[0001] Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement, insbesondere für die Befestigung
einer wärme- und schallisolierenden Platte an einem Untergrund, mit einem vorzugsweise
als Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildeten Halteteil, das aus einem in die Platte
mittels eines Setzgerätes eintreibbaren hohlen Schaftstück und einem an das Schaftstück
quer zu dessen Achse einstückig angeformten Druckplatte besteht, die gegenüber dem
Schaftstück großflächig ausgebildet ist, wobei das Halteteil mittels eines in das
Schaftstück einführbaren Hülse des Setzgerätes mindestens so weit in die Platte einführbar
ist, daß das Druckplatte in etwa an deren Oberfläche anliegt, und mit einem Stift
aus einem festen Werkstoff, insbesondere aus Metall, der in das Schaftstück einsetzbar
und von dem Setzgerät mittels eines in der Hülse längsbeweglichen, einer Schlagkraft
aussetzbaren Schlagstößels in den Untergrund treibbar ist.
[0002] Ein Befestigungselement dieser Art ist beispielsweise aus der EP 0 189 569 B1 (Fig.12)
bekannt. Ein Teil des Schaftstückes ist dabei mit einem relativ großen Innendurchmesser
ausgeführt, um die Hülse einführen zu können; der Rest stellt eine Hülse dar, die
als axiales Führungs- und Halteelement des Stiftes konstruiert ist. Eine feste Verbindung
zwischen dem Untergrund, beispielsweise einer Gebäude-Außenwand und der Platte wird
durch den in den Untergrund eingetriebenen Stift erreicht, wobei sich die Haltekraft
durch den mit Druck an der Anlagefläche anliegenden Stift ergibt.
[0003] Verbindungen dieser Art haben den Nachteil, daß nicht ohne weiteres feststellbar
ist, ob sie mit einer ausreichenden Haltekraft ausgeführt sind. Weder unmittelbar
nach ihrer Herstellung noch späterhin kann, insbesondere ohne Demontage der Platte,
der sichere Halt der Verbindung überprüft werden, ohne daß dabei ein gegebenenfalls
erheblicher wirtschaftlicher Mehraufwand in Kauf genommen werden müßte. Abgesehen
von den unter Umständen gleichfalls hohen Kosten, die die Reparatur in solchen Fällen
erfordern kann, in denen sich eine Platte vom Untergrund löst, besteht bei lockeren
Verbindungen auch eine ganz erhebliche Unfallgefahr.
[0004] Gelegentlich kann es vorkommen, daR das Halteteil mehrmals nachgesetzt werden muß,
bis die Druckplatte die gewünschte Position in Bezug auf die Platte einnimmt. Hierbei
besteht die Gefahr, daß der Stift sich aus seinem üblicherweise an dem Halteteil vormontierten
Zustand löst und von vornherein damit zu rechnen ist, daß kein ordnungsgemäßes Einschlagen
in den Untergrund erreichbar ist.
[0005] Die Erfindung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, ein Befestigungselement der
eingangs näher bezeichneten Art und ein Setzgerät für ein solches Befestigungselement
so auszugestalten, daß unmittelbar nach dem Herstellen der Verbindung zwischen der
Platte und dem Untergrund deren ordnungsgemäße Ausführung überprüfbar und eine fehlerhafte
Verbindung sofort erkennbar ist.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine formschlüssige, auf die
gegenseitige axiale Beweglichkeit zwischen dem Schaftstück und der Hülse gerichtete
Kupplung vorgesehen und zumindest dann wirksam herstellbar ist, wenn das Halteteil
mittels des Setzgerätes in die Platte eingeführt ist, und daß diese nur nach Überwindung
einer vorgegebenen Haltkraft (F
halt) des Befestigungselementes überwindbar ist.
[0007] In einfacher Weise kann dabei die Kupplung durch die von der Schlagkraft auf den
Schlagstößel hervorgerufene Reaktionskraft an dem Setzgerät überwindbar sein. Zumeist
wird die Schlagkraft in dem Setzgerät explosionsartig auf den Schlagstößel aufgebracht,
so daß eine Rückschlagkraft unvermeidlich ist. Dieser Umstand wird von der Erfindung
ausgenutzt und damit einem nützlichen Zweck zugeführt; denn wenn eine ordnungsgemäße
Verbindung nach dem Eintreiben des Stiftes nicht zustande gekommen ist, dann wird
das gesamte Befestigungselement nicht von der Hülse gelöst, wenn das Setzgerät Zurückgezogen
wird. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Kupplung von der Reaktionskraft
nur dann überwindbar ist, wenn eine die Platte am Untergrund fixierende Haltekraft
an dem in diese eingetriebenen Stift eine vorgebbare Größe nicht unterschreitet. Auf
diese Weise kann man durch die konstruktive Ausbildung der Kupplung dafür sorgen,
daß jede einzelne durch das Befestigungselement hergestellte Verbindung durch eine
vorgebbare Mindest-Haltkraft gekennzeichnet ist. Eine solche auch quantitativ absicherbare
Halterung durch einen eintreibbaren Stift löst die erfindungsgemäße Aufgabe in überraschend
einfacher Weise, ohne daß dafür das üblicherweise verwendete, bewährte Setzverfahren
aufgegeben werden müßte. Ganz im Gegenteil wird die erfindungsgemäße Lösung nur aus
den bereits vorhandenen physikalischen Gegebenheiten heraus gestaltet.
[0008] Im einzelnen ist eine solche Lösung besonders einfach umsetzbar, wenn die Kupplung
vorzugsweise nur durch ihre Zerstörung überwindbar ist. Wenn dabei das Halteteil s.B.
aus einem Kunststoff und damit einem Werkstoff von relativ geringer Festigkeit besteht,
läßt es sich einrichten, daß dabei die Kupplung zerstörbar ist, ohne die Funktion
des Befestigungselementes selbst zu beeinträchtigen.
[0009] Die Kupplung kann aus je einem an der Innenkontur des Schaftstückes und auf der Außenkontur
der Hülse vorgesehenen Kupplungselement bestehen, wobei die Kupplung vorzugsweise
in Form einer Gewindeverbindung, einer Schnappverbindung oder eines Bajonettverschlusses
herstellbar ist. Besonders einfach gestaltet sich die Kupplung als Schnappverbindung,
die durch eine reine Längsbewegung des Schaftstückes gegen den Hohlstößel herstellbar
ist; sie ist durch eine einfache Handbewegung schnell und sicher herbeizuführen.
[0010] Eine Schnappverbindung kann derart gestaltet sein, daß in dem Schaftstück mindestens
ein über deren vorzugsweise kreiszylindrische Innenkontur vorstehender Nocken mit
einer Überlaufschräge für die vorzugsweise kreiszylindrische Außenkontur des Hohlstößels
vorgesehen ist, wobei die Überlaufschräge so gerichtet ist, daß sie beim Aufschieben
des Schaftstückes auf die Hülse wirksam ist, und daß der Nocken in eine Aussparung
des Hohlstößels unter Ausnutzung der Überlaufschräge und der Elastizität des Schaftstückes
und/oder der Toleranzen zwischen der Innenkontur des Schaftstückes und der Außenkontur
des Hohlstößels bringbar ist, wobei der Nocken und die Aussparung vorzugsweise kreisringförmig
ausgebildet sein können. Allein die konstruktive Ausbildung gewährleistet demzufolge
bereits, daß die Kupplung zunächst herstellbar ist, ohne dabei vorzeitig in Mitleidenschaft
gezogen zu werden; stattdessen fühlt die Bedienungsperson beim Aufschieben des Befestigungselementes
an seinem Schaftstück in die Hülse des Setzgerätes einen deutlichen, aber nicht hohen
Widerstand, dessen Überwindung die sachgerechte Lage des Befestigungselementes an
dem Setzgerät, vorbereitet zum Einstoßen in die Platte, signalisiert.
[0011] Der eigentliche Schnappvorgang kann dabei dadurch herbeigeführt werden, daß der Nocken
und die Aussparung senkrecht zu der gemeinsamen Längsachse des Schaftstückes und der
Hülse orientierte und deren Trennung entgegengerichtete Kontaktflächen aufweisen,
die aufeinanderliegen, wenn der Nocken in die Aussparung gelangt ist. An diesen Stellen
greift die Reaktionskraft an, wenn der Stift in den Untergrund eingeschlagen wird;
sitzt dieser mit der vorgesehenen Haltekraft fest in dem Untergrund, dann wird durch
den Rückschlag der Nocken teilweise zerstört oder abgeschert und das Setzgerät kann
von dem Befestigungselement gelöst werden; anderenfalls bleibt die Kupplung bestehen
und stattdessen wird nun das Befestigungselement, komplett, aus der Verbindung mit
dem Untergrund und der Platte herausgelöst.
[0012] Der Stift ist zweckmäßig in dem Halteteil vormontiert, bevor dessen Schaftstück mit
der Hülse des Setzgerätes gekuppelt ist.
[0013] Die Erfindung verwirklicht die erfindungsgemäße Aufgabenstellung auf besonders einfache
Weise lediglich durch relativ geringfügige Veränderungen des Schaftstückes und der
Hülse. Dazu sind nur geringe Kosten erforderlich, weil die erforderliche Änderung
des Schaftstückes ausschließlich an einem Herstellwerkzeug, beispielsweise einem Spritzwerkzeug,
erforderlich ist, und weil auch die Veränderung der Hülse nur die Korrektur eines
Werkzeuges bedeutet; derartige einmalige Werkzeugänderungen sind ohnehin in regelmäßigen
Abständen vorgesehen.
[0014] Es ergeben sich aber, über die Aufgabenstellung hinaus, noch weitere Vorteile durch
die erfindungsgemäße Anordnung. Weil nun das Befestigungselement und das Setzgerät
eine relativ starre Einheit bilden, bevor die Verbindung zwischen der Platte und der
Unterkonstruktion ordnungsgemäß hergestellt ist, lassen sich fehlerhafte Verbindungen
vermeiden, die bisher gelegentlich dann entstanden sind, wenn das Befestigungselement
beim Setzen nicht seine gewünschte Position einnimmt und nachgesetzt werden muß. Außerdem
ist das Befestigungselement nunmehr unverlierbar an dem Setzgerät befestigbar, ein
Umstand, der beim praktischen Betrieb auf einer Baustelle besonders angenehm ist und
die Verlierrate an Befestigungselementen senken hilft.
[0015] Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. Es zeigen
Fig.1 ein erfindungsgemäßes Befestigungselement und eine erfindungsgemäße Hülse eines
Setzgerätes und
Fig.2 die einzelnen Phasen der Verbindung einer Platte mit einer Unterkonstruktion
mit Hilfe eines derartigen Befestigungselementes.
[0016] Ein erfindungsgemäßes Befestigungselement 1 und ein zugehöriges Setzgerät 2 sind
in Fig.1 in fluchtender gemeinsamer Achse 3 dargestellt. An dem Setzgerät 2 ist eine
Hülse 21 vorgesehen, der in das Innere eines Halteteiles 11 des Befestigungselementes
1 einführbar ist. Die kreiszylindrische Innenkontur der Hülse 21 dient als Führung
21a für einen in der Zeichnung weggelassenen Schlagstößel, der von dem Setzgerät in
der Schlagrichtung 31 schießbar ist. Eine solche Anordnung ist fachüblich.
[0017] Das Halteteil 11 besteht im wesentlichen aus einem in Richtung der Achse 3 sich erstreckenden
Schaftstück 11a, das in einer Hülse 11b wesentlich kleineren Durchmessers endet, und
einer Druckplatte 11c, die quer zu der Achse 3 einstückig an das Schaftstück 11a angeformt
ist. Es ist relativ großflächig und kreisringförmig ausgebildet, die in ihm vorgesehene
Öffnung für die Einführung der Hülse 21 in das Schaftstück 11a ist mittels eines unverlierbar
gehaltenen, an dem Befestigungselement 1 einstückig angeformten Deckels 11d verschließbar,
wenn das Befestigungselement 1 ordnungsgemäß angebracht ist.
[0018] Das Halteteil 11 ist in den Fig.1 und 2 teilweise aufgeschnitten gezeichnet, so daß
ein Stift 12 zu erkennen ist, der in den an das Schaftstück 11a anschließenden Bereich
der Hülse 11b eingeführt ist; dies ist in gewissem Umfang möglich, weil der Stift
12 üblicherweise mit einer Spitze 12a ausgeführt ist. Andererseits ist der Stift 12
mit einer Schlagfläche 12b versehen, auf die der Schlagstößel des Setzgerätes 2 auftrifft.
[0019] Die Hülse 21 ist an ihrer Innenkontur mit einer Aussparung 41 versehen, die hier
kreisringförmig ausgebildet ist und ein Kupplungselement einer Kupplung 4 mit dem
Befestigungselement 1 ist. Der Querschnitt der Aussparung 41 folgt im wesentlichen
dem Querschnitt eines Nockens 42, der hier als Ringnocken ausgebildet ist und das
Kupplungselement der Kupplung 4 an dem Schaftstück 11a bildet. An diesem ist eine
Überlaufschräge 42a angebracht und so gerichtet, daß eine stirnseitige Kante 21b der
Hülse 21 den Nocken 42 wegdrücken kann, wenn das Befestigungselement 1 vormontierend
über die Hülse 21 geschoben wird, und zwar genau so weit, daß der Nocken 42 in die
Aussparung 41 einfällt und die Kupplung 4 hergestellt ist. Je eine Kontaktfläche 41b
und 42b sowohl an der Aussparung 41 als auch an dem Nocken 42, die dann aneinander
anliegen und quer zur Achse 3 ausgebildet sind, sperren die Entformung des Hohlstößels
21 aus dem Befestigungselement 1.
[0020] In der Fig.2 sind die einzelnen Phasen dargestellt, in denen eine Platte 5 an einer
Unterkonstruktion 6 befestigt wird. Die rechte Teilfigur a) entspricht dabei der Fig.1,
sie ist nur wie die anderen Teilfiguren b) bis d) auch dieser gegenüber etwas verkleinert
ausgeführt.
[0021] Eine Außenkontur 21c der Hülse 21 ist nach dessen Einführung in das Befestigungselement
1 entsprechend der Teilfigur b) einer Innenkontur 11e des Schaftstückes 11a benachbart
und an dieser geführt. Das Befestigungselement 1 wird soweit über die Hülse geschoben,
daß der Nocken 42 in die Aussparung 41 gerät und die Kupplung 4 hergestellt ist. Das
Befestigungselement 1 ist damit unverlierbar an dem Setzgerät 2 befestigt und nur
mit erheblicher Kraftausübung wieder abziehbar. In dieser Form wird das Befestigungselement
1 in die Platte 5 gestoßen, bis die Druckplatte 11c entsprechend Teilfigur c) an dessen
Oberfläche 51 anliegt. Die Stirnseite der Hülse 11b liegt dann am Untergrund 6 an,
wobei ein Toleranzausgleich stattfindet, etwa, wie in der Zeichnung, indem die Hülse
11b gestaucht wird.
[0022] In der Teilfigur d) ist die Situation gezeigt, wie sie sich nach dem Eintreiben des
Stiftes 12 in die Unterkonstruktion 6 darstellt. Die Hülse 11b ist weiter gestaucht
worden und die Druckplatte 11c bündig mit der Oberfläche 51 in die Platte 5 versenkt.
Eine der Schlagkraft F
druck gleiche, aber entgegengesetzt gerichtete Reaktionskraft F
zug wirkt sich als Rückschlag an dem Setzgerät 2 aus und trennt die Kupplung 4 auf, wenn
die an dem Befestigungselement 1 in dem Untergrund 6 wirksame, aus der Reibkraft F
reib entstandene Haltekraft F
halt ausreicht, um das Befestigungselement 1 in situ festzuhalten; andernfalls ist die
Kupplung 4 nicht auftrennbar und das Befestigungselement 1 verbleibt an dem Setzgerät
2.
[0023] Die Kupplungselemente 41 und 42 lassen sich unter Beachtung der Eigenschaften der
dazu verwendeten Werkstoffe so bemessen, daß eine vorgegebene Haltekraft F
halt erzielbar ist.
1. Befestigungselement, insbesondere für die Befestigung einer wärme- und schallisolierenden
Platte an einem Untergrund, mit einem vorzugsweise als Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildeten
Halteteil (11), das aus einem in die Platte (5) mittels eines Setzgerätes (2) eintreibbaren
hohlen Schaftstück (11a) und einem an das Schaftstück quer zu dessen Achse einstückig
angeformten Druckplatte (11c) besteht, die gegenüber dem Schaftstück (11a) großflächig
ausgebildet ist, wobei das Halteteil mittels eines in das Schaftstück einführbaren
Hülse (21) des Setzgerätes (2) mindestens so weit in die Platte (5) einführbar ist,
daß das Druckplatte (11c) in etwa an deren Oberfläche anliegt, und mit einem Stift
(12) aus einem festen Werkstoff, insbesondere aus Metall, der in das Schaftstück (11a)
einsetzbar und von dem Setzgerät (2) mittels eines in der Hülse (21) längsbeweglichen,
einer Schlagkraft aussetzbaren Schlagstößels in den Untergrund treibbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine formschlüssige, auf die gegenseitige axiale Beweglichkeit zwischen dem Schaftstück
(11a) und der Hülse (21) gerichtete Kupplung (4) vorgesehen und zumindest dann wirksam
herstellbar ist, wenn das Halteteil (11) mittels des Setzgerätes (2) in die Platte
(5) eingeführt ist, und daß diese nur nach Überwindung einer vorgegebenen Haltkraft
(Fhalt) des Befestigungselementes überwindbar ist.
2. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugkraft (Fzug) durch die von der Schlagkraft (Fdruck) auf den Schlagstößel hervorgerufene Reaktionskraft aufgebracht wird.
3. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung
(4) so gestaltet ist, daß diese nur dann lösbar ist, wenn eine die Platte (5) an dem
Untergrund (6) fixierende Haltekraft (Fhalt) überschritten ist.
4. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupplung (4) nur durch ihre Zerstörung überwindbar ist.
5. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupplung (4) aus je einem an der Innenkontur (11e) des Schaftstückes (11a) und
auf der Außenkontur (21c) der Hülse (21) vorgesehenen Kupplungselement (41;42) besteht.
6. Befestigungselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (4)
in Form einer Gewindeverbindung, einer Schnappverbindung oder eines Bajonettverschlusses
herstellbar ist.
7. Befestigungselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schnappverbindung
durch eine reine Längsbewegung des Schaftstückes (11a) gegen die Hülse (21) herstellbar
ist.
8. Befestigungselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schaftstück
(11a) mindestens ein über deren vorzugsweise kreiszylindrische Innenkontur (11e) vorstehender
Nocken (42) mit einer Überlaufschräge (42a) für die vorzugsweise kreiszylindrische
Außenkontur (21c) der Hülse (21) vorgesehen ist, wobei die Überlaufschräge (42a) so
gerichtet ist, daß sie beim Einführen des Schaftstückes (11a) in der Hülse (21) wirksam
ist, und daß der Nocken (42) in eine Aussparung (41) der Hülse (21) unter Ausnutzung
der Überlaufschräge (42a) und der Elastizität des Schaftstückes (11a) und/oder der
Toleranzen zwischen der Innenkontur (11e) des Schaftstückes (11a) und der Außenkontur
(21c) der Hülse (21) bringbar ist.
9. Befestigungselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (42) und
die Aussparung (41) kreisringförmig ausgebildet sind.
10. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Nocken (42) und die Aussparung (41) senkrecht zu der gemeinsamen Achse (3) des
Schaftstückes (11a) und der Hülse (21) orientierte und deren Trennung entgegengerichtete
Kontaktflächen (41b;42b) aufweisen, die aufeinanderliegen, wenn der Nocken (42) in
die Aussparung (41) gelangt ist.
11. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stift (12) in das Halteteil (11) bringbar ist, bevor dessen Schaftstück (11a)
mit der Hülse (21) des Setzgerätes (2) gekuppelt ist.