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EP 0 638 967 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.11.1998 Patentblatt 1998/46 |
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Anmeldetag: 13.07.1994 |
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Um 90-Grad abgewinkelter Steckverbinder für die Einpresstechnik
Press-fit right angle connector
Connecteur à angle droit pour insertion en force
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
11.08.1993 DE 9312002 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.02.1995 Patentblatt 1995/07 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Longueville, Jacques
B-8020 Oostkamp/Belgien (BE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 337 634 EP-A- 0 486 298 DE-U- 9 013 007
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EP-A- 0 422 785 DE-A- 4 040 551
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Befestigung eines um 90° abgewinkelten Steckverbinders
für die Einpreßtechnik, mit einer aus Isoliermaterial bestehenden, in zueinander parallelen
Reihen und Spalten Kontaktelemente aufnehmenden Kontaktleiste mit einer Steckseite
und einer hierzu gegenüberliegenden Anschlußseite, und mit einem aus Isoliermaterial
berstehenden, an der Anschlußseite der Kontaktleiste angefügten Kontaktelementeträger,
dessen Kontaktelemente mit ihrem Steckbereich in die Kontaktleiste ragen und an ihrem
rechtwinklig zur Steckrichtung verlaufenden Anschlußbereich als Einpreßstifte ausgebildet
sind, an einer Leiterplatte sowie einen Steckverbinder zur Durchführung dieses Verfahrens.
[0002] Ein derartiger Steckverbinder ist durch das DE-GM 90 13 007 bekannt. Hierbei ist
der Steckverbinder von einem die Kontaktleiste bildenden Hauptkörper und einem die
Kontaktelemente tragenden, block- oder scheibenförmigen Zusatzkörper gebildet, von
einer Blechverkleidung umgeben und in Einpreßtechnik an einer Leiterplatte befestigt.
Der Steckverbinder wird auf einmal in die Leiterplatte eingepreßt, so daß bei hochpoligen
Steckverbindern mit z.B. 100 bis 500 Polen sehr hohe Einpreßkräfte aufzuwenden sind,
die bei nicht ausreichend genau ausgerichteten Einpreßstiften zu deren Beschädigung
führen können. Es müssen daher vor dem Einpressen entsprechende Maßnahmen getroffen
werden, um derartige Schäden zu verhindern. In der Regel ist der Einpreßvorgang der
letzte Arbeitsschritt, so daß eine Leiterplatte oder Baugruppe bereits mit teueren
Komponenten bestückt sein kann. Für den Fall, daß der Steckverbinder repariert werden
muß oder einzelne Kontaktelemnte ersetzt werden müssen, besteht - insbesondere bei
hochpoligen Steckverbindern - beim Auspressen des gesamten Steckverbinders aufgrund
der hohen Auspreßkräfte die Gefahr einer Beschädigung oder gar Zerstörung der hochwertigen
Baugruppe.
[0003] Aus der DE-PS 39 25 958 ist ebenfalls ein Steckverbinder in Einpreßtechnik bekannt,
der aus zwei durch geeignete Rastmittel miteinander verbundenen Isolierkörperhälften
besteht. Hierbei können zwar die von der einen Isolierkörperhälfte gebildete Kontaktleiste
und der Kontaktelementeträger voneinander gelöst werden, jedoch sind die Kontaktelemente
in einer einteilig ausgebildeten zweiten Isolierkörperhälfte angeordnet, die dann
im Reparaturfalle oder bei Auswechslungen einzelner Kontaktelemente als Ganzes ausgepreßt
werden muß.
[0004] Durch die DE-OS 40 40 551 ist eine elektrische Verbinderanordnung mit aneinander
anliegenden einzelnen Gehäusemodulen bekannt, an deren der Steckseite gegenüberliegender
Anschlußseite eine Vielzahl von einzelnen, zueinander parallelen Anschlußunteranordnungen
vorgesehen ist. Diese Anschlußunteranordnungen sind isolierende Träger der mit ihrem
Steckbereich in die Gehäusemodule ragenden Kontaktelemente, welche an ihrem rechtwinklig
zur Steckrichtung aus den Anschlußunteranordnungen herausragenden Anschlußbereich
einen federnd nachgiebigen Abschnitt aufweisen. Nach dem Zusammenbau der einzelnen
Gehäusemodule mit den Anschlußunteranordnungen lassen sich die Gehäusemodule und die
Anschlüsse derart auf eine Schaltungsplatte aufsetzen, daß die federnd nachgiebigen
Abschnitte in entsprechend ausgebildete Durchgangslöcher der Schaltungsplatte eingeführt
werden. Dies bedeutet, daß auch bei dieser bekannten elektrischen Verbinderanordnung
zuerst die Gehäusemodule und die Anschlußunteranordnungen zusammengebaut und dann
als Ganzes in die Schaltungsplatte eingepreßt werden. Demnach ist auch hier die Reparatur
der Verbinderanordnung oder die Auswechslung einzelner Kontaktelemente aufwendig.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Steckverbinder der eingangs genannten
Art den Aufbau so zu vereinfachen, daß eine Reparatur des Steckverbinders oder ein
Auswechseln von Kontaktelementen in einfacher Weise möglich ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch das Verfahren gemäß Anspruch 1, beziehungsweise durch den
in Anspruch 2 angegebenen Steckverbinder zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
1 gelöst.
[0007] Bei einem derartigen Steckverbinder bestehen die Kontaktleiste und der Kontaktelementeträger
aus lösbar mittels Rastorganen miteinander verbundenen Teilen, so daß sich die Kontaktleiste
im Reparaturfalle einfach von dem Kontaktelementeträger abnehmen läßt. Dieser besteht
aus einzelnen Unterbaugruppen, die jeweils eine Spalte von Kontaktelementen aufnehmen,
zueinander parallel angeordnet und einzeln für sich in eine Leiterplatte eingepreßt
sind. Dies bedeutet, daß nach dem Abnehmen der Kontaktleiste vom Kontaktelementeträger
jede Unterbaugruppe einzeln für sich zugänglich und auspreßbar ist. Daher braucht
bei einzelnen defekten Kontaktelementen lediglich die jeweilige Unterbaugruppe ausgepreßt
zu werden, während die übrigen Unterbaugruppen eingepreßt bleiben und lagerichtig
gehalten sind. Das Auspressen einer Unterbaugruppe oder mehrerer einzelner Unterbaugruppen
kann infolge einer hierfür sehr kleinen Auspreßkraft manuell oder mit einem einfachen
Hilfswerkzeug erfolgen. Auf dieselbe Weise wird eine neue Unterbaugruppe eingepreßt.
Nach der Reparatur läßt sich die Kontaktleiste wieder auf den Kontaktelementeträger
aufschieben. Eine Reparatur des Steckverbinders oder ein Auswechseln von Kontaktelementen
ist somit in einfacher, kostengünstiger und schonender Weise ohne die Gefahr einer
Baugruppenbeschädigung gewährleistet.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes des Anspruchs 2 sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0009] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
eines Steckverbinders für die Einpreßtechnik näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in explosionsartiger Darstellung die Einzelteile eines Steckverbinders,
Fig. 2 bis 6 in schematischer Darstellung den Steckverbinder im zusammengebauten,
auf einer Leiterplatte angeordneten Zustand und die einzelnen Vorgänge beim Auswechseln
von Kontaktelementen.
[0010] Der Steckverbinder ist aus zwei aus Isoliermaterial bestehenden Teilen, nämlich einer
Kontaktleiste 1 und einem Kontaktelementeträger 2 (Fig.2) aufgebaut. Die Kontaktleiste
ist entweder als Messerleiste mit stiftförmigen Messerkontakten oder als Federleiste
mit buchsenartigen Kontaktfedern ausgebildet. In jedem Fall sind die Kontaktelemente
in jeweils zueinander parallelen Reihen und Spalten in der Kontaktleiste 1 angeordnet.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Kontaktleiste 1 mit für den Betrachter der
Fig. 1 an der vorderen Steckseite sichtbaren Kammern 3 für Kontaktfedern 4 und damit
als Federleiste ausgebildet, wobei hier jeweils fünf Kammern in einer senkrechten
Spalte untereinander angeordnet und z.B. 17 Spalten vorgesehen sind, d.h. es handelt
sich hier um eine Federleiste mit fünf Reihen und 17 Spalten und demnach um einen
85-poligen Steckverbinder. An der der vorderen Steckseite gegenüberliegenden rückwärtigen
Anschlußseite ist der Kontaktelementeträger 2 angefügt, der aus einzelnen, zueinander
parallelen Unterbaugruppen 2a oder 2b (Fig.1) besteht, wobei jede Unterbaugruppe die
Kontaktelemente jeweils einer Spalte aufnimmt. Die Unterbaugruppen 2a,2b sind demnach
also Träger von fünf übereinander angeordneten Kontaktelementen 5, die mit ihrem die
Kontaktfeder 4 aufweisenden Steckbereich in die Kammern 3 der Kontaktleiste 1 ragen
und an ihrem rechtwinklig zur Steckrichtung verlaufenden Anschlußbereich von Verbindungsstielen
15 abragen und als Einpreßstift 6 ausgebildet sind. Die beiden Kontaktelementeträger
2a und 2b sind in unterschiedlicher Weise gestaltet und bilden zusammen mit jeweils
gleichartigen Unterbaugruppen 2a oder 2b einen hier aus 17 zueinander parallelen Unterbaugruppen
bestehenden Kontaktelementeträger 2. Die Unterbaugruppe 2a weist ein sich in Richtung
einer Spalte erstreckendes Isolierteil 7 auf, das die in einer Spalte übereinander
angeordneten Kontaktelemente 5 nur in einem relativ schmalen Bereich, der sich an
den Steckbereich anschließt, aufnimmt, so daß die Kontaktelemente nur partiell von
Isoliermaterial umgeben sind. Dagegen weist die Unterbaugruppe 2b ein sich in Richtung
einer Spalte erstreckendes plattenförmiges Isolierteil 8 auf, das die in einer Spalte
übereinander angeordneten Kontaktelemente 5 bis auf den Steck- und den Anschlußbereich
vollständig umgibt. Das plattenförmige Isolierteil 8 besteht wie das Isolierteil 7
entweder aus einem einteiligen Spritzteil oder aus zwei lösbar miteinander verbundenen
Einzelteilen 8a und 8b, welche die Kontaktelemente 5 zwischen sich einschließen.
[0011] Bei dem erfindungsgemäßen Steckverbinder wird jede Unterbaugruppe 2a bzw. 2b jeweils
für sich in durchkontaktierte Bohrungen einer Leiterplatte 9 (Fig.2 bis 6) eingepreßt,
bis der vollständige, hier entsprechend der Anzahl der Spalten in der Kontaktleiste
1 aus 17 Unterbaugruppen bestehende Kontaktelementeträger 2 gebildet ist. Dann wird
die Kontaktleiste 1 auf den derart gebildeten Kontaktelementeträger 2 aufgeschoben,
wobei die Kontaktleiste 1 und der Kontaktelementeträger 2 durch im Bereich der Anschlußseite
der Kontaktleiste und durch an den Unterbaugruppen 2a,2b vorgesehene, zusammenwirkende
Rastorgane 13,14 lösbar miteinander verbunden sind. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
sind die Rastorgane 13,14 - wie Fig. 1 erkennen läßt - in einem dünnen, federnden
Wandbereich 10 zumindest an der Oberseite 11 der Kontaktleiste und an der Oberseite
12 der Unterbaugruppen 2a bzw. 2b oder - wie die Fig.2 bis 6 erkennen lassen, an der
Oberseite und an der Unterseite der Kontaktleiste 1 und der Unterbaugruppen 2b vorgesehen.
Hier bestehen die Rastorgane aus an jeder Unterbaugruppe vorgesehenen Rastnasen 14,
wobei für jede Rastnase jeweils ein Rastloch 13 in der Kontaktleiste 1 vorgesehen
ist und die Rastnasen 14 an der der Kontaktleiste 1 zugewandten Seite abgeschrägt
sind, so daß die Kontaktleiste leicht auf den von einer Vielzahl einzeln in die Leiterplatte
9 eingepreßter Unterbaugruppen 2b gebildeten Kontaktelementeträger 2 aufschiebbar
und lösbar mit diesem verbunden ist (Fig.2). Im Falle der Reparatur des Steckverbinders
oder des Auswechselns defekter Kontaktelemente wird die Kontaktleiste 1 durch Anheben
der dünnen, federnden Wandbereiche 10 entriegelt und von dem Kontaktelementeträger
2 abgenommen (Fig.3). Dann wird die defekte Unterbaugruppe, z.B. die ein defektes
Kontaktelement 5 oder mehrere defekte Kontaktelemente enthaltende vorderste Unterbaugruppe
2b des Kontaktelementeträgers 2 für sich ausgepreßt und aus dem Kontaktelementeträger
herausgenommen (Fig. 4). Anstelle der defekten Unterbaugruppe wird einfach eine neue
Unterbaugruppe in den Kontaktelementeträger 2 eingesetzt und in die Leiterplatte 9
eingepreßt (Fig.5). Abschließend wird die Kontaktleiste 1 wieder auf den Kontaktelementeträger
2 aufgeschoben und mit diesem verriegelt.
1. Verfahren zu Befestigung eines um 90° abgewinkelten, aus einer Kontaktleiste (1) und
einem Kontaktelementeträger (2) mit einzelnen, zueinander parallelen Unterbaugruppen
(2a, 2b) bestehenden Steckverbinders an einer Leiterplatte (9) in Einpreßtechnik,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede Unterbaugruppe (2a, 2b) einzeln für sich in die Leiterplatte (9) eingepreßt wird,
bis der aus einer Anzahl von Unterbaugruppen (2a, 2b) bestehende Kontaktelementeträger
(2) vollständig gebildet ist, und daß die Kontaktleiste (1) nach dem Einpreßen der
einzelnen Unterbaugruppen (2a, 2b) auf den vollständigen Kontaktelementeträger (2)
aufgeschoben und lösbar mit diesem verbunden wird.
2. Steckverbinder zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer aus Isoliermaterial
bestehenden, in zueinander parallelen Reihen und Spalten Kontaktelemente (5) aufnehmenden
Kontaktleiste (1) mit einer Steckseite und einer hierzu gegenüberliegenden Anschlußseite
für einen aus Isoliermaterial bestehenden Kontaktelementeträger (2), der von einzelnen,
zueinander parallelen Unterbaugruppen (2a, 2b) gebildet ist, die die Kontaktelemente
(5) jeweils einer Spalte aufnehmen, wobei die Kontaktelemente (5) mit ihrem Steckbereich
(4) in die Kontaktleiste (1) ragen und an ihrem rechtwinklig zur Steckrichtung verlaufenden
Anschlußbereich als Einpreßstifte (6) ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur lösbaren Verbindung der Kontaktleiste (1) und des Kontaktelementeträgers (2) im
Bereich der Anschlußseite der Kontaktleiste (1) und an den einzelnen Unterbaugruppen
(2a, 2b) zusammenwirkende Rastorgane (13, 14) vorgesehen sind.
3. Steckverbinder nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastorgane (13, 14) zumindest an der Oberseite (11 bzw. 12) der Kontaktleiste
(1) und der Unterbaugruppen (2a, 2b) vorgesehen sind.
4. Steckverbinder nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastorgane aus in der Kontaktleiste (1) vorgesehenen Rastlöchern (13) und an den
Unterbaugruppen (2a, 2b) angeordneten Rastnasen (14) bestehen.
5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede Unterbaugruppe (2a, 2b) mit jeweils mindestens einem Rastorgan (14) und die Kontaktleiste
(1) für jedes Rastorgan (14) der Unterbaugruppen (2a, 2b) mit jeweils einem korrespondierenden
Rastorgan (13) ausgebildet ist.
6. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastorgane (13) im Bereich der Anschlußseite der Kontaktleiste (1) in einem dünnen,
federnden Wandbereich (10) vorgesehen sind.
7. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastorgane (14) der Unterbaugruppen (2a, 2b) an der der Kontaktleiste (1) zugewandten
Seite abgeschrägt sind.
8. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Unterbaugruppen (2a) jeweils ein sich in Richtung einer Spalte erstreckendes Isolierteil
(7) aufweisen, das die in einer Spalte übereinander angeordneten Kontaktelemente (5)
nur in einem schmalen, sich an den Steckbereich anschließenden Bereich aufnimmt, so
daß die Kontaktelemente (5) nur partiell von Isoliermaterial umgeben sind.
9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Unterbaugruppen (2b) jeweils ein sich in Richtung einer Spalte erstreckendes plattenförmiges
Isolierteil (8) aufweisen, das die in einer Spalte übereinander angeordneten Kontaktelemente
(59 bis auf den Steck- und den Anschlußbereich vollständig umgibt.
10. Steckverbinder nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
das plattenförmige Isolierteil (8) aus zwei lösbar miteinander verbundenen, die Kontaktelemente
(1) zwischen sich einschließenden Einzelteilen (8a, 8b) besteht.
11. Steckverbinder nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Isolierteil (7, 8) aus einem einteiligen Spritzteil besteht.
1. Method of fastening a right-angle plug-in connector comprising a contact strip (1)
and a contact element carrier (2) with individual, mutually parallel subassemblies
(2a, 2b) on a printed circuit board (9) by a press-fitting technique, characterized
in that each subassembly (2a, 2b) is pressed individually into the printed circuit
board (9) until the contact element carrier (2), comprising a number of subassemblies
(2a, 2b), is completely formed, and in that, after press-fitting of the individual
subassemblies (2a, 2b), the contact strip (1) is pushed onto the complete contact
element carrier (2) and is detachably connected to the latter.
2. Plug-in connector for carrying out the method according to Claim 1, having a contact
strip (1), consisting of insulating material and receiving contact elements (5) in
mutually parallel rows and columns, with a plug-in side and a connection side, opposite
the said plug-in side, for a contact element carrier (2), which consists of insulating
material and is formed by individual, mutually parallel subassemblies (2a, 2b) which
receive the contact elements (5) of one column in each case, the contact elements
(5) protruding with their plug-in region (4) into the contact strip (1) and being
designed as press-fitting pins (6) at their connection region running at right angles
with respect to the plugging direction, characterized in that interacting locking
members (13, 14) are provided for the detachable connection of the contact strip (1)
and of the contact element carrier (2) in the region of the connection side of the
contact strip (1) and on the individual subassemblies (2a, 2b).
3. Plug-in connector according to Claim 2, characterized in that the locking members
(13, 14) are provided at least on the upper side (11 or 12) of the contact strip (1)
and of the subassemblies (2a, 2b).
4. Plug-in connector according to Claim 3, characterized in that the locking members
comprise locking holes (13) provided in the contact strip (1) and locking lugs (14)
arranged on the subassemblies (2a, 2b).
5. Plug-in connector according to one of Claims 2 to 4, characterized in that each subassembly
(2a, 2b) is designed with in each case at least one locking member (14) and the contact
strip (1) for each locking member (14) of the subassemblies (2a, 2b) is designed with
in each case one corresponding locking member (13).
6. Plug-in connector according to one of Claims 2 to 5, characterized in that the locking
members (13) are provided in the region of the connection side of the contact strip
(1) in a thin, resilient wall region (10).
7. Plug-in connector according to one of Claims 2 to 6, characterized in that the locking
members (14) of the subassemblies (2a, 2b) are bevelled on the side facing the contact
strip (1).
8. Plug-in connector according to one of Claims 2 to 7, characterized in that the subassemblies
(2a) have in each case an insulating part (7), which extends in the direction of a
column and receives the contact elements (5) arranged one above the other in a column
only in a narrow region adjoining the plug-in region, so that the contact elements
(5) are surrounded only partially by insulating material.
9. Plug-in connector according to one of Claims 2 to 7, characterized in that the subassemblies
(2b) have in each case a plate-shaped insulating part (8), which extends in the direction
of a column and completely surrounds the contact elements (5) arranged one above the
other in a column, apart from the plug-in and connection regions.
10. Plug-in connector according to Claim 9, characterized in that the plate-shaped insulating
part (8) comprises two individual parts (8a, 8b) which are detachably connected to
each other and enclose the contact elements (1) between them.
11. Plug-in connector according to Claim 8 or 9, characterized in that the insulating
part (7, 8) comprises a one-piece injection moulding.
1. Procédé pour fixer sur une plaquette (9), par insertion en force, un connecteur à
angle droit formé par une réglette de contacts (1) et un support (2) d'éléments de
contact comprenant des modules secondaires (2a, 2b) individuels parallèles les uns
aux autres, caractérisé en ce que chaque module secondaire (2a, 2b) est inséré en
force individuellement dans la plaquette (9) jusqu'à ce que le support (2) d'éléments
de contact formé par un nombre de modules secondaires (2a, 2b) soit complètement formé,
et en ce que la réglette de contacts (1) est montée sur le support (2) d'éléments
de contact complet après l'insertion en force des modules secondaires individuels
(2a, 2b) et reliée au support de manière détachable.
2. Connecteur pour exécuter le procédé selon la revendication 1, comprenant une réglette
de contacts (1) formée d'un matériau isolant et recevant des éléments de contact (5)
dans des rangées et colonnes parallèles les unes par rapport aux autres, et pourvue
d'un côté d'enfichage et d'un côté de raccordement, opposé au côté d'enfichage, pour
un support (2) d'éléments de contact en matériau isolant qui est formé par des modules
secondaires (2a, 2b) individuels parallèles les uns aux autres et recevant les éléments
de contact (5) d'une colonne respective, les éléments de contact (5) avançant dans
la réglette de contacts (1) avec leur zone enfichable et étant exécutés, au niveau
de leur zone de raccordement s'étendant perpendiculairement à la direction d'enfichage,
en tant que broches à insérer (6), caractérisé en ce que l'on prévoit, dans la région
du côté de raccordement de la réglette de contacts (1) et sur les modules secondaires
individuels (2a, 2b), des éléments d'enclenchement (13, 14) coopérant les uns avec
les autres pour relier de manière détachable la réglette de contacts (1) et le support
(2) d'éléments de contact.
3. Connecteur selon la revendication 2, caractérisé en ce que les éléments d'enclenchement
(13, 14) sont prévus au moins sur le côté supérieur (11 resp. 12) de la réglette de
contacts (1) et des modules secondaires (2a, 2b).
4. Connecteur selon la revendication 3, caractérisé en ce que les éléments d'enclenchement
sont formés par des trous d'enclenchement (13) prévus dans la réglette de contacts
(1) et des becs d'enclenchement (14) situés sur les modules secondaires (2a, 2b).
5. Connecteur selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que chaque module
secondaire (2a, 2b) est pourvu, à chaque fois, d'au moins un élément d'enclenchement
(14) et la réglette de contacts (1) est pourvue à chaque fois, pour chaque élément
d'enclenchement (14) des modules secondaires (2a, 2b), d'un élément d'enclenchement
(13) correspondant.
6. Connecteur selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les éléments
d'enclenchement (13) sont prévus dans une zone de-paroi (10) mince élastique dans
la région du côté de raccordement de la réglette de contacts (1).
7. Connecteur selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que les éléments
d'enclenchement (14) des modules secondaires (2a, 2b) sont biseautés sur le côté tourné
vers la réglette de contacts (1).
8. Connecteur selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que les modules
secondaires (2a) comprennent, à chaque fois, une partie isolante (7) s'étendant dans
la direction d'une colonne, qui reçoit seulement dans une zone étroite, contiguë à
la zone enfichable, des éléments de contact (5) situés les uns au-dessus des autres
dans une colonne, de manière à ce que les éléments de contact (5) ne soient que partiellement
entourés par le matériau isolant.
9. Connecteur selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que les modules
secondaires (2b) comprennent, à chaque fois, une partie isolante (8) en forme de plaque
s'étendant dans la direction d'une colonne, qui entoure complètement les éléments
de contact (5) situés les uns au-dessus des autres dans une colonne, à part la zone
enfichable et la zone de raccordement.
10. Connecteur selon la revendication 9, caractérisé en ce que la partie isolante (8)
en forme de plaque est formée par deux pièces individuelles (8a, 8b) reliées l'une
à l'autre de manière détachable et enfermant les éléments de contact (1) entre elles.
11. Connecteur selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que la partie
isolante (7, 8) est formée par une pièce moulée par injection en un seul morceau.