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(11) |
EP 0 636 764 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.03.1997 Patentblatt 1997/12 |
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Anmeldetag: 04.06.1994 |
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Gasturbine mit gekühltem Rotor
Gasturbine with cooled rotor
Turbine à gaz avec refroidissement du rotor
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI NL |
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Priorität: |
17.07.1993 DE 4324034
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.02.1995 Patentblatt 1995/05 |
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Patentinhaber: ASEA BROWN BOVERI AG |
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5401 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- Primoschitz, Eduard
CH-5301 Station Siggenthal (CH)
- Rihak, Pavel, Dr.
CH-5400 Baden (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 313 826 DE-B- 1 139 326 GB-A- 709 210 US-A- 4 034 558
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DE-A- 1 426 799 GB-A- 512 301 US-A- 2 868 500 US-A- 4 447 188
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Verbindung betrifft eine einwellige, stationäre Gasturbine nach dem
Oberbegriff des ersten Anspruches.
STAND DER TECHNIK
[0002] Gasturbinen dieser Art sind bekannt aus der US-A-4 447 188. Dort wird Kühlluft durch
einen Hohlraum zwischen zusammengeschweissten Rotorscheiben über eine Verbindungsöffnung
radial ins Innere von Laufschaufeln einer Gasturbine gefördert. Im Hohlraum zwischen
den Rotorscheiben kann sich jedoch in der Kühlluft mitgeführter Schmutz ansammeln
der die Kühlung beeinträchtigt.
[0003] In der EP-A-0 313 826 wird eine stationäre Gasturbine zur Stromerzeugung beschrieben,
die einen aus mehreren Scheiben zusammengeschweissten beschaufelten Rotor aufweist,
wobei die Kühlluft über axial an der Rotorperipherie verlaufende Kühlkanäle gefördert
wird.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0004] Durch die vorliegende Erfindung, wie sie im Patentanspruch 1 gekennzeichnet ist,
wird die Aufgabe gelöst,bei einer Gasturbine der eingangs genannten Art eine verbesserte
Kühlung des Rotors zu schaffen.
[0005] Erfindungsgemäss wird dies durch die Merkmale des ersten Anspruches erreicht.
[0006] Kern der Erfindung ist es also, dass dass in der Rotorpheripherie zwischen der Rotoroberfläche
und durch die Rotorschaufeln bzw. Wärmestausegmentplatten gebildeten Plattformen Axialkanäle
vorhanden sind, dass ein oder mehrere der Hohlräume mit den Axialkanälen in der Rotorperipherie
über die Verbindungsöffnungen in Verbindung stehen und dass sich der mindestens eine
Hohlraum zwischen den Rotorscheiben zumindest jenseits eines gewissen radialen Abstandes
von der Rotorachse kontinuierlich zu den Verbindungöffnungen hin verjüngt.
[0007] Die Vorteile der Erfindung sind unter anderem darin zu sehen, dass durch die sich
kontinuierlich verjüngenden Hohlräume sichergestellt ist, dass in der Kühlluft mitgeführter
Schmutz sich nicht in den Hohlräumen ansammeln kann, sondern durch die Verbindungsöffnungen
nach aussen herausgeschleudert wird. Dadurch werden neben Wärmedämmeffekten durch
sich ablagernden Schmutz auch die durch Schmutzansammlungen verursachten Unwuchten
des Rotors vermieden.
[0008] Ein wichtiger Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, dass die Kühlluft am Mittelteil
des Verdichters entnommen werden kann, wo sie noch einen tieferen Druck und eine tiefere
Temperatur als am Verdichter-Ausgang aufweist. Im Vergleich mit der bekannten Hochdruckkühlung
ist die sich in diesem Fall ergebende Niederdruckkühlung effektiver und kommt auch
mit einem geringeren Kühlluftstrom aus. Auch sind die Verluste geringer und der Wirkungsgrad
wird dadurch verbessert.
[0009] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen gekennzeichent.
KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN
[0010] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
den Figuren näher erläutert werden. Es zeigen
- Fig. 1
- schematisch eine erfindungsgemässe Gasturbine und
- Fig. 2
- eine Ausschnittsvergrösserung (Kreis A) von Fig. 1.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0011] Die in Fig. 1 dargestellte Gasturbine weist einen Verdichter 1, eine Turbine 2, ein
Abgasgehäuse 3 und einen Abgasdiffusor 4 auf. Mit 5 ist die Brennkammer und mit 6
der Rotor bezeichnet. Der Rotor 6 ist aus mehreren Scheiben in seiner Axialrichtung
zusammengeschweisst, wobei zwischen den einzelnen Scheiben jeweils Hohlräume verbleiben.
In Fig. 1 sind zwei Scheiben dargestellt und mit 7 bzw. 8 bezeichnet. Die Struktur
der Hohlräume zwischen den Rotorscheiben ist in der Ausschnittsvergrösserung von Fig.
2 zu erkennen. Der dort dargestellte Hohlraum zwischen den Rotorscheiben 7 und 8 ist
mit 9 bezeichnet. Er ist in seinem zentralen Bereich um die Rotorachse 10 schmal und
weitet sich nach aussen zu einer Art Ringkammer 11 auf. Mit 12 ist die ringförmig
voll umlaufende Schweissnaht zwischen den angrenzenden Rotorscheiben 7 und 8 bezeichnet.
Im oberen Teil von Fig. 2 sind rein schematisch einige Rotorschaufeln 13 sowie Leitschaufeln
14 der Turbine 1 dargestellt. Zwischen der eigentlichen Rotoroberfläche 15 und ebenfalls
nur rein schematisch dargestellten, durch die Rotorschaufeln bzw. durch Wärmestausegmentplatten
gebildeten Plattformen 16 ist ein Axialkanal 17 vorhanden, der durch eine Dichtung
26 in einen Hochdruckabschnitt 17
HD und einen Niederdruckabschnitt 17
ND unterteilt ist. Mit dem Axialkanal stehen die Hohlräume 9 zwischen den Rotorscheiben
über eine Anzahl von jeweils über den Umfang verteilten Verbindungsöffnungen bzw.
Bohrungen 18 in Verbindung.
[0012] Wie wieder besser in Fig. 1 zu erkennen, ist der Rotor 6 entlang seiner Achse 10
mit einem, von der Stirnseite 19 seines stromabwärts liegenden Endes ausgehenden,
zentralen Kanal 20 versehen. Durch den zentralen Kanal 20, die Hohlräume 9 und die
Verbindungöffnungen 18 wird der Axialkanal 17 in der Rotorpheripherie mit Kühlluft
gespeist.
[0013] Die Kühlluft wird im mittleren Teil des Verdichters von der dort bereits teilweise
verdichteten Prozessluft abgezweigt und über eine Leitung 21 zur Stirnseite 19 des
stromabwärts liegenden Rotorendes geführt. Die Leitung 21 durchsetzt dabei Hohlrippen
22 zwischen dem Aussenring 23 und dem Innenring 24 des Abgasdiffusors bzw. -gehäuses
3,4.
[0014] Es wird jetzt wieder auf Fig. 2 Bezug genommen. Dort ist zu erkennen, dass die Verbindungsöffnungen
18 in den Hohlräumen 9 ganz aussen ansetzen, d.h. dort, wo diese ihren grössten Durchmesser
bzw. radialen Abstand R1 aufweisen. Zu diesem Abstand und damit zu den Verbindungsöffnungen
hin verjüngen sich die Ringkammern 11 der Hohlräme 9 jenseits des Radius R2 jeweils
auch kontinuierlich. Dadurch ist sichergestellt, dass in der Kühlluft mitgeführter
Schmutz sich nicht in den Hohlräumen 9 ansammeln kann, sondern durch die Verbindungsöffnungen
18 nach aussen herausgeschleudert wird. Dadurch werden neben Wärmedämmeffekten durch
sich ablagernden Schmutz auch die durch Schmutzansammlungen verursachten Unwuchten
des Rotors vermieden.
[0015] Die Schweissnaht 12 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel gegenüber den Verbindungsöffnungen
18 axial etwas versetzt angeordnet. Ihre Wurzel 25 kommt deshalb bei einem radialen
Abstand R3 von der Rotorachse 10 zu liegen, der etwas kleiner ist als der radiale
Abstand R1, von dem die Verbindungsöffnungen 18 ausgehen. Auf die Ausbildung von Taschen
beidseitig der Schweissnaht 12 an der Aussenzone der Hohlräume 9 zur Entlastung der
Schweissnahtwurzel 25, so wie dies bisher üblich war, wird aus den vorgenannten Gründen
des Schmutzausschleuderns verzichtet.
[0016] Anders als in der nicht masstäblichen Darstellung von Fig. 2 ist es von Vorteil,
die Schweissnaht 12 jeweils dicker zu machen als den geringsten gegenseitigen Abstand
der Rotorscheiben.
BEZEICHNUNGSLISTE
[0017]
- 1
- Verdichter
- 2
- Turbine
- 3
- Abgasgehäuse
- 4
- Abgasdiffusor
- 5
- Brennkammer
- 6
- Rotor
- 7
- Rotorscheibe
- 8
- Rotorscheibe
- 9
- Hohlraum zwischen zwei Rotorscheiben
- 10
- Rotorachse
- 11
- Ringkammer
- 12
- Schweissnaht
- 13
- Rotorschaufeln
- 14
- Leitschaufeln
- 15
- Rotoroberfläche
- 16
- Plattformen
- 17
- Axialkanal in der Rotorperipherie
- 18
- Verbindungsöffnungen
- 19
- Stirnseite des stromabwärts liegenden Rotorendes
- 20
- zentraler Kühlluftzufuhrkanal
- 21
- Kühlluftleitung
- 22
- Hohlrippen
- 23
- Aussenring
- 24
- Innenring
- 25
- Schweissnahtwurzel
- 26
- Dichtung HD gegen ND
1. Einwellige, stationäre Gasturbine zur Stromerzeugung mit einem aus mehreren Scheiben
(7,8) zusammengeschweissten und beschaufelten Rotor (6), wobei zwischen den Scheiben
(7,8) Hohlräume (9) vorhanden sind, wobei ein oder mehrere der Hohlräume (9) über
Verbindungsöffnungen (18) mit der Rotorperipherie in Verbindung stehen und die genannten
Verbindungsöffnungen (18) in dem mindestens einen Hohlraum (9) dort ansetzen, wo der
Hohlraum (9) seinen grössten radialen Abstand (R1) von der Rotorachse (10) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Rotorpheripherie zwischen der Rotoroberfläche (15) und durch die Rotorschaufeln
(13) bzw. Wärmestausegmentplatten gebildeten Plattformen (16) Axialkanäle (17) vorhanden
sind, dass ein oder mehrere der Hohlräume (9) mit den Axialkanälen (17) in der Rotorperipherie
über die Verbindungsöffnungen (18) in Verbindung stehen und dass sich der mindestens
eine Hohlraum (9) zwischen den Rotorscheiben (7,8) zumindest jenseits eines gewissen
radialen Abstandes (R2) von der Rotorachse (10) kontinuierlich zu den Verbindungöffnungen
(18) hin verjüngt.
2. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Achse (10) des
Rotors (6) ein zentraler Kühlluftzufuhrkanal (20) vorgesehen ist.
3. Gasturbine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Rotor-Kühlluftzufuhrkanal
(20) von der Stirnseite (19) des stromabwärts liegenden Rotorendes ausgeht und dass
die Kühlluft dort in ihn eingespeist wird.
4. Gasturbine nach Anspruch 3 und mit einem Abgasdiffusor (4), welcher einen das stromabwärts
liegende Rotorende aufnehmenden Innenring (24), einen Aussenring (23) sowie Innen-
und Aussenring miteinander verbindende Hohlrippen (22) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kühlluft in wenigstens einer Kühlluftleitung (21) durch wenigstens eine der
Hohlrippen (22) zum stromabwärts liegenden Rotorende geführt wird.
5. Gasturbine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlluft
am Mittelteil des Verdichters (1) abgezapft wird.
6. Gasturbine nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und bei welcher die einzelnen Rotorscheiben
(7,8) in ihren Randzonen jeweils über eine ringförmig verlaufende Schweissnaht (12)
miteinander verschweisst sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweissnaht (12)
jeweils gegenüber den genannten Verbindungsöffnungen (18) axial versetzt angeordnet
ist.
7. Gasturbine nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der radiale Abstand
(R1) von der Rotorachse (10), von dem die Verbindungsöffnungen (10) ausgehen, grösser
ist als der radiale Abstand (R3), an dem die Wurzel der Schweissnaht (12) angeordnet
ist.
1. Single-shaft stationary gas turbine for electricity generation, having a bladed rotor
(6) welded together from a plurality of discs (7, 8), hollow spaces (9) being present
between the discs (7, 8), one or more of the hollow spaces (9) being connected to
the periphery of the rotor via connecting openings (18) and the connecting openings
(18) mentioned in the at least one hollow space (9) starting where the hollow space
(9) has its maximum radial distance (R1) from the rotor centre line (10), characterized
in that axial passages (17) are present in the periphery of the rotor between the
rotor surface (15) and platforms (16) formed by the rotor blades (13) and segmental
heat barrier plates, in that one or more of the hollow spaces (9) are in connection
with the axial passages (17) in the periphery of the rotor by means of the connecting
openings (18) and in that the at least one hollow space (9) between the rotor discs
(7, 8) becomes continuously narrower towards the connecting openings (18) at least
beyond a certain radial distance (R2) from the rotor centre line (10).
2. Gas turbine according to Claim 1, characterized in that a central cooling air supply
passage (20) is provided along the centre line (10) of the rotor (6).
3. Gas turbine according to Claim 2, characterized in that the central rotor cooling
air supply passage (20) starts from the end surface (19) of the downstream end of
the rotor and in that the cooling air is fed into it there.
4. Gas turbine according to Claim 3 and having an exhaust gas diffuser (4) which has
an inner ring (24) accommodating the downstream end of the rotor, an outer ring (23)
and hollow ribs (22) connecting inner ring and outer ring together, characterized
in that the cooling air is guided in at least one cooling air conduit (21) through
at least one of the hollow ribs (22) to the downstream end of the rotor.
5. Gas turbine according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the cooling air
is tapped at the central part of the compressor (1).
6. Gas turbine according to one of Claims 1 to 4 and in which the individual rotor discs
(7, 8) are respectively welded together at their edge zones by means of a weld seam
(12) extending as an annulus, characterized in that each weld seam (12) is arranged
offset axially relative to the connecting openings (18) mentioned.
7. Gas turbine according to Claims 1 and 6, characterized in that the radial distance
(R1) from the rotor centre line (10), from which the connecting openings (10) [sic]
start is larger than the radial distance (R3) at which the bottom of the weld seam
(12) is arranged.
1. Turbine à gaz stationnaire, à un seul arbre, pour la production de courant avec un
rotor à aubes (6) composé de plusieurs disques (7, 8) assemblés par
soudage, dans laquelle il existe des espaces creux (9) entre les disques (7, 8), dans
laquelle un ou plusieurs des espaces creux (9) se trouve en communication avec la
périphérie du rotor par des ouvertures de communication (18) et lesdites ouvertures
de communication (18) se placent dans ledit au moins un espace creux (9) à un endroit
où l'espace creux (9) présente sa plus grande distance radiale (R1) par rapport à l'axe (10) du rotor, caractérisée en ce que des canaux axiaux (17)
sont présents dans la périphérie du rotor entre la surface (15) du rotor et des plates-formes
(16) formées par les aubes (13) du rotor ou des plaques segmentées d'accumulation
de chaleur, en ce qu'un ou plusieurs des espaces creux (9) est en communication avec
les canaux axiaux (17) dans la périphérie du rotor par les ouvertures de communication
(18) et en ce que ledit au moins un espace creux (9) entre les disques (7, 8) du rotor
se rétrécit de façon continue depuis l'axe (10) du rotor vers les ouvertures de communication
(18) au moins au-delà d'une certaine distance radiale (R2).
2. Turbine à gaz suivant la revendication 1, caractérisée en ce qu'il est prévu un canal
central (20) d'amenée d'air de refroidissement le long de l'axe (10) du rotor (6).
3. Turbine à gaz suivant la revendication 2, caractérisée en ce que le canal central
(20) d'amenée d'air de refroidissement part de la face frontale (19) située à l'extrémité
aval du rotor et en ce que l'air de refroidissement lui est fourni en cet endroit.
4. Turbine à gaz suivant la revendication 3 et avec un diffuseur des gaz d'échappement
(4), qui présente un anneau intérieur (24) recevant l'extrémité aval du rotor, un
anneau extérieur (23) ainsi que des nervures creuses (22) reliant l'un à l'autre l'anneau
intérieur et l'anneau extérieur, caractérisée en ce que l'air de refroidissement est
conduit à l'extrémité aval du rotor dans au moins une conduite d'air de refroidissement
(21) à travers au moins une des nervures creuses (22).
5. Turbine à gaz suivant l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que l'air
de refroidissement est soutiré dans la partie centrale du compresseur (1).
6. Turbine à gaz suivant l'une des revendications 1 à 4 et dans laquelle les différents
disques (7, 8) du rotor sont soudés l'un à l'autre dans leurs zones de bord au moyen
d'un cordon de soudure (12) réalisé en anneau, caractérisée en ce que le cordon de
soudure (12) est légèrement décalé en direction axiale par rapport aux ouvertures
de communication (18) respectives.
7. Turbine à gaz suivant les revendications 1 et 6, caractérisée en ce que la distance
radiale (R1) à partir de l'axe (10) du rotor, d'où partent les ouvertures de communication (18),
est plus grande que la distance radiale (R3) à laquelle est disposée la racine du cordon de soudure (12).

