Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Verbinden aufeinanderliegender dünner
Platten nach der Gattung des Anspruchs 1 und von einer Vorrichtung zur Durchführung
dieses Verfahrens nach der Gattung des Anspruchs 19.
[0002] Bei einem bekannten Kaltfügeverfahren dieser Art (DE 35 32 899) werden die übereinanderliegenden
Plattenstücke beim gemeinsamen Durchsetzen entlang eines Teils ihrer Umrißlinien gestanzt
und aus der Plattenebene herausgedrückt. Anschließend werden die herausgedrückten
Plattenstücke durch eine Gegenkraft breitgequetscht, wobei ein Stanznocken erzeugt
wird, welcher die zu verbindenden Plattenabschnitte hintergreift. Bei einem anderen
bekannten Verfahren dieser Art (DE 35 32 900) werden aus den zu verbindenden Plattenabschnitten
Plattenstücke gemeinsam durchsetzt wobei infolge der Ausgestaltung der Matrize sich
beim Stauchen der Plattenstücke ein Rückfließvorgang ergibt, der zu einer Hintergreifung
der Plattenstücke an den übereinanderliegenden Plattenabschnitten führt.
[0003] Derartige Verfahren werden in der industriellen Massenproduktion eingesetzt, beispielsweise
im Automobilbau. Ein Überwachen der Qualität der Verbindungsstellen bzw. das Sicherstellen
bestimmter Güteanforderungen an solche Verbindungsstellen, ist daher bei diesem Verfahren
von besonderer Bedeutung. Das Auftreten von Mängeln bei der Durchführung dieses Verfahrens
muß schnellstmöglich erkannt und beseitigt werden, um den Ausschuß und die Maschinenstillstandszeiten
möglichst gering zu halten. Solche Mängel können durch einen Materialbruch, insbesondere
des Stempels oder der Matrize, hervorgerufen sein. Es ist dabei wichtig, jede fehlerhafte
Verbindungsstelle zu erkennen, um das entsprechende Teil aussortieren bzw. einen Verbindungsvorgang
wiederholen zu können. Ein Kriterium für die Qualität der Verbindung bzw. deren Mangel
ist dabei die verbleibende Restmaterialstärke im Bereich der Fügestelle. Bei den bekannten
Verfahren besteht die Qualitätssicherung in einer Überwachung der Stempelkraft bezüglich
eines zulässigen Maximalwertes und in einer nach erfolgter Verbindung durchgeführten
Messung der Restmaterialstärke. Dadurch wird nur ein Teil der möglicherweise auftretenden
Mängel erfaßt. Die nachfolgende Messung der Restmaterialstärke ist zudem umständlich
und zeitaufwendig.
Darstellung der Erfindung
[0004] Das erfindungsgemäße Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1
bzw. die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den kennzeichenden Merkmalen des Anspruchs
19 hat demgegenüber den Vorteil, daß in weit größerem Maße auftretende Mängel erfaßt
werden und daß keine separate Messung der Restmaterialstärke mehr durchgeführt werden
muß. Auch muß die Preßkraft, das heißt die Stempel- oder Matrizenkraft nicht während
des gesamten Fügevorgangs in Form einer Meßkurve Preßkraft gegen Arbeitshub aufgenommen
werden. Durch die Messung der Preßkraft bei einem vorgegebenen Arbeitshub wird jede
fehlerhafte Verbindung erkannt. Die Überwachung erfolgt durch Vergleich mit vorgegebenen
Maximalwerten und Minimalwerten. Liegt die Preßkraft unterhalb des vorgegebenen Minimalwerts,
so wird beispielsweise Stempel- oder Matrizenbruch angezeigt, überschreitet sie dagegen
den vorgegebenen Maximalwert, so weist dies auf zu dicke Platten oder zu hartes Material
der zu verbindenden Platten hin.
[0005] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird außer der Preßkraft auch
die zum Abstreifen der verbundenen Platten vom Stempel erforderliche Abstreifkraft
gemessen. Durch die Messung der Abstreifkraft wird ein Ausfuttern des Materials festgestellt,
was insbesondere bei der Verwendung der Erfindung in Robotereinrichtungen wichtig
ist.
[0006] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung erfolgt die Messung
der Preßkraft unmittelbar nach Beendigung des Quetschvorgangs. Weisen die durch den
Fügeprozeß verbundenen Platten am Fügepunkt nur noch die für den Fügeprozeß charakteristische
Restbodenstärke auf, so ist der eigentliche Fügeprozeß abgeschlossen. Die dem betreffenden
Arbeitshub zugeordnete Preßkraft ist deshalb für den Fügeprozeß besonders aufschlußreich.
[0007] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden die gemessenen
Kräfte mit einem vorgegebenen Maximalwert und einem vorgegebenen Minimalwert verglichen.
Liegt der Meßwert innerhalb des durch Maximal- und Minimalwert definierten Intervalls,
so entspricht die erfolgte Verbindung der vorgegebenen Güte, liegt er dagegen außerhalb
des Intervalls, so ist die Verbindung fehlerhaft. Der Vergleich des Meßwerts mit dem
Intervall ist damit zur Charakterisierung der Verbindung ausreichend.
[0008] Nach weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung wird bei Überschreiten
des vorgegebenen Maximalwerts und bei Unterschreiten des vorgegebenen Minimalwerts
ein Signal erzeugt, welches zum Ansteuern einer optischen und/oder akustischen Anzeigeeinrichtung
dienen kann, um auf das Vorliegen eines Mangels aufmerksam zu machen. Das Signal kann
auch zur Steuerung der Unterbrechung des Fügevorgangs verwendet werden, wodurch der
Ausschuß und die Stillstandzeit der Fertigung verringert werden kann.
[0009] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird ein Signal erzeugt, falls der
Stempel oder die Matrize beim Fügevorgang nicht den vorgegebenen Arbeitshub zurücklegt.
Vorteilhafterweise ist das Signal ein Steuersignal, mit welchem eine optische und/oder
akustische Anzeigeeinrichtung angesteuert wird. Das Signal kann ebenfalls zur Unterbrechung
des Fügevorgangs dienen.
[0010] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung liegen die Maximal-
und Minimalwerte abrufbar in einem elektrischen Speicher vor. Hierdurch können die
Werte je nach Bedarf angepaßt werden. Es können auch mehrere Sätze von Werten im Speicher
vorliegen, um unterschiedlichen Anforderungen, beispielsweise bei Werkzeug- oder Materialwechsel,
schnell gerecht zu werden.
[0011] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung liegt der vorgegebene
Arbeitshub abrufbar in einem Speicher vor. Neben der Möglichkeit, den Arbeitshub manuell
zum Beispiel mit Hilfe von Schaltern vorzugeben, kann somit auch der Arbeitshub über
einen den Speicher aufweisenden Rechner eingestellt werden.
[0012] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Merkmale ist die Eingabe der Werte
in den Speicher geschützt. Hierdurch ist gewährleistet, daß Änderungen nur durch Befugte
vorgenommen werden können.
[0013] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden die Kräfte an
meheren Fügestellen gleichzeitig gemessen, wobei die ermittelten Werte von einer gemeinsamen
Einrichtung ausgewertet werden.
[0014] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden die ermittelten
Meßwerte optisch angezeigt. Die optische Anzeige erleichtert die Unterscheidung verschiedener
Fehlerarten, um dadurch die geeigneten Gegenmaßnahmen vornehmen zu können. Hierfür
können die ermittelten Meßwerte gespeichert werden, um eine nachträgliche Auswertung
zu ermöglichen. Gleichzeitig dient die Speicherung der Meßwerte der Qualitätskontrolle,
indem bei späteren Reklamationen der Fügevorgang nachgeprüft werden kann.
[0015] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit den Merkmalen
des Anspruchs 19 ist an die Verfahrenserfordernisse vorteilhaft angepaßt. Kraftmeßeinrichtungen
sind in der Matrizenaufnahme, bzw im Stempelhalter, oder am Abstreifer vorgesehen,
wobei bevorzugt Dehnmeßstreifen oder piezo-elektrische Geber verwendet werden, zum
Beispiel ein Piezo-Kraftaufnehmer in der Matrizenaufnahme, ein Piezo-Quermeßdübel
im Stempelhalter und ein Piezo-Meßring am Abstreifer. Ein Positionmelder sorgt dafür,
daß die Messung genau bei dem zuvor eingestellten Arbeitshub erfolgt. Vorteilhafterweise
kann der Positionsmelder in einen Stempelhubbegrenzer aufgenommen sein.
[0016] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sind der nachfolgenden
Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
Zeichnung
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden
näher beschrieben.
Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im Teilschnitt und
Figur 2 ein Diagramm in dem die Stempelkraft (Ordinate) über dem Stempelweg (Abszisse)
aufgetragen ist.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0018] Die in Figur 1 gezeigte Presse 1 weist einen C-förmigen Rahmen 2 auf, dessen unterer
Teil als Pressentisch 3 dient, auf welchem die Matrizenaufnahme 4 für die Matrize
5 angeordnet ist. Am oberen Ausleger 6 des Rahmens 2 ist, der Matrizenaufnahme 4 gegenüberliegend,
ein Stempelhalter 7 vorhanden, zur Aufnahme des Stempels 8. Um den Stempelhalter 8
ist eine Abstreifeinrichtung 9 angeordnet, zum Abstreifen von am Stempel hängenden
Platten. Der Stempel 8 wird über einen Druckzylinder 10 von einem auf der Oberseite
des C-förmigen Rahmens 2 vorhandenen Pressenantrieb 11 auf- und abbewegt.
[0019] In der Matrizenaufnahme 4 ist ein Piezo-Kraftaufnehmer vorhanden, mit welchem die
durch die Matrize ausgeübte Matrizenkraft ermittelt wird. In dem Stempelhalter 7 ist
ein Piezo-Quermeßdübel 12 vorhanden zur Ermittlung der ausgeübten Stempelkraft. Schließlich
ist am Abstreifer 9 ein um den Druckzylinder 10 angeordneter Piezo-Meßring 13 vorhanden
zur Ermittlung der Abstreifkraft. Der Druckzylinder 10 weist einen Positionsmelder
14 auf, der bei einem vorgegebenen Stempelweg die Kraftmeßeinrichtungen aktiviert
die Stempelkraft und eventuell die Matrizenkraft zu messen. Der Positionsmelder kann
auch in den Hubbegrenzer 15 aufgenommen sein. Nicht dargestellt sind die Auswerteeinrichtungen
und die elektrischen Verbindungen zwischen den Auswerteeinrichtungen und den Meßeinrichtungen.
[0020] Das Diagramm von Figur 2 zeigt beispielhaft den Verlauf der Stempelkraft in Abhängigkeit
vom Stempelweg bei einem Fügevorgang. Wie aus dem Schaubild ersichtlich steigt die
Stempelkraft zwar stetig bis zum Ende des Fügevorgangs an, jedoch nicht linear, sondern
je nach Fügephase unterschiedlich. Die verschiedenen Fügephasen sind in der Reihenfolge
ihres Ablaufs beim Fügevorgang zunächst kombiniertes Einsenken und Durchsetzen, gefolgt
von Stauchen und Breiten, dann Ausfüllen der oberen Kontur der Matrizengravur, Füllen
des Ringkanals der Matrize und schließlich Napfrückwärtsfließpressen zum Verschränken
der zu verbindenden Plattenelemente ineinander. An dem mit I im Diagramm markierten
Wert des Stempelwegs wird die Stempelkraft durch die Kraftmeßeinrichtung gemessen,
der Meßwert ist mit II gekennzeichnet. Durch den Minimalwert III und den Maximalwert
IV ist ein Intervall V festgelegt. Liegt der Meßwert II innerhalb des Intervalls V,
so entspricht der erfolgte Fügevorgang der vorgegebenen Güte. Übersteigt dagegen der
Meßwert VI den vorgegebenen Maximalwert IV, so ist die Fügung fehlerhaft. Mögliche
Ursachen sind in diesem Fall zu große Blechdicke, zuviel Blechlage, zu hohe Blechfestigkeit
oder falsche Werkzeugkombination. Eine fehlerhafte Fügung liegt außerdem vor, wenn
der Meßwert VII den Minimalwert III unterschreitet. In diesem Fall können Stempel-
oder Matrizenbruch, eine fehlende Blechlage oder falsche Werkzeugkombination die Ursache
sein. Eine weitere Möglichkeit einer fehlerhaften Fügung ist durch den mit VIII markierten
Punkt angezeigt. Hier konnte der Positiondmelder nicht die Kraftmeßeinrichtung aktivieren,
da der Stempel nicht den vorgegebenen Stempelweg zurückgelegt hat. Die Ursache kann
entweder eine zu gering eingestellte Pressenkraft, ein nicht komplett ausgeführter
Pressenhub oder das nicht Erreichen der Restbodenstarke im Fügepunkt sein.
[0021] Das erfindungsgemäße Verfahren kann außer bei Pressen mit hin- und hergehender Stempelbewegung
auch bei Verfahren mit einer Drehbewegung des Stempels verwendet werden. Anstelle
der Hubbewegung wird dann die Drehbewegung mittels eines Drehwinkelgebers ermittelt.
Zusätzlich zu der Kraftesssung kann noch eine Beschleunigungsmessung vorgenommen werden,
beispielsweise durch Messung des beim Hub erzeugten Körperschalls, um auch hier die
Einhaltung eines Sollwerts mit Toleranzbereich zu gewährleisten. Zu große Beschleunigungen
führen zu hohem Materialverschleiß und erhöhter Werkzeugbruchgefahr.
[0022] Alle in der Beschreibung, in den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale
können sowohl einzeln, als auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
Bezugszahlenliste
[0023]
- 1
- Presse
- 2
- Rahmen
- 3
- Pressentisch
- 4
- Matrizenaufnahme
- 5
- Matrize
- 6
- Ausleger
- 7
- Stempelhalter
- 8
- Stempel
- 9
- Abstreifer
- 10
- Druckzylinder
- 11
- Pressenantrieb
- 12
- Piezo-Quermeßdübel
- 13
- Piezo-Meßring
- 14
- Positionsmelder
- 15
- Stempelhubbegrenzer
- I
- vorgegebener Stempelweg
- II, VI, VII
- mögliche Meßwerte
- III
- Minimalwert
- IV
- Maximalwert
- V
- Intervall
1. Verfahren zum Verbinden aufeinanderliegender dünner Platten, insbesondere Bleche,
oder Plattenabschnitte durch Kaltfügen, bei welchem übereinanderliegende Flächenteile
der zu verbindenden Platten oder Plattenabschnitte bei einem Arbeitshub durch Zusammenwirken
eines Stempels (8) mit einer Matrize (5) gemeinsam tiefgezogen und nachfolgend breitgequetscht
werden, mit oder ohne Teilstanzen der Flächenteile, dadurch gekennzeichnet, daß bei
mindestens einer durch einen bestimmten Arbeitshub vorgegebenen Stellung der Matrize
und des Stempels die Preßkraft gemessen wird, die der Stempel als Stempelkraft oder
die Matrize als Matrizenkraft aus die Platten ausübt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Preßkraft auch die
zum Abstreifen der verbundenen Platten oder Plattenabschnitte vom Stempel erforderliche
Abstreifkraft gemessen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messung der Preßkraft
unmittelbar nach Beendigung des Quetschvorgangs erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwerte der Preßkraft
und/oder der Abstreifkraft mit einem vorgegebenen Maximalwert und einem vorgegebenen
Minimalwert verglichen werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Überschreiten eines für
die überwachte Kraft vorgegebenen Maximalwerts und bei Unterschreiten eines vorgegebenen
Minimalwerts ein Signal erzeugt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Signal erzeugt wird, falls der Stempel oder die Matrize beim Fügevorgang nicht den
vorgegebenen Arbeitshub zurücklegt.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal ein Steuersignal
ist, mit welchem eine optische und/oder akustische Anzeigeeinrichtung angesteuert
wird.
8. Verfahren nach Anspruch 5,6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal zur Steuerung
der Unterbrechung eines entsprechenden Fügevorgangs verwendet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortführung des Verfahrens
nach Unterbrechung erst nach Entriegelung möglich ist.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Maximalwerte und Minimalwerte abrufbar in einem elektrischen Speicher vorliegen.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Maximalwerte und Minimalwerte
an der Kraftmeßeinrichtung manuell oder über einen den Speicher aufweisenden Rechner
eingestellt werden können.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Speicher mehrere
Sätze von Maximalwerten und Minimalwerten gespeichert sind.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
vorgegebene Arbeitshub abrufbar in einem elektrischen Speicher vorliegt.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgegebene Arbeitshub
an einem Positionsmelder manuell oder über einen den Speicher aufweisenden Rechner
eingestellt werden kann.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabe
der Maximalwerte und Minimalwerte und/oder des Arbeitshubs gegen Entnahme oder Verlust
geschützt ist.
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kräfte an mehreren Kaltfügestellen gleichzeitig gemessen und von einer gemeinsamen
Auswerteeinrichtung ausgewertet werden.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
ermittelten Meßwerte optisch angezeigt werden.
18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
ermittelten Meßwerte elektrisch gespeichert werden.
19. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche
mit einer in einer mechanischen Presse (1) angeordneten Matrize (5) und einem quer
zu den verbindenden Platten hin und her angetriebenen Stempel (8), dadurch gekennzeichnet,
daß ein Positionsmelder (14) und mindestens eine Kraftmeßeinrichtung vorhanden sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, daß ein Geber bewegungsschlüßig
mit dem Stempel (8) verbunden ist (für eine Linear oder Drehendbewegung).
21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß als Kraftmeßeinrichtung
ein oder mehrere Piezo-Elemente dient bzw dienen.
22. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß als Kraftmeßeinrichtung
ein oder mehrere Dehnmeßstreifen dient bzw dienen.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kraftmeßeinrichtung
(13) in einer Aufnahme der Matrize (4) oder am Pressentisch (3) vorhanden ist.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kraftmeßeinrichtung
(14) zwischen Stempel (8) und Antriebseinrichtung (10) vorhanden ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kraftmeßeinrichtung
(15) am Abstreifer (9) vorhanden ist.
26. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Positionsmelder (14) in einen Stempelhubbegrenzer (15) aufgenommen ist.