| (19) |
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(11) |
EP 0 638 855 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.1995 Patentblatt 1995/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.07.1993 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: G03G 15/20 |
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| (54) |
Wärmefixiereinrichtung für ein- oder beidseitig bedruckte Aufzeichnungsträger eines
Druck- oder Kopiergerätes
Thermal fixing device for image carriers printed on one or two sides in a printer
or copying machine
Appareil de fixage thermique pour des supports d'image imprintés dans une ou deux
faces dans une imprimante ou un copieur
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.02.1995 Patentblatt 1995/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Nixdorf
Informationssysteme Aktiengesellschaft |
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33102 Paderborn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kopp, Walter, Dipl.-Ing.
D-82024 Taufkirchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuchs, Franz-Josef, Dr.-Ing. et al |
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Postfach 22 13 17 80503 München 80503 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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- RESEARCH DISCLOSURE, Bd. 2244, Nr. 308, Dezember 1989, Emsworth, GB, Seite 977
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Wärmefixiereinrichtung zum Fixieren von Tonerbildern
auf der Vorderseite eines bandförmigen Aufzeichnungstragers in einem elektrografischen
Druck- oder Kopiergerät, bei dem die Rückseite des Aufzeichnungsträgers bereits ein
fixiertes Tonerbild aufweisen kann.
[0002] Zum Themodruckfixieren von Tonerbildern auf einem meist aus Papier bestehenden Aufzeichnungsträger
werden in Druck- oder Kopiergeräten Warmefixiereinrichtungen verwendet, die einen
Vorwärmsattel mit nachgeschalteter Fixierzone aus beheizter Fixierwalze und Andruckwalze
aufweisen.
[0003] Derartige Wärmefixiereinrichtungen sind z. B. aus der US-A-4 147 922 oder Japan Abstract
Vol.13, No.120, 24.März 1989 (Japan-A-63-292177) bekannt.
[0004] In der Literaturstelle RESEARCH DISCLOSURE, Bd.2244, Nr.308, Dezember 1989, Emsworth
GB, Seite 977 wird eine Transporteinrichtung für blattförmige Aufzeichnungsträger
in Kopiergeräten beschrieben, die den Aufzeichnungsträger berührungslos transportiert.
Hierzu wird unterhalb des Aufzeichnungsträgers ein Luftkissen erzeugt. Durch den berührungslosen
Transport soll das Verschmieren der losen Tonerbilder vor dem Fixieren verhindert
werden. Ein Vorwärmsattel ist nicht vorgesehen.
[0005] Bei elektrografischen Druckeinrichtungen, die im obersten Geschwindigkeitsbereich
mit beispielsweise einer Druckgeschwindigkeit von größer als 0,5 m/s arbeiten und
die zum Fixieren eine Thermodruckfixierstation verwenden, ist es günstig, die Papierbahn
oder das Papierblatt vor dem eigentlichen Thermodruckfixiervorgang auf Temperaturen
von ca. 100°C oder höher zu erwärmen, um so eine gute Verbindung des Tonerbildes mit
der Papieroberfläche zu erhalten.
[0006] Soll eine Papierbahn oder ein Papiereinzelblatt, welches bereits auf einer Seite,
beispielsweise der Rückseite, bedruckt und fixiert ist, auf der anderen Seite bedruckt
und fixiert werden, so muß die bereits fixierte erste Seite zum Erwärmen des Papiers
für den zweiten Fixiervorgang über die heiße Vorwärmsatteloberfläche geführt werden.
Dabei treten bei diesem zweiten Fixiervorgang die folgenden Probleme auf:
a) Kontinuierlicher Druckbetrieb:
[0007] Das bereits fixierte Druckbild, welches über die heiße Vorwärmsatteloberfläche läuft,
wird so stark erwärmt, daß es einen teigigen bis flüssigen Zustand annimmt und zum
Teil auf die Satteloberfläche geschmiert wird. Je mehr Toner sich auf der Satteloberfläche
ansammelt, umso mehr wird erneut Toner vom Tonerbild auf die Satteloberfläche übertragen,
bis es zu einer sichtbaren Zerstörung des Tonerbildes auf dem Papier kommt.
b) Warte- oder Standby-Betrieb:
[0008] Während der Drucker sich im Warte- oder Standby-Betrieb befindet, liegt die Papierbahn
mit dem bereits fixierten Druckbild auf dem heißen Sattel auf. Das Druckbild im Bereich
der Vorwärmsatteloberfläche wird so stark erwärmt, daß es einen teigigen bis flüssigen
Zustand annimmt und mit der heißen Vorwärmsatteloberfläche verklebt. Beim Start der
Papierbahn wird dann das Tonerbild von der Papierbahnoberfläche gerissen und bleibt
auf der heißen Satteloberfläche kleben.
[0009] Ziel der Erfindung ist es deshalb, eine Wärmefixiereinrichtung mit einem Vorwärmsattel
zum Fixieren von Tonerbildern auf der Vorderseite eines Aufzeichnungsträgers in einem
elektrografischen Druck- oder Kopiergerät, bei dem die Rückseite des Aufzeichnungsträgers
bereits ein fixiertes Tonerbild aufweisen kann, bereitzustellen.
[0010] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des ersten Patentanspruches gelöst.
[0011] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0012] Bei der Angabe Vorderseite und Rückseite eines Aufzeichnungsträgers handelt es sich
um eine reine Relativangabe zur Beschreibung der beiden Seiten eines Aufzeichnungsträgers.
[0013] Führt man den Aufzeichnungsträger, der aus Einzelblättern oder aus Endlospapier bestehen
kann, über einen Vorwärmsattel mit einer Gleitfläche aus tonerabweisendem Material,
das eine für den teigigen bis flüssigen Toner abweisende Eigenschaft zeigt und eine
hohe Abriebfestigkeit gegenüber der darauf gleitenden Papierbahn aufweist, so kann
die Wärmefixiereinrichtung in Druck- oder Kopiergeräten verwendet werden, die sowohl
im Simplex- als auch im Duplexbetrieb arbeiten.
[0014] Als günstig haben sich Materialien herausgestellt, die aus Fluorverbindungen hergestellt
sind, wie zum Beispiel PTFE- bzw. PFA-Verbindungen.
Das Material kann auf eine entsprechende Aufnahmefläche eines Vorwärmsattels aufgedampft,
aufgesprüht oder aufgeklebt werden. PTFE- bzw. PFA-Verbindungen zeigen eine sehr gute
Abweisfähigkeit gegenüber dem Tonermaterial und sehr gute Eigenschaften gegenüber
Abrieb durch die Papierbahn.
[0015] Um die Abriebfestigkeit zu erhöhen, können dem PTFE oder PFA Verschleiß vermindernde
Bestandteile wie Graphit oder Glasfasern mehr oder weniger stark beigemischt werden.
[0016] Da derartige Vorwärmsättel in der Regel bei elektrografischen Druckeinrichtungen
der oberen Leistungsklasse (zwischen 2 Millionen bis 10 Millionen DIN A4-Seiten pro
Monat) eingesetzt werden, ist ein verschleißloser Betrieb über Jahre hinweg unmöglich.
Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn die Satteloberfläche bei Bedarf problemlos
und einfach erneuert werden kann, ohne daß der teure Grundaufbau des Heizsattels mit
Heizelementen mit erneuert werden muß. Zu diesem Zwecke kann eine tonerabweisende
Schicht auf dünne Metallplatten aufgedampft, aufgesprüht oder aufgeklebt werden, wobei
dann diese beschichteten Einzelplatten auswechselbar auf dem Grundaufbau des Vorwärmsattels
befestigt sind.
[0017] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die tonerabweisende Schicht
als eine Folie ausgeführt, welche auf einer Seite eine dünne wärmeleitende Klebeschicht
aufweist. Die Klebeschicht ist so ausgeführt, daß in heißem Zustand des Sattels die
Folie von diesem wieder leicht abziehbar ist. Eine schnelle Erneuerung der Satteloberfläche
ist somit bei Bedarf vor Ort beim Kunden sehr schnell möglich.
[0018] Die tonerabweisende Schicht kann auch als dünne Folie ausgeführt sein, die von einer
Vorratsspule abgezogen über die Vorwärmsatteloberfläche geführt und dann wieder aufgewickelt
wird. Die Folie wird dabei sehr langsam relativ zur Papierlaufrichtung bewegt.
[0019] Um einer faltenfreien Einlauf der Papierbahn in den Fixierspalt zwischen Fixier-
und Andruckswalze zu erhalten, wurde bereits vorgeschlagen, das dem Fixiersoalt zugewandte
Ende des Vorwärmsattels als Glättungskante auszubilden, über die der Aufzeichnungsträger
stark umgelenkt wird. In dem Umschlingungsbereich im Bereich der Glättungskante tritt
jedoch ein sehr starker Verschleiß der Tonerbeschichtung auf dem Aufzeichnungsträger
auf. Dieser Verschleiß läßt sich verhindern, wenn im Umschlingungsbereich Rollen vorgesehen
werden, die gegebenenfalls mit einer tonerabweisenden Beschichtung versehen sind.
[0020] Wird dem tonerabweisenden Material zur Erzielung einer hohen Verschleißfestigkeit
der Oberfläche ein relativ hoher Anteil an Graphit oder Glasfasern beigemischt, so
reduziert sich gegebenenfalls die Abweisfähigkeit der Oberfläche gegenüber dem Tonerbild.
Um einen Übertrag des Tonerbildes in solchen Fällen während eines langen Warte- oder
Standby Betriebes der Druckeinrichtung auf die Satteloberfläche zu verhindern, ist
es günstig, den Aufzeichnungsträger von der Satteloberfläche abzuheben. Dies kann
dadurch geschehen, daß im Wartezustand der Druckeinrichtung mit Hilfe einer Gebläseeinrichtung
zwischen der Papierbahn und der Satteloberfläche bzw. Gleitfläche ein Luftkissen erzeugt
wird. Eine weitere Möglichkeit zum Abheben besteht darin, ein geeignetes, zum Beispiel
als Spanndraht ausgebildetes Abhebeelement, das den Aufzeichnungsträger über seine
ganze Breite hintergreift, vorzusehen. Vorwärmsattel und Abhebeelement werden dabei
relativ derart zueinander bewegt, daß in einem Abhebezustand der Aufzeichnungsträger
im Abstand zum Vorwärmsattel über das Abhebeelement geführt wird.
[0021] In der Regel wird bei den elektrografischen Endlosdruckern der neuen Generation die
Papierbahn automatisch in den Drucker eingelegt. Dabei muß die Papierbahn unter anderem
über den Vorwärmsattel geführt werden. Beschichtungen aus Fluorverbindungen laden
sich auf ihrer Oberfläche elektrostatisch auf, wenn Papier darauf gleitet. Durch die
elektrostatischen Kräfte haftet die Papierbahn so stark an dem Vorwärmsattel, daß
sie gegebenenfalls nicht mehr transportiert werden kann. Eine vorteilhafte Beimengung
von elektrostatisch leitfähigen Stoffen wie Graphit oder dergleichen kann die Bildung
von elektrostatischen Ladungen verhindern. Bei geklebten Materialschichten ist es
günstig, wenn der Kleber ebenfalls leitfähig ist, um so eine leitfähige Verbindung
zwischen tonerabweisendem Material und geerdetem Träger herzustellen.
[0022] Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im
folgenden beispielsweise näher beschrieben. Es zeigen
Figur 1 eine schematische Schnittdarstellung einer Wärmefixiereinrichtung für eine
elektrografische Druckeinrichtung,
Figur 2 eine schematische Schnittdarstellung eines Vorwärmsattels mit einer Gleitfläche
aus tonerabweisendem Material,
Figur 3 eine schematische Schnittdarstellung eines Ausschnittes der Figur 2,
Figur 4 eine schematische Darstellung eines Vorwärmsattels mit darauf angeordneten
beschichteten Metallplatten als Gleitfläche,
Figur 5 eine schematische Darstellung eines Vorwärmsattels mit zugehöriger Folientransporteinrichtung,
Figur 6 eine schematische Schnittdarstellung eines Vorwärmsattels mit zugeordneter
Glättungsrolle,
Figur 7 eine schematische Schnittdarstellung eines Ausschnitts eines Vorwärmsattels
mit einer pneumatischen Einrichtung zur bedarfsweisen Erzeugung eines Luftkissens
zwischen dem Aufzeichnungsträger und dem Vorwärmsattel und
Figur 8 eine schematische Schnittdarstellung eines Vorwärmsattels mit zugehöriger
mechanischer Abhebevorrichtung für den Aufzeichnungsträger.
[0023] Eine elektrografische Druckeinrichtung zum Bedrucken von Endlospapieren enthält eine
in der Figur 1 schematisch dargestellte Wärmefixiereinrichtung, wie sie in US-A-4
147922 beschrieben ist. Die Wärmefixiereinrichtung ist als Thermodruck-Fixiereinrichtung
ausgebildet. Sie enthält eine über Strahler 10 beheizte Heizwalze 11 und einen elektromotorisch
an die Heizwalze 11 an- und abschwenkbare Andruckwalze 12. Die Heizwalze besteht aus
einem Aluminiumzylinder mit darauf angeordneter wärmebeständiger Beschichtung, die
Andruckwalze besteht ebenfalls aus einem Aluminiumzylinder mit einer Beschichtung
aus Silikon. Die Heizwalze 11 wird elektromotorisch angetrieben. Der Heizwalze 11
ist eine Beölungseinrichtung 13 zum Auftragen von Trennöl auf die Heizwalze zugeordnet.
In Aufzeichnungsträger-Transportrichtung den Walzen vorgelagert ist ein beheizter
Vorwärmsattel 15 mit zugehöriger Unterdruckbremse 16, der dazu dient, einen als Endlospapier
ausgebildeten Aufzeichnungsträger 17 vorzuwärmen und im vorgewärmten Zustand dem eigentlichen
Fixierspalt zwischen den Walzen 11 und 12 zuzuführen. Gebremst von der Unterdruckbremse
16 und angetrieben über die Walzen wird der Aufzeichnungsträger 17 straff über den
Vorwärmsattel 15 geführt. Ein auf dem Aufzeichnungsträger befindliches loses Tonerbild
wird auf dem Vorwärmsattel 15 vorgewärmt und durch Wärme und Druck zwischen den Walzen
11 und 12 fixiert.
[0024] Eine den Walzen 11 und 12 in Papierlaufrichtung nachgeordnete Kühleinrichtung 18
sorgt für eine Kühlung des gesamten Papieres. Hierzu enthält die Kühleinrichtung 18
eine mit Öffnungen versehene Kühlfläche 19, die von dem Aufzeichnungsträger 17 überstrichen
wird, wobei über einen Luftzuführungskanal 20 zugeführte kalte Luft aus den Öffnungen
strömt und ein kühlendes Luftpolster unter dem Aufzeichnungsträger 17 erzeugt. Gleichzeitig
wird über ein gegenüberliegendes Profil Luft auf die betonerte Seite des Aufzeichnungsträgers
geblasen.
[0025] Bei der beschriebenen Wärmefixiereinrichtung erfolgt die Vorwärmung des Endlospapieres
17 über einen Niedertemperatur-Vorwärmsattel 15, der aus zwei hintereinander geschalteten
beheizten Sätteln besteht, nämlich einem ortsfesten Vorheizsattel 21 und einem um
einen Drehpunkt 22 verschwenkbaren Heizsattel 23. Vorheizsattel 21 und Heizsattel
23 bilden in Papierlaufrichtung gesehen zwei getrennte Heizzonen. Die gesamte Vorheizstrecke
hat dabei eine Länge von etwa 500 bis 700 mm. Das Papier 17 gleitet bei der Vorwärmung
auf Gleitflächen 24 des Vorheizsattels 21 bzw. Heizsattels 22.
[0026] Um zwischen den Sätteln und dem Papier einen guten Kontakt herzustellen und damit
die Temperaturdifferenz klein zu halten, sind die Gleitflächen bzw. die Sättel gewölbt
ausgebildet mit einem Wölbungsradius, der bei dem dargestellten Beispiel 700 mm beträgt.
Durch die Wölbung der Gleitflächen in Verbindung mit dem Zug durch die Walzen 11 und
12 und das Abbremsen durch die Unterdruckbremse 16 wirkt über die gesamte Sattellänge
eine Kraftkomponente, die das Papier 17 an die Gleitflächen 24 drückt. Außerdem wird
die Stabilität des Papierlaufes auf dem Sattel dadurch gefördert. Die Sättel 21 bzw.
23 weisen quer zur Papierlaufrichtung längliche Vertiefungen 25 auf, die sich über
die gesamte Breite der Sättel erstrecken. Sie sind durch seitliche Bohrungen 26 mit
einem Kanal 27 verbunden. Der Luftkanal verläuft unterhalb der Sättel und ist mit
einer Überdruck und Unterdruck erzeugenden pneumatischen Einrichtung, zum Beispiel
einem Gebläse und einer Pumpe verbunden. Im Druckbetrieb wird der Aufzeichnungsträger
(Papier) durch Unterdruck an die Gleitflächen 24 der Sättel angesaugt und der durch
die Vorwärmung frei werdende Wasserdampf abgesaugt. Im Standby-Betrieb wird durch
Überdruck ein Luftkissen zwischen Aufzeichnungsträger 17 und Sattel bzw. Gleitfläche
24 erzeugt.
[0027] Die Beheizung der Sättel 21 bzw. 23 erfolgt durch elektrische Widerstandselemente
in Form von auswechselbar angeordneten Heizpatronen, die in Bohrungen 29 angeordnet
sind. Der Vorwärmsattel ist als Niedertemperatursattel ausgebildet, dessen Heizleistung
über eine mikroprozessorgesteuerte Regelanordnung geregelt wird.
[0028] Die Wärmefixiereinrichtung ist auch zum Fixieren von Aufzeichnungsträgern geeignet,
die bereits auf ihrer Rückseite ein fixiertes Tonerbild aufweisen. Dieses Tonerbild
kann in einem ersten Durchlauf auf der Rückseite oder der Vorderseite des Aufzeichnungsträgers
aufgedruckt und fixiert werden, danach wird in einem weiteren Durchlauf ein weiteres
Tonerbild auf der entsprechenden anderen Seite aufgebracht und fixiert. Zu diesem
Zwecke besteht entsprechend der Darstellung der Figuren 2 und 3 die Gleitfläche 24
aus einer tonerabweisenden Kunststoffschicht, aus einer Fluorverbindung, zum Beispiel
einer PTFE- bzw. PFA-Verbindung, die auf der bearbeiteten Oberfläche des Vorwärmsattels
15 aufgedampft, aufgesprüht oder aufgeklebt wird.
Beschrieben werden die Verbindungen wie folgt:
[0029] Polytetrafluorethylen (PTFE) mit der Strukturformel:

[0030] Perfluoralkoxy-Polymere (PFA) mit der Strukturformel:

mit R=C
nF
n+1 als perfluorierte Alkan-Seitenkette
[0031] PTFE- bzw. PFA- Verbindungen zeigen eine sehr gute Abweisfähigkeit gegenüber dem
Tonermaterial und sehr gute Eigenschaften gegenüber Abrieb durch die Papierbahn. Um
die Abriebfestigkeit zu erhöhen, können der tonerabweisenden Schicht Bestandteile
wie Graphit oder Glasfaser mehr oder weniger stark beigemischt werden.
[0032] Da Heizsättel in der Regel bei elektrografischen Druckeinrichtungen der oberen Leistungsklasse
mit einer Seitenleistung von 2 bis 10 Millionen DIN A4-Seiten pro Monat eingesetzt
werden, unterliegen diese Heizsättel einem relativ hohen Verschleiß. Aus diesem Grunde
ist es günstig, wenn die Satteloberfläche problemlos bei Bedarf einfach erneuert werden
kann, ohne daß der teure Grundaufbau des Heizsattels mit Heizelementen miterneuert
werden muß.
[0033] Um diese Austauschbarkeit zu ermöglichen, wird bei einem Ausführungsbeispiel entsprechend
der Figur 4 die tonerabweisende Schicht 30 auf dünne Metallplatten 31 aufgedampft,
aufgesprüht oder aufgeklebt. Die dünnen Metallplatten 31 können eine Stärke von 1
bis 5 mm haben und sie sind auswechselbar auf dem Grundaufbau 32 des Vorwärmsattels
aufgespannt oder aufgeschraubt.
[0034] Die tonerabweisende Schicht 30 kann auch als dünne Folie ausgeführt sein, welche
auf einer Seite eine dünne, gut wärmeleitende Klebeschicht aufweist. Die Klebeschicht
ist so ausgeführt, daß im heißen Zustand des Sattels die Folie von diesem wieder leicht
abziehbar ist. Eine schnelle Erneuerung der Satteloberfläche ist somit bei Bedarf
vor Ort beim Kunden sehr schnell möglich.
[0035] Bei einem in der Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die tonerabweisende
Schicht 30 als dünne Folie 33 ausgebildet. Die Folie 33 erstreckt sich über die gesamte
Breite des Vorwärmsattels. Sie ist als Vorrat auf einer Spule 34 aufgewickelt, welche
im Satteleinlaufbereich unterhalb des Vorwärmsattels angebracht ist. Diese Folie wird
von dieser Vorratsspule 34 ausgehend über den Vorwärmsattel in Papierlaufrichtung
bis zum Heizsattelauslauf gespannt und auf einer Aufnahmespule 35 unterhalb des Vorwärmsattels
wieder aufgewickelt. Die Folie wird mit Hilfe einer mit der Aufnahmespule 35 gekoppelten
Antriebseinrichtung im Verhältnis zur Aufzeichnungsträgergeschwindigkeit extrem langsam
bewegt und auf die Aufnahmespule 35 aufgewickelt. Auf der einlaufseitigen Vorratsspule
34 befindet sich ein Folienvorrat, welcher für die gesamte Druckerlebensdauer ausgelegt
sein kann. Der Vorwärmsattel ist auf diese Weise wartungsfrei ausgestaltet.
[0036] Um einen faltenfreien Einlauf der Aufzeichnungsträgerbahn 17 in den Fixierspalt zwischen
Fixierwalze 11 und Andruckwalze 12 zu erhalten, ist es günstig, die Papierbahn um
die Papierauslaufsattelkante 36 des Vorwärmsattels in einer Umschlingung zu führen.
In diesem Umschlingungsbereich tritt jedoch extremer Verschleiß des bereits fixierten
Tonerbildes auf dem Aufzeichnungsträger auf. Dieser Verschleiß läßt sich entsprechend
einer in der Figur 6 dargestellten Ausführungsform dadurch verhindern, daß im Umschlingungsbereich
eine oder mehrere Umlenkrollen 37 in Form von Glättungsrollen angeordnet werden, die
ebenfalls mit einer tonerabweisenden Beschichtung versehen sein können. Die Glättungsrollen
37 lenken den Aufzeichnungsträger 17 aus einer durch die Gleitfläche 24 bestimmten
Laufrichtung in eine Zulaufrichtung zur Thermodruckfixierstation um und zwar mit einem
Umlenkwinkel, der derart bemessen ist, daß ein Glättungseffekt auf den Aufzeichnungsträger
17 ausgeübt wird.
[0037] Wird der tonerabweisenden Schicht 30 zur Erzielung einer hohen Verschleißfestigkeit
der Oberfläche ein relativ hoher Anteil an Graphit oder Glasfasern beigemischt, so
kann sich gegebenenfalls die Abweisefähigkeit der Oberfläche gegenüber Toner vermindern.
Um einen Übertrag des Tonerbildes in solchen Fällen wahrend eines langen Warte- oder
Standbyzustandes der Druckeinrichtung auf die Vorwärmsatteloberfläche zu verhindern,
ist es günstig, den Aufzeichnungsträger 17 im Wartezustand der Druckeinrichtung von
der Vorwärmsatteloberfläche abzuheben.
[0038] Zu diesem Zweck wird bei einem Ausführungsbeispiel entsprechend der Figur 7 über
den pneumatischen Kanal 27, die Bohrungen 26 und die Schlitze 25 im Wartezustand Luft
zugeführt, so daß zwischen Gleitfläche 24 und Aufzeichnungsträger 17 ein Luftkissen
entsteht, das den Aufzeichnungsträger 17 im Abstand zur Gleitfläche 24 hält. Ein Ankleben
des Aufzeichnungsträgers auf die Vorwärmsatteloberfläche ist damit ausgeschlossen.
Wird als tonerabweisende Schicht eine Folie 33 verwendet, so kann in ähnlicher Weise
zwischen Folie 33 und Vorwärmsattel ein Luftpolster erzeugt werden.
[0039] Eine weitere Möglichkeit zum Abheben des Aufzeichnungsträgers im Wartebetrieb der
Druckeinrichtung von dem Vorwärmsattel ist in der Figur 8 dargestellt. Ein den Aufzeichnungsträger
17 im Bereich des Vorwärmsattels hintergreifendes Abhebeelement z.B. in Form eines
Spanndrahtes 38 ist ortsfest in Halterungen der Druckeinrichtung angeordnet und zwar
derart, daß in einer dem Druckbetrieb zugeordneten Position D des Vorwärmsattels der
Spanndraht 38 in einer Aussparung 39 des Vorwärmsattels zu liegen kommt. Beim Verschwenken
des Vorwärmsattels bzw. des Heizsattels aus der Druckposition D in eine Warteposition
W bleibt der Spanndraht 38 stationär und die Papierbahn 17 wird dadurch von der heißen
Vorwärmsatteloberfläche abgehoben.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Spanndraht 38 oder andere Papierablegeelemente
aus der Oberfläche des Vorwärmsattels zu schwenken und ihn bei Aufnahme des Druckbetriebes
wieder in der Oberfläche zu versenken.
[0040] Bei elektrografischen Druckeinrichtungen der neueren Generation wird der Aufzeichnungsträger
17 automatisch in die Druckeinrichtung eingelegt. Hierbei muß die Papierbahn u.a.
über den Vorwärmsattel geführt werden. Beschichtungen aus Fluorverbindungen wie PTFE
oder PFA laden sich auf ihrer Oberfläche extrem elektrostatisch auf, wenn Papier darauf
gleitet. Damit kann es vorkommen, daß die so erzeugten elektrostatischen Kräfte einen
Weitertransport der Papierbahn 17 behindern. Durch Beimengung von elektrostatisch
leitfähigen Stoffen, z.B. Graphit oder ähnlichen Materialien in die tonerabweisende
Schicht 30 können derartige elektrostatische Ladungen verhindert werden. Besteht die
tonerabweisende Schicht 30 aus einer auf den Vorwärmsattel geklebten Schicht, ist
es notwendig, den Kleber ebenfalls leitfähig auszugestalten, um so eine leitfähige
Verbindung zum Vorwärmsattels, der günstigerweise geerdet ist, herzustellen.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 10
- = Strahler, Heizstrahler
- 11
- = Heizwalze, Fixierwalze
- 12
- = Andruckwalze
- 13
- = Beölungseinrichtung
- 15
- = Vorwärmsattel
- 16
- = Unterdruckbremse
- 17
- = Aufzeichnungsträger
- 18
- = Kühleinrichtung
- 19
- = Kühlfläche
- 20
- = Luftzuführungskanal
- 21
- = Vorheizsattel
- 22
- = Drehpunkt
- 23
- = Heizsattel
- 24
- = Gleitfläche
- 25
- = längliche Vertiefung, Schlitz, Öffnung
- 26
- = Bohrung
- 27
- = Druckkanal, pneumatischer Kanal
- 28
- = Heizpatrone, Heizelement
- 29
- = Bohrung für Heizpatrone
- 30
- = tonerabweisende Schicht
- 31
- = Metallplatten
- 32
- = Grundaufbau Vorwärmsattel
- 33
- = tonerabweisende Schicht in Form einer Folie
- 34
- = Vorratsspule
- 35
- = Aufnahmespule
- 36
- = Papierauslauf-Sattelkante des Vorwärmsattels
- 37
- = Umlenkrollen
- 38
- = Abhebeelement, Spanndraht
- 39
- = Aussparung
- D
- = Druckposition
- W
- = Warteposition (Standby-Betrieb)
1. Wärmefixiereinrichtung zum Fixieren von Tonerbildern auf der Vorderseite eines Aufzeichnungsträgers
(17) in einem elektrografischen Druck- oder Kopiergerät, bei dem die Rückseite des
Aufzeichnungsträgers (17) bereits ein fixiertes Tonerbild aufweisen kann mit
einer die Tonerbilder auf dem Aufzeichnungsträger (17) fixierenden Thermodruckfixierstation
(12, 11) und
einem der Thermodruckfixierstation (11, 12) in Aufzeichnungsträgerlaufrichtung vorgelagerten
Vorwärmsattel (15) mit zugeordneter, den Aufzeichnungsträger (17) über seine Rückseite
aufnehmender Gleitflächer (24), wobei die Gleitfläche (24) mindestens im Kontaktbereich
zum Aufzeichnungsträger (17) aus einem tonerabweisenden Material (30) aufgebaut ist.
2. Wärmefixiereinrichtung nach Anspruch 1 mit einem tonerabweisenden Material (30) aus
einer Fluor-Verbindung.
3. Wärmefixiereinrichtung nach Anspruch 2 mit einer PTFE- oder PFA-Verbindung als tonerabweisendes
Material (30).
4. Wärmefixiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einem verschleißmindernde
Partikel wie Graphit und/oder Glasfasern aufweisenden, tonerabweisenden Material (30).
5. Wärmefixiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit tonerabweisendem Material
(30), das elektrostatisch leitfähig ausgebildet ist.
6. Wärmefixiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer auswechselbar auf
dem Vorwärmsattel (15) befestigbaren Gleitfläche (24).
7. Wärmefixiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit einer Folie als Gleitfläche
(24), die zur Befestigung auf dem Vorwärmsattel (15) eine möglichst dünne, wärmeleitende
Klebeschicht aufweist.
8. Wärmefixiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit einer Folie (33) als Gleitfläche
(24), die ausgehend von einem Vorratsbereich (34) über den Vorwärmsattel (15) zu einem
Zuführbereich (35) geführt wird.
9. Wärmefixiereinrichtung nach Anspruch 8 mit einer die Folie (33) über den Vorwärmsattel
(15) bewegenden Antriebseinrichtung.
10. Wärmefixiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit einer den Aufzeichnungsträger
(17) von dem Vorwärmsattel (15) bedarfsweise trennenden Vorrichtung.
11. Wärmefixiereinrichtung nach Anspruch 10 mit einer pneumatischen Einrichtung, die über
dem Vorwärmsattel (15) zugeordnete Luftaustrittsöffnungen ein den Aufzeichnungsträger
(17) vom Vorwärmsattel (15) trennendes Luftkissen erzeugt.
12. Wärmefixiereinrichtung nach Anspruch 10 mit einem den Aufzeichnungsträger (17) über
seine Breite im Bereich des Vorwärmsattels (15) hintergreifenden Abhebeelement (38),
wobei Vorwärmsattel (15) und Abhebeelement (38) derart relativ zueinander bewegbar
ausgebildet sind, daß in einem Abhebezustand der Aufzeichnungsträger (17) im Abstand
zum Vorwärmsattel (15) über das Abhebeelement (38) geführt wird.
13. Wärmefixiereinrichtung nach Anspruch 12 mit einem seilartigen Element (38) als Abhebeelement.
14. Wärmefixiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 mit einem Vorwärmsattel (15),
der an einem der Thermodruckfixierstation zugewandten Ende (36) mindestens eine Glättungsrolle
(37) aufweist, über die der Aufzeichnungsträger (17) aus einer durch die Gleitfläche
(24) bestimmten Laufrichtung in eine Zulaufrichtung zur Thermodruckfixierstation (11,12)
umgelenkt wird, wobei der Umlenkwinkel derart bemessen ist, daß ein Glättungseffekt
auf den Aufzeichnungsträger (17) ausgeübt wird.
15. Wärmefixiereinrichtung nach Anspruch 14 mit einer eine tonerabweisende Schicht (30)
aufweisenden Glättungsrolle (37).
16. Wärmefixiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15 mit einem Vorwärmsattel (15)
mit einer als Vorheizsattel (21) ausgebildeten ersten Heizzone niederer Temperatur
und einer in Aufzeichnungsträgerlaufrichtung nachgeordneten, als Heizsattel (23) ausgebildeten
zweiten Heizzone höherer Temperatur.
17. Verfahren zum Herstellen einer Gleitfläche (24) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 durch
Auftragen einer tonerabweisenden Materialschicht (30) auf eine dem Vorwärmsattel (15)
zugeordnete Trägerfläche.
1. Thermal fixing system for fixing toner images on the front side of a recording medium
(17) in an electrographic printer or copier device, in which the rear side of the
recording medium (17) may already exhibit a fixed toner image, having
a heat transfer fixing station (12, 11) fixing the toner images on the recording medium
(17), and
a preheating saddle (15), preceding the heat transfer fixing station (11, 12) in the
direction of travel of the recording medium, having an associated sliding surface
(24) receiving the recording medium (17) via its rear-side, the sliding surface (24)
being constructed, at least in the region of contact with the recording medium (17),
from a toner-repellent material (30).
2. Thermal fixing system according to Claim 1, having a toner-repellent material (30)
comprising a fluorine compound.
3. Thermal fixing system according to Claim 2, having a PTFE or PFA compound as toner-repellent
material (30).
4. Thermal fixing system according to one of Claims 1 to 3, having a toner-repellent
material (30) exhibiting wear-reducing particles such as graphite and/or glass fibres.
5. Thermal fixing system according to one of Claims 1 to 4, having a toner-repellent
material (30) which is designed to be electrostatically conductive.
6. Thermal fixing system according to one of Claims 1 to 5, having a sliding surface
(24) which is exchangeably securable on the preheating saddle (15).
7. Thermal fixing system according to one of Claims 1 to 6, having a film as sliding
surface (24), which exhibits, for securing on the preheating saddle (15), a thermally
conductive adhesive layer which is as thin as possible.
8. Thermal fixing system according to one of Claims 1 to 6, having a film (33) as sliding
surface (24), which is guided, proceeding from a supply region (34), via the preheating
saddle (15) to a delivery region (35).
9. Thermal fixing system according to Claim 8, having a drive device moving the film
(33) over the preheating saddle (15).
10. Thermal fixing system according to one of Claims 1 to 9, having a device which, if
required, separates the recording medium (17) from the preheating saddle (15).
11. Thermal fixing system according to Claim 10, having a pneumatic device which, via
air exit openings associated with the preheating saddle (15), generates an air cushion
separating the recording medium (17) from the preheating saddle (15).
12. Thermal fixing system according to Claim 10, having a lift-off element (38) engaging
behind the recording medium (17) over its width in the region of the preheating saddle
(15), the preheating saddle (15) and the lift-off element (38) being designed to be
movable relative to one another in such a manner that in a lift-off condition the
recording medium (17) is guided via the lift-off element (38) at a spacing from the
preheating saddle (15).
13. Thermal fixing system according to Claim 12, having a cable-type element (38) as lift-off
element.
14. Thermal fixing system according to one of Claims 1 to 13, having a preheating saddle
(15) which exhibits, at an end (36) facing the heat transfer fixing station, at least
one smoothing roller (37), over which the recording medium (17) is deflected from
a direction of travel determined by the sliding surface (24) into an admission direction
to the heat transfer fixing station (11, 12), the angle of deflection being dimensioned
in such a manner that a smoothing effect is exerted on the recording medium (17).
15. Thermal fixing system according to Claim 14, having a smoothing roller (37) exhibiting
a toner-repellent layer (30).
16. Thermal fixing system according to one of Claims 1 to 15, having a preheating saddle
(15) having a first heating zone of low temperature, which first heating zone is designed
as a pre-heat-applying saddle (21), and a second heating zone of higher temperature,
which second heating zone is located downstream in the direction of travel of the
recording medium and is designed as a heat-applying saddle (23).
17. Process for producing a sliding surface (24) according to one of Claims 1 to 6 by
applying a toner-repellent material layer (30) to a carrier surface associated with
the preheating saddle (15).
1. Dispositif de thermofixage destiné à fixer des images de toner sur le recto d'un support
d'enregistrement (17) dans un appareil d'impression ou de copiage électrographique,
dans lequel le verso du support d'enregistrement (17) peut déjà comporter une image
de toner fixée, comportant
un poste de fixage par thermocompression (12,11), qui fixe les images de toner sur
le support d'enregistrement (17), et
une selle de préchauffage (15) disposée en amont du poste de fixage par thermocompression
(11,12) dans la direction de déplacement du support d'enregistrement comportant une
surface de glissement associée (24), qui reçoit le support d'enregistrement (17) par
l'intermédiaire de sa face arrière, la surface de glissement (24) étant constituée
en un matériau (30) qui rejette le toner, au moins dans la zone de contact avec le
support d'enregistrement (17).
2. Dispositif de thermofixage suivant la revendication 1, comportant un matériau (30)
rejetant le toner, qui est en un composé fluoré.
3. Dispositif de thermofixage suivant la revendication 2, comportant, en tant que matériau
(30) rejetant le toner, un composé PTFE ou PFA.
4. Dispositif de thermofixage suivant l'une des revendications 1 à 3, comportant un matériau
(30) qui rejette le toner et est constitué par des particules réduisant l'usure, comme
par exemple des particules de graphite et/ou des fibres de verre.
5. Dispositif de thermofixage suivant l'une des revendications 1 à 4 comportant un matériau
(30) qui rejette le toner et est réalisé de manière à être conducteur du point de
vue électrostatique.
6. Dispositif de thermofixage suivant l'une des revendications 1 à 5 comportant une surface
de glissement (24) qui peut être fixée de façon interchangeable à la selle de réchauffage
(5).
7. Dispositif de thermofixage suivant l'une des revendications 1 à 6, comportant une
feuille utilisée en tant que surface de glissement (24) et qui possède, pour sa fixation
sur la selle de préchauffage (15), une mince couche d'adhésif thermoconducteur.
8. Dispositif de thermofixage suivant l'une des revendications 1 à 6, comportant une
feuille (33) en tant que surface de glissement (24), qui est guidée, au dessus de
la selle de préchauffage (15), d'une zone de réserve (34) à une zone d'amenée (35).
9. Dispositif de thermofixage suivant la revendication 8, comportant un dispositif d'entraînement
qui déplace la feuille (33) au-dessus de la selle de préchauffage (15).
10. Dispositif de thermofixage suivant l'une des revendications 1 à 9, comportant un dispositif
séparant le cas échéant le support d'enregistrement (17), de la selle de préchauffage
(15).
11. Dispositif de thermofixage suivant la revendication 10, comportant un dispositif pneumatique,
qui produit, par l'intermédiaire d'ouvertures de sortie d'air associées à la selle
de préchauffage (15), un coussin d'air qui sépare le support d'enregistrement (17)
de la selle de préchauffage (15).
12. Dispositif de thermofixage suivant la revendication 10, comportant un élément de soulèvement
(38) qui s'engage derrière le support d'enregistrement (18), sur toute sa largeur
dans la zone de la selle de préchauffage (15), la selle de préchauffage (15) et l'élément
de soulèvement (38) étant ajustés de manière à être déplaçables l'un par rapport à
l'autre de telle sorte que dans un état soulevé, le support d'enregistrement (17)
est guidé à distance de la selle de préchauffage (15), par l'élément de soulèvement
(38).
13. Dispositif de thermofixage suivant la revendication 12 comportant un élément en forme
de câble (38) en tant qu'élément de soulèvement.
14. Dispositif de thermofixage suivant l'une des revendications 1 à 13, comportant une
selle de réchauffage (15), qui a, à une extrémité (36) tournée vers le poste de fixage
par thermocompression, au moins un galet de lissage (37), au moyen duquel le support
d'enregistrement (17) est dévié d'une direction de déplacement, déterminée par la
surface de glissement (24), à une direction d'arrivée aboutissant au poste de fixage
par thermocompression (11, 12), l'angle de renvoi étant tel qu'un effet de lissage
est appliqué au support d'enregistrement (17).
15. Dispositif de thermofixage suivant la revendication 14 comportant un galet de lissage
(37) possédant une couche (30) qui rejette le toner.
16. Dispositif de thermofixage suivant l'une des revendications 1 à 15, comportant une
selle de préchauffage (15) ayant une première zone de chauffage réalisée sous la forme
d'une selle de préchauffage (21) et de température basse, et une seconde zone de chauffage
disposée en aval dans la direction de déplacement du support d'enregistrement et agencée
sous la forme d'une selle de chauffage (23) et de température plus élevée.
17. Procédé d'obtention d'une surface de glissement (24) suivant l'une des revendications
1 à 6, par dépôt d'une couche en un matériau (35), qui rejette le toner, sur une surface
de support associée à la selle de préchauffage (15).