| (19) |
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(11) |
EP 0 640 995 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.06.1997 Patentblatt 1997/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.08.1993 |
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| (54) |
Elektrisches Widerstandselement und Verwendung dieses Widerstandselementes in einem
Strombegrenzer
Electrical resistor and application of this resistor in a current limiter
Résistance électrique et application de cette résistance dans un limiteur de courant
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.03.1995 Patentblatt 1995/09 |
| (73) |
Patentinhaber: ABB RESEARCH LTD. |
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8050 Zürich (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Baiatu, Tudor, Dr.
CH-5200 Brugg (CH)
- Greuter, Felix, Dr.
CH-5406 Baden-Rütihof (CH)
- Strümpler, Ralf, Dr.
CH-5400 Baden (CH)
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| (74) |
Vertreter: Kaiser, Helmut, Dr. et al |
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Asea Brown Boveri AG
Immaterialgüterrecht (TEI)
Haselstrasse 16/699 5401 Baden 5401 Baden (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 363 746 WO-A-91/03822 GB-A- 2 253 741 US-A- 4 910 389
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EP-A- 0 548 606 WO-A-91/19297 US-A- 4 064 477
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- JOURNAL OF MATERIALS SCIENCE Bd. 26 , 1991 , LONDON GB Seiten 145 - 154 T. R. SHROUT
ET AL. 'Composite PTCR thermistors utilizing conducting borides, silicides, and carbide
powders.'
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem elektrischen Widerstandselement nach
dem Oberbegriff von Patentanspruch 1. Die Erfindung betrifft auch die Verwendung eines
derartigen Widerstandselemente in einem Strombegrenzer.
STAND DER TECHNIK
[0002] Ein Widerstandselement der eingangs genannten Art ist aus EP 0 363 746 A1 und aus
dem in ABB Technik 4/92 (1992), S.35-38 veröffentlichten Aufsatz von T. Hansson "Polyäthylen-Stromwächter
für den Kurzschlußschutz" bekannt. Dieses Widerstandselement besteht aus einer dünnen
Kunststoffplatte aus füllstoffhaltigem Polyäthylen, welche zwischen zwei vergleichsweise
dicken Elektroden angeordnet ist. Bei Raumtemperatur weist dieses Widerstandselement
einen sehr geringen Widerstand auf und kann dann problemlos den in einem Niederspannungs-Verteilnetz
fließenden Nennstrom führen. Das Widerstandselement kann ohne weiteres über mehrere
Sekunden auch einen um das Mehrfache erhöhten Nennstrom führen, da die vergleichsweise
dicken Elektroden die im Widerstandselement erzeugte Stromwärme vorübergehend aufnehmen
können. Beim Auftreten eines Kurzschlußstromes hingegen steigt die Temperatur des
Widerstandselements in einer sehr dünnen Oberflächenschicht an den vorzugsweise aus
versilbertem Kupfer bestehenden Elektroden sehr rasch an und schmilzt das in dieser
Schicht befindliche Polyäthylen. Hierdurch erhöht sich der Widerstand des Widerstandselements
sprunghaft und erreicht in weniger als einer Millisekunde das ca. 30-fache seines
Anfangswerts. Der Kurzschlußstrom wird dadurch stark verringert und kann nun mit einem
in Serie zum Widerstandselement geschalteten Leistungsschalter von geringem Kurzschlußschaltvermögen
abgeschaltet werden.
KURZE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0003] Der Erfindung, wie sie in Patentanspruch 1 angegeben ist, liegt die Aufgabe zugrunde,
ein elektrisches Widerstandselement der eingangs genannten Art zu schaffen, welches
Kurzschlußströme dauerhaft begrenzen kann. Aufgabe der Erfindung ist zugleich auch
die Verwendung dieses Widerstandselements in einem Strombegrenzer für Nennspannungen
von mindestens 500 V.
[0004] Das elektrische Widerstandselement nach der Erfindung kann aus kommerziell erhältlichen
Komponenten, wie einer Polymermatrix und geeigneten Füllstoffen in einfacher und kostengünstiger
Weise hergestellt werden. Es weist im niederohmigen Zustand einen geringeren spezifischen
Widerstand auf als das Widerstandselement nach dem Stand der Technik auf und kann
daher bei gleichen geometrischen Abmessungen größere Nennströme führen. Zudem kann
ein solches Widerstandselement Kurzschlußströme auch ohne zusätzliche Schutzbeschaltung,
wie etwa mit dem Widerstandselement in Serie geschaltete Schaltgeräte, abschalten.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0005] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung und die damit erzielbaren weiteren
Vorteile werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt:
- Fig.1
- eine Aufsicht auf einen Schnitt durch einen Teil einer ersten Ausführungsform des
elektrischen Widerstandelements nach der Erfindung,
- Fig.2
- eine Aufsicht auf einen Schnitt durch einen Teil einer zweiten Ausführungsform des
elektrischen Widerstandselements nach der Erfindung,
- Fig.3
- eine Aufsicht auf einen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform des elektrischen
Widerstandelements nach der Erfindung, und
- Fig.4
- eine Aufsicht auf einen Schnitt durch einen für eine Nennspannung von 1,5 kV vorgesehenen
Strombegrenzer, in den Widerstandselemente nach der Erfindung eingebaut sind.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0006] In allen Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen auch gleichwirkende Teile. Ein
in den Figuren 1 bis 3 dargestelltes Widerstandselement 10 enthält einen zwischen
zwei plattenförmigen, massiven, kupferhaltigen Elektroden 1, 2 angeordneten Widerstandskörper
3 mit PTC-Verhalten. Unterhalb einer Übergangstemperatur T
c weist dieses Widerstandselement 10 einen geringen spezifischen Kaltwiderstand auf
und bildet nach Einbau in einen Strombegrenzer einen zwischen den beiden Elektroden
1, 2 verlaufenden und im Normalfall Nennstrom führenden Pfad. Oberhalb der Übergangstemperatur
T
c ändert das Widerstandselement 10 sprunghaft seine elektrische Leitfähigkeit und weist
dann einen verglichen mit seinem spezifischen Kaltwiderstand großen spezifischen Heißwiderstand
auf.
[0007] Der Widerstandskörper 3 ist gebildet von einer vorzugsweise ein Duro- oder Thermoplast
oder ein Elastomer enthaltenden Polymermatrix. In diese typischerweise aus Polyäthylen
bestehende Matrix sind zwei von elektrisch leitenden Teilchen gebildete Füllstoffkomponenten
eingebettet.
[0008] Eine erste dieser Füllstoffkomponenten ist ein Material, welches - wie insbesondere
Kohlenstoff - beim Widerstandselement 10 zu der vom Stand der Technik her bekannten
sprunghaften Widerstandsänderung aufgrund einer sich beim Auftreten eines Kurzschlußstromes
bildenden Oberflächenschicht führt.
[0009] Eine zweite dieser Füllstoffkomponenten ist so ausgewählt, daß ein Polymermatrix,
zweite Füllstoffkomponente sowie gegebenenfalls auch erste Füllstoffkomponente enthaltender
Verbundwerkstoff PTC-Verhalten aufweist mit einem gegenüber der Oberflächenschicht
um mindestens eine Größenordnung höheren Sprungverhalten des Widerstandes. Zugleich
besitzt der vorgenannte Verbundwerkstoff einen um mindestens eine Größenordnung geringeren
spezifischen Widerstand als ein von der Polymermatrix und der ersten Füllstoffkomponente
gebildeter Vergleichverbundwerkstoff bei gleicher Menge an Füllstoff. Die zweite Füllstoffkomponente
kann ein Metall, wie Ag, Au, Ni, Pd und/oder Pt, und/oder ein Borid, Silizid, Oxid
und/oder Carbid, wie etwa SiC, TiC, TiB
2, MoSi
2, WSi
2, RuO
2 oder V
2O
3, jeweils in undotierter oder dotierter Form, sein. Der Füllstoffanteil ist hoch gewählt
und kann beispielsweise zwischen 30 und 50 Volumenprozent betragen.
[0010] Die Größe der Teilchen der erste Füllstoffkomponente beträgt typischerweise bis zu
1µm, diejenige der zweiten Füllstoffkomponente typischerweise zwischen 1 und 100µm.
Dadurch, dass die mittlere Größe von Teilchen der ersten Füllstoffkomponente um mindestens
eine Größenordnung kleiner ist als die mittlere Größe von Teilchen der zweiten Füllstoffkomponente,
sind die Teilchen der ersten Füllstoffkomponente in Lücken zwischen den Teilchen der
zweiten Füllstoffkomponente angeordnet. Die zweite Füllstoffkomponente kann so bei
Betriebstemperatur zahlreiche, für eine hohe Nennstromtragfähigkeit notwendige, perkolierende
Strompfade ausbilden. Zugleich befindet sich aber auch in den oberflächennahen Bereichen
des Widerstandskörpers eine zur Bildung der strombegrenzenden Oberflächenschicht ausreichend
Menge an erster Füllstoffkomponente.
[0011] Zur Herstellung eines Widerstandselementes 10 nach der Erfindung werden mit einem
Schermischer oder mit einem Extruder die erste und die zweite Füllstoffkomponente,
mit Vorteil Ruß und Titandiborid (TiB
2), in ein Polymer, wie insbesondere Polyäthylen, eingemischt. Dieses Komposit wird
bei Thermoplasten durch Heißpressen und bei Epoxiden durch Gießen und anschliessendes
Aushärten bei erhöhter Temperatur zum plattenförmigen Widerstandskörper 3 geformt.
Die plan ausgebildeten Elektroden 1, 2 werden mittels Federdruck ständig gegen die
Stirnflächen des Widerstandskörpers gepreßt.
[0012] Im Normalbetrieb bilden die im Widerstandskörper 3 des Widerstandselementes 10 vorgesehenen
zweiten Füllstoffe durch den Widerstandskörper 3 hindurchgehende niederohmige Strompfade
mit einem um Größenordnungen geringeren spezifischen Widerstand als ein mit vergleichbarer
Menge, aber ausschließlich mit erster Füllstoffkomponente, gefülltes Widerstandselement
nach dem Stand der Technik. Gegenüber einem vergleichbar dimensionierten Widerstandselement
nach dem Stand der Technik weist ein solches Widerstandselement 10 daher eine wesentlich
erhöhte Nennstromtragfähigkeit aus.
[0013] Beim Auftreten eines Kurzschlußstromes bildet sich aus dem auf den Elektroden 1,
2 aufliegenden Polyäthylen und dem Ruß innerhalb einer Millisekunde die zuvor erwähnte
dünne Oberflächenschicht aus. Diese Schicht verringert den Kurzschlußstrom bereits
ganz erheblich. Durch den noch fließenden Kurzschlußstrom erwärmt sich der verbleibende
Teil des Widerstandskörpers 3. Sobald die Temperatur des verbleibenden Teils des Widerstandskörpers
3 die Übergangstemperatur T
c überschreitet, erhöht sich der Widerstand des Widerstandskörpers sprunghaft um mehrere
Größenordnungen und begrenzt den Kurzschlußstrom unter elektrischer und thermischer
Entlastung der Oberflächenschicht dauerhaft. Der Kurzschlußstrom ist nun abgeschaltet.
Das Widerstandselement 10 kühlt sich sodann ab und kann nun wieder Nennstrom führen.
[0014] Dieses Verhalten des Widerstandselements 10 wird wie zuvor beschrieben durch Zumischen
geeignet bemessener und dimensionierter Füllstoffkomponenten zum Polymer erreicht.
Es kann aber auch dadurch erreicht werden, daß wie in den Figuren 1 bis 3 dargestellt
ist, mindestens eine der Stirnflächen des Widerstandskörpers 3 von einer dünnen, mit
erster Füllstoffkomponente gefüllten Schicht 4 der Polymermatrix gebildet ist. Diese
Schicht 4 kann durch Eindiffundieren oder Einpressen von Ruß in die füllstoffreie
oder bereits mit zweiter Füllstoffkomponente, wie insbesondere TiB
2, gefüllte Polymermatrix hergestellt werden. Die Schicht 4 sollte möglichst dünn,
aber dennoch dick genug sein, um eine geforderte Anzahl an Kurzschlußhandlungen zu
überstehen. Typischerweise beträgt die Dicke der Schicht 4 einige µm.
[0015] In der Polymermatrix kann die zweite Füllstoffkomponente gleichmäßig verteilt sein.
Die Konzentration der zweiten Füllstoffkomponente kann aber auch von der Mitte des
Widerstandskörpers zur Elektrode 1 und/oder 2 hin graduell abnehmen. Dadurch wird
eine besonders ausgeprägte Grenzfläche 41 zwischen der Schicht 4 und der nur mit zweiter
Füllstoffkomponente dotierten, verbleibenden Schicht des Widerstandskörpers 3 erreicht.
[0016] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, kann im Unterschied zur Ausführungsform gemäß Fig.
2, auch die mit der Elektrode 2 kontaktierte Stirnfläche des Widerstandskörpers 3
als dünne, mit erster Füllstoffkomponente gefüllte Schicht ausgebildet sein. Diese
Schicht ist mit dem Bezugszeichen 5 versehen. Ein solches Widerstandselement weist
zwar bei Nennstrombetrieb einen etwas größeren Widerstand als das Widerstandselement
gemäß Fig. 2 auf, bildet dann aber beim Auftreten eines Kurzschlußstromes zwei miteinander
in Serie geschaltete, strombegrenzende Oberflächenschichten.
[0017] Die Grenzschicht 41 und eine zwischen der Schicht 5 und der mit zweiter Füllstoffkomponente
dotierten Schicht vorgesehene Grenzschicht 51 enthalten ein Metallgitter und/oder
eine flächige Metallisierung. Hierdurch wird eine gleichmäßige elektrische Feldbelastung
der einzelnen Schichten des Widerstandskörpers 3 begünstigt.
[0018] Bei der Ausführungsform des Widerstandselements gemäß Fig.3 weisen die Schichten
4 und 5 Unterbrechungen 6 auf, die mit lediglich zweite Füllstoffkomponente enthaltendem
Polymer gefüllt sind. Ein solches Widerstandselement zeichnet sich gegenüber dem Widerstandselement
gemäß Fig. 1 durch eine erhöhte Nennstromtragfähigkeit aus. Die Schichten 4 und 5
bestehen hierbei aus erste und gegebenenfalls auch zweite Füllstoffkomponente enthaltenden
Bereichen 7, welche primär der Erzeugung eines Plasmas zur Bildung der Oberflächenschicht
dienen.
[0019] Wie aus Fig.3 ersichtlich ist, können die vom Widerstandskörpers 3 abgewandten Flächen
der Elektroden 1, 2 Kühlrippen 8 tragen. Anstelle von Kühlrippen 8 kann jede der Elektroden
1, 2 auch irdendeinen anderen Kühlkörper, beispielsweise einen Flüssigkeitskühler,
tragen. Durch solche mit der Außenfläche zumindest einer der beiden Elektroden 1,
2 verbundene Kühlkörper kann infolge erhöhter Wärmeabfuhr die Nennstromtragfähigeit
zusätzlich gesteigert werden.
[0020] Wie in Fig.3 bei der Elektrode 2 dargestellt ist, kann zwischen den Elektroden und
den Kühlkörpern, beispielsweise den Kühlrippen 8, eine Zwischenschicht 9 aus elektrisch
isolierendem, aber thermisch gut leitendem Material angeordnet sein, welche der Potentialtrennung
zwischen dem Widerstandselement 10 und den Kühlkörpern dient. Diese Schicht kann von
einer mit Füllstoff, wie Aluminiumoxid, Aluminiumnitrid und/oder Bornitrid, gefüllten
Silikonfolie oder einer Keramikscheibe, etwa auf der Basis von Al
2O
3 oder AlN, gebildet sein.
[0021] In Fig.4 ist ein für Nennspannungen bis zu 1,5 kV einsetzbarer Strombegrenzer dargestellt,
in dem drei gemäß den vorstehenden Ausführungsformen ausgebildete und miteinander
in Serie geschaltete Widerstandselemente 10 verwendet werden. Anstelle von drei Widerstandselementen
10 können auch lediglich zwei oder gegebenenfalls vier und mehr Widerstandselemente
verwendet werden. Die Elektroden 1, 2 dieser Widerstandselemente weisen Verlängerungen
11, 12 auf. Zwischen den beiden Verlängerungen 11 und 12 der beiden Elektroden 1,
2 ist jeweils mit Hilfe zweier federnder Kontaktelemente 13 ein Widerstand 14 elastisch
federnd eingespannt. Dieser Widerstand kann lineares Spannungsverhalten aufweisen
ist aber mit Vorteil ein nichtlinearer, spannungsabhängiger Widerstand, etwa auf der
Basis von Metalloxid.
[0022] Die beiden Elektroden 1, 2, der Widerstandskörper 3, der parallel dazu geschaltete
Widerstand 14 und die beiden federnden Kontaktelemente 13 bilden ein strombegrenzendes,
spannungsgesteuertes Bauelement 15 des Strombegrenzers, welches für Nennspannungen
bis höchstens 500V verwendet werden kann. Bei der in Fig.4 angegebenen Serienschaltung
von drei solchen Bauelementen können Nennspannungen von bis zu 1,5 kV an den Strombegrenzer
angelegt werden. Zwischen den Elektroden 1, 2 aufeinanderfolgender Bauelemente 15
sind im Bereich der Widerstandskörper 3 Federelemente 16 vorgesehen, welche die Elektroden
1, 2 mit Druckkraft beaufschlagen und so bei Raumtemperatur einen sicheren Strompfad
für den Nennstrom I gewährleisten. Die Widerstandskörper 3 sind in einem Isolierstoffgehäuse
17 untergebracht. Die Verlängerungen 11, 12 der Elektroden 1, 2 sind durch die Wand
des Isolierstoffgehäuses 17 geführt und halten die Widerstände 14 außerhalb das Gehäuses.
Ein Randabschluß der Widerstandskörper 3 aus isolierendem Material ist mit dem Bezugszeichen
18 gekennzeichnet.
[0023] Bei diesem Strombegrenzer fliesst der Strom zunächst in einem von der Verlängerung
11 der oberen Elektrode 1, einer Serienschaltung der drei Widerstandselemente 10 und
der Verlängerung 12 der unteren Elektrode 2 gebildeten Strompfad. Beim Auftreten eines
Kurzschlußstroms schaltet eines der Widerstandselemente 10 zuerst. An diesem und an
dem parallelgeschalteten Widerstand 14 liegt dann die volle Systemspannung von 1,5
kV an. Der Widerstand 14 sind so bemessen, daß er bei dieser Spannung stromleitend
wird, die hohe Spannung über dem Widerstandselement 10 abbaut und dieses so vor Zerstörung
schützt. Nun kann ein weiteres der beiden anderen Widerstandselemente 10 schalten.
Die Spannung ist jetzt über zwei der drei Widerstandselemente 10 verteilt. Bei geeigneter
Bemessung der Widerstandselemente 10 ist eine Überbeanspruchung der beiden durchgeschalteten
Widerstandselemente durch die nur vorübergehend voll wirksame Systemspannung nicht
zu befürchten. Der nun mit verminderter Spannung beanspruchte Widerstand 14 geht in
den nichtleitenden Zustand über. Der Strombegrenzer schaltet nun den Kurzschlußstrom
endgültig ab.
[0024] Bei der Strombegrenzung aus den Widerstandselementen 10 ausgestoßene und insbesondere
Ruß enthaltende Teilchen werden durch das Isolierstoffgehäuse 17 und/oder durch den
gegebenenfalls vorgesehene Randabschluß 18 von den nichtlinearen, spannungsabhängigen
Widerstandselementen 14 ferngehalten.
[0025] Eine besonders raumsparende Ausbildung des Strombegrenzers wird erreicht, wenn die
Widerstände 14 treppenartig um beispielsweise 90° und 180° gegeneinander verdreht
angeordnet sind. Bei geeigneter Ausbildung der Elektroden 1, 2 und der Zwischenisolation
können die strombegrenzenden Widerstandselemente 10 und die Widerstände 14 auch übereinander
angeordnet werden. Der Strombegrenzer weist dann eine besonders leicht handhabbare,
säulenförmige Struktur auf.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0026]
- 1, 2
- Elektroden
- 3
- Widerstandskörper
- 4, 5
- Schichten
- 6
- Unterbrechungen
- 7
- Bereiche
- 8
- Kühlrippen
- 9
- Zwischenschicht
- 10
- Widerstandselemente
- 11, 12
- Verlängerungen
- 13
- Kontaktelemente
- 14
- Widerstände
- 15
- Bauelemente
- 16
- Federelemente
- 17
- Isolierstoffgehäuse
- 18
- Randabschluß
- 41, 51
- Grenzflächen
1. Strombegrenzendes Widerstandselement (1) mit einem zwischen zwei planparallelen, druckbeaufschlagten
Elektroden (1, 2) angeordneten, PTC-Verhalten aufweisenden Widerstandskörper (3) aus
einer Polymermatrix und mindestens einer in die Polymermatrix eingebetteten ersten
Füllstoffkomponente aus elektrisch leitenden Teilchen, bei dem sich der spezifische
Widerstand des Widerstandskörpers (3) beim Auftreten eines Kurzschlußstroms zumindest
in einer auf einer ersten (1) der beiden Elektroden (1, 2) aufliegenden Oberflächenschicht
oberhalb eines Temperaturgrenzwertes sprunghaft erhöht, dadurch gekennzeichnet, daß
der Widerstandskörper (3) vollständig oder zumindest in einer parallel zur Oberflächenschicht
erstreckten und den größten Teil seines Volumens einnehmenden Zone eine in die Polymermatrix
eingebettete zweite Füllstoffkomponente aufweist, welche so ausgewählt ist, daß ein
Polymermatrix, zweite Füllstoffkomponente sowie gegebenenfalls auch erste Füllstoffkomponente
enthaltender Verbundwerkstoff PTC-Verhalten aufweist mit einem gegenüber der Oberflächenschicht
um mindestens eine Größenordnung höheren Sprungverhalten und dieser Verbundwerkstoff
zugleich einen um mindestens eine Größenordnung geringeren spezifischen Widerstand
besitzt als ein von der Polymermatrix und der ersten Füllstoffkomponente gebildeter
Vergleichsverbundwerkstoff.
2. Widerstandselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß erste und zweite Füllstoffkomponente
gleichmäßig in der Polymermatrix verteilt sind.
3. Widerstandselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration
der zweiten Füllstoffkomponente in der Polymermatrix von der Mitte des Widerstandskörpers
(3) zur ersten Elektrode (1) hin abnimmt.
4. Widerstandselement nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die mittlere Größe von Teilchen der ersten Füllstoffkomponente um mindestens eine
Größenordnung kleiner ist als die mittlere Größe von Teilchen der zweiten Füllstoffkomponente.
5. Widerstandselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandskörper
(3) mindestens zwei parallel zu den Elektroden verlaufende Schichten (4) unterschiedlicher
elektrischer Leitfähigkeit aufweist, von denen eine erste (4) beider Schichten mit
der ersten Elektrode (1) kontaktiert ist, und von denen eine zweite beider Schichten
einen geringeren spezifischen Widerstand als die erste Schicht (4) aufweist und mit
der ersten Schicht (4) und auf der entgegengesetzt angeordneten Seite entweder mit
einer zweiten (2) beider Elektroden (1, 2) oder mit einer mit der ersten Schicht (4)
vergleichbaren dritten Schicht (5) kontaktiert ist.
6. Widerstandselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste (4) und
die gegebenenfalls vorgesehene dritte Schicht (5) ein von erster Füllstoffkomponente
und Polymermatrix oder von einem Gemisch aus erster und zweiter Füllstoffkomponente
und Polymermatrix gebildeter Verbundwerkstoff ist.
7. Widerstandselement nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß
eine von erster (4) und zweiter Schicht sowie von zweiter und gegebenenfalls vorgesehener
dritter Schicht (5) gebildete Grenzschicht (41, 51) ein Metallgitter und/oder eine
flächige Metallisierung enthält.
8. Widerstandselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste (4) und
die gegebenenfalls vorgesehene dritte Schicht (5) von der zweiten Schicht ausgefüllte
Unterbrechungen aufweist.
9. Widerstandselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine der beiden Elektroden (1, 2) mit einem Kühlkörper (8) verbunden ist.
10. Widerstandselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Elektrode
(1, 2) und Kühlkörper (8) eine elektrisch isolierende Zwischenschicht (9) mit hoher
thermischer Leitfähigkeit angeordnet ist.
11. Widerstandselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Polymermatrix ein Thermoplast, wie insbesondere Polyäthylen, die erste Füllstoffkomponente
Kohlenstoff und die zweite Füllstoffkomponente Titandiborid enthält.
12. Verwendung des Widerstandselementes nach Anspruch 1 in einem Strombegrenzer mit mindestens
einem Bauelement (15), welches das Widerstandselement (10) und einen parallel dazu
geschalteten, vorzugsweise nichtlinearen, spannungsabhängigen, Widerstand (14) enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei in Serie geschaltete Bauelemente (14)
vorgesehen sind.
13. Verwendung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Widerstandkörpern
(3) und den Widerständen (14) die Wand eines die Widerstandselemente (10) oder die
Widerstände (14) einschließenden Isolierstoffgehäuses (17) angeordnet ist.
14. Verwendung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (1, 2) der
Widerstandselemente (10) durch die Wand des Isolierstoffgehäuses (17) geführt sind.
1. Current-limiting resistance element (1), having a resistance body (3), which is arranged
between two plane-parallel, pressurized electrodes (1,2), has PTC behaviour and comprises
a polymer matrix and at least one first filler component of electrically conducting
particles embedded into the polymer matrix, in which element the resistivity of the
resistance body (3) when a short-circuit current occurs increases abruptly above a
temperature limit value, at least in a surface layer resting on a first electrode
(1) of the two electrodes (1,2), characterized in that the resistance body (3) has
completely, or at least in a zone extending parallel to the surface layer and taking
up the greatest part of its volume, a second filler component, which is embedded into
the polymer matrix and is selected such that a composite material containing the polymer
matrix, the second filler component and, if appropriate, also the first filler component
has PTC behaviour, with an abruptly changing behaviour which is greater by at least
one order of magnitude in comparison with the surface layer, and this composite layer
at the same time has a resistivity which is lower by at least one order of magnitude
than a comparative composite material formed by the polymer matrix and the first filler
component.
2. Resistance element according to Claim 1, characterized in that the first filler component
and second filler component are uniformly distributed in the polymer matrix.
3. Resistance element according to Claim 1, characterized in that the concentration of
the second filler component in the polymer matrix decreases from the centre of the
resistance body (3) towards the first electrode (1).
4. Resistance element according to one of Claims 2 or 3, characterized in that the average
size of particles of the first filler component is smaller by at least one order of
magnitude than the average size of particles of the second filler component.
5. Resistance element according to Claim 1, characterized in that the resistance body
(3) has at least two layers (4) of different electric conductivity running parallel
to the electrodes, of which a first layer (4) of the two layers is contacted with
the first electrode (1), and of which a second layer of the two layers has a lower
resistivity than the first layer (4) and is contacted with the first layer (4) and,
on the oppositely arranged side, either with a second electrode (2) of the two electrodes
(1,2) or with a third layer (5), comparable with the first layer (4).
6. Resistance element according to Claim 5, characterized in that the first layer (4)
and the third layer (5), provided if appropriate, are a composite material formed
by the first filler component and the polymer matrix or by a mixture of the first
filler component, the second filler component and the polymer matrix.
7. Resistance element according to one of Claims 5 or 6, characterized in that a boundary
layer (41,51), formed by the first layer (4) and the second layer and also by the
second layer and the third layer (5), provided if appropriate, contains a metal grid
and/or a sheet-like metallization.
8. Resistance element according to Claim 7, characterized in that the first layer (4)
and the third layer (5), provided if appropriate, have interruptions filled by the
second layer.
9. Resistance element according to one of Claims 1 to 8, characterized in that at least
one of the two electrodes (1,2) is connected to a heat sink (8).
10. Resistance element according to Claim 9, characterized in that an electrically insulating
intermediate layer (9) of high thermal conductivity is arranged between the electrode
(1,2) and the heat sink (8).
11. Resistance element according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the polymer
matrix contains a thermoplastic, such as in particular polyethylene, the first filler
component contains carbon and the second filler component contains titanium diboride.
12. Use of the resistance element according to Claim 1 in a current limiter having at
least one component (15) which includes the resistance element (10) and a preferably
nonlinear, voltage-dependent resistor (14) connected in parallel thereto, characterized
in that at least two components (14) connected in series, are provided.
13. Use according to Claim 12, characterized in that there is arranged between the resistance
bodies (3) and the resistors (14) the wall of a housing of insulating material (17),
enclosing the resistance elements (10) or the resistors (14).
14. Use according to Claim 13, characterized in that the electrodes (1,2) of the resistance
elements (10) are led through the wall of the housing of insulating material (17).
1. Elément de résistance électrique (1) limitant le courant, avec un corps de résistance
(3), présentant un comportement PTC, disposé entre deux électrodes (1, 2) plane-parallèles
appliquées par pression, en matrice polymère et au moins un premier composant de charge
noyé dans la matrice polymère en particules électroconductrices, pour lequel la résistance
spécifique du corps de résistance (3) augmente de manière discontinue au dessus d'une
valeur limite de température, lors de l'apparition d'un courant de court-circuit au
moins à une couche superficielle appliquée sur la première (1) des deux. électrodes
(1, 2), caractérisé en ce que le corps de résistance (3), complètement ou au moins
dans une zone englobant la plus grande partie de son volume et se prolongeant de manière
parallèle à la couche superficielle, présente un deuxième composant de charge noyé
dans la matrice polymère, qui est choisi de sorte qu'un matériau composite contenant
la matrice polymère, le deuxième composant de charge ainsi que, le cas échéant, également
le premier composant de charge, présente un comportement PTC avec un comportement
discontinu supérieur d'au moins un ordre de grandeur par rapport à la couche superficielle,
et en ce que ce matériau composite possède simultanément une résistance spécifique
inférieure d'au moins un ordre de grandeur à un matériau composite de comparaison
formé par la matrice polymère et le premier composant de charge.
2. Elément de résistance selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier et
le deuxième composants de charge sont répartis de manière uniforme dans la matrice
polymère.
3. Elément de résistance selon la revendication 1, caractérisé en ce que la concentration
du deuxième composant de charge dans la matrice polymère diminue à partir du milieu
du corps de résistance (3) en direction de la première électrode (1).
4. Elément de résistance selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3, caractérisé
en ce que la grandeur moyenne des particules du premier composant de charge est inférieure
d'au moins un ordre de grandeur à la grandeur moyenne des particules du deuxième composant
de charge.
5. Elément de résistance selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de
résistance (3) présente au moins deux couches (4), se prolongeant de manière parallèle
aux électrodes, de conductibilité électrique différente, dont la première (4) de deux
couches est en contact avec la première électrode (1), et dont la deuxième des deux
couches présente une résistance spécifique plus faible que la première couche (4)
et est en contact avec la première couche (4) et, du côté opposé, soit avec la deuxième
(2) des deux électrodes (1, 2), soit avec une troisième couche (5) comparable à la
première couche (4).
6. Elément de résistance selon la revendication 5, caractérisé en ce que la première
couche (4) et la troisième couche (5), prévue, le cas échéant, sont constituées d'un
matériau composite formé du premier composant de charge et de matrice polymère, ou
d'un mélange d'un premier composant de charge et d'un deuxième composant de charge
et de matrice polymère.
7. Elément de résistance selon l'une quelconque des revendications 5 ou 6, caractérisé
en ce qu'une couche limite (41, 51), formée par la première couche (4) et par la deuxième
couche ainsi que par la deuxième couche et la troisième couche (5), prévue, le cas
échéant, contient une grille métallique et/ou une métallisation superficielle.
8. Elément de résistance selon la revendication 7, caractérisé en ce que la première
couche (4) et la troisième couche (5), prévue, le cas échéant, présentent des interruptions
remplies par la deuxième couche.
9. Elément de résistance selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce qu'au moins une des deux électrodes (1, 2) est raccordée à un dissipateur de
chaleur (8).
10. Elément de résistance selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'une couche intermédiaire
(9) électriquement isolante à haute conductibilité thermique est disposée entre les
électrodes (1, 2) et le dissipateur de chaleur (8).
11. Elément de résistance selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce que la matrice polymère contient une résine thermoplaste, comme en particulier
le polyéthylène, le deuxième composant de charge contient du carbone et le deuxième
composant de charge contient du diborure de titane.
12. Utilisation de l'élément de résistance selon la revendication 1 dans un limiteur de
courant ayant au moins un élément de construction (15), qui contient l'élément de
résistance (10) et une résistance (14), indépendante de la tension, de préférence
non linéaire, branchée en parallèle à cette dernière, caractérisée en ce que sont
prévus au moins deux éléments de construction (14) branchés en série.
13. Utilisation selon la revendication 12, caractérisée en ce qu'entre les corps de résistance
(3) et les résistances (14) est disposée la paroi d'un boîtier (17) en matériau isolant
entourant les éléments de résistance (10) ou les résistances (14).
14. Utilisation selon la revendication 13, caractérisée en ce que les électrodes (1, 2)
des éléments de résistance (10) sont conduites à travers la paroi du boîtier (17)
en matériau isolant.
