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(11) |
EP 0 638 697 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.1997 Patentblatt 1997/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.07.1994 |
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Kantenschutzrichtwinkel als Eckbewehrung
Edge-protecting border as corner reinforcement
Bordure protectrice des arêtes comme renforcement angulaire
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
12.08.1993 DE 4327075
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.02.1995 Patentblatt 1995/07 |
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Patentinhaber: GEHRING, Manfred, Dr. |
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D-72250 Freudenstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- GEHRING, Manfred, Dr.
D-72250 Freudenstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lempert, Jost, Dipl.-Phys. Dr. rer.nat. et al |
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Patentanwälte,
Dipl.-Ing. Heiner Lichti,
Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. Jost Lempert,
Dipl.-Ing. Hartmut Lasch,
Postfach 41 07 60 76207 Karlsruhe 76207 Karlsruhe (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 134 039 DE-A- 2 641 585 US-A- 3 201 908
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DE-A- 2 232 507 DE-U- 8 607 689
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Kantenschutzrichtwinkels
sowie einen Kantenschutzrichtwinkel mit einem insbesondere aus Kunststoff gefertigten
Winkelprofil mit zwei aufeinander stehenden Schenkein, mit denen, deren Verlängerung
bildend, Bewehrungsmatten verbunden sind, als Eckbewehrung für eine den Sichtputz
tragende Mauerecke oder Wärmedämmschicht, wobei die Bewehrungsmatten durch Erhitzen
des Winkelprofils an demselben festgelegt sind und die Randstreifen der Bewehrungsmatten
über die äußeren Längsränder des Winkelprofils hinausragen.
[0002] Aus der DE-OS 26 41 585 ist ein Verfahren zur Herstellung einer Schutz-Führungsleiste
für Mauerecken bekannt. Dabei wird in eine rinnenförmige Form, die der äußeren Körpergestaltung
der Schutz-Führungsleiste entspricht, Preßkunststoff eingefüllt. Danach werden Netze
an den verlängerten Innenflächen der Form in diese eingelegt und bei dem anschließenden
Einfügen eines rechteckigen Stempels in den Kunststoff gedrückt. Durch Preßdruck und
eventuelles Erhitzen der Leiste wird diese verfestigt und die Netze unverrückbar darin
gehaltert. Nachteilig hieran ist, daß die Bewehrungsmatten eines derart hergestellten
Kantenschutzrichtwinkels vollständig in dem Kunststoff des Winkelprofils eingebettet
sind. Daher müssen Perforationen, durch die der Spachtelkleber hindurchtreten kann,
nachträglich eingestanzt werden, was die Stabilität des Kantenschutzrichtwinkels schwächt.
Auch können in der Putzschicht auftretende Kräfte, z.B. aufgrund von witterungs- und/oder
tageszeitabhängig auftretenden Erwärmungen bzw. Abkühlungen der Sichtputzschicht,
die besonders stark im Eckbereich des Sichtputzes auftreten, nicht über die in den
Kunststoff eingebetteten Netze optimal aufgenommen und verteilt werden.
[0003] Des weiteren sind Innenwinkel bekannt, auf die Glasfaserbewehrungsgewebe durch einen
Schmelzkleber aufgeklebt werden. Auch hier sind die Bewehrungsgewebe über ihre gesamte
Anlagefläche mit dem Innenwinkel verbunden. Durch thermische Dimensionsänderung des
Kunststoff-Innenwinkels können Spannungen in der Klebeverbindung und dem Bewehrungsgewebe
auftreten.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines
Kantenschutzrichtwinkels sowie einen Kantenschutzrichtwinkel zu schaffen, der einfach
hergestellt werden kann, gegenüber thermischen Längenänderungen unempfindlich ist
und eine erhöhte Stabilität, insbesondere Formstabilität, aufweist.
[0005] Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß das mittels Extrudieren gefertigte Winkelprofil mit mindestens
einem Wulst auf jedem seiner Schenkel versehen wird und auf die durch Erhitzen aufgeweichten
Wülste die Bewehrungsmatten, insbesondere Bewehrungsgewebe aufgebracht werden. Danach
werden sie in die Wülste eingepreßt und die Wülste und die Bewehrungsgewebe miteinander
verwalzt. Ein erfindungsgemäßer Kantenschutzrichtwinkel zeichnet sich dadurch aus,
daß das Winkelprofil auf jedem seiner Schenkel mindestens einen Wulst aufweist, wobei
die Bewehrungsmatten, insbesondere Bewehrungsgewebe, an den Wülsten des Winkelprofils
festgelegt, insbesondere befestigt sind. Das Befestigen erfolgt bevorzugt durch Einpressen
und Verwalzen.
[0006] Hierdurch wird ein Kantenschutzrichtwinkel geschaffen, bei dem die Bewehrungsgewebe
lediglich über die Wülste mit dem Winkelprofil verbunden sind. Das Bewehrungsgewebe
wird auf diese Weise zum einen unverrückbar mit dem Winkelprofil verbunden, zum anderen
können z.B. durch thermische Längenänderungen auftretende Kräfte auch im Bereich des
Winkelprofils aufgenommen und über das Bewehrungsgewebe verteilt werden. Dadurch,
daß das Winkelprofil erhitzt wird, ist die Verwendung von Sprühklebern, die vielfach
in manuellen Arbeitsgängen auf das Winkelprofil aufgebracht werden, nicht mehr notwendig.
Dadurch, daß die Wülste und die Bewehrungsgewebe miteinander verwalzt werden, ist
dafür gesorgt, daß beim fertigen Kantenschutzrichtwinkel keine durch die Wülste verursachten
Vorsprünge mehr vorhanden sind, wodurch die Dicke des Kantenschutzrichtwinkels vergrößert
wäre.
[0007] Erfindungsgemäß ist bei einer Ausführungsform vorgesehen, daß das Winkelprofil beim
Extrudieren mit mindestens einem Wulst auf jedem seiner Schenkel versehen wird und
daß die Erhitzung der Wülste nach dem Einstanzen von Löchern auf den Schenkein des
Winkelprofils erfolgt, wobei die Löcher über und unter bzw. rechts und links der Wülste
eingestanzt werden. Bei einer zweiten Ausführungsform ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daß das Winkelprofil nach dem Extrudieren mit mindestens einem Wulst auf jedem seiner
Schenkel versehen wird. Das Auftragen der Wülste erfolgt durch ein Kunststoffschweißgerät.
Um die Wülste und das ausgehärtete Winkelprofil miteinander zu verbinden, wird letzteres
vor Auftragen der Wülste erhitzt. Hierdurch wird ein Hindurchtreten von Spachtelmaterial
nach außen ermöglicht, wodurch im erhärteten Zustand eine besonders gute Fixierung
des Winkelprofils auf der Eckkante der zu bewehrenden Mauer erzielt wird. Da bei der
ersten Ausführungsart das Einstanzen der Löcher vor dem Erhitzen der Wülste erfolgt
und die Wülste durch diesen Einstanzvorgang nicht beschädigt werden, kann das Bewehrungsgewebe
ohne Ausstanzungen formschlüssig am Winkelprofil anhaften, wobei aber gleichzeitig
genügend Spachtelkleber durch die Maschen des Bewehrungsgewebes sowie die Löcher hindurchtreten
kann. Gleiches gilt auch für die zweite Ausführungsart, da hier ja erst das Lochen
und danach das Auftragen der Wülste erfolgt. Da das Bewehrungsgewebe durch ein nachträgliches
Lochen des Winkelprofils nicht beschädigt wird, ist auch für eine hohe Stabilität
des derart gefertigten Kantenschutzrichtwinkels gesorgt.
[0008] Weiterbildungen sehen vor, daß jeder der Wülste der ersten Ausführungsart entweder
durchgehend oder aber punktuell erhitzt und damit erweicht wird, wobei letzteres für
die Stabilität des herzustellenden Kantenschutzrichtwinkels ausreichend ist.
[0009] Das Erhitzen und Aufweichen der Wülste erfolgt bevorzugt mittels eines Lasers oder
eines Kunststoffschweißgerätes.
[0010] Auf diese Weise wird eine gezielte Aufweichung lediglich der Wülste ermöglicht. Auch
ein gezieltes punktuelles Erhitzen der Wülste ist bei der Verwendung eines Lasers
auf einfache Weise möglich, da hierdurch eine gezielte Oberflächen-Erwärmung durchgeführt
werden kann. Das Verfahren ist aber nicht auf die Verwendung eines Lasers oder eines
Kunststoffschweißgerätes beschränkt. Es kann jede geeignete Art von Heizquelle zur
gezielten Oberflächen-Erwärmung herangezogen werden.
[0011] Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Kantenschutzrichtwinkels sehen vor, daß die
Wülste geradlinig, im wesentlichen parallel zu den Längsrändern des jeweiligen Schenkels
auf den jeweiligen Schenkeln angeordnet sind. Die Wülste können auch eine wellenförmige
bzw. zickzackförmige Ausbildung auf den jeweiligen Schenkeln aufweisen. Die Löcher
sind dabei ober- und unterhalb bzw. rechts und links der Wülste angeordnet. Auf diese
Weise wird eine optimale Ausnutzung der durch das Winkelprofil zur Verfügung stehenden
Anlagefläche und Verbindungsfläche für die Bewehrungsgewebe sowie die Einstanzungen
ermöglicht. Die durch die Perforation bedingte Schwächung des Kantenschutzrichtwinkels
bleibt minimal. Die Bewehrungsgewebe können optimal am Winkelprofil festgelegt werden,
es verbleibt aber genügend Raum, um die auftretenden Kräfte über die Bewehrungsgewebe
zu verteilen.
[0012] Während die durch die aufeinander stehenden Schenkel des Winkelprofils gebildete
Winkelspitze glatt ausgebildet sein kann, ist in bevorzugter Weiterbildung vorgesehen,
daß sie mit einem Vorsprung versehen ist. Ein derartiger Vorsprung eignet sich als
Abzugskante für die auf den Kantenschutzrichtwinkel sowie die Bewehrungsmatten aufzubringende
Putzschicht. Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung mit einer Abzugskante wird verhindert,
daß an den Eckkanten der zu bewehrenden Mauer bzw. Wärmedämmschicht nach Auftragen
des Sichtputzes dieser an den Kanten übersteht.
[0013] Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden
Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele des durch das erfindungsgemäße Verfahren
hergestellten Kantenschutzrichtwinkels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im einzelnen
erläutert sind. Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung der Außenseite eines Winkelprofils mit geradlinig
verlaufenden Wülsten;
- Figur 2
- ein Winkelprofil mit wellenförmig verlaufenden Wülsten;
- Figur 3
- ein Winkelprofil nach Figur 2 nach punktueller Erhitzung eines Wulstes;
- Figur 4
- eine Aufsicht auf ein Winkelprofil mit glatt ausgebildeter Winkelspitze;
- Figur 5
- ein Winkelprofil mit einer mit einem Vorsprung versehenen Winkelspitze;
- Figur 6
- eine perspektivische Darstellung eines Kantenschutzrichtwinkels aus Winkelprofil und
Bewehrungsgewebe in Vorderansicht; und
- Figur 7
- einen Kantenschutzrichtwinkel mit Winkelprofil und Bewehrungsgewebe in rückwärtiger
Ansicht.
[0014] In Figur 1 ist ein Winkelprofil 2 eines in Figur 6 und 7 dargestellten Kantenschutzrichtwinkels
1 dargestellt. Das Winkelprofil 2 ist aus einem Kunststoff, z.B. PVC oder PP, gefertigt.
Es weist zwei Schenkel 3, 4 auf, die rechtwinklig zueinander verlaufend eine Winkelspitze
5 ausbilden. In jeden Schenkel 3, 4 des Winkelprofils 2 sind jeweils Löcher 6 eingestanzt,
zwischen denen in dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel geradlinig verlaufende
Wülste 7 ausgebildet sind. Dabei kann ein Schenkel 4 entweder mit nur einem Wulst
7 oder aber ein Schenkel 3 mit zwei Wülsten 7 versehen sein. Die Wülste weisen eine
Dicke zwischen 0,01 mm und 5 mm auf.
[0015] Im in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Schenkel 3, 4 des Winkelprofils
2 mit jeweils wellenförmig verlaufenden Wülsten 8 versehen. Auch hier sind die Löcher
6 rechts und links der Wülste 8 angeordnet.
[0016] In Figur 3 ist lediglich ein wellenförmig verlaufender Wulst 8 des Winkelprofils
2 aus Figur 2 dargestellt. Der Wulst 8 ist dabei, wie aus der Zeichnung ersichtlich
ist, lediglich punktuell (schraffiert gezeichnet und mit Bezugszeichen 9 versehen)
erhitzt und aufgeweicht. Auf diese Weise ist ein an dem Wulst 8 zu befestigendes Bewehrungsgewebe
ungleichmäßig oder gleichmäßig über den Schenkel 4 verteilt über diesen Wulst 8 mit
dem Winkelprofil 2 verbindbar.
[0017] In Figur 4 ist das Winkelprofil mit glatt ausgebildeter Winkelspitze 5 dargestellt.
In Figur 5 weist das Winkelprofil 2 einen Vorsprung 10 an der Winkelspitze auf. Die
durch den Vorsprung 10 gebildete Auswölbung an der Winkelspitze ist als Abzugskante
beim Aufbringen der Putzschicht dienlich. Es wird für einen geradlinigen Verlauf der
Sichtputzkante gesorgt, da der Sichtputz an der Winkelspitze nach Aufbringen desselben
nicht den jeweiligen Schenkel 3 oder 4 des Winkelprofils 2 überragt.
[0018] Wie aus den Figuren 6 und 7 ersichtlich ist, ist beim erfindungsgemäßen Kantenschutzrichtwinkel
1 an der Außenseite des Winkelprofils 2 ein Bewehrungsgewebe 11 befestigt. Das Bewehrungsgewebe
11 ist dabei unmittelbar am Winkelprofil 2 anliegend angeordnet und mittels des erfindungsgemäßen
Verfahrens über die hier nicht dargestellten Wülste an dem Winkelprofil 2 festgelegt.
Das an der Außenseite des Winkelprofils 2 angeordnete Bewehrungsgewebe 11 ragt mit
seinen Randstreifen 12 über die äußeren Längskanten 13, 14 des aus Kunststoff bestehenden
Winkelprofils 2 hinaus. Wie außerdem aus den Figuren 6 und 7 ersichtlich ist, ist
der aus Bewehrungsgewebe 11 und Winkelprofil 2 gebildete Kantenschutzrichtwinkel 1
nicht durchgehend mit Löchern 6 versehen. Vielmehr werden diese Löcher 6 an der Außenseite
des Winkelprofils 2 von den sich kreuzenden Schuß- und Kettfäden 15, 16 überdeckt.
Dabei verbleibt genügend lichter Raum für das Hindurchtreten der Spachtelmasse. Über
die über die Längskanten 13, 14 hinausragenden Randstreifen 12 ist der Kantenschutzrichtwinkel
1 mit zur Bewehrung einer Spachtelmaterialschicht dienenden Glasfaser-GFK-Gewebematten
verbindbar.
[0019] Die Herstellung des beschriebenen Kantenschutzrichtwinkels 1 erfolgt folgendermaßen:
[0020] Zunächst wird mittels eines Extruders ein Winkelprofil aus Kunststoff, z.B. PVC oder
PP, hergestellt und dabei bei der ersten Ausführungsart mit zumindest einem 0,01-5,0
mm dicken Wulst auf jedem Schenkel des Winkelprofils versehen. Nach dem Extrudieren
werden auf den Schenkeln jeweils über und unter bzw. rechts und links neben den Wülsten
Löcher eingestanzt. Diese Löcher sind vorgesehen, damit im Bereich des Winkelprofils
Öffnungen vorhanden sind, durch die beim Aufbringen auf Wärmedämmplatten Spachtelkleber
hindurchtreten kann, der sich dann mit den Wärmedämmplatten verbindet. Nach dem Ausstanzen
der Löcher werden die auf den Schenkeln befindlichen Wülste durch einen Laserstrahl
entweder auf ihrer ganzen Länge oder aber punktuell erwärmt und damit aufgeweicht.
Das Aufweichen kann auch mittels eines Kunststoffschweißgerätes erfolgen. Unmittelbar
im Anschluß hieran wird das Bewehrungsgewebe aufgebracht, in den nunmehr durch die
Oberflächenerwärmung aufgeweichten Wulst eingepreßt und hiermit verwalzt. Das Erhitzen
der Wülste kann auch durch jede für die punktuelle Oberflächenerwärmung geeignete
Art von Heizquelle erfolgen.
[0021] Bei der zweiten Ausführungsart wird mittels eines Extruders lediglich das Winkelprofil
ohne Wülste aus Kunststoff, z.B. PVC oder PP, hergestellt. Nach dem Aushärten des
Winkelprofils erfolgt das Einstanzen der Löcher. Danach wird die Oberfläche der Winkelprofilaußenseiten
durch ein einem Kunststoffschweißgerät vorgeschaltetes Erhitzungsgerät aufgeweicht.
Die Wülste werden dann durch das Kunststoffschweißgerät zwischen den eingestanzten
Löchern aufgetragen und verbinden sich mit der erwärmten Winkelprofilaußenseite. Unmittelbar
daran erfolgt das Aufbringen der Bewehrungsgewebe entsprechend der ersten Ausführungsart.
[0022] Ein mittels dieser Verfahren gefertigter Kantenschutzrichtwinkel dient bevorzugt
als Träger für die auf das Vollwärmeschutzsystem aufgebrachte Außenputzschicht, so
daß diese zuverlässig auf den Außenwänden bzw. einem aufgebrachten Wärmedämmantel
haftet. Die Eckkanten der auf die Außenwände aufgebrachten Wärmedämmplatten, deren
Anordnung auch die Eckkante des Sichtputzes bestimmt ist, sind durch den Kantenschutzrichtwinkel
vor Beschädigung geschützt, sobald der Spachtelkleber und der Sichtputz aufgebracht
sind. Auch dann, wenn es beim Transport oder der Verarbeitung der Wärmedämmplatten
etc. zu Beschädigungen der Eckkante gekommen ist, wird durch das Anbringen des durch
das erfindungsgemäße Verfahren hergestellten erfindungsgemäßen Kantenschutzrichtwinkels
ein geradliniger Verlauf der Sichtputzschichtkante gewährleistet.
[0023] Ein derartig gefertigter Kantenschutzrichtwinkel ist aber nicht nur als Träger für
die Außenputzschicht, sondern auch als ein solcher für die Innenputzschicht bezüglich
der Sichtkante verwendbar.
1. Verfahren zur Herstellung eines Kantenschutzrichtwinkels mit einem insbesondere aus
Kunststoff gefertigten Winkelprofil mit zwei aufeinander stehenden Schenkeln, mit
denen, deren Verlängerung bildend, Bewehrungsmatten verbunden sind, als Eckbewehrung
für eine den Sichtputz tragende Mauerecke oder Wärmedämmschicht, wobei die Bewehrungsmatten
durch Erhitzen des Winkelprofils an demselben festgelegt sind und die Randstreifen
der Bewehrungsmatten über die äußeren Längsränder des Winkelprofils hinausragen, dadurch
gekennzeichnet, daß das mittels Extrudieren gefertigte Winkelprofil mit mindestens
einem Wulst auf jedem seiner Schenkel versehen wird und auf die durch Erhitzen aufgeweichten
Wülste die Bewehrungsmatten, insbesondere Bewehrungsgewebe, aufgebracht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsgewebe in die
Wülste eingepreßt und beide miteinander verwalzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelprofil während des
Extrudierens mit mindestens einem Wulst auf jedem seiner Schenkel versehen wird und
die Wülste des ausgehärteten Winkelprofils erhitzt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Erhitzen der Wülste nach
dem Einstanzen von Löchern auf den Schenkeln des Winkelprofils erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher über und unter bzw.
rechts und links der Wülste eingestanzt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Wülste durchgehend
erhitzt und erweicht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Wülste punktuell
erhitzt und erweicht wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Erhitzen
und Aufweichen der Wülste mittels eines Lasers erfolgt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Erhitzen
und Aufweichen der Wülste mittels eines Kunststoffschweißgerätes erfolgt.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelprofil nach dem Extrudieren
mit mindestens einem Wulst auf jedem seiner Schenkel versehen wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Auftragen der Wülste durch
das Kunststoffschweißgerät erfolgt.
12. Verfahren nach Anspruch 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß das ausgehärtete Winkelprofil
vor Auftragen der Wülste erhitzt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher vor Auftragen der
Wülste in das Winkelprofil eingestanzt werden.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Wülste zwischen den Löchern
auf dem Winkelprofil aufgetragen werden.
15. Kantenschutzrichtwinkel mit einem insbesondere aus Kunststoff gefertigten Winkelprofil
mit zwei aufeinander stehenden Schenkeln, mit denen, deren Verlängerung bildend, Bewehrungsmatten
verbunden sind, als Eckbewehrung für eine den Sichtputz tragende Mauerecke oder Wärmedämmschicht,
wobei die Bewehrungsmatten durch Erhitzen des Winkelprofils an demselben festgelegt
sind und die Randstreifen der Bewehrungsmatten über die äußeren Längsränder des Winkelprofils
hinausragen, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelprofil (2) auf jedem seiner Schenkel
(3, 4) mindestens einen Wulst (7, 8) aufweist, wobei die Bewehrungsmatten, insbesondere
Bewehrungsgewebe, (11) an den Wülsten (7, 8) des Winkelprofils (2) festgelegt, insbesondere
befestigt sind.
16. Kantenschutzrichtwinkel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsgewebe
(11) in die Wülste (7, 8) eingepreßt und hiermit verwalzt sind.
17. Kantenschutzrichtwinkel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Wülste (7,
8) eine Dicke in einem Bereich von 0,01 mm bis 5 mm aufweisen.
18. Kantenschutzrichtwinkel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Wülste (7)
geradlinig, im wesentlichen parallel zu den Längskanten (13, 14) des jeweiligen Schenkels
(3, 4) auf dem jeweiligen Schenkel (3, 4) angeordnet sind.
19. Kantenschutzrichtwinkel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Wülste (8)
wellenförmig auf dem jeweiligen Schenkel (3, 4) angeordnet sind.
20. Kantenschutzrichtwinkel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Wülste zickzackförmig
auf dem jeweiligen Schenkel (3, 4) angeordnet sind.
21. Kantenschutzrichtwinkel nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß ober- und unterhalb bzw. rechts und links der Wülste (7, 8) jeweils Löcher (6)
angeordnet sind.
22. Kantenschutzrichtwinkel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die durch die aufeinander stehenden Schenkel (3, 4) des Winkels gebildete Winkelspitze
(5) glatt ausgebildet ist.
23. Kantenschutzrichtwinkel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die durch die aufeinander stehenden Schenkel (3, 4) des Winkelprofils (2) gebildete
Winkelspitze mit einem Vorsprung (10) versehen ist.
1. Process for the production of an edge-protecting border comprising an angular section
particularly made of synthetic material with two lateral sides that are perpendicular
to each other, with which reinforcement mats are connected prolonging said sides,
where the edge-protecting border serves as corner reinforcement for a wall corner
and bears face casting or a thermal layer, whereby the reinforcement mats are fastened
on the angular section through heating of the angular section and the marginal strip
of the reinforcement mats extend beyond the outer longitudinal edges of the angular
section, characterized in that the angular section produced by means of extrusion
is provided with at least one swelling on each of the lateral sides and the reinforcement
mats, particularly reinforcement fabric, are placed within the swellings that are
softened through heating.
2. Process according to claim 1, chararcterized in that the reinforcement fabric is pressed
in the swellings and both are rolled onto one another.
3. Process according to claim 1, characterized in that the angular section, during the
extrusion, is provided with at least one swelling on each of its lateral sides and
the swellings of the hardened angular section are heated.
4. Process according to claim 3, characterized in that the heating of the swellings follows
after the punching of holes on the lateral sides of the angular section.
5. Process according to claim 4, characterized in that the holes are punched above and
below, that is, right and left of the swellings respectively.
6. Process according to claim 1, characterized in that any of the swellings is completely
heated and softened.
7. Process according to claim 1, characterized in that any of the swellings is specifically
heated and softened at a given point.
8. Process according to any of the claims 1, 6 or 7, characterized in that the heating
and softening of the swellings are effected by means of a laser.
9. Process according to any of the claims 1, 6, or 7, characterized in that the heating
and softening of the swellings are effected by means of a synthetic material welding
device.
10. Process according to claim 1, characterized in that after the extrusion the angular
section is provided with at least one swelling on each of the lateral sides.
11. Process according to claim 10, characterized in that the swellings are laid by means
of the synthetic material welding device.
12. Process according to claims 1 and 10, characterized in that the hardened angular section
is heated before the laying of the swellings.
13. Process according to claim 10, characterized in that the holes are punched before
the laying of the swellings in the angular section.
14. Process according to claim 13, characterized in that the swellings are placed between
the holes on the angular section.
15. Edge-protecting border comprising of an angular section particularly made of synthetic
material with two lateral sides that are perpendicular to each other, with which reinforcement
mats are connected prolongating said sides, where the edge-protecting border serves
as corner reinforcement for a wall corner and bears face casting or a thermal layer,
whereby the reinforcement mats are fastened on the angular section through heating
of the angular section and the marginal strip of the reinforcement mats extend beyond
the outer longitudinal edges of the angular section, characterized in that the angular
section (2) exhibits at least one swelling (7, 8) on each of the lateral sides (3,
4), wherein the reinforcement mats, especially reinforcement fabric (11), are fastened,
particularly attached, on the swellings (7, 8) of the angular section (2).
16. Edge-protecting border according to claim 15, characterized in that the reinforcement
fabric (11) is pressed into the swellings (7, 8) and has been rolled together therein.
17. Edge-protecting border according to claim 15, characterized in that the swellings
(7, 8) show a thickness in a range of 0,01 mm to 5 mm.
18. Edge-protecting border according to claim 15, characterized in that the swellings
(7) are arranged lineally, in essence parallel to the longitudinal edges (13, 14)
of the respective lateral sides (3, 4) on the respective lateral sides.
19. Edge-protecting border according to claim 15, characterized in that the swellings
(8) are arranged in the form of waves on the respective lateral sides (3, 4).
20. Edge-protecting border according to claim 15, characterized in that the swellings
are arranged in the zig-zag form on the respective lateral sides (3, 4).
21. Edge-protecting border according to any of the claims 15 to 20, characterized in that
top half and lower half are arranged right and left respectively of the swellings
of the respective holes.
22. Edge-protecting border according to any of the above claims, characterized in that
the angle vertex (5), made by the lateral sides (3, 4) of the angle that are perpendicular
to each other, is shaped flat.
23. Edge-protecting border according to any of the above claims, characterized in that
the anlge vertex, made by the lateral sides (3, 4) of the angular section (2) that
are perpendicular to each other, is provided with a projection.
1. Procédé pour fabriquer une cornière de dressage protège-arête comprenant un profilé
d'angle fabriqué notamment en matière plastique, comportant deux ailes jointives auxquelles
sont reliées des nattes de renforcement prolongeant ces ailes, utilisée comme renforcement
d'angle pour un angle de mur ou une couche d'isolation thermique recouverts par l'enduit
apparent, les nattes de renforcement étant fixées sur le profilé d'angle par chauffage
de ce dernier et les bordures des nattes de renforcement dépassant au-delà des bords
longitudinaux extérieurs du profilé d'angle, caractérisé en ce que l'on conforme au
moins un bourrelet sur chacune des ailes du profilé d'angle fabriqué par extrusion,
et que l'on applique les nattes de renforcement, notamment des tissus de renforcement,
sur les bourrelets ramollis par chauffage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on force les tissus de renforcement
dans les bourrelets et qu'on lamine l'ensemble.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on conforme pendant l'extrusion
au moins un bourrelet sur chacune des ailes du profilé d'angle et que l'on chauffe
les bourrelets du profilé d'angle durci.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'on chauffe les bourrelets
après avoir percé des trous dans les ailes du profilé d'angle.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'on perce les trous respectivement
au-dessus et en-dessous ou à droite et à gauche des bourrelets.
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on chauffe et ramollit chacun
des bourrelets en totalité.
7. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on chauffe et ramollit chacun
des bourrelets ponctuellement.
8. Procédé selon l'une des revendications 1, 6 ou 7, caractérisé en ce que le chauffage
et le ramollissement des bourrelets s'effectuent au moyen d'un laser.
9. Procédé selon l'une des revendications 1, 6 ou 7, caractérisé en ce que le chauffage
et le ramollissement des bourrelets s'effectue au moyen d'un appareil de soudage des
matières plastiques.
10. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on conforme après l'extrusion
au moins un bourrelet sur chacune des ailes du profilé d'angle.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la conformation des bourrelets
est effectuée par l'appareil de soudure des plastiques.
12. Procédé selon la revendication 1 et 10, caractérisé en ce que l'on chauffe le profilé
d'angle durci avant de conformer les bourrelets.
13. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'on perce les trous dans
le profilé d'angle avant de conformer les bourrelets.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'on conforme les bourrelets
sur le profilé d'angle entre les trous.
15. Cornière de dressage protège-arête, comprenant un profilé d'angle fabriqué notamment
en matière plastique, comportant deux ailes jointives auxquelles des nattes de renforcement
sont reliées en prolongeant ces ailes, utilisée comme renforcement d'angle pour un
angle de mur ou une couche d'isolation thermique revêtus par l'enduit apparent, les
nattes de renforcement étant fixées sur le profilé d'angle par chauffage de ce dernier
et les bordures des nattes de renforcement dépassant au-delà des bords longitudinaux
extérieurs du profilé d'angle, caractérisé en ce que le profilé d'angle (2) comporte
sur chacune de ses ailes (3, 4) au moins un bourrelet (7, 8), les nattes de renforcement,
notamment des tissus de renforcement, (11) étant placées sur les bourrelets (7, 8)
du profilé d'angle (2), notamment en étant solidarisées à ces bourrelets (7, 8).
16. Cornière de dressage protège-arête selon la revendication 15, caractérisée en ce que
les tissus de renforcement (11) sont forcés dans les bourrelets (7, 8) et sont solidarisés
par laminage à ces bourrelets (7, 8).
17. Cornière de dressage protège-arête selon la revendication 15, caractérisée en ce que
l'épaisseur des bourrelets (7, 8) est située sur une plage allant de 0,01 mm à 5 mm.
18. Cornière de dressage protège-arête selon la revendication 15, caractérisée en ce que
les bourrelets (7) sont disposés sur l'aile (3, 4) correspondante en étant rectilignes
et sensiblement parallèles aux arrêtes longitudinales (13, 14) de l'aile (3, 4) correspondante.
19. Cornière de dressage protège-arête selon la revendication 15, caractérisée en ce que
les bourrelets (8) sont ondulés et disposés sur l'aile (3, 4) correspondante.
20. Cornières de dressage protège-arête selon la revendication 15, caractérisée en ce
que les bourrelets sont disposés en zigzag sur l'aile (3, 4) correspondante.
21. Cornière de dressage protège-arête selon l'une des revendications 15 à 20, caractérisée
en ce que des trous (6) sont disposés respectivement au-dessus et en-dessous ou à
droite et à gauche de chacun des bourrelets (7, 8).
22. Cornière de dressage protège-arête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que l'arête (5) formée par les ailes (3,4) jointives du profilé d'angle est
lisse.
23. Cornière de dressage protège-arête selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que l'arête (5) formée par les ailes (3, 4) jointives du profilé d'angle comporte
une saillie (10).