[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abtrennen höherer Kohlenwasserstoffe aus
einem diese und leichter siedende Komponenten enthaltenden Gasgemisch durch rektifikatorische
Zerlegung, bei dem das Gasgemisch partiell kondensiert und einer Trennsäule zugeleitet
wird. an deren Sumpf eine an höheren Kohlenwasserstoffen reiche Fraktion und an deren
Kopf eine an leichter siedenden Komponenten reiche Fraktion abgezogen werden. wobei
die Kopffraktion teilweise kondensiert und das Kondensat als Rücklauf auf den Kopf
der Trennsäule gegeben wird.
[0002] Derartige Verfahren sind aus der EP-8-0 318 504 und aus der EP-A-0 153 984 bekannt.
Die zur Kondensation von Einsatzgas und Kopffraktion benötigte Kälte wird bei den
bekannten Verfahren zum einen Teil von einem oder mehreren Kältekreisläufen, zum anderen
Teil durch arbeitsleistende Entspannung von Einsatz- oder Restgas zur Verfügung gestellt.
Die Kältekreisläufe arbeiten bei konstanter Verdampfungstemperatur und verursachen
beim Wärmeaustausch mit kondensierendem Einsatz- oder Kopfgasgemisch relativ hohe
Temperaturdifferenzen und damit Exergieverluste. Die für die Erzeugung von Spitzenkälte
verwendeten Turbinen sind nicht für alle Verfahren geeignet. Insbesondere bei Temperaturschwankungen
beispielsweise infolge nicht-stationärer Prozeßbedingungen weisen sie einen hohen
Verschleiß auf. Das vorbekannte Verfahren arbeitet daher wirtschaftlich nicht vollständig
zufriedenstellend und ist nur unter Beachtung bestimmter Randbedingungen zuverlässig
im Betrieb.
[0003] Darüber hinaus ist aus der EP-A-0 132 984 und aus dem Artikel "Die Verflüssigung
von Erdgas" von W. Förg und V. Etzbach in den Linde-Berichten aus Technik und Wissenschaft.
Nr. 28. Juni 1970. Seiten 27 bis 39 der Einsatz von Mehrkomponenten-Kältemitteln zur
Kondensation kohlenwässerstoffhältiger Prozeßströme bekannt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art
anzugeben, das wirtschaftlich günstiger arbeitet und gegenüber Randbedingungen flexibler
einzusetzen ist und sich insbesondere auch für relativ stark schwankende Parameter
des zu trennenden Gasgemisches eignet.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst. daß die Kondensation des Gasgemisches und die
Kondensation der Kopffraktion durch indirekten Wärmeaustausch mit einem Kältemittel
bewirkt werden. das aus mehreren Komponenten besteht und in einem externen Kreislauf
geführt wird und daß verdichtetes Kältemittel innerhalb des externen Kältekreislaufs
in eine gasförmige und in eine flüssige Fraktion separiert wird und die gasförmige
Fraktion in indirektem Wärmeaustausch mit dem bei der Kondensation der Kopffraktion
gasförmig verbliebenen Anteil abgekühlt und dabei kondensiert wird und anschließend
zum indirekten Wärmeaustausch mit der Kopffraktion geleitet wird.
[0006] Eine solche Verfahrensführung ermöglicht eine gleitende Anpassung der Kältemittel
temperatur an die durch die Zusammensetzung von Einsatzgas und Produkten vorgegebenen
Anforderungen. Es ermöglicht beispielsweise gegenüber einer Kältemittel-Kaskade sowohl
geringeren apparativen Aufwand als auch geringere Exergieverluste. Auch Spitzenkälte
kann mit vertretbarem Aufwand erzeugt werden. so daß das erfindungsgemäße Verfahren
auf Entspannungsturbinen verzichten kann. Die mit Turbinen verbundenen Nachteile hinsichtlich
der Flexibilität werden vermieden.
[0007] Die energetischen Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sind überraschenderweise
so groß, daß sie die durch den Mehrkomponenten-Kältemittel-Kreislauf verursachten
Mehrkosten nicht nur aufwiegen. sondern sich insgesamt eine deutliche Erhöhung der
Wirtschaftlichkeit des Verfahrens ergibt. Zusätzlich sind Anwendungsmöglichkeiten
des Verfahrens außerordentlich flexibel.
[0008] Die in dem Verfahren eingesetzte Trennsäule wird in der Regel nur als Verstärkungssäule
betrieben. das heißt das partiell kondensierte Gasgemisch wird im unteren Bereich
der Kolonne eingespeist.
[0009] Bei dem Wärmeaustausch mit der gasförmig verbliebenen Kopffraktion wird das Kältemittel
vorzugweise nicht nur vollständig kondensiert, sondern zusätzlich unterkühlt, um nach
seiner Entspannung einen möglichst hohen Anteil in flüssigem Zustand zur Verfügung
zu haben. Das nach dem Verdichten flüssig verblieben Kältemittel wird ebenfalls so
weit wie möglich unterkühlt.
[0010] Stromabwärts des Wärmetauschers zur Rücklauferzeugung kann der gesamte Kältemittelstrom
wieder vereinigt werden. Das Kältemittel wird nach dem Wärmeaustausch mit der Kopffraktion.
in der Regel ergänzt durch die nach dem Verdichten flüssig verbliebene Kältemittelfraktion,
in Wärmeaustausch mit dem zu zerlegenden Gasgemisch und vorher, falls vorgesehen,
in Wärmeaustausch mit der Zwischen fraktion gebracht.
[0011] Das nach dem Verdichten gasförmig verbliebene Kältemittel wird damit auf besonders
günstige Weise zur Übertragung von Spitzenkälte auf die Kopffraktion der Trennsäule
ausgenutzt. Die Energiebilanz des Verfahrens wird dadurch weiter verbessert,
[0012] Zur weiteren Verbesserung der Rektifizierwirkung der Trennsäule ist es günstig, wenn
der Trennsäule an einer mittleren Stelle eine Zwischenfraktion entnommen, diese in
indirektem Wärmeaustausch mit dem Kältemittel mindestens teilweise kondensiert und
in die Trennsäule zurückgeleitet wird.
[0013] Dieser Wärmeaustausch findet bei einer Temperatur statt, die zwischen den Temperaturniveaus
der Kondensation des Einsatzgasgemisches und demjenigen der Kondensation der Kopffraktion
liegt. Vorzugsweise werden die entsprechenden Wärmetauscher kältemittelseitig seriell
geschaltet, so daß sich eine optimale Ausnutzung des gleitenden Verdampfungstemperaturverlaufs
des Mehrkomponenten-Kältemittels ergibt. Dadurch ist das Verfahren energetisch besonders
günstig zu betreiben. Selbstverständlich ist es auch möglich und in vielen Fällen
auch vorteilhaft, mehrere solcher Zwischenfraktionen in analoger Weise zu entnehmen
und einem indirekten Wärmeaustausch mit dem Kältemittel zuzuführen.
[0014] Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens wird das Verfahren mit zeitlich
veränderlichem Durchsatz und/oder zeitlich veränderlicher Zusammensetzung des zu trennenden
Gasgemisches durchgeführt.
[0015] Selbstverständlich unterliegt jedes Verfahren zeitlichen Schwankungen, beispielsweise
beim An- und Abfahren einer Anlage. Hler sind jedoch Veränderungen mit wesentlich
kürzerer Periode, im allgemeinen kleiner als eine Stunde, vorzugsweise im Minutenbereich,
gemeint, die beispielsweise Temperaturschwankungen von etwa 3 K/min und/oder 10% Laständerung
pro Minute aufweisen. Derartige Abweichungen von statlonärem Verhalten können auch
durch vorausgehende Verfahrensschritte vorgegeben sein, beispielsweise wenn das in
dem vorliegenden Verfahren zu trennende Gasgemisch aus einer periodisch betriebenen
Apparatur, etwa umschaltbaren Reaktoren, stammt. Insbesondere bei derartigen Voraussetzungen
würde ein Verfahren mit Erzeugung von Spitzenkälte durch Turbinen (z.B. gemäß EP-B-O
318 504) zu sehr hohem Verschleiß der Turbinen führen und damit häufigen Stillstand
und hohe Kosten für die Anlage, insbesondere durch Produktionsausfall bedeuten. Das
erfindungsgemäße Verfahren kann dagegen solche Schwankungen verkraften, weil der verwendete
Mehrkomponenten-Kältemittel-Krelslauf keinen derartigen Verschleißerschelnungen unterliegt
und trotzdem ähnlich den vorbekannten Verfahren Kälte auf verschiedenen Temperaturniveaus
zur Verfügung stellen kann.
[0016] Im Falle einer derartig nicht-stationären Durchführung des Verfahrens mit relativ
kurzen Perloden stoßen herkömmliche Regelverfahren häufig an ihre Grenzen, da sie
zu träge reagieren. Gemäß einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist
daher vorgesehen, daß der Durchsatz und/oder die Zusammensetzung des zu trennenden
Gasgemisches gemessen und der Durchsatz an Kältemittel in den verschiedenen Kondensationsstufen
in Abhängigkeit von diesem Meßwert eingestellt wird.
[0017] Die notwendigen Anpassungen am Kältehaushalt werden also nicht durch eine Regelung,
sondern durch eine Steuerung vorgenommen. Dabei müssen bestimmte Parameter in die
Berechnung der Stellgrößen eingehen, die nur teilweise durch theoretische Betrachtungen
im voraus bestimmt werden können. Darüber hinaus sind Erfahrungswerte notwendig, die
bei der ersten Inbetriebnahme einer Anlage vom Bedienungspersonal ermittelt werden
müssen. Da die Schwankungen in Durchsatz und/oder Zusammensetzung des zu trennenden
Gasgemisches in der Regel periodisch sind, können derartige Werte durch Versuche ermittelt
und anschließend fest vorgegeben werden. Denkbar sind auch selbstlernende Systeme,
die solche Parameter automatisch und auch während des laufenden Betriebs optimieren.
[0018] Bei relativ kurzzeitigen Schwankungen der Zusammensetzungen der Einsatz-, Zwischenprodukt-
und Produktströme, die entweder indirekt über unterschiedlich hohe Durchsätze oder
direkt über entsprechend anfallendes Einsatzgas entstehen, ergibt sich bei den bisher
bekannten gattungsgemäßen Verfahren ein weiteres Problem. Die üblicherweise verwendeten
Aluminium-Plattenwärmetauscher halten nämlich den resultierenden häufigen und kurzzeitigen
Temperaturschwankungen und dadurch induzierten mechanischen Spannungen in der Regel
nur sehr kurze Zeit stand. Auch gewickelte Wärmeaustauscher mit Aluminiumrohren, deren
Aufbau für die Kompensatlon von thermischen Längenänderungen besser geeignet ist,
können mit der Zeit undicht werden.
[0019] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden deshalb vorzugsweise für den indirekten
Wärmeaustausch zwischen der Kopffraktion und dem Kältemittel Wärmetauscher verwendet,
die aus einem Material mit hoher Langzeitstabilität gegen mechanische Spannungen hergestellt
sind. Dabei wird bevorzugt Edelstahl eingesetzt. Günstig ist eine Ausführung des Wärmetauschers
in gewickelter Bauweise, also mit schraubenförmig auf konzentrischen Zylinderflächen
angeordneten Rohren.
[0020] In ähnlicher Weise ist es vorteilhaft, für den indirekten Wärmeaustausch zwischen
dem bei der Kondensatlon der Kopffraktlon gasförmig verbliebenen Antell und der gasförmigen
Fraktion des Kältemittels und/oder für den indirekten Wärmeaustausch (7) zwischen
zu zerlegendem Gasgemisch (6) und Kältemittel und/oder für den indirekten Wärmeaustausch
(24) zwischen der Zwischenfraktion (28) und dem Kältemittel jeweils einen Wärmetauscher
zu verwenden, der aus einem Material mit hoher Langzeitstabilität gegen mechanische
Spannungen hergestellt ist.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann für den indirekten Wärmeaustausch
(7') zwischen zu zerlegendem Gasgemisch (6) und Kältemittel ein Plattenwärmetauscher,
insbesondere ein Aluminium-Plattenwärmetauscher verwendet werden.
[0022] Die Erfindung sowie weitere Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand zweier Ausführungsbeispiele
näher erläutert, die in den Zeichnungen als Verfahrensschemata dargestellt sind. Sie
betreffen eine Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens, in der dessen Vorzüge besonders
stark zur Geltung kommen, nämlich die Aufarbeltung eines Produktgases aus einer C₃-
oder C₄-Dehydrierung. Ein derartiges Gas enthält außer den höheren Kohlenwasserstoffen
leichter flüchtige Anteile, vor allem Wasserstoff, aber auch geringere Antelle an
Wasser, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Stickstoff, C₂ -Kohlenwasserstoffen usw. Die
Verfahrensschritte der Erfindung dienen zur Abtrennung der unerwünschten leichteren
Komponenten, die Voraussetzung ist für die weitere Verarbeitung der C₃- beziehungsweise
C₄-Bestandteile.
[0023] Das Dehydrler-Produktgas wird beim Verfahren von Figur 1 über Leitung 1 herangeführt
und zunächst einer Vorbehandlung unterzogen. Nach einer Abkühlung mit Hilfe einer
externen Kälteanlage in einem Wärmetauscher 2 und einer nachfolgenden Phasentrennung
in einem Abscheider 3 wird der gasförmig verbliebene Antell in einem HCl-Reaktor 4
von Chlorspuren befreit und getrocknet (5). Das vorgereinigte Gas in Leltung 6 stellt
nun das zu trennende Gasgemisch für das Verfahren gemäß der Erfindung dar und wird
hier auch als Einsatzgas bezeichnet. Es enthält beispielsweise 30 bis 70% leichter
flüchtige Bestandteile, die abgetrennt werden sollen. (Die Prozentangaben beziehen
sich hier und im folgenden grundsätzlich auf die molaren Anteile.)
[0024] Das Einsatzgas in Leltung 6 wird in Wärmetauscher 7 abgekühlt und partiell (zu 5
bis 40%, vorzugsweise 10 bis 30%) kondensiert und über Leitung 8 oberhalb des Sumpfes
in eine Trennsäule 9 eingespeist. Am Boden der Trennsäule fallen die gewünschten höheren
Kohlenwasserstoffe als Sumpfprodukt an, werden Über Leltung 27 abgezogen und in Wärmetauscher
23 angewärmt. Zusammen mit den bereits bei der Vorbehandlung auskondensierten schwerersiedenden
Komponenten aus Abscheider 3 werden sie Über Leitung 32 der weiteren Behandlung, beispielsweise
einem Depropanizer, zugeführt.
[0025] Leitung 10 führt die Kopffraktlon der Trennsäule zu einem Wärmetauscher 11, in dem
die Fraktion partiell kondensiert wird. Das Zwei-Phasen-Gemisch wird über Leltung
12 in einen Abscheider 13 geführt, der in die Trennsäule integriert ist. Es könnte
jedoch ebenso eine als separates Bautell ausgeführte Phasentrenneinrichtung verwendet
werden. Die Flüssigkeit aus dem Abschelder fließt als Rücklauf in die Trennsäule;
der gasförmig verbliebene Antell der Kopffraktion wird über eine Restgasleitung 14
abgeführt und in Wärmetauscher 15 auf etwa Umgebungstemperatur angewärmt. Dieses Gas
kann teilweise oder ganz über Leltung 17 einer Verdichtereinheit und anschließend
einer weiteren Aufarbeitung, etwa in einer Druckwechsel-Adsorption, zugeführt werden.
Alternativ oder parallel dazu wird Restgas entweder über Leitung 16 entfernt und beispielsweise
als Brenngas oder zu Regenerlerung des Trockners 5 eingesetzt.
[0026] Die für die Kondensation von Einsatzgas (Wärmetauscher 7) und Kopffraktlon (Wärmetauscher
11) benötigte Kälte wird durch einen Mehrkomponenten-Kältemittel-Kreislauf 18 erzeugt,
in dem in bekannter Weise ein Kältemittel verdichtet und teilweise verflüssigt wird.
Das Kältemittel enthält beispielsweise C₂H₄, C₂H₆, Iso-C₄H₁₀ und etwas CH₄. Die genaue
Zusammensetzung wird in Abhängigkeit von dem Verlauf der jeweiligen Verdampfungskurven
festgelegt. Hier ist eine genaue Anpassung an die Verdampfungseigenschaften von Einsatz-
und Zwischenproduktströmen bei deren jeweiliger speziellen Zusammensetzung möglich.
[0027] Verdichtetes Kältemittel wird als Zwei-Phasen-Gemisch in einen Kältemittelabschelder
19 eingeleitet. Der gasförmige Anteil (Leitung 20) wird zur Rückgewinnung von Spitzenkälte
in indirektem Wärmeaustausch 15 mit dem gasförmig verbliebenen Anteil 14 der Kopffraktion
kondensiert und unterkühlt. Die Temperatur des Kältemittelstroms sollte möglichst
so niedrig sein, daß auch beim nachfolgenden Entspannen in Drosselventil 25 sämtliches
Kältemittel flüssig bleibt. Dadurch kann beim anschließenden Wärmeaustausch 11 mit
der Kopffraktion 10 ein maximaler Betrag an latenter Wärme umgesetzt werden.
[0028] Der flüssig verbliebene Anteil 21 an Kältemittel aus dem Kältemittelabscheider 19
wird ebenfalls unterkühlt, und zwar in Wärmetauscher 22 gegen unter niedrigem Druck
stehendes Kältemittel und in Wärmetauscher 23 gegen den C₃₊-/C₄₊-Produktstrom 27 aus
dem Sumpf der Trennsäule 9 und nochmals gegen Niederdruck-Kältemittel. Ein erster
Teil der unterkühlten Flüssigkeit wird im Drosselventil 26a entspannt, mit dem im
Abscheider 19 gasförmig verbliebenen Kältemittelanteil vereinigt, in den Wärmetauschern
24, 7 und 22 angewärmt und erneut verdichtet. Ein zweiter Teil wird in 26b entspannt,
im unteren Teil des Wärmetauschers 23 angewärmt und anschlleßend stromaufwärts des
Wärmetauschers 7 mit dem übrigen Nlederdruck-Kältemittel vereinigt.
[0029] Zur weiteren Verbesserung der Energiebilanz des Verfahrens wird bei dem Ausführungsbeispiel
eine Zwischenfraktion 28 aus der Trennsäule 9 herausgeführt, in Wärmetausch 24 mit
Kältemittel partiell kondensiert und über Leitung 29 in die Trennsäule 9 zurückgespeist.
Analog können auch mehrere solcher Zwischenfraktionen an verschiedenen Stellen zur
partiellen Kondensation entnommen werden. Dies muß im Einzelfall anhand der Abwägung
zwischen höherem apparativem Aufwand einerseits und verringerten Exergieverlusten
andererseits entschieden werden.
[0030] Die in dem Ausführungsbeispiel benötigten Wärmetauscher werden bevorzugt als gewickelte
Apparate mit Rohren aus Edelstahl realisiert.
[0031] Das Verfahren arbeitet mit einer Steuervorrichtung anstelle einer ansonsten üblichen
Regeleinrichtung. Dazu wird der Durchfluß an zu zerlegendem Gasgemlsch in Leitung
6 gemessen (30). Aus diesem Meßwert werden in einer Steuereinheit 31 mit Hllfe von
zusätzlichen Parametern, die teils theoretisch errechnet wurden, teils auf Erfahrungen
beruhen, Sollwerte für den Kältebedarf ermittelt und danach der Durchfluß in den Kältemittelleitungen
eingestellt. Diese Manipulation findet durch Ansteuerung der Entspannungsventile 25,
26a, 26b statt.
[0032] Das folgende Zahlenbeispiel bezieht sich auf die Abtrennung von C₄-Kohlenwasserstoffen
aus dem Produktgas einer C₄-Dehydrierung. Wegen des diskontinuierlichen Betriebs der
Dehydrier-Reaktoren schwanken Durchsatz und Zusammensetzung des Produktgases mit einer
etwa vierminütigen Perlode. Für jede Größe sind zwei Werte angegeben: links für die
Phase maximalen Durchsatzes an zu zerlegendem Gasgesmisch (612 mol/s durch Leitung
6) und damit verbundenen geringeren relativen, aber höheren absoluten Wasserstoffanteils
(etwa 55%, entspricht 334 mol/s); rechts für minimalen Durchsatz (423 mol/s) und höheren
relativen, aber niedrigeren absoluten Wasserstoffgehalt (etwa 64%, entspricht 275
mol/s).
[0033] Die verschiedenen Ströme, für die in der Tabelle Daten angegeben sind, werden durch
Großbuchstaben A bis G gekennzeichnet. Sie bedeuten im einzelnen:
A Einsatzgas vor der partiellen Kondensation (Leitung 6)
B Einsatzgas nach der partiellen Kondensation (Leitung 8)
C Sumpfprodukt (Leitung 27)
D Kopffraktion vor der partiellen Kondensation (Leitung 10)
E Kopffraktion nach der partiellen Kondensatlon (Leitung 12)
F Zwischenfraktion vor der partiellen Kondensation (Leltung 28)
G Zwischenfraktion nach der partiellen Kondensation (Leitung 29)
[0034] Das Kältemittel weist in dieser speziellen Anwendung folgende molare Zusammensetzung
auf:
CH₄ 2%
C₂H₄ 20%
C₂H₆ 25%
Iso-C₄H₁₀ 53%

Das Schema von Figur 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Verfahrens, das ebenfalls vorzugsweise zur Aufarbeitung eines Produktgases aus einer
C₃- oder C₄-Dehydrierung eingesetzt wird. Einander entsprechende Verfahrensschritte
und Vorrichtungen tragen in beiden Zeichnungen die gleichen Bezugszeichen.
[0035] Dehydrier-Produktgas wird über Leltung 1 herangeführt und einer ähnlichen Vorbehandlung
wie beim Verfahren von Flgur 1 unterzogen (Abkühlung mittels externer Kälte in Wärmetauscher
2, Phasentrennung in Abschelder 3, Chlorentfernung in HCl-Reaktor 4, Trocknung 5).
Das Einsatzgas in Leitung 6 wird in Wärmetauscher 7' abgekühlt und partiell kondensiert.
Das Zwei-Phasengemisch wird über Leitung 8 oberhalb des Sumpfes der Trennsäule 9 zugespeist.
Am Boden der Trennsäule fallen die gewünschten höheren Kohlenwasserstoffe als Sumpfprodukt
an, werden über Leltung 27 abgezogen und im Wärmetauscher 7' angewärmt. Sie werden
hier getrennt von den bereits bei der Vorbehandlung auskondensierten schwerersiedenden
Komponenten aus Abscheider 3 abgeführt.
[0036] Leitung 10 führt die Kopffraktion der Trennsäule zu einem Wärmetauscher 11, in dem
die Fraktlon partiell kondensiert wird. Das Zwei-Phasen-Gemisch wird über Leitung
12 in einen im oberen Berelch der Trennsäule angeordneten Abscheider 13 geführt. Der
gasförmig verbliebene Anteil der Kopffraktion wird über eine Restgasleitung 14 abgeführt
und in Wärmetauscher 15 auf etwa Umgebungstemperatur angewärmt. Dleses Gas kann über
Leltung 16 (beispielsweise zur Regenerierung des Trockners 5) und/oder über Leitung
17 abgezogen werden.
[0037] Die für die Kondensation von Einsatzgas (Wärmetauscher 7') und Kopffraktion (Wärmetauscher
11) benötigte Kälte wird ähnlich wie im Verfahren von Figur 1 durch einen Mehrkomponenten-Kältemittel-Kreislauf
18 erzeugt.
[0038] Der gasförmige Anteil des in Kältemittelabscheider 19 eingeleiteten verdichteten
Kältemittels (Leltung 20) wird zur Rückgewinnung von Spitzenkälte in indirektem Wärmeaustausch
15 mit dem gasförmig verbliebenen Anteil 14 der Kopffraktion kondensiert und unterkühlt,
anschließend in Drosselventil 25 entspannt. und in indirekten Wärmeaustausch 11 mit
der Kopffraktion 10 aus der Trennsäule 9 gebracht.
[0039] Der verflüssigte Anteil 21 an Kältemittel aus dem Kältemittelabscheider 19 wird in
Wärmetauscher 7' unterkühlt. Die unterkühlte Flüssigkeit wird im Drosselventil 26
entspannt, mit dem im Abscheider 19 gasförmig verbliebenen Kältemittelanteil vereinigt,
im Wärmetauscher 7' angewärmt und vollständig verdampft und anschließend erneut verdichtet.
[0040] Um die Investlonskosten der Anlage zu verringern wurde beim Verfahren von Flgur 2
auf die in Figur 1 dargestellten Zwischenkühlungsschritte verzichtet. Der Wärmetauscher
7' ist bei dieser Variante als Plattenwärmeaustauscher ausgeführt. Er vereinigt die
Funktionen der Wärmeaustauscher 7, 22 und 23 der Figur 1.
[0041] Die Steuerung bei dem Verfahren von Figur 2 läuft ähnlich wie oben bei Figur 1 beschrieben
ab. Dazu sind Meßvorrichtungen für den Durchfluß an zu zerlegendem Gasgemisch (30)
in Leitung 6 und für den Druck des Kältemlttels (33) in Leitung 20 vorgesehen. Die
Meßwerte werden in einer Steuereinheit 31 in Sollwerte für den Kältebedarf umgewandelt.
Danach wird der Durchfluß in den Kältemittelleitungen (Entspannungsventile 25, 26)
eingestellt.
[0042] Die Zahlenbeispiele aus der obigen Tabelle sind auch für die Variante nach Flgur
2 gültig. Der Verzicht auf die Zwischenkühlung (Wärmetauscher 24 von Figur 1) bewirkt
in den Parametern der übrigen Ströme nur geringfügige Änderungen.
1. Verfahren zum Abtrennen höherer Kohlenwasserstoffe aus einem diese und leichter siedende
Komponenten enthaltenden Gasgemisch durch rektifikatorische Zerlegung, bei dem das
Gasgemisch (6) partiell kondensiert (7: 7') und einer Trennsäule (9) zugeleitet wird,
an deren Sumpf eine an höheren Kohlenwasserstoffen reiche Fraktion (27) und an deren
Kopf eine an leichter siedenden Komponenten reiche Fraktion (10) abgezogen werden,
wobei die Kopffraktion (10) teilweise kondensiert (11) und das Kondensat als Rücklauf
auf den Kopf der Trennsäule (9) gegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensation (7; 7') des Gasgemisches (6) und die Kondensation (11) der Kopffraktion
(10) durch indirekten Wärmeaustausch mit einem Kältemittel bewirkt werden. das aus
mehreren Komponenten besteht und in einem externen Kreislauf (18) geführt wird und
daß verdichtetes Kältemittel innerhalb des externen Kältekreislaufs (18) in eine gasförmige
(20) und in eine flüssige (21) Fraktion separiert (19) wird und daß die gasförmige
Fraktion (20) in indirektem Wärmeaustausch mit dem bei der Kondensation der Kopffraktion
gasförmig verbliebenen Anteil (14) abgekühlt und dabei kondensiert wird und anschließend
zum indirekten Wärmeaustausch (11) mit der Kopffraktion (10) geleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennsäule (9) an einer mittleren Stelle eine Zwischenfraktion entnommen,
diese in indirektem Wärmeaustausch mit dem Kältemittel mindestens teilweise kondensiert
und in die Trennsäule (9) zurückgeleitet (29) wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren mit zeitlich veränderlichem Durchsatz und/oder zeitlich veränderlicher
Zusammensetzung des zu trennenden Gasgemisches (6) durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchsatz und/oder die Zusammensetzung des zu trennenden Gasgemisches (6)
gemessen (30) und der Durchsatz an Kältemittel in den verschiedenen Kondensationsstufen
(7: 7', 11, 15. 24) in Abhängigkeit von diesem Meßwert eingestellt (25, 26; 26a, 26b)
wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für den indirekten Wärmeaustausch (11) zwischen Kopffraktion (10) und Kältemittel
ein Wärmetauscher verwendet wird, der aus einem Material mit hoher Langzeitstabilität
gegen mechanische Spannungen hergestellt ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für den indirekten Wärmeaustausch (15) zwischen dem bei der Kondensation der
Kopffraktion gasförmig verbliebenen Anteil (14) und der gasförmigen Fraktion (20)
des Kältemittels ein Wärmetauscher verwendet wird, der aus einem Material mit hoher
Langzeitstabilität gegen mechanische Spannungen hergestellt ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für den indirekten Wärmeaustausch (7) zwischen zu zerlegendem Gasgemisch (6)
und Kältemittel ein Wärmetauscher verwendet wird, der aus einem Material mit hoher
Langzeitstabilität gegen mechanische Spannungen hergestellt ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß für den indirekten Wärmeaustausch (7') zwischen zu zerlegendem Gasgemisch (6)
und Kältemittel ein Plattenwärmetauscher verwendet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß für den indirekten Wärmeaustausch (7') zwischen zu zerlegendem Gasgemisch (6)
und Kältemittel ein Aluminium-Plattenwärmetauscher verwendet wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß für den indirekten Wärmeaustausch (24) zwischen der Zwischenfraktion (28) und
dem Kältemittel ein Wärmetauscher verwendet wird, der aus einem Material mit hoher
Langzeitstabilität gegen mechanische Spannungen hergestellt ist.
1. Process for separating off higher hydrocarbons from a gas mixture containing these
and lower-boiling components by rectifying fractionation, in which the gas mixture
(6) is partially condensed (7; 7') and passed to a separation column (9), at the bottom
of which a fraction (27) rich in higher hydrocarbons is taken off and at the top of
which a fraction (10) rich in lower-boiling components is taken off, the overhead
fraction (10) being partially condensed (11) and the condensate being added as reflux
to the top of the separation column (9), characterized in that the condensation (7;
7') of the gas mixture (6) and the condensation (11) of the overhead fraction (10)
is effected by indirect heat exchange with a refrigerant which comprises a plurality
of components and is externally circulated (18) and in that the compressed refrigerant
is separated within the external refrigeration circuit (18) into a gaseous (20) and
a liquid (21) fraction and in that the gaseous fraction (20) is cooled and thus condensed
in indirect heat exchange with the portion (14) which has remained in the gaseous
state in the condensation of the overhead fraction and is then passed for the indirect
heat exchange (11) with the overhead fraction (10).
2. Process according to Claim 1, characterized in that an intermediate fraction is withdrawn
from the separation column (9) at a central point, this intermediate fraction is at
least partially condensed in indirect heat exchange with the refrigerant and is passed
back (29) to the separation column (9).
3. Process according to Claim 1 or 2, characterized in that the process is carried out
with time-variable throughput and/or time-variable composition of the gas mixture
(6) to be separated.
4. Process according to Claim 3, characterized in that the throughput and/or the composition
of the gas mixture (6) to be separated is measured (30) and the throughput of refrigerant
in the various condensation stages (7; 7', 11, 15, 24) is set (25, 26,; 26a, 26b)
as a function of this measured value.
5. Process according to one of Claims 1 to 4, characterized in that a heat exchanger
is used for the indirect heat exchange (11) between overhead fraction (10) and refrigerant,
which heat exchanger is produced from a material having high long-term stability against
mechanical stresses.
6. Process according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a heat exchanger
is used for the indirect heat exchange (15) between the portion (14) which has remained
in the gaseous state in the condensation of the overhead fraction and the gaseous
fraction (20) of the refrigerant, which heat exchanger is produced from a material
having high long-term stability to mechanical stresses.
7. Process according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a heat exchanger
is used for the indirect heat exchange (7) between the gas mixture (6) to be fractionated
and refrigerant, which heat exchanger is produced from a material having high-long
term stability to mechanical stresses.
8. Process according to one of Claims 1 to 7, characterized in that a plate heat exchanger
is used for the indirect heat exchange (7') between the gas mixture (6) to be fractionated
and refrigerant.
9. Process according to Claim 8, characterized in that an aluminium plate heat exchanger
is used for the indirect heat exchange (7') between the gas mixture (6) to be fractionated
and refrigerant.
10. Process according to one of Claims 2 to 9, characterized in that a heat exchanger
is used for the indirect heat exchange (24) between the intermediate fraction (28)
and the refrigerant, which heat exchanger is produced from a material having high-long
term stability to mechanical stresses.
1. Procédé de séparation d'hydrocarbures à température d'ébullition supérieure dans un
mélange gazeux contenant ces composants et des composants à température d'ébullition
inférieure par séparation par rectification, dans laquelle le mélange gazeux (6) est
partiellement condensé (7; 7') et est envoyé dans une colonne à fractionner (9), on
soutire à sa base une fraction (27) riche en hydrocarbures à température d'ébullition
supérieure et à son sommet, une fraction (10) riche en composants à température d'ébullition
inférieure, où la fraction de sommet (10) est partiellement condensée (11) et le condensat
est introduit comme retour au sommet de la colonne à fractionner (9), caractérisé
en ce que la condensation (7; 7') du mélange gazeux (6) et la condensation (11) de
la fraction de sommet (10) sont réalisées par échange de chaleur indirect avec un
produit frigorigène qui consiste en plusieurs composants et qui est conduit dans un
cycle externe (18) et en ce que le produit frigorigène condensé est séparé (19), à
l'intérieur du cycle externe de refroidissement (18) en une fraction gazeuse (20)
et en une fraction liquide (21) et en ce que la fraction gazeuse (20) est refroidie
par échange de chaleur indirect avec la partie gazeuse restante (14) de la condensation
de la fraction de sommet et simultanément, condensée et ensuite, passée pour échange
de chaleur indirect (11) avec la fraction de sommet (10).
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que l'on prélève de la colonne
à fractionner (9), à une position moyenne, une fraction intermédiaire qui est au moins
partiellement condensée par échange de chaleur indirect avec le produit frigorigène
et renvoyée (29) dans la colonne à fractionner (9).
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le procédé est exécuté
avec un débit variable dans le temps et/ou une composition du mélange gazeux à séparer
(6) variable dans le temps.
4. Procédé suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le débit et/ou la composition
du mélange gazeux à séparer (6) sont mesurés (30) et le débit en produit frigorigène
dans les différentes étapes de condensation (7; 7', 11, 15, 24) est réglé (25, 26;
26a, 26b) en fonction de ces mesures.
5. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que,
pour l'échange de chaleur indirect (11) entre la fraction de sommet (10) et le produit
frigorigène, on utilise un échangeur de chaleur qui est monté à partir d'un matériau
avec une bonne stabilité dans le temps vis-à-vis des tensions mécaniques.
6. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que,
pour l'échange de chaleur indirect (15) entre la partie gazeuse restante (14) de la
condensation de la fraction de sommet et la fraction gazeuse (20) du produit frigorigène,
on utilise un échangeur de chaleur qui est monté à partir d'un matériau avec une bonne
stabilité dans le temps vis-à-vis des tensions mécaniques.
7. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que,
pour l'échange de chaleur indirect (7) entre le mélange gazeux à séparer (6) et le
produit frigorigène, on utilise un échangeur de chaleur qui est monté à partir d'un
matériau avec une bonne stabilité dans le temps vis-à-vis des tensions mécaniques.
8. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que,
pour l'échange de chaleur indirect (7') entre le mélange gazeux à séparer (6) et le
produit frigorigène, on utilise un échangeur de chaleur à plateaux.
9. Procédé suivant la revendication 8, caractérisé en ce que, pour l'échange de chaleur
indirect (7') entre le mélange gazeux à séparer (6) et le produit frigorigène, on
utilise un échangeur de chaleur à plateaux en aluminium.
10. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 2 à 9, caractérisé en ce que,
pour l'échange de chaleur indirect (24) entre la fraction intermédiaire (28) et le
produit frigorigène, on utilise un échangeur de chaleur qui est monté à partir d'un
matériau avec une bonne stabilité dans le temps vis-à-vis des tensions mécaniques.