| (19) |
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(11) |
EP 0 637 645 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.02.1998 Patentblatt 1998/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.07.1994 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E01B 1/00 |
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| (54) |
Feste Fahrbahn für Schienengebundenen Verkehr
Rigid railroad-base
Voie rigide pour circulation sur rails
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
02.08.1993 DE 4325869 21.03.1994 DE 4409653 03.05.1994 DE 4415574 23.06.1994 DE 4421985
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.02.1995 Patentblatt 1995/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Wayss & Freytag Aktiengesellschaft |
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D-60486 Frankfurt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 516 612 DE-A- 4 007 710
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EP-A- 0 549 559 GB-A- 1 180 740
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- ETR EISENBAHNTECHNISCHE RUNDSCHAU Bd. 35, Nr. 9, DARMSTADT (DE), Seiten 601 - 606
EISENMANN 'Neuere Entwicklungen im Schienenbahnbau'
- ETR EISENBAHNTECHNISCHE RUNDSCHAU, Bd. 41, no.11, November 1992 DARMSTADT (DE), Seiten
753-758, XP 000195197 OBERWEILER & OSSWALD 'Die Forschungsprojekte zur Entwicklung
der Festen Fahrbahn'
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft feste Fahrbahnen für schienengebundenen Verkehr, wie sie im
Oberbegriff der Ansprüche 1 und 24 beschrieben sind.
[0002] Der schienengebundene Verkehr benötigt feste Fahrbahnen, beispielsweise für Hochgeschwindigkeitsstrecken
bei denen besonders hohe Anforderungen an die Lagestabilität und dabei wiederum besonders
an die Stabilität gegen seitliche Verschiebungen der Gleise gestellt werden, wie sie
bei üblicher Schotterbettung des Gleises nicht erreichbar sind.
[0003] Es sind zahlreiche Konstruktionen fester Fahrbahnen für schienengebundenen Verkehr
bereits bekannt. Der vorliegenden Erfindung am nächsten kommt eine feste Fahrbahn,
wie sie in der DE-A-41 13 566 beschrieben ist.
[0004] Die Schwellen müssen auf der Tragschicht mindestens in Richtung der Schwellenlängsachse
- d.h. quer zur Gleisachse - elastisch aber unverschieblich gehalten sein. Zudem sollte
auch das Gleis in definierten Lagern vertikal beweglich auf der Tragschicht gehalten
sein, um vertikale Relativbewegungen zwischen Tragschicht und Schwelle, die bei jeder
Befahrung des Gleises durch elastische Verformung der Zwischenlage zwischen Schwelle
und Tragschicht auftreten, jedoch auch durch die Schienenverformung aus Vor- und Nachlaufwelle
möglich sind, auf Dauer schadlos aufnehmen zu können.
[0005] Bei der bekannten festen Fahrbahn ist der Zwischenraum zwischen den Flanken des Querkraftsockels
und den zugeordneten Seitenflächen der Aussparung, die bei dieser Konstruktion zwangsläufig
die Schwelle auf ihre volle Breite durchschneidet und damit ihre statische Höhe und
ihre Tragfähigkeit mindert, schwer zugänglich. Der Querkraftsockel ist dabei im Regelfall
als mit straßenbauüblichen Mitteln paßgenau für die entsprechende Ausnehmung in der
Schwelle herstellbar gedacht. Ein Verguß dieses Zwischenraumes ist zwar für die Verwendung
von Biblockschwellen angedacht, jedoch nicht grundsätzlich vorgesehen.
[0006] Bei dieser aus DE-A-41 13 566 bekannten festen Fahrbahn wird daher die schlechte
Zugänglichkeit einer möglichen Vergußfuge und das Fehlen einer vertikalen, geführten
Bewegbarkeit der Schwelle als nachteilig empfunden.
[0007] Der Verguß des Zwischenraumes zwischen Schwelle und Querkraftsockel gewährleistet
nicht mit Sicherheit eine dauerhafte vertikale Beweglichkeit. Es besteht die Gefahr,
daß der Verguß durch Altern versprödet. Die unabdingbare horizontale Verdübelung wäre
auf Dauer mindestens gefährdet. Die Überprüfung oder ein Nachvergießen des Zwischenraumes
ist wegen seiner eingeschränkten Zugänglichkeit schwierig. Ein zerstörungsfreies Abheben
des Gleisrostes im Reparaturfall ist wegen der Verklebung von Schwelle und Querkraftsockel
nicht möglich.
Eine ohne Verguß paßgenau gedachte Herstellung des Querkraftsockels ist in der Praxis
nicht möglich.
[0008] Aus der EP-A-0 516 612 ist eine weitere feste Fahrbahn für schienengebundenen Verkehr
bekannt, bei der die Schienen auf Tragplatten montiert sind, die ihrerseits auf einer
Fundamentplatte aufliegen. Tragplatten und Fundamentplatte sind wechselseitig mit
dübelartigen Fortsätzen, die in entsprechende Ausnehmungen eingreifen, miteinander
verzahnt. Die Fugen zwischen Fundamentplatte und Tragplatte sind mit plastischen und/oder
elastischem Material gefüllt. Die Füllung läßt eine begrenzte vertikale Bewehrung
des Gleises auf der Tragplatte zu. Sie ist jedoch ohne hohen Aufwand unzugänglich
und nicht kontrollierbar. Ihre Funktionsfähigkeit in Bezug auf eine unverschiebbare
Fixierung des Gleises horizontal senkrecht zu seiner Achse und auf eine dauerhafte
vertikale Beweglichkeit des Gleises muß bezweifelt werden.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, die vorbeschriebenen Mängel der bekannten festen Fahrbahnen
in verschiedenen Lösungsvorschlägen ganz oder teilweise zu beseitigen, mindestens
jedoch die bekannte Lösung weiterzuentwickeln und zu verbessern.
[0010] Es werden selbständige nebengeordnete Lösungen, die mindestens einzelne der genannten
Nachteile vermeiden, vorgeschlagen.
Die Aufgabe wird gelöst durch feste Fahrbahnen, wie sie in den kennzeichnenden Merkmalen
der Ansprüche 1 und 24 beschrieben sind. Die Ansprüche 1 und 24 beschreiben die
grundlegenden übergreifenden Konstruktionsmerkmale der neuen Lösungen. Ausgestaltungen
sind in den Ansprüchen 2 bis 23, und 25 - 36 beschrieben.
[0011] Anspruch 1 beschreibt eine feste Fahrbahn bei der für mindestens einen Teil der Schwellen
einzelne, jede Schwelle gesondert haltende, dübelartige Vorrichtungen vorgesehen sind.
[0012] Anspruch 24 beschreibt eine feste Fahrbahn bei der die dübelartige Vorrichtung, die
die Schwelle auf der Tragschicht horizontal unverschieblich hält, ein vorgefertigtes
und an die Schwelle - bereits bei deren Herstellung - anformbares zapfenförmiges Element
ist. Die vertikale Beweglichkeit wird bei dieser Lösung durch einen vertikal gleitfähig
in der Ausnehmung der Tragschicht eingegossenen Elastomereschuh erreicht.
[0013] Zweckmäßige Ausgestaltungen der Tragschicht sind in den Unteransprüchen 2 - 8, Ausgestaltungen
der Dübel in den Unteransprüchen 9 - 23 und 25 - 35 beschreiben. Dübel nach Anspruch
11 können aus unterschiedlichen Materialien, z.B. Beton, Kunstharz, Stahl oder Keramik
hergestellt sein.
[0014] Anspruch 36 gibt einen Vorschlag für eine wirtschaftliche Verwendung von dübelartigen
Vorrichtungen in einer festen Fahrbahn. Die die Schwellen in ihrer Längsachse haltenden
dübelartigen Vorrichtungen müssen lediglich in der Anzahl am Gleis angeordnet sein,
die den zu erwartenden, auf das Gleis wirkenden, horizontalen Kräften entspricht.
Es kann daher genügen sie lediglich an einzelnen, zweckmäßig in gleichem Abstand liegenden
Schwellen, zwischen Schwellen ohne Verdübelung vorzusehen. Vornehmlich bei Biblockschwellen
empfiehlt sich die Anordnung der Vorrichtung wechselseitig an einem der beiden Enden
der Schwelle.
[0015] An der Schwelle außen montierbare dübelartige Vorrichtungen, wie sie beispielsweise
in den Ansprüchen 31 - 35 beschrieben sind, eignen sich auch dazu, das Gleis für einen
begrenzten Zeitraum während der Gleismontage starr und unverschieblich in der Sollage
so lange zu fixieren, bis der Vergußmörtel ausreichend erhärtet ist. Dazu muß man
an ihnen die vertikale Beweglichkeit zwischen Schwelle und Tragschicht temporär an
den entsprechenden Vorrichtungsteilen - beispielsweise durch Verschraubung mit den
anliegenden Bauteilen Schwelle (Ansprüche 31,34,35) bzw. Tragschicht (Anspruch 32)
- aufheben. Veränderungen der Gleisachse während der Montage - beispielsweise durch
Temperatursprünge - können so verhindert werden. Nach Erhärtung des Vergußmörtels
werden die Verschraubungen gelöst und die dübelartigen Vorrichtungen können in vorgesehener
Weise arbeiten.
[0016] Ohne oder mit nur sehr geringfügigen Änderungen sind normale Schwellen auch bei festen
Fahrbahnen mit Vorrichtungen nach den Ansprüchen 24,25 - 30 u. 31 - 35 einsetzbar.
Soweit dabei stählerne Verbindungselemente verwendet werden, haben sie den Nachteil
größerer Korrosionsanfälligkeit bei Normalstahl oder höherer Kosten bei Edelstahl
und benötigen z.T. einen höheren Zeitaufwand beim Einbau vor Ort.
[0017] Weisen die dübelartigen Vorrichtungen genügend geringe Querschnittsabmessungen auf,
können sie in geschlossenen Ausnehmungen in der Schwelle angeordnet werden, die seitlich
in Längsachse der Schwelle noch ausreichend Betonquerschnitt belassen, um darin Spannstäbe
durchzuführen. Bei den für die feste Fahrbahn verwendeten Schwellen kann dann Bauhöhe
eingespart werden. Vorteilhafte Lösungen für Vorrichtungen, die diese Bedingungen
leicht erfüllen, sind vornehmlich dollenförmige Vorrichtungen nach den Ansprüchen
25 - 30.
[0018] Die Rohrhülse, in dem der Dollen eines dollenartigen Dübels geführt ist, wird nach
Montage des Dübels zum Schutz gegen Eindringen von Tagwasser zweckmäßig mit einem
Deckel verschlossen.
[0019] Für Dübelkörper nach den Ansprüchen 9 - 23 wird in der Regel ein durchgehender Schlitz
in der Schwelle zweckmäßig sein, der eine Verminderung der statischen Höhe der Schwelle
im Schlitzbereich bewirkt und damit eine Vergrößerung der Schwellenhöhe nötig macht.
Diese kann u.U. zur Erhöhung des Schwellengewichtes und zur Stabilisierung der Gleislage
erwünscht sein.
[0020] Dübelkörper mit einem Verformungslager nach den Ansprüchen 11 - 13 in Verbindung
mit den Ansprüchen 14 - 21 ermöglichen, insbesondere bei einer Ausbildung nach den
Ansprüchen 19 - 21, in einem durchgehenden Schlitz eine erwünschte elastische Nachgiebigkeit
des Gleises auf der Tragschicht, auch in Gleisachse, als besonderen Vorteil.
[0021] Ein Schlitz gibt auch die besonders für Dübelkörper nach den Ansprüchen 14 - 21 wichtige
Möglichkeit, die Verformungslager zu inspizieren und gegebenenfalls Reparaturen durchzuführen,
ohne das Gleis dafür anheben zu müssen.
[0022] Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung sind Maßnahmen, durch die eine zeitsparende
wirtschaftliche Endmontage erreicht wird. Eine solche Maßnahme ist die Vormontierung
der Dübelkörper auf der Schwelle nach den Ansprüchen 22 u. 23.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung stellt eine feste Fahrbahn nach Anspruch 5
und 6 dar. Es kann aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen - z.B. bei Kunstbauten,
wie Brücken - zweckmäßig sein feste Fahrbahnen über Tragschichten aus Beton oder Stahl
durchzuziehen, in denen die Herstellung von Ausnehmungen für die dübelartigen Vorrichtungen
schwierig ist. Es wird für solche Fälle vorgeschlagen, eine zweite obere Lage der
Tragschicht aus bituminösem Material vorzusehen, auf der die Gleise verlegt werden.
Die Ausnehmungen für die Verankerung der Dübelkörper können zweckmäßig mit Hilfe an
sich bekannter Schneidverfahren in einem dem Schienenverlegezug unmittelbar vorauslaufenden
vorteilhaft ebenfalls vollmechanisierten Arbeitsgang in die Tragschicht eingearbeitet
werden.
[0023] Wird eine rinnenförmige Ausnehmung in der Tragschicht vorgesehen -sie ermöglicht
eine beschränkungsfreie Anordnung der Schwellen ohne Rücksicht auf gegebenenfalls
wechselnde Schwellenabstände, - z.B. in Kurven oder in Weichenbereichen, - so sind
Maßnahmen zur Einsparung von aufwendiger Vergußmasse zum Vergießen der dübelartigen
Vorrichtungen für die Wirtschaftlichkeit der Fahrbahnkonstruktion mitbestimmend. Zur
Einsparung von Vergußmasse dienen in die Ausnehmung im Bereich zwischen den Schwellenverdübelungen
eingelegte Füllkörper. Diese werden mit einem einfacheren hydraulischen Mörtel eingegossen,
der auch für sich allen zum bereichsweisen Ausgießen der Ausnehmung verwendet werden
kann. Um ein allseitiges Umfließen des Füllkörpers durch den hochwertigen Mörtel sicherzustellen
und damit das Eindringen von Tagwasser zu verhindern, können die Füllkörper mit Warzen
als Abstandhalter versehen sein. Ebenso ist das Verschließen dieser Bereiche mit Asphalt
möglich.
[0024] Allseitig sattes Umfließen des Dübelkörpers mit Vergußmörtel nach Anspruch 8 kann
durch konvexe oder konkave Ausbildung mit Entlüftungskanal der Bodenfläche des Dübelkörpers
in der Ausnehmung sichergestellt, die Güte der Einbindung des Dübelkörpers in der
Ausnehmung durch Aufrauhung und/oder Profilierung der Seitenflächen von Dübelkörper
und/oder Ausnehmung sowie durch Aufsprühen eines Haftvermittlers verbessert werden.
[0025] Die Erfindung wird durch Beispiele anhand der Figuren 1-39 erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1 - 3
- Erfindungsgemäße feste Fahrbahnen nach Anspruch 1 in Schnitten senkrecht zur Gleisachse
durch eine Schwelle.
Fig. 1 u. 3 Fahrbahnen mit Monoblockschwellen,
Fig. 2 Fahrbahn mit Biblockschwelle.
- Fig. 4 - 7
- Anordnung von Ausnehmungen für dübelartige Vorrichtungen in der Tragschicht.
Fig. 4 u. 5 für Ausnehmungen nach Anspruch 2,
Fig. 6 u. 7 für Ausnehmungen nach Anspruch 4.
- Fig. 8
- Schnitt in Gleisachse durch eine Ausnehmung 12 mit Füllkörper nach Anspruch 3.
- Fig. 9 u. 10
- Feste Fahrbahnen nach den Ansprüchen 5 und 6 in Schnitten senkrecht zur Gleisachse.
Fig. 9 Fahrbahn mit Monoblockschwelle,
Fig. 10 Fahrbahn mit Biblockschwelle.
- Fig. 11 - 14
- Feste Fahrbahn mit gegossenen Dübelkörpern in Schnitten senkrecht zur Gleisachse (Fig.
11 u. 13) und in Aufsicht (Fig. 12 u. 14).
Fig. 11 u. 12 nach Anspruch 9,
Fig. 13 u. 14 nach den Ansprüchen 9 u. 10.
- Fig. 15/1-3
- Feste Fahrbahn mit Dübelkörper nach Anspruch 11 im Schnitt senkrecht zur Gleisachse
(Fig. 15/1) und Dübelkörper gesondert in Schnitt (Fig. 15/3) und Aufsicht (Fig. 15/2).
- Fig. 16 - 21
- Dübelkörper nach den Ansprüchen 14,20 u. 21 in Schlitzen nach Anspruch 19; in horizontalen
Schnitten (Fig. 16 u. 19) sowie vertikalen Schnitten in Schwellenlängsachse (Fig.
18 u. 21) und senkrecht dazu (Fig. 17 u. 20).
- Fig. 22 u. 23
- Vormontierter Dübelkörper nach den Ansprüchen 22 u. 23 in vertikalen Schnitten senkrecht
zur Schwellenachse (Fig. 22) und in Schwellenachse (Fig. 23).
- Fig. 24 u. 25
- Feste Fahrbahn mit vorgefertigtem zapfenartigen Element nach Anspruch 24 im vertikalen
Schnitt durch die Schwellenlängsachse (Fig. 24) und in Aufsicht (Fig. 25).
- Fig. 26 u. 27
- Dübelartige Vorrichtung mit Dollen nach Anspruch 25 im vertikalen Schnitt durch die
Schwellenlängsachse (Fig. 26) und in Aufsicht (Fig. 27).
- Fig. 28 u. 29
- Dübelartige Vorrichtung mit Dollen nach den Ansprüchen 26 u. 27 im vertikalen Schnitt
durch die Schwellenlängsachse (Fig. 28) und im vertikalen Schnitt durch Schwellenlängsachse
und Tragschicht (Fig. 29).
- Fig. 30
- Dübelartige Vorrichtung mit Dollen nach Anspruch 30.
- Fig. 31 - 33
- Beispiele von dübelartigen Vorrichtungen,
Fig. 31 nach Anspruch 11,
Fig. 32 nach Anspruch 14,
Fig. 33 nach Anspruch 26.
- Fig. 34 u. 35
- Dübelartige Vorrichtung mit Dollen nach Anspruch 28,
Fig. 34 eingetrieben, in Verbindung mit Anspruch 29,
Fig. 35 eingeklebt.
- Fig. 36 - 39
- Dübelartige Vorrichtungen,
Fig. 36 nach Anspruch 31,
Fig. 37 nach Anspruch 32 und 33,
Fig. 38 nach Anspruch 34
Fig. 39 nach Anspruch 35.
Erläuterung der Bezugszahlen:
[0026] Die erfindungsgemäße feste Fahrbahn nach Anspruch 1 baut sich auf aus der Tragschicht
1 mit einer im wesentlichen ebenen Oberfläche 2 auf der Monoblockschwellen 3 (Fig.
1) oder Biblockschwellen 10 (Fig. 2) verlegbar sind. Die Schwellen 3,10 liegen in
den Bereichen 4 auf nachgiebigen Ausgleichsschichten 6 auf der Tragschicht 1 auf Zwischen
den Bereichen 4 erstreckt sich unter der Sohlfläche der Monoblockschwelle 3 der Bereich
5 in dem die Schwelle 3 nicht aufliegt und eine offene Fuge 18 bildet. Bei Monoblockschwellen
3 eignet sich dieser Bereich besonders für eine mittige Anordnung von dübelartigen
Vorrichtungen 7. Bei der Biblockschwelle 10 werden die Vorrichtungen 7 zweckmäßig
im Bereich eines Blocks 11 angeordnet. Die dübelartigen Vorrichtungen haben die Aufgabe
die quer zur Gleichachse wirkenden Horizontalkräfte aus dem Gleis in die Tragschicht
1 einzuleiten und die Schwelle 3,10 gegen seitliche Verschiebung zu halten.
[0027] Die Vorrichtungen 7 weisen einen unteren Teil 8 auf, der kraftschlüssig in der Tragschicht
1 verankert ist, und einen oberen Teil 9, der die Schwelle 3,10 widerlagerartig gegen
Verschiebungen in Schwellenlängsachse hält. Da das Gleis im Fahrbetrieb vertikale
Bewegungen ausführen kann, wird die Schwelle 3,10 zweckmäßig vertikal beweglich durch
den oberen Teil 9 der Vorrichtung 7 gehalten.
[0028] Die Vorrichtungen 7 können in unterschiedlicher Weise in der Tragschicht verankert
werden. Dollenartige Vorrichtungen 14 können unmittelbar in die Tragschicht mit eingebohrten
Klebdübeln (Fig. 35) oder eingetriebenen (Fig. 34) befestigt werden. Sie können auch
in vorgefertigten rinnenförmigen, durchlaufenden oder örtlich begrenzten Ausnehmungen
12 bzw. 13 eingegossen werden.
Um bei den durchlaufenden Ausnehmungen 12 hochwertiges Vergußmaterial 29 einzusparen,
können Füllkörper 59 in den Abschnitten 58 zwischen den Einbindungen von Vorrichtungen
7 mit geringwertigem Mörtel zum Schließen in die rinnenartige Ausnehmung 12 eingelegt
werden. Die Füllkörper können warzenartige Vorsprünge 81 aufweisen, um einen satten
Verguß des Füllkörpers zu erreichen.
[0029] Die dollenartigen Vorrichtungen 14 werden zweckmäßig in Hülsen 15 in der Schwelle
3,10 geführt. Bei einer Ausbildung nach Fig. 26 ist der Dollen 14 durch eine Aussparung
48 in einen Spreizdübel 45 eingetrieben.
[0030] Die Backen des Spreizdübels 45 werden dabei gegen die Seitenflächen der Ausnehmung
12,13 gepreßt und verankern so den Dollen. Anschließend wird eine Hülse 15 über den
Dollen geschoben, die Hülse mit Vergußmörtel 49 eingegossen und mit einem Deckel 17
gegen Eindringen von Tagwasser geschützt. Zwischen Dollen und Deckel kann auch noch
ein Schaumstoffpolster 16 eingebracht werden. Zwischen Dollen 14 und Hülse 15 kann
noch eine führende, die Gleitfähigkeit des Dollens in der Hülse verbessernde elastische
Manschette 50 eingeschoben werden. In Fig. 30 ist eine dynamische kräftedämpfende
elastische Manschette 50 außen um die Hülse 15 angeordnet. Die Hülse 15 selbst kann
aus elastischem dämpfenden Material gefertigt sein.
[0031] In Figur 28 und 29 ist eine dollenartige Vorrichtung 7 dargestellt, die vormontierbar
ist. Der in einem Ankerkörper 28 verankerte Dollen 14 weist eine die Höhe der Schwelle
3, 10 geringfügig überscheitende Länge auf. Er wird von unten durch die Hülse 15 gesteckt
bis sein oberes Ende, das mit einer Bohrung 26 versehen ist, aus der Hülse austritt.
Mit Hilfe eines Splints 27 wird die Vorrichtung in dieser Stellung bis zur Endmontage
gehalten und bei der Endmontage durch Lösen des Splints in die Ausnehmung 12,13 abgesenkt
und mit Mörtel 29 umgossen.
[0032] Figur 34 und 35 zeigen Beispiele für unmittelbar - ohne vorher hergestellte Ausnehmungen
12,13 in der Tragschicht 1 - verankerte dollenartige Vorrichtungen 7.
Nach Figur 34 wird ein Dollen 14 mit seinem unteren Teil 51 in die Tragschicht 1 durch
eine in der Schwelle 3,10 vorgesehene Hülse 15 eingetrieben. Der obere Teil 52 des
Dollens 14 hält die Schwelle gleitend in der Hülse. Zum Schutz gegen Tagwasser ist
die Hülse mit einem Deckel 17 geschlossen. Im Beispiel nach Figur 34 ist die Schwelle
im Auflagerbereich 5 verdübelt. Beim Eintreiben kann sich die Oberfläche 2 der Tragschicht
1 an der Durchstoßstelle des Dollens 14 aufwölben. Um zu vermeiden, daß die Schwelle
an dieser Stelle reitet und unzulässig belastet wird, ist an der Stelle 53 die Ausgleichsschicht
6 dort ausgespart. Zusätzlich kann die Schwelle muldenförmig ausgespart sein.
[0033] Bei der Ausführungsart der Verdübelung nach Figur 35 wird der Dübel mit seinem unteren
Teil 51 mit einem eingebohrten Klebedübel in der Tragschicht 1 verankert.
[0034] Vorrichtungen 7 sind als Dübelkörper 19 gießbar (Fig. 11 - 15). Der Dübelkörper 19
wird durch den Gießkanal 23 in der Schwelle 3 ausgegossen. Er wird gebildet durch
die Ausnehmung 22 in der Schwelle, den Raum der Fuge 18 unter der Sohlfläche 44 der
Schwelle innerhalb des Dichtungsstranges 20 und die Ausnehmung 13 bzw. den durch Abschalungen
21 abgegrenzten Raum der Ausnehmung 12. Vor Herstellung des Gießkörpers muß die obere
Begrenzungsfläche 72 der Ausnehmung 22 mit einem nachgiebigen Polster 73 beklebt werden,
damit der Dübelkörper 19 sich unbehindert vertikal in der Ausnehmung bewegen kann.
Zur Ersparnis hochwertigen Vergußmaterials kann ein Verdrängungskörper 24 in den Hohlraum
für den Dübelkörper 19 eingelegt werden.
[0035] Eine weitere Ausbildungsform einer Vorrichtung 7 ist ein vorgefertigter Dübelkörper
30. Er ist in einfacher Form kubisch herstellbar (siehe Musterformen in Fig. 31/1-6).
Mit seinem oberen Teil greift er horizontal kraftschlüssig, vertikal beweglich in
die Ausnehmung 22 ein; mit seinem unteren Teil ist er fest in die Tragschicht eingegossen.
[0036] Eine bevorzugte Ausbildung des Dübelkörpers 30 zeigen die Fig. 15 - 21. Mit seinen
Seitenflächen 33 springt der obere Teil 31 gegenüber den Seitenflächen 36 seines unteren
Teils 32 zurück. Die Ausnehmung 22 ist in diesem Fall zweckmäßig mit konisch sich
nach unten erweiternden Seitenflächen 34 ausgebildet. In dem seitlich von den Flächen
33 und 34 und unten durch den Rücksprung 41 begrenzten Raum 37, wurde ein Verformungslager
35 eingespannt. Seine Elastizität läßt vertikale Bewegungen des Dübelkörpers 30 in
dem über ihm freigehaltenen Raum der Ausnehmung zu, während der Dübelkörper horizontal
kraftschlüssig in der Ausnehmung 22 gehalten ist.
[0037] Anstelle einer in der Sohlfläche 44 angeordneten geschlossenen Ausnehmung 22 kann
die Ausnehmung ein durchgehender Schlitz 74 sein. Der Dübelkörper 30 erhält für diesen
Fall zweckmäßig eine etwa längsrechteckige Form. Die Verformungslager 35 werden dann
nur an den quer zur Schwellenlängsachse verlaufenden Seiten 75 des Schlitzes benötigt.
Um montagefreundliche geschlossene Lagerrahmen zu erhalten, werden die an den Seiten
75 anliegenden Abschnitte 43 des Verformungslagers 35 durch Stege 87 verbunden.
[0038] Für die Wirksamkeit der Dübelkörper 30 ist eine gute Qualität ihres Verbundes in
einer Ausnehmung 12,13 wichtig. Dieser kann durch geeignete bekannte Maßnahmen wie
Haftvermittler, Profilierung oder Aufrauhung der Seitenflächen der Ausnehmung 12,13
und des unteren Teils 32 des Dübelkörpers 30 zusätzlich verbessert werden und dadurch
, daß der Teil 32 allseitig satt von Vergußmörtel umflossen wird. Letzteres kann durch
günstige Formung der Sohlfläche 42 des Dübelkörpers 30 erreicht werden, z.B. konvex
(76) oder konkav (77) im Zusammenwirken mit einer Entlüftung 78.
[0039] Zur Ersparnis von Montagezeiten empfiehlt es sich, die Dübelkörper bei der Herstellung
der Schwelle im Werk gem. Fig. 22 u. 23 vorzumontieren und mit Bandagen 79 in der
Ausnehmung 22 bzw. dem Schlitz 74 an der Schwelle 3,10 zu halten. Dabei kann durch
Anspannen der Bandage 79 das Verformungslager 35 eine Verformung 80 erhalten, die
bis zur Erhärtung des Vergußmörtels 29 in der Ausnehmung 12,13 bei der Endmontage
aufrechterhalten werden muß. Durch die Vorverformung 80 kann vermieden werden, daß
sich das Verformungslager bei geringen Gleishebungen von der Ausnehmung 22 bzw. dem
Schlitz 74 löst.
[0040] Figur 24 und 25 zeigen eine feste Fahrbahn nach Anspruch 24. Ein vorgefertigtes zapfenartiges
auf seiner Untersichtsfläche 39 mit einer kompressiblen Platte 40 beklebtes und von
einem Platte 40 und Element 38 übergreifenden Elastomereschuh 47 umschlossenes Element
38 wird mit Bewehrung 46 bei der Fertigung der Schwelle in den frischen Beton der
Sohlfläche 44 mit einbetoniert.
[0041] In den Figuren 36 bis 39 werden Beispiele von einer an einem Schwellenende außen
angreifenden Vorrichtungen 7 dargestellt. Nach Figur 36 bildet ein mit seinem unteren
Teil 55 in die Tragschicht eingeklebtes plattenförmiges Element 54 mit seinem oberen
Teil 56 einen Anschlag für die Stirnfläche 25 der Schwelle 3,10 gegen seitliche Verschiebung.
Zwischen Teil 56 und Stirnfläche 25 kann ein Gleitmittel eingelegt sein.
[0042] Mit seinem nach unten gerichteten Schenkel 62 schlägt nach Figur 37 ein z-förmiges
Element 60, dessen anderer nach oben gerichteter Schenkel 61 mit Schraubverbindungen
auf die Gewindeenden der Spannstäbe 57 fest auf die Stirnfläche 25 der Schwelle 3,10
aufgeschraubt ist, an einen in der Tragschicht 1 ausgebildeten Anschlag 63 an und
hält so die Schwelle 3,10 gegen horizontale Verschiebung.
[0043] Figur 38 zeigt ein Winkelelement 64 als Vorrichtung 7. Mit seinem liegenden Schenkel
65 ist es mit Ankerschrauben 67 auf der Tragschicht 1 gehalten. Mit seinem aufstehenden
Schenkel 66 bildet es ein Widerlager gegen Verschiebungen für die Schwelle 3,10 in
ihrer Längsachse.
[0044] Figur 39 zeigt ein schuhartiges Element 68. Es umschließt den Kopf 71 der Schwelle
3,10 u-förmig. Zwei mit einem Schenkel an den Flanken der Schwelle anliegende, mit
dem anderen Schenkel durch Ankerschrauben 67 in der Tragschicht 1 verankerte Winkelprofile
halten einen sie verbindenden Teil 69, an den die Stirnfläche 25 der Schwelle als
Widerlager gegen Verschiebungen der Schwelle in ihrer Längsachse anschlägt.
1. Feste Fahrbahn für schienengebundenen Verkehr bestehend aus einer Tragschicht (1),
wie sie aus dem Straßendeckenbau an sich bekannt ist und darauf verlegtem Gleisrost
mit Schwellen (3,10), mit mindestens unter den Gleisrosten ebener Oberfläche (2),
die dübelartige Mittel aufweist, die die Schwelle (3,10) auf der Tragschicht (1) mindestens
in der Längsachse der Schwelle unverschieblich halten,
dadurch gekennzeichnet,
• daß einzelne Schwellen dübelartige Vorrichtungen (7) aufweisen, die mit ihrem unteren
Teil (8) in dafür vorgesehene Ausnehmungen (12,13) der vorher gefertigten Tragschicht
(1) eingesetzt und kraftschlüssig mit der Tragschicht verbunden sind,
• daß mit dem oberen aus der Tragschicht herausstehenden Teil (9) der dübelartigen
Vorrichtungen (7) auf die Schwelle (3,10) mindestens in Schwellenlängsachse wirkende
horizontale Kräfte widerlagerartig aufnehmbar sind und die Schwelle senkrecht zur
Gleisachse unverschiebbar auf der Tragschicht fixiert ist, und
• daß die Schwelle (3,10) gegenüber dem oberen Teil (9) der Vorrichtung (7) vertikal
bewegbar ist.
2. Feste Fahrbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (7) mit ihrem unteren Teil (8) in der Tragschicht (1) in einer
im Sohlbereich (5 bzw. 4) der Schwelle (3,10) parallel zur Gleisachse in der Tragschicht
ausgesparten durchlaufenden rinnenförmigen Ausnehmung (12) eingebunden und durch geeignete
Mittel festgesetzt ist.
3. Feste Fahrbahn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Abschnitten (58) der rinnenförmigen Ausnehmung (12) zwischen den Einbindungen
der Vorrichtungen (7) vergußmörtelsparende Füllkörper (59) eingelegt sind.
4. Feste Fahrbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (7) mit ihrem unteren Teil (8) in der Tragschicht in einer ihrer
späteren Position in einer Schwelle (3,10) zugeordneten, in der Tragschicht ausgesparten
begrenzten Ausnehmung (13) eingebunden und durch geeignete Mittel festgesetzt ist,
und daß die Ausnehmungen (13) hintereinanderliegender verdübelter Schwellen (3,10)
in regelmäßigen Abständen auf mindestens einer parallel zur Gleisachse verlaufenden
Achse angeordnet sind.
5. Feste Fahrbahn nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
• daß die Tragschicht (1) des Gleises aus mindestens zwei Lagen (88 u. 89) voneinander
unterschiedlicher Materialien aufgebaut ist, und
• daß die oberste Lage (88) der Tragschicht (1) aus bituminösem Material besteht.
6. Feste Fahrbahn nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß örtlich begrenzte Ausnehmungen (13) in die dübelartigen Vorrichtungen (7) verankert
sind, die in einem dem Schienenverlegungszug unmittelbar vorauslaufenden Arbeitsgang
nachträglich in die vorher planeben gefertigte Oberfläche (2) der Tragschicht (1)
mit Hilfe einer der an sich bekannten Verfahren - z.B. durch Fräsen - eingearbeitet
sind.
7. Feste Fahrbahn nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa senkrechten in die Ausnehmungen (12,13) einbindenden Seitenflächen (36)
des unteren Teils (8,32) der dübelartigen Vorrichtung (7,30) und/oder die Seitenflächen
der Ausnehmungen (12,13) mindestens im Bereich der Einbindung der Vorrichtung (7)
aufgerauht oder profiliert sind.
8. Feste Fahrbahn nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (7) durch einen PCC- oder PC-Mörtel in der Tragschicht (1) vergossen
ist, der Festigkeiten von mindestens 50 N/mm2 Druckfestigkeit und 12 N/mm2 Biegezugfestigkeit nach 24 Stunden und 75 N/mm2 Druckfestigkeit und 12 N/mm2 Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen aufweist.
9. Feste Fahrbahn nach Anspruch 1 in Verbindung mit Ansprüchen 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
• daß die Vorrichtung (7) ein durch Ausgießen eines Hohlraums mit elastisch verformbarem,
fließfähigem Material hergestellter Dübelkörper (19) ist, wobei der Hohlraum von der
Ausnehmung (22) in der Schwelle (3,10) und von dem durch Abschalungen (20,21) - in
der Fuge (6) zwischen Schwelle und Tragschicht (1), sowie in der rinnenförmigen Ausnehmung
(12) bzw. in der begrenzten Ausnehmung (13) umschlossenen Raum gebildet wird,
• daß auf der oberen Begrenzungsfläche (72) der Ausnehmung (22) in der Schwelle (3,10)
zwischen Schwelle und Dübelkörper (19) ein nachgiebiges Polster (73) angeordnet ist,
• daß die seitlichen Begrenzungsflächen (34) der Ausnehmung (22) senkrecht zur Schwellenlängsachse
ausgebildet und mit Gleitmittel versehen sind, und
• daß der Dübelkörper (19) durch einen Gießkanal (23) in der Schwelle von oben gießbar
ist.
10. Feste Fahrbahn nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Ausgießen des Hohlraums des Dübelkörpers (19) ein Verdrängungskörper
(24) aus gegenüber dem gießbarem Material kostengünstigeren Werkstoffin den Hohlraum
eingesetzt ist.
11. Feste Fahrbahn nach Anspruch 1 in Verbindung mit einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die dübelartige Vorrichtung (7) ein vorgefertigter etwa kubischer Dübelkörper
(30) ist, der die Fuge zwischen der Tragschicht (1) und der Schwelle (3,10) durchsetzt,
dessen oberer Teil (31) kraftschlüssig für die Übertragung horizontaler, mindestens
in Schwellenachse wirkender Kräfte und nachgiebig für in vertikaler Achse wirkende
Kräfte in die Ausnehmung (22) der Schwelle (3,10) eingesetzt und dessen unterer Teil
(32) kraftschlüssig in die Ausnehmungen (12,13) der Tragschicht (1) eingegossen ist.
12. Feste Fahrbahn nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Dübelkörper (30) aus Beton hergestellt ist.
13. Feste Fahrbahn nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Dübelkörper aus elastischem Kunststoff hergestellt und durch entsprechende
konstruktive Ausbildung - beispielsweise Kammern - gegen Verformungen horizontal steif
und vertikal weich ist.
14. Feste Fahrbahn nach Anspruch 11 und Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
• daß die seitliche Begrenzungsfläche (34) der Ausnehmung (22) in der Schwelle (3,10)
eine sich gegen die Sohle der Schwelle konisch erweiternde Form aufweist,
• daß mindestens die zur Schwellenachse senkrechten Seitenflächen (33) des in die
Schwelle (3,10) einbindenden oberen Teiles (31) des Dübelkörpers (30) gegenüber den
Flächen (36) des unteren Teiles (32) zurückspringen, und
• daß in den zwischen den konischen Flächen (34) der Ausnehmung (22) und den zurückspringenden
Seitenflächen des oberen Teiles (31) des Dübelkörpers (30) gebildeten Raum (37) ein
Verformungslager (35) eingesetzt ist, das auf den Rücksprung (41) abgestützt ist.
15. Feste Fahrbahn nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Verformungslager (35) ein Elastomerelager ist , beispielsweise aus Cloroprenekautschuk
oder Gummi.
16. Feste Fahrbahn nach den Ansprüchen 11, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens in den etwa senkrecht zur Schwellenlängsachse verlaufenden Abschnitten
des Raumes (37) ein Verformungslager (35) angeordnet ist.
17. Feste Fahrbahn nach Anspruch 11 und einem der Ansprüche 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Verformungslager (35) nur auf senkrecht zur Längsachse der Schwelle (3,10)
verlaufende Abschnitte beschränkt ist, die durch Stege (45) zu montagefreundlichen
geschlossenen Rahmen verbindbar sind.
18. Feste Fahrbahn nach den Ansprüchen 11 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Verformungslager (35) aus einem gießfähigen, aushärtbaren Elastromer - beispielsweise
PUR - besteht.
19. Feste Fahrbahn nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 und 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (22) ein in der Schwelle (3,10) für den Dübelkörper (30) in Querrichtung
durchgehender Schlitz (74) ist.
20. Feste Fahrbahn nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (74) konkave oder konvexe Seitenflächen (75) aufweist und daß die
diesen Flächen zugeordneten Seitenflächen (33) des Dübelkörpers (30) zugeordnet konvex
oder konkav geformt sind.
21. Feste Fahrbahn nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenfläche (75) des Schlitzes (74) und die zugeordnete Fläche (33) des
Dübelkörpers (30) auf parallelen Linien liegen.
22. Feste Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Dübelkörper (30) mit dem Verformungslager (35) in der Ausnehmung (22,74)
der Schwelle (3,10) vormontiert und bis zum Abschluß der Endmontage und bis zum Erhärten
des Vergußmörtels (29) in der Ausnehmung (12) bzw. (13) der Tragschicht (1) -z.B.
durch Bandagen (79) - temporär mit der Schwelle verbunden bleibt.
23. Feste Fahrbahn nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandagen (79) vorspannbar und damit das Verformungslager (35) etwa um das
Maß (80) einer zu erwartenden Schwellenhebung im Gleisbetrieb vorverformbar ist.
24. Feste Fahrbahn für schienengebundenen Verkehr bestehend aus einer Tragschicht (1),
wie sie aus dem Straßendeckenbau an sich bekannt ist und darauf verlegtem Gleisrost
mit Schwellen (3,10), mit mindestens unter den Gleisrosten ebener Oberfläche (2),
die dübelartige Mittel aufweist, die die Schwelle (3,10) auf der Tragschicht (1) mindestens
in der Längsachse der Schwelle unverschieblich halten,
dadurch gekennzeichnet,
• daß die dübelartige Vorrichtung (7) ein vorgefertigtes zapfenartiges Element (38)
aus Beton ist, das bei der Fertigung in den noch nicht erhärteten Beton der Sohlfläche
(44) der Schwelle (3,10) eingerüttelt wird und mittels Bewehrung (46) mit der Schwelle
fest verbunden ist,
• daß das Element (38) an seiner Untersichtsfläche (39) mit einer ca. 10 mm dicken
hohlraumschaffenden leicht kompressiblen Platte (40) beklebt ist, und Element und
Platte - soweit sie im endmontiertem Zustand in die Tragschicht (1) einbinden - von
einem Elastomereschuh (47) als Lagerkörper dicht und fest umschlossen sind, und
• daß das mit seinem bei der Montage der Schwelle (3,10) nach unten gerichtete beschuhte
Element (38) in die vorbereitete Aussparung (12,13) in der Tragschicht (1) eingesetzt
und kraftschlüssig vergossen ist.
25. Feste Fahrbahn nach Anspruch 1 und den Ansprüchen 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
• daß die Vorrichtung (7) aus einem Dollen (14) und einem den Dollen in der Tragschicht
(1) verankernden Spreizdübel (45) besteht,
• daß der Dollen (14) durch eine Ausnehmung (48) in der in ihrer Sollage versetzen
Schwelle (3,10) von oben in den vorher in einer Ausnehmung (12,13) in der Tragschicht
(1) verlegten Spreizdübel (45) eingetrieben und durch Verkeilen der Dübelbacken an
den Seitenwänden der Ausnehmung verankert ist, und
• daß über den verankerten Dollen (14) eine Hülse (15) gestülpt und in der Ausnehmung
(48) der Schwelle (3) mit Mörtel (49) vergossen ist, in der der Dollen (14) bewegbar
geführt ist.
26. Feste Fahrbahn nach Anspruch 1 und Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
• daß die Vorrichtung (7) aus einem Dollen (14) und einem vorgefertigten Ankerkörper
(28) besteht, in den der Dollen fest eingegossen ist,
• daß der Dollen (14) vertikal bewegbar in einer in der Schwelle (3,10) eingegossenen
Hülse (15) gleitend geführt ist, und
• daß der Dübelkörper (28) nach Versetzung der Schwelle in ihre Sollage in die Ausnehmung
(12,13) in der Tragschicht (1) abgesenkt und mit Mörtel (29) umgossen ist.
27. Feste Fahrbahn nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
• daß der Dollen (14) geringfügig länger als die Schwelle (3,10) hoch ist und eine
an seinem oberen Ende angeordnete Bohrung (26) aufweist,
• daß die Vorrichtung (7) durch Einstecken des Dollens (14) in die Hülse (15) und
Fixierung des Dollens in der Hülse mittels eines durch die geringfügig über der Schwellenoberfläche
herausstehende Bohrung (26) im Dollen gesteckten Splints (27) in dieser Position vormontierbar
und fixierbar ist, und
• daß zur Endmontage der Dübelkörper (28) durch Lösen des Splints (27) in die Ausnehmung
(13) in der Tragschicht (1) absenkbar und dort mit Vergußmörtel (29) umgießbar ist.
28. Feste Fahrbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen (7) stählerne Dollen (14) sind, die vor Ort nach Verlegen der
Schwelle (3,10) durch eine in der Schwelle vorgesehene Ausnehmung (15) mit Hilfe eines
der bekannten Verfahren - z.B. Schießen, Bohren, Kleben - unmittelbar mit ihrem unteren
Teil (51) in der Tragschicht (1) fest verankert und mit ihrem oberen Teil (52) horizontal
kraftschlüssig, aber vertikal verschieblich in Ausnehmungen (15) in der Schwelle (3,10)
geführt sind.
29. Feste Fahrbahn nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß für eine beim Niederbringen des Dollens (14) möglicherweise entstehende Aufwölbung
der Oberfläche (2) ein Freiraum (53) auf der Unterseite der Schwelle (3,10) vorgesehen
ist.
30. Feste Fahrbahn nach den Ansprüchen 25 - 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Dollen (14) elastisch dämpfend umhüllt ist, in dem die Hülse (15) aus entsprechendem
Material ausgeführt ist, oder eine Manschette (50) aus geeignetem Material innerhalb
oder außerhalb der Hülse (15) den Dollen umgibt.
31. Feste Fahrbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (7) ein plattenförmiges Element (54) ist, das mit seinem oberen
Teil (56) an der Stirnfläche (25) der Schwelle (3,10) horizontal druckkraftschlüssig
anliegt und mit seinem unteren Teil (55) schwertartig in die Tragschicht (1) kraftschlüssig
verankert ist.
32. Feste Fahrbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (7) ein platten- oder Z-förmiges Element (60) ist, das mit seinem
etwa senkrecht über die Oberfläche (2) der Tragschicht (1) herausstehenden Teil (61)
fest mit der Schwelle (3,10) an deren Stirnfläche (25) verbunden und mit seinem entgegengesetzt
nach unten gerichteten unteren Teil (62) horizontal druckkraftschlüssig, vertikal
verschiebbar an einen vertikalen Anschlag (63) der Tragschicht (1) angeschlagen ist.
33. Feste Fahrbahn nach Anspruch 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (54,60) mit Hilfe der an der Stirnfläche (25) der Schwelle (3,10)
vorhandenen Gewindeenden der Spannbewehrung (57) an seinem oberen Teil (56,62) kraftschlüssig
angeschraubt ist.
34. Feste Fahrbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (7) als Winkelelement (64) ausgebildet ist, dessen abstehender
nach oben gerichteter Schenkel (66) an der Stirnfläche (25) der Schwelle (3,10) gegen
horizontale Verschiebungen druckkraftschlüssig anliegt, dessen an der Tragschicht
(1) anliegender etwa waagerechter Schenkel (65) unverschieblich mit bekannten Mitteln
- beispielsweise mit Ankerschrauben (67) - fest auf der Oberfläche (2) der Tragschicht
(1) verankert ist.
35. Feste Fahrbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (7) ein schuhartiges Element (68) ist, das den Schwellenkopf
(71) an der Stirnseite (25) und den Längsseiten der Schwelle (3,10) umgreift und das
einen Teil (69), der als Widerlager in Schwellenlängsachse dient, sowie den Schwellenkopf
(71) an den Längsseiten umfassende winkelförmige Schenkel (70), die die Schwelle (3,10)
an einer Verschiebung in Gleislängsachse hindern und mit bekannten Mitteln (67) fest
auf der Oberfläche (2) der Tragschicht (1) verankert sind, aufweist.
36. Feste Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 - 35, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von den aufzunehmenden Gleiskräften in gleichmäßigem Wechsel
von Vorrichtungen (7) gehaltene und von Vorrichtungen (7) freie Schwellen (3,10) verlegt
sind.
1. Permanent way for rail traffic, consisting of a sub-base (1) which is known per se
from roadway construction, on which a track grid with sleepers (3,10) is laid, and
which has a plane surface (2) at least beneath the track grids, said plane surface
(2) having dowel-like means which hold the sleeper (3,10) on the sub-base (1) in a
manner such that it cannot be displaced at least in the longitudinal axis of the sleeper,
characterised
in that individual sleepers have dowel-like devices (7), the lower parts (8) of said
devices being insertable into recesses (12,13) which are provided for this purpose
in the previously finished sub-base (1), and being attachable to said sub-base in
a force-locking manner,
in that with the upper part (9) of the dowel-like devices (7) projecting from the
sub-base horizontal forces acting on the sleeper (3,10) at least in the longitudinal
axis of the sleeper can be absorbed in the manner of a buttress, and the sleeper is
fixed to the sub-base at right angles to the track axis in a manner such that it cannot
be displaced, and
in that the sleeper (3,10) is able to move vertically relative to the upper part (9)
of the device (7).
2. Permanent way according to claim 1, characterised in that the lower part (8) of the
device (7) is bonded and fixed through suitable means in a continuous channel-shaped
recess (12) which is made in the sub-base parallel with the track axis in the base
area (5 or 4) of the sleeper (3,10).
3. Permanent way according to claim 2, characterised in that in order to save grouting
mortar, filler bodies (59) are inserted in the sections (58) of the channel-shaped
recesses (12) between the positions at which the devices (7) are bonded in.
4. Permanent way according to claim 1, characterised in that the lower part (8) of the
device (7) is bonded and fixed through suitable means in the sub-base in a localised
recess (13), which is made in the sub-base, in a position that is assigned to correspond
to the subsequent position of the device (7) in a sleeper (3,10), and that the recesses
(13) of successive dowel-fixed sleepers (3,10) are spaced at regular intervals along
at least one axis extending parallel with the track axis.
5. Permanent way according to claim 1, characterised
in that the sub-base (1) of the track is built up from at least two layers (88 and
89) which differ as regards their constituent materials, and
that the uppermost layer (88) of the sub-base (1) consists of a bituminous material.
6. Permanent way according to claim 1 and claim 5,
characterised
in that locally restricted recesses (13) anchored in dowel-like devices (7) are machined
into the previously flat-finished plane surface (2) of the sub-base (1) in a subsequent
operation employing one of the methods known per se - e.g. by milling - this operation
being performed immediately ahead of the rail-laying train.
7. Permanent way according to any one of claims 2 to 6, characterised in that the approximately
vertical lateral surfaces (36) of the lower part (8,32) of the dowel-like device (7,
30) which bond into the recesses (12,13), and/or the lateral surfaces of the recesses
(12,13) are roughened or profiled at least in the area where the device (7) is bonded-in.
8. Permanent way according to any one of claims 2 to 7, characterised in that the device
(7) is grouted into the sub-base (1) by means of PCC or PC mortar which after 24 hours
develops a compressive strength of at least 50 N/mm2 and a flexural tensile strength of 12 N/mm2, and which after 28 days will exhibit a compressive strength of at least 75 N/mm2 and a flexural strength of 12 N/mm2.
9. Permanent way according to claim 1 in conjunction with claims 2 to 7, characterised
in that the device (7) is a dowel body (19) which is produced by pouring into a cavity
an elastically deformable castable material, the cavity being formed by the recess
(22) in the sleeper (3,10) and by the space enclosed by the shuttering elements (20,21)
in the joint (6) between sleeper and sub-base (1) as well as in the channel-shaped
recess (12) or in the localised recess (13),
in that a compliant pad (73) is arranged on the upper bounding surface (72) of the
recess (22) in the sleeper (3,10) between the sleeper and the dowel body (19),
in that the lateral bounding surfaces (34) of the recess (22) are formed perpendicularly
to the longitudinal axis of the sleeper and treated with antifriction agents, and
in that the dowel body (19) is produced by casting from above through a pouring channel
(23) in the sleeper.
10. Permanent way according to claim 9,
characterised in that prior to filling the hollow cavity of the dowel body (19) with
castable material, a displacer body (24) of a material which is cheaper than the castable
material is inserted in the cavity.
11. Permanent way according to claim 1 in conjunction with one of the claims 2 to 7,
characterised in that the dowel-like device (7) is a prefabricated approximately cube-shaped
dowel body (30) which penetrates the joint between sub-base (1) and the sleeper (3,10),
its upper part (31) being inserted in force-locking manner in the recess (22) of the
sleeper (3,10) for the transmission of horizontal forces acting at least in the direction
of the sleeper axis and compliantly for forces acting in the vertical axis, and its
lower part (32) is cast in force-locking manner in the recesses (12,13) of the sub-base
(1).
12. Permanent way according to claim 11,
characterised in that the dowel body (30) is made of concrete.
13. Permanent way according to claim 11,
characterised in that the dowel body is made of a resilient plastic and through appropriate
construction - e.g. chambers - it is stiff horizontally and soft vertically.
14. Permanent way according to claim 11 and claim 12 or 13, characterised
in that the lateral bounding surface (34) of the recess (22) in the sleeper (3,10)
has a shape which expands conically towards the base of the sleeper (3, 10),
in that at least the lateral surfaces (33), perpendicular to the sleeper axis, of
the upper part (31) of the dowel body (30) which bond into the sleeper (3,10) rebound
from the surfaces (36) of the lower part (32), and
in that a deformable bearing (35) is inserted in the space (37) which is formed between
the conical surfaces (34) of the recess (22) and the rebound lateral surfaces of the
upper part (31) of the dowel body (30, said bearing (35) being supported on the rebound
(41).
15. Permanent way according to claim 14,
characterised in that the deformable bearing (35) is an elastomeric bearing, e.g.
made of rubber or chloroprene rubber.
16. Permanent way according to claims 11,14 and 15, characterised in that a deformable
bearing (35) is arranged in at least those sections of the space (37) which extend
approximately perpendicularly to the longitudinal axis of the sleeper.
17. Permanent way according to claim 11, and one of the claims 15 and 16, characterised
in that the deformable bearing (35) is limited only to sections extending perpendicularly
to the longitudinal axis of the sleeper (3,10) which through webs (45) can be connected
so as to form one-piece frames that are easy to install.
18. Permanent way according to claims 11 and 14, characterised in that the deformable
bearing (35) is composed of a castable and curable elastomer, e.g. PUR rubber.
19. Permanent way according to one or more of claims 1 and 11 to 18, characterised in
that the recess (22) is a transverse extending slot (74) for accepting the dowel body
(30) in the sleeper (3, 10).
20. Permanent way according to claim 19,
characterised in that the slot (74) has concave or convex lateral surfaces (75) and
that the lateral surfaces (33) of the dowel body (30) associated with the surfaces
(75) are of convex or concave shape.
21. Permanent way according to claim 11,
characterised in that the lateral surface (75) of the slot (74) and the associated
surface (33) of the dowel body (30) lie on parallel lines.
22. Permanent way according to one of the claims 1-14, characterised in that the dowel
body (30) is preassembled with the deformable bearing (35) in the recess (22,74) of
the sleeper (3,10) and remains temporarily attached to the sleeper - e.g. by means
of bandage straps (79) - until the final installation operation has been completed
and until the grouting mortar (29) has hardened in the recess (12) or (13) of the
sub-base (1).
23. Permanent way according to claim 22,
characterised in that the bandage straps (79) are pretensioned and the deformable
bearing (35) is thus predeformable by the dimensionally-specified amount (80) which
approximates to the expected upward movement of the sleepers when the track is in
service.
24. Permanent way for rail traffic consisting of a sub-base (1), which is known per se
from roadway construction, and track grid with sleepers (3,10) laid thereon, with
a plane surface (2), at least beneath the track grids, which has dowel-like means
which hold the sleeper (3,10) on the sub-base (1) non-displaceably at least in the
longitudinal axis of the sleeper, characterised
in that the dowel-like (7) is a prefabricated, spigot-like concrete element (38) which
during the manufacturing process is vibrated into the as-yet unhardened concrete of
the base surface (44) of the sleeper (3,10) and which through reinforcement (46) is
firmly attached to the sleeper,
in that a slab (40) of an easily compressible, cavity-creating material approximately
10 mm thick is adhered to the bottom surface (39) of the element (38), and element
and slab - so far as in the finally installed condition they bond into the sub-base
(1) - are firmly and sealingly enclosed by an elastomeric shoe (47) as a bearing body,
and
that the shoe-capped element (38), which faces downwards during the assembly of the
sleeper (3,10), is inserted in the prepared recess (12, 13) of the sub-base (1) and
cast in place in a force-locking manner.
25. Permanent way according to claim 1 and the claims 3 or 4,
characterised
in that the device (7) consists of a spike (14) and an expandable plug (45) which
anchors the spike in the sub-base (1),
in that the spike (14) through a recess (48) in the sleeper (3,10), which has been
displaced from its intended position, is driven from above into the expandable plug
(45) which has- previously been placed in a recess (12,13) of the sub-base (1) and
through wedging of the dowel jaws is anchored in the lateral walls of the recess,
and
in that over the anchored spike (14) a sleeve (15) is slipped and mortar (49) is poured
in the recess (48) of the sleeper (3) in which the spike (14) is movably guided.
26. Permanent way according to claim 1 and either claim 3 or claim 4, characterised
in that the device (7) consists of a spike (14) and a prefabricated anchoring body
(28) into which the spike is firmly cast,
in that the spike (14) is slidably guided for vertical movement in a sleeve (15) which
is cast in a sleeper (3,10),
in that after the sleeper has been moved into its required position, the dowel body
(28) is lowered into the recess (12,13) of the sub-base (1) and mortar(29) is poured
around it.
27. Permanent way according to claim 26,
characterised
in that the spike (14) is slightly shorter than the sleeper (3,10) is high and has
a drilling (26) provided in its upper end,
in that the device (7) can be pre-assembled by pushing the spike (14) into the sleeve
(15) and by fixing the spike (14) in the sleeve by a split pin (27) pushed through
the drilling (26) of the spike standing slightly proud of the surface of the sleeper,
and
in that after placing the sleeper in its required position, the dowel body (28) is
lowered in the recess (12,13) of the sub-base (1) and mortar (29) is poured around
it.
28. Permanent way according to claim 1,
characterised
in that the devices (7) are steel spikes (14) which, after the sleeper has been laid,
with its lower part (51) through a recess (15) provided in the sleeper, with the aid
of a known method - e.g. firing, drilling, gluing, is firmly anchored on site directly
in the sub-base (1) and with its upper part (52) is guided in recesses (15) of the
sleeper (3,10) in a horizontal force-locking manner, but permitting vertical displacement.
29. Permanent way according to claim 28,
characterised in that a free space (53) is provided on the underside of the sleeper
(3,10) to accommodate an upward bulge that may possibly arise on the surface (2) while
the spike (14) is being driven home.
30. Permanent way according to the claims 25-29,
characterised in that the spike (14) is surrounded by elastic damping means, the sleeve
(15) being manufactured from an equivalent material, or a collar (50) of suitable
material surrounds the spike inside or outside the sleeve (15).
31. Permanent way according to claim 1,
characterised in that the device (7) is a plate-shaped element (54) which rests with
its upper part (56) against the end face (25) of the sleeper (3,10) in a horizontal
compressive force-locking manner and with its lower part (55) is anchored sword-like
in the sub-base in a force-locking manner.
32. Permanent way according to claim 1,
characterised in that the device (7) is a plate or Z-shaped element (60) which through
its part (61) projecting approximately vertically over the surface (2) of the sub-base
(1) is firmly connected to the end face (25) of the sleeper (3,10) and with its part
(62) directed downwards in the opposite direction abuts against a vertical stop (63)
of the sub-base (1) in a horizontal compressive force-locking manner and permitting
vertical displacement.
33. Permanent way according to claim 31 or 32,
characterised in that the element (54,60) is screw-connected in force-locking manner
at its upper part (56,62) with the aid of threaded ends of the prestressed reinforcing
material (57) provided on the end face (25) of the sleeper (3,10).
34. Permanent way according to claim 1,
characterised in that the device (7) is constructed as angle element (64) whose upward-pointing
projecting arm (66) rests against the end face (25) of the sleeper (3,10) in compressive
force-locking manner against horizontal displacements, and whose approximately horizontal
arm (65) resting against the sub-base (1) is firmly anchored on the surface (2) of
the sub-base (1) by means of known means - such as for example anchor bolts (67) -
so as not to be displaced.
35. Permanent way according to claim 1,
characterised in that the device (7) is a shoe-like element (68) which embraces the
sleeper head (71) on the end face (25) and the longitudinal sides of the sleeper (3,10)
and which has a part (69), which serves as abutment in the longitudinal axis of the
sleeper, as well as angle arms (70), embracing the longitudinal sides of the sleeper
head (71), which prevent displacement of the sleeper (3,10) in the longitudinal axis
of the track and with known means (67) are firmly anchored on the surface (2) of the
sub-base (1).
36. Permanent way according to one of the claims 1 - 35, characterised in that in accordance
with the track forces absorbed, sleepers (3,10) are laid in regular alternation held
by devices (7) and free of devices (7).
1. Voie rigide pour la circulation sur rails, constituée d'une couche portante (1) telle
qu'en soi connue de la construction des revêtements routiers et d'une ossature de
voie posée sur cette couche et comprenant des traverses (3, 10), avec une surface
(2), plane au moins en dessous de l'ossature de voie et présentant des moyens du genre
chevilles qui maintiennent la traverse (3, 10) sur la couche portante (1) sans possibilité
de déplacement au moins dans l'axe longitudinal de la traverse, caractérisée
- en ce que certaines des traverses présentent des dispositifs (7) du genre chevilles
qui, par leur partie inférieure (8), sont insérés dans des évidements (12, 13) prévus
à cet effet dans la couche portante (1) préalablement réalisée et sont assemblés avec
blocage par friction à la couche portante ;
- en ce que, par la partie supérieure (9) des dispositifs (7) du genre chevilles qui
dépasse de la couche portante, les forces horizontales agissant sur la traverse (3,
10) au moins dans l'axe longitudinal de la traverse peuvent être supportées à la manière
d'un contre-appui, et cette traverse est fixée sur la couche portante sans possibilité
de déplacement perpendiculairement à l'axe de la voie,
- et en ce que la traverse (3, 10) est mobile verticalement par rapport à la partie
supérieure (9) du dispositif (7).
2. Voie rigide selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif (7) est,
par sa partie inférieure (8), encastré et bloqué par des moyens appropriés dans la
couche portante (1), dans un évidement (12) en forme de rigole qui est pratiqué dans
cette dernière d'un bout à l'autre de la couche portante parallèlement à l'axe de
la voie, dans la zone d'appui (5 ou 4) de la traverse (3, 10).
3. Voie rigide selon la revendication 2, caractérisée en ce que des corps de remplissage
(59) épargnant du mortier de scellement sont insérés dans des tronçons (58) de l'évidement
(12) en forme de rigole qui se trouvent entre les encastrements des dispositifs (7).
4. Voie rigide selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif (7) est,
par sa partie inférieure (8), encastré et bloqué par des moyens appropriés dans la
couche portante dans un évidement délimité (13), pratiqué dans la couche portante
en un endroit correspondant à sa position ultérieure dans une traverse (3, 10), et
en ce que les évidements (13) des traverses chevillées successives (3, 10) sont disposés
à intervalles réguliers sur au moins un axe s'étendant parallèlement à l'axe de la
voie.
5. Voie rigide selon la revendication 1, caractérisée
- en ce que la couche portante (1) de la voie est constituée d'au moins deux couches
(88 et 89) de matériaux différents entre eux ;
- et en ce que la couche supérieure (88) de la couche portante (1) est constituée
de matériau bitumineux.
6. Voie rigide selon les revendications 1 et 5, caractérisée en ce que des évidements
localement délimités (13), dans lesquels sont ancrés des dispositifs (7) du genre
chevilles, sont pratiqués a posteriori, lors d'une opération précédant directement
la pose des rails, dans la surface (2) préalablement finie et plane de la couche portante
(1), à l'aide d'un procédé en soi connu, par exemple par fraisage.
7. Voie rigide selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisée en ce que les faces
latérales sensiblement verticales (36) de la partie inférieure (8, 32) du dispositif
(7, 30) du genre cheville, qui s'encastrent dans les évidements (12, 13), et/ou les
faces latérales des évidements (12, 13), sont rendues rugueuses ou profilées au moins
dans la région d'encastrement du dispositif (7).
8. Voie rigide selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisée en ce que le dispositif
(7) peut être scellé dans la couche portante (1) par un mortier PCC ou PC qui présente
une résistance à la pression d'au moins 50 N/mm2 et à la traction par flexion d'au moins 12 N/mm2 au bout de 24 heures, et une résistance à la pression d'au moins 75 N/mm2 et une résistance à la traction par flexion d'au moins 12 N/mm2 au bout de 28 jours.
9. Voie rigide selon la revendication 1 et l'une des revendications 2 à 7, caractérisée
- en ce que le dispositif (7) est un corps de cheville (19) qui peut être fabriqué
en remplissant un espace creux d'un matériau coulant élastiquement déformable, l'espace
creux étant formé par l'évidement (22) dans la traverse (3, 10) et par l'espace délimité
par des délimitations de coffrage (20, 21) dans le joint de séparation (6) entre la
traverse et la couche portante (1), ainsi que dans l'évidement (12) en forme de rigole
ou, selon le cas, dans l'évidement délimité (13) ;
- en ce qu'un rembourrage souple (73) est disposé sur la face de délimitation supérieure
(72) de l'évidement (22) dans la traverse (3, 10), entre la traverse et le corps de
cheville (19) ;
- en ce que les faces de délimitation latérales (34) de l'évidement (22) sont réalisées
perpendiculaires à l'axe longitudinal de la traverse et sont dotées d'agent antifriction
;
- et en ce que le corps de cheville (19) est coulé par le haut dans la traverse, par
un canal de coulée (23).
10. Voie rigide selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'avant de remplir l'espace
creux du corps de cheville (19), on introduit dans l'espace creux un corps de remplacement
(24) réalisé en un matériau moins coûteux que le matériau coulant.
11. Voie rigide selon la revendication 1 et l'une des revendications 2 à 7, caractérisée
en ce que le dispositif (7) du genre cheville est un corps de cheville préfabriqué
(30) approximativement cubique, qui traverse le joint de séparation entre la couche
portante (1) et la traverse (3, 10) et dont la partie supérieure (31) est insérée
dans l'évidement (22) de la traverse (3, 10) avec blocage pour la transmission de
forces horizontales, au moins celles agissant dans l'axe de la traverse, et avec élasticité
pour des forces agissant dans l'axe vertical, tandis que sa partie inférieure (32)
est scellée avec blocage par friction dans les évidements (12, 13) de la couche portante
(1).
12. Voie rigide selon la revendication 11, caractérisée en ce que le corps de cheville
(30) est fabriqué en béton.
13. Voie rigide selon la revendication 11, caractérisée en ce que le corps de cheville
est fabriqué en matériau élastique et, par une structuration correspondante, par exemple
des chambres, il est horizontalement rigide et verticalement souple vis-à-vis des
déformations.
14. Voie rigide selon la revendication 11 et la revendication 12 ou 13, caractérisée
- en ce que la face de délimitation latérale (34) de l'évidement (22) dans la traverse
(3, 10) présente une forme qui s'élargit coniquement vers la base de la traverse;
- en ce qu'au moins les faces latérales (33), de la partie supérieure (31) du corps
de cheville (30) s'encastrant dans la traversé (3, 10), qui sont perpendiculaires
à l'axe de la traverse, sont en retrait par rapport aux faces (36) de la partie inférieure
(32) ;
- et en ce qu'une semelle de déformation (35), qui s'appuie sur l'épaulement de retrait
(41), est insérée dans l'espace (37) délimité entre les faces coniques (34) de l'évidement
(22) et les faces latérales en retrait de la partie supérieure (31) du corps de cheville
(30).
15. Voie rigide selon la revendication 14, caractérisée en ce que la semelle de déformation
(35) est une plaque en élastomère, par exemple en caoutchouc ou en caoutchouc au chloroprène.
16. Voie rigide selon les revendications 11, 14 et 15, caractérisée en ce qu'une semelle
de déformation (35) est disposée au moins dans les parties de l'espace (37) qui s'étendent
approximativement perpendiculairement à l'axe longitudinal de la traverse.
17. Voie rigide selon la revendication 11 et une des revendications 15 et 16, caractérisée
en ce que les parties d'une semelle de déformation (35), limitées à des parties s'étendant
perpendiculairement à l'axe de la traverse (3, 10), peuvent être réunies par des nervures
(87) en un cadre fermé facilitant le montage.
18. Voie rigide selon les revendications 11 et 14, caractérisée en ce que la semelle de
déformation (35) est constituée d'un élastomère coulant et durcissant, par exemple
du polyuréthanne.
19. Voie rigide selon la revendication 1 et l'une au moins des revendications 11 à 18,
caractérisée en ce que l'évidement (22) est une fente (74) destinée à recevoir le
corps de cheville (30) et s'étendant d'un bout à l'autre en direction transversale
dans la traverse (3, 10).
20. Voie rigide selon la revendication 19, caractérisée en ce que la fente (74) présente
des faces latérales (75) concaves ou convexes, et en ce que les faces latérales (33)
du corps de cheville (30) qui sont associées à ces faces sont réalisées avec une forme
convexe ou concave correspondante.
21. Voie rigide selon la revendication 11, caractérisée en ce que la face latérale (75)
de la fente (74) et les faces associées (33) du corps de cheville (30) se trouvent
sur des lignes parallèles.
22. Voie rigide selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que le corps
de cheville (30) est préassemblé avec la semelle de déformation (35) dans l'évidement
(22, 74) de la traverse (3, 10), et il reste temporairement assemblé à la traverse,
par exemple par des bandages (79), jusqu'à l'achèvement du montage final et jusqu'au
durcissement du mortier de scellement (29) dans l'évidement (12) ou (13) de la couche
portante (1).
23. Voie rigide selon la revendication 22, caractérisée en ce que les bandages (79) peuvent
être précontraints, de sorte que la semelle de déformation (35) peut être prédéformée
approximativement de la distance (80) correspondant à un soulèvement attendu de la
traverse pendant l'exploitation de la voie.
24. Voie rigide pour la circulation sur rails, constituée d'une couche portante (1) telle
qu'en soi connue de la construction des revêtements routiers et d'une ossature de
voie posée sur cette couche et comprenant des traverses (3, 10), avec une surface
(2), plane au moins en dessous de l'ossature de voie et présentant des moyens du genre
chevilles qui maintiennent la traverse (3, 10) sur la couche portante (1) sans possibilité
de déplacement au moins dans l'axe longitudinal de la traverse, caractérisée
- en ce que le dispositif (7) du genre cheville est un élément préfabriqué (38) en
béton du genre tenon qui, lors de la fabrication de la traverse, est enfoncé dans
le béton non encore durci de la face d'appui (44) de la traverse (3, 10), et assemblé
fixement à la traverse au moyen d'une armature (46);
- en ce qu'une plaque (40) facilement compressible, d'une épaisseur d'environ 10 mm,
formant un espace creux, est collée sur la face inférieure (39) de l'élément (38),
et l'élément et la plaque, dans la mesure où ils s'encastrent à l'état final monté
dans la couche portante (1), sont entourés fixement et avec serrage par un patin (47)
en élastomère comme élément d'appui;
- et en ce que l'élément (38) pourvu de son patin (47) dirigé vers le bas lors du
montage de la traverse (3, 10) est inséré et scellé avec blocage par friction dans
des évidements (12, 13) préparés dans la couche portante (1).
25. Voie rigide selon la revendication 1 et la revendication 3 ou 4, caractérisée
- en ce que le dispositif (7) est constitué d'un goujon (14) et d'une cheville expansible
(45) ancrant le goujon dans la couche portante (1);
- en ce que le goujon (14) est enfoncé par le haut, à travers un évidement (48) prévu
dans la traverse (3, 10) déplacée dans sa position de consigne, dans une cheville
expansible (45) préalablement posée dans un évidement (12, 13) prévu dans la couche
portante (1), et ancré par coincement des mors de la cheville contre les parois latérales
de l'évidement;
- et en ce qu'un manchon (15), dans lequel le goujon (14) est guidé en déplacement,
est emmanché sur le goujon (14) ancré et scellé dans l'évidement (48) par du mortier
(49).
26. Voie rigide selon la revendication 1 et la revendication 3 ou 4, caractérisée
- en ce que le dispositif (7) est constitué d'un goujon (14) et d'un corps d'ancrage
(28) préassemblé, dans lequel le goujon est fixement scellé;
- en ce que le goujon (14) est guidé en coulissement, avec un déplacement vertical,
dans un manchon (15) qui est scellé dans la traverse (3, 10);
- et en ce que le corps de cheville (28) est, à la suite du déplacement de la traverse
dans sa position de consigne, abaissé dans l'évidement (12, 13) dans la couche portante
(1) et entouré de mortier de scellement (29).
27. Voie rigide selon la revendication 26, caractérisée
- en ce que le goujon (14) est légèrement plus long que la hauteur de la traverse
(3, 10) et présente un perçage (26) disposé à son extrémité supérieure;
- en ce que le dispositif (7) peut être préassemblé et fixé en position, par emboîtement
du goujon (14) dans le manchon (15), et fixation en position du goujon dans le manchon
au moyen d'une goupille fendue (27) enfilée dans le goujon à travers le perçage (26)
dépassant légèrement de la surface de la traverse;
- et en ce que, pour le montage final, le corps de cheville (28) peut en enlevant
la goupille fendue (27), être abaissé dans l'évidement (13) dans la couche portante
(1) et y être entouré de mortier de scellement (29).
28. Voie rigide selon la revendication 1, caractérisée en ce que les dispositifs (7) sont
des goujons (14) en acier qui, en place après la pose de la traverse (3, 10), sont
directement ancrés fixement dans la couche portante (1) par leur partie inférieure
(51), à travers un évidement (15) prévu dans la traverse et à l'aide d'un des procédés
connus, perçage, collage ou tir par exemple, et qui, par leur partie supérieure (52),
sont guidés dans les évidements (15) dans la traverse (3, 10) avec blocage par friction
en direction horizontale, mais avec possibilité de déplacement en direction verticale.
29. Voie rigide selon la revendication 28, caractérisée en ce qu'un espace libre (53)
est prévu sur le dessous de la traverse (3, 10) pour tolérer un bombement de la surface
(2), qui apparaît éventuellement à la suite de l'enfoncement du goujon (14).
30. Voie rigide selon les revendications 25 à 29, caractérisée en ce que le goujon (14)
est entouré d'un moyen d'amortissement élastique par le fait que le manchon (15) est
réalisé en un matériau correspondant, ou qu'une manchette (50) en un matériau approprié
entoure le goujon à l'intérieur ou à l'extérieur du manchon (15).
31. Voie rigide selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif (7) est
un élément (54) en forme de plaque qui, par sa partie supérieure (56), est appliqué
avec blocage vis-à-vis des forces de pression horizontales contre la face frontale
(25) de la traverse (3, 10), et qui, par sa partie inférieure (55), est ancré avec
blocage dans la couche portante (1) à la manière d'une épée.
32. Voie rigide selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif (7) est
un élément (60) en forme de plaque ou de Z qui, par sa partie (61) dépassant approximativement
perpendiculairement de la surface (2) de la couche portante (1), est assemblé fixement
à la traverse (3, 10) contre sa face frontale (25) et qui, par sa partie inférieure
(62) dirigée en direction opposée vers le bas, vient buter contre une butée verticale
(63) de la couche portante (1), avec blocage vis-à-vis des forces de pression horizontales
mais avec possibilité de déplacement en direction verticale.
33. Voie rigide selon la revendication 31 ou 32, caractérisée en ce que l'élément (54,
60) est boulonné avec blocage par friction par sa partie supérieure (56, 62), à l'aide
des extrémités filetées des tiges d'armature (57) qui sont présentes sur la face frontale
(25) de la traverse (3, 10).
34. Voie rigide selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif (7) est
réalisé sous la forme d'un élément coudé (64), dont la branche (66) saillante vers
le haut est appliquée contre la face frontale (25) de la traverse (3, 10) avec blocage
par friction vis-à-vis des forces de pression contre les déplacements horizontaux,
et dont la branche (65) approximativement horizontale, s'appliquant contre la couche
portante (1), est solidement ancrée, sans possibilité de déplacement, à la surface
(2) de la couche portante (1) par des moyens connus, par exemple par des vis d'ancrage
(67).
35. Voie rigide selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif (7) est
réalisé sous la forme d'un élément (68) du genre sabot, qui s'engage autour de la
tête de traverse (71) sur le côté frontal (25) et les côtés longitudinaux de la traverse
(3, 10), et qui présente une partie (69) qui sert de contre-appui dans l'axe longitudinal
de la traverse, ainsi que des branches latérales (70) qui entourent la tête de traverse
(71) sur ses côtés longitudinaux, en empêchant la traverse (3, 10) de se déplacer
dans l'axe longitudinal de la voie, et sont solidement ancrés, par des moyens connus
(67), à la surface (2) de la couche portante (1).
36. Voie rigide selon l'une des revendications 1 à 35, caractérisée en ce qu'en fonction
des forces à absorber par la voie, on pose en alternance régulière des traverses (3,
10) maintenues par des dispositifs (7) et des traverses dépourvues de dispositifs
(7).