(19)
(11) EP 0 640 495 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.10.1997  Patentblatt  1997/42

(21) Anmeldenummer: 94110884.7

(22) Anmeldetag:  13.07.1994
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B42F 15/06, G09F 3/20, B65D 33/14

(54)

Halterungsvorrichtung und flach ausgebildetes Element mit Halterungsvorrichtung

Holding device and flat article with holding device

Dispositif de fixation et article de forme plate avec dispositif de fixation


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE DE FR NL

(30) Priorität: 23.08.1993 DE 4328286

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
01.03.1995  Patentblatt  1995/09

(73) Patentinhaber: Münchner Magnet Service GmbH
82065 Baierbrunn (DE)

(72) Erfinder:
  • Schmick, Michael Jörg
    D-82049 Pullach (DE)

(74) Vertreter: Tetzner, Volkmar, Dr.-Ing. Dr. jur. 
Van-Gogh-Strasse 3
81479 München
81479 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 553 521
FR-A- 2 050 563
US-A- 3 728 806
US-A- 4 718 627
DE-U- 8 616 230
FR-A- 2 261 933
US-A- 4 572 380
   
     
    Bemerkungen:
    Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind.
     
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Halterungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein flach ausgebildetes Element mit Halterungsvorrichtung entsprechend dem Gattungsbegriff des Anspruches 9.

    [0002] Aus der Praxis ist ein sogenannter Heftstreifen bekannt, mit dem gelochte Papierblätter zusammengehalten werden können. Dieser Heftstreifen weist metallische Verbindungsmittel auf, die durch die gelochten Blätter hindurchgesteckt und umgebogen werden. Diese Verbindungsmittel sind ferner mit einem Halterungsteil gekoppelt, der in einer ersten Gebrauchsstellung bündig mit einer Seite der zusammengehefteten Blätter abschließt oder in einer zweiten Gebrauchsstellung seitlich über die gelochten Blätter hervorsteht und in diesem hervorstehenden Bereich Lochungen aufweist, mit deren Hilfe der Heftstreifen zusammen mit den zusammengehefteten Papierblättern beispielsweise in einer Umlegeführung eines handelsüblichen Ordners abgelegt werden kann.

    [0003] Aus der Praxis sind ferner Magnet-Taschen zur Aufnahme von Kennzeichnungs- und Ordnungsmitteln, wie Bedienungsanweisungen, Begleitpapieren, Plänen, Lochkarten, Abrechnungen usw. bekannt. Sie enthalten im oberen Bereich der Rückseite der Taschenrückwand einen Haftmagneten, mit dem sie an glatten metallischen Flächen, wie Materialbehältern oder Regalschienen schnell und zuverlässig, jedoch jederzeit leicht lösbar, angebracht werden können. In der Praxis werden nun jedoch auch Materialbehälter aus Gittermaterial (sogenannte Gitterboxen) verwendet. An den runden, verhältnismäßig dünnen Gitterstäben derartiger Gitterboxen haften Magnet-Taschen vielfach nicht zuverlässig.

    [0004] Durch das Gebrauchsmuster DE-U-86 16 230 wurde daher eine Magnet-Tasche vorgeschlagen, die eine Halterungsvorrichtung aufweist, mit der die Tasche wahlweise auch an einem dünnen Stab, insbesondere einer Gitterbox, angebracht werden kann. Die bekannte Halterungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei an den beiden Enden eines Verbindungssteges vorgesehene, einstückig mit dem Verbindungssteg ausgebildete Haken.

    [0005] Die Magnet-Taschen mit dieser Halterungsvorrichtung haben sich für die oben genannten Anwendungsgebiete in der Praxis bewährt.

    [0006] Es kommt jedoch auch des öfteren vor, daß man Gegenstände kennzeichnen möchte, die weder eine ausreichend glatte metallische Fläche noch dünne Stäbe aufweisen, wie beispielsweise übereinander gestapelte Kartons.

    [0007] EP-A-0 553 521 offenbart eine Halterungsvorrichtung, mit der eine Vielzahl von Blättern gehalten werden kann. Die Blätter können wenigstens zwei unterschiedliche Gebrauchsstellungen bezüglich der Halterungsvorrichtung einnehmen.

    [0008] Aus der US-A-4 572 380 ist ebenfalls eine Vorrichtung zur Halterung einer Vielzahl von Blättern bekannt, wobei die Halterungsvorrichtung in zwei unterschiedlichen Gebrauchsstellungen mit den Blättern koppelbar ist.

    [0009] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Halterungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie das flach ausgebildete Element mit Halterungsvorrichtung entsprechend dem Gattungsbegriff des Anspruches 9 derart weiterzuentwickeln, daß weitere Anwendungsmöglichkeiten erschlossen werden.

    [0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und 9 gelöst.

    [0011] Weitere Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche und werden im folgenden anhand der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung näher erläutert.

    [0012] In der Zeichnung zeigen
    Fig.1
    eine Aufsicht auf die Halterungsvorrichtung und die Tasche im nichtverkoppelten Zustand,
    Fig.2
    eine Aufsicht auf die Halterungsvorrichtung und die Tasche im verkoppelten Zustand,
    Fig.3
    eine Seitenansicht eines Teils der Halterungsvorrichtung,
    Fig.4
    eine teilweise geschnittene Ansicht eines Anwendungsbeispieles der erfindungsgemäßen Halterungsvorrichtung mit Tasche.


    [0013] Anhand der Fig.1 bis 3 wird zunächst eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zur Halterung eines im wesentlichen flach ausgebildeten Elementes, insbesondere zur Aufhängung einer Tasche 2, näher erläutert.

    [0014] Die Halterungsvorrichtung 1 besteht im vorliegenden Ausführungsbeispiel im wesentlichen aus zwei als Haken 3, 3' ausgebildete Halterungsteile sowie mit der Tasche 2 koppelbaren Verbindungsmitteln. Diese Verbindungsmittel weisen zwei an den beiden Enden eines Verbindungssteges 4 vorgesehene, sich in entgegengesetzte Richtungen erstreckende Haltefinger 5, 5' auf.

    [0015] Jeder der Haken 3, 3' wird einstückig durch folgende Teilstücke gebildet:

    [0016] Ein sich von der Ansatzstelle am Verbindungssteg 4 im wesentlichen senkrecht erstreckendes erstes Teilstück 3a, 3'a; ein parallel zum Verbindungssteg 4 verlaufendes und mit dem ersten Teilstuck 3a, 3'a ein T bildendes zweites Teilstück 3b, 3'b; ein sich vom inneren Ende des zweiten Teilstucks 3b, 3'b im wesentlichen senkrecht vom Verbindungssteg weg erstreckendes drittes Teilstück 3c, 3'c; ein sich hieran anschließendes parallel zum Verbindungsstück 4 nach außen verlaufendes viertes Teilstück 3d, 3'd; ein sich vom Ende des vierten Teilstücks zumindest teilweise im wesentlichen senkrecht zum Verbindungssteg 4 erstreckendes fünftes Teilstück 3e, 3'e. Dieses fünfte Teilstück 3e, 3'e ist mit seinem freien Ende derart nach innen gebogen, daß sich sein Ende - in der Ruhestellung - etwa zwischen dem Haltefinger 5, 5' und dem nach außen ragenden Ende des zweiten Teilstücks 3b, 3'b befindet.

    [0017] Die Halterungsvorrichtung 1 wird vorzugsweise aus biegsamem, elastischen Kunststoff, vorzugsweise Polypropylen, hergestellt.

    [0018] Das im wesentlichen flach ausgebildete Element wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch eine Tasche 2 gebildet, die im wesentlichen aus einer Taschenrückwand 2a, aus biegsamem, nicht transparentem Material und einer Taschenvorderseite 2b aus biegsamem, transparentem Material besteht. Im Rahmen der Erfindung sind jedoch auch andere flach ausgebildete Elemente denkbar, wie beispielsweise Schilder.

    [0019] Im oberen Bereich weist die Tasche zwei durch kreisförmige Ausstanzungen gebildete Ausnehmungen 2c, 2'c auf, in die die Haltefinger 5, 5' einführbar sind. Um das Einführen der Haltefinger in die Ausnehmungen zu ermöglichen, wird der Verbindungssteg 4 der Halterungsvorrichtung 1 so weit gebogen, bis der Abstand der Haltefinger 5 und 5' dem Abstand der Ausnehmungen 2c und 2'c entspricht. Wenn sich der Verbindungssteg aufgrund der Elastizität der Halterungsvorrichtung 1 entspannt, schieben sich die Finger 5, 5' durch die Ausnehmungen 2c, 2'c, so daß die Halterungsvorrichtung 1 mit der Tasche 2 in der in Fig.2 gezeigten Weise verkoppelt ist.

    [0020] In der in Fig.2 gezeigten ersten Gebrauchsstellung erstreckt sich die mit der Tasche 2 gekoppelte Halterungsvorrichtung 1 im wesentlichen parallel zur Tasche. Mit Hilfe der Haken 3, 3' kann die Tasche 2 beispielsweise über den Rand von Boxen, an Stäbe oder dergleichen gehängt werden, indem das vierte und fünfte Teilstück 3d, 3e, 3'd, 3'e in ausreichendem Maße nach hinten bzw. vorne gebogen wird. Wird die Tasche 2 beispielsweise am oberen Rand einer Box eingehängt, so befinden sich die ersten, zweiten und dritten Teilstücke 3a bis 3c bzw. 3'a bis 3'c auf der Vorderseite der Box, während das vierte Teilstück 3d, 3'd über den oberen Rand der Box verläuft und das fünfte Teilstück 3e, 3'e an der Innenseite der Box anliegt.

    [0021] Die Größe der Haken richtet sich nach den Anwendungsfällen. Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn die Länge der einzelnen Teilstücke der Haken 3, 3' etwa 3 bis 5 cm betragen, wobei der Abstand zwischen dem zweiten und vierten Teilstück kleiner als der Abstand zwischen dem dritten und fünften Teilstück 3c, 3e bzw. 3'c, 3'e gewählt wird.

    [0022] Werden die Haken 3, 3' an relativ breiten Boxrändern eingehängt, verhindern die ein T bildenden ersten und zweiten Teilstücke 3a, 3b, 3'a, 3'b, daß sich die Halterungsvorrichtung 1 bis zum Verbindungssteg 4 verwindet. Daher wird die Tasche 2 auch bei derartigen Anwendungsfällen relativ plan vor dem zu kennzeichnenden Gegenstand hängen.

    [0023] Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung auch andere Ausführungsformen von Haken denkbar.

    [0024] In einer zweiten, in Fig.4 dargestellten Gebrauchsstellung erstreckt sich die Halterungsvorrichtung 1 im wesentlichen quer zur Tasche 2. Diese Stellung ist besonders geeignet, um übereinander gestapelte Kartons, Kisten oder dgl. zu kennzeichnen. Für diesen Zweck wird die Halterungsvorrichtung 1 lediglich zwischen zwei Kartons 6a, 6b geschoben. Indem die Halterungsvorrichtung im wesentlichen flach, vorzugsweise zwischen 1,5 und 3 mm, ausgebildet ist, stellt dies eine einfache Möglichkeit der Kennzeichnung dar, wenn die Halterungsvorrichtung 1 nicht an geeigneter Stelle eingehängt werden kann.

    [0025] Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, die Halterungsvorrichtung 1 mit wenigstens einem sich im wesentlichen quer zur Halterungsvorrichtung erstreckenden Stift 7 zu versehen, vergleiche Fig.3. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist am freien Ende der fünften Teilstücke 3e, 3'e ein derartiger Stift 7 in einer entsprechenden Bohrung gehaltert. Dieser Stift weist an seinem einen Ende einen Widerhaken 7a und am anderen Ende einen verdickten Kopf 7b auf.

    [0026] Dieser Stift 7 bildet eine weitere Anwendungsmöglichkeit, indem die Tasche 2 an einem relativ weichen Gegenstand, beispielsweise einem Pappkarton durch Eindrücken des mit dem Widerhaken 7a versehenen Endes des Stiftes 7 angebracht werden kann. Dadurch, daß der Stift 7 an beiden Haken 3, 3' vorhanden ist, kann die Tasche 2 sicher und zuverlässig aufgehängt werden. Der Stift 7 wird zweckmäßigerweise möglichst in der Nähe der Verbindungsmittel, d. h. den Haltefingern 5, 5' angeordnet, um die Handhabung der Halterungsvorrichtung in der zweiten, in Fig.4 dargestellten Gebrauchsstellung nicht zu behindern. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Stift etwa zwischen den Haltefingern 5, 5' und dem äußeren Teil des zweiten Teilstücks 3b, 3'b angeordnet. Werden die Stifte 7 in einen zu kennzeichnenden Gegenstand eingedrückt, so kann das Gewicht der Tasche mit deren Inhalt und die Federwirkung der Haken 3, 3' dazu führen, daß sich der äußere Teil der zweiten Teilstücke 3b, 3'b auf den Stiften 7, 7' abstützt.

    [0027] Im Rahmen der Erfindung ist es jedoch auch denkbar, daß die Stifte 7, 7' beispielsweise am Verbindungssteg 4 im Bereich der Ansatzstelle der Haken 3, 3' vorgesehen werden.

    [0028] Die relativ einfache Lösbarkeit der Halterungsvorrichtung 1 von der Tasche 2 bietet ferner noch folgende weitere Anwendungsmöglichkeit:

    [0029] Wird die Tasche 2 zusätzlich im oberen Bereich der Rückseite der Taschenrückwand 2a mit einem Haftmagneten versehen, so kann die dadurch gebildete Magnet-Tasche an geeigneten metallischen Flächen zur Kennzeichnung verwendet werden. Müssen jedoch nichtmetallische Gegenstände gekennzeichnet werden, so kann auf einfache Art und Weise die Halterungsvorrichtung 1 mit der Magnet-Tasche 2 gekoppelt werden, so daß nunmehr alle oben beschriebenen Anwendungsmöglichkeiten offenstehen.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung (1) zur Halterung eines im wesentlichen flach ausgebildeten Elementes, insbesondere zur Aufhängung einer Tasche (2),

    a) mit einem Halterungsteil (3, 3') sowie

    b) mit dem Element koppelbaren Verbindungsmitteln (5, 5'),

    c) wobei die Verbindungsmittel derart gestaltet sind, daß die Halterungsvorrichtung (1) in wenigstens zwei unterschiedlichen Gebrauchsstellungen mit dem Element (2) koppelbar ist, und

    d) wobei die Verbindungsmittel zwei an den beiden Enden eines Verbindungssteges (4) vorgesehene, sich in entgegengesetzte Richtungen erstreckende Haltefinger (5, 5') aufweisen,
    : dadurch gekennzeichnet, daß

    e) an beiden Enden des Verbindungssteges (4) einstückig mit dem Verbindungssteg ausgebildete Haken (3, 3') vorgesehen sind

    f) und daß jeder Haken einstückig durch folgende Teilstücke gebildet wird:

    ein sich von der Ansatzstelle am Verbindungssteg (4) im wesentlichen senkrecht erstreckendes erstes Teilstück (3a, 3'a); ein parallel zum Verbindungssteg (4) verlaufendes und mit dem ersten Teilstück (3a, 3'a) ein T bildendes zweites Teilstück (3b, 3'b); ein sich vom inneren Ende des zweiten Teilstücks (3b, 3'b) im wesentlichen senkrecht vom Verbindungssteg (4) weg erstreckendes drittes Teilstück (3c, 3'c); ein sich hieran anschließendes parallel zum Verbindungsstück (4) nach außen verlaufendes viertes Teilstück (3d, 3'd); sowie ein sich vom Ende des vierten Teilstücks zumindest teilweise im wesentlichen senkrecht zum Verbindungssteg (4) erstreckendes fünftes Teilstück (3e, 3'e).
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsvorrichtung (1) im wesentlichen flach ausgebildet ist.
     
    3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Element (2) gekoppelte Halterungsvorrichtung (1) sich in einer ersten Gebrauchsstellung im wesentlichen parallel und in einer zweiten Gebrauchsstellung im wesentlichen quer zum flach ausgebildeten Element erstreckt.
     
    4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsvorrichtung (1) aus biegsamen, elastischem Kunststoff, vorzugsweise Polypropylen, hergestellt wird.
     
    5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsvorrichtung wenigstens einen sich im wesentlichen quer zur Halterungsvorrichtung erstreckenden Stift (7, 7') aufweist.
     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (7, 7') an seinem einen Ende mit einem Widerhaken (7a) versehen ist.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (7, 7') an seinem anderen Ende einen verdickten Kopf (7b) aufweist.
     
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift in einer Bohrung der Halterungsvorrichtung gehaltert ist.
     
    9. Flach ausgebildetes Element, insbesondere eine Tasche (2), mit einer Halterungsvorrichtung, gekennzeichnet durch die Halterungsvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Verbindungsmittel der Halterungsvorrichtung mit korrespondierenden Verbindungsmitteln am flach ausgebildeten Element zusammenwirken.
     
    10. Element nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die korrespondierenden Verbindungsmittel durch zwei Ausnehmungen gebildet werden.
     


    Claims

    1. Device (1) for holding a substantially flat element, particularly for suspending a bag (2),

    a) with a holding part (3, 3') and

    b) connecting means (5, 5') which can be linked to the element,

    c) wherein the connecting means are so constructed that the holding device (1) can be linked to the element (2) in at least two different positions of use, and

    d) wherein the connecting means have two retaining fingers (5, 5') which are provided at the two ends of a connecting piece (4) and extend in opposite directions,
    characterised in that

    e) hooks (3, 3') which are constructed integrally with the connecting piece are provided on both ends of the connecting piece (4),

    f) and that each hook is formed in one piece by the following parts:

    a first part (3a, 3'a) which extends substantially perpendicular from the point of attachment on the connecting piece (4); a second part (3b, 3'b) which extends parallel to the connecting piece (4) and forms a T with the first part (3a, 3'a); a third part (3c, 3'c) which from the inner end of the second part (3b, 3'b) extends substantially perpendicular away from the connecting piece (4); a fourth part (3d, 3'd) which adjoins the third part and extends outwards parallel to the connecting piece (4); and a fifth part (3e, 3'e) which extends at least in part substantially perpendicular to the connecting piece (4).
     
    2. Device as claimed in Claim 1, characterised in that the holding device (1) is of substantially flat construction.
     
    3. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that in a first position of use the holding device (1) which is linked to the element (2) extends substantially parallel with respect to the flat element and in a second position of use it extends substantially transversely with respect thereto.
     
    4. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the holding device (1) is produced from flexible elastic plastics material, preferably polypropylene.
     
    5. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the holding device has at least one pin (7, 7') extending substantially transversely with respect to the holding device.
     
    6. Device as claimed in Claim 5, characterised in that the pin (7, 7') is provided on one end with a barb (7a).
     
    7. Device as claimed in Claim 5, characterised in that the pin (7, 7') has a thickened head (7b).
     
    8. Device as claimed in one of Claims 5, 6 or 7, characterised in that the pin is held in a hole in the holding device.
     
    9. Element of flat construction, particularly a bag (2), with a holding device, characterised by the holding device (1) as claimed in one of Claims 1 to 8, wherein the connecting means of the holding device co-operate with corresponding connecting means on the flat element.
     
    10. Element as claimed in Claim 9, characterised in that the corresponding connecting means are formed by two openings.
     


    Revendications

    1. Dispositif (1) de support d'un élément sensiblement plat, en particulier de suspension d'une poche (2),

    a) comprenant une section de support (3, 3') ainsi que

    b) des moyens d'assemblage (5, 5') pouvant être reliés à l'élément,

    c) les moyens d'assemblage étant conformés de manière que le dispositif de support (1) puisse être réuni avec l'élément (2) à au moins deux positions différentes d'utilisation et

    d) les moyens d'assemblage comprenant deux doigts de support (5, 5') prévus aux deux extrémités d'une baguette de liaison (4) et orientés en sens opposés,
       caractérisé en ce que

    e) des crochets (3, 3') réalisés monobloc avec la baguette de liaison (4) sont prévus aux deux extrémités de la baguette de liaison

    f) et en ce que chaque crochet est formé monobloc des parties suivantes :

       une première partie (3a, 3'a) orientée sensiblement verticalement à partir du lieu de raccordement à la baguette de liaison (4) ; une deuxième partie (3b, 3'b) orientée parallèlement à la baguette de liaison (4) et formant un T avec la première partie (3a, 3'a) ; une troisième partie (3c, 3'c) partant de l'extrémité intérieure de la deuxième partie (3b, 3'b) et s'éloignant sensiblement verticalement de la baguette de liaison (4) ; une quatrième partie (3d, 3'd) se raccordant à la précédente et orientée vers l'extérieur parallèlement à la pièce de liaison (4) ; ainsi qu'une cinquième partie (3e, 3'e) partant de l'extrémité de la quatrième partie et orientée au moins partiellement sensiblement perpendiculairement à la baguette de liaison (4).
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de support (1) est sensiblement plat.
     
    3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de support (1) relié à l'élément (2) est orienté à une première position d'utilisation sensiblement parallèlement à et, à une seconde position d'utilisation, sensiblement perpendiculairement à l'élément plat.
     
    4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de support (1) est réalisé en matière plastique élastique flexible, de préférence en polypropylène.
     
    5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de support comporte au moins une cheville (7, 7') orientée sensiblement perpendiculairement au dispositif de support.
     
    6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la cheville (7, 7') est munie d'une barbe (7a) à l'une des extrémités.
     
    7. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la cheville (7, 7') comporte une tête épaissie (7b) à l'autre extrémité.
     
    8. Dispositif selon l'une des revendications 5, 6 ou 7, caractérisé en ce que la cheville est fixée dans un trou du dispositif de support.
     
    9. Elément plat, en particulier une poche (2), équipée d'un dispositif de support, caractérisé par le dispositif de support (1) selon l'une des revendications 1 à 8, les moyens d'assemblage du dispositif de support coopérant avec des moyens correspondants d'assemblage que comporte l'élément plat.
     
    10. Elément selon la revendication 9, caractérisé en ce que les moyens correspondants d'assemblage sont formés de deux trous.
     




    Zeichnung