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EP 0 636 760 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.11.1997 Patentblatt 1997/45 |
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Anmeldetag: 20.06.1994 |
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Rahmen füe ein Fenster, einer Tür oder Fassade
Frame for windows, doors or façade
Cadre pour fenêtres, portes ou façades
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
30.06.1993 DE 4321702
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.02.1995 Patentblatt 1995/05 |
| (73) |
Patentinhaber: EDUARD HUECK GmbH & CO. KG |
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D-58511 Lüdenscheid (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bischlipp, Klaus
D-45549 Sprockhövel (DE)
- Weiss, Günther
D-58515 Lüdenscheid (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 566 070 CH-A- 678 747 DE-A- 3 514 540 GB-A- 2 259 323
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AT-B- 377 053 DE-A- 2 803 013 DE-A- 4 107 933
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rahmen für ein Fenster, eine Tür oder Fassade, dessen
Holme aus wärmegedämmten Aluminium-Verbundprofilen bestehen und der einen umlaufenden,
von wenigstens einem die Außenschale mit der Innenschale eines jeden Holmes verbindenden
Isoliersteg begrenzten Glasfalz aufweist, in den die Ränder einer Scheibe, eines Paneels
oder dergleichen eingreifen, welche durch an der Außen- und Innenschale des Verbundprofiles
anliegende Dichtungen abgedichtet sind.
[0002] Fenster, Türen oder Fassaden dieser Art z.B. AT-A-377053, CH-A-678747 sind in vielfältigen
Ausführungen bekannt. Die Aluminium-Verbundprofile sind dabei stets Hohlprofile, deren
Außenschalen mit der Innenschale durch Kunststoff-Isolierstege verbunden sind, um
die Wärmeleitfähigkeit abzusetzen. Es ist von jeher ein Bestreben der Fachwelt, unvermeidbare
Wärmeverluste bei den bekannten Rahmenkonstruktionen schrittweise immer weiter herabzusetzen,
das heißt, es soll die Wärmedurchgangszahl, der sogenannte k-Wert, verbessert werden.
Bei den bekannten Fenster- und Fassadenkonstruktionen ist der Bereich des Glas- bzw.
Paneelfalzes stets eine besondere Schwachstelle, durch den Wärmeverluste entstehen,
ebenso wie der Mittelfalzbereich zwischen dem Flügel- und Blendrahmen, der zur Erhöhung
der Wärmedämmung unter anderem durch eine Mitteldichtung in zwei Kammern unterteilt
wird. Dazu besteht die Mitteldichtung aus zwei Mittelstegen, die an aneinander zugewandten
Profilstegen des Blend- und Flügelrahmens außenseitig angesetzt und so gestaltet sind,
daß sich in der Schließstellung des Flügelrahmens die freien Dichtungsränder gegeneinander
abstützen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tür, ein Fenster oder eine Fassade
mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 so weiterzuentwickeln, daß die
Wärmeverluste durch eine weitere Herabsetzung der Wärmdurchgangszahl gegenüber den
Ausführungen nach dem vorbekannten Stand der Technik auf einen Wert herabgesetzt werden,
der insbesondere dem Werkstoff Aluminium oder einem anderen Metall gestattet, den
ansonsten verwendeteten Werkstoffen Holz und Kunststoff hinsichtlich seiner Wärmedammungseigenschaften
ebenbürtig zu sein, d. h. einen k-Wert von höchstens 2 Watt pro Quadratmeter Kelvin
(2 W/m
2K) zu erreichen.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichens des Anspruchs
1 gelöst. Durch die isolierten Profilstäbe bzw. -stücke wird bei einer Fassade in
Form einer Festverglasung oder bei einem Flügelrahmen eines Fensters oder einer Tür
der dem Glasfalz zugeordnete Bereich außen- und innenseitig in erheblichem Maß zusätzlich
isoliert. Da der als Wärmebrücke wirkende Bereich zwischen den inneren und äußeren
Scheibendichtungen und dem diesem Bereich zugewandten Isoliersteg begrenzt wird, kann
durch den Vorschlag nach der Erfindung nunmehr bei einer entsprechenden Gestaltung
der Wärmedämmstäbe jede der Innenflächen des Glasfalzes sinngemäß zusätzlich mit einer
Isolierschicht versehen werden, so daß der Wärmeverlust auch im Glasfalzbereich und
damit bei der gesamten Rahmenkonstruktion beträchtlich herabgesetzt wird. Allein durch
diese Maßnahme wird die Wärmedurchgangszahl K auf einen Wert gesenkt, der deutlich
unter 2,0 W/m
2K liegt.
[0005] Bei den Wärmedämmstäben bzw. -stücken gemäß der Erfindung sind diese vorteilhaft
im Querschnitt L- oder winkelförmig ausgebildet. Es wird dadurch erreicht, daß zwischen
den Isolierprofilstäben ein ausreichender Freiraum für die Belüftung des Glasfalzes
und den Wasserablauf verbleibt.
[0006] Die Wärmedurchgangszahl wird noch weiter herabgesetzt, wenn die Wärmedämmstäbe oder
-stücke als auf der Verbundprofillänge in wesentlichen durchlaufende Massivstäbe ausgebildet
sind. Dieser Effekt wird noch weiter dadurch verbessert, daß der der äußeren Scheibendichtung
zugeordnete Wärmedämmstab bzw. das -stück als Hohlprofil und der der inneren Scheibendichtung
zugeordnete Stab bzw. das Stück als Massivteil ausgebildet ist.
[0007] In weiterer bevorzugter Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes bilden die Scheibendichtungen
mit den der gleichen Falzseite zugeordneten Wärmedämmstäben bzw. -stücken jeweils
ein einstückiges, vorzugsweise koextrudiertes Kunststoff-Formteil. Zweckmäßig ist
der von den Isolierstegen der zugehörigen Verbundprofile begrenzte Hohlraum mit einer
thermoplastischen Masse, oder einem Isoliergranulat, oder einem strangförmigen vorgefertigten
Formteil wärmedämmend verfüllt.
[0008] Zur noch weiteren Verbesserung der Wärmedurchgangszahl wird bei einer Tür oder einem
Fenster, bei denen im Mittelfalz zwischen dem Flügelrahmen und dem Blendrahmen eine
stegartige Mitteldichtung vorgesehen ist, vorgeschlagen, daß der Mitteldichtung zumindest
ein Formteil aus einem wärmedämmenden Werkstoff zugeordnet ist. Die Formteile können
entweder einstückig an die Mitteldichtung angeformt, oder gegenüber dieser getrennt
ausgebildet sein. Der bzw. die Formteile sind vorzugsweise an den Stegen der Mitteldichtung
angesetzt, die am Isoliersteg des zugeordneten Blendrahmens festgelegt ist. Diese
Formteile sind sinngemäß wie zusätzliche Profildichtungen zu sehen. Durch diese wird
der Wärmefluß zusätzlich erschwert. Um die Wärmedämmwirkung noch weiter zu erhöhen,
ist vorgesehen, daß an beiden Seiten der Mitteldichtung je ein Formteil angesetzt
ist. Auch der von einem jeweiligen Formteil und der Mitteldichtung begrenzte Hohlraum
kann außerdem mit einer wärmedämmenden Masse oder einem Kunststoffstrang ausgefüllt
sein.
[0009] Bei Türen und Fenstern, bei denen zwei Mitteldichtungen zwischen den Isolierstegen
des Blendrahmens und des Flügelrahmens vorgesehen sind, ist nach einem weiteren Merkmal
der Erfindung die von den Mitteldichtungen begrenzte Kammer mit einer Wärmedämmasse
oder einem isolierenden Strang oder dgl. verfüllt, wodurch die Wärmedurchgangszahl
nochmals herabgesetzt wird.
[0010] Weitere Kennzeichen und Merkmale von vorteilhaften Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes
sind in den weiteren Unteransprüchen angegeben.
[0011] Nachstehend ist die Erfindung anhand mehrerer bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand
der Zeichnung näher erläutert.
[0012] Es zeigen:
- Figur 1:
- der Blend- und Flügelrahmen eines erfindungsgemäßen Fensters im Querschnitt nach einer
ersten Ausführungsform,
- Figur 2:
- eine der Figur 1 entsprechenden Darstellung einer in Details abgewandelten Ausführungsform,
- Figur 3:
- den Rahmen einer erfindungsgemäßen Festverglasung im Querschnitt,
- Figur 4:
- den Blend- und Flügelrahmen eines erfindungsgemäßen Fensters gemäß einer dritten Ausführungsform
und
- Figur 5:
- eine der Figur 4 entsprechende Darstellung einer abgewandelten vierten Variante.
[0013] In Figur 1 und allen anderen Figuren ist der aus einem Flügel- und einem Blendrahmen
bestehende Rahmen in Querschnitt dargestellt. Der Flügelrahmen ist aus einem Aluminium-Verbundprofil
1 gefertigt, dessen Außenschale 2 über zwei parallele Isolierstege 3, 4 mit der Innenschale
5 verbunden ist. In das Verbundprofil 1 ist eine Isolierglasscheibe 6 eingesetzt.
Der von dem stirnseitigen Rand der Isolierglasscheibe 6 und dem zugewandten Isoliersteg
4 begrenzte Glasfalz ist durch das Bezugszeichen 7 gekennzeichnet. Die Isolierglasscheibe
6 wird durch eine an der Rahmeninnenseite eingerastete Glashalteleiste 8, eine innere
Scheibendichtung 10 bzw. ein Vorlegeband und eine äußere Scheibendichtung 9 in bekannter
Weise gesichert.
[0014] Bei den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 1 bis 5 sind in jedem Glasfalz 7 zwei
die Längskanten der eingesetzten Isolierglasscheibe 6 umgreifende Wärmedämmstäbe 11,
12 eingesetzt. Diese erstrecken sich von den Scheibenrändern bis zu den diesen zugewandten
Innenwandungen der Außenschale 2 bzw. der Glashalteleiste 8, wobei die innerhalb des
Glasfalzes 7 liegenden Bereiche durch ihre L- oder winkelförmigen Querschnitte die
Stirnränder der Isolierglasscheibe 6 umfassen. In Richtung der Isolierglasscheibe
6 liegen die Wärmedämmstäbe 11, 12 zwischen den Scheibendichtungen 9, 10 und den nächst
gelegenen Profilstegen der Außenschale 2 und der Innenschale 5. Dadurch wird der zwischen
den Scheibendichtungen 9, 10 und den besagten Profilstegen liegende Bereich durchgehend
wärmedämmend abgeschirmt.
[0015] Der Blendrahmen besteht ebenfalls aus einem Aluminium-Verbundprofil 13. Die Außenschale
14 ist über die Isolierstege 15, 16 mit der Innenschale 17 verbunden. An den einander
zugewandten Isolierstegen 3 und 15 des Flügelrahmen- und des Blendrahmenprofils 1
und 13 ragen jeweils die eine Mitteldichtung bildenden Stege 3', 20 vor. Der von dem
Isoliersteg 15 abstehende Steg 20 ist in eine am Isoliersteg 15 angeformte, hinterschnittende
Nut eingesetzt. Beidseitig der Mitteldichtung 20 liegt an dem Steg des Isoliersteges
15 jeweils ein strangförmiges Formteil 18, 19 an, durch welche die geschlossene Hohlkammern
gebildet werden. Aus der Figur 1 ergibt sich, daß die als Profildichtungen wirkenden
Formteile 18, 19 den Wärmedurchgang durch den Mittelfalzbereich wesentlich erschweren.
Der abgewinkelte, dem Isoliersteg 15 zugewandte Fuß des jeweiligen Formteils 18, 19
erstreckt sich von der hinterschnittenen Nut bis etwa über die gesamte Breite des
Isoliersteges 15 und die Höhe der Mitteldichtung 20. Außerdem sind die von den Isolierstegen
3 und 4 des Flügel-Verbundprofiles 1 und die von den Isolierstegen 15, 16 des Blendrahmen-Verbundprofiles
13 sowie den zugeordneten Profilwandungen der Außen- und Innenschalen 2, 5 bzw. 14,
17 begrenzten Hohlräume mit einer wärmedämmenden thermoplastischen Masse oder einem
Isoliergranulat oder mit einem strangförmigen Formteil aus isolierenden Material verfüllt.
Das Einbringen von Isoliermasse kann erfolgen, nachdem der Flügel- und Blendrahmen
bereits fertig montiert ist, indem das Isoliermaterial in Form eines expandierenden
Isolierschaumes in thermoplastischem Zustand oder in Form von Isolierflocken oder
dergleichen Granulat oder Pulver in Bohrungen eingebracht und die Hohlräume verfüllt
werden. Das Einbringen von vorgefertigten strangförmigen Formteilen erfolgt durch
Einschieben in die offenen Stirnenden der einzelnen Verbundprofile vor dem Zusammenfügen
der Verbundprofile zu einem Rahmen.
[0016] Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Figur 2 ist der an der Innenwandung der Außenschale
2 anliegende Isolierprofilstab 11 im Unterschied zur Figur 1 als Hohlprofil ausgebildet.
[0017] In der Ausführungsform nach der Figur 3 ist ein Rahmenquerschnitt einer Fassade mit
einer Festverglasung dargestellt. In das Verbundprofil 13 des Blendrahmens ist die
Isolierglasscheibe 6 eingesetzt. Die Anordnung der Scheibendichtungen 9, 10 sowie
der Wärmedämmstäbe bzw. -stücke 11, 12 entspricht denen der Figuren 1 und 2. Die Glashalteleiste
8 ist an die der Form der Außenschale 17 angepaßt.
[0018] Das Ausführungsbeispiel nach der Figur 4 unterscheidet sich von den vorangegangenen
Figuren im Bereich des Flügelrahmens 1 durch die besonders abgewinkelte Form des Isoliersteges
3, in Verbindung mit dem Anschlag 3' für die Mitteldichtung 20. Im Bereich des Blendrahmen-Verbundprofils
13 ist die feststehende Mitteldichtung 21 als am Isoliersteg 15 eingerasteter Strang
ausgebildet. Da der Abstand zur Innenschale 17 geringer ist als zur Außenseite der
Außenschale 14 ist der Mitteldichtung 21 nur ein Formteil 21' an der der Innenschale
17 abgewandten Seite zugeordnet. Der von dem Isoliersteg 15 und der Mitteldichtung
21 und dem Formteil 18 begrenzte Hohlraum ist mit einer Masse 22 aus wärmegedämmten
Material ausgefüllt, z. B. einem thermoplastischen Isoliermaterial, einem Dämmgranulat
oder -pulver oder dgl.
[0019] Bei der Ausführung nach der Figur 5 ist der dem Blendrahmen-Verbundprofil 13 zugewandte
Isoliersteg 3' des Flügelrahmen-Verbundprofiles 1 nahe der Rahmenaußenseite gelegen.
Gegen dieses parallel zur Außenfläche der Rahmenprofile stehenden Anschlag legt sich
das freie Ende der Mitteldichtung 20 an, die am Isoliersteg 15 des Blendrahmen-Verbundprofiles
13 und der Außenschale 14 eingerastet ist. An der gegenüberliegenden Seite ist eine
weitere stegartige Mitteldichtung 21 eingeklipst, die in der Schließlage des Flügelrahmens
gegen einen Steg 5' der Außenschale 5 des Flügelrahmen-Verbundprofiles 1 anschlägt.
In den von den beiden Mitteldichtungen 20, 21 begrenzten Freiraum ist ein Isolierstrang
22 aus einem wärmedämmenden Material eingesetzt. Durch die doppelte Wirkung der beiden
Mitteldichtungen 20, 21 wird eine äußerst gute Isolierwirkung im kritischen Mittelfalzbereich
zwischen dem Flügel- und Blendrahmen erreicht.
[0020] Aus der Figur 5 ergibt sich, daß die Scheibendichtung 9 mit dem Profilstab 11 und
die Scheibendichtung 10 mit dem Profilstab 12 jeweils ein einstückiges, z. B. koextrudiertes
Formteil sein kann. Aus den Figuren 1 bis 3 und Figur 5 ergibt sich weiterhin, daß
die Wärmedämmstäbe 11, 12 im Querschnitt so ausgebildet sind, daß die quer zur Scheibenebene
stehenden Schenkel sich bis an die äußeren Ränder des Abstandshalterahmens 23 erstrecken,
so daß dieser im wesentlichen freibleibt. In nicht näher dargestellter Weise kann
die Entwässerung durch Bohrungen im unteren Holm des jeweiligen Rahmens erfolgen.
Bei allen Ausführungen ist es sinnvoll, nicht nur die Zwischenräume zwischen den Mitteldichtungen
durch Stränge 22 oder dgl. zu verfüllen, sondern gleichermaßen die Hohlräume zwischen
den Isolierstegen 3, 4 bzw. 15, 16 auszufüllen.
STÜCKLISTE
[0021]
- 1.
- Aluminium-Verbundprofil
- 2.
- Außenschale
- 3.
- Isoliersteg
- 3'.
- Mitteldichtungssteg
- 4.
- Isoliersteg
- 5.
- Innenschale
- 5'.
- Anschlagsteg
- 6.
- Isolierglasscheibe
- 7.
- Glasfalz
- 8.
- Glashalteleiste
- 9.
- Scheibendichtung außen
- 10.
- Scheibendichtung innen
- 11.
- Wärmedämmstab
- 11.'
- Wärmedämmprofilstab
- 12.
- Isolierprofilstab
- 13.
- Verbundprofilstab
- 14.
- Außenschale
- 15.
- Isoliersteg
- 16.
- Isoliersteg
- 17.
- Innenschale
- 18.
- Formteil
- 19.
- Formteil
- 20.
- Mitteldichtung
- 21.
- Mitteldichtung
- 21.'
- Formteil
- 22.
- Isolierstrang
- 23.
- Glasrandverbund mit Abstandhalter und Verklebung
- 24.
- Scheibenklotz
1. Rahmen für ein Fenster, eine Tür oder eine Fassade, dessen Holme aus wärmegedämmten
Aluminium-Verbundprofilen bestehen und der einen umlaufenden, von wenigstens einem
die Außenschale mit der Innenschale eines jeden Holmes verbindenden Isoliersteg begrenzten
Glasfalz aufweist, in den die Ränder einer Scheibe, eines Paneels oder dergleichen
eingreifen, welche durch an der Außen- und Innenschale des Verbundprofiles anliegende
Dichtungen abgedichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Glasfalzbereich (7) des
Verbundprofilrahmens die Scheiben- bzw. Paneelränder auf deren Länge innen- und außenseitig
durch zwei im Querschnitt die Längskanten der Scheibe bzw. des Paneels (6) mit Abstand
voneinander umgreifende Wärmedämmstücke (11, 12) oder -stäbe aus Isoliermaterial abgeschirmt
sind, die sich im Glasfalzquerschnitt von der inneren und äußeren Scheibendichtung
(9, 10) möglichst nah in Richtung auf den den Glasfalz begrenzenden Isoliersteg (4)
des Verbundprofils (1) erstrecken, derart, daß der Glasfalzquerschnitt scheibenaußen-
und scheibeninnenseitig im wesentlichen von den Wärmedämmstücken bzw. -stäben (11,
12) und den zugeordneten Glasdichtungen begrenzt ist.
2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Glasfalzquerschnitt gesehen
ein einstückig ausgebildeter, die Längskanten der Scheibe bzw. des Paneels (6) durchlaufend
oder bereichsweise umgreifender Wärmedämmstab oder ein einstückiges Wärmedämmstück
(11, 12) angeordnet ist und daß die dem Glasrandverbund (23) gegenüberliegenden Teilflächen
des Stabes bzw. Stückes (11, 12) zwecks Bildung einer Wasserableitung und/oder einer
Glasfalzbelüftung gegenüber dem Glasrandverbund (23) zumindest bereichsweise zurückversetzt
oder mit Bohrungen oder dergleichen Ausnehmungen versehen sind.
3. Rahmen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmedämmstäbe
bzw. -stücke (11, 12) im Querschnitt L- oder winkelförmig ausgebildet sind.
4. Rahmen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wärmedämmstäbe oder -stücke (11, 12) als auf der Verbundprofillänge im wesentlichen
durchlaufende Massivstäbe ausgebildet sind.
5. Rahmen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der der äußeren Scheibendichtung (9) zugeordnete Wärmedämmstab (11) bzw. das -stück
als Hohlprofil und der der inneren Scheibendichtung (10) zugeordneter Stab bzw. das
Stück (12) als Massivteil ausgebildet ist.
6. Rahmen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Scheibendichtungen (9, 10) mit den der gleichen Falzseite zugeordneten Wärmedämmstäben
(11, 12) bzw. -stücken jeweils ein einstückiges, vorzugsweise koextrudiertes Kunststofformteil
bilden.
7. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Isolierstegen (3,
4) des Verbundprofils (1) und/oder der von den Isolierstegen (15, 16) des Verbundprofils
(13) des Flügel- und/oder des Blendrahmens begrenzte Hohlraum mit einer thermoplastischen
Masse, oder einem Isoliergranulat, oder einem strangförmigen vorgefertigten Formteil
wärmedämmend verfüllt ist.
8. Rahmen nach Anspruch 1, bei dem im Mittelfalz zwischen dem Flügelrahmen und dem Blendrahmen
eine stegartige Mitteldichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitteldichtung
(20) zumindest ein Formteil (18) aus einem dämmenden Material zugeordnet ist.
9. Rahmen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitteldichtung (20) zwei strangförmige
Formteile (18, 19) zugeordnet sind, die beidseitig an dem dem Isoliersteg (15) zugeordneten
Teil der Mitteldichtung (20) befestigt sind.
10. Rahmen nach den Ansprüchen 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Formteile (18,
19) einstückig an die Mitteldichtung (20) angeformt oder gegenüber dieser getrennt
ausgebildet sind.
11. Rahmen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitteldichtung (20) eine weitere
an den Isoliersteg (15) des Blendrahmenprofils angeordnete Mitteldichtung (21) zugeordnet
ist und daß der Isoliersteg (3) des Flügelrahmens derart gekröpft ist, daß die äußere
Mitteldichtung (20) gegen einen Stegteil des Isoliersteges (3) und die innere Mitteldichtung
(21) gegen einen Profilsteg der Innenschale (5) des Verbundprofils (1) des Flügelrahmens
in seiner Schließstellung anschlägt.
12. Rahmen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Mitteldichtungen
(20, 21) liegende Freiraum zumindest teilweise durch einen Isolierstrang (22) oder
dgl. verfüllt ist.
13. Rahmen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitteldichtung (21) an der
der Blendrahmen-Innenschale (17) des Verbundprofils (13) zugewandten Seite angeordnet
ist und daß ein daran festgelegtes Formteil (21') sich bis in den Bereich der Blendrahmen-Außenschale
erstreckt.
14. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8-13, dadurch gekennzeichnet, daß der
von den Mitteldichtungen (20, 21) und/oder den Formteilen (18, 19) sowie dem zugeordneten
Isoliersteg (15) des Verbundprofils (13) des Blendrahmens begrenzte Hohlraum im wesentlichen
mit einer Masse aus einem wärmedämmenden Material verfüllt ist.
1. A frame for a window, a door or a facade, the bars of which consist of thermally insulated
aluminium composite sections, and which comprises a surrounding glass rebate which
is delimited by at least one insulating stay joining the outer shell to the inner
shell of each bar and in which the edges of a pane, of a panel or the like fit, which
edges are sealed by seals seated against the outer and inner shells of the composite
section, characterised in that in the glass rebate region (7) of the composite section
frame the pane or panel edges are covered over their length on the inside and outside
by two thermal insulation pieces (11, 12) or thermal insulation bars which are made
of insulating material, which in cross-section fit round the longitudinal edges of
the pane or of the panel (6) at a distance from each other, and which extend, in the
cross-section of the glass rebate, from the inner and outer glass seals (9, 10) as
closely as possible towards the insulating stay (4) of the composite section (1) which
delimits the glass rebate, in such a way that on the inside and outside of the pane
the glass rebate cross-section is substantially delimited by the thermal insulation
pieces or bars (11, 12) and by the associated glass seals.
2. A frame according to claim 1, characterised in that, as seen in the glass rebate cross-section,
a thermal insulation bar of one-piece construction or a one-piece thermal insulation
piece (11, 12) is provided which continuously or regionally fits round the longitudinal
edges of the pane or panel (6), and that the partial faces of the bar or piece (11,
12) which are opposite the glass edge joint (23) are at least regionally set back
in relation to the glass edge joint (23) or are provided with holes or similar recesses
for the purpose of forming a water drainage and/or a glass rebate ventilation system.
3. A frame according to claims 1 to 2, characterised in that the thermal insulation bars
or pieces (11, 12) are of L-shaped or angled construction in cross-section.
4. A frame according to one or more of claims 1 to 3, characterised in that the thermal
insulation bars or pieces (11, 12) are constructed as solid bars which are substantially
continuous over the length of the composite section.
5. A frame according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that the thermal
insulation bar (11) or piece associated with the outer glass seal (9) is constructed
as a hollow section and the bar or piece (12) associated with the inner glass seal
(10) is constructed as a solid part.
6. A frame according to one or more of claims 1 to 5, characterised in that the glass
seals (9, 10) each form a one-piece, preferably co-extruded, plastic moulding with
the thermal insulation bars (11, 12) or pieces associated with the same rebate side.
7. A frame according to claim 1, characterised in that the cavity delimited by the insulating
stays (3, 4) of the composite section (1) and/or the cavity delimited by the insulating
stays (15, 16) of the composite section (13) of the casement and/or window frame is
filled in a thermally insulating manner with a thermoplastic body or with a granular
insulating material or with a prefabricated moulding in the form of a length.
8. A frame according to claim 1 in which a web-like central seal is provided in the central
rebate between the window casement and the window frame, characterised in that at
least one moulding (18) made of a thermally insulating material is associated with
the central seal (20).
9. A frame according to claim 8, characterised in that two mouldings (18, 19) in the
form of lengths are associated with the central seal (20) and are fixed on both sides
to the part of the central seal (20) associated with the insulating stay (15).
10. A frame according to claim 8 or 9, characterised in that the mouldings (18, 19) are
integrally formed on the central seal (20) in one piece or are constructed separately
therefrom.
11. A frame according to claim 8, charactcrised in that a further central seal (21) which
is disposed on the insulating stay (IS) of the window frame section is associated
with the central seal (20), and that the insulating stay (3) of the window casement
is bent at right angles in such a way that the outer central seal (20) strikes against
a rib part of the insulating stay (3) and the inner central seal (21) strikes against
a sectional rib of the inner shell (5) of the composite section (1) of the window
casement in the closed position of the latter.
12. A frame according to claim 11, characterised in that the free space situated between
the central seals (20, 21) is at least partially filled by an insulating length (22)
or the like.
13. A frame according to claim 10, characterised in that the central seal (21) is disposed
on the side facing the window frame inner shell (17) of the composite section (13),
and that a moulding (21') fastened to said central seal extends into the region of
the window frame outer shell.
14. A frame according to any one of the preceding claims 8-13, characterised in that the
cavity which is delimited by the central seals (20, 21) and/or the mouldings (18,
19) and by the associated insulating stay (15) of the composite section (13) of the
window frame is substantially filled with a body made of a thermally insulating material.
1. Châssis pour une fenêtre, une porte ou une façade, dont les montants sont constitués
de profilés composites en aluminium à isolation thermique, et qui comporte une feuillure
de vitre périphérique, délimitée par au moins une barrette isolante qui relie la coque
extérieure à la coque intérieure de chaque montant, les bordures d'une vitre, d'un
panneau, ou similaire s'engageant dans ladite feuillure et étant étanchées par des
joints appliqués sur la coque extérieure et la sur coque intérieure du profilé composite,
caractérisé en ce que, dans la région de la feuillure (7) du cadre de profilé composite,
les bordures de vitre ou de panneau sont protégées sur leur longueur du côté intérieur
et du côté extérieur au moyen de deux pièces ou tiges (11, 12) d'isolation thermique
en matériau isolant, qui entourent en section les bordures longitudinales de la vitre
ou du panneau (6) à distance l'une de l'autre, lesdites pièces ou tiges s'étendant,
en section de la feuillure, depuis le joint intérieur et depuis le joint extérieur
de vitre (9, 10) le plus près possible en direction de la tige isolante (4) des profilés
composites (1) qui délimite la feuillure de vitre, de telle manière que la section
de la feuillure de vitre est sensiblement délimitée du côté extérieur et du côté intérieur
à la vitre par les pièces ou tiges isolantes (11, 12) et par les joints de vitre associés.
2. Châssis selon la revendication 1, caractérisé en ce que, vue en section de la feuillure
de vitre, une tige ou pièce isolante d'une seule pièce (11, 12) est agencée de manière
à entourer les bordures longitudinales de la vitre ou du panneau (6) de façon continue
ou de façon localisée, et en ce que les surfaces partielles de la tige ou pièce (11,
12) opposées à la jointure de la bordure de vitre (23) sont disposées en retrait au
moins localement par rapport à la jointure de la bordure de vitre (23), ou sont pourvues
de perçages ou d'évidements analogues, dans le but de former une évacuation d'eau
et/ou une aération de la feuillure.
3. Châssis selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les
tiges ou pièces isolantes (11, 12) sont réalisées en forme de L ou en forme d'équerre
en section transversale.
4. Châssis selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les
tiges ou pièces isolantes (11, 12) sont réalisées sous forme de tiges massives sensiblement
continues sur la longueur du profilé composite.
5. Châssis selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la
tige ou pièce isolante (11) associée au joint de vitre extérieur (9) est réalisée
sous forme d'un profilé creux, et la tige ou pièce (12) associée au joint de vitre
intérieur (10) est réalisée sous forme d'une pièce massive.
6. Châssis selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les
joints de vitre (9, 10) forment avec les tiges ou pièces isolantes (11, 12) associées
au même côté de la feuillure une pièce moulée respective en matière plastique, d'une
seule pièce et de préférence coextrudée.
7. Châssis selon la revendication 1, caractérisé en ce que la cavité délimitée par les
barrettes isolantes (3, 4) du profilé composite (1) et/ou la cavité délimitée par
les barrettes isolantes (15, 16) du profilé composite (13) du cadre de battant et/ou
du cadre de dormant, est remplie d'une masse thermoplastique, ou d'un granulé isolant,
ou d'une pièce moulée préfabriquée en forme de tige, de façon à assurer une isolation
thermique.
8. Châssis selon la revendication 1, dans lequel est prévu dans la feuillure médiane
entre le cadre de battant et le cadre de dormant un joint médian en forme de barrette,
caractérisé en ce qu'au moins une pièce moulée en matériau isolant (18) est associée
au joint médian (20).
9. Châssis selon la revendication 8, caractérisé en ce que deux pièces moulées en forme
de tiges (18, 19) sont associées au joint médian (20), lesquelles sont fixées des
deux côtés sur la partie du joint médian (20) associée à la barrette isolante (15).
10. Châssis selon l'une ou l'autre des revendications 8 et 9, caractérisé en ce que les
pièces moulées (18, 19) sont formées d'une seule pièce sur le joint médian (20), ou
bien sont réalisées séparées de celui-ci.
11. Châssis selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'un autre joint médian (21),
agencé sur la barrette isolante (15) du profilé de cadre dormant, est associé au joint
médian (20), et en ce que la barrette isolante (3) du cadre de battant est coudée
de telle façon que le joint médian extérieur (20) bute contre une partie de barrette
de la barrette isolante (3), et le joint médian intérieur (21) bute contre une barrette
profilée du de la coque intérieure (5) du profilé composite (1) du cadre de battant
dans sa position de fermeture.
12. Châssis selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'espace libre situé entre
les joints médians (20, 21) est rempli au moins partiellement par une tige isolante
(22) ou similaire.
13. Châssis selon la revendication 10, caractérisé en ce que le joint médian (21) est
agencé sur le côté tourné vers la coque intérieure (17) du cadre dormant du profilé
composite (13), et en ce qu'une pièce moulée (21') fixée sur celui-ci s'étend jusque
dans la région de la coque extérieure du cadre dormant.
14. Châssis selon l'une quelconque des revendications précédentes 8 à 13, caractérisé
en ce que la cavité délimitée par les joints médians (20, 21) et/ou par les pièces
moulées (18, 19) ainsi que par la barrette isolante associée (15) du profilé composite
(13) du cadre dormant est rempli sensiblement par une masse en matériau d'isolation
thermique.