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(11) |
EP 0 637 467 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.04.1997 Patentblatt 1997/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.06.1994 |
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Kalander zum Auftragen wachshaltiger Dispersionen
Calander for applying wax dispersions
Calandre pour l'application de dispersions de cire
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DK ES FR GB GR IT LI NL PT |
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Priorität: |
07.07.1993 DE 4322644 21.12.1993 DE 9319666 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.02.1995 Patentblatt 1995/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Billhöfer Maschinenfabrik GmbH |
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D-90449 Nürnberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Matschkur, Götz, Lindner
Patent- und Rechtsanwälte |
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Postfach 11 91 09 90101 Nürnberg 90101 Nürnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
BE-A- 536 400
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GB-A- 973 275
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Kalander zum Auftragen einer Dispersion mit
Festharzen, Wachsdispersionen und Oberflächenmitteln auf Bahnen oder insbesondere
Bogen, mit einer beheizbaren Kalanderwalze, wenigstens einer am Einlauf der Bahn oder
des Bogens angeordneten Gegendruckwalze und einer in Rotationsrichtung der Kalanderwalze
gegenüber der Gegendruckwalze versetzten, vorzugsweise als Saugwalze ausgebildeten,
Abnahmewalze, sowie ggf. einem im Auslaufspalt angeordneten Luftrakel.
[0002] Derartige Kalander ermöglichen es, durch das Anschmelzen eines auf die Bahnen oder
Bogen aufgetragenen Kalanderlacks an der spiegelnden Oberfläche der Kalanderwalze
einen Spiegelglanz zu erzielen. Bei derartigen Kalandern - man vergleiche beispielsweise
die DE-OS 35 35 685 A1 - sind dabei Kalanderwalzendurchmesser von etwa 450 mm und
Durchmesser der Gegendruckwalze von unter 200 mm üblich. Darüber hinaus ist es auch
gängig, die Abnahmewalze in kurzem Abstand, d.h. weniger als etwa 90° am Umfang versetzt,
hinter der Gegendruckwalze anzuordnen.
[0003] Beim Auftragen insb. wässriger Dispersionen mit Festharzen, Wachsdispersionen und
Oberflächenmitteln, die bei geringem Flächenauftrag auch noch den Vorteil haben, ohne
Schadstoffe, wie organische Lösungsmittel, auszukommen, ergeben sich aber bei Verwendung
der üblichen Kalander Schwierigkeiten, da die für Kalandrierungen üblichen und gewünschten
hochglänzenden Oberflächen nicht erzielt werden können, oder aber die Durchsatzgeschwindigkeiten
so niedriggehalten werden müssen, daß ein wirtschaftliches Arbeiten nicht mehr möglich
ist.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kalander der eingangs genannten
Art so auszugestalten, daß auch bei Verwendung der angesprochenen speziellen Dispersionen
mit hohen Durchlaufgeschwindigkeiten ein Spiegelglanz der kalandrierten Lackoberfläche
erzielt werden kann.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß eine oder mehrere Gegendruckwalzen
vorgesehen sind, daß die Durchmesser der Kalanderwalze und/oder der Gegendruckwalzen
sowie ihr gegenseitiger Anpreßdruck so ausgewählt sind, daß die Druckstreifenbreite
ihrer gegenseitigen Anlage je Gegendruckwalze zwischen 20 mm und 45 mm, vorzugsweise
etwa 35 mm beträgt, und daß die Rotationsgeschwindigkeit der Kalanderwalze bezogen
auf ihren Durchmesser und die Versetzung der Abnahmewalze gegenüber der ersten Gegendruckwalze
so gewählt sind, daß sich eine Verweilzeit der Bahn bzw. Bogen an der Kalanderwalze
bzw. dem Endlosband bei einem Bandkalander zwischen Einlaufspalt und Auslaufspalt
von ca. 2 bis 12 sec., vorzugsweise 6 bis 7 sec., ergibt.
[0006] Durch die erfindungsgemäßen, gegenüber herkömmlichen Kalandern erheblich vergrößerten
Durchmesser der Kalanderwalze und der Gegendruckwalze auf ca. 1000 mm bei der Kalanderwalze
und etwa 400 bis 500 mm bei der Gegendruckwalze ergibt sich bei einem bevorzugten
Druck zwischen 10 und 20 t die angesprochene große Druckstreifenbreite von bevorzugt
etwa 35 mm, die eine Initialzündung für den speziellen Dispersionslack mit Wachsen
bewirkt, derart, daß der Lack tatsächlich während des Durchlaufs durch diese große
Druckstreifenbreite anschmilzt und sich der gewünschte Spiegelglanz ausbilden kann.
[0007] Von besonderer Bedeutung ist dabei auch, daß auch nach dieser Initialzündung des
Schmelzvorgangs und der Spiegelglanzausbildung im Bereich der Anlage der Gegendruckwalze
an der Kalanderwalze die Bahn bzw. der Bogen noch relativ lange mit der geheizten
Oberflache der Kalanderwalze in Kontakt bleibt, wozu gemäß der letzten Merkmalsgruppe
des Patentanspruchs 1 vorgesehen ist, daß die Rotationsgeschwindigkeit der Kalanderwalze
bezogen auf ihren Durchmesser und die Versetzung der Abnahmewalze gegenüber der Gegendruckwalze
so gewählt sind, daß sich eine Verweilzeit der Bahn bzw. Bogen an der Kalanderwalze
zwischen Ein- und Auslauf von ca. 2 bis 12 sec., vorzugsweise 6 bis 7 sec., ergibt.
Dabei kann der Versetzungswinkel der Abnahmewalze zur Gegendruckwalze auch kleiner
als 180° sein, sofern der Durchmesser der Kalanderwalze derart dimensioniert ist und
die darauf bezogene Rotationsgeschwindigkeit der Kalanderwalze so eingestellt ist,
daß die für die Ausbildung der Beschichtungseigenschaften nötige Verweilzeit erreicht
wird und der Laufweg ausreichend lang ist.
[0008] Zur Erhöhung der Verweilzeit der Bögen an der geheizten Kalanderfläche ist es auch
möglich, einen Bandkalander zu verwenden, bei dem um die Kalanderwalze und eine davon
beabstandete Umlenkwalze ein endloses Stahlband umläuft, wobei dieses ggf. auf der
Strecke zwischen der Kalanderwalze und der Umlenkwalze noch zusätzlich von hinten,
beispielsweise durch eine Infrarotheizeinrichtung, beheizt werden kann. Bei einem
solchen Bandkalander liegen dann die Gegendruckwalzen an der Kalanderwalze an und
die Abnahmewalze an der Umlenkwalze, selbstverständlich jeweils unter Zwischenordnung
des Endlos-Stahlbandes.
[0009] Dabei hat es sich gezeigt, daß ein Laufweg der Bahn bzw. des Bogens zwischen Gegendruckwalze
und Abnahmewalze von ca. 2 m sehr gute Ergebnisse auch bei relativ hohen Laufgeschwindigkeiten
ergibt, wobei diese 2 m Laufweg bei einer Gegendruckwalze von 1000 mm Durchmesser
problemlos erreicht werden können.
[0010] Bei Vorsehen von mehreren Andruckwalzen, die auf die Strecke zwischen der ersten
Andruckwalze und der Abnahmewalze verteilt angeordnet sind, kann ggf. der Anpreßdruck
verringert sein, da dann die angesprochene Initialzündung für den speziellen Dispersionslack
nicht von der einen Andruckwalze allein aufgebracht werden muß, sondern auch die zusätzlichen
Andruckwalzen dazu beitragen können.
[0011] Ein erfindungsgemäßer Kalander eignet sich ganz besonders zur Verarbeitung von Kalanderlacken
auf der Basis wässriger Styrol/Acrylatdispersionen, wie sie beispielsweise unter der
Bezeichnung Wikolith VP 302 im Handel sind.
[0012] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Walzenkalander, und
- Fig. 2
- einen schematischen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Bandkalander.
[0013] Dabei bezeichnet 1 die Bogenzuführung, auf der die Bogen - anstelle von Bogen könnten
auch Bahnen verarbeitet werden, doch ist das erfindungsgemäße Kalandrierverfahren
bevorzugt für Bogen anwendbar - nach dem Auftrag der wässrigen wachshaltigen Dispersion
über die Gegendruckwalze 2 laufen, wobei sie von einer Bogenführung 3 über die erste
Gegendruckwalze 2 geführt werden. Anschließend gelangen die Bogen in den Einlaufspalt
4 zwischen der Gegendruckwalze 2 und der Kalanderwalze 5, wobei die Kalanderwalze
einen Durchmesser von etwa 1000 mm und die Gegendruckwalze einen solchen von etwa
400 bis 500 mm aufweist und der Anpreßdruck der Gegenwalze an die Kalanderwalze ca.
15 t beträgt, so daß sich eine Druckstreifenbreite b von bevorzugt > 35 mm ergibt,
was bei einer Temperatur der Kalanderwalze ab ca. 100°C eine ausreichende Initialzündung
für die Dispersionsschicht ergibt, was bei einer Temperatur der Kalanderwalze ab ca.
100°C eine ausreichende Initialzündung für die Dispersionsschicht ergibt, so daß diese
schmilzt und im Anschluß während des Kontakts an der Kalanderwalze bis zur Abnahmewalze
6 sich der gewünschte Spiegelglanz ausbilden kann. Um den Spiegelglanz noch zu verbessern
und dabei ggf. den Durchmesser und den Andruck der Gegendruckwalzen kleiner halten
zu können wäre es möglich, ggf. weitere, gestrichelt dargestellte Gegendruckwalzen
2' vorzusehen. Die Versetzung der Abnahmewalze 6, die bevorzugt als Saugwalze ausgebildet
ist, wobei das Ablösen der Bogen von der Kalanderwalze zusätzlich durch ein Luftrakel
7 unterstützt wird, beträgt bei dem Walzenkalander nach Fig. 1 mehr als 180°, so daß
sich auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten der Bogen eine Anlagedauer der Bogen an
der Kalanderwalze 5 von 6 bis 7 sec. ergibt. Anschließend gelangen die Bogen auf die
Bänderauslage 8, über der wiederum ein Kühlgebläse 9 angeordnet ist. Auch die Bänderauslage
ist dabei bevorzugt mit Saugbändern ausgerüstet, obgleich selbstverständlich sowohl
die Abnahmewalze 6 als auch die Bänderauslage 8 einfache Gummiwalzen oder Gummibänder
umfassen könnten, die für viele Anwendungszwecke, also für eine ganze Reihe von Bogenmaterialien
und Bogenstärken, durchaus ausreichen, um in Verbindung mit einem Luftrakel ein sauberes
Ablösen der Bogen von der Kalanderwalze und ihren Transport auf der Bänderauslage
sicherzustellen.
[0014] Die Fig. 2 zeigt schematisch einen erfindungsgemäß ausgebildeten Bandkalander, bei
dem neben der Kalanderwalze 5' ein Endlos-Stahlband 5''' vorgesehen ist, das um die
Kalanderwalze 5' und eine beabstandete Umlenkwalze 5'' umläuft Die Gegendruckwalzen
2, 2' drücken dabei - unter Zwischenordnung selbstverständlich des Endlos-Stahlbandes
5''' - an der Kalanderwalze 5' an, während die Abnahmewalze 6 an der Umlenkwalze 5''
anliegt. Bei ggf. zusätzlicher Heizung des Stahlbandes 5''' durch eine Infrarotheizvorrichtung
11 von rückwärts auf dem Weg zwischen der Kalanderwalze 5' und der Umlenkwalze 5''
ergibt sich eine sehr einfache Möglichkeit der Verlängerung der Anlagestrecke und
auch der Anlagezeit an der heißen, im vorliegenden Fall durch das Endlos-Stahlband
5''' gebildeten Kalanderoberfläche.
1. Kalander zum Auftragen einer Dispersion mit Festharzen, Wachsdispersionen und Oberflächenmitteln
auf Bahnen oder insb. Bogen, mit einer beheizbaren Kalanderwalze, wenigstens einer
am Einlauf der Bahn oder des Bogens angeordneten Gegendruckwalze und einer in Rotationsrichtung
der Kalanderwalze gegenüber der Gegendruckwalze versetzten, vorzugsweise als Saugwalze
ausgebildeten, Abnahmewalze, sowie ggf. einem im Auslaufspalt angeordneten Luftrakel,
dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Gegendruckwalzen vorgesehen sind, daß
die Durchmesser der Kalanderwalze (5) und/oder der Gegendruckwalzen (2) sowie ihr
gegenseitiger Anpreßdruck so ausgewählt sind, daß die Druckstreifenbreite (b) ihrer
gegenseitigen Anlage je Gegendruckwalze zwischen 20 mm und 45 mm, vorzugsweise etwa
35 mm, beträgt, und daß die Rotationsgeschwindigkeit der Kalanderwalze (5) bezogen
auf ihren Durchmesser und die Versetzung der Abnahmewalze (6) gegenüber der ersten
Gegendruckwalze (2) so gewählt sind, daß sich eine Verweilzeit der Bahn bzw. Bogen
an der Kalanderwalze (5) bzw. dem Endlosband (5''') bei einem Bandkalander zwischen
Einlaufspalt (4) und Auslaufspalt (10) von ca. 2 bis 12 sec., vorzugsweise 6 bis 7
sec., ergibt.
2. Kalander nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versetzung der Abnahmewalze
(6) gegenüber der ersten Gegendruckwalze (2) mehr als 180° beträgt.
3. Kalander nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er als Bandkalander mit einem
um die Kalanderwalze (5') und eine Umlenkwalze (5'') umlaufenden Endlos-Metallband
(5''') ausgebildet ist, wobei die Gegendruckwalzen (2, 2') an der Kalanderwalze (5)
und die Abnahmewalze an der Umlenkwalze (5'') anliegen.
4. Kalander nach Anspruch 3, dadurch gekennzecihnet, daß das Endlos-Metallband (5''')
zwischen der Kalanderwalze (5') und der Umlenkwalze (5'') von rückwärts, vorzugsweise
durch eine Infrarot-Strahlungsheizung (11), beheiztbar ist.
5. Kalander nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kalanderwalze
(5) einen Durchmesser von ca. 1000 mm und die Gegendruckwalzen (2) einen Durchmesser
von ca. 400 bis 500 mm besitzen.
6. Kalander nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzecihnet, daß der Anpreßdruck
der Gegendruckwalzen (2, 2') an der Kalanderwalze (5) 10 bis 20 t, vorzugsweise 15
t, beträgt.
7. Kalander nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufweg
der Bahn bzw. des Bogens zwischen der ersten Gegendruckwalze (2) und der Abnahmewalze
(6) ca. 2 m beträgt.
8. Kalander nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch seine Verwendung zur
Verarbeitung von Kalanderlacken auf der Basis wässrige Styrol/Acrylatdispersionen.
1. Calender for applying a dispersion comprising solid resins, wax dispersions and surface
agents to strips or in particular sheets, having a heatable calendering roller, at
least one counterpressure roller disposed at the inlet of the strip or sheet, and
a removal roller offset relative to the counterpressure roller in the rotation direction
of the calendering roller and formed preferably as a suction roller, as well as optionally
an air squeegee disposed in the outlet gap, characterised in that one or more counterpressure
rollers are provided, in that the diameters of the calendering roller (5) and/or of
the counterpressure rollers (2) and their mutual contact pressure are so selected
that the pressure strip width (b) of their mutual contact per counterpressure roller
is between 20 mm and 45 mm, preferably 35 mm, and in that the speed of rotation of
the calendering roller (5) relative to its diameter and the offset of the removing
roller (6) relative to the first counterpressure roller (2) are so selected that a
dwell time of the strip or sheet on the calendering roller (5) or the endless belt
(5''') in a belt calender between the inlet gap (4) and the outlet gap (10) is from
approx. 2 to 12 sec., preferably 6 to 7 sec..
2. Calender according to claim 1, characterised in that the offset of the removing roller
(6) from the first counterpressure roller (2) is more than 180°.
3. Calender according to claim 1, characterised in that it is formed as a strip calender
with an endless metal strip (5''') revolving around the calendering roller (5') and
a deflection roller (5''), the counterpressure rollers (2, 2') abutting the calendering
roller (5), and the removing roller the deflection roller (5'').
4. Calender according to claim 3, characterised in that the endless metal strip (5''')
is heatable between the calendering roller (5') and the deflection roller (5'') from
the back, preferably by an infrared radiation heater (11).
5. Calender according to one of claims 1-4, characterised in that the calendering roller
(5) has a diameter of approx. 1000 mm and the counterpressure roller (2) has a diameter
of approx. 400 to 500 mm.
6. Calender according to one of claims 1 to 5, characterised in that the contact pressure
of the counterpressure rollers (2, 2') on the calendering roller (5) is 10 to 20 t,
preferably 15 t.
7. Calender according to one of claims 1 to 6, characterised in that the travel distance
of the strip or sheet between the first counterpressure roller (2) and the removing
roller (6) is approx. 2 m.
8. Calender according to one of claims 1 to 7, characterised by its use for processing
calendering varnishes with an aqueous styrene/acrylate dispersion as a base.
1. Calandre pour le dépôt d'une dispersion comportant des résines solides, des dispersions
de cire et des agents tensio-actifs, sur des bandes ou notamment sur des feuilles,
comportant un cylindre de calandre pouvant être chauffé, au moins un cylindre de contre-pression
disposé à l'entrée de la bande ou de la feuille, et un cylindre récepteur qui est
décalé dans le sens de rotation du cylindre de calandre, par rapport au cylindre de
contre-pression et est réalisé, de préférence, sous la forme d'un cylindre d'aspiration,
ainsi que, éventuellement, une racle d'air disposée dans la fente de sortie, caractérisée
en ce qu'un ou plusieurs cylindres de contre-pression sont prévus, en ce que les diamètres
du cylindre de calandre (5) et/ou des cylindres de contre-pression (2) ainsi que leur
pression de serrage mutuelle sont choisis de telle sorte que la largeur de bande d'impression
(b) lors de leur application mutuelle possède, pour chaque cylindre de contre-pression,
une valeur comprise entre 20 mm et 45 mm, de préférence égale à environ 35 mm, et
en ce que la vitesse de rotation du cylindre de calandre (5), rapportée à son diamètre,
et le décalage du cylindre récepteur (6) par rapport au premier cylindre de contre-pression
(2) sont choisis de telle sorte qu'il en résulte un temps de séjour de la bande ou
de la feuille sur le cylindre de calandre (5), ou sur la bande sans fin (5''') pour
une calandre à bande, entre la fente d'entrée (4) et la fente de sortie (10), d'environ
2 à 12 s, de préférence de 6 à 75.
2. Calandre selon la revendication 1, caractérisée en ce que le décalage du cylindre
récepteur (6) par rapport au premier cylindre de contre-pression (2) est supérieur
à 180°.
3. Calandre selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'elle est réalisée sous la
forme d'une calandre à bande comportant une bande métallique sans fin (5''') circulant
autour du cylindre de calandre (5') et d'un cylindre de renvoi (5''), les cylindres
de contre-pression (2,2') s'appliquant contre le cylindre de calandre (5), et le cylindre
récepteur s'appliquant contre le cylindre de renvoi (5'').
4. Calandre selon la revendication 3, caractérisée en ce que la bande métallique sans
fin (5'''), entre le cylindre de calandre (5') et le cylindre de renvoi (5''), peut
être chauffée par l'arrière, de préférence par un chauffage à rayonnement infrarouge
(11).
5. Calandre selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le cylindre
de calandre (5) possède un diamètre d'environ 1000 mm et les cylindres de contre-pression
(2) possèdent un diamètre d'environ 400 à 500 mm.
6. Calandre selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la pression
de serrage des cylindres de contre-pression (2,2') contre le cylindre de calandre
(5) est de 10 à 20 t et, de préférence, de 15 t.
7. Calandre selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le trajet de
déplacement de la bande ou de la feuille entre le premier cylindre de contre-pression
(2) et le cylindre récepteur (6) est égale à environ 2 m.
8. Calandre selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée par son utilisation pour
le traitement de laques de calandre sur la base de dispersions aqueuses styrène/acrylate.
