(19)
(11) EP 0 639 688 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
04.11.1998  Patentblatt  1998/45

(21) Anmeldenummer: 94112196.4

(22) Anmeldetag:  04.08.1994
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6E06B 9/262, E06B 9/32, E06B 9/327, A47H 23/02

(54)

Vorhang für drei- oder mehreckige Flächen

Curtain for triangular or other polygonal areas

Rideau pour des surfaces triangulaires ou autres surfaces polygonales


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL PT SE

(30) Priorität: 18.08.1993 DE 9312350 U
31.01.1994 DE 9401562 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.02.1995  Patentblatt  1995/08

(73) Patentinhaber: KARL H. BLÖCKER GmbH & Co.
D-28217 Bremen (DE)

(72) Erfinder:
  • Scharfenberg, Manfred
    D-22419 Hamburg (DE)

(74) Vertreter: Hoormann, Walter, Dr.-Ing. et al
FORRESTER & BOEHMERT Franz-Joseph-Strasse 38
80801 München
80801 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 424 574
EP-A- 0 534 261
DE-A- 4 037 263
DE-U- 8 909 836
EP-A- 0 532 036
WO-A-92/15765
DE-U- 8 908 566
US-A- 4 518 025
   
     
    Bemerkungen:
    Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind.
     
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Vorhang zum wahlweisen Abdecken einer im wesentlichen drei- oder mehreckigen Fläche, insbesondere zum Verschatten einer Fensterfläche, insbesondere einen Faltenvorhang mit plissiertem Behangmaterial, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, wobei der Behang/die Behänge aber z. B. auch aus (Horizontal-)Lamellen od. dgl. bestehen können.

    [0002] Gattungsgemäße Vorhänge finden insbesondere bei nicht-rechtwinkligen Fenster- oder Glastürflächen Anwendung, die z. B. dreieck- oder trapezförmig sind oder einen solchen Abschnitt aufweisen, und zwar insbesondere als sog. Faltstores, aber auch in anderen Ausgestaltungen (s. o.).

    [0003] Von gespannten Faltstores spricht man, wenn das Behangmaterial von wenigstens einem Spannmittel in der Art eines Drahtes, einer Schnur od. dgl. durchsetzt ist, welches das Behangmaterial gegen erhebliche Bewegungen senkrecht zur Behangebene sichert. Gespannte Faltvorhänge können mithin auch an schräg zur Vertikalen verlaufenden Flächen und sogar an hiorizontalen Flächen als sog. Plafondanlagen verwendet werden, wie sie z. B. in Wintergärten vorkommen.

    [0004] Aus der DE-GM 89 08 566 ist ein solcher gespannter Faltstore für eine trapezförmige Fläche bekannt, der eine feste untere Schiene sowie eine (der Trapezform entsprechende) kürzere bewegliche obere Schiene aufweist, zwischen denen der Behang angeordnet ist, wobei das (die) Spannmittel mit seinem (ihrem) einen Ende an der beweglichen oberen Schiene befestigt ist (sind), und an seinem (ihren) anderen Ende durch die untere feste Schiene geführt ist (sind). Als Spannerzeuger dient (ggf. jeweils) ein am unteren Ende des Spannmittels angrenzendes Gewicht.

    [0005] Diese Spannungserzeugung ist insbesondere bei geöffnetem Vorhang unzweckmäßig, weil dann entsprechend lange Spannmittelabschnitte aus dem Vorhang heraushängen. Auch eignet sich diese Konstruktion nicht für relativ breite Vorhänge und/oder Vieleckflächen wie z. B. Fünfecke, wie sie sehr häufig als Bedarfsfall vorkommen.

    [0006] Aus der DE-GM 89 09 836 ist ein gattungsmäßiger Drei-Schienen-Faltenvorhang bekannt, dessen Spannmittel unter Federkraft steht, und beim Öffnen des Vorhangs auf eine in der unteren festen Schiene angeordneten Wickelwelle gewickelt wird, in welcher eine vorgespannte Drehfeder angeordnet ist. Der Behang erstreckt sich zwischen der unteren festen Schiene und einer quer zu dieser in der Behangebene beweglichen Schiene, die in der geschlossenen Vorhangstellung an einer oberen festen Schiene anliegt.

    [0007] Da das Spannmittel bei einer solchen Ausbildung beim Öffnen und Schließen jeweils durch sämtliche Behangfalten gezogen werden muß, ergibt sich eine sehr hohe Reibung, die eine entsprechend große Betätigungskraft erfordert.

    [0008] Ein weiterer Nachteil dieses Faltstores besteht darin, daß bei zu verschattenden Flächen, die z. B. im oberen Teil aus einem Dreieck oder einem Trapez, und in ihrem unteren Teil aus einer rechtwinkligen Fläche bestehen, die die Wickelwelle aufnehmende Schiene fest sein muß, also auch bei geöffnetem Vorhang stets die betreffende Fläche durchsetzt.

    [0009] Entsprechendes gilt auch für Vorhänge mit (Horizontal-)Lamellen oder andere Behangausgestaltungen, die zwar im Vergleich zu Faltstores seltener eingesetzt werden, indes auf dem Markt auch für insbesondere eine Verschattung von drei- oder mehreckigen Flächen, wie sie z. B./insbesondere bei Wintergärten od. dgl. häufig auftreten, eine erhebliche Bedeutung haben.

    [0010] Aus der EP-0 534 261 A3 ist ein Vorhang mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt, bei dem ein das Spannmittel spannendes Spannelement in einer unteren, ortsfesten Schiene untergebracht ist, an der auch das untere Ende des Behangs befestigt ist.

    [0011] Aus der EP-0 532 036 A3 ist ein Faltenvorhang für eine trapezförmige Fläche bekannt, der einen ersten, oberen, dreieckförmigen Behang und einen zweiten, unteren, rechteckförmigen Behang aufweist. Der erste Behang ist zwischen einer oberen, schrägen, feststehenden Schiene und einer mittleren, waagerechten, zur ersten Schiene hin schwenkbaren Schiene gehalten, während der zweite Behang zwischen der mittleren Schiene und einer parallel dazu gehaltenen unteren Schiene angebracht ist. Eine Zugschnur greift am freien Endabschnitt der mittleren Schiene an und ist an einer oberhalb der oberen Schiene befindlichen Zugfeder befestigt.

    [0012] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Vorhang zu schaffen, der unter Vermeidung der genannten und weitere Nachteile ein sowohl ästhetisch als auch funktionell befriedigendes Abschatten komplizierter (Fenster-)Geometrien ermöglicht, wobei die Reibung und damit die Betätigungskraft beim Öffnen und Schließen erheblich verringert und überdies eine Möglichkeit geschaffen werden soll, den Vorhang öffnen zu können, ohne daß sich dabei eine feste Schiene (nebst Behangmaterial) mitten durch die Fläche erstreckt. Außerdem soll es möglich sein, relativ breite Faltstores von z. B. 2 m Breite und mehr zu bilden, wie dieses bisher nicht möglich war.

    [0013] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

    [0014] Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf eine Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen weiter erläutert, bei denen der Vorhang als Faltenvorhang ausgebildet ist. Es zeigt:
    Fig. 1
    eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Faltenvorhangs;
    Fig. 2
    eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Faltenvorhangs; und
    Fig. 3 bis 6
    verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten in schematischer Darstellung.


    [0015] Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Faltenvorhangs in seitlicher Draufsicht auf die abzudeckende Fläche. Ein (oberer) trapezförmiger erster Behang 1, dessen linker und rechter Seitenrand mit 1a bzw. 1b bezeichnet sind, ist mit seinem oberen Rand an einer beweglichen oberen ersten Schiene 2 und einer darunter liegenden Halteschiene 3 so aufgespannt, daß die Behangfalten horizontal und damit parallel zu den Schienen 2, 3 verlaufen.

    [0016] Ein rechteckiger zweiter (unterer) Behang 5, der ebenfalls lediglich mit seinem linken und rechten Seitenrand 5a bzw. 5b angedeutet ist, ist in entsprechender Weise zwischen der Halteschiene 3 und einer beweglichen unteren zweiten Schiene 4 aufgespannt.

    [0017] In der Schließstellung legt sich die erste bewegliche (obere) Schiene 2 an eine feste Anschlagschiene 6 an, die gleichzeitig als Aufhänge- und Führungselement dient. Unmittelbar an den linken Seitenrand 1a des trapezförmigen ersten Behangs 1 schließt sich eine Randschiene 7 an, die ebenfalls als Aufhänge- und Führungselement dient. Die Anschlagschiene 6 und die Randschiene 7 sind jeweils an Befestigungspunkten 6a und 7a in geeigneter Weise am Rand der zu verschattenden Fläche befestigt, während die Halteschiene 3 über Aufhängungen 8 an den festen Schienen 6 und 7 hängt.

    [0018] Dabei sei darauf verwiesen, daß der Faltstore gemäß Fig. 1 ersichtlich auch lediglich für eine Fläche gemäß dem Behang 1 bestimmt sein könnte. In diesem Falle würde (lediglich) die Schiene 4 (nebst zweiten Behang 5 und dem ihm zugeordneten Spannmittel (14)) entfallen.

    [0019] Die Vertikalbewegung der Schiene 2 wird zunächst einmal durch ein als Spannschnur ausgebildetes Spannmittel 11 geführt, das an seinem oberen Endabschnitt 11' im Bereich seines parallel zum schrägen linken Seitenrand 1a des ersten Behangs 1 verlaufenden Schrägabschnitts 11" befestigt ist, und zwar über eine Spannfeder 12 in der schrägen Randschiene 7, und das an seinem anderen Ende 11''' an der Schiene 3 befestigt ist, wobei das Spannmittel 11 an Umlenkstellen 20 in den Schienen 6 und 2 so umgelenkt wird, daß seine Abschnitte 11' und 11'' parallel verlaufen. Diese Anordnung hat zur Folge, daß das Spannmittel 11 des Behangs 1 beim Öffnen und Schließen nicht durch alle Falten gezogen werden muß, so daß eine erheblich geringere Betätigungskraft ausreicht als bei bekannten Faltstores, bei denen das Spannmittel unten aufgenommen wird.

    [0020] Weiterhin wird die Schiene 2 (und damit der Behang 1) von einem zweiten Spannmittel 9 geführt, das in zwei symmetrischen Abschnitten jeweils zweifach L-förmig über Rollen geführt an seinen Enden in der Anschlagschiene 6 gehalten ist. An einer geeigneten Stelle (z.B. hier in der Halteschiene 3) sorgt eine Spannfeder 10 für die erforderliche Vorspannung der Spannschnur 9.

    [0021] In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß einzelne oder alle Spannmittel 9, 11 und Aufhängungen 8 im Bereich der Vorhangfläche so geführt sind, daß sie die einzelnen Falten des Vorhangs jeweils durch eine Reihe von Durchgangsöffnungen durchsetzen. Je nach Gewicht und Größe des Behangs können die Durchgangsöffnungen mit einer Randverstärkung versehen sein, um Reibung und Verschleiß zu vermindern.

    [0022] Weiterhin sei darauf verwiesen, daß der gegenseitige Abstand a zwischen benachbarten, parallelen Abschnitten der Spannmittel (maximal) etwa 50 cm beträgt.

    [0023] Die zweite (untere) bewegliche Schiene 4 ist in Fig. 1 in halbgeöffneter Stellung zwischen ihrer Öffnungsstellung (benachbart zur Halteschiene 3) und ihrer Schließstellung (benachbart zu den Anschlag- bzw. Befestigungspunkten 13) dargestellt. Die Schiene 4 wird bei ihrer vertikalen Auf- und Abbewegung in entsprechender Weise wie die Schiene 2 durch ein Spannmittel 14 geführt, das - ausgehend von (unteren) Befestigungspunkten 13 - über in der Schiene 4 angeordnete Umlenkrollen zur Mittelschiene 3 verläuft und von dort angeordneten Spannfedern 15 unter Spannung gehalten werden.

    [0024] Je nach den örtlichen Gegebenheiten kann es zweckmäßig sein, aus ästhetischen und/oder funktionellen Gründen noch eine weitere (untere) Anschlagschiene 16 anzuordnen. Aus den genannten Gründen ist es des weiteren vorteilhaft, zwischen der Randschiene 7 und der Halteschiene 3 ein Spannmittel 18 vorzusehen. Dieses eröffnet die Möglichkeit für die Schaffung sehr breiter Faltstores, wie sie bisher nicht herstellbar waren.

    [0025] Wie bereits erwähnt, kann eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Faltenvorhangs lediglich einen dreieck- oder trapezförmigen Behangteil 1 und keinen rechteckförmigen Behangteil 5 aufzeigen, wie in Fig. 6 schematisch dargestellt ist. Eine derartige Ausführungsform ist für einen Fachmann in naheliegender Weise ersichtlich, da die Schienen 2 bzw. 4, welche die Behänge 1 bzw. 5 halten, funktionell unabhängig voneinander von den Spannschnüren 9, 11 und 14 parallel beweglich geführt werden und somit auch jeweils einzelnen (mit nur einem Behang) angeordnet sein können.

    [0026] Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform eines Faltenvorhangs, bei der ein (oberer) trapezförmiger erster Behang 1 zwischen einer beweglichen oberen ersten Schiene 2 und einer beweglichen unteren Zwischenschiene 4' aufgespannt ist. Ein (unterer) rechteckiger zweiter Behang 5 ist in entsprechender Weise zwischen der beweglichen unteren Zwischenschiene 4' und einer darunterliegenden festen Halteschiene 3 aufgespannt. Die beiden Behänge 1 und 5 sind lediglich mit ihren linken bzw. rechten Seitenrändern 1a bzw. 1b und 5a bzw. 5b angedeutet.

    [0027] Die Zwischenschiene 4' ist in vertikaler Richtung verschieblich, wobei sie zwischen der in Fig. 2 dargestellten Schließstellung (der Behangteil 5 überdeckt die zu verschattende rechteckförmige Fläche) und einer Öffnungsstellung (die Behangfalten sind kompakt zusammengeschoben) hin- und herbewegt werden kann. Die Schließstellung der Zwischenschiene 4' wird durch den unteren (linken) Endabschnitt der Randschiene 7 und einen an der Spannschnur 14 unbeweglich befestigten Stopper 19 bestimmt. In der Öffnungsstellung liegt die Zwischenschiene 4' unmittelbar benachbart zur Halteschiene 3. Die Halteschiene 3 ist in geeigneter Weise am unteren Rand der zu verschattenden Fläche befestigt.

    [0028] Bei dieser Ausgestaltung ist das Spannmittel 11 nicht an der Zwischenschiene 4' befestigt, sondern durch diese (unter Umlenkung) hindurch und nach unten zur festen Halteschiene 3 geführt. Hierdurch ist es möglich, die beweglichen Schienen 2, 4' im Öffnungszustand aus dem (mittleren) Bereich der Fläche herauszubewegen und völlig freie Durchsicht zu schaffen.

    [0029] Die Vertikalbewegung der Zwischenschiene 4' wird außerdem durch einen Spannschnur 14 geführt, die in zwei Abschnitten jeweils zweifach L-förmig über Umlenkrollen geführt ist und einerseits in einer Anschlagschiene 6 sowie einer Randschiene 7 und andererseits in der Halteschiene 3 gehalten ist. In der Halteschiene 3 sorgt eine Spannfeder 15 für die erforderliche Vorspannung der Spannschnur 14.

    [0030] Die erste Schiene 2 ist in Fig. 2 ebenfalls in Schließstellung (benachbart zur Anschlagschiene 6) dargestellt, in der der Behang 1 den oberen Abschnitt der zu verschattenden, (trapezförmigen) Fläche überdeckt. In ihrer Öffnugsstellung liegt die erste Schiene 2 unmittelbar benachbart zur oben beschriebenen, parallel beweglich geführten, Zwischenschiene 4'. Die Schiene 2 wird bei ihrer vertikalen Auf- und Abbewegung in entsprechender Weise wie die Zwischenschiene 4' durch Spannmittel 11 und 9 geführt, wobei letzteres - ausgehend von der (oberen) Anschlagschiene 6 - über in der ersten Schiene 2 angeordnete Umlenkrollen zur Halteschiene 3 verläuft und von einer dort angeordneten Spannfeder 10 unter Spannung gehalten wird. Die Spannschnüre 9 verlaufen hierbei außerdem an Durchlaufpunkten 17 durch die Zwischenschiene 4', die zwischen der ersten Schiene 2 und der Halteschiene 3 angeordnet ist.

    [0031] Die Fig. 3 bis 6 zeigen beispielhaft und schematisch einige Konfigurationsmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Faltenvorhangs. Fig. 4 zeigt einen symmetrischen Faltenvorhang, dessen trapezförmiger Behang 1 von zwei symmetrischen, schrägen Behangkanten la bzw. Randschienen 7 begrenzt ist.

    [0032] Fig. 5 zeigt eine Vorhangform, die dadurch erhalten wird, daß ein erfindungsgemäßer Faltenvorhang (Behangflächen 1 und 5) mit einem darunter angeordneten, trapezförmigen Faltenvorhang kombiniert wird, oder aber dadurch, daß zwei erfindungsgemäße Faltenvorhänge miteinander kombiniert werden, wobei dann die mittlere (rechteckförmige) Behangfläche 5 entweder von einer oder von zwei beweglichen Zwischenschiene 4' geöffnet und geschlossen wird.

    [0033] Der erfindungsgemäße Faltenvorhang kann in jeder beliebigen Schräglage bis zur horizontalen Anordnung verwendet werden, wobei dann ggf. weitere Spannschnüre vorzusehen wären, um ein Durchhängen des Behangs zu vermeiden.
    BEZUGSZEICHENLISTE
    1 erster (dreieck- oder trapezförmiger) Behang 1
    1a linker Seitenrand (von 1) 1a
    1b rechter Seitenrand (von 1) 1b
    2 erste (obere) Schiene (beweglich) 2
    3 Halteschiene 3
    3a erster (linker) Endabschnitt (von 3) 3a
    4 zweite (untere) Schiene 4
    4a erster (linker ) Endabschnitt (von 4) 4a
    5 zweiter (rechtwinkliger) Behang 5
    5a linker Seitenrand (von 5) 5a
    5b rechter Seitenrand (von 5) 5b
    6 feste (obere) Anschlagschiene 6
    6a erster (linker) Endabschnitt (von 6) 6a
    6b Befestigungspunkte (von 6) 6b
    7 zweite Schiene (Randschiene) 7
    7a Befestigungspunkte (von 7) 7a
    8 Aufhängung 8
    9 Spannmittel (Spannschnur) 9
    9a (symmetrische) Abschnitte von 9 9a
    9b (symmetrische) Abschnitte von 9 9b
    10 Spannfeder (von 9) 10
    11 Spannmittel (Spannschnur) 11
    11' oberer Endabschnitt (von 11) 11'
    11" Schrägabschnitt (von 11) 11"
    11"' unteres Ende (von 11) 11"'
    12 Spannfeder (für 11) 12
    13 Befestigungspunkt 13
    14 Spannmittel (Spannschnur) 14
    15 Spannfeder (für 14) 15
    16 feste (untere) Anschlagschiene 16
    17 Durchlaufpunkt 17
    18 weitere Spannschnur (für 1) 18
    19 Stopper 19
    20 Umlenkstellen (für 11) 20



    Ansprüche

    1. Vorhang zum wahlweisen Abdecken einer im wesentlichen drei- oder mehreckigen Fläche, insbesondere zum Verschatten einer Fensterfläche, insbesondere Faltenvorhang mit plissiertem Behangmaterial, mit einem nicht-rechtwinkligen Behang (1), der an zwei einander gegenüberliegenden Rändern unterschiedlicher Länge jeweils an einer Schiene eines Paares von zwei parallel zueinander angeordneten Schienen (2, 3) befestigt ist, von denen die den oberen Rand des Behangs (1) tragende, kürzere Schiene (2) quer zu ihrer Längsrichtung in der Behangebene beweglich ist, wobei das Behangmaterial von wenigstens einem Spannmittel (11) in der Art eines Spanndrahtes oder einer Spannschnur, das durch einen Spannkrafterzeuger (12) mit einer Spannkraft beaufschlagt ist, durchsetzt ist, und wobei sich das Spannmittel (11) mit einem Schrägabschnitt (11"), der im wesentlichen parallel zu einem spitzwinklig zu den Schienen (2 bis 4) verlaufenden Rand (1a) des Behangs (1) verläuft, durch Löcher des Behangmaterials erstreckt und an seinem oberen Ende (11') im Bereich einer oberen ortsfesten Schiene (6, 7) und an seinem unteren Ende (11"') im Bereich der unteren ortsfesten Schiene (3) befestigt ist,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Spannmittel (11) an seinem oberen Endabschnitt (11') an dem Spannkrafterzeuger (12) befestigt ist, der jenseits der kürzeren Schiene (2) angeordnet ist, sowie an seinem anderen Ende (11"') an der unterhalb des Behangs (1) angeordneten unteren ortsfesten Schiene (3), so daß die Bewegung des Spannmittels (11) gleichläufig zu der Bewegung des Behangs (1) ist.
     
    2. Vorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere ortsfeste Schiene (7) vorgesehen ist, die im wesentlichen parallel zum Schrägabschnitt (11") des Spannmittels (11) verläuft, wobei daß das Spannmittel (11) an seinem oberen Ende an der oberen ortsfesten Schiene (7) befestigt ist (Fig. 1, 2).
     
    3. Vorhang nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkrafterzeuger (12) in an sich bekannter Weise als Feder ausgebildet ist.
     
    4. Vorhang nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (12) in an sich bekannter Weise eine vorgespannte Zugfeder ist.
     
    5. Vorhang nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Endabschnitt (11') des Spannmittels (11) sowie der Spannkrafterzeuger (12) in der Schiene (7) angeordnet sind.
     
    6. Vorhang nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der beweglichen oberen Schiene (2) des den Behang (1) begrenzenden Schienenpaars (2, 3; 2, 4) eine zur beweglichen oberen Schiene (2) parallele, feste Anschlagschiene (6) angeordnet ist; und daß der obere Endabschnitt (11') des Spannmittels (11) einerseits in dieser Anschlagschiene (6) sowie andererseits in der ihr benachbarten beweglichen oberen Schiene (2) so umgelenkt ist, daß sich an die Umlenkung des Spannmittels (11) an der beweglichen oberen Schiene (2) der Schrägabschnitt (11") des Spannmittels (11) nach unten anschließt.
     
    7. Vorhang nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der ortsfesten Schiene (3) eine weitere bewegliche Schiene (4) angeordnet ist, wobei zwischen den Schienen (3) und (4) ein zweiter Behang (5) gehalten ist.
     
    8. Vorhang nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der beweglichen, oberen Schiene (2) und der unteren, ortsfesten Schiene (3) eine bewegliche Zwischenschiene (4') angeordnet ist, wobei das untere Ende (11"') des Spannmittels (11) an dieser beweglichen Zwischenschiene (4') rechtwinklig zur unteren Schiene (3) nach unten umgelenkt und unterhalb der beweglichen, oberen Schliene (4') befestigt ist.
     
    9. Vorhang nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Spannmittels (11) an der unterhalb der unteren beweglichen Zwischenschiene (4') angeordneten ortsfesten Schiene (3) befestigt ist.
     
    10. Vorhang nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der unteren beweglichen Zwischenschiene (4') des den Behang (1) begrenzenden Schienenpaars (2, 4') und der unteren ortsfesten Schiene (3) ein zweiter Behang (5) angeordnet ist.
     
    11. Vorhang nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Behang (5) rechteckig ausgebildet ist.
     
    12. Vorhang nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Behang dreiecks- oder trapezförmig ausgebildet ist.
     
    13. Vorhang nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Behang (1) mit einem spannkraftbeaufschlagten zweiten Spannmittel (9) versehen ist, welches sich mit wenigstens einem rechtwinklig zu den Schienen (2, 3, 4, 4', 6, 16) verlaufenden Spannabschnitt durch den Behang (1) erstreckt.
     
    14. Vorhang nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Behang (1) und/oder der zweite Behang (5) mit einem spannkraftbeaufschlagten zweiten Spannmittel (9, 14) versehen ist, welches sich mit wenigstens einem rechtwinklig zu den Schienen (2, 3, 4, 4', 6, 16) verlaufenden Spannabschnitt durch den betreffenden Behang (1 bzw. 5) erstreckt.
     
    15. Vorhang nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der in Richtung der zueinander parallelen Schienen (2, 3, 4, 4', 6, 16) gemessene Abschnitt (a) zwischen einander benachbarten Spannabschnitten des (der) Spannmittel(s) (11, 9, 14) höchstens etwa 0,5 m beträgt.
     
    16. Vorhang nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden eines zweiten Spannmittels (9, 14) an einer festen Anschlagschiene (6, 16) befestigt sind, daß es im Anschluß an einen rechtwinklig zu den Schienen (2, 3, 4, 4', 6, 16) verlaufenden ersten Spannabschnitt in der unteren, ortsfesten Schiene (3) in Richtung dieser Schiene (3) an einer ersten Umlenkstelle umgelenkt und mit Längsabstand (a) an einer weiteren Umlenkstelle parallel zu dem ersten Spannabschnitt mit einem zweiten Spannabschnitt zurückgeführt ist.
     
    17. Vorhang nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spannkrafterzeuger (10, 15) jeweils zwischen zwei Spannabschnitten in einer Schiene angeordnet ist.
     
    18. Vorhang nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein rechtwinklig zu den Schienen (2, 3, 4, 4', 6, 16) mit Abstand zu einem Spannabschnitt eines anderen Spannmittels (9) angeordnetes Zusatz-Spannmittel (18) vorgesehen ist, welches an seinem oberen Ende an der oberen ortsfesten Schiene (7) und mit seinem unteren Ende an der unteren ortsfesten Schiene (3) befestigt ist.
     
    19. Vorhang nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch mehrere zueinander parallele Zusatz-Spannmittel (18), die jeweils mit gegenseitigem Abstand angeordnet sind.
     
    20. Vorhang nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere bewegliche Schiene (2) im wesentlichen so lang ist wie die obere ortsfeste Schiene (6), und daß die untere bewegliche Schiene (4') im wesentlichen so lang ist wie die untere ortsfeste Schiene (3).
     
    21. Vorhang nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit einem trapezförmigen Behang (1), der zu einer senkrecht durch die Mitte der Schienen (2, 3, 4, 4', 6, 16) verlaufenden Achse symmetrisch ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den schrägen Behangkanten (1a, 1b) des ersten Behangs (1) jeweils ein Spannmittel (11) vorgesehen ist, welches jeweils an seinem oberen Ende (11') an einem Spannkrafterzeuger (12) befestigt ist, der im Bereich einer oberen ortsfesten Schiene (6, 7) angeordnet ist, sowie an seinem unteren Ende (11"') an einer unterhalb des ersten Behangs (1) angeordneten ortsfesten Schiene (3).
     


    Claims

    1. A curtain for covering a substantially triangular or polygonal surface as required, more particularly for providing shade for a window area, more particularly a folding curtain comprising pleated covering material and a non-rectangular covering (1) which is fastened at each of two opposite edges of different length to a respective rail of a pair of two parallel rails (2, 3), the shorter rail (2), which bears the upper edge of the covering (1), being movable transversely to its longitudinal direction in the covering plane, at least one tensioning means (11) in the form of a wire or cord extending through the covering material and being subjected to a tensioning force by a tensioning-force generator (12), wherein a sloping portion (11") of the tensioning means (11), which runs substantially parallel to an edge (1a) of the covering (1) at an acute angle to the rails (2 to 4) extends through holes in the covering material and the top end (11') of the tensioning means is fastened in the region of a stationary top rail (6, 7) and the bottom end (11"') is fastened in the region of the stationary bottom rail (3),
    characterised in that the top end portion (11') of the tensioning means (11) is fastened to the tensioning-force generator (12), which is disposed on the other side of the shorter rail (2), and the other end (11"') of the tensioning means is fastened to the bottom stationary rail (3) disposed under the covering (1), so that the tensioning means (11) moves in the same direction as the covering (1).
     
    2. A curtain according to claim 1, characterised in that an additional stationary rail (7) is provided and runs substantially parallel to the sloping portion (11") of the tensioning means (11), and the top end of the tensioning means (11) is fastened to the stationary top rail (7) (Figs. 1, 2).
     
    3. A curtain according to claim 1 or 2, characterised in that the tensioning-force generator (12) is constructed in known manner as a spring.
     
    4. A curtain according to claim 3, characterised in that the spring (12) is a prestressed tension spring in manner known per se.
     
    5. A curtain according to any of claims 1 to 4, characterised in that the top end portion (11') of the tensioning means (11) and the tensioning-force generator (12) are disposed in the rail (7).
     
    6. A curtain according to any of the preceding claims, characterised in that a stationary stop rail (6) parallel to the movable top rail (2) is disposed above the movable top rail (2) of the pair of rails (2, 3; 2, 4) bounding the covering (1), and in that the top end portion (11') of the tensioning means (11) is so deflected at one end in the stop rail (6) and at the other end in the neighbouring movable top rail (2) that the sloping portion (11") of the tensioning means (11) adjoins at the bottom the place where the tensioning means (11) is deflected at the movable top rail (2).
     
    7. A curtain according to any of the preceding claims, characterised in that an additional movable rail (4) is disposed underneath the stationary rail (3), and a second covering (5) is held between the rails (3 and 4).
     
    8. A curtain according to any of the preceding claims, characterised in that a movable intermediate rail (4') is disposed between the movable top rail (2) and the stationary bottom rail (3), and the bottom end (11"') of the tensioning means (11) is deflected downwards at right angles to the bottom rail (3) at the said movable intermediate rail (4') and is fastened below the movable top rail (4').
     
    9. A curtain according to claim 8, characterised in that the bottom end of the tensioning means (11) is fastened to the stationary rail (3) disposed underneath the bottom movable intermediate rail (4').
     
    10. A curtain according to claim 8 or 9, characterised in that a second covering (5) is disposed between the stationary bottom rail (3) and the bottom movable intermediate rail (4') of the pair of rails (2, 4') bounding the covering (1).
     
    11. A curtain according to claim 10, characterised in that the second covering (5) is rectangular.
     
    12. A curtain according to claim 10, characterised in that the second covering is triangular or trapezoidal.
     
    13. A curtain according to any of claims 1 to 9, characterised in that the covering (1) is provided with a second tensioning means (9) which is acted upon by a tensioning force and has at least one tensioning portion which runs at right angles to the rails (2, 3, 4, 4', 6', 16) and extends through the covering (1).
     
    14. A curtain according to any of claims 10 to 12, characterised in that the first covering (1) and/or the second covering (5) are provided with a second tensioning means (9, 14) which is acted upon by a tensioning force and has at least one tensioning portion which runs at right angles to the rails (2, 3, 4, 4', 6, 16) and extends through the respective covering (1 or 5).
     
    15. A curtain according to claim 14, characterised in that the portion (a) between neighbouring tensioning portions of the or each tensioning means (11, 9, 14) as measured in the direction of the parallel rails (2, 3, 4, 4', 6, 16) is not more than about 0.5 m.
     
    16. A curtain according to claim 14 or 15, characterised in that the ends of a second tensioning means (9, 14) are fastened to a fixed stop rail (6, 16) and in that following a first tensioning portion running at right angles to the rails (2, 3, 4, 4', 6, 16) the second tensioning means is guided in the stationary bottom rail (3) in the direction of the said rail (3) at a first deflection point and at another deflection point at the longitudinal distance (a) a second tensioning portion of the tensioning means is returned parallel to the first portion.
     
    17. A curtain according to claim 16, characterised in that a tensioning-force generator (10, 15) is disposed between each pair of tensioning portions in a rail.
     
    18. A curtain according to any of the preceding claims, characterised in that at least one additional tensioning means (18) disposed at right angles to the rails (2, 3, 4, 4', 6, 16) and at a distance from a tensioning portion of another tensioning means (9) is provided and its top end is fastened to the stationary top rail (7) and its bottom end is fastened to the stationary-bottom rail (3).
     
    19. A curtain according to claim 18, characterised by a number of additional tensioning means (18) parallel to and spaced apart from one another.
     
    20. A curtain according to any of the preceding claims, characterised in that the movable top rail (2) is substantially as long as the stationary top rail (6) and in that the movable bottom rail (4') is substantially as long as the stationary bottom rail (3).
     
    21. A curtain according to any of the preceding claims, comprising a trapezoidal covering (1) which is symmetrical with respect to an axis running perpendicularly through the middle of the rails (2, 3, 4, 4', 6, 16), characterised in that a tensioning means (11) is provided on each sloping edge (1a, 1b) of the first covering (1) and the top end (11') of each tensioning means is fastened to a tensioning-force generator (12) disposed in the region of a stationary top rail (6, 7) whereas the bottom end (11"') is fastened to a stationary rail disposed underneath the first covering (1).
     


    Revendications

    1. Store destiné à recouvrir, au choix, une surface sensiblement triangulaire ou polygonale, notamment à ombrager une surface vitrée, en particulier store à plis à matière de tenture plissée, comportant une tenture (1) non rectangulaire qui, au niveau de deux bords opposés de différentes longueurs, est fixée sur un profilé d'un couple de profilés (2, 3) disposés parallèlement l'un par rapport à l'autre, dont le profilé (2) plus court qui porte le bord supérieur de la tenture (1) est mobile dans le plan de la tenture transversalement à sa direction longitudinale, la matière de la tenture étant traversée par au moins un moyen tendeur (11) de type fil tendeur ou cordon tendeur, auquel une force de tension est appliquée par un générateur (12) de force de tension, et le moyen tendeur (11) passant par des trous pratiqués dans la matière de la tenture par un tronçon oblique (11"), qui est sensiblement parallèle à un bord (1a) de la tenture (1) s'étendant suivant un angle aigu par rapport aux profilés (2 à 4), et étant fixé par son extrémité supérieure (11') dans la zone d'un profilé supérieur fixe (6, 7), et par son extrémité inférieure (11"') dans la zone du profilé inférieur fixe (3),
       caractérisé en ce que le moyen tendeur (11) est fixé par son tronçon d'extrémité supérieur (11') sur le générateur (12) de force de tension, qui est disposé de l'autre côté du profilé (2) plus court, ainsi que par son autre extrémité (11"') sur le profilé inférieur fixe (3) disposé au-dessous de la tenture (1), de sorte que le mouvement du moyen tendeur (11) soit synchronisé avec le mouvement de la tenture (1).
     
    2. Store selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on prévoit un autre profilé fixe (7) , qui s'étend pour l'essentiel parallèlement au tronçon oblique (11") du moyen tendeur (11), le moyen tendeur (11) étant fixé sur le profilé supérieur fixe (7) au niveau de son extrémité supérieure (figures 1, 2).
     
    3. Store selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le générateur (12) de force de tension est réalisé de la manière connue en tant que ressort.
     
    4. Store selon la revendication 3, caractérisé en ce que le ressort (12) est de la manière connue un ressort de traction précontraint.
     
    5. Store selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le tronçon d'extrémité supérieur (11') du moyen tendeur (11) ainsi que le générateur (12) de force de tension sont disposés dans le profilé (7).
     
    6. Store selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un profilé de butée fixe (6) est disposé au-dessus du profilé supérieur mobile (2) du couple de profilés (2, 3 ; 2, 4) délimitant la tenture (1), lequel est parallèle au profilé supérieur mobile (2) ; et en ce que le tronçon d'extrémité supérieur (11') du moyen tendeur (11) est dévié, d'une part dans ce profilé de butée (6), et d'autre part dans le profilé supérieur mobile (2) voisin de telle sorte que, après la déviation du moyen tendeur (11), le tronçon oblique (11") du moyen tendeur (11) se raccorde vers le bas au profilé supérieur mobile (2).
     
    7. Store selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un autre profilé mobile (4) est disposé au-dessous du profilé fixe (3), une deuxième tenture (5) étant retenue entre les profilés (3) et (4) .
     
    8. Store selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un profilé intermédiaire mobile (4') est disposé entre le profilé supérieur mobile (2) et le profilé inférieur fixe (3), l'extrémité inférieure (11"') du moyen tendeur (11) étant déviée à angle droit vers le bas par rapport au profilé inférieur (3) au niveau de ce profilé intermédiaire mobile (4'), et étant fixée sous le profilé supérieur mobile (4').
     
    9. Store selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'extrémité inférieure du moyen tendeur (11) est fixée sur le profilé fixe (3) disposé au-dessous du profilé intermédiaire inférieur mobile (4').
     
    10. Store selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce qu'une deuxième tenture (5) est disposée entre le profilé intermédiaire inférieur mobile (4') du couple de profilés (2, 4') délimitant la tenture (1) et le profilé inférieur fixe (3).
     
    11. Store selon la revendication 10, caractérisé en ce que la deuxième tenture (5) est rectangulaire.
     
    12. Store selon la revendication 10, caractérisé en ce que la deuxième tenture est triangulaire ou trapézoïdale.
     
    13. Store selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la tenture (1) est munie d'un deuxième moyen tendeur (9) auquel est appliquée une force de tension, lequel passe à travers la tenture (1) par au moins un tronçon tendeur s'étendant à angle droit par rapport aux profilés (2, 3, 4, 4', 6, 16).
     
    14. Store selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que la première tenture (1) et/ou la deuxième tenture (5) sont munies d'un deuxième moyen tendeur (9, 14) auquel est appliquée une force de tension, lequel passe à travers la tenture (1 ou 5) considérée par au moins un tronçon tendeur s'étendant à angle droit par rapport aux profilés (2, 3, 4, 4' , 6, 16).
     
    15. Store selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'écartement (a) entre des tronçons de tension voisins du (des) moyen(s) tendeur(s) (11, 9, 14), mesuré dans le sens des profilés (2, 3, 4, 4', 6, 16) parallèles entre eux, est au maximum de l'ordre de 0,5 m.
     
    16. Store selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que les extrémités d'un deuxième moyen tendeur (9, 14) sont fixées sur un profilé de butée fixe (6, 16), en ce que, suite à un premier tronçon de tension dans le profilé inférieur fixe (3) s'étendant à angle droit par rapport aux profilés (2, 3, 4, 4', 6, 16), celui-ci est dévié en direction de ce profilé (3) au niveau d'un premier point de renvoi, et ramené avec un deuxième tronçon de tension à un écartement longitudinal (a) au niveau d'un autre point de renvoi parallèle au premier tronçon de tension.
     
    17. Store selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'un générateur (10, 15) de force de tension est à chaque fois disposé entre deux tronçons de tension dans un profilé.
     
    18. Store selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'on prévoit au moins un moyen tendeur supplémentaire (18), qui est disposé à angle droit par rapport aux profilés (2, 3, 4, 4', 6, 16) à un certain écartement d'un tronçon de tension d'un autre moyen tendeur (9), lequel est fixé par son extrémité supérieure sur le profilé supérieur fixe (7), et par son extrémité inférieure sur le profilé inférieur fixe (3).
     
    19. Store selon la revendication 18, caractérisé par plusieurs moyens tendeurs supplémentaires (18) parallèles entre eux, qui sont respectivement disposés à un écartement mutuel.
     
    20. Store selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profilé supérieur mobile (2) est sensiblement aussi long que le profilé supérieur fixe (6), et en ce que le profilé inférieur mobile (4') est sensiblement aussi long que le profilé inférieur fixe (3).
     
    21. Store selon l'une quelconque des revendications précédentes, comportant une tenture trapézoïdale (1) qui est symétrique par rapport à un axe passant verticalement par le milieu des profilés (2, 3, 4, 4', 6, 16), caractérisé en ce qu'un moyen tendeur (11) est prévu sur chacun des bords obliques (1a, 1b) de la première tenture (1), lequel est fixé par son extrémité supérieure (11') sur un générateur (12) de force de tension disposé au niveau d'un profilé supérieur fixe (6, 7), et par son extrémité inférieure (11"') sur un profilé fixe (3) disposé au-dessous de la tenture (1).
     




    Zeichnung