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EP 0 636 570 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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01.02.1995 Patentblatt 1995/05 |
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Anmeldetag: 07.07.1994 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI |
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Priorität: |
26.07.1993 US 96868
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Anmelder: INVENTIO AG |
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CH-6052 Hergiswil NW (CH) |
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Erfinder: |
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- Martin, Adolf H.
Glenview,
Illinois 60025 (US)
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Entgegenhaltungen: :
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Tableau mit Tür für Aufzüge |
(57) Bei diesem Tableau (1) für Aufzüge ist eine Tür (2) vorgesehen, hinter der eine Notrufeinrichtung
wie beispielsweise ein Telefonapparat für Aufzugsbenutzer zur Verfügung steht. Auf
dem Tableau (1) angeordnete Bedienungs- und Meldeelemente (3) wie beispielsweise Taster
und/oder Anzeigelampen sind mit Bezeichnungsschildern (4), die beispielsweise Stockwerkbezeichnungen
in arabischen Ziffern und in Blindenschrift tragen, gekennzeichnet. Die Tür (2) wird
mittels einem an der Tür angeordneten Türgriff (5) geöffnet und geschlossen. Am Türgriff
(5) ist ein als Öffnungshilfe dienender Kragen angeordnet, der an der Oberfläche des
Türgriffs (5) eine Ausweitung bildet, die einen Schriftzug in Blindenschrift trägt.
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Tableau mit Tür für Aufzüge, an dem Bedienungs- und Meldeelemente
und an der ein Türgriff angeordnet sind, wobei hinter der Tür eine Notrufeinrichtung
für Aufzugsbenutzer zur Verfügung steht und auf die Notrufeinrichtung mittels einem
Symbol oder einem Schriftzug auf dem Türgriff hingewiesen wird.
[0002] In Aufzugskabinen angeordnete Tableaus mit Bedienungs- und Meldeelementen sind aus
dem Stand der Technik bekannt. Für den Notruf vorgesehene Einrichtungen wie beispielsweise
Telefonapparate werden üblicherweise im Gehäuse der Tableaus über eine Tür zugänglich
angeordnet. Dabei lässt sich die Tür mittels einem Türgriff öffnen und schliessen.
Damit der Aufzugsbenutzer weiss, dass hinter der Tür eine Notrufeinrichtung zur Verfügung
steht, wird bekannterweise ein Schriftzug oder ein Symbol der Notrufeinrichtung auf
dem Türgriff angeordnet. Der gleiche Schriftzug wird auch in Blindenschrift mittels
einem Schild neben dem Türgriff angeordnet. Zum besseren Schutz gegen Vandalismus
wird das Schild in eine geprägte Vertiefung eingelassen.
[0003] Ein Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, dass das Anbringen zusätzlicher
Schilder ein Mehraufwand an Arbeit und Kosten verursacht. Zudem leidet die ästhetische
Aufmachung des gesamten Tableaus.
[0004] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen
gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Einrichtung zu vermeiden
und einen von einer Tür getragenen Türgriff zu schaffen, der den Fähigkeiten behinderter
Aufzugsbenutzer gerecht wird.
[0005] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
dass der Türgriff die Behinderten auf das Vorhandensein von Einrichtungen hinter der
Tür hinweist und das Öffnen der Tür erleichtert. Ein weiterer Vorteil ist darin zu
sehen, dass die Herstellung der Tür vereinfacht und verbilligt werden kann und die
Ausrüstung der Tür mit Türgriff mit wenigen Handgriffen erledigt werden kann.
[0006] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Tableau mit Tür und Türgriff für Aufzüge,
- Fig. 2
- ein erfindungsgemässer, auf der Tür angeordneter Türgriff mit Symbol,
- Fig. 3
- ein erfindungsgemässer, auf der Tür angeordneter Türgriff mit Schriftzug,
- Fig. 4
- eine Ansicht von vorne des erfindungsgemässen Türgriffs,
- Fig. 5
- eine Ansicht von unten des erfindungsgemässen Türgriffs,
- Fig. 6
- eine Ansicht von der Seite des erfindungsgemässen Türgriffs und
- Fig. 7
- eine Ansicht von hinten des erfindungsgemässen Türgriffs.
[0007] In den Fig. 1 bis 7 ist mit 1 ein Tableau mit einer Tür 2 für Aufzüge bezeichnet.
Auf dem Tableau 1 angeordnete Bedienungs- und Meldeelemente 3 wie beispielsweise Taster
und/oder Anzeigelampen sind mit Bezeichnungsschildern 4, die beispielsweise Stockwerkbezeichnungen
in arabischen Ziffern und in Blindenschrift tragen, gekennzeichnet. Die Tür 2 wird
mittels einem an der Tür angeordneten Türgriff 5 geöffnet und geschlossen. Hinter
der Tür 2 steht eine Notrufeinrichtung wie beispielsweise ein Telefonapparat zur Verfügung.
[0008] Der Türgriff 5 weist einen rechteckförmigen, in der Tiefe konischen Körper 6 auf,
der türseitig schmal und bedienerseitig breit ist. An der bedienerseitigen Oberfläche
7 des Türgriffs ist ein die Notrufeinrichtung darstellendes Symbol 8 oder einen die
Notrufeinrichtung bezeichnenden Schriftzug 9 angeordnet. Ein Teil der bedienerseitigen
Oberfläche 7 weist eine viereckförmige Ausweitung 10 auf, die von einem vom Körper
6 abstehendem Kragen 11 gebildet wird. Die Ausweitung 10 trägt einen Schriftzug in
Blindenschrift 12, der auf das Vorhandensein der Notrufeinrichtung hinter der Tür
2 hinweist. Ausserdem verbessert der Kragen 11 die Griffigkeit des Türgriffs 5, was
wiederum beispielsweise handbehinderten Aufzugsbenutzern das Öffnen der Tür 5 erleichtert.
Als weitere Öffnungshilfe weist der Körper 6 türseitig eine Ausnehmung 13 auf, die
das Öffnen der Tür 2 mittels einem langen schlanken Gegenstand wie beispielsweise
einem Bleistift ermöglicht. Rückseitig sind am Körper 6 ein herstellungsbedingter
Hohlraum 14 und Löcher 15 angeordnet, die zusammen mit gewindeschneidenden Schrauben
den Türgriff 5 mit der Tür 2 verbinden.
[0009] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Türgriff 5 im Spritzgiessverfahren aus
Kunststoff, beispielsweise aus schwarzen Polycarbonaten hergestellt. Das Symbol 8
oder der in lateinischer Schrift gehaltene Schriftzug 9 wird in einem weiteren Arbeitsgang
mit gleichem Verfahren hergestellt. Dabei ermöglicht der Hohlraum 14 den Zugang zur
Unterseite der Oberfläche 7, in welche ein andersfarbiger Kunststoff eingespritzt
wird, der an der Stelle des darzustellenden Symbols oder Zeichens aus der Oberfläche
7 tritt und entsprechend geformt wird.
1. Tableau (1) mit Tür (2) für Aufzüge, an dem Bedienungs- und Meldeelemente (3) und
an der ein Türgriff (5) angeordnet sind, wobei hinter der Tür (2) eine Notrufeinrichtung
für Aufzugsbenutzer zur Verfügung steht und auf die Notrufeinrichtung mittels einem
Symbol (8) oder einem Schriftzug (9) auf dem Türgriff (5) hingewiesen wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Türgriff (5) mindestens eine Informationshilfe (12) und mindestens eine Öffnungshilfe
(11);(13) für behinderte Aufzugsbenutzer aufweist.
2. Tableau nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Informationshilfe ein Schriftzug in Blindenschrift (12) ist, die an einer
Ausweitung (10) der bedienerseitigen Oberfläche (7) angeordnet ist.
3. Tableau nach Anspruch 1 und 2
dadurch gekennzeichnet,
dass die Öffnungshilfe ein die Ausweitung (10) bildender, an der bedienerseitigen
Oberfläche (7) vom Körper (6) des Türgriffs (5) abstehender Kragen (11) ist.
4. Tableau nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Öffnungshilfe eine türseitig am Körper (6) angeordnete Ausnehmung (13) ist,
die das Öffnen der Tür (5) mittels einem langen schlanken Gegenstand ermöglicht.

