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(11) |
EP 0 642 401 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.04.1996 Patentblatt 1996/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.05.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B25H 1/06 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9301/244 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9324/283 (09.12.1993 Gazette 1993/29) |
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| (54) |
MULTIFUNKTIONALER ARBEITSBOCK
VERSATILE WORKBENCH
ETABLI A USAGES MULTIPLES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
27.05.1992 CH 1708/92 04.03.1993 CH 636/93
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.03.1995 Patentblatt 1995/11 |
| (73) |
Patentinhaber: WOELFLE, Johannes-Peter |
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CH-4107 Ettingen (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WOELFLE, Johannes-Peter
CH-4107 Ettingen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Feldmann, Clarence Paul |
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c/o Patentanwaltsbüro FELDMANN AG
Postfach
Kanalstrasse 17 CH-8152 Glattbrugg CH-8152 Glattbrugg (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-91/04128 CH-A- 250 271 DE-A- 2 620 000 GB-A- 1 341 356
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BE-A- 390 064 DE-A- 2 458 160 FR-A- 2 580 977
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen multifunktionalen Arbeitsbock mit Trägern
und einem Auflageholm gemäss Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Arbeitsböcke werden in den verschiedensten handwerklichen Betrieben eingesetzt. Sie
dienen stets der Auflage von Platten, die entweder selber bearbeitet werden oder als
Arbeitsfläche dienen. Dazu werden zwei Arbeitsböcke beabstandet voneinander aufgestellt
und die Platte wird auf die zwei Böcke aufgelegt. Die wesentlichen Vorteile dieser
Arbeitsböcke ist ihre Mobilität und ihre Handlichkeit. Sie sind platzsparend, einfach
zu transportieren und deshalb vorallem für Arbeiten, die ausserhalb des Betriebes
durchgeführt werden, sehr geschätzt.
[0003] Zudem ist aus DE-A-2'458'160 ein gattungsgemäßer Stützbock bekannt, der einen weiteren
Einsatzbereich ermöglicht. Er ist hierfür mit Spannelementen versehen, die in Bohrungen
des Auflageholmens stecken und auf dem Holm aufliegen. Das zu bearbeitende Werkstück
wird zwischen zwei derartigen Spannelementen festgeklemmt. Dieser offenbarte Stützbock
dient als Vorrichtung zu Einspannen und Feshalten von zu bearbeitenden Werkstücken.
[0004] Einspannvorrichtungen haben im allgemeinen einen Tisch oder eine Platte als Auflagefläche.
Derartige Einspannvorrichtungen sind aus WO-A-91/04128 und BE-A-390'064 bekannt. In
diesen Publikationen sind spezielle Spannelemente offenbart. So beschreibt WO-A-91/04128
ein Spannelement mit einem Haltearm, einem daran befestigten Spannarm und einer parallel
zum Haltearm verlaufenden Schraubspindel, wobei der Haltearm an einem Ende hakenförmig
gebogen ist und in Bohrungen der Arbeitsplatte eingehakt wird. BE-A-390'064 offenbart
eine zusammenklappbare Arbeitsplatte, die Bohrungen aufweist. In diese Bohrungen sind
Spannelemente auf verschiedenen vordefinierten Höhen fixierbar.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Arbeitsbock zu schaffen, der die
oben genannten Vorteile der Arbeitsböcke aufweist, der aber zugleich auch eine einfach
realisierbare Einspannvorrichtung ist.
[0006] Diese Aufgabe löst ein multifunktionaler Arbeitsbock mit Trägern, einem Auflageholm
und mindestens einem Spannelement, das einen einseitig frei endenden Haltearm und
einen am anderen Ende befestigten Spannarm aufweist, wobei das freie Ende des Haltearmes
gleitbar in mindestens einer Haltearmdurchführung im Auflageholm angeordnet ist, der
dadurch gekennzeichnet ist, dass am Spannarm parallel zum Haltearm eine Schraubspindel
oder ein Exzenter angeordnet ist und dass der Haltearm in dieser mindestens einen
Haltearmdurchführung beim Einspannen eines zu bearbeitenden Werkstückes durch Verkanten
fixierbar ist.
[0007] Der erfindungsgemässe Arbeitsbock kann somit nicht nur gemeinsam mit einem anderen
Bock als Auflagebock eingesetzt werden, sondern er kann auch anstelle einer Werkbank
zum Einspannen von zu bearbeitenden Werkstücken verwendet werden. Arbeiten, wie Feilen,
Hobeln, Bohren oder Sägen, lassen sich mit Hilfe des multifunktionalen Arbeitsbockes
leicht ausführen. Mit diesem Arbeitsbock wurde also ein vielfältig einsetzbares Arbeitsgerät
geschaffen, das trotzdem klein ist und leicht transportiert werden kann. Einsatzbereiche
liegen vorallem bei Arbeiten ausserhalb des Betriebes und in Hobbywerkstätten.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen gehen aus den abhängigen Patentansprüchen
hervor und deren Bedeutung wird nachfolgend beschrieben.
[0009] In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Arbeitsbockes;
- Figur 2
- eine Ausführungsform eines Spannelementes;
- Figur 3
- eine weitere Ausführungsform eines Spannelementes;
- Figur 4 bis Figur 7
- verschiedene Ausführungsformen von Haltearmdurchführungsschienen.
[0010] In Figur 1 ist ein multifunktionaler Arbeitsbock gemäss der Erfindung dargestellt.
Er weist zwei vertikale Träger 2 auf, die an ihrem unteren Ende je einen Fuss 3 in
Form eines Querbalkens besitzen, der senkrecht zu der durch die zwei Träger 2 definierten
Ebene steht. Die Füsse 3 können je nach Ausführungsform entfernbar oder umklappbar
sein, um einen möglichst platzsparenden und einfachen Transport zu ermöglichen. Auf
den oberen Enden der zwei Träger 2 befindet sich als feste Querverbindung ein horizontaler
Auflageholm 1. Anstelle der vertikalen Träger können als Stützen auch die sonst üblichen,
in Grätschstellung aufgestellten Schenkel verwendet werden, oder die Träger können
durch eine Platte ersetzt werden.
[0011] Der multifunktionale Arbeitsbock umfasst mindestens ein Spannelement 4. Verschiedene
Ausführungsbeispiele derartiger Spannelemente im montierten Zustand sind in Figur
1 ersichtlich. Bevorzugterweise sind sie schraubzwingenartig. Eine einfache Form eines
schraubzwingenartigen Spannelementes 4 ist in Figur 2 detaillierter dargestellt. Es
besteht aus einem Haltearm 40, einem Spannarm 41 und einer Schraubspindel 42. Der
Haltearm kann einen beliebigen Querschnitt aufweisen, jedoch ist ein Ende des Haltearmes
40 frei. Am anderen Ende, annähernd senkrecht zum Haltearm 40, ist der Spannarm 41
befestigt. An diesem Spannarm 41 ist annähernd parallel zum Haltearm 40 die Drehspindel
42 angeordnet, die am unteren, haltearmseitigen Ende eine Druckplatte 42' aufweist.
Dieses Spannelement 4, wie auch alle anderen Ausführungsformen, weist also im Gegensatz
zu den bekannten Schraubzwingen keine weitere Gegendruckplatte am Ende der Haltestange
auf, die zum Anpressen an eine Arbeitsfläche dienen wurde.
[0012] Das Festspannen eines Werkstückes am erfindungsgemässen Arbeitsbock mit dem dazugehörenden
Spannelement erfolgt folgendermassen: das freie Ende der Haltestange 40 wird in eine
Haltearmdurchführung 5' im Auflageholm 1 gesteckt. Die Haltestange 40 kann in dieser
Haltearmdurchführung 5' gleiten. Wird nun ein zu bearbeitendes Werkstück mittels der
Schraubspindel 42 auf den Auflageholm 1 gespannt, so verkantet die Haltestange 40
in der Haltearmdurchführung; das Spannelement und das Werkstück sind fixiert.
[0013] Der Auflageholm 1 weist demzufolge mindestens eine derartige Haltearmdurchführung
5' zur Aufnahme des Haltearmes 40 des Spannelementes 4 auf. Diese Haltearmdurchführung
5' besteht in der einfachsten Form aus einer Durchgangsöffnung im Auflageholm 1. Sie
kann vertikal oder horizontal angeordnet sein, so dass das zu bearbeitende Werkstück
auf beliebige Art an den Auflageholmen des Arbeitsbockes gespannt werden kann.
[0014] Auflageholme sind bevorzugterweise aus Holz gefertigt. Um bei öfterem Gebrauch ein
Ausreissen der Haltearmdurchführung 5' zu verhindern, wird diese mit einem metallenen
oder aus einem harten Kunststoff gefertigten Verstärkungselement 6 verstärkt. Dieses
Verstärkungselement 6 besteht aus einem Vierkantrohrabschnitt mit einem angeschweissten,
senkrecht abstehenden Kragen. Auch Gussteile mit angegossenem Kragen sind möglich.
Der Vierkantrohrabschnitt befindet sich in der Durchgangsöffnung der Haltarmdurchführung
5', wobei der Kragen an der Aussenseite des Auflageholmens 1 ansteht und an diesem
angeschraubt ist.
[0015] Weist der Auflageholmen eine Vielzahl derartiger Haltearmdurchführungen 5' auf, so
ist die Montage dieser Verstärkungselemente 6 zeitaufwendig und entsprechend kostenintensiv.
Deshalb werden in diesem Fall mehrere Haltearmdurchführungen 5' zu mindestens einer
verstärkten, aus Metall oder einem harten Kunststoff gefertigten Haltearmdurchführungsschiene
5 zusammengefasst. Diese kann einfach und schneller am Holm befestigt werden. Die
Befestigung erfolgt mit hierzu üblichen Mitteln 52.
In den Figuren 4 bis 7 sind verschiedene Ausführungsformen dieser Haltearmdurchführungsschiene
5 dargestellt.
[0016] Figur 4 zeigt eine Haltearmdurchführungsschiene 5, die aus einem Flacheisenstab 50
gefertigt ist, auf dem mehrere Paare von Distanzstücken 51 angeordnet sind. Die Haltearmdurchführungsschiene
5 wird so an einer Seite des Auflageholms 1 befestigt, dass die Distanzstücke 51 auf
der dem Flacheisenstab 50 abgewandten Seite direkt am Auflageholm 1 anliegen. Die
Distanz zwischen den Distanzstücken 51 eines Paares entspricht der Breite des einzuführenden
Haltearmes 40 des Spannelementes 4. Die Oeffnungen, die jeweils auf einer Seite durch
den Flacheisenstab, auf zwei Seiten durch die Distanzstücke und auf der vierten Seite
durch den Auflageholmen selber definiert sind, stellen die Haltearmdurchführungen
dar. Die Grösse der Distanzstücke 51 kann beliebig gewählt werden. Beispielsweise
kann sich zwischen den einzelnen Paaren ebenfalls ein Abstand befinden, wie in der
Figur 4 dargestellt ist. Die Distanzstücke 51 können auch so aneinandergereiht werden,
dass sie zu jedem Nachbarn die erforderliche Distanz für die Einführung des Haltearmes
40 aufweisen.
[0017] Figur 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Haltearmdurchführungsschiene 5. Sie
ist aus zwei Flacheisenstäben 50 gefertigt, zwischen denen mehrere Paare von Distanzstücken
51 angeordnet sind. Die Distanz und die Anordnung der Distanzstücke 51 ist analog
zu dem in Figur 4 dargestelltem Beispiel. In Figur 5 ist die Variante aufgezeigt,
in der die Distanzstücke 51 mit jedem ihrer Nachbarn eine Haltearmdurchführung bilden.
An den Enden der Haltearmdurchführungsschiene 5 kann je eine weitere Haltearmdurchführung
5'' angeordnet sein, die eine andere Einführrichtung als die übrigen, in der Schiene
befindlichen Führungen aufweisen. Diese zusätzlichen Führungen 5'' sind aus einem
Vierkantrohrabschnitt gebildet und sind auf die Enden der Haltearmdurchführungsschiene
5 aufgesetzt.
[0018] In Figur 6 ist eine Haltearmdurchführungsschiene 5 dargestellt, die aus einem Kastenprofil
53 gefertigt ist, in dem Haltearmdurchführungen angeordnet sind. Das Kastenprofil
53 weist an diesen Stellen Ausnehmungen auf. Die Haltearmdurchführungen können sich
horizontal und vertikal zur Längsrichtung der Schiene befinden. An der Schiene können
sich, wie im vorherigen Beispiel, zusätzliche Führungen in der Form von getrennt angebrachten
Vierkantrohrabschnitten befinden.
[0019] In Figur 7 ist eine Haltearmdurchführungschiene 5 dargestellt, die aus zwei parallelen
Flacheisenstäben 50 mit dazwischen gehaltenen Vierkantrohrabschnitten 54 gefertigt
ist. Die lichten Weiten der Vierkantrohrabschnitte bilden die Haltearmdurchführungsöffnungen
5'.
[0020] Die in den Figuren 5 bis 7 dargestellten Haltearmdurchführungsschienen sind in einer
Ausführungsform des Arbeitsbockes seitlich am Auflageholm angebracht.
In einer anderen Ausführungsform weist der Auflageholm eine Nut auf, in der die Haltearmdurchführungsschiene
angeordnet ist. In diesem Fall weist der Auflageholm 1 Durchgangsöffnungen auf, die
mit den Haltearmdurchführungen der Schiene fluchten. Die Durchgangsöffnungen des Auflageholmens
sind jedoch etwas grösser als diejenigen der Haltearmdurchführungen. Dadurch verkantet
der Haltearm 40 nicht im weicheren Bereich des Auflageholmens. Sind horizontale und
vertikale Haltearmdurchführungen erforderlich, so kann sich eine zweite Nut mit Haltearmdurchführungsschiene
so im Auflageholm 1 befinden, dass ihre Führungen senkrecht zu denjenigen der ersten
Schiene liegen.
[0021] In Figur 1 ist noch eine weitere Ausgestaltungsform des multifunktionalen Arbeitsbockes
ersichtlich. Der Träger 2 weist, wie der Auflageholm 1, ebenfalls eine oder mehrere
Haltearmdurchführungen 5'' auf. Die zugehörigen Spannelemente sind dieselben wie die
des Auflageholmes. Zudem ist in Figur 1 ersichtlich, dass nicht nur erfindungsgemässe
Spannelemente 4 eingesetzt werden können, sondern auch andere sich verkantende Elemente,
beispielsweise Bankhaken 7.
[0022] Es wurde bereits eine einfache Ausführungsform eines schraubzwingenartigen Spannelementes
beschrieben. In Figur 3 ist ein weiteres Beispiel gezeigt. Bei diesem Spannelement
ist der Spannarm 41 längenverstellbar. Hierfür ist er in einer Spannarmführung 43
verschiebbar, die am oberen Ende des Haltearmes 40 befestigt ist. Der Spannarm 41
weist auf zwei entgegengesetzten Längsseiten Kerben auf, die senkrecht zur Längsrichtung
des Spannarmes liegen. In oder ausserhalb der Spannarmführung 43 ist eine Feder angeordnet,
die zusammen mit den Kerben eine die Gleitbewegung des Spannarmes 41 hemmende Wirkung
erzielt, der Spannarm 41 verkantet sich in der Spannarmführung. Somit lässt er sich
in vordefinierte Positionen verschieben, in denen er verbleibt.
[0023] In weiteren, hier nicht dargestellten Ausführungsformen des Spannelementes ist die
zum Festspannen notwendige Schraubspindel durch einen Exzenter oder einen Zylinder
mit Druckluft oder Hydraulik ersetzt.
1. Multifunktionaler Arbeitsbock mit Trägern (2), einem Auflageholm (1) und mindestens
einem Spannelement (4), das einen einseitig frei endenden Haltearm (40) und einen
am anderen Ende befestigten Spannarm (41) aufweist, wobei das freie Ende des Haltearmes
(40) gleitbar in mindestens einer Haltearmdurchführung (5') im Auflageholm (1) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Spannarm parallel zum Haltearm eine Schraubspindel
(42) oder ein Exzenter angeordnet ist und dass der Haltearm (40) in dieser mindestens
einen Haltearmdurchführung (5') beim Einspannen eines zu bearbeitenden Werkstückes
durch Verkanten fixierbar ist.
2. Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflageholm
(1) mit einer Anzahl Haltearmdurchführungen (5') versehen ist, die zu mindestens einer
verstärkten Haltearmdurchführungsschiene (5) zusammengefasst sind, die am Auflageholmen
(1) angebracht ist.
3. Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich in
der mindestens einen Haltearmdurchführung (5') ein Verstärkungselement (6) befindet.
4. Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltearmdurchführungsschiene
(5) aus einem Flacheisenstab (50) mit darauf angeordneten Paaren von Distanzstücken
(51) gefertigt ist, wobei die Distanz zwischen den Distanzstücken (51) eines Paares
der Breite des einzuführenden Haltearmes (40) des Spannelementes (4) entspricht und
die Distanzstücke (51) auf der dem Flacheisenstab (50) abgewandten Seite direkt am
Auflageholmen (1) anliegen.
5. Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltearmdurchführungsschiene
(5) seitlich am Auflageholm (1) angeordnet ist.
6. Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltearmdurchführungsschiene
(5) in einer Nut im Auflageholm (1) angeordnet ist, wobei im Auflageholm (1) mit den
Haltearmdurchführungen (5') der Schiene (5) fluchtende Durchgangslöcher angeordnet
sind.
7. Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Haltearmdurchführungsschiene (5) aus zwei Flacheisenstäben (50) mit dazwischen
angeordneten Paaren von Distanzstücken (51) gefertigt ist, wobei die Distanz zwischen
den Distanzstücken (51) eines Paares der Breite des einzuführenden Haltearmes (40)
des Spannelementes (4) entspricht.
8. Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Haltearmdurchführungsschiene (5) aus einem Kastenprofil (53) gefertigt ist, in
dem Haltearmdurchführungen (5') angeordnet sind.
9. Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Haltearmdurchführungsschiene (5) aus zwei parallelen Flacheisenstäben (50) mit
dazwischen gehaltenen Vierkantrohrabschnitten (54) gefertigt ist, deren lichte Weiten
die Haltearmdurchführungsöffnungen (5') bilden.
10. Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Haltearmdurchführungen (5') vertikal und horizontal angeordnet sind.
11. Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens
einer der Träger (2) mindestens eine Haltearmdurchführung (5') aufweist.
12. Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannarm
(41) in einer Spannarmführung (43) verschiebbar und durch Verkanten fixierbar ist.
1. A versatile workbench with supports (2), a supporting beam (1) and at least one clamping
element (4), which has a retaining arm (40) with a free end on one side and a clamping
arm (41) fixed to the other end, the free end of the retaining arm (40) being slidably
arranged in at least one retaining arm passage (5') in the supporting beam (1), characterised
in that a threaded rod (42) or cam is located on the clamping arm parallel to the
retaining arm and that the retaining arm (40) is fixable by tilting in said at least
one retaining arm passage (5') on clamping a workpiece to be machined.
2. A versatile workbench according to claim 1, characterised in that the supporting beam
(1) is provided with a plurality of retaining arm passages (5'), which are incorporated
in at least one reinforced retaining arm passage rail (5), which is fitted to the
supporting beam (1).
3. A versatile workbench according to claim 1, characterised in that a reinforcing element
(6) is provided in the at least one retaining arm passage (5').
4. A versatile workbench according to claim 2, characterized in that the retaining arm
passage rail (5) is produced from a flat bar with pairs of spacers (51) located thereon,
the distance between the spacers (51) of a pair corresponds to the width of the retaining
arm (40) of the clamping element (4) to be introduced and the spacers (51) engage
directly with the supporting beam (1) on the side remote from the flat bar (50).
5. A versatile workbench according to claim 2, characterised in that the retaining arm
passage rail (5) is positioned laterally on the supporting beam (1).
6. A versatile workbench according to claim 2, characterised in that the retaining arm
passage rail (5) is located in a groove in the supporting beam (1), in which are located
passage holes aligned with the retaining arm passages (5') of the rail (5).
7. A versatile workbench according to claim 5 or 6, characterised in that the retaining
arm passage rail (5) is formed from two flat bars (50) with pairs of spacers (51)
located between them, the distance between the spacers (51) of a pair corresponding
to the width of the retaining arm (40) of the clamping element (4) to be introduced.
8. A versatile workbench according to claim 5 or 6, characterised in that the retaining
arm passage rail (5) is produced from a box section (53) in which the retaining arm
passages (5') are located.
9. A versatile workbench according to claim 5 or 6, characterised in that the retaining
arm passage rail (5) is made from two parallel flat bars (50) with square tube sections
(54) held between them and whose inside diameters form the retaining arm passage openings
(5').
10. A versatile workbench according to claim 1 or 2, characterised in that the retaining
arm passages (5') are arranged vertically and horizontally.
11. A versatile workbench according to claim 1, characterised in that at least one of
the supports (2) has at least one retaining arm passage (5').
12. A versatile workbench according to claim 1, characterised in that the clamping arm
(41) is displaceable in a clamping arm guide (43) and is fixable by tilting.
1. Etabli à usages multiples comportant des supports (2), un longeron d'appui (1) et
au moins un élément de serrage (4), qui présente un bras de retenue (40) ayant une
extrémité libre d'un côté et un bras de serrage (41) fixé à l'autre extrémité, tandis
que l'extrémité libre du bras de retenue (40) est disposée en coulissement dans au
moins un passage de bras de retenue (5') dans le longeron d'appui (1), caractérisé
en ce qu'est placée sur le bras de serrage, parallèlement au bras de retenue, une
tige filetée (42) ou un excentrique et que le bras de retenue (40) peut être fixé
par coinçage dans l'un des passages de bras de retenue (5') susdits lors de l'encastrement
d'une pièce à travailler.
2. Etabli à usages multiples selon la revendication 1, caractérisé en ce que le longeron
d'appui (1) est muni d'un certain nombre de passages de bras de retenue (5'), qui
sont réunis en au moins une barre renforcée de passages de bras de retenue (5), qui
est montée sur le longeron d'appui (1).
3. Etabli à usages multiples selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un élément
de renforcement (6) se trouve dans le(s) passage(s) de bras de retenue (5').
4. Etabli à usages multiples selon la revendication 2, caractérisé en ce que la ligne
de passage de bras de retenue (5) est réalisée en une barre de fer plate (50) sur
laquelle sont disposées des paires de pièces d'espacement (51), la distance entre
les pièces d'espacement (51) d'une paire correspondant à la largeur du bras de retenue
(40) à introduire de l'élément de serrage (4) et les pièces d'espacement (51) reposant
sur la face opposée à la barre de fer plate (50) directement sur le longeron d'appui
(1).
5. Etabli à usages multiples selon la revendication 2, caractérisé en ce que la ligne
de passage de bras de retenue (5) est disposée latéralement sur le longeron d'appui
(1).
6. Etabli à usages multiples selon la revendication 2, caractérisé en ce que la ligne
de passage de bras de retenue (5) est disposée dans une rainure dans le longeron d'appui
(1), tandis que sont disposés dans le longeron d'appui (1) des trous de passage s'alignant
avec les passages de bras de retenue (5') de la barre (5).
7. Etabli à usages multiples selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce
que la barre de passage de bras de retenue (5) est constituée de deux barres de fer
plates (50) entre lesquelles sont disposées des paires de pièces d'espacement (51),
tandis que la distance entre les pièces d'espacement (51) correspond à un couple de
largeur de bras de retenue (40) à introduire de l'élément de serrage (4).
8. Etabli à usages multiples selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce
que la barre de passage de bras de retenue (5) est constituée d'un profilé en caisson
(53), dans lequel sont disposés les passages de bras de retenue (5').
9. Etabli à usages multiples selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce
que la barre de passage de bras de retenue (5) est constituée de deux barres de fer
plat (50) parallèles, entre lesquelles sont maintenus des tronçons de tube carré (54),
dont les ouvertures forment les ouvertures de passage de bras de retenue (5').
10. Etabli à usages multiples selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce
que les passages de bras de retenue (5') sont disposés verticalement et horizontalement.
11. Etabli à usages multiples selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins
l'un des supports (2) présente au moins un passage de bras de retenue (5').
12. Etabli à usages multiples selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bras
de serrage (41) peut coulisser dans un passage de bras de serrage (43) et peut être
fixé par coinçage.