. Figur 3 zeigt den Drehteller 12 mit seiner Mündung 15 und aus dieser Betrachtungsrichtung darunterliegend die Kanne 1, wobei der Kannenteller 8 und der ihn umgebende obere Kannenrand 6 erkennbar sind. Aus dieser Betrachtungsrichtung ist zu sehen, daß die Kanne zwischen den Changierpositionen A und B bewegt werden kann. Dabei wird erreicht, daß der Drehteller 12 über die gesamte Länge des Kannentellers 8 Faserband in zykloider Form ablegt. Für diese Gesamtlänge des Kannentellers 8 bewältigt der Drehteller eine bestimmte Anzahl von Umdrehungen. Aus Gründen der Vereinfachung und um das Prinzip deutlich machen zu können, sei davon auzugehen, daß ein Drehteller 12 für das Changieren von der Changierposition A zur Changierposition B fünf Umdrehungen benötigt und für den Rückweg von Changierposition B zu Changierposition A ebenfalls fünf Umdrehungen benötigt. Dieser Sachverhalt ist in Figur 4 idealisiert dargestellt. Jeder der aufgezeigten Abschnitte (1'-5' und 1''-5'') des Kannentellers 8 repräsentiert einen vollständigen Umlauf der Mündung 15 bis zum nächsten Abschnitt. Bei Bewegung der Flachkanne aus Changierposition A in Changierposition B werden in dem zurückgelegten Weg fünf vollständige Umdrehungen der Drehtellermündung 15 absolviert. Das wird dargestellt durch die Abschnitte 1'', 2'', 3'', 4'', 5''. Ein analoger Sachverhalt tritt ein bei der umgekehrten Bewegung der Flachkanne, repräsentiert durch Abschnitte 1', 2', 3', 4', 5'.

    [0016] Nachfolgend einige Erläuterungen zum erfindungsgemäßen Verfahren. Eine bekannte Meßvorrichtung zur Messung der Bandlänge an der Strecke gibt ein Signal, daß die Flachkanne den gewünschten Füllstand erreicht hat. Mit dieser Signalgebung hat die Strecke noch Liefergeschwindigkeit. In Vorbereitung auf das Stillsetzen und die spätere Bandtrennung wird die Strecke auf langsamere Geschwindigkeit umgeschalten. Die Steuerung 40 nach Fig. 5 erkennt dieses Umschalten auf langsamere Geschwindigkeit. Zu diesem Zweck berechnet die Steuerung 40 aus Drehgeschwindigkeit des Drehtellers, bei Liefergeschwindigkeit die Umlaufzeit des Drehtellers. Diese Berechnung kann beispielsweise fortlaufend erfolgen, wobei der ältere Wert mit dem aktuellen Wert verglichen wird und eine Kenngröße gebildet wird, so daß die Steuerung 40 aus der Kenngrößenabweichung ein Umschalten auf eine kleinere Geschwindigkeit erkennt. Der Positionssensor 32 in Nähe des Umfangs vom Drehteller 12 liefert dazu die entsprechenden Signale, die der Steuerung 40 eine Berechnung ermöglichen.

    [0017] Der Drehteller 12 ist auf langsamere Geschwindigkeit umgeschalten. Das betrifft auch die Geschwindigkeit der Flachkanne. Die Positionssensoren 30, 31 übermitteln die aktuelle Position der Flachkanne auf dem Changierweg. Aufgrund der vorliegenden Drehgeschwindigkeit des Drehtellers 12 berechnet die Steuerung 40 wieviel Umdrehungen der Drehteller 12 von Beginn eines Bremsvorganges bis zu seinem Stillstand in der Position P absolvieren würde. Die dafür benötigte Zeit wird als Nachlaufzeit bezeichnet. Es ist zu beachten, daß die Anzahl der Umdrehungen des Drehtellers pro Zeiteinheit abhängt von der eingestellten Geschwindigkeit mit der der Drehteller 12 rotiert. In Abhängigkeit dieser Drehgeschwindigkeit hat der Drehteller 12 auch eine unterschiedliche Nachlaufzeit. Es wird deshalb zu unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten des Drehtellers die dazugehörige Nachlaufzeit durch die Steuerung 40 ermittelt.

    [0018] Ausgehend vom Beginn des Bremsvorganges muß die Mündung 15 des Drehtellers im Stillstand ihre definierte Position P erreicht haben. Die Flachkanne hat dabei ebenfalls eine Position erreicht, in vorteilhafter Weise die Changierposition A. Das ist deshalb vorteilhaft, weil beim späteren Verschieben der Flachkanne nach rechts in Fig. 3 in Richtung Trenner 18 das Faserband sofort über den Kannenrand 6 abgezogen wird und nicht über die abgelegte Lage des Faserbandes zum Abzug kommt.

    [0019] Der Positionssensor 32 (Figur 5) ist beispielsweise in Nähe des Umfanges des Drehtellers 12 installiert, wo beispielsweise auch die Mündung 15 im Stillstand positioniert sein muß. Zu diesem Zweck ist in Nähe der Mündung 15 der Kontaktgeber 150 für den Positionssensor 32 angeordnet. Diese Anordnung ist in Figur 6 dargestellt. Die Steuerung 40 muß jetzt den Zeitpunkt zum Beginn des Abbremsens kennen, damit die Mündung 15 genau gegenüber dem Positionssensor 32 zum Stillstand kommt.

    [0020] Wenn beispielsweise ermittelt wurde, daß vom Beginn des Bremsvorganges die Mündung 15 bis zum Erreichen einer gewünschten Position P im Stillstand zwei Umdrehungen benötigt (entspricht der Nachlaufzeit), dann kann weiterhin durch die Steuerung 40 ermittelt werden, in welchem Zeitpunkt des Changierens der Flachkanne das Signal zum Beginn des Bremsens gegeben werden muß. Diesen Sachverhalt widerspiegelt Figur 4a. Für die Changierung zwischen B und A benötigt die Flachkanne eine bestimmte Zeit. Diese Zeit wird reduziert um die Nachlaufzeit und man erhält eine Startzeit. Mit Verlassen der Changierposition B erreicht die Flachkanne nach Ablauf der Startzeit die Abbremsposition C. Mit Ablauf der Startzeit wird der Positionssensor 32 aktiv und sobald sich ihm der Kontaktgeber 150 nähert, wird Signal für den Beginn des Bremsvorganges ausgelöst. Der Beginn des Bremsvorganges wird markiert mit Abbremsposition C. Es ist erkennbar, daß sich links im Bild von der Changierposition A noch ein Teil der Flachkanne befindet und zwar jener Teil der Flachkanne, der nach Ablauf der Nachlaufzeit, d.h. nach exakt zwei Umdrehungen der Mündung 15 unter dem Drehteller 12 stehen wird und dann die Position einnimmt, wie sie in Figur 4b dargestellt ist. Figur 4b zeigt die eingenommene Stillstandsposition D der Flachkanne. Diese Stillstandsposition D war während des Changierens identisch mit der Changierposition A. Die Stillstandsposition D kann etwas von der Changierposition A abweichen. Die Stillstandsposition D ist dadurch gekennzeichnet, daß Drehteller 12 und Flachkanne 1 stillstehen, wobei die Mündung 15 des Drehtellers 12 eine definierte Position P eingenommen hat.

    [0021] In der Praxis kann die Position P der Mündung 15 des Drehtellers 12 und somit die Stillstandsposition D der Flachkanne geringfügig beeinflußt werden durch maschineninterne Einflüsse, so daß es Abweichungen zu dem gespeicherten Wert der Nachlaufzeit geben kann. Solch ein maschineninterner Einfluß existiert beispielsweise in der Anlaufphase der Maschine bis diese Betriebstemperatur erreicht hat. Um diese Beeinflussung ausgleichen zu können, wird ermittelt nach wieviel Umdrehungen (entspricht einer Nachlaufzeit) die Mündung 15 des Drehtellers tatsächlich stehengeblieben ist. Die Differenz zwischen der tatsächlichen Position der Mündung 15 des Drehtellers und der gewünschten Position wird ermittelt. Dieser Wert wird zu einem Korrekturwert verarbeitet, der beim nächsten Ablegen des Faserbandendes berücksichtigt wird.

    [0022] In einem weiteren Schritt des Verfahrens wird die Flachkanne aus der Stillstandsposition D in eine Trennposition E verschoben. Dieses Verschieben kann durch die Changiervorrichtung oder ein zusätzliches Transportshuttle der Kannenwechselvorrichtung erfolgen. Die Flachkanne legt dabei den Verschiebeweg V zurück. Da das Faserband in Schlingen abgelegt ist, werden beim Verschieben der Flachkanne diese Schlingen der letzten Faserbandlage teilweise wieder abgezogen. Das Abziehen erfolgt über den oberen Kannenrand 6 der Stirnwandung, wobei das Faserband am Rand der Stirnwandung changiert. Dabei wird mehrfach auch der mittlere Bereich des Kannenrandes 6 der Stirnwandung 2, 3 erreicht. Die Trennposition E ist erreicht, wenn die Flachkanne den Funktionsbereich des Bandtrenners 18 passiert hat und das abgezogene Faserband im mittleren Bereich des oberen Kannenrandes 6 einer Stirnwandung liegt. Der Trenner 18 wurde in solch einer Position gegenüber der Trennposition E der Flachkanne installiert, daß das Faserband nach Klemmen und Trennen durch den Trenner 18 eine definierte Länge erhält und im mittleren Bereich des oberen Kannenrandes 6 zu Ablage kommt.

    [0023] Der mittlere Bereich des oberen Kannenrandes 6 umfaßt einen Bereich von beispielsweise eine Faserbandstärke beiseitig der Kannenlängsachse, wobei die Breite des mittleren Breiches variierbar ist durch die Länge des Verschiebeweges V. Diese definierte Ablage des Faserbandendes erbringt mit geringstem konstruktiven Aufwand den Vorteil, daß das Faserbandende nach Transport der Flachkanne von der Trennposition E zu der Spinnmaschine automatisiert aufgefunden und zur Weiterverarbeitung bereitsteht. Es entfallen somit Vorrichtungen auf einem Kannentransportsystem oder an der Spinnmaschine, die das Faserband für eine automatisierte Weiterverarbeitung vorbereiten oder präparieren müssen. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren entfallen auch die bisher üblichen Haltevorrichtungen an Flachkannen.

    [0024] Mit Figur 5 wird eine vorrichtungsgemäße Ausführung der Erfindung dargestellt. Die Flachkanne 1 befindet sich auf einer Changiervorrichtung 20. Diese bekannte Changiervorrichtung 20 übernimmt die Changierung zwischen der Changierposition A und der Changierposition B (Fig. 2). Somit wird durch die Changiervorrichtung 20 die Flachkanne 1 auch in die Stillstandsposition D gebracht. Nach Beispiel Fig. 4-4c ist beispielsweise die Changierposition A identisch mit der Stillstandsposition D. Die Stillstandsposition D wird durch den Positionssensor 30 kontrolliert. Mittels Changiervorrichtung 20 kann die Flachkanne 1 ebenso in die Trennposition E verschoben werden. Die Trennposition E wird durch den Positionssensor 31 bestimmt.

    [0025] Die Anzahl der Umdrehungen des Drehtellers wird durch den Positionssensor 32 ermittelt. Die Positionssensoren 30, 31, 32 übermitteln ihre Signale über elektrische Verbindungen an eine Steuerung 40. Die Positionssensoren können berührend oder berührungslos arbeiten. Das ist abhängig vom verwendeten physikalischen Detektionsprinzip. Üblicherweise wird ein Näherungssensor verwendet, der über eine metallische Schaltfahne aktiviert wird und am Drehteller 12 oder an der Flachkanne 1 bzw. der Changiervorrichtung angebracht sein kann.

    [0026] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird anhand der Figuren 7 bis 9d erläutert.

    [0027] Figur 7 zeigt schematisch eine Strecke 100 der Textilindustrie sowie eine Flachkanne 140 und deren Changiervorrichtung 160 sowie den Puffer 151 eines Transportsystems für Flachkannen. In der Strecke 100 wird das Faserband 110 in einem Streckwerk 200 verzogen. Das Streckwerk 200 ist dargestellt durch die Streckwerkswalzenpaare 300, 300'; 400, 400'; 500, 500'. Am Ausgang des Streckwerkes 200 ist ein Meßorgan 170 zur Messung der gelieferten Faserbandlänge. Das Faserband 110 wird an ein Kalanderwalzenpaar 600, 600' geliefert und vom Kalanderwalzenpaar 600, 600' in einen Bandführungskanal 800 eines Drehtellers 700 gefördert. Der Drehteller 700 rotiert, so daß über dessen Mündung 90 das Faserband in einer darunterliegenden Flachkanne 140 abgelegt wird. Die Flachkanne 140 hat eine rechteckförmige Grundfläche. Im leeren Zustand befindet sich ein beweglicher Kannenteller unterhalb bzw. in Höhe des oberen Kannenrandes. Mit zunehmender Befüllung der Kanne wird der Kannenteller entgegen der Kraft einer darunterliegenden Feder nach unten in Richtung Kannenboden bewegt. Die Flachkanne 140 hat schmale Stirnwandungen, die Stirnwandung LSW und die Stirnwandung RSW. Die Flachkanne befindet sich auf einer Changiervorrichtung 160. Die Changiervorrichtung 160 besitzt einen hier nicht dargestellten Antrieb mit Steuervorrichtung. Während des Füllvorganges wird die Flachkanne 140 unterhalb des Drehtellers zwischen den beiden Umkehrpunkten U und V ihres Changierweges UV changiert. Die Flachkanne bewegt sich somit zwischen den beiden, dargestellten Positionen der Flachkanne 140 und der Flachkanne 140' (gestrichelt). Durch die Rotation des Drehtellers 700 und die Changierung der Flachkanne wird das Faserband zykloidenförmig auf den Kannenteller der Flachkanne abgelegt. Die Ablage erfolgt von einer Stirnwandug der Flachkanne zur anderen Stirnwandung und umgekehrt. Ein Ablageweg von einer Stirnwandung zur anderen bildet jeweils eine Lage von Faserbandschlingen. Eine gefüllte Flachkanne hat eine Vielzahl solcher Lagen. Die Changiergeschwindigkeit der Flachkanne 140 ist auf die Liefergeschwindigkeit des Drehtellers 700 abgestimmt. Das Anfahren, der Betrieb und das Abbremsen von Drehteller und Flachkanne erfolgen synchron.

    [0028] Wenn das Meßorgan 170 zur Messung der gelieferten Bandlänge den erreichten Grenzwert der gelieferten Faserbandlänge registriert, liefert es zugleich ein Signal an die Maschinensteuerung 130. Die Maschinensteuerung 130 veranlaßt gegenüber den Antrieben für den Drehteller 700 und die Changiervorrichtung 160, daß diese zu einem definierten Zeitpunkt stillgesetzt werden. Diese Stillsetzung erfolgt so, daß die Flachkanne 140 im Stillstand eine Position in Nähe oder im Umkehrpunkt V erreicht, d.h. die Stirnwandung RSW steht in Nähe oder im Umkehrpunkt V und die Stirnwandung LSW steht im Bereich unterhalb des Drehtellers 700. Die Flachkanne 140 befindet sich somit in der Stillstandsposition SP auf dem Changierweg UV. Diese Stillstandsposition SP könnte etwas variiert werden, indem in Nähe des Umkehrpunktes stillgesetzt wird. Dadurch kann Einfluß auf die Länge des Bandendes genommen werden.

    [0029] Figur 8 zeigt schematisch die Zuordnung des Drehtellers 700 aus einer Draufsicht. Die Flachkanne 140 befindet sich in der Stillstandsposition SP auf dem Changierweg UV. Der Drehteller 700 befindet sich oberhalb der Flachkanne 140. Die Stellung des Drehtellers 700 zur Stillstandsposition SP der Flachkanne 140 ist positioniert, d.h. der Drehteller 700 wird stets so stillgesetzt, daß die Mündung 90 des Bandführungskanals 800 stets in der gleichen Position zum Stillstand kommt. Die Position der Mündung 90 wird so eingestellt, daß das Faserband 110 lotrecht zur Längsachse LA gehalten wird. Das entspricht der Position 900 der Mündung 90. Eine zweite Möglichkeit ergibt sich, wenn der Drehteller um 180° gedreht mit seiner Mündung 90' die Position 900' erreicht. Es sind jedoch auch andere Position der Drehtellermündung 90 denkbar. Die Auswahl anderer Positionen hängt ab von dem gewünschten Ablageort an der Stirnwandung.

    [0030] Ein verfahrenswesentliches Merkmal wurde erreicht, nämlich daß die Flachkanne 140 in der Stillstandsposition SP stillgesetzt ist (Fig. 9). Gleichzeitig ist die Lieferung von Faserband 110 durch das Kalanderwalzenpaar 600, 600' gestoppt. Diesen Stopp veranlaßt die Maschinensteuerung 130. Das Faserband 110 hängt in dem Bandführungskanal 800, durchzieht den Bandführungskanal und liegt in der Flachkanne 140. Jetzt erhält die Trennvorrichtung 120 von der Maschinensteuerung 130 das Signal das Faserband zwischen Kalanderwalzenpaar 600, 600' und der Eintrittsöffnung 100 des Bandführungskanal 800 zu trennen. Die mechanische Trennvorrichtung 120 trennt das Faserband.

    [0031] Figur 9a zeigt, daß jetzt die Flachkanne 140 aus der Stillstandsposition SP verschoben wird in Richtung einer Übernahmeposition W. Dabei ist erkennbar, daß das Faserbandende durch die Kannenbewegung aus dem Bandführungskanal 800 gezogen wird. In Figur 9b hat die Kanne 140 die Übernahmeposition W erreicht. Das Faserbandende E hängt an der Stirnwandung LSW der Flachkanne 140 herab. Da der Drehteller 700 mit seiner Mündung 90 in der Längsachse LA positioniert wurde (Position 900), kommt das Faserbandende E im mittleren Bereich der Stirnwandung LSW zur Ablage (Fig. 9c).

    [0032] Wird der Drehteller 700 mit seiner Mündung in Position 900' zur Längssachse LA positioniert (vgl. Fig. 8), kommt das Faserbandende E über der Schlinge liegend im mittleren Bereich der Stirnwandung zur Ablage.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Ablage des Faserbandendes an einer Flachkanne, wobei das Faserband durch ein Kalanderwalzenpaar in einem Bandführungskanal eines Drehtellers gefördert ist, zykloidenförmig in der Flachkanne abgelegt ist, die Flachkanne verschiebbar ist und zum Kannenwechsel die Lieferung des Faserbandes an dem Kalanderwalzenpaar gestoppt ist und ein Trenner das Faserband trennt, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionen zwischen Mündung des Drehtellers, des Trenners und der Flachkanne zueinander veränderbar und einstellbar sind und durch die eingestellten Positionen Einfluß auf den Ablageort und die Länge des getrennten Bandendes erfolgt.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von einer einstellbaren Stillstandsposition (D) der Flachkanne die Mündung (15) des Drehtellers (12) so positioniert wird, daß die Faserbandschlingen beim Verschieben der Flachkanne (1) derart abgezogen werden, daß das Faserband am Ende des Verschiebeweges (V) im mittleren Bereich der Stirnseite der Flachkanne (1) zu liegen kommt und dann durch den Trenner (18) getrennt wird, so daß das Bandende im mittleren Bereich der Stirnwandung abgelegt ist.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stillstandsposition (D) der Flachkanne eingestellt wird durch die Nachlaufzeit der Mündung (15) des Drehtellers vom Beginn des Abbremsvorganges bis zum Stillstand und der Abbremsposition (C) der Flachkanne.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des mittleren Bereiches der Stirnseite der Flachkanne (1) durch die Länge des Verschiebeweges (V) bestimmt wird.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trenner (18) innerhalb des Verschiebeweges (V) eine feststehende Position gegenüber der Trennposition (E) der Flachkanne (1) hat.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebeweg (V) einstellbar ist, so daß das abgezogene Faserband über den Schlingen des Faserbandes abgelegt ist.
     
    7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trenner (18) innerhalb des Verschiebeweges (V) eine veränderbare und einstellbare Position gegenüber der Trennposition (E) der Flachkanne hat, um die Länge des abzulegenden Bandendes variieren zu können.
     
    8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Stillstandsposition (SP) der Flachkanne (140) eine Trennung des Faserbandes (110) zwischen Kalanderwalzenpaar (600, 600') und Bandführungskanal (800) erfolgt und durch anschließendes Verschieben der Flachkanne (140) aus der Stillstandsposition (SP) in eine Übergabeposition (W) das getrennte Faserbandende (E) aus dem Bandführungskanal (800) gezogen wird und mit konstanter Länge am Kannenrand der Stirnwandung der Flachkanne (140) positioniert ist.
     
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (90) des Drehtellers (700) in bezug auf die Stillstandsposition (SP) der Flachkanne (140) in deren mittleren Längsachse (LA) in einer der beiden Positionen (900, 900') positioniert ist.
     
    10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung des Faserbandes mit einer Trennvorrichtung (120) erfolgt.
     
    11. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Faserbandendes (E) durch eine Änderung der Stillstandsposition (SP) geändert wird.
     
    12. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, wobei die Flachkanne mit einer Changiervorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionen zwischen Mündung des Drehtellers, des Trenners und der Flachkanne zueinander veränderbar und einstellbar sind.
     
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Changiervorrichtung (20) mit Flachkanne (1) auf einem Changierweg (AB), einer Stillstandsposition (D) und einer Trennposition (E) anordenbar ist und der Trenner (18) zwischen Stillstandsposition (D) und Trennposition (E) angeordnet ist.
     
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehteller (12) und die Changiervorrichtung (20) mit Positionssensoren (30, 31, 32) ausgerüstet sind, die elektrische Signalverbindungen zu einer Steuerung (40) haben.
     
    15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des Umfangs vom Drehteller (12) ein Positionssensor (32) angeordnet ist.
     
    16. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Changiervorrichtung (20) zum Erkennen der Stillstandsposition (D) der Flachkanne einen Positionssensor (30) hat.
     
    17. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Changiervorrichtung (20) zum Erkennen der Trennposition (E) der Flachkanne einen Positionssensor (31) hat.
     
    18. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Changiervorrichtung (160) mit einer Flachkanne (140) auf einem Changierweg (UV) mit einer Übergabeposition (W) anordenbar ist und eine Trennvorrichtung (120) für Faserband zwischen Kalanderwalzenpaar (600, 600') und Bandführungskanal (800) angeordnet ist, die mit einer Maschinensteuerung (130) verbunden sind.
     
    19. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 13 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Changiervorrichtung (20, 160) sich selbst in eine Position verschieben kann.
     
    20. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 13 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Changiervorrichtung (20, 160) mit einem Transportshuttle in eine Position verschiebbar ist.
     




    Zeichnung

























    Recherchenbericht