<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.1//EN" "ep-patent-document-v1-1.dtd">
<ep-patent-document id="EP93912720B1" file="EP93912720NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0642401" kind="B1" date-publ="19960410" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIE................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0642401</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>19960410</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>93912720.5</B210><B220><date>19930519</date></B220><B240><B241><date>19941214</date></B241><B242><date>19950630</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>1708/92</B310><B320><date>19920527</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330><B310>636/93</B310><B320><date>19930304</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19960410</date><bnum>199615</bnum></B405><B430><date>19950315</date><bnum>199511</bnum></B430><B450><date>19960410</date><bnum>199615</bnum></B450><B451EP><date>19950630</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6B 25H   1/06   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>MULTIFUNKTIONALER ARBEITSBOCK</B542><B541>en</B541><B542>VERSATILE WORKBENCH</B542><B541>fr</B541><B542>ETABLI A USAGES MULTIPLES</B542></B540><B560><B561><text>WO-A-91/04128</text></B561><B561><text>BE-A-   390 064</text></B561><B561><text>CH-A-   250 271</text></B561><B561><text>DE-A- 2 458 160</text></B561><B561><text>DE-A- 2 620 000</text></B561><B561><text>FR-A- 2 580 977</text></B561><B561><text>GB-A- 1 341 356</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>WOELFLE, Johannes-Peter</snm><adr><str>Im Winkel 19</str><city>CH-4107 Ettingen</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>WOELFLE, Johannes-Peter</snm><iid>01736420</iid><irf>wöf 1/EU</irf><adr><str>Im Winkel 19</str><city>CH-4107 Ettingen</city><ctry>CH</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Feldmann, Clarence Paul</snm><iid>00045651</iid><adr><str>c/o Patentanwaltsbüro FELDMANN AG
Postfach
Kanalstrasse 17</str><city>CH-8152 Glattbrugg</city><ctry>CH</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>EP9301244</anum></dnum><date>19930519</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO9324283</pnum></dnum><date>19931209</date><bnum>199329</bnum></B871></B870><B880><date>19950315</date><bnum>199511</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft einen multifunktionalen Arbeitsbock mit Trägern und einem Auflageholm gemäss Oberbegriff des Patentanspruches 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Arbeitsböcke werden in den verschiedensten handwerklichen Betrieben eingesetzt. Sie dienen stets der Auflage von Platten, die entweder selber bearbeitet werden oder als Arbeitsfläche dienen. Dazu werden zwei Arbeitsböcke beabstandet voneinander aufgestellt und die Platte wird auf die zwei Böcke aufgelegt. Die wesentlichen Vorteile dieser Arbeitsböcke ist ihre Mobilität und ihre Handlichkeit. Sie sind platzsparend, einfach zu transportieren und deshalb vorallem für Arbeiten, die ausserhalb des Betriebes durchgeführt werden, sehr geschätzt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Zudem ist aus DE-A-2'458'160 ein gattungsgemäßer Stützbock bekannt, der einen weiteren Einsatzbereich ermöglicht. Er ist hierfür mit Spannelementen versehen, die in Bohrungen des Auflageholmens stecken und auf dem Holm aufliegen. Das zu bearbeitende Werkstück wird zwischen zwei derartigen Spannelementen festgeklemmt. Dieser offenbarte Stützbock dient als<!-- EPO <DP n="2"> --> Vorrichtung zu Einspannen und Feshalten von zu bearbeitenden Werkstücken.</p>
<p id="p0004" num="0004">Einspannvorrichtungen haben im allgemeinen einen Tisch oder eine Platte als Auflagefläche. Derartige Einspannvorrichtungen sind aus WO-A-91/04128 und BE-A-390'064 bekannt. In diesen Publikationen sind spezielle Spannelemente offenbart. So beschreibt WO-A-91/04128 ein Spannelement mit einem Haltearm, einem daran befestigten Spannarm und einer parallel zum Haltearm verlaufenden Schraubspindel, wobei der Haltearm an einem Ende hakenförmig gebogen ist und in Bohrungen der Arbeitsplatte eingehakt wird. BE-A-390'064 offenbart eine zusammenklappbare Arbeitsplatte, die Bohrungen aufweist. In diese Bohrungen sind Spannelemente auf verschiedenen vordefinierten Höhen fixierbar.</p>
<p id="p0005" num="0005">Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Arbeitsbock zu schaffen, der die oben genannten Vorteile der Arbeitsböcke aufweist, der aber zugleich auch eine einfach realisierbare Einspannvorrichtung ist.</p>
<p id="p0006" num="0006">Diese Aufgabe löst ein multifunktionaler Arbeitsbock mit Trägern, einem Auflageholm und mindestens einem Spannelement, das einen einseitig frei endenden Haltearm und einen am anderen Ende befestigten Spannarm aufweist, wobei das freie Ende des Haltearmes gleitbar in mindestens einer Haltearmdurchführung im Auflageholm angeordnet ist, der dadurch gekennzeichnet ist, dass am Spannarm parallel zum Haltearm eine Schraubspindel oder<!-- EPO <DP n="3"> --> ein Exzenter angeordnet ist und dass der Haltearm in dieser mindestens einen Haltearmdurchführung beim Einspannen eines zu bearbeitenden Werkstückes durch Verkanten fixierbar ist.</p>
<p id="p0007" num="0007">Der erfindungsgemässe Arbeitsbock kann somit nicht nur gemeinsam mit einem anderen Bock als Auflagebock eingesetzt werden, sondern er kann auch anstelle einer Werkbank zum Einspannen von zu bearbeitenden Werkstücken verwendet werden. Arbeiten, wie Feilen, Hobeln, Bohren oder Sägen, lassen sich mit Hilfe des multifunktionalen Arbeitsbockes leicht ausführen. Mit diesem Arbeitsbock wurde also ein vielfältig einsetzbares Arbeitsgerät geschaffen, das trotzdem klein ist und leicht transportiert werden kann. Einsatzbereiche liegen vorallem bei Arbeiten ausserhalb des Betriebes und in Hobbywerkstätten.</p>
<p id="p0008" num="0008">Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen gehen aus den abhängigen Patentansprüchen hervor und deren Bedeutung wird nachfolgend beschrieben.</p>
<p id="p0009" num="0009">In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigt:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Arbeitsbockes;<!-- EPO <DP n="4"> --></dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>eine Ausführungsform eines Spannelementes;</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>eine weitere Ausführungsform eines Spannelementes;</dd>
<dt>Figur 4 bis Figur 7</dt><dd>verschiedene Ausführungsformen von Haltearmdurchführungsschienen.</dd>
</dl></p>
<p id="p0010" num="0010">In Figur 1 ist ein multifunktionaler Arbeitsbock gemäss der Erfindung dargestellt. Er weist zwei vertikale Träger 2 auf, die an ihrem unteren Ende je einen Fuss 3 in Form eines Querbalkens besitzen, der senkrecht zu der durch die zwei Träger 2 definierten Ebene steht. Die Füsse 3 können je nach Ausführungsform entfernbar oder umklappbar sein, um einen möglichst platzsparenden und einfachen Transport zu ermöglichen. Auf den oberen Enden der zwei Träger 2 befindet sich als feste Querverbindung ein horizontaler Auflageholm 1. Anstelle der vertikalen Träger können als Stützen auch die sonst üblichen, in Grätschstellung aufgestellten Schenkel verwendet werden, oder die Träger können durch eine Platte ersetzt werden.</p>
<p id="p0011" num="0011">Der multifunktionale Arbeitsbock umfasst mindestens ein Spannelement 4. Verschiedene Ausführungsbeispiele derartiger Spannelemente im montierten Zustand sind in Figur 1 ersichtlich. Bevorzugterweise sind sie schraubzwingenartig. Eine einfache Form eines schraubzwingenartigen Spannelementes 4 ist in Figur 2 detaillierter dargestellt. Es besteht aus einem Haltearm 40, einem Spannarm 41 und einer Schraubspindel 42. Der Haltearm kann einen beliebigen Querschnitt aufweisen, jedoch ist ein<!-- EPO <DP n="5"> --> Ende des Haltearmes 40 frei. Am anderen Ende, annähernd senkrecht zum Haltearm 40, ist der Spannarm 41 befestigt. An diesem Spannarm 41 ist annähernd parallel zum Haltearm 40 die Drehspindel 42 angeordnet, die am unteren, haltearmseitigen Ende eine Druckplatte 42' aufweist. Dieses Spannelement 4, wie auch alle anderen Ausführungsformen, weist also im Gegensatz zu den bekannten Schraubzwingen keine weitere Gegendruckplatte am Ende der Haltestange auf, die zum Anpressen an eine Arbeitsfläche dienen wurde.</p>
<p id="p0012" num="0012">Das Festspannen eines Werkstückes am erfindungsgemässen Arbeitsbock mit dem dazugehörenden Spannelement erfolgt folgendermassen: das freie Ende der Haltestange 40 wird in eine Haltearmdurchführung 5' im Auflageholm 1 gesteckt. Die Haltestange 40 kann in dieser Haltearmdurchführung 5' gleiten. Wird nun ein zu bearbeitendes Werkstück mittels der Schraubspindel 42 auf den Auflageholm 1 gespannt, so verkantet die Haltestange 40 in der Haltearmdurchführung; das Spannelement und das Werkstück sind fixiert.</p>
<p id="p0013" num="0013">Der Auflageholm 1 weist demzufolge mindestens eine derartige Haltearmdurchführung 5' zur Aufnahme des Haltearmes 40 des Spannelementes 4 auf. Diese Haltearmdurchführung 5' besteht in der einfachsten Form aus einer Durchgangsöffnung im Auflageholm 1. Sie kann vertikal oder horizontal angeordnet sein, so dass das zu bearbeitende Werkstück auf beliebige Art an den Auflageholmen des Arbeitsbockes gespannt werden kann.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Auflageholme sind bevorzugterweise aus Holz gefertigt. Um bei öfterem Gebrauch ein Ausreissen der Haltearmdurchführung 5' zu verhindern, wird diese mit einem metallenen oder aus einem harten Kunststoff gefertigten Verstärkungselement 6 verstärkt. Dieses Verstärkungselement 6 besteht aus einem Vierkantrohrabschnitt mit einem angeschweissten, senkrecht abstehenden Kragen. Auch Gussteile mit angegossenem Kragen sind möglich. Der Vierkantrohrabschnitt befindet sich in der Durchgangsöffnung der Haltarmdurchführung 5', wobei der Kragen an der Aussenseite des Auflageholmens 1 ansteht und an diesem angeschraubt ist.</p>
<p id="p0015" num="0015">Weist der Auflageholmen eine Vielzahl derartiger Haltearmdurchführungen 5' auf, so ist die Montage dieser Verstärkungselemente 6 zeitaufwendig und entsprechend kostenintensiv. Deshalb werden in diesem Fall mehrere Haltearmdurchführungen 5' zu mindestens einer verstärkten, aus Metall oder einem harten Kunststoff gefertigten Haltearmdurchführungsschiene 5 zusammengefasst. Diese kann einfach und schneller am Holm befestigt werden. Die Befestigung erfolgt mit hierzu üblichen Mitteln 52.<br/>
In den Figuren 4 bis 7 sind verschiedene Ausführungsformen dieser Haltearmdurchführungsschiene 5 dargestellt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Figur 4 zeigt eine Haltearmdurchführungsschiene 5, die aus einem Flacheisenstab 50 gefertigt ist, auf dem mehrere Paare von Distanzstücken 51 angeordnet sind. Die Haltearmdurchführungsschiene 5 wird so an einer Seite des Auflageholms 1<!-- EPO <DP n="7"> --> befestigt, dass die Distanzstücke 51 auf der dem Flacheisenstab 50 abgewandten Seite direkt am Auflageholm 1 anliegen. Die Distanz zwischen den Distanzstücken 51 eines Paares entspricht der Breite des einzuführenden Haltearmes 40 des Spannelementes 4. Die Oeffnungen, die jeweils auf einer Seite durch den Flacheisenstab, auf zwei Seiten durch die Distanzstücke und auf der vierten Seite durch den Auflageholmen selber definiert sind, stellen die Haltearmdurchführungen dar. Die Grösse der Distanzstücke 51 kann beliebig gewählt werden. Beispielsweise kann sich zwischen den einzelnen Paaren ebenfalls ein Abstand befinden, wie in der Figur 4 dargestellt ist. Die Distanzstücke 51 können auch so aneinandergereiht werden, dass sie zu jedem Nachbarn die erforderliche Distanz für die Einführung des Haltearmes 40 aufweisen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Figur 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Haltearmdurchführungsschiene 5. Sie ist aus zwei Flacheisenstäben 50 gefertigt, zwischen denen mehrere Paare von Distanzstücken 51 angeordnet sind. Die Distanz und die Anordnung der Distanzstücke 51 ist analog zu dem in Figur 4 dargestelltem Beispiel. In Figur 5 ist die Variante aufgezeigt, in der die Distanzstücke 51 mit jedem ihrer Nachbarn eine Haltearmdurchführung bilden. An den Enden der Haltearmdurchführungsschiene 5 kann je eine weitere Haltearmdurchführung 5'' angeordnet sein, die eine andere Einführrichtung als die übrigen, in der Schiene befindlichen Führungen aufweisen. Diese zusätzlichen Führungen 5'' sind aus einem Vierkantrohrabschnitt gebildet und sind auf die Enden der Haltearmdurchführungsschiene 5 aufgesetzt.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">In Figur 6 ist eine Haltearmdurchführungsschiene 5 dargestellt, die aus einem Kastenprofil 53 gefertigt ist, in dem Haltearmdurchführungen angeordnet sind. Das Kastenprofil 53 weist an diesen Stellen Ausnehmungen auf. Die Haltearmdurchführungen können sich horizontal und vertikal zur Längsrichtung der Schiene befinden. An der Schiene können sich, wie im vorherigen Beispiel, zusätzliche Führungen in der Form von getrennt angebrachten Vierkantrohrabschnitten befinden.</p>
<p id="p0019" num="0019">In Figur 7 ist eine Haltearmdurchführungschiene 5 dargestellt, die aus zwei parallelen Flacheisenstäben 50 mit dazwischen gehaltenen Vierkantrohrabschnitten 54 gefertigt ist. Die lichten Weiten der Vierkantrohrabschnitte bilden die Haltearmdurchführungsöffnungen 5'.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die in den Figuren 5 bis 7 dargestellten Haltearmdurchführungsschienen sind in einer Ausführungsform des Arbeitsbockes seitlich am Auflageholm angebracht.<br/>
In einer anderen Ausführungsform weist der Auflageholm eine Nut auf, in der die Haltearmdurchführungsschiene angeordnet ist. In diesem Fall weist der Auflageholm 1 Durchgangsöffnungen auf, die mit den Haltearmdurchführungen der Schiene fluchten. Die Durchgangsöffnungen des Auflageholmens sind jedoch etwas grösser als diejenigen der Haltearmdurchführungen. Dadurch verkantet der Haltearm 40 nicht im weicheren Bereich des Auflageholmens. Sind horizontale und vertikale Haltearmdurchführungen erforderlich, so kann sich eine zweite<!-- EPO <DP n="9"> --> Nut mit Haltearmdurchführungsschiene so im Auflageholm 1 befinden, dass ihre Führungen senkrecht zu denjenigen der ersten Schiene liegen.</p>
<p id="p0021" num="0021">In Figur 1 ist noch eine weitere Ausgestaltungsform des multifunktionalen Arbeitsbockes ersichtlich. Der Träger 2 weist, wie der Auflageholm 1, ebenfalls eine oder mehrere Haltearmdurchführungen 5'' auf. Die zugehörigen Spannelemente sind dieselben wie die des Auflageholmes. Zudem ist in Figur 1 ersichtlich, dass nicht nur erfindungsgemässe Spannelemente 4 eingesetzt werden können, sondern auch andere sich verkantende Elemente, beispielsweise Bankhaken 7.</p>
<p id="p0022" num="0022">Es wurde bereits eine einfache Ausführungsform eines schraubzwingenartigen Spannelementes beschrieben. In Figur 3 ist ein weiteres Beispiel gezeigt. Bei diesem Spannelement ist der Spannarm 41 längenverstellbar. Hierfür ist er in einer Spannarmführung 43 verschiebbar, die am oberen Ende des Haltearmes 40 befestigt ist. Der Spannarm 41 weist auf zwei entgegengesetzten Längsseiten Kerben auf, die senkrecht zur Längsrichtung des Spannarmes liegen. In oder ausserhalb der Spannarmführung 43 ist eine Feder angeordnet, die zusammen mit den Kerben eine die Gleitbewegung des Spannarmes 41 hemmende Wirkung erzielt, der Spannarm 41 verkantet sich in der Spannarmführung. Somit lässt er sich in vordefinierte Positionen verschieben, in denen er verbleibt.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0023" num="0023">In weiteren, hier nicht dargestellten Ausführungsformen des Spannelementes ist die zum Festspannen notwendige Schraubspindel durch einen Exzenter oder einen Zylinder mit Druckluft oder Hydraulik ersetzt.</p>
</description><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Multifunktionaler Arbeitsbock mit Trägern (2), einem Auflageholm (1) und mindestens einem Spannelement (4), das einen einseitig frei endenden Haltearm (40) und einen am anderen Ende befestigten Spannarm (41) aufweist, wobei das freie Ende des Haltearmes (40) gleitbar in mindestens einer Haltearmdurchführung (5') im Auflageholm (1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Spannarm parallel zum Haltearm eine Schraubspindel (42) oder ein Exzenter angeordnet ist und dass der Haltearm (40) in dieser mindestens einen Haltearmdurchführung (5') beim Einspannen eines zu bearbeitenden Werkstückes durch Verkanten fixierbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflageholm (1) mit einer Anzahl Haltearmdurchführungen (5') versehen ist, die zu mindestens einer verstärkten Haltearmdurchführungsschiene (5) zusammengefasst sind, die am Auflageholmen (1) angebracht ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der mindestens einen Haltearmdurchführung (5') ein Verstärkungselement (6) befindet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltearmdurchführungsschiene (5) aus einem Flacheisenstab (50) mit darauf angeordneten Paaren von Distanzstücken (51) gefertigt ist, wobei die Distanz zwischen den Distanzstücken (51) eines Paares der Breite des einzuführenden Haltearmes (40) des Spannelementes<!-- EPO <DP n="12"> --> (4) entspricht und die Distanzstücke (51) auf der dem Flacheisenstab (50) abgewandten Seite direkt am Auflageholmen (1) anliegen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltearmdurchführungsschiene (5) seitlich am Auflageholm (1) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltearmdurchführungsschiene (5) in einer Nut im Auflageholm (1) angeordnet ist, wobei im Auflageholm (1) mit den Haltearmdurchführungen (5') der Schiene (5) fluchtende Durchgangslöcher angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltearmdurchführungsschiene (5) aus zwei Flacheisenstäben (50) mit dazwischen angeordneten Paaren von Distanzstücken (51) gefertigt ist, wobei die Distanz zwischen den Distanzstücken (51) eines Paares der Breite des einzuführenden Haltearmes (40) des Spannelementes (4) entspricht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltearmdurchführungsschiene (5) aus einem Kastenprofil (53) gefertigt ist, in dem Haltearmdurchführungen (5') angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltearmdurchführungsschiene (5) aus zwei parallelen Flacheisenstäben (50) mit dazwischen gehaltenen Vierkantrohrabschnitten (54)<!-- EPO <DP n="13"> --> gefertigt ist, deren lichte Weiten die Haltearmdurchführungsöffnungen (5') bilden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltearmdurchführungen (5') vertikal und horizontal angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Träger (2) mindestens eine Haltearmdurchführung (5') aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Multifunktionaler Arbeitsbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannarm (41) in einer Spannarmführung (43) verschiebbar und durch Verkanten fixierbar ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A versatile workbench with supports (2), a supporting beam (1) and at least one clamping element (4), which has a retaining arm (40) with a free end on one side and a clamping arm (41) fixed to the other end, the free end of the retaining arm (40) being slidably arranged in at least one retaining arm passage (5') in the supporting beam (1), characterised in that a threaded rod (42) or cam is located on the clamping arm parallel to the retaining arm and that the retaining arm (40) is fixable by tilting in said at least one retaining arm passage (5') on clamping a workpiece to be machined.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>A versatile workbench according to claim 1, characterised in that the supporting beam (1) is provided with a plurality of retaining arm passages (5'), which are incorporated in at least one reinforced retaining arm passage rail (5), which is fitted to the supporting beam (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>A versatile workbench according to claim 1, characterised in that a reinforcing element (6) is provided in the at least one retaining arm passage (5').</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A versatile workbench according to claim 2, characterized in that the retaining arm passage rail (5) is produced from a flat bar with pairs of spacers (51) located thereon, the distance between the spacers (51) of a pair corresponds to the width of the retaining arm (40) of the clamping element (4) to be introduced and the spacers (51) engage directly with the supporting beam (1) on the side remote from the flat bar (50).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>A versatile workbench according to claim 2, characterised in that the retaining arm passage rail (5) is positioned laterally on the supporting beam (1).<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A versatile workbench according to claim 2, characterised in that the retaining arm passage rail (5) is located in a groove in the supporting beam (1), in which are located passage holes aligned with the retaining arm passages (5') of the rail (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>A versatile workbench according to claim 5 or 6, characterised in that the retaining arm passage rail (5) is formed from two flat bars (50) with pairs of spacers (51) located between them, the distance between the spacers (51) of a pair corresponding to the width of the retaining arm (40) of the clamping element (4) to be introduced.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>A versatile workbench according to claim 5 or 6, characterised in that the retaining arm passage rail (5) is produced from a box section (53) in which the retaining arm passages (5') are located.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>A versatile workbench according to claim 5 or 6, characterised in that the retaining arm passage rail (5) is made from two parallel flat bars (50) with square tube sections (54) held between them and whose inside diameters form the retaining arm passage openings (5').</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>A versatile workbench according to claim 1 or 2, characterised in that the retaining arm passages (5') are arranged vertically and horizontally.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>A versatile workbench according to claim 1, characterised in that at least one of the supports (2) has at least one retaining arm passage (5').</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>A versatile workbench according to claim 1, characterised in that the clamping arm (41) is displaceable in a clamping arm guide (43) and is fixable by tilting.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Etabli à usages multiples comportant des supports (2), un longeron d'appui (1) et au moins un élément de serrage (4), qui présente un bras de retenue (40) ayant une extrémité libre d'un côté et un bras de serrage (41) fixé à l'autre extrémité, tandis que l'extrémité libre du bras de retenue (40) est disposée en coulissement dans au moins un passage de bras de retenue (5') dans le longeron d'appui (1), caractérisé en ce qu'est placée sur le bras de serrage, parallèlement au bras de retenue, une tige filetée (42) ou un excentrique et que le bras de retenue (40) peut être fixé par coinçage dans l'un des passages de bras de retenue (5') susdits lors de l'encastrement d'une pièce à travailler.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Etabli à usages multiples selon la revendication 1, caractérisé en ce que le longeron d'appui (1) est muni d'un certain nombre de passages de bras de retenue (5'), qui sont réunis en au moins une barre renforcée de passages de bras de retenue (5), qui est montée sur le longeron d'appui (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Etabli à usages multiples selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un élément de renforcement (6) se trouve dans le(s) passage(s) de bras de retenue (5').</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Etabli à usages multiples selon la revendication 2, caractérisé en ce que la ligne de passage de bras de retenue (5) est réalisée en une barre de fer plate (50) sur laquelle sont disposées des paires de pièces d'espacement (51), la distance entre les pièces d'espacement (51) d'une paire correspondant à la largeur du bras de retenue (40) à introduire de l'élément de serrage (4) et les pièces d'espacement (51) reposant sur la face opposée à la barre de fer plate (50) directement sur le longeron d'appui (1).<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Etabli à usages multiples selon la revendication 2, caractérisé en ce que la ligne de passage de bras de retenue (5) est disposée latéralement sur le longeron d'appui (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Etabli à usages multiples selon la revendication 2, caractérisé en ce que la ligne de passage de bras de retenue (5) est disposée dans une rainure dans le longeron d'appui (1), tandis que sont disposés dans le longeron d'appui (1) des trous de passage s'alignant avec les passages de bras de retenue (5') de la barre (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Etabli à usages multiples selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que la barre de passage de bras de retenue (5) est constituée de deux barres de fer plates (50) entre lesquelles sont disposées des paires de pièces d'espacement (51), tandis que la distance entre les pièces d'espacement (51) correspond à un couple de largeur de bras de retenue (40) à introduire de l'élément de serrage (4).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Etabli à usages multiples selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que la barre de passage de bras de retenue (5) est constituée d'un profilé en caisson (53), dans lequel sont disposés les passages de bras de retenue (5').</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Etabli à usages multiples selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que la barre de passage de bras de retenue (5) est constituée de deux barres de fer plat (50) parallèles, entre lesquelles sont maintenus des tronçons de tube carré (54), dont les ouvertures forment les ouvertures de passage de bras de retenue (5').</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Etabli à usages multiples selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les passages de bras de retenue (5') sont disposés verticalement et horizontalement.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Etabli à usages multiples selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins l'un des supports (2) présente au moins un passage de bras de retenue (5').</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Etabli à usages multiples selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bras de serrage (41) peut coulisser dans un passage de bras de serrage (43) et peut être fixé par coinçage.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="19"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="157" he="242" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="148" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="151" he="231" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
